... "76 --ans.
Der Major setzte umständlich ein Pincenez auf
und las das Papier mit hochgezogenen Brauen und
großer Aufmerksamkeit durch. Dann faltete er e8 zusammen
und legte e3 vorsichtig in sein Portefeuille.
„Recht so. -- Also in 4 Monaten bin ich wieder
zurück. Wahrscheinlich werde ich Ihnen das Geld
aber später anch hier lassen. Will nach meiner Rück
kehr mal mit Herrn Felding über eine gute Anlage
sprechen.“
Willy wünschte dem alten Herrn glückliche Reise
und guten Erfolg und dieser empfahl sich, indem er
Willy noch einmal freundlich zunickte.
Während er zur Thür schritt, schloß Willy das
übergebene Päkchen in den Kassenschrank und machte
dann die nothwendigen Buchungen.
Dann kehrte er wieder zu seiner Arbeit und zu
seinen Gedanken zurück.
Diese Gedanken verließen ihn auch nicht, als er
Abends die Friedrichstraße entlang schlenderte. Er
hatte Alma soeben zum Theater begleitet und war nun
bis zum Schlusse der Vorstellung Herr seiner Zeit.
Er achtete nicht des bunten Gewühle8, das um
ihn fluthete, sondern schritt nachdenklich seiner Wege.
E3 war 7 Uhr, die Stunde, in welcher viele Geshäfte
ihre Pforten schließen, und das Leben in der Friedrichstraße
daher besonders lebhaft. Auf den beiderseitigen
Trottoir3 hastete die Menge dahin, Keiner achtete
de3 Andern, nur wenige Flancurs in tadelloser
Toilette und mit gelangweilten Gesichtern und gepußte