No* 62
Berlin
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de r Preußische Hausfreund.
Donnerstag, den Z.'August.
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M. H. A.
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«Jcf; war beglückt. Von meinen Fluren schnitten
Die Mäher golonen Ucberfluß;
Der schöne Wohlstand lud in meine Hütten
Den Frohsinn ein, den lächelnden Genuß;
Das ernste Recht, die heitern Künste lebten
In meinen Städten brüderlich gesellt;
Zu meinen Kästen, meinen Strömen schwebten
Die Güter einer fremden Welt.
Da nannt' ich Dich den Schöpfer meiner Freud«;
Da flammte heißer Dank ja mir;
Da zog ein diamantenes Geschmeide
Mein liebendes und treues Herz zu Dir;
Da scholl durch meine Dörfer, meine Städte
Der Ruf: Dem Vater Heil, dem Gütigen!
Und drang empor auf Flügeln der Gebete
Zum Throne des Unendlichen.
Ich ward bekriegt. Es welkten meine Saaten,
Und meine Wohlfahrt sank herab;
Da« Unglück und die bittre Schwermuth nahten
Und stürzten meinen Frohsinn in das Grab;
Verbluten sah ick mein« theuren Söhne;
Paläste, Hütten sah ich menschenleer;
Ich hörte zitternd fremde Donnertöne,
Und trauerte und weinte sehr.
IN.
erlaub
K ö u i g
u g u si 1829
n
Schmidt.
Da blickt' ich aus der Tiefe meiner Sorgen
In Dein gerührtes Angesicht,
Und sanft bestrahlte mich der Hoffnung Morgen,
Und meine Nacht voll Trauer wurde Licht;
Vertrauen floß und Glauben auf mich nieder
Von Deines purpurnen Gewandes Saum;
Der Frieden bot mir seine Palmen wieder,
Mein Kummer ward ein schwerer Traum.
Ich werd« glücklich seyn, wenn rings auf Erden
Des Kampfes Bluigestalren dräun:
Der reiche Fleiß, die milden Ernten werden
Die goldne Zeit in meinem Schooß erneun;
Die Ruhe wird ein Band der Einkracht weben
Aus nimmer zu vertilgendem Asbest;
Und meine Söhne wird ein Geist beleben
In Flute» und in Flammen fest.
Da werd' ich Deine Spenden tief empfinden,
Und, mit Unstcrblichen vereint,
Den selt'ncn Kranz um Deine Schläfe winden,
Um den ei» Volk nur Frcudenthränen wein«;
Da soll der fromme Greis den Jüngling lehren,
Die Mutier soll das Kind an ihrer Brust
Mi« Sorgfalt unterrichten, Dich zu ehren
Als nreinen Numa und August I