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Periodical volume

Full text: Treffpunkt Issue 2018,[4] Winter

Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V.
Quartiersmanagement Heerstraße

AUSGABE WINTER 2018

70 Jahre Menschenrechte
„Alle
Menschen
sind frei und
gleich an Würde
und Rechten
geboren“

Am 10. Dezember jährt sich zum
70. Mal die Verabschiedung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“: „Alle Menschen
sind frei und gleich an
Würde und Rechten
geboren.“ Die Vereinten Nationen sichern
schon mit dem ersten Satz
jedem Menschen auf dieser
Erde, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion,
sozialem Status, gleiche Rechte und
Freiheiten zu. Was gehört zu den
Menschenrechten? Was haben Men-

schenschenrechte mit uns und unserem
Alltag zu tun? Wie wichtig sind sie

Ideen für den Aktionsfonds auch 2019 gefragt
Auch in 2019 stehen dem Quartiersmanagement Heerstraße wieder
Fördermittel aus dem Programm Soziale Stadt für den Aktionsfonds zur
Verfügung. Mit diesem Fonds unterstützt das Quartiersmanagement
kleinere Aktionen zur Stärkung des
nachbarschaftlichen Miteinanders.
So haben schon viele Bewohner*innen mit ein wenig finanzieller Unterstützung ganz viel zur Aktivierung
der Nachbarschaft und zur Belebung
der Stadtteilkultur beigetragen.
Zuletzt gefördert wurden Aktionen rund um Halloween, ein Kasperletheater, bei dem sogar Handpuppen gebastelt und Obstsalat mit
Eltern und Kindern gemeinsam geschnippelt wurden und außerdem ein

für unser Zusammenleben? Wie weit
sind wir auch nach 70 Jahren noch
von den Zielen der Erklärung entfernt? Was kann jede/r einzelne von
uns tun, um ihnen mehr Geltung zu
verschaffen, hier und überall in der
Welt? Damit und mit vielen anderen
Fragen beschäftigen wir uns am 10.
Dezember ab 17.30 Uhr im Gemeinwesenzentrum an der Obstallee.
Kein trockner Vortrag ist geplant,
sondern eine bunte Mischung aus
Beiträgen und Möglichkeiten zum
Mitmachen!
Wir freuen uns auf Sie!

Aktione

n waren

KEIN W

Laternenumzug zum Haus am Cosmarweg mit Lagerfeuer und Stockbrot. Wenn Sie Ideen haben und
selbst aktiv werden wollen, kommen
Sie zu uns! Wir helfen Ihnen gerne
beider Antragstellung! Dienstags

erfolgre

ETTBÜR

ich

O!!!

von 10 bis
12 Uhr finden Sie uns im
Stadtteilladen Staaken gegenüber
vom Gemeinwesenzentrum.

AUS DEM INHALT:
Seite 4: Nestwerk ist das neue
Beratungsangebot für Familien

Seite 5: Kids von der Amalienhof-Grundschule sind fit für die Zukunft

Seite 8+9: Der neue
Quartiersrat stellt sich vor

2

AUS DEM STADTTEIL

Ein guter Grund zu feiern!

Erfolg: 1.500 Unterschriften gegen ein Wettbüro

Dank, Lob und viel Süßes gab es
am 29. Oktober 2018 im Stadtteilladen Staaken für die Akteure der
Initiative gegen ein Wettbüro, für
Unterstützer*innen aus Politik, Verwaltung, Gremien, Vereinen und
Einrichtungen und natürlich für alle,

die aus der Anwohnerschaft plus Ladenmieter aus dem Center mit dazu
beigetragen haben, dass der Stadtteilladen als Ort für nachbarschaftliche
Treffs, Beratungen, Kurse, Gruppen
und Aktionen erhalten bleibt.

Stadtumbau
von Platz und
Straßenraum

den Verkehr in den Straßenräumen
der Großwohnsiedlung, zu mehr Sicherheit und Barrierefreiheit von der
Ecke Heerstraße/Pillnitzer Weg über
Maulbeerallee und Blasewitzer Ring
bis zur Einmündung der Sandstraße
in die Heerstraße diente der Information und der Bürgerbeteiligung.
Thematisch passend und räumlich anschließend ist das Gutachten
im Rahmen vom Stadtumbau in
Staaken, mit dem das Planungsbüro
„stadtraum“ beauftragt ist: die Umgestaltung des öffentlichen Raums
am Staaken Center, vor allem des
Vorplatzes an der Kreuzung Obstal-

Neben der Neugestaltung des
Hochplateaus am Egelpfuhl zum
Jonny K.-Aktivpark sind derzeit
noch zwei weitere Projekte aktuell:
die Maßnahmen zum Binnenverkehr
in der Siedlung und die Umgestaltung von Center-Vorplatz und Straßenraum drumherum.
Eine weitere Veranstaltung zum
fließenden und ruhen-

Für das Zusammenleben im Stadtteil ist dies ein überaus positives Ergebnis der gut fünfmonatigen Tätigkeit der Initiative mit über 1.500
Unterschriften und zahlreichen
Aktionen, Eingaben und Schreiben
an Politik, Verwaltung und Medien.
Sogar die RBB-Abendschau war im
Stadtteilladen mit dabei und hat diese gute Nachricht aus der ansonsten
eher kritisch und stiefmütterlich betrachteten Großsiedlung Heerstraße
Nord aufgegriffen und verbreitet.
Besonders wertvoll für den Stadtteil ist über das erfolgreiche Nein
zum Wettbüro und Ja für den Stadtteilladen hinaus, dass in der Initiative viele Menschen zusammengekommen sind, aus den Gremien des
Quartiers, aus nachbarschaftlichen
Treffs und Mietergruppen bei ADO,
Gewobag oder Adler … und einige davon dafür gewonnen werden
konnten, sich in den kommenden
zwei Jahren im neuen Quartiersrat
zu engagieren.
Thomas Streicher
lee/Magistratsweg und des Straßenraums an der Obstallee.
Anfang September wurden im
Stadtteilzentrum Herausforderungen, Aufgaben und erste von „stadtraum“ ermittelte Defizite öffentlich
präsentiert und zur Diskussion gestellt. Bei einer anschließenden Begehung wurden Kritikpunkte, Anregungen, Ideen, Wünsche und Vorschläge von Mitbürger*innen vor
Ort abgefragt und protokolliert. Am
11. Dezember wird im Rahmen einer öffentlichen Quartiersratssitzung
im Stadtteilladen über den aktuellen
Stand informiert.
Thomas Streicher

Die Ente meint...

In Heerstraße Nord wird es enger. Laut Statistik werden wir immer mehr. Muss man sich darüber wundern? Nein, Berlin wächst. Was fehlt, sind
„leistbare“ Wohnungen, also Wohnungen für „ganz normale“ Leute, nämlich solche, die sich nicht in
jeder Metropole eine kaufen und sie dann rumstehen lassen können. Paradox: In teuren Lagen stehen
immer mehr Wohnungen leer, die, die hier leben und arbeiten müssen hingegen enger zusammenrücken… Die Zahl der Armen wächst, darunter viele, viele Kinder. Und Kitas und Schulen? Die wachsen
eher nicht, aus Personalmangel können sie noch nicht einmal alle vorhandenen Plätze belegen… Als
Erzieherin kann man sich in Berlin auch kaum noch eine Wohnung leisten. Vielleicht sagen Sie, ich soll
als Ente mal schön den Schnabel halten. Aber ich meine

... hier stimmt was nicht

AUS DEM STADTTEIL

3

Aktivpark mit Gipfel und Kunstdschungel

Viel Beteiligung im Werkstatt-Verfahren für neue Freizeitoase
Nicht gleich an den K2, mit 8611
Metern der zweithöchste Berg der
Erde, aber an eine Gipfelspitze vielleicht mit Kletterfelsen ist schon
gedacht für den künftigen Jonny
K.-Aktivpark auf den „atmenden
und sich bewegenden“ Höhen am
Egelpfuhl zwischen Maulbeerallee
und Lutoner Straße.

ters, ganz entscheidend sein: Dass im
näheren und weiteren Umfeld unter
den dort lebenden und arbeitenden
Menschen viele sind, die sich für das
Areal und die Angebote dort engagieren werden.
Besonders hervorzuheben ist,
dass sich diesmal nicht nur vor allem ältere Anwohner*innen sondern

Denn der nach Jonny K. – am
Blasewitzer Ring aufgewachsen und
2012, als er jemand Hilfe leisten
wollte, am Alexanderplatz ermordet
– benannte Park soll ein Ort werden
des friedlichen und fröhlichen Neben- und Miteinanders.
Man kann nur hoffen, dass das
Engagement in den Arbeitsgruppen
und die Bereitschaft Verantwortungen zu übernehmen auch über die
gut drei Jahre der Planung und der
Neugestaltung hinaus bewahrt werden kann.
Thomas Streicher

Einsatz für das
Klima

Auszeichnung für
Carlo-Schmid-Oberschule

Heiß diskutiert auf dem Bürgerworkshop: Neue Durchwegungen,
Kistengärten, Spiel- und Sportareale
mit Bühne, Kiosk und Ausleihstation sowie Ruhezonen. Weitere Wünsche waren Obst- und Sonnenwiesen
unweit des Dickichts eines Kunstdschungels für den neuen attraktiven Freizeitraum am Nordende von
Heerstraße Nord.
Vorgestellt und in Arbeitsgruppen rege diskutiert wurden die Ausarbeitungen und Vorschläge der
Landschaftsplaner des Büros bgmr
für die Machbarkeitsstudie zum Jonny K.-Aktivpark auf dem Bürgerworkshop im Oktober in der Carlo-Schmid-Oberschule.
Dabei ging es in den Arbeitsgruppen nicht nur darum, die Vorschläge
der Fachleute zur Ausgestaltung des
Aktivparks zu kommentieren, zu bewerten und zu erweitern. Denn gerade das kann für die Machbarkeit
eines Vorhabens wie die des Jonny
K.-Aktivparks, eines offenen Freizeitraumes für Bürger jedweden Al-

gerade auch viele Jugendliche und
junge Leute aus dem Stadtteil aktiv
in den Arbeitsgruppen zum Park beteiligt haben.
Sie kamen über Streetwork Staaken und Staakkato Kinder und Jugend e.V. und deren vielfältigen
Aktionen der Beteiligung und Aktivierung von Kindern und Jugendlichen an Entwicklungen im Quartier,
wie den Ideen für eine neue Jugendfreizeitstätte am Räcknitzer Steig,
aber auch über das Engagement der
Initiative „I am Jonny“, des Vereins
von Tina, der Schwester von Jonny
K., die sich mit Projekten und Aktionen für Gewaltprävention und ein
friedliches Miteinander an Schulen
und Freizeitstätten engagiert.
Im Oktober trafen sich mehr
als 70 Klassen- und Schulsprecher
aus Oberschulen an einem Freitagabend im Kulturzentrum Staaken
zum Kick-Off des „Schulnetzwerkes
Courage“, wo auch über das Engagement für den Aktivpark in Staaken
berichtet wurde.

Kleines Jubiläum für die Carlo-Schmid-Oberschule. Schon zum
fünften Mal erhielt sie jetzt die Auszeichnung „Berliner Klima Schule“.
Damit wurden die Aktivitäten Schulgarten, Bienenzucht, Fahrradwerkstatt und Schülerfirmen Druckstudio
und Carlos Green Paper Shop gewürdigt.
Außerdem gab es viel Lob für ein
europäisches Projekt mit Blick auf
das Jahr 2030. Achtzehn Schülerinnen und Schüler und sieben Lehrer
aus Griechenland, Italien und Spanien hatten sich im Oktober 2018 eine
Woche lang mit der Frage beschäftigt, wie in Zukunft bezahlbare und
saubere Energie erzeugt und genutzt
werden kann. Thema: Die Agenda
2030 – eine Herausforderung für
ganz Europa.
Hinweis:
Aus redaktionellen Gründen
kann in dieser Ausgabe das
auf Seite 3 platzierte Interview
nicht erscheinen. In der kommenden Ausgabe finden Sie an
diesem Platz wieder ein Treffpunkt-Gespräch.

4

AUS DEM STADTTEIL

Nestwerk Staaken im Netz der Obstallee
Präventionsambulanz im MVZ/Ärztehaus

Seit August in Aktion, die beiden
Nestwerkerinnen Almuth Zieglschmid und Nadine Seidel von der
Präventionsambulanz im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ)
– ein bereicherndes Geschenk zum

Jugendamt. Für diese Themen ist angesichts der vollen Wartezimmer und
des Termindrucks der Kinderärzte
fast nie ausreichend Zeit zur Besprechung.
Ganz ähnlich geht es auch vielen

Almuth Zieglschmidt (links) und Nadine Seidel (rechts)

40. Jubiläum des Gemeinwesenzentrums, dem Netzwerk von Evangelischer Kirchengemeinde, Fördererverein, Gemeinwesenverein und
dem MVZ/Ärztehaus, das unter
der Adresse Obstallee 22A bis 22G
vielfältige Angebote für die soziale,
kulturelle und medizinische Versorgung von Jung und Alt, für Kinder,
Jugendliche, Alleinstehende, Familien und Senioren vereint.
Gerade junge Familien und alleinstehende Mütter und Väter wissen
von vielen nichtmedizinischen oder
nicht auf konkrete Krankheitssymptome orientierte Fragen zu berichten
– zu allgemeinen Gesundheitsthemen wie Impfen oder Vorsorgeuntersuchungen, zur Entwicklung des
Kindes, aber auch zu Stress in der
Familie oder mit Kita, Schule oder

Schwangeren, für deren Fragen und
Anliegen zu Geburt und Vorbereitung auf die ersten Wochen mit dem
Neugeborenen Hebammen fehlen
und Gynäkologen kaum Zeit haben.
Genau da, bei der Unterstützung
und Entlastung der Kinder- und
Frauenärzte, setzt das neue Projekt „Nestwerk Staaken – Präventionsambulanz“ von AnthroMed
Berlin-Brandenburg GmbH, dem
Träger vom Medizinischen Versorgungszentrum in der Obstallee und
vom Krankenhaus an der Havelhöhe
an.
Unter einem Dach und bei der
Kinderarztpraxis sogar direkt nebenan auf der gleichen Etage werden
Kapazität, Raum und Zeit geboten
für all die Patient*innen, bei denen
neben der medizinischen Diagno-

se und Therapie der Ärzte noch
gesundheitsrelevante
psychische,
physische und soziale Themen der
Beziehungen, Strukturen und des
Wohlbefindens in Familie und Gesellschaft eine Rolle spielen.
Ein Vorteil einer effektiven, zielorientierten Beratung ist, dass die
„Klienten“ des Nestwerks mit ihren
„Problemen“ im Prinzip direkt aus
den Kinder- bzw. Frauenarztpraxen
im Hause kommen und man sie so
auch relativ geradlinig zu den verschiedenen speziellen Angeboten
und Einrichtungen bei Ämtern, in
Kita und Schulen, in Frauen- und
Familienzentren sowie in der freien Kinder- und Jugendarbeit verweisen und sogar begleiten kann.
Damit der Austausch, die Kontakte und Gespräche sich aber auch
deutlich von der eng am Krankheitssymptom orientierten ärztlichen
Praxis unterscheiden, haben die Sozialpädagogin Nadine Seidel und die
Sozialwissenschaftlerin und Kunstpädagogin Almuth Zieglschmidt in
ihrem Raum im Erdgeschoss des
Ärztehauses für eine angenehme und
zu einem Nestwerk passende Atmosphäre gesorgt.
Thomas Streicher
Das „Nestwerk Staaken –
Präventionsambulanz“
wird,
mit Unterstützung aus Lottomitteln, eng mit den Einrichtungen für Kinder, Jugendliche
und Familien im Quartier Heerstraße zusammenarbeiten und
kooperiert darüber hinaus mit
dem Familienforum Havelhöhe
des Trägers AnthroMed.
Nestwerk
Staaken-Präventionsambulanz
im MVZ Heerstraße Nord
A. Zieglschmidt und N. Seidel
Obstallee 22 A, 13593 Berlin
Telefon 030 / 34 33 37 –138
E-Mail:
nestwerk@bg-havelhoehe.de

AUS DEN SCHULEN

5

Amalienhofkids: Absolutly fit4future

Eine durchaus teure Angelegenheit für die Eltern war der letzte
Freitag im September an der Grundschule am Amalienhof. Denn nach
dem langen Vormittag mit den fit4future-Aktionen von Cleven-Stiftung und DAK waren die Kids aus
allen Klassenstufen noch ausdauernd genug, um so viele Runden auf
und um das Schulgelände zu drehen,
dass die Eltern als Sponsoren der
„Gesunden und Bewegten Schule“
am Weinmeisterhornweg ganz schön
tief in die Taschen greifen mussten.
Am Ende des Aktionstages am 28.
September mit dem krönenden Abschluss des Sponsorenlaufes wurden
sagenhafte 2.850 Euro für ein Zirkusprojekt im kommenden Schuljahr
an der Grundschule am Amalienhof
gespendet.
Bei dem Sponsorenlauf am Nachmittag liefen die Kleinsten der Klassen 1 und 2 eine Viertelstunde lang,
und die Klassen 3 und 4 hatten 20
Minuten für ihre Runden auf dem
etwa 200 m langen Kurs auf dem
Schulhof zu absolvieren. Die Fünftund Sechstklässler liefen zum Teil außerhalb des Schulgeländes und hatten 25 Minuten Zeit, um möglichst
viele Striche auf ihrem Rundenzettel
zu erlaufen, die dann von „ihren“
Sponsoren, Eltern, Großeltern, Verwandten oder sonstigen Förderern in
harte Münzen und knisternde Scheine umgewandelt wurden.
Noch davor waren alle Klassen
der Schule von 9 bis 12 Uhr an dem

Aktionstag des Projekts fit4future
mit einem knallharten Parcours an
sieben Stationen beteiligt. Es waren
Aufgaben zu erfüllen, die sowohl
Grips und Konzentration als auch

reich waren. Neben Sackhüpfen, Becherstapeln oder Dosenwerfen gab
es aber auch Stationen, bei denen
diverse Gerüche ermittelt wurden,
die Mengen an Zucker in Getränken

körperliche Beweglichkeit und Ausdauer verlangten und trainierten.
Jeweils in kleine Teams aufgeteilt
ging es los bei „Such die Zahl“, wo
auf einem großen Spielfeld mit 100
verdeckten Zahlendeckeln flinkes
und exaktes Kopfrechnen, Reaktionsschnelligkeit, Beweglichkeit und
ein gutes Memory-Gedächtnis hilf-

Die Grundschule am Amalienhof
hat sich an der bundesweiten Initiative
„Spielen macht Schule“ mit Ideen
zur „Werkstatt Modelleisenbahn“
beteiligt und einen Preis in Form
einer kompletten Produktausstattung
gewonnen.
„Spielen macht Schule“ wurde
vom Verein Mehr Zeit für Kinder
und dem ZNL TransferZentrum für
Neurowissenschaften und Lernen
ins Leben gerufen. Der Wettbewerb

fand in diesem Jahr schon zum
zwölften Mal statt. Er wird von den
Kulturministern der 16 Bundesländer
unterstützt.
„Der Aufbau einer Modelleisenbahnanlage stellt die Kinder vor
handfeste
Herausforderungen“,
heißt es bei der Initiative. Die Kinder
an der Grundschule am Amalienhof
können nun zeigen, was sie mit
Kreativität und Geschicklichkeit zu
leisten imstande sind.

und Süßigkeiten zu erraten oder in
Sekundenschnelle knifflige Fragen
im Ernährungsquiz zu beantworten
waren.
Rundum ein Aktionstag, der deutlich bewiesen hat: Die Grundschule
am Amalienhof hat nicht nur den
Anspruch, sondern ist eine „Gesunde und Bewegte Schule“ und bietet
viel, damit ihre Schüler*innen auch
fit4future sind.
Thomas Streicher

Amalie gewinnt Preis

Aktuelle Neuigkeiten
aus dem Stadtteil
finden Sie unter

staaken.info

Das Stadtteilportal

6

NEUES VOM QUARTIERSMANAGEMENT

Stadtteilversammlung mit neuem Quartiersrat

Der neue Quartiersrat und seine Sprecherinnen.

Im Oktober hat die Stadtteilversammlung im Stadtteilzentrum an
der Obstallee den neuen Quartiersrat
für das Soziale Stadt Gebiet Heerstraße gewählt.
Wieder sind sehr viele Bewohner*innen bereit, sich zwei Jahre
lang regelmäßig ehrenamtlich für
ihr Wohngebiet und für ein besseres
Miteinander zu engagieren.
Auf den Treffpunkt-Mittelseiten
stellen wir sie vor (S. 8/9).
Der neue Quartiersrat steigt gleich
ein mit der Aufgabe, mitzuentscheiden über die Verwendung der
Fördermittel Soziale Stadt im Programmjahr 2019. Geförderte Projekte werden in der Regel mehrere Jahre
unterstützt. Im Treffpunkt und auf
staaken.info wird über alle geförderten Projekte berichtet.
Es kann eng werden, bei den
Quartiersratsitzungen im Stadtteilladen, denn zu den auf der Stadtteilversammlung Mitte Oktober mit
großer Zustimmung bestätigten 22
Vertreter*innen der Anwohnerschaft
kommen künftig noch elf Stimmberechtigte aus Einrichtungen des
Quartiers, von Kita, Grund- und
Oberschule, aus Gesundheit, Kultur
und Soziales, für Familien, Senioren,
Jugendliche sowie je eine Stimme aus
Kirchengemeinde, Wohnungsgesellschaften und des Bezirksamtes.

Renate Lüdke (links) und Sieghild Brune (rechts)

Aber enger zusammenrücken kann
ja nicht schaden bei den vielfältigen
Aufgaben und Herausforderungen
für mehr Bildung, Ausbildung und
frühe Förderung, für „starke Familien“ und „gute Nachbarschaften“ in
einem attraktiveren Wohnumfeld…
Aller Anfang ist schwer oder wird
einem schwer gemacht. Vor allem
dann, wenn es darum geht, als erstes auf der konstituierenden Sitzung
des neuen Quartiersrats in der Großwohnsiedlung Heerstraße die Rahmen-Geschäftsordnung mit etlichen
nüchternen Paragrafen und Absätzen durchzuarbeiten.
So blieb am 13. November im
Stadtteilladen nicht mehr viel Zeit,
um schon richtig in die Themen und
Projekte einzusteigen, denn es galt
vor allem, die Sprecher*innen des
Gremiums zu wählen.
Herausgekommen ist, dass auch

künftig auf das * als Zeichen für
die geschlechterneutrale Schreibe
verzichtet werden kann, denn sowohl Renate Lüdke, im Bild links, als
Sprecherin wie auch ihre Stellvertreterin Sieghild Brune wurden in ihren
Funktionen bestätigt.
Eine geruhsame Zeit zum Jahreswechsel steht dem Quartiersrat nicht bevor, Terminkalender
und Themenliste sind gut gefüllt:
Quartiersrätekongress, öffentliche
QR-Sitzung am 11. Dezember
mit Infos aus dem Stadtumbau,
Schwerpunktsetzungen für das
neue Integrierte Handlungs- und
Entwicklungskonzept IHEK sowie
Diskussionen und Entscheidungen
zu Projekten des Programmjahres
2019.
C. Dittmar/T. Streicher

Randbemerkung

Vor kurzem hat die BVV Spandau
den Beschluss gefasst, den Ausdruck
„sozial schwach“ zu vermeiden,
wenn „einkommensschwach, arm
oder armutsgefährdet“ gemeint ist.
Das Quartiersmanagement Heerstraße und die Treffpunktredaktion
begrüßen das, wir verfahren bereits
seit langem so.

Ist es doch gerade hier in unserem Quartier, in dem so viele von
Armut betroffen sind, immer wieder beeindruckend, wie viele „sozial
stark“ und engagiert sind.

NEUES VOM QUARTIERSMANAGEMENT

Quartiersmanagement in Berlin
seit 20 Jahren
In Berlin gibt es Quartiersmanagement seit 1999. Aus Anlass des 20jährigen Bestehens wird in einer Reihe von
Veranstaltungen kritisch Bilanz gezogen
und diskutiert, wie es mit dem für das
Zusammenleben in unserer Stadt wichtigen Förderprogramm weitergehen soll.
Auch der diesjährige „Quartiersrätekongress“ am 23. November, bei dem wie-

Herbstaktionen
für Familien

Das war schon eine geballte Ladung
an speziellen saisonalen Freizeitaktivitäten für die ganze Familie, mit Bastelund Schnitzereien, Trommelschlägen
und Puppentheater, Laternenlichtern
und Partylaune am Lagerfeuer, die der
Familientreff Staaken in den letzten Oktober- und ersten Novembertagen, mit
Unterstützung aus dem Soziale Stadt
Aktionsfonds, für Mütter, Väter, Omas,
Opas und Kinder aus dem Stadtteil
auf die Beine stellte. Und über allem
schwebten gruselige und gute Geister.
In diesem Jahr nach langer Pause
wieder zurück an dem passenden Ort
für Familiengruseln: die Halloweenparty
im Haus am Cosmarweg und im Wäldchen gleich dahinter. Eröffnet mit lauten und dumpfen Trommelschlägen des
Workshops für Eltern und Kinder mit
Nathan von der Beat-Etage.
So zusammengetrommelt, kamen
aus den Hochhäusern und Wohnriegeln
des Quartiers viele große und kleine Hexen, Monster, Gespenster… zum Basteln und Schminken und zum schaurig
schönen Tanz drinnen und draußen ums
Lagerfeuer.
Nur einen Tag später, dann in der
Obstallee, im KiK, gleich gegenüber
vom Familientreff: Zipfelmützens Obstsalat – Puppentheater, Puppenbauen
und gesunder, erfrischender Obstsalat
– natürlich von Groß und Klein selbstgemacht.
Rappelvoll die „Tribüne“ im (Tanz-)
Saal des KiK und nicht nur die kleinsten

der Quartiersrät*innen aus allen Quartieren zum Austausch zusammenkamen,
hatte das zum Thema: „Reflexion: 20
Jahre Berliner QM und wie weiter – Bilanz und Perspektiven“. Aus unserem
Quartiersrat waren u.a. Frau Lüdke und
Frau Brune mit Redebeiträgen beteiligt.
„Unser QM“ ist seit 2005 am Start
und gehört somit noch zu den Teenagern. Aber auch im Gebiet Heerstraße werden wir zum Jubiläum Ziele und

7

Maßnahmen in den Gremien und bei
öffentlichen Veranstaltungen diskutieren und Ihnen ausgewählte Projekte und
Beteiligungsmöglichkeiten vorstellen.
Im nächsten Treffpunkt erfahren Sie
dann untet anderem, was wir 2019 für
den Tag der Städtebauförderung am 11.
Mai planen. Auch mit der Aktualisierung
des Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzeptes – IHEK haben wir
bereits begonnen. Die Aktionstage im
Oktober, das Bildungsnetztreffen Ende
November sowie Stadtteilwerkstatt und
Ämterrunde Anfang 2019 bilden wichtige Grundlagen dafür.

Kids waren mittendrin im Geschehen
und voll dabei bei dem Abenteuer von
Kasper Zipfelmütz, der den köstlichen
Obstsalat seiner Oma gegen manchen
Dieb verteidigen musste.

Während die einen Früchte, Beeren
& Co schnibbelten und die anderen mit
lauten Zurufen Kasper bei seinen Abenteuern unterstützten, waren im dritten
Raum des KiK Kinder, Mütter und Väter konzentriert damit beschäftigt, sich
schmucke Puppen am Stiel zu bauen für
das ganz private Puppentheater zuhause.

St. Martin, die auch dazu angeregt hat,
die ausgegebenen Brote mit dem/der
Nächsten zu teilen und ein Lagerfeuer
mit Stockbrot dann im Dunkeln auf der
kleinen Anhöhe gleich hinterm Haus.
Thomas Streicher

„Musik im
Stadtteil“

Auch mit deutlich verringerter Förderung trägt die im Gebiet Heerstraße
gut vernetzte Musikschule Spandau
unverdrossen weiterhin mit aufsuchender musikpädagogischer Arbeit
dazu bei, dass Kinder, die sozial benachteiligt aufwachsen, stärker mit
Musik in Berührung kommen. Dafür
gibt es dieses Mal u.a. Angebote der
musikalischen Früherziehung für Kinder von 1-3 Jahren.
Ein Laternenumzug vom Stadtteilzentrum mit Familientreff und Kita
Regenbogen aus bis zum Haus am Cosmarweg, dann zum Abschluss der drei
herbstlichen Aktionen für Familien mit
St. Martin vorneweg auf dem Pony.
Am Ziel, dem Familienhaus am Cosmarweg, Lieder und die Geschichte von

Das QM Heerstraße und die
Treffpunkt-Redaktion
wünschen allen Leser*innen
frohe Feiertage
und ein erfolgreiches
Neues Jahr 2019!

8

DER NEUE QUARTIERSRAT STELLT SICH VOR

Wir sind aktiv im neue
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in der
Nachbarschaft
wichtig ist.

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Nachbarschaft
werben möchte.

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Klaus-Peter H

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…ich hier arbeite
und auch
aufgewachsen bin.

…mir die Beteiligung der Bewohner im Quartier
Heerstraße
Nord wichtig ist,
insbesondere bei
der Entwicklung
des Umfeldes im
Wohnviertel.

Renate Lüdke

Mohamed
Zaidi
Hans-Jürgen Wanke

...weil mein
Stadtteil mir sehr
wichtig geworden
ist und weil man
vieles besser
machen kann.

… ich möcht
e dass
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der
leben und
voneinander
lernen.

…ich Engagement
von Bewohnern
und
Bewohnerinnen
für ihr
Wohnumfeld
notwendig finde.

…es wichtig ist,
sich um
Jugendliche zu
kümmern.
Ich möchte dazu
beitragen die
Integration
voranzubringen.

n
…Veränderunge
interessant sind,
und ich dabei
.
mitwirken kann

Renate Zander

Tanja Ortmann

Serap Kurt

Maria Romberg

…da ich weiter
an der
Entwicklung
des Kiezes
mitwirken
möchte.

…nic
Mittel
sond
ein
sein
wicht
gemei
Mannscha
zu

Christopher

Ortmann

Ingrid Kühn

DER NEUE QUARTIERSRAT STELLT SICH VOR

9

en Quartiersrat, weil...
…ich mir eine
Steigerung de
r
Lebensqualitä
t
vor Ort
wünsche.

…Reden ist gut!
Handeln ist
besser!

Christophe

r Kuhn

Klaus Ringhand

Petra Winter

Peter Klemm

Arnold Kiel
…ich an
der
Entwicklu
ng und
den Akti
vitäten d
es
Stadtt
aktiv mit eils
wirken
möchte.

…sich der Kiez
verändert. Nicht
nur positiv. Die
Vielfalt und soziale
Mischung der
Bevölkerung
erfordert
Unterstützung
für ein
Gelingen guter
Nachbarschaft.

…ich aufgru
nd
meiner lang
jährigen Tätigke
it
die Mensche en
n gut
einschätze
n kann.
Im Quartie
rsrat
beraten, di
skutieren
und entsch
eiden
Anwohner
über
Ziele, Konz
epte
und Entwic
klungen.
Ich möchte
ein Teil
davon sein
.

Katherine Saad

Frank Wie

wiorra

ller
Eckart Ke

…ich mich für
meine
Nachbarschaft
interessiere und
engagiere.

… um aktiv an der
Gestaltung des
Stadtteils
mitzuwirken und
über Neuerungen
informiert zu sein.

cht ICH der
elpunkt bin,
dern jeder
nzelne auf
nem Platz
tig ist, um
insam als
aft Erfolg
u haben.

n Kiez in
…ich für de mtheit
seiner Gesa
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Verbesseru leben
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meinem W ekten zu
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hte ich,
fühlen, möc lich,
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ssen verderen Intere sie bei
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der Projektf
chtigen.
zu berücksi

Sven W

inter

Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern sind noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter folgender Institutionen des Stadtteils im
Quartiersrat Heerstraße vertreten:
Carlo-Schmid-Oberschule / Christian-Morgenstern-Grundschule /
Kinder- und Jugendgesundheitsdienst / Ev. Kirchengemeinde zu
Staaken / Stadtteilbibliothek Heerstraße / Gewobag MB / KiK-Kinderclub / Kita Wunderblume / Familienzentren Familientreff Staaken
und Hermine / Contract - Familienhilfe / Kulturzentrum Staaken /
Fördererverein Heerstraße Nord e.V.

rn
...wieder Nachba
„füreinander“ da
sein sollen, die
Gemeinschaft
en
geförder t werd
re
se
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un
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eGroßsiedlung wi
der eine positive
hr t.
Darstellung erfä

sowie beratend im Quartiersrat Heerstraße:
Si

e
eghild Bruhn

Jugendamt Spandau / Polizei Abschnitt 23

10 REDAKTION UNTERWEGS

Viel zu schauen im kleinen Haus

W

Besuch im Museum Falkensee

ie einfach doch manche Ausflugsziele zu erreichen sind. Am
Rathaus Spandau in den Bus 337 steigen, ca. 25 Minuten fahren,
dabei sogar eine Landesgrenze überqueren und schon ist man da, in
Falkensee. Noch ein kleiner Fußmarsch von ca. 500 m, leider entlang
der viel befahrenen Straße nach Nauen, und man steht vor einer Überraschung: einem schmucken Fachwerkhaus zwischen Wohnhäusern,
dem Museum Falkensee.

Dieses Kleinod hat eine etwas
kuriose Geschichte. Etwa um 1900
stand es noch als Wohnhaus in
Spandau, etwa da, wo sich heute
C&A befindet. Ein Zimmermeister
hat es gekauft und an seinen Wohnort Falkenhagen (Falkenhagen und
Seegefeld wurden später zu Falkensee) umsetzen lassen. Später kaufte
die Stadt Falkensee das Haus und
nutzte es als Heimatmuseum.
Eine unglaubliche Vielfalt an Ausstellungsbereichen ist in dem kleinen
Haus zu entdecken, ohne das Gefühl von Enge zu erzeugen. Das ist
hauptsächlich der umfassenden Umgestaltung im Jahre 2010 zu verdanken. Das Museum strahlt eine solche Lebendigkeit aus, eigentlich ein
Widerspruch zu den ausgestellten
Stücken. Von Knochenteilen eines
Wollhaarmammuts aus der Eiszeit,
die bei Baggerarbeiten in einer Kiesgrube in Falkensee gefunden wurden, und seltenen Schlachtabfällen
aus der Zeit vor 15000 Jahren, über

Pflanzen und Tiere des Havellandes
bis zu Gegenständen aus dem Alltag
gibt es viel zu bestaunen. Biographien von bekannten Menschen, die in
irgendeiner Weise mit Falkensee verbunden waren, kann man auf Transparenten in einem kleinen Flur lesen.
Filme zu unterschiedlichen Themen
laden zum Schauen ein.
Neben all diesen breit gefächerten Ausstellungen wird die politische Geschichte nicht ausgeblendet.
Zahlreiche Dokumente, Fotos und
Gegenstände aus der Nazi-Zeit bezeugen die fürchterlichen Auswirkungen, die auch Falkensee nicht
aussparten. Auch die Zeit des Mauerbaus und seine Folgen werden kritisch beleuchtet. In einem Projekt
haben Schüler*innen einer Oberschule in Falkensee Fotos von ein
und demselben Ort nach dem Mauerbau und nach dem Fall der Mauer
fotografisch gegenübergestellt. Zeitzeugen-Gespräche veranschaulichen
eindrücklich die Seelenlage der Men-

schen zu dieser Zeit. Vertiefend befasst sich auch das Projekt „Spurensuche: Mauer mit den Geschichten
von Falkenseern und Spandauern.“
Ein schönes Projekt ist die „Kinderkiste“. Es bietet hauptsächlich
Grundschulkindern Geschichte zum
Anfassen und selbst entdecken.
Eine besondere Bedeutung hat die
Lyrikerin Gertrud Kolmar für das
Museum Falkensee. Ihr wurde vor
einigen Jahren eine Sonderausstellung gewidmet. Hinter dem Haus ist
der Gertrud-Kolmar-Rosengarten
angelegt. Jedem Rosenstock ist ein
Gedicht der Lyrikerin zur Seite gestellt. Gertrud Kolmar lebte in Falkensee-Finkenkrug und wurde von
dort als Jüdin deportiert und später
ermordet.
Wenn man in den Garten tritt,
was ja vielleicht auch noch im Winter möglich ist, kommt man nicht an
Marx und Lenin vorbei. Ehemals als
Standbilder in Falkensee aufgestellt,
ist das übrig geblieben, was sie groß
gemacht hat, ihre Köpfe.
Das Jahr über gibt es viele begleitende Veranstaltungen. Das kann
eine Lesung sein, ein Galerie-Besuch, eine Führung durch die Sammlung oder Open-Air-Kino. Sogar
Stadtrundfahrten, die an bedeutsame
Orte führen, bietet das Museum an.
Eines findet man im Museum nicht,
das übliche Café. Das ist nicht weiter
schlimm.
An der großen Kreuzung, Richtung Falkensee Bahnhof, kann man
in einer Bäckerei das Gesehene und
Erlebte bei Kuchen und Tee/Kaffee
nachklingen lassen.
Brigitte Stenner
Öffnungszeiten:
Di, Mi 10 – 16 Uhr
Do, Sa, So 14 – 18 Uhr
Führungen nach Vereinbarung
Falkenhagener Straße 77
14612 Falkensee
Telefon 03322 / 22288
www.
museum-galerie-falkensee.de
Bus 337 von Rathaus Spandau
Richtung Falkensee Bahnhof
H: Falkensee, Falkenhagener Anger

AUS DER BÜCHEREI 11

Die Stadtteilbibliothek empfiehlt Hörbücher für Kinder
tenkinder und
ihre Eltern. Das
Hörspiel „Max
im Winter“ berichtet von der
Freude über den
ersten Schnee
und eine zünftige Schneeballschlacht.
Da der Schnee
zum Schlittenfahren noch zu
pappig ist, baut
Max mit seinem
Papa sogar ein
Iglu.
Im „Cowboy Klaus Geschichtenschatz“ liest Volker Niederfahrenhorst Geschichten vom kleinen
Cowboy mit dem großen Hut. Cowboy Klaus lebt mit seinem Schwein
Lisa und der Kuh Rosi auf seiner
Farm „Kleines Glück“. Er reitet auf
einem pupsenden Pony, trifft auf
den fiesen Fränk und begegnet dem
Weihnachtsmann im Kaktuswald.
Die beiden CDs umfassen alle 12
Abenteuer, die sich Karsten Teich
und Eva Muszynski ausgedacht haben. Zwischen den einzelnen Geschichten ist zünftige Kinder-Country-Musik zu hören.
Die Max-Geschichten von Christian Tielmann begeistern Kindergar-

Die zweite Geschichte auf dieser
CD „Max und der Wackelzahn“
erzählt von Max und seiner Freundin Pauline. Pauline kann schon eine
richtige Zahnlücke zeigen, während
Max noch auf seinen ersten Wackelzahn wartet…
Die Geschichte „Max freut sich
auf Weihnachten“ auf einer weiteren CD stimmt auf die bevorstehende Adventszeit ein. Max bekommt
einen selbstgebastelten Adventskalender und möchte nun auch einen
Kalender für sein Kaninchen Zorro
basteln, er bäckt Plätzchen mit seiner
Mutti und bastelt Geschenke.

Geschichten zum Nikolaus

„Schneegestöber. Märchen aus dem hohen
Norden“ –

so lautet das Thema bei der Nikolausveranstaltung der
Stadtteilbibliothek Heerstraße im Staaken Center am Donnerstag,
6. Dezember 2018.
Ab 16 Uhr liest und erzählt Kathleen Rappolt Geschichten für
Kinder ab fünf Jahren.
Der Eintritt ist frei.
Es wird aber um eine Anmeldung bei der Leiterin Jennifer Garau
unter Telefon 030-363 10 91 oder
E-Mail j.garau@ba-spandau.berlin.de gebeten.

„Die 30 besten Weihnachtsgeschichten“ werden abwechselnd
von Jodie Alhborn und Robert Missler gelesen. Sie erzählen von einem
kleinen Spatzen, der sich einen Weihnachtsbaum wünscht, von Kirchenmäusen und ganz besonderen Schokoladenweihnachtsmännern.
Ein Krippenspiel wird aufgeführt
und sogar ein Bastelwettbewerb findet statt. Die kurzen Geschichten
eignen sich schon für kleinere Kinder, so wird die Vorweihnachtszeit
richtig gemütlich und nicht zu lang.
Diese CDs und viele andere Hörbücher für Kinder können in der
Stadtteilbibliothek in der Obstallee
ausgeliehen werden.
Sabine Kucher

12 VEREINE IM STADTTEIL

Gemeinwesenverein
Heerstraße Nord e.V.

Obstallee 22d/e • 13593 Berlin • Tel. 030 / 914 90 889 (9–17 Uhr)
gwvbln@aol.com • www.gwv-heerstrasse.de

Soziale Beratung:

Mo und Fr 9.00 bis 13.00 Uhr
Do 14.00 bis 17.00 Uhr
Obstallee 22d/e, 13593 Berlin
Telefon 030/914 90 889
Nur für Familien:
Do von 14.00 bis 17.00 Uhr
im Büro Pillnitzer Weg 8
(direkt neben dem Café Pi8)
Dienstag
17.15–18.25 + 19.00 –20.00 Uhr
Gymnastik für Frauen
Pillnitzer Weg 8
jeden 1. und 3. Mittwoch
16.00 bis 18.00 Uhr
„Geschichtstreff“ Obstallee 22d
Mittwoch
8.00 bis 12.00 Uhr
Sprache und Beratung
Soziale Beratung und gemeinsam
die deutsche Sprache üben.
Familienzentrum Hermine
„Gelber Container“ an der
Christian-Morgenstern-Grundschule, Eingang Maulbeerallee 23
Donnerstag
10.00 bis 12.00 Uhr
PAULA (Mutter-Kind-Gruppe)
Blasewitzer Ring 27
17.30 bis 19.30 Uhr
jeden 2. und 4. Donnerstag
„Depressionen“ Selbsthilfegruppe
(nur mit tel. Voranmeldung)
Obstallee 22d
Samstag
15.00 bis 16.00 Uhr
„Zumba-Kids“ für die ganze
Familie. In der Turnhalle im Gemeindehaus, Pillnitzer Weg 8

Rentenberatung

Herr Weinert (LVA + BfA)
Telefon 030 / 366 67 23
1., 3. + 5.Montag: Pillnitzer Weg 8
(neben dem Café Pi8)
2. + 4. Montag: Obstallee 22d/e
jeweils 15.00 bis 17.00 Uhr
Die bisher vom
Gemeinwesenverein angebotene
Rechtsberatung entfällt.

Ansprechpartnerin: Angelina Seibt
Telefon 0178 / 580 75 87
und 030 / 363 41 12
post@familientreff-staaken.de

Alle Neune feiern 8. Familiennacht

Die diesjährige 8. Familiennacht
am 13.10.2018 stand unter dem Motto „Brücken bauen – Grenzen überwinden“.
Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich die Neun Spandauer Familienzentren mit einer
Veranstaltung daran beteiligen und
gemeinsam ein buntes und vielfältiges Programm mit verschiedenen
Mitmachangeboten für Familien gestalten. In diesem Jahr trafen sich alle
Familien im Familienzentrum „Kita
Lasiuszeile“. Bei herrlich sonnigem
Herbstwetter konnte man auf dem
Außengelände Wissenswertes über
Kürbisse erfahren, unter fachkundiger Anleitung schaurig-gruselige
Kürbisse schnitzen oder am „Heißen
Draht“ seine Geschicklichkeit testen.
Aber nicht nur im Freien gab es
Mitmachangebote. So konnten in
den Räumen der Kita Buttons gestaltet, Tipis bemalt, Volkstänze aus
verschiedenen Ländern ausprobiert
werden, und bei „Woffels großer
Dschungelshow“ haben wir Kinderlieder und groovige Rhythmen
aus Afrika, Indien, Südamerika und
Jamaika sowie knisternde Spannung
erlebt. Am reichhaltigen Buffet
konnten sich die kleinen und großen
Gäste zwischendurch stärken. Als
es langsam dunkel wurde und alle
Kürbisse verteilt und verziert waren,
gab es draußen noch Stockbrot und
schmackhafte Marshmallows an der
Feuerschale.
Angelina Seibt

VEREINE IM STADTTEIL 13

Obstallee 22c – 13593 Berlin – Telefon (030) 375 898-0
www.foerdererverein.de – info@foev-hn.de

Treffen der Generationen –
wie kann es heute gehen?

Kontakte zwischen Jung und Alt
finden heutzutage eher selten statt.
Wenn sie stattfinden, dann zumeist
beim Einkaufen, in der Familie, auf
der Straße oder im öffentlichen Nahverkehr. Eher selten bietet sich die
Gelegenheit, sich gegenseitig besser
kennenzulernen.
Eine besondere Möglichkeit für
dieses Kennenlernen in ungezwungener Atmosphäre bietet sich während eines freiwilligen Praktikums
oder im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit. Im Fördererverein
Heerstraße Nord e.V. bietet sich für
beides ein „geschützter Rahmen“.
Und – eher durch Zufall – ergab sich
für uns, unsere Senioren und eine
Schülerin der 9. Klasse einer Spandauer Oberschule die Möglichkeit.
Im Rahmen der 9. Klasse haben
viele Schüler die Möglichkeit, ein
Praktikum im Verein:
Christiane Paetz
stellvertretende Projektleitung
Fördererverein Heerstraße Nord e. V.
Telefon: (030) 470 530 92
Handy: 0159 04 09 14 08
E-Mail: c.paetz@foev-hn.de

besonderes schulisches Angebot zu
nutzen. Beim Projekt „Praxis lernen“ kann jeder mitmachen und
sich für einen Tag pro Woche einen
Praktikumsplatz selbständig suchen.
Dort besteht die Möglichkeit, alle
Arbeiten kennenzulernen und selbst
anzupacken. Je nach Praktikumsplatz
hat man auch die Möglichkeit, weitere Bereiche anzuschauen und schon
mal auszuprobieren, ob man in dem
gewählten Berufsfeld seine Ausbildung machen möchte.
Habt Ihr auch Lust auf ein Praktikum bei uns im Fördererverein
Heerstraße Nord e.V. oder in der
FÖV Pflege – Gesundheit und soziale Dienste gGmbH, dann meldet
Euch einfach bei uns! Vom Kurzpraktikum bis hin zum begleitenden
Praktikum während des Schuljahres
ist vieles möglich!

Praktikum in der FÖV Pflege:
FÖV Pflege Gesundheit und
soziale Dienste gGmbH
Obstallee 22c,
13593 Berlin
Thomas Diste – Tel: (030) 375 898 47
E-Mail: bewerbung@foev-pflege.de

Familienzentrum HERMINE
Eltern-Kind-Frühstück
Wir laden Sie und Ihr Kind
herzlich ein – zum gemeinsamen Frühstück
montags 10.00 bis 12.00 Uhr
ohne Anmeldung und
kostenfrei

Beratung
„Rund um die Familie“

Sie brauchen einen Rat und
wissen nicht, wer Ihnen helfen
kann? Wir sind gern für Sie da
und beantworten Ihre Fragen!
dienstags 10.00 bis 12.00 Uhr
ohne Anmeldung

Care Express:
Ausflüge &
Alternativen

Da nun die Jahreszeit begonnen
hat, in der das Wetter nicht immer zu
Ausflügen einlädt oder sich spontan
ändert, gibt es bis zum Frühjahr nur
kurzfristig geplante Tagesreisen, an
denen aber jeder bei Interesse teilnehmen kann. Der obligatorische
Weihnachtsmarktbesuch findet in jedem Fall statt.
Als Alternative zu Ausflügen bieten wir Filmnachmittage an. Dies
werden gemütliche Stunden mit kleinen Snacks und Getränken und mit
Filmen wie „Die Feuerzangenbowle“
oder „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Bei Interesse wenden Sie
sich einfach für die genauen Daten
an Frau Paetz (Kontakt siehe unten).
Ab Frühjahr wird der CES wieder
regelmäßige Ausflüge unternehmen.
Fest eingeplant sind Bootstouren,
Ausflüge zum Erdbeerhof und nach
Klaistow, Fahrten zum Havelpark
und Picknicks in der Umgebung.
Zur Planung der Ausflüge benötigen wir vorab Ihre Anmeldung. Für
Nachfragen zu den genauen Daten
und zur Finanzierung der Ausflüge sowie für die Termine der Filmnachmittage wenden Sie sich bitte an
die Projektleitung von Care Express
Spandau:
Christiane Paetz
Telefon 030 / 470 530 92
Handy 01590 / 409 14 08
E-Mail: c.paetz@foev-hn.

Krabbelkurs
„Herminchen“

Wir möchten Sie und Ihr Kind
gern einladen:
l zum Krabbeln, Singen und
Entdecken
l zum Spaßhaben und
entspannen.
immer donnerstags
Anmeldung unter
Telefon: 030/36 40 38 77

Wo finden Sie uns: Laufen Sie den Weg am Seniorenhaus in der Maulbeerallee 23 entlang und kommen
Sie in das gelbe kleine Haus neben der Christian-Morgenstern-Grundschule. Wir freuen uns auf Sie!

14 STAAKEN CENTER

Wider die Wegwerfgesellschaft
Viel Sorgfalt in der Schneiderei von Frau Le

Wissen Sie noch, was ein Stopfpilz
ist? Wenn ja, gehören Sie wahrscheinlich wie ich zu den Menschen, die
ihren dreißigsten Geburtstag schon
lange hinter sich haben. Ein Stopfpilz ist ein Gegenstand, der beim
Stopfen eines Lochs in Strümpfen
oder Socken benutzt wird. Früher
gehörte er zur Grundausstattung eines jeden Haushalts in Deutschland.
Heute müssen Sie für ein Paar Socken eines deutschen Qualitätsherstellers zehn Minuten arbeiten. 1960
war es noch eine halbe Stunde. Kein
Wunder, dass man früher Socken
mit einem Loch nicht weggeworfen,
sondern repariert hat. Und dafür
brauchte man einen Stopfpilz.

Schuhe, Mäntel,
Hemden

In den vergangenen Jahrzehnten
wurden die Produkte immer billiger
und die Arbeitszeit zum Reparieren
immer teurer. Ich kann mich nicht
erinnern, wann ich zum letzten Mal
ein Loch in meinen Socken habe
stopfen lassen. Stattdessen habe ich
kaputte Socken weggeworfen (Ja, zumeist auch den ohne Loch) und neue
gekauft. Entweder so nebenbei bei
Aldi oder per Mausklick bei Amazon,
immer gleich im halben Dutzend.
So sind wir halt geworden: Seit alles immer und überall zum kleinen
Preis verfügbar ist, wird ersetzt, nicht
repariert. Zu dieser Entwicklung
passt auch der Eindruck, dass die
Qualität der alltäglichen Produkte
nachgelassen hat. Alles scheint kurz
nach Ablauf der Garantie kaputt zu
gehen. Es gibt sogar ein Fremdwort
dafür: Obsoleszenz.
Doch in den letzten Jahren dreht
sich der Wind. Das Bewusstsein
für den Wert der Produkte steigt.
Es wird wieder mehr repariert statt
weggeworfen, Repair-Cafes schießen
wie Pilze aus dem Boden. „Nachhaltigkeit“ ist das Wort der Stunde.
Es wird geteilt statt gekauft (Share-Economy), und wenn man etwas

Es weihnachtet sehr
Viele Angebote
zum Fest im Center

Der schöne Weihnachtsschmuck
im Staaken Center macht allen klar,
dass der Advent mit allen seinen
Freuden endlich da ist.
Zwar sind die Tage recht kurz, aber
Kerzen und Lampions erwärmen die
Herzen. Darüber hinaus gibt es im
Center wieder verschiedene Aktivitäten für Klein und Groß, die auf das
Fest der Familie vorbereiten.
regelmäßig pflegt und repariert, dann
wird es sicher auch länger halten.
Einen guten Ort dafür finden Sie
auch im Staaken Center. Links neben
dem Optiker ist seit dem Oktober
2011 der Laden von Frau Thi Lien
Le. Bei Frau Le können Sie Kleidung
zur Reinigung abgeben, Sie können
von der kleinen Reparatur bis hin
zur umfangreichen Änderung alle
denkbaren Schneiderarbeiten erledigen lassen. Selbst Neuanfertigungen
können in Auftrag gegeben werden.
Und Schuhe werden auch repariert.

Gereinigt, gebügelt
Ich selbst bin seit vielen Jahren
Kunde bei Frau Le. Sie, ihr Mann
und ihre Mitarbeiterinnen sind immer freundlich und zuverlässig. Die
Arbeiten werden schnell und zu
überschaubaren Preisen ausgeführt.
Außer der Reinigung wird alles vor
Ort selbst erledigt. Ich habe schon
die ganze Palette des Angebotes
genutzt, von der Reinigung meiner
Oberhemden (Am wichtigsten ist,
dass man sie gebügelt zurückbekommt!) bis hin zum komplizierten
Austausch des Innenfutters eines
Wintermantels.
Stefan Pfeiffer
Das Geschäft ist von Montag
bis Freitag von 9 bis 19 Uhr und
am Samstag von 9.30 Uhr bis 14
Uhr geöffnet.
Telefonisch erreichen Sie Frau Le
unter Telefon 0162/709 06 06.

Weihnachtsbäckerei
Die traditionelle Weihnachtsbäckerei im Staaken Center öffnet am
Freitag, 30. November, von 14 bis 18
Uhr und ebenso an den folgenden
Freitagen 7., 14. und 21. Dezember.
Die kleinen Kinderbäcker werden
mit Schürzen und Bäckermützen eingekleidet. Unter Anleitung können
sie selbständig leckere Weihnachtsplätzchen backen und dekorieren.
Weihnachtsengel Angela kommt
an diesen Tagen ebenfalls.

Stiefel basteln

Basteln anstatt Stiefel putzen am
6. Dezember von 10 bis 18 Uhr:
Kinder basteln kostenlos ihre eigene Nikolausüberraschung. Anschließend erhalten sie weihnachtliche Gaben vom Nikolaus und dem
Weihnachtsengel. Beide stehen auch
für stimmungsvolle Weihnachtsfotos
zur Verfügung.

Gewinnspiel

Beim Gewinnspiel mit dem Adventskalender vom Staaken Center
gibt es 24 Preise im Gesamtwert von
600 Euro.
Am 7. Dezember „weihnachtet es
sehr“ bei Rossmann mit kostenlosem Kinderschminken, gebrannten
Mandeln und der Fotoaktion „Selfies
wie die Starts“ vor großer Leinwand.
Woolworth hat am 9. und 23. Dezember verkaufsoffene Sonntage.
Da kann noch das eine oder andere Geschenk erworben werden.

AlAlle Jahre wieder, wenn
die Tage kürzer werden
und die Temperaturen
sinken, geht es wieder los mit den kostenfreien Spandauer Winterspielplätzen für Vater,
Mutter und Kinder.
Bis zum 24. März 2019 können sie immer sonntags von 14.30 bis 17.30 Uhr in acht Sporthallen, davon zwei
nur für Eltern mit Babys und Kleinkindern, gemeinsame Zeit bei Bewegung,
Spiel und Spaß verbringen.
Die Winter-Spielplätze für Familien mit Kindern von drei bis zehn
Jahren und Geschwister befinden sich in:
l Sporthalle Astrid-Lindgren-Grundschule, Südekumzeile 5
l Sporthalle Schule an der Jungfernheide, Lenther Steig 1/3
l Sporthalle Lynargrundschule, Lutherstraße 19
l Sporthalle Christoph-Földerich-Grundschule, Földerichstraße 29
l Sporthalle Grundschule am Wasserwerk, Pionierstraße 197
l Sporthalle Siegerland-Grundschule, Hermann-Schmidt-Weg 4
Die beiden Winter-Spielplätze für Eltern mit Babys und
Kleinkindern bis drei Jahre befinden sich in:
l Sport-Centrum Siemensstadt, Buolstraße 14
l Sporthalle Wolfgang-Borchert-Schule, Blumenstraße 13

Rezept für „Faule Hunde“

Wie jedes Jahr im Dezember, auch diesmal ein Keks-Rezept aus der
Redaktion.
Diesmal aus der Backstube unseres
Cheflayouters. Das sind natürlich keine
Hundekuchen. Nein, der Name kommt
daher, dass man keine großen Anstrengungen machen muss; und viel Zeit wird
auch nicht benötigt.
Also los geht‘s, wir brauchen:
200 g Kokosflocken, 4 Eiweiß, 200 g
Puderzucker, 1 Prise Zimt, 150 g Zartbitter-Kuvertüre und ca. 80 Oblaten.
Die Kuvertüre schmelzen lassen, de Oblaten auf ein Backblech verteilen.
Den Rest komplett in einen Topf geben, leicht erwärmen (50 °C) und jetzt
alles miteinander verrühren, bis eine „kleisterartige“ Masse entsteht.
Jetzt die Masse auf die Oblaten bringen, ca. 20 Minuten backen (150°)
und dann mit der Kuvertüre überziehen.
Viel Spaß beim Nachmachen, Naschen und Genießen.
U.K.

NaturErleben rund um den Hahneberg

Ein Spaziergang für Groß und kletttert und, und... Voranmeldung
Klein durch das Landschaftsschutz- erbeten unter mxrothbart@gmail.
gebiet „Hahneberg und Umgebung“ com oder Tel. 0151 7501 3593
am 22.12. (Sa). Los geht’s um 10.00
Die Gemüsepyramide
Uhr an der Naturschutzstation Haham Erntedankfest am
neberg. Das Programm dauert vier
7. Oktober, von der
sich jeder, der das
Stunden. Die Dipl.-Biologin und NaQuiz richtig gelöst
turpädagogin Maxi Rothbart führt sie
hat, Gemüse aussudurch die abwechslungsreiche Pflanchen konnte.
zen- und Tierwelt. Geschichten wer© fotoduse.com
den erzählt, es wird balanciert, ge-

VERSCHIEDENES 15

Üben für den
Straßenverkehr

Die zwei Jugendverkehrsschulen
in Spandau stehen auch im Winter
für interessierte Kinder offen. Die
beiden Standorten an der Borkzeile
34 und in der Hakenfelder Straße 9c
sind von Montag bis Freitag von 9
bis 16 Uhr geöffnet.
Das Angebot umfasst die Verkehrserziehung in Zusammenarbeit
mit Schulen und Polizei. Es kann frei
geübt werden, Räder stehen bereit.
Auch für Kindergeburtstage bieten
sich die Plätze an. Bei Fragen können
sich Eltern direkt an die Verkehrsschulen wenden:
Borkzeile 34, 13583 Berlin
Telefon 030-33 60 47 90
E-Mail:
jvs-borkzeile@chance-berlin.com
Hakenfelder Straße 9c, 13587 Berlin
Telefon 030-33 62 77 0
E-Mail:
jvs-hakenfelde@chance-berlin.com

Verantwortlich für den Betrieb der
Jugendverkehrsschulen im Auftrag
des Bezirksamtes ist die Chance –
Bildung. Jugend und Sport gGmbH.
Ansprechpartner ist Adnan Hariri,
E-Mail a.hariri@chance-berlin.com.

Kostenlose
Mieterberatung

Im Auftrag des Bezirksamtes
Spandau
findet montags in der Zeit
von 13.00 bis 20.00 Uhr
im Stadtteilladen Staaken
eine kostenlose Beratung
in mietrechtlichen
Angelegenheiten statt.

16 VERSCHIEDENES / VERANSTALTUNGEN / IMPRESSUM

Suchtberatung Heerstraße Nord

Sprechstunde vor Ort

Wir bieten:
l Beratung und Allgemeine Informationen zu Sucht- und Rauschmitteln.
l Hilfe bei Reduktion oder Beendigung
Ihres Suchtmittelkonsums
l Unterstützung in Krisensituationen
l Beratung für Angehörige von
Suchtmittelkonsumenten
l Informationen und Vermittlung in
Einrichtungen zur Entgiftung, Therapie, Substitution und Selbsthilfe
l Hilfe bei Beantragung weiterer
Maßnahmen
Die Beratung ist kostenlos und
selbstverständlich streng vertraulich

abwechselnd durch:
Kerstin Kallerhoff von Vista
und
Sebastian Rehse von der Caritas
ab 21.11.2018
immer Mittwoch 16.00 – 18.00 Uhr
Obstallee 22 D/E, 13593 Berlin
Telefon: 0178 /200 44 63 (Vista)
0174 / 687 93 75 (Caritas)

Kerstin Kallerhoff (rechts), Sebastian Rehse (links),
und Tamara Müller

Das ist ein Angebot von vista gGmbh Alkohol- und
Medikamentenberatung und Caritas Jugend- und
Suchtberatung, gefördert durch das Bezirksamt
Spandau, Koordinatorin Suchtprävention Tamara Müller:

Auszug aus dem Winter-Programm im Kulturzentrum Staaken
9.+16.12.2018, Beginn 11.00 Uhr

Saitenklänge I+II

Lauschen Sie neuen Talenten aus der
Musikschule Spandau. Das Konzert
der Musikschüler
bietet einen Strauß
an Musikrichtungen von Klassik bis
Rock, gespielt auf
Konzert-, E-Gitarre
und Harfe. Vorgestellt vom Fachbereich Zupfinstrumente.
12.1.2019, Einlass 18.00 Uhr

Desperados-Four

Country und Oldies live! Die vier
Spandauer Musiker schmettern
„Ohrwürmer“ und
Evergreens der
letzten Jahrzehnte ins Publikum.
Mit viel Spaß und
Charme laden die Desperados auf
die Tanzfläche, besonders Line-Dancer.

9.2.2019, Einlass 15.00 Uhr

16.2.2019, Einlass 18.00 Uhr

Der Spandauer Entertainer und
Musiker Kalle Hanschke nimmt Sie
mit auf eine
wunderbare
Liederreise
durch die
Jahrzehnte.
Erleben Sie
die wilden
70er, die rockigen 80er und die poppigen 90er
Jahre zu Gitarrenmusik und Gesang.
Oder wünschen Sie sich ein Lied,
das musikalische Repertoire ist breit
gefächert.

Wild und überschäumend, sanft
und leise irgendwo
dazwischen
fliegen die
Klänge von
Cathrin
Pfeifer’s „Trezoulé“, dem neuen Trio
der weltbekannten Akkordeonistin.
Live entwickeln die Musiker*innen
einen faszinierenden, magischen
World-Jazz-Mix.

Bunter Nachmittag: Kalle
Hanschke

21.2.2019, Einlass 10.00 Uhr

Kaspers Abenteuer am See

Kasperle möchte für die Großmutter
einen Fisch fangen. Seltsame Dinge
kommen da zum Vorschein. Und
damit beginnt das Abenteuer. Aber
mehr wird hier nicht verraten…

Akkordeon-Magie
mit Cathrin Pfeifer

16.3.2019, Einlass 18.00 Uhr

St. Patrick’s Day

Jährliches Highlight mit Irish Folk und
der Band five pints per mile. Launige
Musiker und handgemachte Musik:
Gitarre, Mundharmonika, Geige und
rauer Gesang erzählen von Irlands
Küsten. Stimmen Sie sich ein und
feiern den heiligen St. Patrick auf die
Staakener Art.

Für weitere Informationen zum Programm: Telefon 030 / 36 43 51 43
Impressum
Herausgeber: Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V.
Redaktion/Medienwerkstatt: Cornelia Dittmar, Paul F. Duwe, Ulrich Kluge,
Manfred Koslowski, Stefan Pfeiffer, Maria Romberg, Brigitte Stenner,
Thomas Streicher Fotos: Archive, Thomas Streicher, Privat
Layout: Ulrich Kluge
Gefördert durch:

Anschrift der Redaktion:
QM Projektbüro, Blasewitzer Ring 32, 13593 Berlin
Tel. 030 / 617 400 77 – Fax 030 / 617 400 76
treffpunkt@heerstrasse.net oder kluge@gwv-heerstrasse.de
Druck: Druckerei Conrad, Auflage 7.500
        
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