Path:
Volume

Full text: Treffpunkt (Rights reserved) Issue2009/10,[4] Winter (Rights reserved)

Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V. Quartiersmanagement Heerstraße AUSGABE WINTER 2009/2010 TREFFPUNKT Staaken jetzt auch im Taschenformat Logo und Handbuch für unseren Stadtteil Oh du fröhliche ... Die Festtage mit Braten, Kerzenduft, süßen Keksen und Bergen von Geschenkpapier rücken immer näher. So kommt es nur zur rechten Zeit, dass in diesen Vorweihnachtstagen auch unser Stadtteil beschenkt wird. Angefangen hat es bereits 2008, als im Rahmen des Quartiersverfahrens Heerstraße und mit Mitteln der EU, des Bundes und des Landes aus dem Programm „Zukunftsinitiative Stadtteil, Teilprogramm Soziale Stadt“ das Büro Stadträumliches Lernen mit dem Projekt „Aktivierende Stadtteilerkundung“ beauftragt und damit der „Wunschzettel“ mit Motto, Logo, Broschüre und Gebietskarte als Wegweiser aufgestellt wurde, der nun eingelöst wird. Gerade an der Entwicklung von Motto und Logo waren der Quartiersbeirat und viele weitere kleine und große Anwo h n e r / - i n nen sowie im Gebiet aktive Gruppen beteiligt. Eine Jury wählte aus dem Mottowettbewerb „staakengagiert“ aus, und Logowerkstätten ergaben die Grundlage für das Stadtteillogo mit der kleinen sympathischen Figur und der Stadtsilhouette. Und obendrein gibt es auch für alle Fans der Großsiedlung in Staaken eine Palette mit „StaakengagiertProdukten“ von T-Shirts, Schürzen, Turn- und Einkaufsbeuteln oder Tassen und Bechern. Aber nicht nur identitätsstiftend nach innen, sondern auch werbend nach außen, soll das Verfahren wirken und so wurde vom Büro Stadträumliches Lernen eine Broschüre erstellt, die auf 84 Seiten einen Überblick über den Stadtteil, seine Geschichte, seine Vereine, Einrichtungen, Angebote und die Sehenswürdigkeiten gibt. Diese Einrichtungen finden sich auch alle auf der schönen Gebietskarte unserer Siedlung, die bis Jahresende an 14 Standorten als Wegweiser aufgestellt wird. Die Broschüre im handlichen Taschenformat ist ab Mitte Dezember in den Einrichtungen des Gemeinwesenzentrums, beim Quartiersmanagement, im Kulturzentrum Gemischtes, in der Stadtteilbibliothek und bei weiteren Vereinen erhältlich. ❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄ Das Quartiersmanagement Heerstraße und die Treffpunkt-Redaktion wünschen allen Leserinnen und Lesern schöne Feiertage und ein gutes Neues Jahr. ❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄❄ 2 AUS DEM STADTTEIL Fußball und Berufsberatung sind sich näher als man denkt In der Bruno-Gehrke-Halle fand am 23. Oktober 2009 das Event KICK! Start your Career statt. Fußballturnier und Berufsvorbereitung in einem. 40 junge Berater/innen von Kienbaum Consultants unterstützten dabei ca. 40 Jugendliche aus der Bolzplatzliga Berlin, die kurz vor dem Schulabschluss stehen oder eine Ausbildung suchen. Beim Turnier spielten Jugendliche und Berater in gemischten Teams, parallel gab es von Kienbaum-Mitarbeitern wichtige Tipps und Hinweise zum Thema Bewerbung. Das Pilotprojekt wurde gemeinsam geplant von den Organisationen Berlin Bolzt, Humanity in Action, Kienbaum und PLAY!YA. Es diente dem persönlichen und fachlichen Austausch zwischen jungen Berufstätigen und Jugendlichen aus bil- kann ich eigentlich besonders gut? Welcher Job passt zu mir? Wie mache ich auf mich aufmerksam? Was gehört in meine Bewerbungsmappe? Und wie gehe ich gut vorbereitet in ein Bewerbungsgespräch? Die angehenden Berufsanfänger besuchten vier Stationen und wurden dort intensiv beraten. Die Profis von Kienbaum gaben Auskünfte zu dungsfernen Familien. Von dieser Begegnung profitierten sowohl die Jugendlichen als auch die Berater. Die Verbindung von Berufsvorbereitung und Fußballturnier half dabei, Berührungsängste abzubauen, so dass die Jugendlichen ihre Fragen und Sorgen ungezwungen vorbringen können. Die Kontakte zwischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Jungberatern von Kienbaum sollen auch nach der Veranstaltung erhalten bleiben, an einer Bei KICK!Start waren auch Jugendliche aus Staaken dabei. Weiterführung des Projekts wird gearbeitet. den vier Themen Karriereplanung, Das Bewerbungszirkeltraining bot Interessen, Check der BewerbungsAntworten auf wichtige Fragen für unterlagen und Kennenlernen des das Leben nach der Schule: Was Arbeitgebers. Can Akca Misstrauen und Vorurteile, oft geprägt von negativen Erfahrungen, gibt es auf beiden Seiten. Keine gute Grundlage um zu verhindern, dass geringfügige Konfliktsituationen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen eskalieren. Mit Mitteln aus dem ESF-Fonds der EU und des Landes Berlin aus dem Programm „Lokales Soziales Kapital“ wurde von DAF e.V. ein Projekt realisiert, bei dem Jugendliche und junge Erwachsene, überwiegend mit Migrationshintergrund, zusammen mit der bisherigen Jugendbeauftragten, dem Präventionsbeauftragten sowie weiteren Kollegen der Polizeidirektion 2 in mehreren gemeinsamen Terminen ein Drehbuch entwickelten und mit Unterstützung von professionellen Filmemachern einen Film herstellten, der zeigt, dass es mit mehr Verständnis füreinander auch anders geht. Vorangegangen sind gegenseitige Besuchstermine der Jungen bei der Polizei und der Polizeivertreter im DAF-Verein oder in einer Moschee. Den jungen Teilnehmern wurden so im Rahmen des Projektes auch für eine berufliche Entwicklung wichtige Einblicke in die Arbeitswelt nicht nur der Medien und des Films geboten. Der Streifen hatte am 2.12. Premiere und wird demnächst in Jugendzentren und Schulen gezeigt. TREFFPUNKT IM GESPRÄCH 3 Wir haben einen guten Job gemacht . . . Im Gespräch mit Ulrike Schmidt vom Management Staaken-Center Sie sind seit sieben Jahren als Assistentin des Centermanagements im Staaken-Center beschäftigt. Was hat sich aus Ihrer Sicht in diesen Jahren verändert? Ich habe im Laufe der Zeit mehr Einblick in die Einrichtungen ringsherum gewinnen können und dabei viele ambitionierte Mitarbeiter kennen gelernt. Der Zusammenhalt ist somit gewachsen. Jedoch müssen die Einrichtungen immer mehr Hürden nehmen, um Gutes zu tun und dabei recht kreativ sein. Das wirkt sich auch auf die Zusammenarbeit mit uns, dem Staaken-Center, aus. Die Situation der Anwohner hat sich in den Jahren leider auch eher verschlechtert. Dabei denke ich z.B. an die Zunahme von Kriminalität im Kiez. Deshalb ist unser Wachpersonal seit einigen Monaten ganztägig im Center unterwegs, zu Halloween und in der Weihnachtszeit sogar in doppelter Besetzung. renzschutz gegenüber den anderen Läden und auf eine möglichst lange Vertragslaufzeit. Besonders sind wir an noch fehlenden Branchen interessiert. Momentan wären das eine Reinigung und eine Änderungsschneiderei. Im Oktober haben wir einen Mobilfunkshop mit Autovermietung dazubekommen, für den wir, wie bei jeder Eröffnung, eine Anzeige im Volksblatt hatten. In den Passagen und in leer stehenden Geschäften bieten Sie Möglichkeiten für Ausstellungen und Aktivitäten zur Bürgerbeteiligung. Können Sie schon verraten, welche „Ereignisse“ in nächster Zeit zu erwarten sind? Weihnachten steht vor der Tür. An den Adventsfreitagen wird es wieder ein buntes Programm geben. Für das Charrette-Verfahren stellte das Center sechs Wochen lang einen leeren Laden zur Verfügung. zum Center. Um das Interesse der Leser an unserer Seite zu erhöhen, gibt es jetzt zwei neue Rubriken. „Neues aus der Nachbarschaft“ berichtet über Anwohner/Kunden mit besonderen Hobbys oder Fähigkeiten. Im Teil „News“ berichten wir von Aktionen einzelner Geschäfte, z.B. dem Malwettbewerb der Apotheke oder dem Präventionstag der Polizei. Diese Seiten werden seit zwei Monaten von unserem Online-Reporter betreut. Über einen „Link“ erreicht man auch andere Einrichtungen im Stadtteil z.B. den GSW-Club. In der Centerpassage ist seit kurzem eine Informationstafel installiert. Auf Plakaten können hier die Einrichtungen für Veranstaltungen im Stadtteil werben. Sie arbeiten konsequent vormittags halbtags, weil Sie kleinere Kinder haben. Kennen diese Ihren Arbeitsplatz? Ja, mein achtjähriger Sohn ist ab und zu mal hier, z.B. zum Sommerfest oder an Halloween. Meine zweijährige Tochter habe ich auch schon dabei gehabt. Kommen eigentlich auch Kunden bzw. Bewohner zu Ihnen? Nach welchen Kriterien werden Neuvermietungen von Läden entschieden? Mietinteressenten erfahren über unsere Aushänge und das Internet von freien Flächen. Im Erstgespräch achten wir vor allem auf Konkur- Das Geschäftszentrum hat seit einem Jahr eine Internetseite. Damit verbinden Sie sicherlich bestimmte Wünsche? Auf unserer Webseite erfährt der Leser alle wichtigen Informationen Ja, ab und zu. Leider oft mit Beschwerden. Eine Bewohnerin beanstandete die etwas vernachlässigten Rabatten. Ich habe mich gleich darum gekümmert. Sie bedankte sich später sogar bei mir. Manche ziehen Vergleiche mit großen Einkaufszentren. Ich finde, das Staaken-Center erfüllt mit seinen Geschäften seine Aufgabe als Nahversorger. Die Fassaden sind frisch gestrichen, die Dreckecken verschwunden. Da haben wir doch einen guten Job gemacht. Haben Sie vielen Dank für das Gespräch. Brigitte Stenner 4 AUS DEM STADTTEIL Forum Jugendkultur geht weiter Begonnen hat es am 18./19. September mit der Ideenwerkstatt im Kulturzentrum Gemischtes Ein interessanter Workshop, der auch viele gute Ideen und neue Ansätze für Jugendprojekte im Stadtteil hervorbrachte. Leider war der Beginn des zweiten Tages am Samstag für viele Jugendliche im Stadtteil offenbar doch viel zu früh angesetzt, denn außer den Jungs von ,,Berlin Rides” haben keine jungen Experten den Weg in das Kulturzentrum Gemischtes gefunden. Dafür aber haben die BMXer von Berlin Rides sehr gekonnt und überzeugend ihr Interesse an einer Halle als Winterquartier vorgetragen, um auch bei schlechter Witterung ihren artistischen Sport ausüben zu kön- nen. Gleichzeitig gaben sie auch ihr fachmännisches Urteil zu den präsentierten Ideen für neue Jugendprojekte ab. Noch in diesem Jahr wird im Rahmen des Forums eine breite Palette an interessanten Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene angeboten: Ein Wochenende nur für Mädchen (von 10 bis 14 Jahren) zu Hilda, unsere vorlaute Redaktions-Ente meint: Ökostrom aus der Muckibude Unsere neue Regierung will die Atomkraftwerke länger laufen lassen, wenn deren Betreiber sich verpflichten, einen Teil ihres Gewinns in den Ausbau umweltfreundlicher Energiegewinnung zu stecken. Hilda hat dazu einen bedenkenswerten Vorschlag zu machen: Kürzlich hat sie ein Fitnessstudio besucht und festgestellt, dass dort die ganze menschliche Muskelenergie sinnlos im Raum verpufft. Mit anderen Worten, wertvolle Ressourcen werden einfach so vergeudet !!! Hilda fordert deshalb, alle Kraftmaschinen mit einem Dynamo auszurüsten. Damit kann jede auf dem Crosstrainer abgestrampelte Kalorie, jedes zum Muskelaufbau gestemmte Gewicht, überhaupt jede Bewegung einer Maschine in elektrischen Strom umgewandelt werden. Mit der so gewonnenen Energie könnten Anfänger z.B. ihre elektrische Zahnbürste, ihr Handy oder ihre Digitalkamera wieder aufladen. Wer mehr drauf hat, könnte seiner altersschwachen Autobatterie auf die Sprünge helfen, und die richtigen Muskelprotze wären in der Lage, ihren neuen Elektro-Smart für das nächste Date startklar zu machen. Zum Thema Auto fällt Hilda noch etwas ein: Warum den Verkehrssündern eigentlich immer nur stumpfsinnig Knöllchen verpassen? Lasst sie doch für’s Falschparken und für zu schnelles Fahren Kilowattstunden erzeugen! Also meine Herren Vorstände von Vattenfall, von Eon, von RWE und wie sie alle heißen, investieren Sie in menschgemachten Biostrom und der Spruch vom “Aufladen der Batterien” bekommt eine ganz neue Bedeutung. A.S. Selbstbehauptung und Selbstverteidigung vom 4. bis 6. 12. 2009 bietet das KiK. Schon am 19. November hat im Geschwister-Scholl-Haus (GSH) ein Angebot mit wöchentlichen Kursen begonnen, das den Umgang mit Programmen und die inhaltliche und visuelle Gestaltung von eigenen Websites zum Thema hat. Vorerst noch bis 17. Dezember beschränkt, finden die Kurse immer donnerstags von 19 bis 21 Uhr statt. Anmeldung unter Telefon 366 88 17. Ebenso im GSH wird ein Wochenende für Jungs und Mädchen organisiert, bei dem gemeinsam die Klischees, Erwartungen und Zuweisungen von Männer- und Frauenrollen hinterfragt werden. Ganz erfolgreich waren in diesem Jahr die Tanzworkshops vom Tanz der Kulturen. Es hat sich gezeigt, dass im Stadtteil ein reges Interesse an längerfristigen Angeboten vorhanden ist. Daher werden seit dem 17. November im Kulturzentrum Gemischtes immer dienstags von 16.00 bis 17.30 Uhr unter dem Begriff ,,Bollywood” die indischen Tänze erlernt Gleich zu Beginn des neuen Jahres, ab dem 9. Januar 2010, werden die orientalischen Tänze Ägyptens immer samstags von 10 bis 12 und 13 bis 14.30 Uhr angeboten. Die Ideenfindung und Beteiligung der Jugendlichen an neuen Projekten wird im Dezember fortgeführt, indem in den Jugendzentren Steig und GSH, im KiK, bei DAF und im Eingangsbereich der Carlo-SchmidOberschule dezentrale Jugendforen stattfinden. Dort entwickelte Ideen und Vorschläge werden im Januar dann wieder in einem zentralen Forum im Kulturzentrum Gemischtes gemeinsam mit den Jugendlichen diskutiert und entschieden. Hans Kamprad NEUES VOM QUARTIERSMANAGEMENT Quartiersmanagement 2010 mit neuen Projekten Auch im nächsten Jahr wird das Quartiersverfahren im Stadtteil Heerstraße Nord fortgesetzt. Außer den Projekten, die wir im letzten Treffpunkt vorgestellt haben, können weitere Projekte mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt gefördert werden. So sollen die Bibliotheken der beiden Grundschulen neu gestaltet und alle drei Schulen mit interessanten aktuellen Büchern und weiteren Medien ausgestattet werden. Die Stadtteilbibliothek wurde mit Mitteln aus einem anderen Förderprogramm bereits im November umgestaltet. Im Laufe des kommenden Jahres wird es „Ereignisse rund ums Lesen“ auch an ungewöhnlichen Orten im Stadtteil geben, an denen sich alle drei Schulen, die Schulbibliotheken, die Stadtteilbibliothek und weitere Akteure beteiligen. Lassen Sie sich überraschen. Wenn auch Sie Projektideen für den Stadtteil haben, können Sie diese persönlich jeden Dienstag von 15 bis 17.30 Uhr im Projektbüro am Blasewitzer Ring 32 oder im Gemeinwesenverein in der Obstallee 22 d (während der Sprechstunden) einreichen. Natürlich können Sie auch schreiben, eine E-Mail schicken oder anrufen. Wichtige Ziele Arbeit, Integration Bildung Stadtteilbeirat und Quartiersmanagement Heerstraße haben vor dem Hintergrund der Stärken und Schwächen unseres Stadtteils die Zielset-zungen für 2010 neu gewichtet auch als Richtschnur, welche Projekte Fördermittel erhalten sollen. Die höchste Priorität erhielten folgende Ziele: „Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, „Mehr soziale und interkulturelle Integration“, „Mehr Bildung und Weiterbildung“, gefolgt von „Bessere Qualität des Wohn- und Lebensraums“ sowie „Bewohneradäquate soziale Infrastruktur“. Alle geförderten Projekte und Maßnahmen verbinden mehrere Ziele gleichzeitig, so werden auch Zielsetzungen wie „Bewohneradäquate Stadtteilkultur”, ,,Besseres Gesundheitsniveau“, ,,Steigerung des Sicherheitsempfindens“ und „Partizipation der Bewohner/innen und Akteure“ weiter verfolgt. Einige Mtglieder des Stadtteilbeirats Beteiligen Sie sich am neuen Quartiersrat! Anfang 2010 wird auf einer Stadtteilversammlung ein neuer Quartiersrat für die Großsiedlung Heerstraße Nord gebildet. Wenn Sie über 16 Jahre alt sind, im Gebiet Heerstraße wohnen und leben und 5 sich für die Entwicklung des Stadtteils einsetzen möchten, sind Sie herzlich eingeladen, sich zu engagieren. Bitte melden Sie sich bis Ende Januar im Projektbüro des Quartiersmanagements. Der Quartiersrat hat u.a. die Aufgabe, mit zu entscheiden, welche Projekte in unserem Stadtteil mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt gefördert werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils sind die besten Expertinnen und Experten, wenn es darum geht, die Quartiersmanager/innen bei der Stabilisierung des Gemeinwesens zu unterstützen. Deshalb werden sie – neben Vertretern der „starken Partner“ aus Einrichtungen, Wohnungsgesellschaften, Vereinen und Initiativen wieder die Mehrheit im Quartiersrat stellen, dem zwischen 15 bis 30 Mitglieder angehören werden. Der Quartiersrat tagt ca. sechs bis acht Mal im Jahr, eine regelmäßige Teilnahme ist wichtig. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind! Das Team des Quartiersmanagements Heerstraße 6 GESCHICHTE UND GESCHICHTEN Zeitreise in die 70er und 80er Jahre Lieselotte Lillie, ehemalige pädagogische Mitarbeiterin der CSO, erzählt Ein Bericht von Britta Wamers Ich gehe jetzt das sechste Jahr auf die Carlo-Schmid-Oberschule (CSO), fühle mich dort sehr wohl und gehe fast täglich in dem Gebäude ein und aus, aber ich habe mir noch nie wirklich Gedanken über die Geschichte der CSO gemacht. Eine Recherche bringt es an den Tag: Die Schule ist 35 Jahre alt, und das ist fast schon ein Jubiläum. Da liegt die Frage doch nahe, was sich in dieser Zeit verändert hat. Wie sah der Unterricht früher aus? Wenn man die Eltern nach ihrer Schulzeit fragt, bekommt man einen Standardsatz zu hören: „Wir waren früher ganz anders.“ Man bekommt tolle Geschichten zu hören, von Disziplin und braven Schülern. Mit Frau Lillie, einer ehemaligen pädagogischen Mitarbeiterin, die vom 15. August 1974 bis 1988 an der CSO war und seit etwa 40 Jahren in diesem Stadtteil wohnt, gehe ich auf eine Zeitreise. Zu ihrer Zeit gab es acht Klassen pro Jahrgang mit einer Klassenstärke von ungefähr dreißig Schülern. Von der siebenten bis zur zehnten Klasse konnten Jugendliche die Oberschule besuchen und sich auf ihren Abschluss und das spätere Leben vorbereiten. Bis zum Realschulabschluss bot die Schule alle Abschlüsse an. Jede Klasse hatte eine Tutorin und einen Tutor. Zudem gab es an der Schule ungefähr acht Erzieherinnen. Sie unterstützten ebenfalls die Klassen. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Für die etwa tausend Schüler standen ungefähr hundert Lehrer zur Verfügung. Heute ist das nicht mehr vorstellbar. Damals hatten auch Jugendliche mit einem Hauptschuloder Realschulabschluss eine reelle Chance auf einen Beruf. Die zukünftigen Arbeitgeber standen manchmal vor der Schule um Abgänger anzuwerben. „Kommt seid schlau, geht zu uns auf den Bau“, hieß es zum Beispiel. Auch die Polizei bot Ausbildungsplätze an. Heute sieht die wirtschaftliche Lage ganz anders aus. Davon können wir alle ein Lied singen. Frau Lillie erzählt, dass sie eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht hat. Auf die Endung „mann“ besteht sie noch heute, früher gab es die Bezeichnung Industriekauffrau gar nicht. Später machte Frau Lillie eine zweite Ausbildung zur Erzieherin. Eine Zeit lang kamen viele türkische Schüler auf die Schule. Zwei türkische Lehrer wurden angestellt, um Türkisch zu unterrichten. Die Eltern der türkischen Schüler waren nicht so sprachgewandt und konnten ihren Kinder keine große Unterstützung geben. Besonders die Rechtschreibung fehlte den Schülern. Heute gibt es kein TürkischAngebot mehr an der CSO. Übrigens hieß die Carlo-SchmidOberschule nicht immer so, sie wurde erst 1985 nach dem Richter, Anwalt und Politiker Carlo Schmid benannt. Vorher hieß sie „2. Gesamtschule“. Sie war aber schon immer eine Ganztagsschule. Es gab viele Hobbyangebote. Frau Lillie erzählt, dass sie mit ihren Schützlingen ins Kino am Zoo gefahren ist oder eine Fahrradtour gemacht hat. Die so genannte „Dschungelpinte“ war ein Bereich in einem Flur nahe einem der Treppentürme, in dem Kicker und Billardtische standen. Einen Billardtisch gibt es immer noch, aber jetzt steht er in einem der Jahrgangsräume. Ein ganz besonderes Ereignis soll auch das Fußballturnier Lehrer gegen Schüler gewesen sein, das später wegen der Verletzung eines Schülers nicht mehr ausgetragen wurde. Wenn Jugendliche Schwierigkeiten mit dem Unterrichtsstoff hatten, half Frau Lillie gerne. Früher war das Schüler-LehrerVerhältnis wohl insgesamt friedlicher. Das wirkte sich natürlich auf den Unterricht aus. Es gab aber auch Schüler, die den Unterricht störten. Ganz so brav, wie die Erwachsenen heute gerne behaupten, waren sie doch nicht. Lieselotte Lillie Ich möchte mich ganz herzlich bei Frau Lieselotte Lillie für diese Eindrücke bedanken. Es war eine tolle Zeitreise. Ich habe erfahren, dass die CSO auch ihre Geschichte hat und sich weiter entwickelt. Hoch interessant fand ich auch, dass ich bei meiner Recherche über die damalige Zeit auf ein paar Lehrernamen gestoßen bin, die es bis heute noch an der Schule gibt. AUS DEM STADTTEIL Kleine Chronik der Carlo-Schmid-Oberschule Heute besuchen rund 800 Schüler die Gesamtschule, die seit 1984 den Namen des fünf Jahre zuvor verstorbenen SPD-Politikers Carlo Schmid trägt und 1974 als 2. Spandauer Oberschule errichtet wurde. Direkt nach Mauerfall und Wiedervereinigung wurde die ehemalige Polytechnische Oberschule West-Staakens in die CSO eingegliedert. Seit der Einführung der gymnasialen Oberstufe im Jahr 2001 ist die CSO eine „echte” Gesamtschule, auf der alle Abschlüsse erreicht werden können. Beratungs- und Betreuungsangebote für Schüler und Eltern, Integrationsklassen für Kinder mit besonderem Förderbedarf, bedarfs- bezogener Förderunterricht, eine große Auswahl an Wahlpflichtfächern und an schulischen und außerschulischen Arbeitsgemeinschaften und leistungsdifferenzierter Unterricht in den Schwerpunktfächern werden an der CSO groß geschrieben. In enger Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, mit Betrieben und Ausbildungsstätten erlangen die Schüler frühzeitig fundierte Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt. Nicht nur dank des musischen Schwerpunktes an der Schule erfreuen die Konzert-, Tanz- und Theateraufführungen von Schülern und Schülerinnen immer wieder ein Publikum, das über den Kreis der Schul- und Familienangehörigen hinausgeht. Im Rahmen der „Zukunftsinitiative Stadtteil – Teilprogramm Soziale Stadt“ entstand eine enge Kooperation zwischen dem Quartiersmanagement für die Großsiedlung Heerstraße und der CSO u. a. durch die Förderung folgender Projekte: ● Gestaltung von Freiflächen ● Computer für den Medienpoint Bibliothek ● Projekt Neustart zur Überwindung von Schuldistanz ● die „Lerninseln“, die am 20.11.09 beim Tag der offenen Tür eingeweiht wurden. Inseln im Meer der Erkenntnis Carlo-Schmid-Oberschule eröffnet Lerninseln Die Grünen, die Gelben, die Blauen, die Orangenen - das könnten zukünftig die Begriffe werden, die statt der üblichen Ordnungszahlen die Jahrgangsstufen an der CarloSchmid-Oberschule (CSO) bezeichnen. Denn in diesen Farben sind sowohl die Säulenhallen der Jahrgangs-Etagen gehalten als auch die futuristisch anmutenden Tische und Bänke der am 20.11. eingeweihten ,,Lerninseln”. Wer mitunter einen Acht-Stunden-Schul-Arbeitstag in dem Gebäude der CSO zu verbringen hat, der braucht durchaus mal in Pausen oder Freistunden, neben Mensa, Bibliothek oder den außerunterrichtlichen Bereichen, die von den pädagogischen Mitarbeitern betreut werden, einen Ort zum Zurückziehen, zum Lesen, Lernen, Quatschen, Chillen und um ganz relaxed die Musik vom MP3-Player zu hören. 7 Genauso wurden die neugeschaffenen Oasen der Lerninseln vom ersten Augenblick an von den Schulerinnen und Schülern gern und zahlreich genutzt. Die Lerninseln sind entstanden aus einer gemeinsamen Projektarbeit von Schülerinnen/Schülern und dem TU-Projekt ,,Baupiloten”, von denen zur Eröffnung auch der Leiter Prof. Hanle und Student(en)/-innen anwesend waren. Die Lerninseln wurden finanziert aus Quartierfonds-Mitteln der EU, des Bundes und des Landes aus dem Programm Zukunftsinitiative Stadtteil Teilprogramm Soziale Stadt. Ebenso aus QF-Mitteln finanziert wurde die Anschaffung eines ,,White Boards”, einer ganz modernen Schultafel, die sich nicht nur in der Farbigkeit von den üblichen unterscheidet, sondern sämtliche Vorteile eines web- und rechnerbasierten Lernens für alle Schüler/-innen sichtbar so auf die Tafel bringt, dass neue Themen, Vertiefungen und Wiederholungen besonders effektiv unterrichtet werden können. Thomas Streicher 8 CHARRETTE-BÜRGERWERKSTÄTTEN CHARRETTE-BÜRGERWERKSTÄTTEN 9 Viele Ideen der Anwohner für Park der Generationen und Promenade Gut sechs Wochen lang waren gelbe Westen und Aktionen beim Beteiligungsverfahren ,,Charrette Bürgerwerkstätten” rund um das Staaken-Center und entlang des Fußwegs zwischen Center und Blasewitzer Ring vor allem an Freitagen und Wochenenden präsent. Über 450 Anwohner haben sich an den Befragungen und Aktionen von Ende September bis zum 6. November beteiligt und haben so dazu beigetragen, dass die kritischen Anmerkungen, Wünsche und Anregungen von Alt und Jung im Stadtteil in die ersten konzeptionellen Entwürfe des Charrette-Teams der gruppe F Landschaftsarchitekten eingeflossen sind. Die Ergebnisse des aus dem Programm Soziale Stadt geförderten Verfahrens einer öffentlichen Planungsarbeit sehen entlang der Promenade nach Nutzergruppen einzelne Schwerpunkte vor. Von vielen Anwohnern reklamiert wurden die Unübersichtlichkeit, fehlende Sitzgelegenheiten und die schlechte Beleuchtung entlang des Weges. Dem begegnet das Konzept der Landschaftsarchitekten mit mehr Übersichtlichkeit durch abwechslungsreiche Gestaltung der Hochbeete und mit verschiedenen Sitzgelegenheiten. gelegt ist, dass die Promenade mit offenen Aufenthaltsflächen eine verbindende Brücke zwischen diesen Bereichen darstellt. Mit dem Beteiligungsverfahren ,,Charrette” sind die ersten Schritte zur Neugestaltung der Flächen links und rechts der Promenade getan. Für die nächsten beiden Jahre stehen aus der ,,Zukunftsinitiative Stadtteil - Teilprogramm Soziale Stadt” fast 500.000 Euro zur Verfügung, um die Ideen schrittweise umzusetzen. Die Wohnungsgesellschaft GSW ist Projektträger und beteiligt sich auch selbst mit finanziellen Mitteln. Viele vorhandene Elemente, wie die Hochbeete, werden erhalten nicht nur, weil die Flächen riesig und die Mittel begrenzt sind. Spiel- und Liegeflächen sollen vor Hunden geschützt werden, aber am Rand werden Bänke zum Aufenthalt für Hundebesitzer aufgestellt. So entstehen Familienareale, Spielflächen für Kleine, Orte für Jugendliche und Flächen, die Menschen ,,gesetzteren” Alters ansprechen sollen, inkl. eines Fitnessparcours für eine aktive Erholung. Das Ganze wird zu einem Park der Generationen und Kulturen, der so an- Immer auf dem aktuellen Stand über Einrichtungen, Angebote und Projekte im Stadtteil www.staaken.info das Stadtteilportal Flächen speziell für Nutzergruppen sollen entlang des Fußweges entstehen. 10 KULTURZENTRUM GEMISCHTES Tanzworkshops im Gemischtes Gut gemischt: Bollywood, Orientalisch und Capoeira Ich sage Euch: Spandau findet den Anschluss an das multikulturelle Berlin. In Kooperation mit der VHS Spandau waren die Tanzworkshops wenigstens für die Tänzer das kulturelle Highlight der Herbstferien. Fast 40 Teilnehmer der unheimlichen Altersspanne von 8 – 55 haben ein begeisterndes Programm miterlebt. Und dazu haben an erster Stelle die Kursleiter/innen beigetragen! Madlen Werner entführte ihre Schüler in die Bollywoodwelten, und wir erfuhren viel über traditionelle Tanzstile, begeisterten uns für grazile Gesten und Handbewegungen. Sie leitete die Gruppe Schritt für Schritt in neue Bereiche der Tänze, und ihr gelang es brillant, alle Altersgruppen zusammenzuführen. Gespräche und Diskussionen belebten die Auseinandersetzung mit den Klischees und Stereotypen der bekannten Filme: Glitzerwelt im Kontrast zur oft harten Realität und Armut, Rollenklischees von Männern und Frauen im Verhältnis zur aktuellen Situation und zu indischen Traditionsmustern. Und doch bestimmten letztlich die eigene Freude am Tanzen, der Aufbau von Choreografien und die Arbeit an den eigenen Fähigkeiten die eigentliche Kraft des Angebots. Mit Sanftheit und Präsenz führte Madlen Werner durch die Woche. Abia gestaltete den Kurs für orientalische Tänze. Hier standen ägyptische Traditionen im Mittelpunkt. Nicht Bauchtanz – so wie man ihn kennt, sondern Traditionen wie die des Balady, des Gawazi, des Raks Sharki und des Raks Saidi wurden vorgestellt. Traditionen, die bei uns nur Fachfrauen bekannt sind. Aber schon bei der erklärenden Einführung wurden Fragen gestellt zu Armut und Reichtum, Herkunft und Bedeutung der Tänze, in welchen Schichten sie entstanden sind, welche gesellschaftliche Realität sie spiegeln. Seit wann gibt es die Schulpflicht in Ägypten? Wieviel Prozent der Kinder verlassen bereits nach der 3. oder 4. Klasse die Schule, um in der Landwirtschaft der Familie zu helfen? Wie gut sind die staatlichen Schulen in Ägypten? Fragen über Fragen. Viele unbeantwortet. Und doch bekamen wir einen Einblick in ein so ganz anderes Land. Und die Teilnehmer tanzten mit Hingabe immer wieder die gleichen Tänze: den Gawazi, den Saidi, ein Stocktanz, der ursprünglich als Kampftanz von Männern getanzt wurde und sich zu einem kabarettartigen schicken Tanz für Frauen entwickelt hat. Engagement, Präsenz und Einfühlungsvermögen der Leiterin waren das Erfolgsrezept dieses Workshops. Capoeira begann mit einer extrem unterschiedlichen Gruppe von Achtjährigen und jungen Erwachsenen. Und Rosalvo wusste sie alle einzubinden. Aufmerksam behielt er jeden Teilnehmer im Auge. Er hatte Aufgaben für jeden, er führte die Kampfpartner zusammen und er integrierte sogar die unmotivierten junge Zuschauer. Kursleiter Rosalvo war wie ein Zauberer, ein Jongleur. Am zweiten Tag kamen die Erwachsenen nicht wieder – kein Kommentar – keine Abmeldung! Schade – es wäre doch gut zu wissen, warum sie nicht mehr kamen. Ein einziges tapferes 18-jähriges Mädchen hielt die ganze Woche durch. Einfühlsam und voller Verständnis für die jungen Wilden machte sie mit. Es gab ein Thema was die Gruppe besonders interessierte. Was ist ein Sklave? Warum gibt es – gab es Sklaven? Und schon waren wir beim Ursprung von Capoeira! Nach der rund herum geglückten Abschlussveranstaltung hatte ich das Gefühl, eine besondere Zeit erlebt zu haben. Ich wünschte, wir hätten immer solche Lehrer, die uns mit Begeisterung und Liebe, mit Enthusiasmus und Konzentration für die Schönheit dieses Lebens öffnen. Hans Kamprad Mehr Geschichte und Geschichten aus dem Stadtteil www.staaken.info Aktiv in der Beratung im FiZ Als ich zum ersten Mal Rafael Ozarowski begegnete, fiel mir sofort seine Freundlichkeit auf. Er ist der Typ von Mensch, mit dem man gern in Kontakt tritt. Und so kamen wir auch schnell ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass er Sinto ist und mit Frau und drei Kindern seit 1989 in Berlin lebt. Der 38-Jährige wuchs in der polnischen Kreisstadt Leszno auf, einer Stadt mit mittelständischer Industrie, geringer Arbeitslosigkeit und einem kleinen Privatflugplatz (zufällig hatte ich die Stadt ein paar Wochen zuvor während einer Studienreise besucht). Natürlich spricht Ozarowski neben Romanes, der Sprache der Sinti und Roma, auch perfekt polnisch. Seine guten Deutschkenntnisse stammen zum Teil noch von seinen Eltern. Diese lebten in Oberschlesien, wo sie im Dritten Reich den massiven Verfolgungen durch die Nazis ausgesetzt waren. Nicht ohne Stolz erzählte er mir, dass sein Großvater an einer erfolgreichen Aktion zur Rettung von Kindern aus dem Warschauer Ghetto beteiligt war. Rafael Ozarowski ist Mitarbeiter des Vereins Integrative Migrantenarbeit e.V., der seinen Sitz in der Schäferstraße 8 in 13585 Berlin hat. Rafael Ozarowski berät Sinti und Roma Ozarowski bietet im FiZ, Eingang Maulbeerallee 23, jeden Dienstag zwischen 10 und 12 Uhr die Offene Sprechstunde für Sinti, Roma und polnisch sprechende Menschen an. Seine Besucherinnen und Besucher sprechen häufig nicht so gut deutsch, dass sie Fragebögen ohne Hilfe ausfüllen können. Schwierigkeiten beim Umgang mit Behörden Orientalischer Tanz - aus Spaß an der Freude Eigentlich fing es ja mit einer Bemerkung bei unserem NordicWalking-Kurs an. Unser Trainer, Herr Werner, zeigte uns eine Dehnübung für den Oberkörper, da rutschte mir heraus: ,,Und jetzt noch eine Runde Bauchtanz”, damit war die Idee geboren, denn nach kurzem Zögern teilte uns Herr Werner mit, dass seine Frau orientalischen Tanz unterrichtet. Daraufhin wurden wir sehr hellhörig und baten Herrn Werner, doch mit seiner Frau zu sprechen und sie zu bitten uns zu unterrichten. Am 29. September ging es dann los im „Gemischtes” in der Sandstraße. AUS DEM STADTTEIL 11 und anderen Einrichtungen sind meistens der Grund, in die Sprechstunde zu kommen. Und wenn es sich als notwendig erweist, begleitet er die Hilfesuchenden auch mal beim Gang zur Arbeitsagentur. Im privaten Bereich legen Ozarowski und seine Frau großen Wert auf eine gute Erziehung der Kinder. Sie wachsen zweisprachig auf, Romanes und Deutsch, und manchmal fließt auch ein bisschen Polnisch mit ein. Selbstverständlich hat er guten Kontakt zu Musikern, die neben deutschen Schlagern auch „Zigeunermusik“ spielen, oder das, was wir darunter verstehen. Übrigens war Familie Ozarowski beim Stadtteilfrühstück am 5. Juli mit einem eigenen Stand vertreten. Wie mir Frau Ozarowski erzählte, war an diesem Tag die Familie schon um 3 Uhr morgens aufgestanden, um die leckeren Köstlichkeiten zuzubereiten. Sie fanden dann auch reißenden Absatz. Alfred Seliger Heute kann ich versichern, es macht sehr viel Spaß, ist Balsam für die Seele und man bekommt ein ganz neues Körpergefühl. Die erste Unterrichtsstunde plagten mich heftige Rückenschmerzen, die sind jetzt wie weggeblasen. Ich kann jeder Frau, die einigermaßen fit ist und Freude am Tanzen hat, nur raten es auch auszuprobieren. Sicherlich ist es für einige Frauen nicht das Ziel öffentlich aufzutreten, aber zuhause im kleinen Kreis, oder auch ganz für sich alleine ist es ein großes Vergnügen. Wir sind inzwischen jedenfalls ,,infiziert”, und wenn die gute Laune mal auf sich warten lässt, einfach die Lieblingsmusik auflegen und ein Weilchen tanzen, dann ist die Welt wieder in Ordnung Jutta M. Bethge 12 VEREINE IM STADTTEIL TERMINE: 19.00 bis 20.00 Uhr Nähkurs Obstallee 22 d Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V. Montag Dienstag 14.00 bis 17.00 Uhr Offene Kindergruppe Grundschule am Amalienhof 16.00 bis 17.00 Uhr ,,Wiegen mit Vergnügen” Selbsthilfegruppe Obstallee 22 d 17.00 bis 18.00 Uhr ,,Angst” Selbsthilfegruppe Obstallee 22 d 17.15-18.25 + 19.00-20.00 Uhr Gymnastik für Frauen Pillnitzer Weg 8 Donnerstag 10.00 bis 11.30 Uhr Französisch mit Muße Obstallee 22 d 10.00 bis 12.00 Uhr PAULA (Mutter-Kind-Gruppe) Blasewitzer Ring 27 14.00 bis 16.00 Uhr Offene Kindergruppe Grundschule am Amalienhof 17.30 bis 19.30 Uhr jeden 2. + 4. Donnerstag ,,Depressionen” Selbsthilfegruppe Obstallee 22 d 18.00-19.00 + 19.00 -20.00 Uhr Gymnastik für Frauen Spielhaus Obstallee 22 b Rentenberatung NEUE TERMINE!!! Herr Weinert (LVA) Telefon 366 67 23 jeden 1. u. 3. Montag im Monat (16.30 -18.00 Uhr) 4.1. / 18.1. / 1.2. / 15.2. / 1.3. / 15.3. / 19.4. / 17.5.2010 Frau Aufenacker (BfA) Telefon 366 40 41 jeden 2. u. 4. Montag im Monat (ab 16.15 Uhr) 11.1. / 25.1. / 8.2. / 22.2. / 8.3. / 22.3. / 12.4. / 26.4. / 10.5.2010 Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V • Obstallee 22 d • 13593 Berlin Tel. 363 41 12 • gwvbln@aol.com • www.gwv-heerstrasse.de Wir bieten Beratung bei: Fragen zu Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe, Wohngeld, Kindergeld und Grundsicherung Schwierigkeiten beim Schriftwechsel mit Ämtern, Versicherungen etc. Problemen im Haus Familiären Konflikt- und Krisensituationen Beratung zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen und zur beruflichen Orientierung der Gründung von selbsthilfeorientierten Gruppen Interesse an ehrenamtlichen Tätigkeiten Beratungszeiten: Mo., Mi., Fr. 9.00-13.00 Uhr / Do. 14.00-17.00 Uhr Rechtsberatung: Mo. 14.00 bis 18.00 Uhr nur nach Terminvereinbarung während der o. a. Beratungszeiten. Das Projekt Amalie - Sozialarbeit an der Grundschule am Amalienhof bietet Nordic Walking für Anfänger. Trotz des vor der Tür stehenden Winters lassen wir uns nicht abschrecken etwas für unsere Gesundheit zu tun. Nordic Walking baut Stress ab und stärkt die Ausdauer. Los geht es ab sofort jeden Dienstag von 10 – 11 Uhr. Treffpunkt ist der Haupteingang vor der Grund- schule am Amalienhof, Weinmeisterhornweg 122. Stöcke können gestellt werden. Die Gruppe wird von der zertifizierten Nordic Walking Trainerin und Amalie-Mitarbeiterin Beate Benke angeleitet. Bei Interesse und für weitere Information wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der Amalie unter Tel. 362 085 119 täglich in der Zeit von 8.45 bis 12.45 Uhr. Liebe Leserinnen, liebe Leser, viele kennen unsere Kulinarische Weltreise schon; vielleicht können wir ja noch neue Gäste gewinnen. Einmal im Monat, immer am letzten Donnerstag, gehen wir auf die Reise. Sie brauchen keinen Koffer zu packen, auch Ihr Haustier muss nicht versorgt werden. Ihr Ticket für die Reise kostet 4,00 EURO und ist zu buchen unter Tel. 363 41 12 bei Frau Viola Scholz-Thies. Im nächsten Jahr 2010 geht unsere Kulinarische Weltreise rund um den Globus weiter. Aber auch die Es gibt noch sehr viele Länder, die wir noch nicht besucht haben. Über Anregungen aus dem Leserkreis würden wir uns sehr freuen. Ulrich Kluge Die Kulinarische Weltreise sucht neue Ziele deutschen Länder haben viele Spezialitäten, von Labskaus bis Weißwurst, zu bieten. Jede Region hat ihre Spezialitäten, und die wollen wir ausprobieren! Bei uns im Stadtteil leben ganz bestimmt auch ,,Einwohner” aus Bayern, Sachsen, Hessen, NRW oder aus dem Saarland etc. Vielleicht meldet sich ja der Eine oder die Andere und übernimmt die Leitung der Küche für einen Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten aus einer dieser Regionen. VEREINE IM STADTTEIL 13 Wir sind auch in der Adventsund Weihnachtszeit gern mit Ihnen zusammen. Wir bieten: Keramikarbeiten - Töpfereien - Aquarelle und Ölbilder - Handarbeiten Der Erlös kommt unseren Gruppenangeboten zugute. Fördererverein Heerstraße Nord e.V. - Obstallee 22c - 13593 Berlin - Tel. (0 30) 375 898-0 www.foerdererverein.de Wandeltraum In tiefster Nacht ist selbst der hellste Stern trist. Du schaust in die Weite, suchst nach dem was du vermisst. Keine Spur von dem Licht was dich befreit. Alles scheint so endlos weit. Du träumst von besseren Zeiten. Du erträumst dir Neuigkeiten. Das Paradies kreierst du neu und zeigst dabei keine Scheu. Doch dir wird klar, die Wirklichkeit hält dich im Zaum. Träume verändern die Realität kaum, doch du suchst in der Wahrheit nach deinem Traum. Du sehnst dich nach dem Wandel, wünscht ihn dir so sehr. Du siehst jetzt genau hin und war es gerade auch leer, jetzt entdeckst du sehr viel mehr. Britta Wamers 14 TREFFPUNKT-REDAKTEURE BERICHTEN Die Blautanne erzählt ihr schönstes Erlebnis Ich hatte einen Freund, der immer bei mir war. Aber dann geschah es, der Sturm legte mich einfach um. Mein Freund kam angelaufen, als er das Krachen hörte und ich zu Boden fiel. „Inge schnell, sieh dir an was mit unserer schönen Blautanne geschehen ist, was der Sturm angerichtet hat. Mit dem ganzen Wurzelballen hat er sie umgeworfen, schrecklich.“ „So einen Sturm habe ich auch noch nicht erlebt, schade um die schöne Tanne. Aber ein Gutes hat es, sieh dir mal die Spitze an, gibt die nicht einen schönen Weihnachtsbaum ab?“ Inge dachte immer gleich an alles. Paul zersägte mich. Meine Baumspitze von 1,50 Meter hatten sie behalten. Was wollten sie mit diesem Teil von mir? Dass sie mich noch brauchten, ließ mich meine Schmerzen schnell vergessen. Aber was wird nun werden? Eines Tages kamen Ingrid und Manfred mit Sohn Wernher zu Besuch zu den Eltern. Vater Paul kam gleich zur Sache: „Ihr braucht in diesem Jahr keinen Weihnachtsbaum kaufen. Seht euch an, was mit unserer herrlichen Blautanne geschehen ist.“ „Die schöne Tanne, das tut mir richtig weh“, sagte Ingrid. ,,Aber einen schönen Weihnachtsbaum werden wir dann in diesem Jahr mit Sicherheit haben.” Sie luden mich in ihr Auto und nahmen mich mit zu sich nach Hause. Dort haben sie mich dann auf dem Balkon abgestellt. Endlich war es soweit. Ich wurde ins Zimmer geholt. Meine Neugier kannte keine Grenzen. Manfred setzte mich in einen Topf, der gleichzeitig als Ständer diente. Das gefiel mir, weil Ingrid Wasser einfüllte und ich so besser Mein leckeres Keksrezept: meine Nadeln behalten konnte. Nun blieb mir genügend Zeit, mich in dem Zimmer umzusehen. Dann erschien Ingrid mit einer großen Kiste. Sie schmückte mich mit bunten Kugeln, Lametta, Vögeln aus buntem Glas und noch manch anderem. Eine Glasspitze krönte das Ganze. Manfred legte mir eine Lichterkette um. Da kam Ingrid mit einer zweiten Kiste. Was denn nun noch? Jetzt befestigte sie Süßigkeiten an meinen Zweigen. Bunte Päckchen wurden unter mich gelegt. Meine Neugierde stieg ins Unermessliche. Manfred brachte die Kerzen zum Leuchten. Das Glöckchen, welches mir Ingrid angehängt hatte, klingelte leise. Dann war ich allein. Die Tür ging auf und herein kamen Wernher und seine Eltern, sein Großvater, mein Freund Paul, und seine Inge. Es freute mich so, dass ich am liebsten einen Luftsprung gemacht hätte. Ich wurde einmal mehr bewundert, denn ich glänzte in voller Pracht. Ein Weihnachtslied wurde gesungen. Ingrid verteilte die Päck-chen. Es raschelte beim Auspacken, sie lachten und scherzten. So vergingen die Tage. Ich hörte etwas von einem Neuen Jahr. Da wurde gefeiert, und ich durfte auch dabei sein. So langsam wurde ich dann aber geplündert. So nannten sie es, wenn sie ein Schokoladenstückchen von meinen Zweigen wegnaschten. Karamell-Sterne ✶ Ingrid nahm mir schließlich auch die Kugeln, den anderen Schmuck sowie die Kerzen weg und legte alles wieder in die Kiste. Ich war sehr traurig. Meine Nadeln verließen mich jetzt auch. Ich war zu nichts mehr zu gebrauchen. Aber dennoch: Es war eine schöne Zeit mit Euch, lebt wohl. Eure Blautanne. Ingeborg Steinborn Dieses Rezept ist etwas ungewöhnlich, aber das Ergebnis ist sehr, sehr lecker. Mischen Sie 175 g Mehl mit 25 g Speisestärke und wärmen Sie das Gemisch im Backofen an. Geben Sie 125 g Zucker mit 1 TL Zitronensaft in einen Kochtopf und kochen Sie die Masse auf. Nun schütten Sie mit einem Schwung das Gemisch in den heißen Karamell-Sirup. Kräftig rühren! Jetzt kommen 125 g Butter/Margarine und, wenn vorhanden, ein paar Tropfen Vanille-Aroma dazu. Rühren Sie die Masse bei geringer Hitze durch, bis sich der Teig vom Topfboden löst. Streichen Sie die Masse auf eine gefettete Platte. Wenn der Teig abgekühlt ist, stechen Sie Sterne aus, die für 8 bis 10 Min. bei 200 Grad (Gas: Stufe 3) gebacken werden. Wenn die Sterne abgekühlt sind, können sie noch mit flüssiger Kuvertüre verziert werden. Schnell in die Blechdose damit, sonst sind sie schon vor dem „Bunten Teller“ aufgenascht. Brigitte Stenner ✶ ✶ ✶ ✶ ANZEIGEN / KLEINANZEIGEN 15 Verkaufe Holzlaufrad für Kinder ab drei 4You Schulranzen, schwarz, neu, Jahren, unbenutzt für 35 € abzugeben. noch nicht benutzt, für 35 € zu verTel. 20 20 31 95 oder 0178/412 51 19 kaufen. Tel. 030/36 41 40 61 Einsteiger-PC, Komplettpaket, auf recht aktuellem Stand, Zusatzprogramme zum Lernen. VB: 200 € Handy: 0163/564 55 05 18er Baby Born Kinderrad, pink mit Stützrädern (kl. Kratzer) 1 1/2 Jahre alt, (Neupreis 149 €), Preis VB, Extraklingel und Fahrradständer 10 €. Tel. 030/363 68 80 Diverse Einrichtungsgegenstände, Schrankwand und Fernsehschrank (Eiche rustikal), Esstisch mit 4 Stühlen, Getränkebar, Flurgarderobe, Schuhschrank, Eckvitrine, komplette Küche und andere kleine Möbel, alles in sehr gutem Zustand. Preise auf Anfrage. Tel. 363 08 19 Handy 0176/28 88 89 20 Arbeit Krankenschwester sucht Einsatz für Hauspflege, Reinigung, Arztbesuche, Babysitter. Telefon: 030/36 44 91 72 Handy: 0172/995 26 96 Suche nicht professionelle Pflegeassistentin am Wochenende und freitags für morgens 2 Std. Telefon 030/363 50 98 Suche seriösen Arbeitgeber in Staaken. Jahrelange Erfahrung im Bürobereich, teamfähig und andere Fähigkeiten, keine Schwarzarbeit. Telefon 0179/111 83 94 Biete Hilfe bei der Gartenarbeit, komme aus England, hatte selber einen großen Garten, nur kleine Aufwandsentschädigung. Tel. 01577/453 06 67 Babysitter. 21-jährige Sozialassis-tentin, Erfahrung mit Kindern von 6 Monaten bis 10 Jahre. In der Woche ab 7.00 Uhr, am Wochenende flexibel. Tel. 0177/361 50 68 o. 030/36 43 95 36 zu verschenken Behinderten-Dreirad, wenig gebraucht, sehr gut erhalten, mit 7 Gängen und Standlicht sowie Feststellbremse, lila-grün, Größe 38. (Neupreis 1.200 €), abzugeben für VB 500 €. Tel. 030/63 42 56 92 2 Eishockeytaschen je 10 €, Zugpendelleuchte und passende Stehlampe zusammen 60 €. Telefon 030/36 40 40 30 Schrankwand, Mahagoni, 3,60 m, variabel stellbar, Vitrine beleuchtet, VB 200 €. Tel. 030/36 40 39 28 Mahagoni-Schrankwand, Glasvitrine beleuchtet, 3 m breit, 2,20 m hoch, 0,63 m tief, Preis 70 €. Tel. 0177/566 30 85 2 Kinderfahrräder, rosa und lila, jeweils ohne Stützräder, Schläuche müssen erneuert werden, Preis VB. Tel. 0171/125 81 43 Kinder-Mädchenfahrrad ,,Troyo” blau/silber, 3-Gangschaltung, (Neupreis 170 €) abzugeben für 70 € VB. Telefon 030/63 42 56 92 2 Damen-Ski-Overalls: 1. lila-grün, Größe 38; 2. grün, Größe 40, 1 Paar Sportschuhe (Laufschuhe) Größe 38, Preis 60 €. Tel. 030/363 19 00 1 Tisch, 135 x 80 cm, ausziehbar, massiv Holz (Kiefer) und 4 Stühle, Preis 100 €. Tel. 030/363 56 17 Handy: 0178/474 54 78 Kinderschreibtisch, Mädchen-Schulranzen bunt; vier Kaninchen (zwei Weibchen, zwei Männchen). Tel. 030/36 43 72 44 ab 18.00 Uhr Hausbesuche für medizinische Fußpflege (auch für Diabetiker), Fußzonen-Reflexmassage, Pflegeprodukte und Maniküre. Christiane Steinborn kommt gern zu Ihnen. Tel. 36 43 62 82 oder 0172/875 72 54 16 VERANSTALTUNGEN / IMPRESSUM Lesepodest mit gemütlichen Kissenecken Stadtteilbibliothek nach Umbau im Kinderbereich wieder geöffnet Ein neues Lesepodest mit gemütlichen Kissenecken lädt in der Stadtteilbibliothek jetzt zum Schmökern in Bilderbüchern oder Kinderklassikern ein. Eltern können dieses Angebot mit ihren Kindern gemeinsam nutzen. Auch Kitagruppen oder Grundschüler sind herzlich eingeladen. WAS WANN WO Winterkonzert im STEIG Die Tanz- und Musikgruppen von Staakkato präsentieren ihr Können. 13. Dezember um 16.00 Uhr davor Adventsbasteleien für Kinder im Jugendzentrum STEIG Räcknitzer Steig 10 Silvester-Party im Gemischtes Motto: ,,Back to the 80th” inkl. Begrüßungssekt, Buffet, DJ, Karaoke. Eintritt 2009/2010 Cent 31. Dezember ab 20 Uhr Staakkato Sound gGmbH Tickets bestellen unter: tickets@staakkatosound.de GEMISCHTES, Sandstraße 41 Impressum Herausgeber: Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V. Redaktion/Medienwerkstatt: Jutta M. Bethge, Cornelia Dittmar, Paul F. Duwe, Ulrich Kluge, Barbara Luger, Viola Scholz-Thies, Alfred Seliger, Ingeborg Steinborn, Brigitte Stenner, Thomas Streicher, Britta Wamers Layout: Ulrich Kluge Der deutlich aufgewertete Bereich für Kinder und Jugendliche soll zur Förderung des Sprach- und Leseverständnisses beitragen. Neue Bücher in zwei Sprachen wie deutsch und russisch helfen insbesondere Kindern, die zweisprachig aufwachsen. Auf der kleinen Lesebühne ist Literatur für die Kleinen Trumpf. Fotoausstellung ,,Venedig” Vernissage 29. Januar , 19 Uhr Ausstellung bis 25. Februar 2010 GEMISCHTES, Sandstraße 41 Workshop Ägyptische Tänze mit Abir Nehrlich ab Samstag 9. Januar 2010 10 - 11.30 für Kinder (8-13 Jahre) 12 bis 14.30 Uhr für Jugendliche/Erwachsene, jeweils 6 Termine samstags bis Juli 2010. Beitrag 20 € Tag der Offenen Tür Carlo-Schmid-Oberschule am 13. Februar 2010 10.00 bis 13.00 Uhr Redaktionsschluss für die März-Ausgabe des Treffpunkt: Mittwoch, 3. Februar 2010. Wer mitmachen möchte, bitte melden unter Telefon 315 62 623. Bücher sind in der Regel ein Schlüssel zu einer besseren Bildung. Der Umbau im Kinder- und Jugendbereich ist mit Hilfe von Mitteln aus dem Europäischen Strukturfonds möglich geworden. Demnächst sind auch größere Veranstaltungen auf der gemütlichen Lesebühne geplant. Bitte beachten Sie die Aushänge in der Bibliothek an der Obstallee hinter dem Staaken-Center. TREFFPUNKT lädt ein: 1. Geschichtstreff Staaken. Stadtteilgeschichte erfahren, Geschichte erinnern, Bilder und Geschichte(n) austauschen. Wer weiß noch, wo dieser arme Schlucker stand? Foto: Horst Becker Alle an Geschichte Interessierten sind eingeladen, bei Kaffee und Kuchen zu einer Gesprächsrunde zur Geschichte Staakens und der Großsiedlung Heerstraße Mittwoch 10. Februar 2010, 15 Uhr GEMISCHTES, Sandstraße 41 Aktuelle Nachrichten, Termine, Tipps und Veranstaltungen, mehr über Geschichte und Geschichten aus dem Stadtteil finden Sie unter: www.staaken.info das Stadtteilportal Fotos: Archive, Privat, Hans Kamprad, Thomas Streicher Anschrift der Redaktion: Kulturzentrum Gemischtes, Sandstraße 41, Tel. 315 62 623 mail@gemischtes.net oder Projektbüro Blasewitzer Ring 32, Tel. 617 400 77 - Fax 617 400 76 treffpunkt@heerstrasse.net www.heerstrasse.net Druck: Eppler + Buntdruck Auflage 7.500 Der Treffpunkt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen der “Zukunftsinitiative Stadtteil - Teilprogramm Soziale Stadt” und durch Spenden u.a. des Förderervereins Heerstraße Nord, der GEWOBAG und der GSW.
Top of page
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.