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Ergebnisprotokoll

Full text: Ergebnisprotokoll

Berlin Award 2016

Heimat in der Fremde

Berlin Award 2016
Heimat in der Fremde
Ergebnisprotokoll

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde
Ergebnisprotokoll

Berlin im Juni 2016

Herausgeber
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Abteilung Städtebau und Projekte
Referat II D
Brückenstraße 6
10179 Berlin
Gesamtkoordination
Julia Feier, Dipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanerin
Inge Schmidt-Rathert, Dipl.-Ing. Architektur
Referat II D Architektur, Stadtgestaltung, Wettbewerbe
in Zusammenarbeit mit
Susanne Walter
Team Kommunikation
Berlin Award 2016
Koordination der Vorprüfung
Ulrike Lickert, Architektin, Berlin
Titelbild
Foto: Alexander Palm / Getty Images
AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, u3ba Arge camilo hernandez, günther
& schabert architekten, 4mal4 design, BeL Sozietät für Architektur, SMAQ
GmbH - ARTEC Architekten - Wimmer und Partner - raum & kommunikation, raumlabor berlin
Druck
A + W Digitaldruck, Berlin
Disclaimer
Die im Ergebnisprotokoll gewählte männliche Form bezieht gleichermaßen
weibliche Personen ein. Auf eine Doppelnennung wurde in der Regel aufgrund besserer Lesbarkeit verzichtet.

Inhaltsverzeichnis

1.	

Ergebnisprotokoll der Jurysitzung

	

vom 31. Mai 2016.......................................................................... 7

1.1	

Begrüßung / Eröffnung der Sitzung................................................ 7

1.2	

Zusammensetzung der Jury........................................................... 7

1.3	

Bericht der Vorprüfung.................................................................... 7

1.4	

Informationsrundgang / Kurzzeitunterkünfte................................... 8

1.5	

Besprechung der Bewertungskriterien........................................... 8

1.6	

Erster Wertungsrundgang / Kurzzeitunterkünfte................................. 9

1.7	

Zweiter Wertungsrundgang / Kurzzeitunterkünfte................................. 9

1.8	

Informationsrundgang / Wohnprojekte............................................ 9

1.9	

Erster Wertungsrundgang / Wohnprojekte................................... 10

1.10	 Zweiter Wertungsrundgang / Wohnprojekte................................. 10
1.11	 Festlegung der Rangfolge / Verteilung der Preise........................ 10
1.12	 Schriftliche Beurteilung der mit Preisen
	

ausgezeichneten Projekte............................................................ 11

1.13	 Abschluss der Sitzung.................................................................. 15
1.14	Anwesenheitsliste......................................................................... 16
	
2.	

Bericht der Vorprüfung.............................................................. 18

2.1	Vorlauf.......................................................................................... 18
2.2	

Einlieferung der Beiträge.............................................................. 18

2.3	Vorprüfung.................................................................................... 18
3.	

150 Einzelberichte...................................................................... 19

3.1	

34 Kurzzeitunterkünfte Planung - P 001 - P 031

	

und P 141, P 145, P 147............................................................... 19

3.2	

20 Kurzzeitunterkünfte Realisierung - R 032 - R 051.......................... 55

3.3	

68 Wohnprojekte Planung - P 052 - P 114

	

und P 140, P 142 - 144, P 146.............................................................. 77

3.4	

28 Wohnprojekte Realisierung - R 115 - R 139 und R 148

	

P 149, P 150........................................................................................ 146

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

1.	
	

Ergebnisprotokoll der Jurysitzung
vom 31. Mai 2016

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin,
Württembergische Straße 6, 10707 Berlin, Raum 560 (Alte Kantine)
09.30 Uhr - 20.30 Uhr

1.1	

Begrüßung / Eröffnung der Sitzung

Frau Senatsbaudirektorin Regula Lüscher begrüßt die Sitzungsteilnehmer
(s. Anwesenheitsliste). Sie gibt einleitend einen Überblick über die Thematik des Berlin Award 2016, die Aufgabenstellung und das Ziel der Jurysitzung. Frau Lüscher übernimmt die Sitzungsleitung und stellt die Vollzähligkeit der Jury fest.

1.2	

Zusammensetzung der Jury

Regula Lüscher
Senatsbaudirektorin
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin
Oliver Elser
Kurator
Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main
Donatella Fioretti
Architektin, Berlin
Jörg Friedrich
Architekt, Hamburg / Hannover
Cagla Ilk
Architektin, Berlin
Dr. Mamoun Fansa
Historiker, Berlin
Dr. Philipp Misselwitz
Architekt, Berlin

1.3	

Bericht der Vorprüfung

Die Vorprüfung hat einen schriftlichen Bericht verfasst, der der Jury vorliegt.
Frau Schmidt-Rathert, Gruppenleiterin Baugestaltung und Wettbewerbe,
berichtet über den Ablauf des Verfahrens und erläutert die Vorgehensweise bei der Vorprüfung der eingegangenen 150 Projektbeiträge.

7

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

Die Projektbeiträge wurden von der Vorprüfung nach den Anforderungen
des Projektaufrufes in 4 Gruppen geordnet und fortlaufend mit Kennziffern
von 001 bis 150 gekennzeichnet:
1. Kurzzeitunterkünfte - Planungen
2. Kurzzeitunterkünfte - realisierte Projekte
3. Wohnprojekte - Planungen
4. Wohnprojekte - realisierte Projekte
Die Projektbeiträge sind auf DIN A0 vergrößert worden und werden der
Jury auf Rolltafeln vorgestellt.
Die Jury beschließt, dass zunächst die Projekte der Kurzzeitunterkünfte
vorgestellt und anschließend bewertet werden.

1.4	

Informationsrundgang / Kurzzeitunterkünfte

Die 54 Projektbeiträge zu Kurzzeitunterkünften wurden in geplante (34
Beiträge) und realisierte Projekte (20 Beiträge) aufgeteilt und werden so
von den Vorprüfern vorgestellt.
Vor Beginn der Wertungsrundgänge werden zwei Video-Reportagen über
die Lebenssituation von Bewohnern der Kurzzeitunterkunft im ehemaligen
Flughafen Tempelhof bzw. eines Wohnprojekts in Berlin-Buch gezeigt.

1.5	

Besprechung der Bewertungskriterien

Die Jury diskutiert allgemeine Aspekte, Qualitäten und Mängel der eingereichten Projekte.
Herausgestellt wird dass der Anspruch auf humane Lebens- und Wohnbedingungen Berücksichtigung findet.
Weitere Kriterien sind:
-	 die Berücksichtigung der ethnischen, kulturellen und religiösen Identitäten der Bewohner und damit zusammenhängender besonderer Einstellungen und Lebensweisen
-	 Angebote zur Schaffung von Privatheit bzw. für den Rückzug Einzelner
-	 Potentiale bzw. „Zwischenräume“ für vielfältige von den Bewohnern gewünschte, auch spontane Nutzungen
-	 räumliche Einbindung der Unterkünfte in ihr Umfeld bzw. die Verflechtung des Wohnens und Arbeitens von Flüchtlingen und Nichtflüchtlingen
-	 Realisierbarkeit und Sinnhaftigkeit der angebotenen innovativen Vorschläge
-	 Nachnutzungs- bzw. Umnutzungsmöglichkeiten
-	Kostenaspekte
-	 städtebauliche und architektonische Qualitäten.

8

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

1.6	

9

Erster Wertungsrundgang /
Kurzzeitunterkünfte

In einem ersten Wertungsrundgang werden folgende 27 Beiträge einstimmig ausgeschlossen:
001	009	014	022	041	145		
003	010	016	028	043	147		
004	011	017	037	046			
006	012	019	039	047			
008	013	020	040	141			

1.7	

Zweiter Wertungsrundgang /
Kurzzeitunterkünfte

Im anschließenden zweiten Wertungsrundgang werden die im Verfahren
verbliebenen Beiträge nochmals einer ausführlichen und kritischen Betrachtung unterzogen. Charakteristische oder typologisch interessante
Merkmale der einzelnen Beiträge werden herausgearbeitet. Nach intensiver Diskussion der einzelnen Projekte kommt die Jury zu folgenden Abstimmungsergebnissen.
18 Beiträge werden von der weiteren Beurteilung ausgeschlossen:
002 (3:4)	
023 (3:4)	
030 (2:5)	
005 (3:4)	
024 (1:6)	
032 (2:9)	
007 (0:7)	
025 (2:5)	
033 (0:7)	
018 (3:4)	
027 (2:5)	
035 (1:6)	
021 (1:6)	
029 (2:5)	
042 (3:4)	
			
10 Projekte in der Kategorie Kurzzeitunterkünfte

045 (1:6)
049 (2:5)
050 (3:4)

werden nominiert:

Kurzzeitunterkünfte - geplante Projekte:
015, 026, 031
Kurzzeitunterkünfte - realisierte Projekte:
034, 036, 038, 044, 048, 051, 137
Aus diesen Nominierungen werden später Preise ausgewählt

1.8	

Informationsrundgang / Wohnprojekte

Die 95 Projektbeiträge zu Wohnprojekten wurden ebenfalls nach geplanten (68 Beiträge), und realisierten Projekten (27 Beiträge) geordnet
und entsprechend der Jury vorgestellt.

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

1.9	

10

Erster Wertungsrundgang / Wohnprojekte

Im ersten Wertungsrundgang werden folgende 49 Beiträge einstimmig
ausgeschlossen:
053	059	068	079	086	100	108	118	
054	062	070	081	090	102	109	120	
055	063	071	082	093	103	113	 122	
056	064	077	084	097	104	114	 124	
057	066	078	085	099	107	115	 125	

1.10	

126	 144
131	 148
135	 149
139	 150
142	

Zweiter Wertungsrundgang / Wohnprojekte

Die Bewertung der Beiträge erfolgt im zweiten Wertungsrundgang analog
zu dem unter Punkt 7 beschriebenen Verfahren.
Folgende 28 Beiträge werden von der weiteren Beurteilung ausgeschlossen:
052 (0:7)	 069 (3:4)	 080 (0:7)	 094 (3:4)	 112 (3:4)	 134 (0:6)
058 (0:7)	 072 (2:5)	 083 (1:6)	 096 (0:7)	 116 (3:4)	 136 (1:5)
060 (2:5)	 073 (2:5)	 088 (3:4)	 098 (2:5)	 119 (0:7)	 140 (0:6)
061 (1:6)	 075 (1:6)	 091 (1:6)	 101 (3:4)	 121 (0:7)	
067 (3:4)	 076 (0:7)	 092 (1:6)	 106 (2:5)	 123 (1:6)	
					
16 Projekte in der Kategorie Wohnprojekte werden nominiert.
Wohnprojekte - geplante Projekte:
065, 074, 087, 089, 095, 105, 110 (in Verbindung mit den zugehörigen
Beiträgen 111 und 146 von den gleichen Verfassern), 143
Wohnprojekte - realisierte Projekte:
117, 127, 128, 129, 130, 132, 133, 138
Aus diesen Nominierungen werden später Preise ausgewählt.
Die Jury beschließt 16 Projekte aus der Kategorie Wohnprojekte zu nominieren.

1.11	

Festlegung der Rangfolge / Verteilung der
Preise

Nach ausführlicher und kontroverser Diskussion der im Verfahren verblieben Arbeiten wird über die Preisverteilung entschieden.
Kurzzeitunterkünfte
In der Kategorie Kurzzeitunterkünfte werden folgende Projekte einstimmig
mit einem Preis ausgezeichnet:
015	
		
036	
044	

4mal4 design: Paul Eichholtz, Fabian Wieczorek,
Alisa Klauenberg, Tobias Hasselder, Hannover
AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, Wien
günther & schabert architekten, München

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

In der Kategorie Kurzzeitunterkünfte werden folgende Projekte einstimmig als
Nominierung bestätigt:
026	
031	
		
034	
038	
048	
051	
137	

Ertan Polat, Dersim Namo, Wiame Tahlil, Giulia Mazzieri, Lehrte
Mark Niehüser und Anne Niehüser (CITYFÖRSTER, Berlin), mit
Jörn Jacobs, Berlin
A-Architekt mit Grandhotel Cosmopolis e.V., Augsburg
DMOA architecten, Heverlee (Belgien)
De Zwarte Hond, Rotterdam
Prof. Han Slawik Architekt / architech, Bad Bentheim
Prof. Han Slawik Architekt / architect, Bad Bentheim

Wohnprojekte
In der Kategorie Wohnprojekte werden folgende Projekte einstimmig mit einem
Preis ausgezeichnet:
087	
105	
		
133	
		
		
138	
		

BeL Sozietät für Architektur, Köln
raumlabor berlin: Andrea Hofmann, Christof Mayer,
Frauke Gerstenberg, Markus Bader, Berlin
u3ba Arge camilo hernandez,urban 3
+ Harald Baumann baumannarchitects, stuttgart / camilo hernandez
+ harald baumann + nataly granados + andrea baumann, Stuttgart
SMAQ GmbH - ARTEC Architekten Wimmer und Partner - raum & kommunikation, Wien

In der Kategorie Wohnprojekte werden folgende
Projekte einstimmig als Nominierung bestätigt:
065	
074	
089	
095	
110	
117	
127	
128	
129	
130	
132	
143	

Jan Wiese Architekten, Berlin
Buero Kofink Schels, München
YES ARCHITECTURE, München
Drexler Guinand Jauslin Architekten GmbH, Frankfurt am Main
FKS Team, Berlin
Architekten BDA Feldschnieders + Kister, Bremen
ksw architekten + stadtplaner gmbh, Hannover
MOSAIK Architekten BDA, Hannover
Pasel Kuenzel Architects, Temuco (Chile)
Urban Think Tank, ETHZ + Ikhayalami, Zürich
Dr. Wulf Bentlage / Christian Stefanescu, Frankfurt am Main
EnneadLab / Ennead Architects, New York

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Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

1.12	
	

Schriftliche Beurteilung der mit Preisen
ausgezeichneten Projekte

Projekt 015 – geplante Kurzzeitunterkunft
4mal4 design: Paul Eichholtz, Fabian Wieczorek, Alisa Klauenberg, Tobias Hasselder, Hannover
Der zweigeschossige Baukörper überzeugt durch extrem sparsame Flächenausnutzung aufgrund multifunktionaler Nutzung der Erschließungslächen. Ein knapper, minimalistischer Holzskelettbau schafft einfache, gut
belichtete Raumkonstellationen in allen Geschossen. Die verbindende
Halle überzeugt in räumlicher und atmosphärischer Wirkung.
Positiv wird in dem Konzept der flexiblen Nutzung gesehen, unterschiedliche Nutzergruppen auf dem Universitätsgelände über Wohnen, Arbeiten
und gemeinsames Lernen zusammenzuführen.
Die gestalterisch überzeugende und dennoch kostengünstige Architektur
des Prototyps wie auch die Möglichkeit des Selbstbaus durch seinen hohen Vorfertigungsgrad ist ein weiterer Vorteil des überzeugenden Architektur- und Nutzungskonzeptes.

Projekt 036 – realisierte Kurzzeitunterkunft
AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, Wien – Magdas Hotel
Das Umbauprojekt demonstriert, dass gestalterischer Anspruch und begrenzte Ressourcen bei Flüchtlingserstunterkünften kein Widerspruch
sind.
Mit einfachen, teils wiederverwendeten Elementen entsteht ein gestalterisch anspruchsvoller Ort, der sowohl Flüchtlinge als auch Hotelgäste
und lokale Bewohner willkommen heißt. Doch der Ort des würdevollen
Ankommens entsteht nicht allein durch die Architektur: Das Nutzungskonzept sieht vor, ankommende minderjährige Flüchtlinge unmittelbar in den
Hotelbetrieb als Auszubildende einzubeziehen.
Anstatt des entwürdigenden Wartens und Versorgtwerdens, das viele Erstunterkünfte charakterisiert, werden so Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und Integrationsperspektiven ermöglicht.

Projekt 044 – realisierte Kurzzeitunterkunft
günther & schabert architekten, München
Die Jury würdigt mit der Münchner LeichtbauhallenInitiative eine wohlüberlegte Antwort auf die Notsituation des Herbstes 2015.
Es sollten Leichtbauhallen an mehreren Standorten errichtet werden. Für
die Planung wurde ein Architekt beauftragt.
Etwa 180 Personen werden pro Halle untergebracht. Aus Brandschutzgründen ist es nicht möglich, Trennwände einzubauen, die höher als 1,60
Meter sind. Dem Architekten gelang es trotz der widrigen Umstände eine
kostengünstige und wirtschaftliche Lösung zu finden die, auch gestalte-

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Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

risch überzeugt. Die räumliche Aufteilung der Bereiche vermeidet den
Charakter eines Lagers. Wichtig sind die aufgeweiteten Bereiche, in denen
Ladestationen für Mobiltelefone zu Treffpunkten werden.

Projekt 087 – geplantes Wohnprojekt
BeL Sozietät für Architektur - Neubau Königsberger Straße Aleppoer Weg
Das Projekt präsentiert vier Selbstbausteine, die das in Hamburg auf der
IBA realisierte Projekt „Grundbau und Siedler“ weiter entwickeln.
Ein Betonskelett aus Fertigteilen und Ortbeton liefert das Grundgerüst; die
Geschosse können im Laufe der Zeit von den Bewohnern in Eigenleistung
ausgebaut werden.
Diese „Selbstbaustrategie“ schafft eine schlichte, offene und kostengünstige Struktur, die von den Bewohnern ergänzt oder modifiziert werden
kann.
Die Konstruktion ist mehrgeschossig. Die offene Grundstruktur ermöglicht
sowohl programmatische wie auch kulturelle Flexibilität. Der neutrale, konstruktive Rahmen aus Trägern, Decken und Stützen lässt differenzierte,
architektonische Ausdrücke aus den unterschiedlichen kulturellen Hintergründen der Bewohner zu.
Die Siedler erhalten ein komplettes Set von Baumaterialien um ein typisches Siedlerhaus zu errichten. Ein Handbuch beschreibt selbst durchführbare Schritte sowie Arbeitsbereiche, die von einem Fachmann durchgeführt werden müssen. Die Organisation der Grundrisse ist unabhängig
von der Tragstruktur und der Position in den Geschossen. Verschiedenen
Varianten des typischen Grundrisses zeigen die Möglichkeit auf unterschiedliche Wohnbedürfnisse und Veränderungen der Funktion zu reagieren.
Der experimentelle Ansatz von BeL Sozietät für Architektur überzeugt die
Jury durch eine sehr konsistente und zukunftweisende Reinterpretation
einer vergessenen Strategie.

Projekt 105 – geplantes Wohnprojekt
raumlabor berlin: Andrea Hofmann, Christof Mayer,
Frauke Gerstenberg, Markus Bader, Berlin
Sehr positiv bewertet die Jury das weitgreifende Konzept zur Sanierung
für die Nutzbarmachung des leerstehenden Haus der Statistik am Alexanderplatz in Berlin.
Die stadträumliche Nähe zu Kultur und sozialer Infrastruktur, das Angebot
an Gemeinschaftsräume und offene Bereichen, ermöglichen wechselseitiges und integratives Arbeiten, Wohnen und Bildung.
Vorgesehen ist die solide bauliche Substanz durch kostengünstige Umwandlung zu ertüchtigen. Die Wohntypologien sind sehr flexibel gedacht.
Das Konzept verbindet den möglichen Rückbau vorhandener Gebäude mit
einer Nachverdichtung durch Neubau auf dem Grundstück und entwickelt
hierfür einen Stufenplan in 3 Phasen,

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Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

Das Nutzungskonzept ist beispielgebend und bietet Chancen auch Geflüchtete, die sich hier in einer neuen Kultur einleben wollen, gut zu integrieren. Es ermöglicht eine Mischung unterschiedlicher Bewohner und
Funktionen in der Mitte der Stadt. Ein leerstehendes Bürogebäude wird in
einer Zeit mit knappen räumlichen Ressourcen mit innovativen Konzeptvorstellungen einer Wiedernutzung zugeführt. Dabei werden den starken
Anforderungen an Wohnraum für Geflüchtete und Arbeitsräume für Künstler und  Geflüchteten in der aktuellen Situation Rechnung getragen.
Das vorliegende Konzept und die Handlungsstrategie wurden unter Beteiligung von zivilgesellschaftlichem Engagement und Initiativen erarbeitet.
Dies ermöglicht eine breite Verankerung des Projekts bei unterschiedlichen Akteuren und lässt eine erfolgreiche Realisierung erwarten.

Projekt 133 – realisiertes Wohnprojekt
u3ba Arge camilo hernandez,urban 3
+ Harald Baumann baumannarchitects, stuttgart / camilo hernandez
+ harald baumann + nataly granados + andrea baumann, Stuttgart
Das Konzept basiert auf der Anordnung von drei sich um eine Mitte rotierende Baukörper mit Pultdächern, die nach außen in alle Himmelsrichtungen ansteigen. Zwischen den drei Baukörpern entsteht ein angenehm
proportionierter gemeinsamer, halböffentlicher Platzraum, mit durchaus
eigener, privater Atmosphäre.
Überzeugend sind die knappen und dennoch würdevollen flexiblen Grundrisse.
Überzeugend ist auch die Einfachheit des architektonischen Konzepts, die
in der Materialität, in der eleganten Farbgebung schwarz und weiss und in
der simplen, kostengünstigen Konstruktion sich auf die Tugenden minimalistischen Bauens bezieht.
Wichtiger Bestandteil des qualitätvollen Konzepts ist die räumliche Anordnung der Gebäude, die dadurch einen eigenständigen architektonischen
und städtebaulichen Ausdruck erhalten.
Weiterhin überzeugt, dass das gut proportionierte Ensemble mit einfachsten Mitteln schnell erstellt werden konnte und dennoch dauerhaft und
nachhaltig gebaut ist. Die Gebäudegruppe muss somit kein Provisorium
bleiben und von kann für ihre Bewohner auch über längere Zeiträume zum
Finden einer neuen Heimat geeignet sein.

Projekt 138 – realisiertes Wohnprojekt
SMAQ GmbH - ARTEC Architekten Wimmer und Partner - raum & kommunikation, Wien
Im Auftrag der BVS Gemeinnützige allgemeine Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft in Wien hat die SMAQ MAX GmbH ein Haus im
Plattform-Bausystem mit frei konfigurierbaren Geschossgrundrissen geplant. Es soll im September 2017 fertiggestellt werden. Es sind Wohneinheiten unterschiedlicher Größe geplant, die über umlaufende Loggiazonen

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Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

zugänglich sind, welche gleichzeitig als Kommunikationsplattform dienen
und gute Chancen bieten auch gerade Geflüchteten und Neuangekommenen Angebote zu geben sich zu vernetzen am neuen Ort.
Der Bau ist aus Stahlbetonfertigteilen/Holzelementen konzipiert. Das Uförmige Gebäude ist viergeschossig und für 740 Bewohner, verteilt auf
185 Wohneinheiten konzipiert. Die einzelnen Wohneinheiten können nach
Bedarf vergrößert oder verkleinert werden. Die Grundgröße beträgt 74 qm
und erlaubt eine optimale Konfiguration für 2, 4, oder 6 Personen.
Durch den umlaufenden Laubengang erhält die Fassade Transparenz. Die
diagonalen Balken und die senkrecht angelegten Säulen sorgen für Lebendigkeit der vorderen Fassadenseite. Dekorative, mosaikartige Farbflächen ergeben eine interessante und ungewöhnliche Dachgestaltung.
Das Gebäude fällt in dem städtebaulichen Umfeld durch seine Lebendigkeit in Gestalt und Farbe auf. Positiv gesehen wird die Nutzbarkeit sowohl
für Flüchtlinge wie auch für einheimischen Bewohner oder für den kurzfristigen Aufenthalt von Menschen. Das Projekt überzeugt nach Ansicht der
Jury durch seine variablen Wohneinheiten, sein vielfältiges Erscheinungsbild und die günstigen Erstellungskosten.

1.13	

Abschluss der Sitzung

Frau Lüscher schließt die Sitzung um 20.30 Uhr. Sie dankt allen Beteiligten
für die engagierte und konstruktive Zusammenarbeit.
Die Verleihung der Preise des Berlin Award 2016 - Heimat in der Fremde
erfolgt am 15. Juni 2016 um 18.00 Uhr in der Alten Zollgarage im Flughafen Tempelhof.
Die Ausstellung aller Projektbeiträge ist vom 16. Juni bis zum 28. Juni
2016 in der Alten Zollgarage, Flughafen Tempelhof, täglich von 13.00 Uhr
bis 19.00 Uhr zu besichtigen.

15

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

1.14	Anwesenheitsliste
Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde
Jurysitzung
Dienstag, den 31.06..2016, 9.30 Uhr bis 20.30 Uhr
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Württembergische Straße 6, 10707 Berlin, Raum 560, 5. OG

16

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

Susanne Walter
Team Kommunikation
Berlin Award 2016		

17

war kurzzeitig anwesend

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

2.	

Bericht der Vorprüfung

Bericht der Vorprüfung zur Jurysitzung am 31. Mai 2016.

2.1	Vorlauf
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin lobte am
18.02.2016 international durch Ankündigung in der Presse den „Berlin
Award 2016 Heimat in der Fremde“ aus. Der Text des Aufrufes und die
Anlagen standen auf der Homepage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zum Download zur Verfügung.
Die Projektbeiträge konnten sowohl durch Architekten, Planer bzw. Planerteams als auch durch Bauherren, Projektentwickler, gemeinschaftliche
Initiativen, Institute und Betreiber eingereicht werden.

2.2	

Einlieferung der Beiträge

Die Projektbeiträge waren digital gemäß den Vorgaben der Eingabemaske
bis zum 28. April 2016 auf der Homepage von wettbewerbe-aktuell einzureichen. Die Daten wurden aus der Datenbank in eine Projektpräsentation
mit vorgegebenem Layout überführt.
Neben allgemeinen Projektangaben und Kennwerten waren in beiden Kategorien Aussagen zu folgenden Themen gefordert:
-	 Städtebauliche und architektonische Gestaltung
-	Nutzungskonzept
-	 Zeitpunkt der Fertigstellung
-	Konstruktion
Es waren die folgende Planunterlagen einzureichen:
-	 eine Perspektive / räumliche Darstellung bzw. Foto des fertiggestellten 	
	Projektes
-	 ein Lageplan oder Grundriss
-	 weitere Abbildungen zur Darstellung des Konzeptes
Insgesamt gingen 150 Beiträge fristgerecht ein.

2.3	Vorprüfung
Die Vorprüfung wurde in der Zeit vom 04.05.2016 bis zum 28.05.2016 in
der Württembergischen Straße 6, 10707 Berlin, Raum 560 durchgeführt.
Die Vorprüfung erfolgte durch:
Ulrike Lickert, Dipl.-Ing. Architektin
Ulrike Kurz, Dipl.-Ing. Architektin
Norbert Giebels, Dipl.-Ing. Architekt

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Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

Gliederung der Projekte
Die Projektbeiträge wurden durch die Vorprüfung in zwei Kategorien eingeordnet:
1)	Kurzeitunterkünfte (Erstaufnahmeunterkünfte)
-	Planung
-	Realisierung
2)	Wohnprojekte
-	Planung
-	Realisierung
Für die Einordnung in die beiden Kategorien wurden folgende Kriterien
formuliert:
1)	Kurzzeitunterkünfte
-	 Erstaufnahmeunterkünfte, die für den temporären Aufenthalt vorgesehen
sind (einschließlich Projektbeiträge mit umgewidmetem studentischen
Wohnen und Seniorenwohnen, Hostels etc.).
2)	Wohnprojekte
-	 Wohnkonzepte mit einfachem Standard, die ein längerfristiges Wohnen
ermöglichen.
Alle realisierte Projekte bzw. Projekte, die sich in Realisierung befinden
werden als „Realisierung“ bezeichnet. Alle Entwürfe und Konzeptstudien
werden als „Planungen“ bezeichnet.
Ausschluss von Projekten
11 Projektbeiträge mit den Projektnummern P140 - P 147, R 148 und P
149 - 150 werden aus folgenden Gründen zum Ausschluss vorgeschlagen:
-	Handlungsstrategien
-	 reine Umbauten
-	 doppelte bzw. erweiterte Projekte.
Kurzberichte
Zur inhaltlichen Vorprüfung der Projektbeiträge wurden die textlichen und
grafischen Angaben auf den Projektblättern herangezogen. Die Ergebnisse
sind in den Einzelberichten auf je einer Seite pro Arbeit zusammengefasst.
Folgende Gliederungspunkte wurden entsprechend der Angaben der
Verfasser den Vorprüftexten zugrunde gelegt:
-	 Städtebauliche und architektonische Gestaltung
-	Nutzungskonzept
-	Konstruktion
-	Realisierbarkeit
Die Kennwerte der Verfasser wurden übernommen und soweit wie möglich
auf Plausibilität geprüft.
Jede Arbeit wird im Einzelbericht mit der eingereichten Perspektive /
räumlichen Darstellung bzw. mit einem Foto des fertig gestellten Projektes
dargestellt.

19

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Ergebnisprotokoll

3.	Einzelberichte
3.1	
	

34 Kurzzeitunterkünfte Planung - P 001 - P 031
und P 141, P 145, P 147

20

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 001

Modulare Gebäude zum nachhaltigen Wohnen in Pankow
Planer 	

Minnaërt Studio, Paris (FR)

Auftraggeber	
Kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	

Sechseckige Gitterstruktur aus thermoplastischen Kunststoffkissen, die mit warmer Luft
aufgeblasen und in die gewünschte Form gebracht werden.
Durch unterschiedliche Ausbildung der Segmente entstehen komplexe Raumstrukturen.
Platzierung auf einer erhöhten Plattform, z. B. Holzdeck mit darunter liegender Installation
der technischen Leitungen.

Nutzung	

Je nach Anordnung nutzbar für Paare, Familien oder Gruppen bis zu 5 Personen.

Konstruktion	

Thermoplastisches Polyurethan (TPU) - Kunststoffe, die sich sich unter Wärmezufuhr plastisch verformen lassen.

Realisierbarkeit	 Realisierung grundsätzlich denkbar, experimentell. Keine Aussage zur Belichtung, Belüftung und Beheizung.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.175 m²

Anzahl
Bewohner

32 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 2 bzw.
3 bis 5 Pers.

m² / Wohneinheit

25 - 50 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

10 WE

Herstellungskosten

30.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 002

Flüchtlingswohnen Ismanning
Planer 	

Kollektiv A: Jonas Altmann, Benedict Esche, Lena Kwasow, Berlin / München (D)

Auftraggeber	
Max Sigl Beteiligungs GmbH & Co. Grundstückshandels KG
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Umbau einer Halle eines landwirtschaftlichen Betriebs als tragende Struktur. Gereihte und
gestapelte Module werde eingestellt, mittig breite Erschließungs- und Gemeinschaftszone
mit Galerieöffnungen, Hallendach mit kreisrunden Lichtöffnungen. Einläufige Treppen zwischen den Modulen.

Nutzung	

Modulare Wohneinheiten gleicher Größe mit Küche zur zentralen Erschließung orientiert,
innenliegende Nasszelle, 2 Zimmer an Aussenfassade mit je 2 Etagenbetten (8 Pers.).
Große hohe Gemeinschaftsfläche mit Luftgeschoss und Galerien.

Konstruktion	

Wohnungsmodule in Holzbauweise.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Lt. Verfassser voraussichtlich Sommer 2017. Belichtung und Belüftung der Küchen über die große Halle.

Kennwerte
BGF Gesamt

6.000 m² nicht
nachvollziehbar

Anzahl Bewohner

208

Bewohner je
Wohneinheit

8 Pers.

m² / Wohneinheit

62 m²

Anzahl Wohneinheiten

26 WE

Herstellungskosten

92.500 je WE

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Kurzzeitunterkunft

P 003

leben und arbeiten
Planer 	

Ivan Kalc, Sonja Krastavcevic, Novi Sad (Serbien)

Auftraggeber	
Kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

2-geschossige Stappelung modularer Einheiten mit zwei Zimmern, 2 Nasszellen und einer
vorgelagerten Küchen- / Aufenthaltszone in paralleler Reihung. Dazwischen Gebäudeschiene mit breiter Erschließungs- und Gemeinschaftsfläche. Anzahl der Einheiten und Gebäudehöhe je nach Standort.

Nutzung	

2 Zimmer je 4,20 x 6 m mit 4 Betten, Wohnküche für 8 Personen 8 x 3 m. Zentrale innenliegende Gemeinschaftszonen für Sprach- und Arbeitskurse, Workshops, Arbeitsräume.

Konstruktion	

Keine Angaben zur Materialität.

Realisierbarkeit	 Konzept, Realisierung denkbar. Keine Aussage zur Belichtung der Wohnküchen und Gemeinschaftszonen.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.985 m²

Anzahl
Bewohner

96

Bewohner je
Wohneinheit

4 bzw. 8

m² / Wohneinheit

44 m²

Anzahl Wohneinheiten

24 bzw. 12

Herstellungskosten

80.000 € je
WE

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Kurzzeitunterkunft

P 004

Errichtung einer Gemeinschaftsunterkunft für 300 Flüchtlinge
Planer	

trapp wagner Architekten und Ingenieure GbR, Hühnfeld-Mackenzell (D)

Auftraggeber	
Staatliches Bauamt München 1
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Zeilenförmige, 2-geschossige Gebäudetypen in paralleler Anordnung. Zentrales 1-geschossiges Gemeinschafts- und Organisationsgebäude. Gebäude als Reihung von zwei
länglichen Modulen, dazwischen außenliegende einläufige Treppen. Je Modul zwei Raumschienen mit durchgestecktem Mittelflur. Kantige Baukörperausbildung mit Satteldachform.
Lochfassade mit einheitlichen, stehenden, bodentiefen Fensterformaten, außenliegende
grüne Schiebe-Sonnenschutzelemente, vertikale graue Holzverkleidung.

Nutzung	

Zwie Grundrisstypen: Typ A mit 9 Zimmern in 2er-Belegung und zentralem gemeinschaftlichen Koch- und Sanitärbereich, Längsflur. Typ B mit Zimmern für 4 bis 5 Personen und in
die Räume integrierte Koch- und Sanitärbereiche, geeignet für Familien.

Konstruktion	

Holzrahmenkonstruktion, Gründung mit Stahlbetonplatten.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Lt. Verfasser 4 bis 5 Monate Bauzeit.
Kennwerte
BGF Gesamt

4.600 m²

Anzahl
Bewohner

300

Bewohner je
Wohneinheit

14 - 18

m² / Wohneinheit

138 / 212 m²

Anzahl Wohneinheiten

18

Herstellungskosten

328.000 € je
WE

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Kurzzeitunterkunft

P 005

Wohnprojekt für eine Willkommenskultur für alle die Menschen sind
Planer 	

PPAG architects ztgmbh, Wien (A)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

	
	
Nutzung	
Konstruktion	

Mehrgeschossige Wohnblöcke mit Außentreppen.
Wohnungsebenen setzen sich zusammen aus Raumzeilen bestehend aus Aneinanderreihung von Zellen (je 2,2m x 2,2 m), die dreieckigen, belichteten, zentralen Gemeinschaftsraum umfassen. Glaselement, auch als Tür, trennt die Zeilen. Unterschiedliche Anzahl an
Zellen führt zu unterschiedlichen Grundrissformationen. EG für öffentliche Nutzungen.
Platzierung auf freien Parzellen.
Zwei Basiszellen für Küche und Bad kombinierbar mit unterschiedlicher Anzahl an Schlafzellen oder Zellen für Abstellfläche o. ä.
Konstruktion aus Massivholzplatten, Fassade aus Stegplatten, Gitterrostaußentreppen.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

Variabel je
Bauplatzgröße

Anzahl Bewohner

2006 Bewohner / variabel

Bewohner je
Wohneinheit

2-12 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

37-114 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

366 WE / variabel

Herstellungskosten

880 € je m²
netto

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Kurzzeitunterkunft

P 006

Trailer
Planer 	

Imke Woelk und Partner Architekten, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Raumkörper wird auf standardisierten Fahrgestell errichtet. Als bewegliche Bebauung
kann der Wohnraum dorthin gebracht werden, wo er am meisten benötigt wird. Auch das
Abstellen auf nicht als Bauland deklarierten Grundstücken ist möglich.
Die Trailer können in unterschiedlicher Dichte und räumlichen Konstellationen positioniert
werden. Dadurch kann auf die spezifischen Bedingungen der unterzubringenden Menschen und den Ort reagiert werden.

Nutzung	

Wohnraum für eine Familie. Minimale infrastrukturelle Ausstattung mit Strom- und Wasser.

Konstruktion	

Hölzerner Raumkörper ausgefacht mit Sandwichelementen aus Kompositmaterialien.
Möglicher Selbstbau unter Anleitung.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

variabel

Anzahl Bewohner

variabel

Bewohner je
Wohneinheit

2-5 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

22 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

variabel

Herstellungskosten

15.000 € je
WE

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Kurzzeitunterkunft

P 007

Paper Toolbox
Planer 	

Manuel Meyer - Maximilian Timmermann, Münster (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Eingeschossige, vieleckige Module mit gefalteten Dachflächen in unterschiedlichen Größen mit unterschiedlichen Funktionen bilden wabenartig zusammengesetzt eine Dorfstruktur. Je nach verfügbarer Restfläche (Parkplätze, Lagerflächen, etc.) kann eine unterschiedliche Dichte erreicht werden. Zwischen den einzelnen Modulen entstehen Gemeinschaftsfreiräume.

Nutzung	

Schlafmodule bieten je nach Ausführung Schlafplätze und Sitzgelegenheit für 2-6 Personen. Kombinierbar mit Sanitär-, Küche- und Freizeitmodulen.

Konstruktion	

Wellpappestecksystem mit Polymilchsäure-Beschichtung. Vorprogrammierte Modulbauteile können per CNC gefräst und zusammensetzt werden.

Realisierbarkeit	 Material nicht für Dauerbetrieb geeignet. Konzeptstudie.

Kennwerte
BGF Gesamt

Grundstücksabhängig

Anzahl Bewohner

Modulabhängig

Bewohner je
Wohneinheit

2-6 Personen
je Modul

m² / Wohneinheit

23-26 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

variabel

Herstellungskosten

Modulabhängig

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Kurzzeitunterkunft

P 008

Hex House Collective Tempelhof, Berlin
Planer 	

Architects For Society, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
	
Nutzung	
Konstruktion	

5-7 aufgeständerte, eingeschossige, hexagonale Einzelmodule werden wabenartig, ringförmig aneinander gesetzt. Zugänge zu den Modulen mit vorgelagerten Loggien liegen an
den Außenringfassaden. Zwei Module können zu einer größeren Wohneinheit zusammengefasst werden. Durch unterschiedliche, freie, ringförmige Platzierung dieser zusammengesetzten Module entstehen Cluster von 58 – 102 Modulen, die großen zentralen Gemeinschaftsfreiraum fassen.
Platzierung auf freien Parzellen am Beispiel Tempelhofer Feld.
Hexagonale Einzelmodule mit je 2 Schlafzimmern für je 2 Personen, Bad und Wohnküche.
Hexagonaler Stahlrahmen. Vorgefertigte, gedämmte Sandwichpaneele 3m x 4m, Punktfundamente unter Stützen. Individueller Wassertank unter Aufständerung.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

93.600 m²

Anzahl Bewohner

9.360 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

4 Personen je
WE

m² / Wohneinheit

40 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

2.340 WE

Herstellungskosten

13.000-15.000
je WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 009

Head High Shelter
Planer 	

Rabih Hage, London (GB)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber (Angabe: NGOs and local authorities)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	

Reihung / Stapelung von einheitlichen 1-Raum-Modulen für verschiedene Nutzungen.
Projektpräsentation zeigt eine mehrfach abgewinkelte Wohnanlage mit überwiegend zweibündigen, bereichsweise auch einbündigen Grundrissen.
Baukörperdifferenzierung durch Auskragungen bzw. Verschiebung der Geschosse. Unterschiedliche, kleinteilig perforierte Außenwandelemente.

Nutzung	

Raumeinheiten zur Unterbringung von 1 oder 2 (max. 4 bis 5) Personen. Gemeinschaftlich
genutzte Sanitärräume und Küchen sowie Sozialräume.

Konstruktion	

Elementierte Skelettkonstruktion aus Stahlprofilen mit Ausfachungen in Leichtbauweise
(Holzwerkstoffe, Folien, Bleche). Gründächer.

Realisierbarkeit	 Bauphysikalische Bedingungen fragwürdig. Realisierung ansonsten denkbar. Prototyp im
Bau. Kennwerte nicht nachvollziehbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

2.100 m²

Anzahl Bewohner

344

Bewohner je
Wohneinheit

4 bis 5

m² / Wohneinheit

6,1 m²

Anzahl Wohneinheiten

50

Herstellungskosten

2.750 / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 010

Refelxive Indoor Camp
Planer 	

Sophia Vyzoviti, Thessaloniki (GR)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber (Angabe. Departement of Archtecture University of Thessaly)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
Nutzung	
Konstruktion	

Schalenförmige, flexibel verformbare Raumeinheiten für den Einsatz innerhalb geschlossener Großräume (beispielhaft ist ein Tempelhof-Hangar dargestellt). Anordnung der Einheiten mit dem Ziel private und halböffentliche Bereiche räumlich zu separieren und zu
ordnen. Offene oder durch Verformung schließbare Frontseiten.
Als Kurzzeitunterkunft innerhalb geschlossener Großräume für unterschiedlich große
Nutzergruppen auslegbar.
Ziehharmonika-artige Konstruktion aus feuchtigkeitsbeständigem Karton bzw. Papier.

Realisierbarkeit	 Realisierung technisch denkbar, jedoch bedenklich hinsichtlich Brandschutz und Haltbarkeit. Kennwerte beispielhaft.

Kennwerte
BGF Gesamt

5.575 m²

Anzahl
Bewohner

320 bis 640

Bewohner je
Wohneinheit

4 bis 8

m² / Wohneinheit

21 m²

Anzahl Wohneinheiten

80

Herstellungskosten

300 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 011

Modell Lübeck-Münster - Leonardo Campus Münster/ Die Da-Vinci-Kleeblätter
Planer 	

Christiane Bärmann-Frontzek, Lübeck / Prof. Manfred Sundermann, Münster (D)

Auftraggeber	
Der Minister für Inneres und Bundesangelegenheiten Schleswig Holstein
	
Vertreten durch die ARGE// SH Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V.
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Fünf 4-geschossige Häuser, angeordnet um einen zentralen Platz. Putz- oder KlinkerLochfassaden. Verfasser: Die Häusergruppe symbolisiert die 5 Kontinente. Jeder Gebäudegrundriss formt ein 4-blättriges „Kleeblatt“ das für glückliches Ankommen in der neuen
Heimat steht.

Nutzung	

2 Nutzungsphasen: Phase 1A: Kurzzeitunterkunft für Flüchtlinge / Phase 1B: Studentisches Wohnen / Phase 2: Umbau zum sozialen Wohnungsbau.
In der Nutzungsphase 1A (Kurzzeitunterkunft) sind die Gebäude geringfügig anders als in
der Nutzungsphase 1B strukturiert. Dies wird aus Platzgründen jedoch nicht dargestellt.

	
Konstruktion	

Konventioneller Massivbau. Holz-Fenster.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Kennwerte beziehen sich auf die Nutzung als Kurzzeitunterkunft.
Kennwerte
BGF Gesamt

7.440 m²

Anzahl Bewohner

320 bis 640

Bewohner je
Wohneinheit

k.A.

m² / Wohneinheit

1.058m² pro
Haus

Anzahl Wohneinheiten

125 (Zimmer)

Herstellungskosten

1538.470 € /
Haus

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 012

arCard - shelter2.0
Planer	

Robert Sterzing | Patrick Ernst, Graz (A)

Auftraggeber	

kein Auftraggeber (Angabe: IAT-Institut für Architekturtechnologie | TUG Technische Universität Graz)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Temporäre mobile Wohneinheiten aus Wellpappe-Modulen ohne Küchen / Sanitärräume,
„Die simple Kubatur und das klassische Satteldach, bilden gemeinsam mit der Ornamentik der Wandmodule, die Symbiose von Elementen verschiedener Kulturkreise.“

Nutzung	

Unterkunft für bis zu 4 Personen, gegliedert  durch Schiebelemente in einen offenen Eingangsbereich und einen rückwärtigen Schlafbereich.

Konstruktion	

Wellpappe in einer schachtelartigen Modulbauweise. Die Komponenten sind gedämmt und
durch Schrumpffolie feuchtegeschützt. Wand- und Dachmodule werden gefaltet, ge-stapelt
und gesteckt. Fenstermodule erhalten Transparenz durch Luftpolsterfolie.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar, sofern bauphysikalisch und brandschutztechnisch unbedenklich.
	
Prototyp im Bau oder aktuell bereits fertig gestellt. Kennwerte pro Wohneinheit.
Kennwerte
BGF Gesamt

27,9 m²

Anzahl Bewohner

4

Bewohner je
Wohneinheit

4

m² / Wohneinheit

21,3 m²

Anzahl Wohneinheiten

variabel

Herstellungskosten

6.000 €

Kurzzeitunterkunft

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

P 013

WELC(H)OME
Planer 	

Anna Diallo (FR)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
Nutzung	

Wohnraum soll in Berlins Parklandschaften integriert werden, die vorwiegend nur in den
sonnigen Monaten stark frequentiert werden. Appartements werden ca. zur Hälfte im Boden versenkt. Ein großes Pultdach getragen von zwei Außenstützen schafft zusätzlich geschützten Vorplatz über Eingangsrampe. Belichtung über Oberlicht und kleine Öffnungen
in der Eingangswand. Das Pultdach wird zum Dachgarten, der nicht nur die Bewohner
ernähren, sondern auch Kontakt zur Nachbarschaft herstellen soll.
Hauptmodul ist ein 1-Raum-Appartement, mehrere Module können kombiniert werden.
Bad und Küchenzeile mit ausreichender Raumhöhe, anschließender Wohnraum mit sinkender Raumhöhe führt zur Schlafnische.

Konstruktion	Beton.
Realisierbarkeit	Konzeptstudie.
Kennwerte
BGF Gesamt

Nicht plausibel

Anzahl Bewohner

1-2 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

max. 1-2 Personen je WE

m² / Wohneinheit

36 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

1 WE

Herstellungskosten

10.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 014

Habiter malgré l‘urgence
Planer 	

MGS+Bertin+Ducci architectes, Montauban (FR)

Auftraggeber	
TMP Gmb
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
Nutzung	
Konstruktion	

Unterschiedl., 1-2 gesch. Kombinationsmöglichkeit modularer Elemente. Grundelement
als Wohneinheit mit Schlafraum (13m²) u. Terrasse (13m²). Terrasse u.a. mittels Planen
verschließbar, nutzbar als Wohnbereich, Schafraumerweiterung, Laden oder Treffpunkt.
Grundelemente für Gemeinschaftsküchen u. Bäder orientieren sich zu Gemeinschaftsfreiflächen, die durch orthogonal versetzte Anordnung der Elemente entstehen. Erschließung
der OG durch Außentreppen. Platzierung auf freien Parzellen.
Schlafraum für 4 Betten (13m²). Terrasse.
Modulare Holzkonstruktion. Fassadenelemente 1,2m hoch x 2,60m hoch als geschlossene
Paneele mit Zelluloseeinlage, Glastüren oder transparente Module. Witterungsfeste Fassadenverkleidung z. B. Wellblech. Wellblechdach bzw. Zeltplane. Betonfundamentplatte.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

30 m² je WE
mit Terrasse

Anzahl Bewohner

104 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1-4 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

13 m² geschl.
Modul, 13m²
Terrasse

Anzahl Wohneinheiten

26 WE

Herstellungskosten

4.200 € je WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 015

Hof.Haus
Planer 	

Paul Eichholtz, Fabian Wieczorek, Alisa Klauenberg, Tobias Hasselder, Hannover (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
Nutzung	
Konstruktion	

Zweigeschossiger Baukörper wird bestimmt durch zentralen, zweigeschossigen Gemeinschaftsraum mit Oberlicht. Das soziale Zentrum des Gebäudes erschließt im Erdgeschoss
umliegend weitere, gemeinschaftlich genutzte Räume und Terrasse.
Die privaten Wohnzellen im Obergeschoss werden vom zentralen Raum aus über Leitern
erschlossen.
Platzierung auf freien Parzellen.
8 Wohnzellen im OG, Gemeinschaftsflächen (u.a. Küche, WC, Fahrradraum, Garderobe)
im EG.
Holzskelettkonstruktion, Achsmaß 2,5m, EG transparente Profilglasfassade.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

245 m²

Anzahl Bewohner

8-10 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1-2 Personen
je Wohnzelle

m² / Wohneinheit

6,5-8,5 m² je
Wohnzelle

Anzahl Wohneinheiten

8 Wohnzellen

Herstellungskosten

7.500 € je
Wohnzelle

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 016

Heimat2
Planer 	

Wolfram Putz, Thomas Willemeit, Lars Krückeberg, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
Nutzung	
Konstruktion	

Wohneinheit besteht aus zwei 4-gesch. Gebäuderiegeln u. Gemeinschaftshaus, die zentralen Gemeinschaftsplatz umgeben. Auf Platz befinden sich eingeschossige Boxen u. a.
für Rezeption und Personal. Gebäuderiegel setzen sich zusammen aus einzelnen, schmalen, gleichgroßen Modulen, die unterschiedlich weit aus der Fassadenlinie herausragen
und erzeugen dadurch in sich verspringende Mittelflure. Jedes Geschoss beherbergt 2
Wohnungen. Jedes gleichgroße Modul wird entweder als Schafraum, Gemeinschaftssanitärbereich, Küche mit Essplatz, Treppenhaus oder Wohnraum belegt.
Jede Wohnung mit 8 Schlafzimmern für je 2 Pers., Gemeinschaftsküche u. –bad. Ein zentral gelegener, schmaler Wohnbereich sowie Treppenhaus wird von 2 Wohnungen genutzt.
Modulare Stahlbau / Holzkonstruktion. Skelettbauweise.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

4.788 m²

Anzahl Bewohner

432 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

216 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

2.092 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

2 WE

Herstellungskosten

4.080.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 017

Slice of life
Planer	

detours architecture, Lille (FR)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Ortsunabhängiges Bausystem aus Modulen mit sechseckigem Querschnitt Die Module
können wabenförmig vertikal und horizontal zusammengefügt werden. In der Längsentwicklung ist das System durch einfache Addition der Module variabel. Zur Belichtung ist
eine stirnseitigige Verglasung vorgesehen, zudem können die Module mit Fensterelementen ausgestattet werden.

Nutzung	

Kurzzeitunterkunft in bedarfsgerecht anpassbarer Größe. Eine Ausstattung mit Sanitärräumen und Kochnischen ist möglich.

Konstruktion	

Vorgefertigte Holz-Rahmenkonstruktion. Verbindung der Module mit Metallprofilen.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

keine Angabe

Anzahl Bewohner

variabel

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 5

m² / Wohneinheit

10 bis 44 m²

Anzahl Wohneinheiten

variavbel

Herstellungskosten

9.500 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 018

Auf der Platte in Berlin
Planer	

Simon Takasi + Peter Haslinger, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber (Angabe: Initiativprojekt)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Aufstockung von innerstädtischen Plattenbauten mit 2 Ebenen: eine Gemeinschaftsebene
mit Bildungseinrichtungen, darüber eine Wohnebene für Geflüchtete.

Nutzung	

Grundrissdarstellungen zeigen die Wohnebene mit Hotelzimmer-ähnlichen Wohneinheiten, aufgereiht an einem Mittelflur. 2 unterschiedlich große Typen mit jeweils eigenen
Sa-nitärzellen, jedoch ohne Kochmöglichkeiten.

Konstruktion	

Holzrahmenbauweise. Darstellung zeigt großflächige Verglasungen und begrünte Dachterrassen.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

615 m²

Anzahl Bewohner

20 bis 27

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 3

m² / Wohneinheit

12 und 25 m²

Anzahl Wohneinheiten

13

Herstellungskosten

14.500 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 019

Enter the Void
Planer 	

Duy An Tran, Ksenija Zdešar, Lukas Beer, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

	
Nutzung	

Konzeptstudie zur Nutzung leerstehender Bürogebäude. Schrittweise Überführung während laufender Nutzung zu individuellem Wohnraum.
Hierzu Erfassung von Leerständen in digitalem Archiv, Aneignung des Leerstands, Einrichtung einer Notunterkunft mithilfe von Feldbetten, Vorhängen und Nutzung vorhandener
Nasszellen. Neubau von individuellen Sanitärbereichen, die in individuellen Wohnraum integriert werden, Rückbau der Sammelnasszellen zugunsten von Gemeinschaftsflächen.
Partizipationsprinzip durch Bewohner und Helfer.
Unterschiedlicher Wohnungsmix. Im EG öffentliche Nutzungen. Dachgarten als Schnittstelle für privates wie öffentliches Miteinander.

Konstruktion	Trockenbauweise.
Realisierbarkeit	Konzeptstudie.
Kennwerte
BGF Gesamt

4.400m² Wohnen, 880m²
öffentl + DG

Anzahl Bewohner

120 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1-6 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

30-120 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

40 WE

Herstellungskosten

keine Angabe

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 020

IBA Boxes
Planer 	

Drexler Guinand Jauslin Architekten, Frankfurt (D)

Auftraggeber	
Collegium Academicum e. V.
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
	
Nutzung	
Konstruktion	

Aktivierung von Bestandsbauten durch Einstellen von einfachen 1-Personen Wohnboxen
für Studierende und Geflüchtete.
Minimale Wohnboxen können über zwei sich gegenüber liegende Türen zu Wohnclustern
kombiniert werden. Boxen werden über perforiertes Seitenelement belüftet.
Offene Gemeinschaftsküchen und kleine nebeneinander platzierte Dusch- und WC-Kabinen. Zwischen den Boxen entstehen bespielbare Gemeinschaftsflächen.
Platzierung in Bestandsbauten.
Jede Box mit Schlaf-, Sitzgelegenheit und Staufläche.
Boxen aus Sperrholzplatten im Selbstbau gefertigt mit Hilfe von CNC-Fräse und zur Verfügung gestellten Bausätzen aus Open-Source-Bibliothek.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

1.878 m²

Anzahl Bewohner

51 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1 Person je
Box

m² / Wohneinheit

6,5 m² je Box

Anzahl Wohneinheiten

51 Boxen

Herstellungskosten

3.500 € je Box
+ Eigenleistung

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 021

PROP HOUSE
Planer 	

Team of Architects Chris Kennedy Clio Capeille Rain Wu, London (GB)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

In Teilen der innerstädtischen Parkhäuser, bevorzugt im obersten Geschoss sollen Flüchtlingskurzzeitunterkünfte integriert werden.
Ein Wohnmodul belegt die Größe eines Parkplatzes 2,4m x 4m. Die Wohnmodule werden
umlaufend an den Außenfassaden platziert. Auf den inneren und den Eckparkplätzen sind
Module für Gemeinschaftsaktivitäten, Küche, Kantine, Schulräume und Shops vorgesehen.

Nutzung	

Wohnmodule mit unterschiedlicher Einrichtung für 1-4 Personen (Etagenbetten).

Konstruktion	

SIP Sandwichelemente umfassen allseitig die Module und werden mit Hilfe von Teleskopstange unabhängig von der Parkhauskonstruktion errichtet, leicht demontierbar.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

variabel

Anzahl Bewohner

50 -300 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1-4 Personen
je Wohnmodul

m² / Wohneinheit

9-14 m² je
Wohnmodul

Anzahl Wohneinheiten

50-150 WE

Herstellungskosten

800 € je
Wohnmodul

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 022

GEO-SHELTER
Planer 	

Prof. Arch. Zbigniew Paszkowski, Arch. Krzysztof Paszkowski-Thurowm, Szczecin (PL)

Auftraggeber	
GEO-INDUSTRIAL S.A. (Hersteller Light Steel Framing)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
	
Nutzung	

Konstruktion	

Drei zweigeschossige Gebäuderiegel, U-förmig platziert fassen zentralen Platz.
Gebäuderiegel über Außentreppen in den Ecken miteinander verbunden, zusätzlich ein
innenliegendes Treppenhaus an Gebäudeende.
Mittelflurerschließung, 3m breite abgehende Zimmer.
Platzierung auf freien Parzellen.
Eine Einheit (40m²) aus zwei Schlafzimmern für je 2 bzw. 4 Personen mit kleinem Bad. 6
bzw. 7 Einheiten pro Geschoss teilen sich Gemeinschaftsküche mit Essplatz. Zusätzlich für
2 Geschosse Gemeinschaftswasch- und Trocknungsraum.
Stahlrahmenkonstruktion. Holzartige Fassadenverkleidung.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

2.863 m²

Anzahl Bewohner

162-306 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

54-102 Personen je WE

m² / Wohneinheit

819 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

3 WE

Herstellungskosten

438€ je m²
359.138€ je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 023

PENNY LANE
Planer	

KHBT, Berlin + APO, Frankfurt am Main (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber (Angabe: stiller Auftraggeber)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Revitalisierung brach gefallener Discountermarkthallen durch Zwischennutzung. Die Innengestaltung der Halle arbeitet mit einfachen 1- bis 2-geschossigen Modulen (Schlafboxen), die mit ihrer Anordnung Räume mit abgestuften Privatheitsgraden bilden.

Nutzung	

Übergangsunterkunft für Frauen, Kinder und Jugendliche. Sanitäranlagen und Küchen sowie Gemeinschaftseinrichtungen zentral.

Konstruktion	

Umbau Bestandsgebäude durch Perforation der Außenhaut (Dach und Wände). Einbau
von Fertigteilmodulen in Holzbauweise, die vor Ort montiert werden können.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

ca. 1.000 m²

Anzahl Bewohner

max. 84

Bewohner je
Wohneinheit

4 bis 7

m² / Wohneinheit

40 m²

Anzahl Wohneinheiten

12

Herstellungskosten

15.000 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 024

Temporary Space for Welcome Cities
Planer	

cd2b, Florenz (I)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber ( Angabe: Universita degli Studi di Firenze)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Projektvorschlag zur Nutzung bestehender oder zu errichtender Hallen als Kurzzeitunterkunft. Die als Grundmodul vorgeschlagene Home Box (3m x 4 m) dient neben ihrer Funktion als Rückzugsraum und Schafraum der Gliederung des Hallenraumes. Gemeinschaftliche Nutzungen sind als offene Zonen angelegt oder durch Stellwände gefasst.

Nutzung	

Kurzzeitunterkunft mit Schlafboxen und zentralen Gemeinschaftseinrichtungen, Sanitärräume und Essbereichen (keine Küche).

Konstruktion	

Home Box: Vorgefertigte Holz-Stahl-Struktur mit Einbaumöbeln und Technik. Wände und
Decken aus Karton-Paneelen.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Brandschutz ggf. problematisch.

Kennwerte
BGF Gesamt

864 m²

Anzahl Bewohner

50

Bewohner je
Wohneinheit

3

m² / Wohneinheit

12 m²

Anzahl Wohneinheiten

18

Herstellungskosten

16.000 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 025

HERberge für Menschen auf der Flucht +
Planer 	

DI DWI Barbara Poberschnigg München, STUDiO LOiS, Innsbruck (A)

Auftraggeber	
Kongregation der Barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz von Paul, Innsbruck
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Erdgeschossiger Anbau mit Untergeschoss als Unterkunft für traumatisierte Frauen aus
Kriegsgebieten. Untergeschoss wird über zentrales Atrium und seitliche Abgrabung tagesbelichtet. Dachbegrünung.
	
Gemeinschaftsraum öffnet mit großzügiger Verglasung zum Straßenraum und gewährt
Einblick.
	
Überdachte seitliche Zuwegung führt zu Anbau und 5-geschossigem Bestandsbau.
		
Nutzung	
Je Wohneinheit fünf 4-Bettzimmer, Gemeinschaftsküche und –sanitäranlagen.
Konstruktion	

Massivbauweise mit vorgefertigten Hohldielenelementen aus Stahlbeton., Sichtbetonfassade.

Realisierbarkeit	 Als Anbau konzipiert, auch freistehende Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

780 m²

Anzahl Bewohner

40 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

20 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

200 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

2 WE

Herstellungskosten

1.700.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 026

Mäander
Planer 	

Ertan Polat, Dersim Namo, Wiame Tahlil, Giulia Mazzieri, Lehrte (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
	
Nutzung	
Konstruktion	

Öffnung eines 2-geschossigen Gebäuderiegels durch eingeschobene Höfe, sodass ein
mäandrierender Gebäudekomplex entsteht. Höfe übernehmen Erschließungsfunktion, im
EG als geschlossene Gemeinschaftsaufenthaltsräume, im 1.OG als Dachterrassen. An
den Längsseiten teilen sich je zwei Schlafzimmer ein Badezimmer, die inneren Querriegel
werden mit Küchen und WCs belegt, die äußeren Querriegel mit Einzelzimmer und Bad.
Fassadengliederung mit schmalen, vertikalen Fensterbändern und vorgesetzte Schiebfensterläden. Platzierung auf freien Parzellen.
Individuelle Zimmer mit zwischengeschalteten Bädern, Gemeinschaftsküchen und Aufenthaltsräume.
Holzmassivwände, Holzstapeldecken.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

860 m²

Anzahl Bewohner

27 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1 Personen je
Zimmer

m² / Wohneinheit

13 m² je Zimmer

Anzahl Wohneinheiten

27 Zimmer

Herstellungskosten

14.000 € je
Zimmer

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 027

Wohnheim für Studenten und Geflüchtete
Planer 	

Marc Benjamin Drewes, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	

Auf bestehenden Flachdächern soll mit leichten Holzkonstruktionen 2-geschossiger Wohnraum geschaffen werden. Erschließung der Dachfläche über bestehende Treppenhäuser.
Modulare Schottenbauweise mit Vor- und Rücksprüngen schafft private Terrassen, Loggien und Balkone.
Doppelzimmer können mit Schiebeelementen zweigeteilt werden, private Schlafräume
über Faltwände mit den Gemeinschafträumen zusammen geschaltet werden. Schiebelemente trennen und vereinen Wohnungsbereiche.

Nutzung	

Je Ebene 2 Wohnbereiche mit 1 Schlafzimmer, Bad und Wohnküche, 2 Wohnbereiche mit
je 3 Schlafzimmern, Bad, WCs u. Wohnküche (Schlafzimmer für 2-4 Pers. Etagenbetten).

Konstruktion	

Leimfreie Massivholzbauweise. Vorgefertigte Wand und Deckenelemente.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

1.020m²

Anzahl Bewohner

40 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

2-4 Personen
je WE

m² /
Wohneinheit

20-40 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

16 WE

Herstellungskosten

keine Angabe

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 028

origami
Planer	

m architecture, Brüssel (BE)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Bewegliche, zusammenklappbare Module, die akkordeonartig zu Raumschienen ausziehbar sind. Sie können gestappelt, miteinander verbunden und gebogen werden und sollen
sich an den unterschiedlichsten Orten integrieren.

Nutzung	

Je Modulschiene (9,90 x 3,30 x 3,30 m) eine WE mit Wohnküche, Nasszelle und Zimmer.
Kombination mit mehreren parallelen Schienen zu größeren Wohneinheiten, Nasszellen
als eigenes Element.

Konstruktion	

Bausatz bestehend u.a. aus ausziehbarer Kautschukummantelung, innenseitig Holzleimplatten für Wände und Fußboden zur Aussteifung, stirnseitige Verglasung, Cellulose zum
Einblasen, Nasszellenelement.

Realisierbarkeit	 Experimentell, offene Fragen bezüglich technischer Infrastruktur, Statik. Kostenangabe  
vage.
Kennwerte
BGF Gesamt

1.300 m²

Anzahl Bewohner

+ / - 100

Bewohner je
Wohneinheit

2 bis 8

m² /
Wohneinheit

26 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

+ 7 - 50

Herstellungskosten

+ / - 10.000 €
je WE

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Kurzzeitunterkunft

P 029

Heimat in der Ferne – Integratives Wohnen für Asylbewerber
Planer 	

Marlies Hofer, Friedberg (D)

Auftraggeber	
msa Münster school of architecture, Hoffnungsträger Stiftung
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Drei baugleiche 3-geschoss. Riegel mit Satteldächern spielerisch um ein Zentrum platziert.
Vorgehängte Lammellenstruktur, offenen, halboffene und geschlossene Gemeinschaftszonen, unter dem Satteldach zwei offene Ebenen, Holzlattung für Boden und Decken.

Nutzung	

Je Etage 8 Einheiten aus Zimmer mit Nasszelle (+ 1 normales Zimmer) , an den Gebäudeenden große Wohnküchen bzw. auf der anderen Seite witterungsgeschützte Loggien.
Zentraler Gemeinschaftsraum der Treppe je Geschoss angelagert, breite Mittelflure mit
kleinen Lufträumen über alle Geschosse. Café, Kinderbetreuung, Werkstatt im EG.

Konstruktion	

Stahlbetonskelett mit Holzsparrendach und Holz-Pfosten-Riegelfassade, HolzlammellenKlappläden; geschlossene, halboffene und transparente Fassadenausbildung spiegelt private und gemeinschaftliche Nutzungsbereiche wieder.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Herstellungskosten nicht plausibel.
Kennwerte
BGF Gesamt

2.052 m²

Anzahl Bewohner

66 - 102

Bewohner je
Wohneinheit

1-2 Pers. in
Zimmer mit
Bad

m² / Wohneinheit

9 bis 20 m² je
Zimmer / Bad

Anzahl Wohneinheiten

54 WE

Herstellungskosten

340 € je WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 030

OPENPORT - 	 Integratives Gesamtkonzept für die Notunterkunft Tempelhof - Dreiklang Plus
Planer 	

AG Village Ideenwerkstatt, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	

Modulare, 3-geschossige Wohnbauten für die Hangars des Flughafen Tempelhof. Jedem
Wohntrakt ist ein angrenzender Sanitärtrakt zugeordnet. Die Wohn-und Sanitärtrakte reihen sich leicht versetzt zueinander an und werden beidseitig von Aktivitätsbereichen flankiert. Die einzelnen Modulboxen sind versetzt zueinander angeordnet, sodass durch Vorund Rücksprünge Balkonflächen entstehen. Seitlich angeordnete Erschließungstreppen.
EG teils aufgeständert.
Wohnmodule zur späteren Wiederverwendung als Wohnbauten im Stadtraum.

Nutzung	

Keine Grundrissdarstellung.

Konstruktion	
Außenhaut aus massiven Holzplatten, Innenwände aus Strohtrockenbauplatten.
	
Realisierbarkeit	Konzeptstudie.
Kennwerte
BGF Gesamt

3.872 m²
Wohnmodulfläche

Anzahl Bewohner

384 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

12 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

3.168 m²

Anzahl Wohneinheiten

24 WE

Herstellungskosten

2.700.000 € je
WE

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Kurzzeitunterkunft

P 031

Zuflucht und Begegnung in der Gemeinde Laer, Flüchtlingsunterkunft für 60 Menschen
Planer 	

Mark Niehüser und Anne Niehüser (CITYFÖRSTER, Berlin), mit Jörn Jacobs (D)

Auftraggeber	
Gemeinde Laer, vertr. durch Herrn Wesker, Fachbereichsleiter III - Bauen u. Infrastruktur
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
Nutzung	
Konstruktion	

Zweigeschossiger, kompakter Baukörper mit zusätzlichen Dachaufbauten. EG mit transluzenten Polycarbonatplattenfassade, massives 1.OG mit vertikalen Fensterbändern. 4
„Gartenhäuser“ mit Satteldächern und transluzenter Fassade belegen Dachfläche für Gemeinschaftsnutzungen (Klassen-, Wäsche-, Medien-, Ruheraum), dazwischen entstehen
Dachterrassenflächen. Platzierung auf freien Parzellen.
EG Speise-/ Aufenthaltsraum, Sanitär, 3 Familienzimmer mit Bad (je 4-8 Pers). 1.OG: 12
Zimmer (je 2-4 Pers.), Sanitär. Dach: vier Gartenhäuser.
Stahlskelettbauweise, Industriepaneele, transluzente Polycarbonatplatten, Innenausbau;
Holzständerbauweise.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. 1. Preis Wettbewerb, November 2015.

Kennwerte
BGF Gesamt

814 m²

Anzahl Bewohner

60 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

Zi-Typ I 2-4
Pers, Zi-Typ II
4-8 Pers

m² / Wohneinheit

Zi-Typ I 13,5
m², Zi-Typ II
27,5m²

Anzahl Wohneinheiten

15 Zimmer

Herstellungskosten

55.635 €/ pro
WE inkl. anteil. Gemein.Fl

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 141

the spree of life
Planer	

lise salacroup julie jampierre, Paris (FR)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber (Angabe: berlin / ngo)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Projektvorschlag basiert auf 12 m² großen Modulen (6 m x 2 m), die einzeln oder zu größeren Einheiten kombiniert für Wohnungen verschiedener Größe oder für Gemeinschaftsrichtungen vorgesehen sind. Als Standort wird das Spreeufer gewählt, wobei Teile der Anlagen
als Pfahlbauten in den Fluss gebaut sind.

Nutzung	

Wohnungen verschiedener Größe oder Gemeinschaftsrichtungen

Konstruktion	

Keine Angaben.

Realisierbarkeit	 Konstruktiv ungelöstes Projekt. Realisierbarkeit standortabhängig. Kennwerte nicht nachvollziehbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

variabel m²

Anzahl Bewohner

1/8

Bewohner je
Wohneinheit

1/8

m² / Wohneinheit

12 m² / Modul

Anzahl Wohneinheiten

1/8

Herstellungskosten

20 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 145

Urgent Connection
Planer 	

Hiram Duyvestijn, Rotterdam (NL)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Aufruf zur Organisation der Zusammenarbeit von Fachleuten - Architekten, Designer, Soziologen, Unternehmen, Soziale Organisation, Presse usw. - und von Betroffenen. Die
Kommunikation soll hauptsächlich über die Sozialen Medien erfolgen.

Nutzung	

Beispielsweise: spezifische Nutzung erprobter und realisierter internationaler Projekte, die
vom Verfasser katalogartig präsentiert werden.

Konstruktion	

Keine Angaben.

Realisierbarkeit	 Einrichtung einer vom Verfasser vorgeschlagenen Koordinierungsstelle denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

keine Angabe

Anzahl Bewohner

keine Angabe

Bewohner je
Wohneinheit

keine Angabe

m² / Wohneinheit

keine Angabe

Anzahl Wohneinheiten

keine Angabe

Herstellungskosten

keine Angabe

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

P 147

Cultural haven
Planer 	

Ma.Gy Collectif, Lyon (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	

Ein bewohnter Garten in einer Baulücke soll als Kunstwerk das Bewusstsein auf die Flüchtlingsfrage lenken.
Das Projekt soll Flüchtlingen eine Unterkunft in den leeren Räumen der Städte bieten und
die Integration ins städtische Leben fördern.
Individuelle Räume und Gemeinschaftsflächen. Orte des Austauschs zwischen Flüchtlingen und Anwohnern. Gemeinschaftsgärten.

Nutzung	

Der modulare Aufbau passt sich dem Ort und er Zeit an.

Konstruktion	

Gerüst aus einfachen, recycelten Materialien (Rohholz, Blech), Solarpaneele, Regenwassernutzung, Trockentoiletten.

Realisierbarkeit	Konzeptstudie.

Kennwerte
BGF Gesamt

665 m²

Anzahl Bewohner

24-48 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1-2 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

12 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

24 WE

Herstellungskosten

6.000 je WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

3.2	

20 Kurzzeitunterkünfte Realisierung - R 032 - R 051

55

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 032

Temporary emergency housing units for 200 people
Planer	

moonarchitectures, Paris (FR)

Auftraggeber	
association AURORE
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
	
Nutzung	

Zusammenspiel von unterschiedlich großen und unterschiedlich genutzten Holzcontainern. Anordnung im Bois de Boulogne /Paris in Zeilen, Stapelung 1- und 3-geschossig in
Abhängigkeit der Höhe der umliegenden Bäume. Zwischen den einzelnen Wohnmodulen
liegen offene Verbindungstreppen, im EG sind die Verbindungsmodule geschlossen ausgeführt.
Auch andere Zuordnung / Stapelung denkbar. Platzierung auf freien Parzellen.
Doppelmodule mit insg. 16 Einzelzimmern, Gemeinschaftsbad und Gemeinschaftswohnflächen. Module mit 5 Zimmern für je 2-4 Personen und eigenem integriertem Bad und
zusätzlichen Gemeinschaftsflächen.

Konstruktion	

Vorgefertigte Holzmodule, temporäre Aufstellung ohne eigene Fundamente.

Anmerkung	

Geplante Fertigstellung September 2016.

Kennwerte
BGF Gesamt

2.809 m²

Anzahl Bewohner

200 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1 oder 3 Personen je WE

m² / Wohneinheit

9-18 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

120 WE

Herstellungskosten

20.000 /
30.000 je WE

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Kurzzeitunterkunft

R 033

Gemeinschaftsunterkunft
Planer 	

LiWooD Management AG Gerstberger Architekten GmbH, München (D)

Auftraggeber	
Landeshauptstadt München Kommunalreferat
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
Nutzung	

Vier zweigeschossige Riegel quer zur Straße orientiert. Die beiden inneren Riegel sind
durch eingeschossigen Querriegel verbunden. Hier liegt zentraler Gebäudezugang und
beherbergt alle Verwaltungs- und Büroräume.
Wohnriegel mit Mittelflurerschließung, Schlafräume zusammenhängend angeordnet, an
Riegelenden Außentreppe.
Verwaltungstrakt mit farbiger Faserzementfassade, Bewohnerriegel mit Holzschalung. Gebäude besteht aus 248 Holzmodulen, die vor Ort in Feldfabrik gefertigt wurden.
2 Personenzimmer. Gemeinschaftlich genutzte Küchen- u. Sanitäreinheiten je Geschoss.

Konstruktion	

Modullängswände aus Massivholz. Bodenplatte, Decken und Dach aus Holz. Streifenfundamente.

Anmerkung	

5 Monate Bauzeit.

Kennwerte
BGF Gesamt

4.800 m²

Anzahl Bewohner

300 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

2 Personen je
WE

m² / Wohneinheit

14 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

150 WE

Herstellungskosten

28.800 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 034

GRANDHOTEL COSMOPOLIS, Augsburg
Planer 	

A-Architekt mit Grandhotel Cosmopolis e.V. , Augsburg (D)

Auftraggeber	
Diakonisches Werk Augsburg e.V.
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Umnutzung eines leerstehenden Altersheimes, 1963 erbaut, in eine Mischung aus Flüchtlingsunterkunft und kreativer Begegnungsstätte im Zentrum von Augsburg. Künstlerische
Gestaltung der Einzelräume zu einer „sozialen Plastik“, „partizipativ und dynamisch“.

Nutzung	

Hotel, Hostel, Gemeinschaftsunterkunft, Ateliers, Gastronomie, Kultur, Café, Garten, 31
Doppelzimmer für Flüchtlinge.

Konstruktion	

6- bis 4-geschossiger Gebäudekomplex mit 66 gleichförmigen Zimmern und einer gemeinsamen Lobby, gemeinschaftlichen Nasszellen und Küchen.

Anmerkung	

Realisiert 2011 bis 2013.

Kennwerte
BGF Gesamt

4.000 m²

Anzahl Bewohner

60

Bewohner je
Wohneinheit

2

m² / Wohneinheit

14-17 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

27

Herstellungskosten

10.000 je WE

Kurzzeitunterkunft

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

R035

EGGER Konzepthaus
Planer	

Architekt DI Bruno Moser, Breitenbach (A)

Auftraggeber	
Egger Building Products
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Ein längliches Modul, ca. 11,50 x 6,26 kann 2- bis 3-geschossig gestapelt bzw. gereiht
werden. Kleine Aufständerung für Installationsebene, vertikale Holzverkleidung, genormte
sparsame Holz-Fenster und Türen.

Nutzung	

1 Einheit für 7 Bewohner mit 3 Zimmern, 1 Nasszelle und Wohnküche.

Konstruktion	

Holztafelbauweise mit sichtbaren OSB Oberflächen, außenseitig Lärchenholzverkleidung.
Modul basiert auf ein OSB-Plattenformat als Grundraster von 11,40 x 2,80 m. Holz-Wärmedämmung.

Anmerkung	

Realisiert 2015 als Mustermodul, Montagezeit 6 h ab fertigem Fundament.

Kennwerte
BGF Gesamt

72 m²

Anzahl Bewohner

7

Bewohner je
Wohneinheit

7

m² / Wohneinheit

61 m²

Anzahl Wohneinheiten

1

Herstellungskosten

75.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 036

magdas Hotel
Planer	

AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, Wien (A)

Auftraggeber	
Caritas Erzdiözese Wien
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Umbau eines ehemaligen Seniorenheims aus den 60er Jahren zum Hotel und Unterkunft
für Flüchtlinge. Schlichte Gestaltung, „kreativer Umgang mit knappen Mitteln“. Aufbereitung von Second-Hand-Möbeln bzw. von Möbeln, die von den ehemaligen Bewohnern
hinterlassen wurden.

Nutzung	

Hotel und Unterkunft für ungegleitete, minderjährige Flüchtlinge, gleichzeitig Arbeitsplatz
und Ausbildungstätte im Hotelgewerbe. Gemeinschaftsbereiche im EG

Konstruktion	

Weitgehender Erhalt der Bausubstanz, saniert und an Sicherheitsstandards angepasst.

Anmerkung	

Fertigstellung Februar 2015.

Kennwerte
BGF Gesamt

6.460 m²

Anzahl Bewohner

Ca. 180

Bewohner je
Wohneinheit

-

m² / Wohneinheit

Ca. 20 m²

Anzahl Wohneinheiten

78 Zimmer, 10
Suiten, 2 WGs

Herstellungskosten

Keine Angabe

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 037

Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber
Planer 	

Bernd Sacher GmbH, Starnberg (D)

Auftraggeber	
ehret+klein GmbH
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	

Mehrere freistehende Häuser mit flachen Satteldächern, die jeweils aus 4 vorgefertigten
und ausgestatteten Modulwohneinheiten bestehen.
Vor Ort werden die Module zu Doppelhäusern mit je 2 WE in EG und 1.OG zusammengebaut, eine außenliegende Stahltreppe zwischen den Modulen verbindet EG und OG.
Horizontale Holzverschalung. Gleichmäßige Lochfassade.

Nutzung	

Je Modulwohneinheit 2 separate Schlafräume mit je 4 Betten, davon ein Etagenbett und 4
Sitzplätze, zur gemeinsamen Nutzung 2 Bäder, 1 Küche.

Konstruktion	

Vorgefertigte, holzbasierte Modulbauweise, außenliegende Stahltreppe.

Anmerkung	

Realisierung Dezember 2015 - Januar 2016

Kennwerte
BGF Gesamt

2.191m²

Anzahl Bewohner

224 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

8 Personen je
WE

m² / Wohneinheit

65 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

28 WE

Herstellungskosten

144.000 €
brutto gesamt

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 038

The Maggie
Planer 	

DMOA architecten, Heverlee (BE)

Auftraggeber	FEDASIL
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Leichte Konstruktion, eingeordnet zwischen fester Behausung und Zeltkonstruktion. Eine
Einheit ca. 17.5m x 5,9 m groß, mit Satteldach, die Enden verjüngen sich. Aerodynamische Form soll Anfälligkeit gegen Windstürme vorbeugen. Mehrere Einheiten können kombiniert werden.

Nutzung	

Einheit kann genutzt werden als Bildungszentrum, Wohneinheiten, Krankenstation, Lagerräume, Gemeindezentren. Hier als Schlafstätte mit 6 Schlafzellen für je 2 Personen, 3
Aufenthaltsbereiche.

Konstruktion	

Doppelte, gedämmte Textilstruktur.

Anmerkung	

Fertigstellung März 2016. Kann von 6 Personen mit Bauanleitung errichtet werden. Bauzeit
Grundstruktur in 2 Tagen, Fertigstellung 1 Tag, techn. Ausstattung mehrere Tage.

Kennwerte
BGF Gesamt

105 m²

Anzahl Bewohner

12 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

4 Personen je
WE

m² / Wohneinheit

30 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

3 WE

Herstellungskosten

10.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 039

Neubau einer ZUE in Neuss
Planer 	

Schmale Architekten GmbH, Markus Schmale, Dipl.-Ing. Architekt BDA Mitarbeiter: M. Müller, Dipl.-Ing. (FH) Architekt / O. Breithor, Dipl.-Ing. Architekt, Grevenbroich (D)

Auftraggeber	
Neusser Bauverein AG / Stadt Neuss / Land NRW - Bezirksregierung Düsseldorf
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Wohnanlage für den 4 wöchigen Aufenthalt ähnelt einer Hotelanlage. Viergeschossiger
Kopfbau, passt sich mit annähernd dreieckiger Form dem Grundstück an und beherbergt
Großküchen, Speisesäle, Willkommensraum.
Kopfbau wird ergänzt mit 8 zweigeschossigen Wohngebäuden, jeweils vier Gebäude sind
über Mittelflure miteinander verbunden. Häuserzeilen stehen sich gegenüber dazwischen
liegen Freianlagen und Solitäre für Gemeinschaftsfunktionen wie Kita, Mehrzweckraum.

Nutzung	

Je Wohngebäude, zwei 1-Bett-Zimmer, fünf 3-Bett-Zimmer, ein 5-Bett-Zimmer (Etagenbetten), Gemeinschaftssanitärräume.

Konstruktion	

Massivbauweise (z. B. Küche, Speisesaal), Modulbauweise (Wohn- und Freizeiträume).

Anmerkung	

Nutzungsbeginn Anfang 2017.

Kennwerte
BGF Gesamt

14.000 m²

Anzahl Bewohner

1.000 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

2-10 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

Durchschnittlich 57 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

208 WE

Herstellungskosten

154.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 040

EAE Essen (Erstaufnahmeeinrichtung)
Planer	

GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH (D)

Auftraggeber	
Stadt Essen
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Zeilenförmige, in der Regel 2-geschossige Unterkunfts-Gebäude in Modulbauweise. Zentrale Sanitäranlagen in jedem Geschoss. Zweihüftige kompakte Grundrisse mit verschiedenen Zimmergrößen.
Sonderbauten für Verwaltung, Versammlungen, Mensa und Technik in der Randzone. Zentrale Grünfläche mit Spielplatz.

Nutzung	

Erstaufnahmeeinrichtung für 800 Personen. Registrierung, Untersuchung, Anerkenungsverfahren und Verteilung vor Ort.

Konstruktion	

Modulbauten. Stahl-Tragwerk. Putzfassaden.

Anmerkungen	

Fertigstellung Dezember 2015. Zwischen Beschlussfassung und Fertigstellung lagen lediglich 14 Monate.

Kennwerte
BGF Gesamt

15.200 m²

Anzahl Bewohner

800

Bewohner je
Wohneinheit

50 bis 100 pro
Gebäude

m² / Wohneinheit

ca. 10 m² pro
Person

Anzahl Wohneinheiten

10 Gebäude

Herstellungskosten

670.000 /
1.115.000 € /
Gebäude

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 041

Neubau eines Wohngebäudes für Flüchtlinge
Planer	

trapp wagner Architekten und Ingenieure GbR, Hünfeld (D)

Auftraggeber	
Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Hünfeld
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Gebäudezeile aus drei 2-geschossigen Wohnmodulen mit zwischenliegenden Freitreppen.
Profilblech-Fassaden, kleiner Fensteranteil. Zweibündige Grundrisse.
Separates 1-geschossiges Gemeinschaftsgebäude mit Technik-, Lager- und Aufenthaltsräumen.

Nutzung	

Wohngruppen mit jeweils 15 Personen pro Modul und Geschoss. Zentrale Küchen und
Sanitärräume in jeder Wohngruppe.

Konstruktion	

Holzbau, vorgefertigte Rahmenkonstruktionen.

Anmerkungen	

Bauzeit 4,5 Monate.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.674 m²

Anzahl Bewohner

90

Bewohner je
Wohneinheit

15

m² / Wohneinheit

202 m²

Anzahl Wohneinheiten

6

Herstellungskosten

292.950 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 042

Prototyp Modulhaus für Flüchtlinge
Planer	

Esther Recktenwald, Marpingen (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber (Angabe: Semesterentwurf, Schule für Architektur Saar), Göttelborn
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Ortsunabhängiges Modulhaus auf Basis des Europaletten-Rasters. Verfasserin: „Die Außenhülle kann durch Material und Farbe der Umgebung angepasst werden.“ Erweiter-bar.

Nutzung	

Prototyp für 2 Personen mit einer Grundfläche von 3,20 m x 6,00 m. 2 Klappbette, Sanitärraum, Kochnische.

Konstruktion	

Konstruktion aus gedämmten Europaletten und OSB-Platten. Unterschiedliche Außenhüllen. Erstellung durch die Nutzer.

Anmerkungen	

Prototyp wurde fertiggestellt. Keine Angaben zu Haustechnik, Heizung, Abwasser etc.

Kennwerte
BGF Gesamt

19 m²

Anzahl Bewohner

2

Bewohner je
Wohneinheit

2

m² / Wohneinheit

19 m²

Anzahl Wohneinheiten

1

Herstellungskosten

2.500 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 043

Haus Märkisches Ufer
Planer	

dreigegeneinen, Berlin (D)

Auftraggeber	
Salaground Projekt GmbH, Berlin
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Umnutzung / Umbau eines Altbaus in Berlin-Mitte.

Nutzung	

Schlafräume gem. Darstellung für bis zu 5 Personen. Sanitärräume teilweise außerhalb
der Wohnungen am Treppenraum. Zentrale Küchen und Speiseräume.

Konstruktion	

Umnutzung / Umbau eines bestehenden Gebäudes.

Anmerkungen	

Fertigstellung und Inbetriebnahme im Frühjahr 2016.

Kennwerte
BGF Gesamt

996 m²

Anzahl Bewohner

56

Bewohner je
Wohneinheit

3 bis 6

m² / Wohneinheit

32 m²

Anzahl Wohneinheiten

15

Herstellungskosten

15.667 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 044

Sofortprogramm Leichtbauhallen, München
Planer	

jan schabert @ günther & schabert architekten, München (D)

Auftraggeber	
Landeshauptstadt München, Kommunalreferat vertreten durch Baureferat Hochbau 2
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Leichtbauhallen, 2 als Wohn- / Schlafhallen und 1 Gemeinschafts-/ Speisehalle leicht gedreht zueinander platziert, Ausbildung eines zentralen Platzes. Im Inneren 1,60 m hohes
Holz-Trennwandelemtsystem für dreibündig angeordnete Schlafbuchten. Durch leichte
Verdrehung der Buchten entstehen aufgelockerte Flursituation und Zwischenräume. Privatheit durch farbige Vorhänge am Zugang der Buchten, Kommunikationsbereiche mit integrierten Sitzbänken (Ladebuchten).

Nutzung	

Zwei Wohn- / Schlafhallen und eine Gemeinschaftsspeisehalle versorgt von ca. 40 Containern mit Sanitär, Büro und Einkaufsladen.

Konstruktion	

Leichtbauhalle aus Aluminiumhohlprofilrahmen, Holzboden über Dämmschüttung; vorgefertigte Wandelemente zum Ausklappen aus unbehandelten Vollholz-Dreischichtplatten.

Anmerkung	

Fertigstellung im Dezember 2015, vorgesehene Nutzungsdauer 24 Monate.

Kennwerte
BGF Gesamt

2.650 m²

Anzahl Bewohner

230

Bewohner je
Wohneinheit

115

m² / Wohnen

1.050 m²

Anzahl Wohneinheiten

2

Herstellungskosten

Keine Angabe

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 045

Fourteenwalls
Planer	

constructconcept - Prof. Michelle Howard with Benjamin Grabherr and Nikola Znaor, Berlin (D)

Auftraggeber	

Ursprüngliches Forschungsprojekt. Erster Auftraggeber ist die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, Berlin, Landesweiter Koordinierungsstab, Flüchtlingsmanagement
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Optisch geschützte Abtrennungen aus ca. 2,30 m hohen Papp-Faltwänden zur Unterbringung der Flüchtlinge in großen Hallen. Ein Modul ca. 3,80 x 2,30 m, erweiterbar durch
Modul mit ca. 2,30 x 2,30 m.

Nutzung	

Optische Abtrennung als private Schlafkabine für 4 bzw. 2 Personen, oben offen.

Konstruktion	

Weiße Well-Pappe, Klettbänder , Seil, Stoff, alles feuerhemmend (B1). Aufbau ohne Werkzeug mit 2 Personen durch Falten, Kleben, Schnüren. Mehrfach verwendbar, recycelbar,
geringe Kosten.

Anmerkung	

51 Papp-Module können auf Musterflächen besichtigt werden. Ab  Ende Mai 2016 im Einsatz in Berlin Alt Friedrichsfelde 60.

Kennwerte
BGF Gesamt

Je nach Einsatz der Module

Anzahl Bewohner

Je nach Einsatz

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 4

m² / Wohneinheit

8,5 m² bzw. 5
m² je Modul

Anzahl Wohneinheiten

Je nach Einsatz

Herstellungskosten

300, 370 und
450 € je Modul

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 046

Lewenwerder 16, 21079 Hamburg
Planer	

Joachim Reinig, Hamburg (D)

Auftraggeber	
fördern & wohnen AöR
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Sechs 2-geschossige Modulhäuser aus 18 gestapelten, gereihten gelben Einzelconaintern
mit Satteldach, je zwei Häuser zusammengefasst durch durchgehendes Dach mit wettergeschütztem Treppenaufgang und Eingangspodest / Loggia. Platzierung in bogenförmiger
Reihung, vorgelagert gemeinschaftliche Spiel- und Freizeitfläche.

Nutzung	

Drei- und Vier- Zimmerwohnungen mit Küche und Bad. Zentrale Gemeinschaftsräume für
Verwaltung, Waschküche und Beratungsräume, Lagerräume.

Konstruktion	

Einzelbaucontainer, Satteldach als Leichtkonstruktion, Flächenfundamente, Zentralheizung.

Anmerkung	

1,5 Monate Planung; 2 Monate Herrichten Gelände, Leitungen und Fundament ; 2 Monate
Containeraufstellung; Fertigstellung Mai 2013, keine Grundrisse gezeigt.

Kennwerte
BGF Gesamt

2.160 m²

Anzahl Bewohner

140

Bewohner je
Wohneinheit

4 bis 6

m² / Wohneinheit

62 - 77 m²

Anzahl Wohneinheiten

22

Herstellungskosten

95.000 €

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 047

Flüchtlingsunterkunft Langenbach
Planer	

Architekturbüro Fiedler + Partner, Freising (D)

Auftraggeber	
Adldinger Bauwerk GmbH
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
	
Nutzung	

Zweigeschossiger Holzbau mit umlaufendem Balkon.
Fassadengestaltung mit versetzt angeordneten, blauen und grünen Faserzementplatten.
Bodentiefe Fenstertüröffnungen.
Zweihüftige Anlage mit Mittelflurerschließung. Ein innenliegendes, zentrales Treppenhaus,
ein Außentreppenhaus an Stirnseite bindet an Balkon an.
22 Zimmer je Geschoss teils zusammenschaltbar, Gemeinschaftssanitärbereich, Gemeinschaftsküchen und Aufenthaltsräume.

Konstruktion	

Holzbauweise (Fassade Holzrahmenbau, Innenwände Trockenbau, Holzmassivbau und
Beton).

Anmerkung	

Fertigstellung Februar 2016.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.311 m²

Anzahl Bewohner

78 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

2-4 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

15 -30 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

keine Angabe

Herstellungskosten

keine Angabe

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 048

Ter Apel Asylum Seekers Centre
Planer	

De Zwarte Hond, Rotterdam (NL)

Auftraggeber	
BAM, Groningen (NL)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Zentrale Aufnahmeeinrichtung und Wohnanlage für Asylbewerber in den Niederlanden auf
einem ehemaligen Militärgelände. Wohnunterkünfte in 8 Nachbarschaften mit jeweils einen
eigenen (Spiel-) Hof organisiert, der sich zu einem zentralen Grünbereich öffnet, in dem
Büros, Sport- und Freizeiteinrichtungen, ein Gesundheitszentrun, eine Schule und weitere
Servicebereiche liegen. WE für jeweils 8 Personen mit eigenem Außenzugang.

Nutzung	

Unterkunft für Flüchtlinge mit unterschiedlichem Status, vom Erstantragsteller bis hin zu
abgelehnten Asylbewerbern. Von Ter Apel aus werden die Bewohner auf andere Unterkünfte verteilt - oder abgeschoben.

Konstruktion	

2-geschossige Massivbauten mit Ziegelfassaden und Satteldächern. Standardisierte Gebäudetypen, hoher Vorfertigungsgrad, hohe Energieeffizienz.

Anmerkungen	

Errichtung seit 2015. Teilweise fertiggestellt. Gesamtprojekt bis 2017.

Kennwerte
BGF Gesamt

98.000 m²

Anzahl Bewohner

2000

Bewohner je
Wohneinheit

8

m² / Wohneinheit

90 m²

Anzahl Wohneinheiten

258

Herstellungskosten

keine Angabe

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 049

CUBITY - Energy Plus And Modular Future Student Living
Planer	

Prof. Dipl. Ing. M. Arch. Anett-Maud Joppien, Frankfurt am Main (D)

Auftraggeber	
Technische Universität Darmstadt
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Haus-im-Haus-Prinzip. Eine Halle mit V-Stützen und Polycarbonatfassade, in die sechs
zweigeschossige Wohnboxen eingestellt sind. Gruppierung um einen großen, zentralen
Gemeinschaftsbereich. Einhaltung des Plusenergiestandards.

Nutzung	

Für 12 Bewohner (ursprünglich als studentisches Wohnen konzipiert). Eingestellte „maximierte Gemeinschaftsfläche und optimierte, minimale private 2-geschoss. Wohnkuben“.

Konstruktion	

6m hohe Halle, aus V-förmig angeordneten Stützen, die über Knotenbleche gelenkig angeschlossen u. umlaufend gekoppelt sind; ; Polycarbonat-Fassade. elementierte Brettschichtholz-Fachwerkkonstruktion; BSH-Dachbinder und Dachdecke, vorgefertigte Wohnkuben in Holzständerbauweise.

Anmerkung	

Erste Fertigstellung im Rahmen des Wettbewerbs Solardecathlon Europe 2014 in Versailles als Studentenwohnheim, Wiederaufbau in Frankfurt im Jahr 2016.

Kennwerte
BGF Gesamt

604 m²

Anzahl Bewohner

12

Bewohner je
Wohneinheit

1

m² / Wohneinheit

7 m²

Anzahl Wohneinheiten

12

Herstellungskosten

9.500 € je
Wohneinheit

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 050

Herberge für Menschen auf der Flucht
Planer	

DI DWI Barbara Poberschnigg, München STUDiO LOiS, Innsbruck (A)

Auftraggeber	
Kongregation der Barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz, Innsbruck
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Umbau, Sanierung und Erweiterung eines ehemaligen Internatsgebäude in Innsbruck.
Anbau auf der Ostseite. Kasernenartige Fassade aufgelockert durch spielerische Fensterformate und Balkone. Komplette Einrichtung über eine Sponsoring-Aktion erhalten.

Nutzung	

Flüchtlingsunterkunft für Asylbewerbende. Je Etage Reihung von ca. 9 Zimmern mit 3 bis
4 Betten, Gemeinschafts-Duschen, -WCs und -Wohnzimmer.

Konstruktion	

Umbau des fünfgeschossigen Bauwerk in Massivbauweise, Neubau Treppenhaus in Fertigteilbauweise aus Betonhohldielenelementen.

Anmerkung	

Fertigstellung Oktober 2015.

Kennwerte
BGF Gesamt

2.310

Anzahl Bewohner

131

Bewohner je
Wohneinheit

26 je Geschoss

m² / Wohneinheit

361 m²

Anzahl Wohneinheiten

5 Geschosse

Herstellungskosten

480.000 €

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Kurzzeitunterkunft

R 051

HomeBox
Planer	

Prof. Han Slawik Architekt / architech, Bad Bentheim (D)

Auftraggeber	
architech - Studio für Architektur und Technik
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Boxartiges 3-geschossiges Mini-Holzhaus. Platzierung ortsunabhängig, kann lt. Verfasser
in städtischen Baulücken und Brachflächen, bei Großveranstaltungen oder in Notsituationen - in größerer Anzahl zu „Dörfern“ konfiguriert und mit genormten Transporteinrichtungen weltweit aufgestellt werden. Kleiner „footprint“, Holzverkleidung, klar gegliederter
Fassade mit zwei Orientierungen, große Öffnungen.

Nutzung	

Minihaus für 1-2 Personen, Kombinationen möglich. Es gibt 3 Typen mit unterschiedlicher
innerer Aufteilung. Treppenleiter.

Konstruktion	

Selbsttragender transportabler Holzcontainer auf wiederverwendbaren Fundamenten.
HomeBox 1 kann autark genutzt, HomeBox2 mit Ver- und Entsorgungsanschlüssen ausgestattet werden.

Anmerkung	

Realisierung HomeBox 1 : 2009, HomeBox 2 : 2012; HomeBox 3 : in der Entwicklung.

Kennwerte
BGF Gesamt

21,23 m²

Anzahl Bewohner

1-2

Bewohner je
Wohneinheit

1-2

m² / Wohneinheit

14,35 m² / WE
(vermutl. ohne
Treppe)

Anzahl Wohneinheiten

1

Herstellungskosten

25.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

3.3	

68 Wohnprojekte Planung - P 052 - P 114

	

und P 140, P 142 - 144, P 146

77

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 052

PRINZIP PLURAL
Planer 	

Dipl.-Ing. Daniel Theiler, Freier Architekt, Leipzig (D)

Auftraggeber	
Netzwerkinitiative Wohnraum für alle, München (für die Planung)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Geschossweise organisierte Cluster aus privaten vorgefertigten Wohnmodulen verschiedener Größe für 1 bis 4 Personen mit jeweils eigenen Sanitärräumen und Kochnischen und
unterschiedlich gefassten gemeinschaftlichen Nutzflächen.
Projekt- bzw. Standort-abhängige bauliche Konkretisierung, z.B. als Geschosswohnungsbau, Aufstockung, Nachverdichtung. Projektpräsentation zeigt Grundrissvarianten.

Nutzung	

„Das Prinzip Plural verbindet privates Wohnen mit dem Leben in einer größeren Gemeinschaft.“ Öffentliche Nutzungen (Gewerbe, Kita, etc.) im EG.

Konstruktion	

Holzrahmenkonstruktion. Vorgefertigte Module. Holzfassaden, bereichsweise Kunststoffstegplatten.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Auftraggeber gesucht. Kennwerte nicht nachvollziehbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

650 m²

Anzahl Bewohner

18

Bewohner je
Wohneinheit

1-4

m² / Wohneinheit

30 m²

Anzahl Wohneinheiten

9

Herstellungskosten

60.000 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 053

Landeswettbewerb 2015, Neues Wohnen in Chorweiler Nord
Planer 	

Dipl.-Ing. Birgit Hammoodi, Schöneiche (D)

Auftraggeber	
Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Nordrhein-Westfalen
	
(Auslober des Wettbewerbs)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Wohnanlage im nördlichen Kölner Randgebiet aus 5-geschossigen Häusern, die um halboffene, miteinander verbundene Höfe gruppiert sind. Grundmodul ist ein Dreispänner mit
jeweils Y-förmiger Anordnung der Wohnungen um einen Erschließungskern.

Nutzung	

Wohnungen unterschiedlicher Größe (1- bis 5-Zimmerwohungen) für verschiedene Wohnformen, u.a. für Wohngruppen und Pflegefälle. Ein Teil der Wohnungen ist für Flüchtlinge
vorgesehen.

Konstruktion	

Konventionelle Massivbauweise.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
	
Das Projekt ist im Landeswettbewerb ohne Auszeichnung geblieben.

Kennwerte
BGF Gesamt

27.588 m²

Anzahl Bewohner

ca. 823

Bewohner je
Wohneinheit

1-7

m² / Wohneinheit

40 bis 105 m²

Anzahl Wohneinheiten

244

Herstellungskosten

978 € / m²
BGF

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 054

Palotti-Haus für Flüchtlinge im Palotti-Areal Stuttgart-Birkach
Planer 	

Schwarz.Jacobi Architekten BDA, Stuttgart (D)

Auftraggeber	
Siedlungswerk GmbH Stuttgart
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Das Pallotti-Haus für Flüchtlinge ist Teil einer Neubau-Wohnanlage mit acht unterschiedlichen 2- bis 6-geschossigen Punkthäusern in einem parkartigen Hanggelände. Gestaltung
des Pallotti-Hauses analog zu den anderen Wohnbauten: Lochfassaden, weiß verputzt,
Holzfenster, Klinker-Sockel.

Nutzung	

3 Flüchtlingswohngruppen mit je 150 m² für die Anschlussunterbringung, 6 Sozialwohnungen für Flüchtlinge mit Bleiberecht mit je 82,5 m² Wohnfläche. Weiter Nutzung im Gebäude: Studenten-WG. Beispiel-Grundrisse beziehen sich auf Wohngruppen-Nutzung.

Konstruktion	

Massivbauweise, WDVS-Fassaden.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Verfasserangabe: Fertigstellung 2019.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.148 m²

Anzahl Bewohner

60

Bewohner je
Wohneinheit

im Mittel 6,6

m² / Wohneinheit

3 x 150 m²
und 6 x 82,5
m²

Anzahl Wohneinheiten

9

Herstellungskosten

im Mittel
262.500 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 055

Modulare Gebäude zum nachhaltigen Wohnen in Pankow, Berlin
Planer	
Hersteller	
Auftraggeber	

Peter Ruge Architekten mit
XCube Engineering & Prefabrication, Berlin (D)
Kein Auftraggeber. Konzeptstudie für soziales und inklusives Wohnen von Flüchtlingen.
Vorschlag für den offiziell festgelegten Standort Kirchstraße 69 in Berlin-Pankow.
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Vorgefertigte längliche Module zusammengesetzt zu 2-geschossigen kubischen Gebäude.
Gruppierung mit gemeinschaftlichen Außenräumen, zentraler Platz, modulares Gemeinschaftshaus. 2 Module gleicher Größe, jedoch unterschiedlicher Ausstattung: 2 Zimmer mit
Nasszelle bzw. Zimmer mit Wohnküche bilden eine Wohneinheit, 4 Wohneinheiten bilden
ein Haus. Unterschiedliche Gestaltung durch variierende Holzverkleidung.

Nutzung	

3-Zimmer-Whg (Zimmer je 8,4m²),Wohnküche (18 m²), 6 Pers in Etagenbetten bzw. 3 Pers.

Konstruktion	

Außenwände aus vorgefertigten Holzsandwichpaneelen, Innenwände aus Gipskartonwänden, vorgefertigte Badzellen und Küchen. Module ca. 10,20 x 12,70 m.

Realisierbarkeit	 Grundlage ist lt. Verfasser ein bereits realisiertes Wohnmodul für 1.000 €/m² und einer
Produktionszeit von 12 Wochen.
Kennwerte
BGF Gesamt

5.248 m²

Anzahl
Bewohner

480 Bewohner

Bewohne je
Wohneinheit

6 Pers. je WE
(Etagenbetten)

m² /
Wohneinheit

64 m² je WE

Anzahl
Wohneinheiten

80 WE

Herstellungskosten je WE

74.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 056

ankommen in uncommon - creating liminal spaces
Planer 	

LXSY Leroux Sichrovsky Architekten / ST/Grieger Landschaftsarchitekt, Harzer Landschaftsarchitekt, Berlin (D)

Auftraggeber	
CESA Investment GmbH & Co. KG
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	

Zwei 5- bis 4-geschossige trapezförmige Wohnblöcke und eine Neubauzeile an Brandwand als „Stadtreparatur“ in Weißensee.
Staffelungen, Öffnungen und Platzierung zueinander schaffen differenzierte Außenräume,
Dachgärten, Balkone, etc.
Wohnprojekt mit Nutzungsmischung, Gemeinschaftsprojekte, unterschiedlichen Wohnungstypologien, Kiezkantine und Gewerbe im EG.

Nutzung	

Nutzungsmischung mit Wohnen, Mirco-Wohnen, Coworking, Ateliers, Werkstätten, Praxen. 2-3-Zi mit Gästezimmer; 4-Zi Familie/WG; Gemeinschaftsräume. Flexible Grundrisse.

Konstruktion	

Stahlbetonskelett, Verkleidung aus Polycarbonat, zu den Höfen Holzverkleidung.

Realisierbarkeit	 In Planung, Fertigstellung April 2018.
Kennwerte
BGF Gesamt

8.501 m² BGF
Wohnen

Anzahl
Bewohner

292
Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 4 Pers.
je WE

m² /
Wohneinheit

27 bis 104 m²
je WE

Anzahl
Wohneinheiten

122 WE

Herstellungskosten 1- bis
4-Zi-Whg.

43.200 € bis
166.400 €

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 057

Wohnhäuser Mühlenhof Köngen
Planer 	

Schwarz.Jacobi Arch.BDA, Stuttgart (D)

Auftraggeber	
Gemeinde Köngen (bei Stuttgart)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Zwei baugleiche, 3-geschossige Häuser jeweils zusammengesetzt aus zwei Kuben unterschiedlicher Größe mit gemeinsamen Dach, dazwischen die offene, überdachte vertikale
Erschließung mit großen Podestflächen als Balkonersatz. Horizontale Holzverkleidung,
Klar gestaltete Fassadengliederung. 	Platzierung zwischen historischer Mühle und kommunalem Bauhof. Gestaltete Außenanlage.

Nutzung	

1- bis 3-Zimmerwohnungen, klare Grundrisszonierungen. Wohnküche an offener Treppenerschließung, unterschiedliche Belegungsvarianten für Flüchtlinge und Familien.

Konstruktion	

Traggerüst als Beton-Fertigteil-Skelettbauweise. Hülle in Holzrahmenbauweise vor dem
Traggerrüst. Genormte vorgefertigte Sanitärkerne.

Realisierbarkeit	 Gemeindebeschluss steht aus, nach Genehmigung bis Mitte 2017 realisiert.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.690 m²

Anzahl Bewohner

76 / 114 je
nach Belegung

Bewohner je
Wohneinheit

4 / 6 bzw.6 / 9

m² / Wohneinheit

60 – 90 m²

Anzahl Wohneinheiten

16

Herstellungskosten

84.500 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 058

mobi-home_Berlin Heerstraße
Planer	

werk.um architekten GbR, Darmstadt (D)

Auftraggeber	
Grande Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG / iq projektmanagement
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Vorgefertigte Wohnmodule als Reihung unterschiedlich breiter Schotten, Stapelung bis zu
3 Geschossen. Vorgehängte Laubengangerschließung. Beispielhafte Quartiers-Anordnung
an der Heerstraße in Berlin, interne Ringerschließung, zentraler Platz, Gemeinschaftsbereiche, Spiel- und Sportplatz, öffentliches Café.

Nutzung	

Grundmodul als Schotte mit Wohnküche zum Laubengang, Nasszelle dahinter 1 Zimmer,
mögliche Erweiterung durch weitere Schotten bis zur 6-Zimmer-Whg. Vorübergehende
2er-Raumbelegung, Umnutzung als geförderter Wohnungsbau mit 2- bis 6-Zi.Whg.

Konstruktion	

Vorgefertigte Holztafelbauelemente, außen Holzverschalung, vorgestellte Stahlkonstruktion für Laubengangerschließung, innen weiß lasierte OSB.

Realisierbarkeit	 9 Monate bis Fertigstellung ab Beauftragung.
Kennwerte
BGF Gesamt

17.358 m²

Anzahl Bewohner

936

Bewohner je
Wohneinheit

2 / 12 bzw./ 5

m² / Wohneinheit

36 bis 107 m²

Anzahl Wohneinheiten

148

Herstellungskosten

87.000 €
je WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 059

Genossenschaftliche Wohnungen -auch für Flüchtlinge- im ländlichen Raum
Planer 	

Florian Ohmes, B&S eG, Berlin, Bünde, Deutschland (D)

Auftraggeber	
Bau- und Siedlungsgenossenschaft für den Kreis Herford eG
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
Nutzung	
Konstruktion	

Zweigeschossige Gebäude mit Satteldach für 2 Wohnungen je Geschoss, die später auch
geschossweise zusammenschaltbar sind.
Vorgesetzte, 2-geschossige Abstellbereiche rahmen Außentreppe mit Laubengang zur Erschließung des Obergeschosses. Darstellung verschiedener Farbvarianten für Fassadengestaltung.
Platzierung auf freien Parzellen.
Je Wohnung 2 Schlaf/Wohnräume (16,5m²), Bad und Küche mit Essplatz. Abstellraum von
außen zugänglich. EG mit Terrasse, OG optional mit aufgeständerten Balkonen.
Wohnbereich: Holzrahmenkonstruktion auf Stahlbeton-Sohle mit Putzfassade, Binderdach. Erschließungsbereich: Holzrahmenkonstruktion mit Stülpschalung und Stahltreppe.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

Nicht plausibel

Anzahl Bewohner

max. 20 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

max. 5 Personen je WE

m² / Wohneinheit

50 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

4 WE

Herstellungskosten

80.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 060

Miteinander Wohnen
Planer 	

Carlos Zwick, Javier Sanjurjo, C. Botran R.Rey, M. C.Joy, A. Pham Phuong, Berlin (D)

Auftraggeber	
Home Center Management GmbH
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
	
Nutzung	
Konstruktion	

„Dörfer“ entlang eines geschwungenen Weges aus vorgefertigten Wohnmodulen. Jeweils
drei unterschiedlich lange, 3- bis 4-geschossige Häuserzeilen bilden zusammen mit dreieckigem Innenhof als Treffpunkt, ein Dorf. Schmale, gestapelte und zusammengesetzte Module, die an Außenfassade durch modulgroße Verglasung ablesbar sind, bilden zusammen
ein Haus. Häuser sind über Außentreppen miteinander verbunden.
Platzierung auf freien Parzellen, hier am Bahndamm zwischen S-Grunewald und S-Westkreuz.
Vorwiegend 3-Zimmerwohnungen. Im EG Gemeinschaftseinrichtungen.
Wohnmodule aus Standard-Stahlprofilen, Decken aus vorgefertigten Betondielen, Wände
aus Sandwichpaneelen. Offene Treppenhäuser als Stahlgerüste mit Gitterrosten.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

8.500 – 9.000
m² je Dorf

Anzahl Bewohner

500 - 580 Bewohner je Dorf

Bewohner je
Wohneinheit

2-5 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

24-47 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

140-160 WE

Herstellungskosten

22.950 45.900 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 061

ORIENT - TEPPICH : Modulare Vielfalt
Planer 	

archid | Architektin Inka Drohn mit Firma Magnum Board, modularer Holzbau, Berlin (D)

Auftraggeber	
Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin, Büro des Bezirksbürgermeisters, Herr Komoß
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
	

Jede 2- bis 3-geschossige Wohneinheit besteht aus einzelnen Modulen, die versetzt zueinander angeordnet sind. Durch das unterschiedliche Zusammenfügen der Wohneinheiten
zu einem größeren Wohnensemble entstehen gemeinschaftlich genutzte Patios. Zusätzlich können die Dachflächen als Gärten genutzt werden.
Module mit unterschiedlichen Nutzungsvarianten zur Nachverdichtung urbaner Quartiere,
als Aufstockung über Gewerbebauten, sowie in ländlicher Umgebung.
Eine zentrale Lounge mit Treppe erschließt die angrenzenden Wohnmodule.

Nutzung	

Je Wohneinheit 9 Individualräume mit Bad und Kochzeile, Gemeinschaftsraum und Eingangslounge für unterschiedl. Nutzungen, von Single bis WG, von Studenten bis Familie.

Konstruktion	

Module in Massivholz.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

8.018 m²

Anzahl Bewohner

Nicht plausibel

Bewohner je
Wohneinheit

9 Personen je
WE

m² / Wohneinheit

240 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

38 WE

Herstellungskosten

387.500 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 062

Minimalkubenhäuser
Planer 	

AKP Architekten Kauschke + Partner, Hans-Gerhard Kauschke, José Guerra, Marzia Rashidi, Yulin Kong, Berlin (D)
Auftraggeber	
Deutsches Wohnen AG (Betreiber)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

4-geschossige Wohnkuben aus gestapelten Modulen. Je Geschoss 4 nahezu gleiche
Wohnungen zu einer quadratischen Grundfläche zusammengefügt, durchgesteckte Flurerschließung mit Treppenhaus. Unterschiedlich gegliederte Holzfassaden mit Vor- / Rücksprüngen durch Balkone / Loggien, raumhohe Verglasungen. Vorgeschlagene Platzierung
von 4 Kuben an der Alten Jakobstraße in Friedrichshain-Kreuzberg.

Nutzung	

Je Geschoss 4 WE, große zentrale Wohnküchen, 3 kleine Individual-Räume, Schiebewände. Lt. Verfasser temporäre Unterkunft für Geflüchtete und Studierende.

Konstruktion	

Vorgefertigte Holzständerbauweise, Fundament aus Stahlbeton.

Realisierbarkeit	 lt. Verfasser 180 Werktage nach Baubeginn (ca. 9 Monate).

Kennwerte
BGF Gesamt

5.616 m²

Anzahl Bewohner

360

Bewohner je
Wohneinheit

6 Pers.

m² / Wohneinheit

62 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

60 WE

Herstellungskosten

120.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 063

Modulares Asylbewerberheim
Planer 	

Maria und Rudolf Finsterwalder, Stephanskirchen (D)

Auftraggeber	
Angabe Verfasser: Verschiedene
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Zweigeschossige Doppel-Hauszeile mit Satteldach. Schindelartige horizontale Holzverkleidung, unterschiedliche mehrflügelige Fensterformate. Platzierung im ländlichen Raum.
Angelagerter teppichartig gegliederter Freiraum mit unterschiedlichen Gemeinschaftsnutzungen und Gärten.

Nutzung	

Je Hauszeile 4 baugleiche Wohnungen mit großer Wohnküche und 4 Zimmern. Lt. Verfasser 24 Personen je Haus, d. h. 2 Pers. in den größeren Individual-Räumen.

Konstruktion	

Vorgefertigte System-Holzbauweise einschl. der Installation.

Realisierbarkeit	 lt. Verfasser Herbst 2016, jedoch kein Auftraggeber genannt, lediglich Grundrissaxonometrie gezeigt.

Kennwerte
BGF Gesamt

486 m²

Anzahl Bewohner

24

Bewohner je
Wohneinheit

6 Pers.

m² / Wohneinheit

121,5 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

4 WE

Herstellungskosten

150.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 064

Open Your Mind
Planer 	

Dipl.-Ing. Mathias Cocozza, Freischaffender Architekt, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Entkernung leer stehender Plattenbauten und Neustrukturierung in Fassade und Grundriss. Befüllung der Etagen nach Bedarf und Erfordernis in offener Bauweise vertikal und
horizontal. Zur Vermeidung allzu großer Verdichtung geht vorliegender Entwurf davon aus,
in entleerte Wohnregale nach Bedarf Wohnmodule einzuschieben, Zwischenräume werden für Begegnung und soziale Einrichtungen belassen.

Nutzung	

Offenes Wohn-, Dienstleistungs- und Gewerbemodell für alle sozialen Nutzergruppen mit
Angeboten zur Identitätsfindung und Integration. Grundrisse werden nicht gezeigt.

Konstruktion	

Großzügige Verwendung nachhaltiger Baustoffe. Klimaschutz durch üppiges Grün und
Wintergärten.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Die Kennwerte sind nicht nachvollziehbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

6.700 / 8.00
m²

Anzahl Bewohner

96

Bewohner je
Wohneinheit

2 bis 6- 4

m² / Wohneinheit

60 bis 120 m²

Anzahl Wohneinheiten

36

Herstellungskosten

1.500 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 065

Parkraum zu Wohnraum
Planer	

Jan Wiese Architekten, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Wohnungsbau auf städtischen „Restflächen“, z.B. Parkplätzen. Ergänzung der Wohnnutzung mit Gemeinschaftsreinrichtungen im Sockel. 3-geschossige vorgefertigte Holzskelettkonstruktion auf einem 1-geschossigen aufgeständerten „Stahlbetontisch“, der die weitere
Parkplatznutzung ermöglichen soll. Erschließung der Wohnungen durch ein luftiges Holzskelett mit zugeordneten Terrassen.

Nutzung	

Nutzung durch „Neuankommende“ und Studenten. Grundrissbeispiel eines Wohngeschosses bezieht sich auf Nutzungen als Familienwohnungen, als Willkommens-WG oder Studenten-WG. Modulartige Grundrissstrukturen aus der Skelettkonstruktion abgeleitet.

Konstruktion	

Sockel aufgeständert, Stahlbetonkonstruktion. Obergeschosse in Holz-Skelettbauweise,
Vorfertigung.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

1.809 m²

Anzahl Bewohner

72

Bewohner je
Wohneinheit

8

m² / Wohneinheit

88,5 m²

Anzahl Wohneinheiten

9

Herstellungskosten

220.000 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 066

BASAR BERLIN - Neue Gründer Stadt, Cuvrybrache
Planer	

Ziegert Roswag Seiler & Schulz Granberg, Berlin (D)

Auftraggeber	
BASAR BERLIN gGmbH, noch zu gründende Organisation, z.B. Standort Cuvrybrache
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

BASAR BERLIN ist eine wandlungsfähige, flexible Wohn- und Arbeitsstruktur für Flüchtende, Einkommensschwache, Kreative und engagierte Bürger. Die Grundstruktur besteht
aus einem modularen System, das sich an verschiedenste innerstädtische Grundstücke
anpassen lässt. Jeder Block besteht aus einem Sockelgeschoss mit Markthalle und einem
„Ensemble“ darüber positionierter Wohngebäude, die über Laubengänge erschlossen werden.

Nutzung	

Sonderarbeitsformen für Flüchtlinge und Nichtflüchtlinge werden mit kompakten WE für
unterschiedliche Nutzer bzw. Nutzergruppen verknüpft. Bedarfsgerechte Grundrissbeispiele zeigen die entsprechende Flexibilität des Bausystems.

Konstruktion	

Vorfabrizierter Holzbau. Low-Tech-Gebäude.

Realisierbarkeit	 Denkbar. Vorgeschlagen wird eine Realisierung auf der Cuvrybrache in Kreuzberg.
Kennwerte
BGF Gesamt

28.567 m²

Anzahl Bewohner

1.025

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 12

m² / Wohneinheit

30 bis 120 m²

Anzahl Wohneinheiten

250

Herstellungskosten

1.300 € / m²
BGF

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 067

Integrationsprojekt Gartenstraße 4 - „Wohnen, auch für Geflüchtete“
Planer 	

Dipl.-Ing. Oliver Langhammer, Architekt; Andrea Köppen, Benjamin Gutsche, Berlin (D)

Auftraggeber	
Wohnungsbaugesellschaft Oranienburg
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
Nutzung	
Konstruktion	

Viergeschossiger Gebäuderiegel mit breiter, begrünter Laubengangerschließung entlang
Längsseite und Außentreppe an Gebäudeecke.
Fassadengliederung durch Betonung der Geschossdecken und durch vertikale raumhohe
Fensterelemente.
Platzierung auf freien Parzellen.
Je Obergeschoss drei 1-Zimmerwohnungen, eine 2-Zimmerwohnung und zwei 3-Zimmerwohnungen. Innenliegende Bäder, beidseitige Belichtung.
Massivbau aus Beton und Mauerwerk. Fassade aus Sichtmauerwerk und Betonfertigteilelementen. Ausbau nicht tragender Wände im Trockenbau.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.518 m²

Anzahl Bewohner

50 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1-5 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

29 / 44 / 58 m²
je WE

Anzahl Wohneinheiten

23 WE

Herstellungskosten

KG 200-700
brutto 82.330€
bis 164.661€

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 068

Atriumhaus - Modell eines Wohn- und Integrationszentrums
Planer 	

Dipl.Ing.(FH) Rampetsreiter Martin; Manfred Welzel, Germering (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Zweigeschossiges Atriumhaus mit umlaufenden Pultdächern umgibt innenliegenden Gemeinschaftshof. Eingangsseite mit gebäudehohem Hofdurchgang und vorgelagerten, eingeschossigen Anbauten für Gewerbeeinheiten.
	
Erschließung Obergeschosse über Außentreppe im Hofdurchgang und hofseitig, umlaufenden Laubengang.
	
Umlaufend belichtet, Platzierung auf freier Parzelle.
		
Nutzung	
Je Ebene 7 WE mit je 2 Zimmern (je 16m² für 2-4 Personen, ggf. Etagenbetten), Bad, WC
und Wohnküche. In Gebäudeecken Werkstätten und Multifunktionsraum.
Konstruktion	

Serielle Bauweise, vorgefertigte Wohneinheiten in Beton, alternativ Stahlkonstruktion.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.752 m²

Anzahl Bewohner

56-112 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

4-8 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

60 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

14 WE

Herstellungskosten

96.000 €

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 069

Die Remise / In der Mitte der Stadt
Planer 	

bromsky Architekten, Berlin (D)

Auftraggeber	
Charité - Universitätsmedizin Berlin, Kunsthochschule Berlin Weißensee
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
Nutzung	
Konstruktion	

Im Hinterhof der Senatskanzlei-Kulturelle Angelegenheiten in Berlin Mitte sollen als Aufstockung einer zu sanierenden Remise 2 Wohnungen entstehen. Weiter ist ein erdgeschossiger Anbau für ein Café und Veranstaltungsort geplant.
Die zwei Wohnungen im 4. und 5. OG öffnen mit geschosshoher Verglasung zur großzügigen Gemeinschaftsdachterrasse.
Die Remise wird von Arbeitsräumen für die Kunsthochschule Weissensee und die Charité
sowie von Seminarräumen belegt.
Je Wohnung 1 Aufenthaltsbereich zur Terrasse, 3 rückwärtige Schafzimmer, Küche, Bad.
Aufstockung und Erweiterung als Holzbau mit vorgefertigten Elementen, Außentreppen
aus Metall. Fliesenfassade.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

600 m²

Anzahl Bewohner

6 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

3 Personen je
WE

m² / Wohneinheit

66 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

2 WE

Herstellungskosten

78.000 €

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 070

linehouse
Planer 	

Ayala Israel, Maayan Turgeman, Rehovot (IL)

Auftraggeber	
Bezael academy, Jerusalem (IL)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Umbau bestehender Berliner Altbauten („Mietskasernen“). Sukzesssive Grundrissveränderung entsprechend der Aufenthaltsdauer, dem Status und den Bedürfnissen der Bewohner, beginnend mit einem relativ großen Anteil an Gemeinschaftsflächen und kleinen
Privaträumen hin zu familiengerechten Dauerwohnungen. Verknüpfung der Wohnbereiche
einer Geschossebene über eine interne „Straße“. EG vorrangig für gemeinschaftliche Nutzungen (Schulung, Kindergarten).

Nutzung	

Nutzungsanpassung an sich verändernde Bedürfnisse der Bewohner.

Konstruktion	

Flexible Einbauten in entkernten Berliner Altbauten.

Realisierbarkeit	 Beispielhaft wird die Planung für ein Schöneberger Altbaugeschoss dargestellt.
	
Die Realisierung setzt den Leerstand entsprechender (zusammenhängender) Wohnungen
voraus.
Kennwerte
BGF Gesamt

1.600 m²

Anzahl Bewohner

60 bis 84

Bewohner je
Wohneinheit

1-5

m² / Wohneinheit

19 bis 75 m²

Anzahl Wohneinheiten

24

Herstellungskosten

14.250 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 071

Qbik line houses
Planer 	

Carmen Amir Khosrovi, Sandra Luque Lora, Juan Carlos de Diego, Maria-Jacinta v. Roeder, München (D)

Auftraggeber	
Intercontinental Trade DMCC, Dubai
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Elementiertes Bausystem für die Errichtung 1- bis 2-geschossiger Pavillons mit variabler
Grundfläche und freier Grundrissgestaltung. Ggf. auch als Bauten auf den Dächern bestehender Gebäude.

Nutzung	

Keine grundsätzliche Festlegung. Anpassbar an den Bedarf bzw. die Standortsituation.

Konstruktion	

Leichtbaukonstruktion aus bauphysikalisch qualifizierten Metall-Paneelen (1,44 m x 3,00
m). Einfach erweiterbare bzw. rückbaubare Strukturen.

Realisierbarkeit	 Vorgesehen ist eine weltweite Einsetzbarkeit. Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.450 m²

Anzahl Bewohner

125

Bewohner je
Wohneinheit

4 bis6

m² / Wohneinheit

57 m²

Anzahl Wohneinheiten

25

Herstellungskosten

51.300 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 072

Campus Ohlauer Straße
Planer 	

Zappe Architekten, Berlin (D)	

Auftraggeber	
HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, Berlin
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Einfügung eines 6-geschossigen Neubaus in eine Baulücke in Berlin-Kreuzberg, Ohlauer
Straße 12-18. Vierseitig umbauter Innenhof mit gemeinschaftlicher Nutzung und offenen
Anbindungen an den Straßenraum. Unterschiedlich große Wohneinheiten, erschlossen
über hofseitige, bereichsweise für den Aufenthalt aufgeweitete Laubengänge.

Nutzung	

Sozialer Wohnraum, Wohnformen für Flüchtlinge und Studenten, Wohngemeinschaftsformen für wohnungslose Frauen (Verfasserangaben). EG überwiegend für gemeinschaftliche, ggf. auch kommerzielle Nutzungen.

Konstruktion	

Serielle Vorfertigung, Element- und Modulbauweise der Gebäudestruktur. Die Außenwände werden als Betonsandwichfertigteile mit Tragschale, Dämmung sowie äußerer Wetterschale hergestellt.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

14.477 m²

Anzahl Bewohner

Max. 610

Bewohner je
Wohneinheit

1-6

m² / Wohneinheit

25 bis 63 m²

Anzahl Wohneinheiten

142

Herstellungskosten

67.510 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 073

Die Gärtnerei Berlin
Planer 	

raumlabor berlin: Andrea Hoffmann, Christof Mayer, Anne-Laure Gestering, Berlin (D)

Auftraggeber	

Initiatoren: Schlesische 27, raumlabor berlin; in Zusammenarbeit mit: Evangelischer Friedhofsverband Berlin Mitte. Förderer: Kulturstiftung des Bundes, Der Paritätische Verband,
Gyalpa e.V., Ikea Stiftung
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
Nutzung	
Konstruktion	

Auf dem ehemaligen Friedhofsgelände am Tempelhofer Feld stellen die Verfasser gemeinsam mit Geflüchteten und Nachbarn Fragen nach neuen Formen des Zusammenlebens in
der Stadt. In dem alten Steinmetzhaus entstand eine Schule, ein Garten mit Gewächshaus
reift heran und gemeinsam werden Unterkünfte geplant und gebaut.
Kooperatives Projekt von Künstlern, Architekten, Geflüchteten mit Schule, Garten, Gewächshaus und (zukünftig) Unterkünften. Keine Baukörperdarstellung der Unterkünfte.
Nachhaltige und kostengünstige Architektur durch Wiederverwertung von gebrauchten und
gespendeten Baumaterialien.

Realisierbarkeit	 Realisierung der Unterkünfte denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

200 m²

Anzahl Bewohner

15

Bewohner je
Wohneinheit

5

m² / Wohneinheit

60 m²

Anzahl Wohneinheiten

3

Herstellungskosten

1.000 € / m²

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 074

Pro-R
Planer 	

Buero Kofink Schels, München (D)

Auftraggeber	
Donnert Ludwig
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
Nutzung	
Konstruktion	

3-geschossiger Gebäuderiegel mit unabhängigem Vorbau für vorgelagerte Laubengangerschließung, die beidseitig in Außentreppen endet.
Stufenweiser Übergang zwischen öffentlichen und privaten bzw. beheizten und unbeheizten Räumen. Öffentlicher Erschließungsgang schließt an um 2 Stufen höher gelegene
Loggia /Schwellenraum an. Innerhalb der Wohnung öffnet Wohnbereich zu den Loggien.
Mehrere Gebäuderiegel unterschiedlich kombinierbar. P
	 latzierung auf freien Parzellen.
Je WE 2 Schlafzimmer, Bad und Wohnbereich mit Küche.
Massivbau, vorgehängte Fassadenelemente, Vorbau aus WU-Beton.

Realisierbarkeit	 Voraussichtlich im Sommer 2017.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.599 m²

Anzahl Bewohner

56 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

4 Personen je
WE

m² / Wohneinheit

73 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

14 WE

Herstellungskosten

102.567 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 075

ToM - Tolerantes Miteinander
Planer 	

ARGE taIB - tafkaoo architects & Itten+Brechbühl, Berlin (D)

Auftraggeber	
degewo AG
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
Nutzung	
Konstruktion	

Wohnungssiedlung auf dreieckigem Grundstück.
Linear angeordnete, straßenbegleitende, 5-geschossige Gebäuderiegel werden über eingeschossigen Parkdecks errichtet. Außenliegende Laubengänge erschließen als 8-10
Spänner die Wohnungen.
In sich abgestaffelte, 2-3-geschossige, parallel zueinander liegende Riegel, werden schräg
zur Straßenbebauung platziert, sodass Plätze und Bewegungsflächen dazwischen entstehen.
50% der Wohnungen sollen von Geflüchteten belegt werden.
Stahlbeton / Ziegel- Mischbauweise.

Realisierbarkeit	 Baustart Herbst 2016, Fertigstellung Herbst 2018.

Kennwerte
BGF Gesamt

22.612 m²

Anzahl Bewohner

428 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

2,6 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

72 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

166 WE

Herstellungskosten

122.873 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 076

shelterCUBE - modulare Architekturlösung für temporäres Wohnen
Planer	

Kuhbus Architekten, Bonn (D)

Auftraggeber	
Kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Kubische, 2-geschossige Doppelhäuser mit je vier WE mit Gebäudefuge für offene Treppe.
Platzierung „adaptiv“ um gemeinsamen Außenraum. Spielerische Gestaltung der Fassaden durch Plattenformate der Holzfaserzementverkleidung und unterschiedlicher Fensterformate.

Nutzung	
	

Wohnung mit 2 Zimmer (11,5 m²) über Wohnküche (18 m²) erschlossen und Bad (4 m²).
Lt. Verfasser durch unterschiedlichen Ausstattungsstandard sowohl als Kurzzeitprojekt als
auch als sozialer Wohnungsbau geeignet.

Konstruktion	

Massivholz-Konstruktion, innen holzsichtig, außen Verkleidung mit Holzfaserzementplatten, temporäre Gründung mit Stahlschienen oder feste Flachgründung, Kunststofffenster.

Realisierbarkeit	 Realisierung von 16 WE lt. Verfasser voraussichtlich September 2016, jedoch kein Auftraggeber genannt.
Kennwerte
BGF Gesamt

264 m²

Anzahl Bewohner

bis zu 150

Bewohner je
Wohneinheit

4 bis 6

m² / Wohneinheit

45 m²

Anzahl Wohneinheiten

4 je Gebäude

Herstellungskosten

81.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 077

Modular Housing
Planer 	

Marcin Bialek, Pawel Krauska, Pszczew (PL)

Auftraggeber	
Werthaus, Wert-Holz (Fertig-Holzhaus-Hersteller)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

3-geschossige zeilenförmig aufgereihte und gestapelte Wohnungsmodule aus Holz, gegliedert durch raumhohe Holzfensterläden. Mittelflurerschließung der Module, aussenliegende Treppe an Zeilenende. Platzierung lt. Verfasser allein oder als Quartier, keine weiteren Aussagen.

Nutzung	

Einheitliche Wohnungen um gemeinsamen Mittelflur gespiegelt. Je Whg. kleine Küche im
Eingangsbereich, Zugang zum Bad, angelagertes Wohnzimmer und 1 Zimmer mit 3er Belegung bzw. Variante mit Doppelbett und Loggia.

Konstruktion	

Vorgefertigte Holzkonstruktion, keine weiteren Angaben. Vorgefertigte längliche Wohnungsmodule entsprechen lt. Verfasser der Ladeflächen eines Transporters.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Ähnliches Projekt der Architekten siehe P100.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.440 m²

Anzahl Bewohner

96

Bewohner je
Wohneinheit

2/4

m² / Wohneinheit

33 m² + 7m²
Loggia (Var2)

Anzahl Wohneinheiten

24

Herstellungskosten

44.600 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 078

Wohnzelle-Wohngruppe - bezahlbaren Wohnraum für ALLE schaffen
Planer 	

Dipl. -Ing. Arch. Ryszard Galinski / Dipl. -Ing. Arch. Achim Freund, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber / Projektidee
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

2-geschossige kompakte „Wohnzellen“ mit offenen Grundrissen. Dreiseitig geschossener
Baukörper, verglaste Fassade auf eine Wohngasse gerichtet. Clusterartige Gruppierung
einer variabel großen Anzahl von autarken Einzelgebäuden.

Nutzung	

Die Idee: Integration durch Sicherheit der Familie - bezahlbaren Wohnraum für ALLE MENSCHEN schaffen. Wohnzelle mit Wohnzonen (Verfasserangabe).

Konstruktion	

Holz-Skelett-Konstruktion auf Streifenfundamenten; Pfosten-Riegel-Fassade und Holzpaneele; Holzlamellen als Sichtschutz; Stahltreppe; Kunststoffboden; Betonfertigteile Sichtbeton; vorfabrizierte Nasszellen; alle Medienanschlüsse durch Technikgang, Warmwasser,
Heizen nach örtl. Gegebenheiten.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

n x 84 m²

Anzahl Bewohner

Nx5

Bewohner je
Wohneinheit

5

m² / Wohneinheit

76 m²

Anzahl Wohneinheiten

variabel

Herstellungskosten

119.000 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 079

Gartenheim
Planer	

Imke Woelk und Partner Architekten, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber (Angabe: IWUP Research, Projekt GBB)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Sukzessive Bebauung von Kleingarten-Parzellen mit aus Modulen verschiedenartig zusammengefügten eingeschossigen Wohn-Pavillons. Begrenzung der Grundfläche auf die
für Gartenlauben zulässige Grundfläche von 24 m². Auslagerung von Funktionen auf Gemeinschaftshäuser.

Nutzung	

Grundrissdarstellungen mit jeweils fünf je ca. 4 m² großen Modulen. Je ein Modul für Küche und Sanitärraum. Verfasser: Die Kleingärten können sich neben ihrer Funktion als
Freizeit- und Erholungsort zu neuartigen innerstädtisch-dörflichen Quartieren entwickeln.

Konstruktion	

Leichtbau, Skelettkonstruktion, aufklappbare Fassadenelemente. Verfasser: Einfache
Konstruktionsformen ermöglichen ein hohes Maß an Selbstbeteiligung.

Realisierbarkeit	 Technische Realisierung denkbar. Realisierbarkeit ansonsten nicht einschätzbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

20 m²

Anzahl Bewohner

variabel

Bewohner je
Wohneinheit

12- 4

m² / Wohneinheit

variabel

Anzahl Wohneinheiten

variabel

Herstellungskosten

40.000 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 080

Parkplatzüberbauung - Koblenzer Modell
Planer 	

herrmannsArchitekten, Vallendar (D)

Auftraggeber	
Koblenzer Wohnbau
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Aufgeständerter Holzbau mit 3 Obergeschossen auf einem weiterhin für PKW-Stellplätze
genutztem öffentlichen Parkplatz in Koblenz. Skelettbau mit einheitlichem sichtbarem Konstruktionsraster, fassadenseitige Ausfachung (vermutlich) mit Leichtbauelementen. Zweihüftige Grundrisse, Raumeinheiten entsprechen dem Konstruktionsraster

Nutzung	

Durchgängig kleine Appartements (16,84 m²) für 1 bis 2 Personen mit jeweils eigener
Kochnische und eigener Sanitärzelle. Gemeinschaftsräume mit jeweils einer Terrasse in
jedem Geschoss.

Konstruktion	

Hybridbauweise aus einem Holzskelett und Verbunddecken aus Holz und Beton.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

2.425 m²

Anzahl Bewohner

108 bis 216

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 2

m² / Wohneinheit

16,84 m²

Anzahl Wohneinheiten

108

Herstellungskosten

18.524 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 081

SMALL SOCIAL MIX - z.B. am Rand des Flugfeldes Tempelhof
Planer 	

Joachim Schlandt und Ulrike Raschke-Schlandt, Architekten, München (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
	
Nutzung	
Konstruktion	

3-geschossige Riegelbebauung. Durch abgewinkelte Zeilen sollen Straßen- und Hofräume
entstehen. Aneinanderreihung und Stapelung einzelner Module. Unterschiedliche Wohnungsgrößen durch Zusammenschluss übereinanderliegender Module. Erschließung des
1.OG vorwiegend durch Maisonettelösungen, teils mit Galerie. 2.OG mit Laubengangerschließung. Gewerbliche Nutzungen im EG möglich.
Platzierung auf freien Parzellen. Hier exemplarisch als Erweiterung des Schillerkiezes.
3-gesch. Reihenhauslösung (4. Zi, 85m², 6 Pers.), 2-gesch. Wohnungen (3 Zi., 58 m², 4
Pers.), 1-gesch. Wohnungen (1 Zi, 28-32 m², 1-2 Pers.).
Holzrahmenbauweise. Vorgefertigte Wand-, Decken- und Dachelemente. Außenverkleidung variabel Profilblech, Holzwerkstoffplatten oder Holzschalung.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

8.755 m²

Anzahl Bewohner

532 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

Durchschnittl.
3,5 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

Durchschnittl.
44 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

152 WE

Herstellungskosten

52.000 € je
Modul je Geschoss

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 082

Integrierende Wohnanlage- Stadt München
Planer 	

Körner Architekten, München (D)

Auftraggeber	
FH Rosenheim
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
	
Nutzung	
Konstruktion	

3-geschossige Gebäuderiegel bestehend aus einzelnen quadratischen Wohnmodulen,
die in sich verdreht auf großzügiger, auskragender Geschossdecke platziert sind. Es entstehen private und gemeinschaftliche Balkone bzw. Freiräume, sowie Laubengänge zur
horizontalen Erschließung. Offene Erschließungstreppen liegen zwischen den Modulen.
Gleiche Modulgröße durch unterschiedliche Möblierung mit 1-6 Personen belegbar.
Platzierung auf freien Parzellen.
Mittelflur, eine Raumschiene für Bäder / WC, Küche und Abstellraum, gegenüberliegende
Schiene mit 3 Zimmern für Schlaf- und / oder Wohnraum.
Plattenbau aus vorgefertigten CLT Massivholzbauplatten als Wand- und Deckenelemente.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

Ca. 5000 m²

Anzahl Bewohner

Ca. 130 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1-6 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

67 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

30 WE und 4
Gewerbeeinheiten

Herstellungskosten

130.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 083

Y.ESCAPE
Planer 	

YES ARCHITECTURE., München (D)

Auftraggeber	
Immobilis GmbH + Urban Progress GmbH
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

4 unterschiedliche Wohnmodule, kompakt und variantenreich miteinander verzahnt, durch
Vor- / Rücksprünge eine aufgelockerte, lineare 2- geschossige Gesamtstruktur, Terrassen, große Gemeinschaftsdachfläche. Außenliegende Treppen an allen Gebäudeseiten,
große Eingangspodeste (1- bis 2-Spänner) als Adresse und Terrasse. Lochfassade mit
verputzten HPL / Eternit Platten mit unterschiedlichen, spielerischen Fensterformaten.

Nutzung	

4 Wohnungs-Varianten / Größen mit großen Wohnküchen und 1 bis 3 Zimmer. Bei Maximalbelegung Schrankbetten im Wohnbereich. Direkte Erschließung über Aussentreppen.

Konstruktion	

Modularer Holzbau in Fertigbauweise bzw. vorfabriziert, Baukastensystem gezeigt, lt. Verfasser beliebig erweiterbar. Putzfassade, Metallpaneele, recycelte Materialien.

Realisierbarkeit	 Keine Aussage zur Fertigstellung. Hoher Ausarbeitungsgrad. Projekt ist auf der Internetseite des Büros zu finden.
Kennwerte
BGF Gesamt

600 m²

Anzahl Bewohner

40, max. 54
pro Modul

Bewohner
jeWohneinheit

2/3/4/5

m² / Wohneinheit

33 / 40 / 54 /
67 m²

Anzahl Wohneinheiten

12 pro Modul

Herstellungskosten

1.300 € je m²

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 084

Flexi Heimat
Planer 	

Vasileios Papakonstantinou, Alexandros Charidis, Thessaloniki (GR)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Baukastensystem aus 6 Wohnmodulen werden variantenreich zu kubischen 2-geschossigen Einheiten zusammengesetzt und gestapelt. Stahlgerüste bilden Verbinder und Überdachungen für Dachterrassen. Außenliegende Treppen. Platzierung um einen zentralen
Platz.

Nutzung	

Wohnungen mit großen Wohnküchen und 2 bis 3 Zimmern. Zwei Varianten mit großen
Mehrbettzimmern mit eigener Nasszellen und vorgelagertem Gemeinschaftsbereich.

Konstruktion	

Vorfabriziertes Baukastensystem, Stahlständerwände, geeignete Isolierung und Verkleidung (außen Sperrholz, innen Gipskarton).

Realisierbarkeit	 Entwurf entwickelt für den Berlin Award. Realisierung denkbar. Nasszellen zum Teil ungünstig erschlossen.

Kennwerte
BGF Gesamt

varriiert

Anzahl Bewohner

variiert

Bewohner je
Wohneinheit

Typ A 2-3, Typ
B 4-6, Typ C 8

m² / Wohneinheit

Typ A 25, Typ
B 50, Typ C
100 m²

Anzahl Wohneinheiten

variiert

Herstellungskosten

keine Angaben

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 085

Homes For Humanity
Planer 	

Theo Deutinger & Stefanos Filippas, Amsterdam (NL)

Auftraggeber	
AWO Fulda
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

5-geschossiger, X-förmiger Baukörper als Solitär mit horizontaler Holzverkleidung, große
Fensteröffnungen in alle Richtungen mit vorgelagerten Balkonen / Loggien. Außenliegende
Treppe führt ringförmig über Zwischenpodeste bis ins 4. OG. Dachterrasse.

Nutzung	

1 Wohnung mit kreuzförmigem Grundriss, 84 m² je Geschoss, zentrale Küche, Zugang
mit Garderobe und Zimmer in den jeweiligen Kreuzenden. Variante für 6 Flüchtlinge (2erZimmerbelegung) bzw. Familie mit 2 Kindern.

Konstruktion	

Brettsperrholzelemente in drei unterschiedlichen Längen als „Flat-Pack-Montage-System“,
X-Form soll für Steifigkeit sorgen.

Realisierbarkeit	 Fertigstellung Ende 2016, Vorentwurf liegt lt. Verfasser bei der Behörde. Keine Aussagen
zu Wärmedämmung und Brandschutz.

Kennwerte
BGF Gesamt

615

Anzahl Bewohner

30

Bewohner jeWohneinheit

6 bzw. 4

m² / Wohneinheit

84,4 m²

Anzahl Wohneinheiten

5

Herstellungskosten

107.700 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 086

Adieu Tristesse
Planer  	

Miriam Stümpfl, Stephan Schürmann, Zürich (CH)

Auftraggeber	
Keine Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Baulückenschließung in Berlin durch 5-geschossiges Wohnhaus. Verglaste Erdgeschosszone, OGs mit Lochfassade in Blau und 3 unterschiedlichen Fensterformaten. Rückwärtiges leicht aus herausgeschobener Treppenturm. Dachgarten.

Nutzung	

EG „als Ort der Interaktion im Quartier“. Je Obergeschoss zwei Wohneinheiten mit 115 und
146 m² für 6 bis 8 Personen, je 3 Nasszellen, Wohnküche, breite Wohnflure.

Konstruktion	

Holzskelettkonstruktion, vorgefertigte Fassadenelemente. Massives Treppenhaus und
Brandwände.

Realisierbarkeit	 Projektstudie für Baulücken in Berlin. Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.530

Anzahl Bewohner

56

Bewohner je
Wohneinheit

6 bzw. 8

m² / Wohneinheit

115 / 146 m²

Anzahl Wohneinheiten

8

Herstellungskosten

250.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 087

Neubau - on Königsberger Straße and Aleppoer Weg
Planer 	

BeL Sozietät für Architektur, Köln (D)

Auftraggeber	
Primus Developments GmbH & Co. KG, Hamburg
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Verfasser: NEUBAU zeigt in einem großen Modell vier spekulative Selbstbaustädte, die
das in Hamburg auf der IBA realisierte Projekt ‚Grundbau und Siedler‘ weiter entwickeln.
Wir nennen die Stadtviertel „city of assembly“. Grundrisse zeigen beispielhaft für ein Grundstück in Hamburg-Wilhelmsburg Strukturen aus Maisonettewohnungen und aufgereihten
Appartements.

Nutzung	

Verfasser: Zwischen Selbstbestimmung und Planung entstehen vielfältige Räume der Gemeinschaft, der Produktion, des Gewerbes und des Privaten. 50% der Bewohner und Bewohnerinnen haben Migrationshintergrund, es sind Viertel für Alle.

Konstruktion	

Grundbau: Betonfertigteil- / Ortbetonkonstruktion. Siedlerboxen: vorgefertigte gedämmte
Industrieleichtbaumodule. Siedlerbau: gedämmte Massiv- oder Holzkonstruktion.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

35.000 m²

Anzahl Bewohner

Ca. 950

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 8

m² / Wohneinheit

30 bis 180 m²

Anzahl Wohneinheiten

Ca. 300

Herstellungskosten

1.200 € / m²
NF

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 088

Living BIG in a tiny home
Planer 	

Studentengruppe Universität Hannover - Albert Laqua, Charlotte Regier, Hannover (D)

Auftraggeber	

kein Auftraggeber (genannt: Leibniz-Universität-Hannover, Institut für Entwerfen und Gebäudelehre)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Kompakte kubische Wohn-Module (27,5 m²). In der gezeigten Aufreihung ergeben sich für
jeweils zwei identische, gegeneinander um 180 Grad verdrehte Module gemeinsame, eingerückte Zugangsbereiche und rückwärtige Wintergärten. Die 1-Zimmer-Einheiten lassen
sich mit verschiebbaren Möbeln unterschiedlich gliedern. Sanitärräume und Kochnischen
von je zwei Modulen sind in einer sehr kompakten Box zusammengefasst.

Nutzung	

1-Zimmerwohnungen für 2 Personen.

Konstruktion	Holz-Rahmenkonstruktion.
Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Sehr minimalistische Sanitärausstattung. Kennwerte beziehen sich
auf ein als Aufstockung eines Universitätsgebäudes geplantes Projekt.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.878 m²

Anzahl Bewohner

56

Bewohner je
Wohneinheit

2

m² / Wohneinheit

27,5 m²

Anzahl Wohneinheiten

28

Herstellungskosten

Ca. 800 € /
WE (brutto)

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 089

Wohnen für Flüchtlinge und Migranten
Planer 	

YES ARCHITECTURE., München (D)

Auftraggeber	
Immobilis GmbH + Urban Progress GmbH
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
	
Nutzung	
Konstruktion	

Übersee-Container (2m x 4,5m) als Grundmodule werden parallel und orthogonal zueinander ausgerichtet und bis 2-geschossig übereinander gestapelt, so dass differenzierte
Durchgänge, Terrassen, Dachterrassen und Hofflächen entstehen. Erschließung des OG
über Außentreppe und Terrassenflächen.
Unterschiedlich viele nebeneinanderliegende Container werden zu unterschiedlich großen
Wohneinheiten zusammengefasst. Platzierung auf freien Parzellen.
Private Schlafräume mit Schreibtisch werden durch offene Wohn / Küchenbereiche ergänzt.
Gedämmte Übersee-Container, individuelle Fassadenelemente aus Holz, Putz, Metallpaneele.

Realisierbarkeit	 Voraussichtlich Juni 2016.
Kennwerte
BGF Gesamt

1.045 m²

Anzahl Bewohner

28 Bewohner
je Modul

Bewohner je
Wohneinheit

2 / 4 / 10 Personen je WE

m² / Wohneinheit

29 / 58 / 87 m²
je WE

Anzahl Wohneinheiten

9 WE

Herstellungskosten

1.100 € je m²

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 090

Das Leon Haus (L.H.) und die Sozialsiedlung in Iglinger Str. LL
Planer 	

Leopoldo Garcia, Mustafa Tanriyiöver, Alejandro Elena, Geltendorf (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
Nutzung	
Konstruktion	

Siedlung aus Einfamilienhäusern (90m²), die als Doppelhäuser platziert werden können.
Jedes Haus (Leon Haus) als ein Zusammenspiel mehrerer Bauelemente. Eingeschossige,
seitliche Kuben für je ein Zimmer. Zentraler, zur Gartenseite hin verglaster Wohnraum mit
einläufiger, integrierter Treppe die ins OG zu weiterem Schlafraum führt. Obergeschoss
mit straßenseitig, schräg abfallender Fassade. Straßenseitige Kuben für Küche, Bad und
Eingang. Häuser mit 4 Zimmern sollen anfangs mit 3 Familien (12 Personen) später mit 1
Familie (4-5 Personen) belegt werden. Platzierung auf freien Parzellen.
Je Haus 3 Schlafzimmer, Wohnraum, Küche, 2 Bäder.
Industriell gefertigt, modular, demontierbar. Variable Fassaden.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

6.900 m²

Anzahl Bewohner

336 Bewohner
bei 12 Pers je
WE

Bewohner je
Wohneinheit

5-12 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

90 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

28 WE

Herstellungskosten

ca. 135.000 €
je WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 091

DY – Design Involving You
Planer	

Jan Philipp Drude, Katharina Bier, Hannover (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber, Studentenentwurf an der Leibniz Universität Hannover
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

2- bis 3-geschossige Reihenhausstruktur mit standardisierten, schwarzen Erschließungskernen, Höhenstaffelung und variantenreiche Erscheinungsbilder. Gestaltung und Ausbau
soll durch Bewohner erfolgen, Grundlage ist ein Planungskatalog mit vorgegebenen Gestaltungsprinzipien. Idee der Partizipation der Bewohner im Planungs- und Bauprozess.

Nutzung	

Je Geschoss 2 Zimmer, Wohnzimmer und Küche.

Konstruktion	

„Kern“ aus Porenbeton-Plansteinen, schwarz verputzt, dazwischen Ausbau in Holzrahmenbau in Eigenleistung einschließlich Innenwände aus Gipskarton.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Studentenentwurf.

Kennwerte
BGF Gesamt

506 - 661

Anzahl Bewohner

25-40

Bewohner je
Wohneinheit

5 bis 8 (je
Haus)

m² / Wohneinheit

103 - 125 m²

Anzahl Wohneinheiten

Ab 5

Herstellungskosten

Keine Angabe

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 092

Wohnhochhaus 2016 / 2040
Planer	

TOCHTERMANN WÜNDRICH Architekten + Nils Rostek, München (D)

Auftraggeber	
Kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Wohnhochhaus, ca. 21 Geschosse auf quadratischer Grundfläche als Vorschlag, „die
Stadt nicht in die Breite, sondern in die Höhe“ zu entwickeln. Lebendige Fassadenbild
durch spielerisch angeordnete Fenster.

Nutzung	

Je Geschoss 1-Zimmer-Whg. und 3 Zimmer-Whg. Aufzeigen von zukünftigen Nutzungsszenarien. Nutzungsvariante durch Zusammenlegung der kleinen Einheiten zu je vier
großen Wohnungen je Geschoss, jedoch nur umsetzbar durch Umbau / Entfernung der
Nasszellen.

Konstruktion	

Stahlbetonkonstruktion mit vorgehängter Fassade aus Doppelstegplatten und Glaselementen.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

10.890 m²

Anzahl Bewohner

432

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 3

m² / Wohneinheit

27 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

288

Herstellungskosten

55.000 je WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 093

CO-OP HAUS©
Planer	

SIMON TAKASAKI + PETER HASLINGER, Berlin (D)

Auftraggeber	
Kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

8-geschossiges Wohnhaus in Baulücke mit gemischten Nutzergruppen und unterschiedlichen Geschosshöhen. Im EG Gewerbe, darüber einfaches Wohnen in den unteren Etagen, in den mittleren Geschossen Baugruppen, ganz oben Beletage („umgekehrtes Gründerzeithaus“).

Nutzung	

Gewerbe im EG, Co-Working und „High-End“ Wohnkonzepte finanzieren den Anteil des
einfachen, geförderten Wohnens.

Konstruktion	

Stahlbetonskelettbau, keine weiteren Angaben.

Realisierbarkeit	 Initiativprojekt. Realisierung denkbar, jedoch keine Grundrisse gezeigt. Herstellungskosten
nicht plausibel.

Kennwerte
BGF Gesamt

3.016 m²

Anzahl Bewohner

Geflüchtete 32
/andere 10-40

Bewohner je
Wohneinheit

1-5

m² / Wohneinheit

12-160 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

Max. 32 für
Geflüchtete,
andere 10

Herstellungskosten

14.000 –
30.000 je WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 094

coHaus. cooperative house
Planer	

Daria Glabowska, Klaudia Galaszewska, Joanna Gizelska, Agnieszka Gmaj, Poznan (PL)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber (genannt: Leibniz-Universität-Hannover, Fakultät Architektur)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

2-geschossige Modulbauten für jeweils eine Nutzergruppe als Aufbauten auf bestehenden
Strukturen (Beispiel: Parkhaus oder Tiefgarage) oder ebenerdig. Die Darstellung zeigt zwei
gegenüber liegende Zeilen auf einem für Gemeinschaftseinrichtungen vorgesehenen Sockelgeschoss. Der Innenhof ist bepflanzt und enthält weitere Gemeinschaftsräume.

Nutzung	

Aufenthaltsräume (bereichsweise 2-geschossig), Küchen, Sanitärräume im unteren,
Schlafräume im oberen Geschoss.

Konstruktion	

Leichtbau aus vorgefertigten Plattenbauelementen. Materialien: Holz-, OSB-, GipskartonPlatten, Glas.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

838 m²

Anzahl Bewohner

80

Bewohner je
Wohneinheit

1 / 9,98 (ß)

m² / Wohneinheit

70 m²

Anzahl Wohneinheiten

12

Herstellungskosten

keine Angabe

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 095

Pre-Fab MAX
Planer	

Drexler Guinand Jauslin Architekten GmbH, Frankfurt am Main (D)

Auftraggeber	
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft, Frankfurt am Main
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Regalartig strukturierter Holz-Skelett-Systembau. Die Darstellung zeigt einen 5- bis 6-geschossigen freistehenden Bau, der in 3 Bauphasen von einer offenen Regalstruktur zu
einem voll ausgestatteten Wohngebäude ausgebaut werden kann.

Nutzung	

In der 1. Phase ermöglichen die noch offenen, aber mit Sanitärräumen ausgestatteten
Geschossebenen die Aufstellung von Zelten. In der 2. Phase sind nach dem Bau von Außen- und Innenwänden die Geschossebenen für Gruppenwohnen mit gemeinschaftlichen
Aufenthaltsbereichen, Küchen und Sanitärräumen vorgesehen. In der 3. Phase entstehen
1- bis 4-Zimmer-Wohnungen. In dem Beispiel nimmt die Zahl der Bewohner von 88 in der
1. Phase auf 50 in der 3. Phase ab.

Konstruktion	Holz-Skelett-Systembau.
Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Die Kennwerte beziehen sich auf den Endausbau (3. Phase).
Kennwerte
BGF Gesamt

855 m²

Anzahl Bewohner

50

Bewohner je
Wohneinheit

2 bis 4

m² / Wohneinheit

18 bis 63 m²

Anzahl Wohneinheiten

18

Herstellungskosten

94.500 € / WE
(63 m²)

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 096

Pre-Fab MAX
Planer 	

Drexler Guinand Jasulin Architekten GmbH, Frankfurt (D)

Auftraggeber	
Nassauische Heimstätte
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
Nutzung	
Konstruktion	

5-geschossiges Atriumhaus mit innenliegenden, umlaufenden Laubengängen, die sich
über Gemeinschaftsterrassenflächen erweitern und zur Außenfassade hin öffnen.
Pro Geschoss vier 4-Zimmerwohnungen, eine 3-Zimmerwohnung, Gemeinschaftsabstellraum und eine Gemeinschaftswaschlounge. Jede Wohnung erhält ein vorgefertigtes Küche / WC-Modul und ein Bad / Loggia Modul.
Platzierung auf freien Parzellen.
Offener Wohn-/Essbereich zwischen Küchen/Bad-Modulen wird mit 2 bzw. 3 Schlafzimmern für je 2 Personen ergänzt.
Kombination von modularer, vorgefertigter Bauweise für Bad/Küche/Loggia und elementierter Bauweise für Fassaden- / Deckenelement mit geringem Transportvolumen.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

1.948 m²

Anzahl Bewohner

84 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

4-6 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

65 - 80 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

18 WE

Herstellungskosten

120.000 € je
WE je 6 Pers.

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 097

Absorptive Rooftop Refuge
Planer 	

Rennie Jones and Abby Stone, Princeton, New Jersey (USA)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
Nutzung	
Konstruktion	

Aufstockung von Berliner Mietskasernen. Über aufgeständerte Stahlrahmenkonstruktionen
entstehen Plattformen über den Giebeln. Fertige Pulthausmodule unterschiedl. Größe u.
Ausrichtung werden auf den Plattformen montiert u. verschieden miteinander kombiniert.
Die dazwischen entstehenden Flächen sollen als Terrassen allen Berlinern zur Verfügung
stehen. Erschließung erfolgt über bestehende Treppenhäuser oder über neues Stahlgerüst
innerhalb einer Baulücke, das wiederum mit z. B. Boxen für Büronutzung belegt werden
kann. Bei Bedarf kann eine Verdichtung durch Ergänzung weiterer Module erfolgen.
Module als 1-Raum Apartments. Kombinierte Module mit zentralem Wohnraum u. schmalen, abgehenden Schlaf- u. Sanitärräumen. Verschiedene Kombinationsmöglichkeiten.
Tragende Stahlrahmenkonstruktion. Vorgefertigte Hausmodule.

Realisierbarkeit	Konzeptstudie.
Kennwerte
BGF Gesamt

Nicht plausibel

Anzahl Bewohner

60 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1-5 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

7,4-23 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

25 WE

Herstellungskosten

Nicht plausibel

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 098

Heimat Stadt
Planer	

bfstudio-architekten, Berlin (D)

Auftraggeber	
Metropolenhaus GmbH (Gesellschaft der Architekten)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

8-geschossiger, höhengestaffelter Baukörper auf einem großflächigen, begrünten Sockel.
Gliederung der Fassade durch umlaufende Laubengänge mit einläufigen Außentreppen.
Grundstück zwischen Alte Jakobstraße und Lindenstraße gegenüber des Jüdischen Museums Berlin.

Nutzung	

EG als öffentliche Zone, Sockel als halböffentlicher Außenraum, OGs mit WE als durchgesteckte Schotten, Küche am Laubengang, Nasszelle und Zimmer, Variante als verschränkten Duplex-Einheiten, 2-Zimmer-Whngen. Minimierung der Individualflächen zugunsten
von Gemeinschaftsflächen, soziale Durchmischung durch kleinteilige Einheiten.

Konstruktion	

Stahlbetonskelettbau, Fertigteildecken. Ausbau in Leichtbauweise, Selbstausbau möglich.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Auftraggeber ist eine eigene Gesellschaft der Architekten.

Kennwerte
BGF Gesamt

9.010 m²

Anzahl Bewohner

360 – 614

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 6

m² / Wohneinheit

35- 65 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

127

Herstellungskosten

52.250 97.050 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 099

Wohndachkuben
Planer	

AKP Architekten Kauschke+Partner, Hans-Gerhard Kauschke, Catherine Slusher, Berlin (D)

Auftraggeber	
Gesobau AG (Betreiber des bestehenden Gebäudes)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Modulare eingeschossige Wohndachkuben mit Vor- und Rücksprüngen mäandernd auf
Flachdächern von „intakten Wohnsiedlungen“. Winkelförmige Reihung, horizontale Holzverkleidung, klare Fassadengliederung, beidseitig vorgelagerte Dachterrassen.

Nutzung 	

Nutzung vorhandener Flachdächer und vertikalen Erschließung. Soziale Durchmischung.
Wohneinheiten mit großer Wohnküche, 2 Zimmer und Bad.

Konstruktion	

Vorgefertigte Holzständerbauweise mit Verankerungen an Bestand, 50 cm angehobener
Fußboden für Technikebene.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Lt. Verfasser insgesamt 60 Werktage ab Baubeginn, je Einheit 3 – 5
Tage.

Kennwerte
BGF Gesamt

768 m²

Anzahl Bewohner

48

Bewohner je
Wohneinheit

4

m² / Wohneinheit

48 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

12

Herstellungskosten

80.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 100

Modular Multihousing
Planer	

Marcin Bialek, Pawel Krauska, Pszczew (PL)

Auftraggeber	
Werthaus GmbH, Pszczew
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

3-geschossige Atriumhäuser mit grundrisslich identischen Kleinwohnungen. Gliederung
des Baukörpers durch geschossweise Verdrehung der Ebenen. Alle Wohnungen mit Terrassen oder Balkons. Erschließung im offenen Atrium über Freitreppen und Laubengänge.

Nutzung	

Kleinwohnungen (33 m² + 7 m² Terrasse) mit jeweils 2 Zimmern. Laut Verfasserangabe für
bis zu 4 Personen.

Konstruktion	

Holzskelettbau. Vorfertigung.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.440 m²

Anzahl Bewohner

96

Bewohner je
Wohneinheit

2 bis 4

m² / Wohneinheit

33 m²

Anzahl Wohneinheiten

24

Herstellungskosten

44.600 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 101

Dolgensee - Integrierte Stadtentwicklung statt isolierter Flüchtlingsheime
Planer	

Prager Richter Architekten, Berlin (D)

Auftraggeber	
Mix aus Sozialträger / Baugruppe / Investor / Genossenschaft / Wohnungsbaugesellsch.
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Geschosswohnungsbau im Rahmen einer Nachverdichtung des Dolgensee-Centers (Plattenbaugebiet) in Berlin-Lichtenberg. Modulbau / Regalsystem mit verschiedenen Grundrissgrößen und Ausbaustandards einschließlich der Möglichkeit des Selbstausbaus.
Durchgängig Zweispänner-Typologie. Alle Wohneinheiten mit Loggien. Gemeinschaftlich
zu nutzende Dachgärten.

Nutzung	

250 WE in einem Mix aus Eigentums-, Miet- Genossenschafts- und Sozialwohnungen inkl.
Wohnungen für Flüchtlinge. EG-Zonen für Soziales, Kultur, Arbeit, Nahversorgung, Urban
Gardening, Eigeninitiative.

Konstruktion	

Trennung von Rohbau und Ausbau.

Realisierbarkeit	

Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

38.000 m²

Anzahl Bewohner

ca. 800

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 7

m² / Wohneinheit

70 bis 136 m²

Anzahl Wohneinheiten

ca. 250

Herstellungskosten

120.000 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 102

57squaremeterhouse
Planer	

HuismansBohlen, Hamburg (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber ( Angabe: Eigeninitiative)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Konzept für einen ortsunabhängigen bzw. an unterschiedliche Grundstücksituationen anpassbaren Bautypus. Dargestellt werden vier kleine 2-geschossige Häuser (Grundfläche
11,2 m x 6,4 m) in versetzter Reihung sowie mehrere Grundrissvarianten.

Nutzung	

Wohnen und andere Nutzungen (Ateliers, Werkstätten, Café, …).

Konstruktion	

Holztafelbauweise, in der Planung an die Bedürfnisse und Nutzungen anpassbar.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

536 m²

Anzahl Bewohner

24

Bewohner je
Wohneinheit

3

m² / Wohneinheit

57 m²

Anzahl Wohneinheiten

8

Herstellungskosten

keine Angabe

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 103

Schneller Wohnen am Spandauer Damm
Planer 	

DGI Bauwerk Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
	
	
Nutzung	
Konstruktion	

Fünf abgeknickte, 3-geschossige, versetzt zueinander angeordnete Gebäuderiegel mit
asymmetrischen Dachschrägen.
Horizontale Fassadenbändergliederung für u. a. Laubengangerschließung.
Exemplarische Grundrisse mit innenliegenden Treppenhäusern als 3 Spänner für 1-, 3und 4 Zimmerwohnungen, mit Laubengangerschließung für 1-3 Zimmerwohnungen.
Gemeinschaftseinrichtungen im Erdgeschoss vorgesehen.
Platzierung auf freien Parzellen, hier auf Grundstück am Spandauer Damm.
Unterschiedliche Wohnungsgrößen 1-4 Zimmer Wohnungen dargestellt.
Modularer Aufbau auf Rastermaß. Konstruktion als Raumzellenbauweise oder alternativ
konventionell vor Ort realisierbar.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

21.000 m²

Anzahl Bewohner

668 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

2,8 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

56 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

240 WE

Herstellungskosten

100.800 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 104

RoomStone Elements
Planer 	

Goetz Oertel Architekt, Simmern (D)

Auftraggeber	
RoomStone GmbH (Hersteller Systembaukasten)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
Nutzung	
Konstruktion	

Eine Wohneinheit besteht aus zwei 2- bis 3-geschossigen Gebäuderiegeln für je 3 Wohnungen je Geschoss, die sich gegenüber liegen und mit Zwischenbau für Gemeinschaftsraum (ca. 42m²) im EG und 1.OG sowie mit 2 offenen Treppen und offenen Erschließungsfluren miteinander verbunden sind. Die Wohnmodule sind versetzt angeordnet, sodass
Vor- und Rücksprünge entstehen. Im EG befinden sich Sozialarbeiterraum und gemeinschaftlicher Waschraum. Platzierung auf freien Parzellen.
Jede Wohnung 2 bzw. 4 Zimmer (12m²) mit Etagenbetten, Bad, WC, Wohnküche insg. ca.
49m² bzw. 74m².
Vorgefertigte, monolithische Stahlbetonraumelemente mit mineralischem Wärmedämmverbundsystem. Aufgeständerte Stahlbetonböden mit Bodenheizung.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

5.591 m²

Anzahl Bewohner

672 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

168 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

1.281 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

4 WE

Herstellungskosten

1.900.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 105

Haus der Statistik
Planer	

raumlabor berlin: A. Hofmann, C. Mayer, F. Gerstenberg, M. Bader, Berlin (D)

Auftraggeber	

Gründer: Zentrum für Kunst und Urbanistik - ZK/U; Atelierbeauftragter Berlin, bbk Kulturwerk; Initiative Stadt Neudenken; Martinswerk e.V.; Belius Stiftung; raumlabor berlin; Stiftung Zukunft Berlin; Schlesische 27, ARRIVO Berlin; CUCULA e.V.; Gyalpa
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Weitgreifendes Konzept für die Nutzbarmachung des Hauses der Statistik in Berlin-Mitte
einschl. Rückbau und Neubau auf dem Gelände.

Nutzung	

In einer ersten Phase Umwandlung / Umbau von leerstehenden Gebäudeteilen in Wohnraum für Flüchtlinge und Arbeitsräume für Kunst, Kultur und Bildung. Über Begegnungsflächen, Co-Wohn und Co-Working Konzepte sollen wechselseitige, integrative Synergien
entstehen. Das Gebäude wird zu einem ‚Hub‘ integrativer, innovativer Nutzungen für Geflüchtete, soziale Initiativen, Künstler, Kreative und Studenten.

Konstruktion	

Sanierung, Umbau, Ergänzung bestehender Bausubstanz.

Realisierbarkeit	 Realisierbarkeit nicht einschätzbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

18.000 m²

Anzahl Bewohner

650 bis 1.000

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 6

m² / Wohneinheit

18 bis 28 m²

Anzahl Wohneinheiten

keine Angabe

Herstellungskosten

1.000 € / m²

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 106

SUPERSTANDARD
Planer	
	

HEIDE & VON BECKERATH, Tim Heide, Verena von Beckerath, Tobias List,
Dila Ünlü, Patrick Zamojski, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Geschosswohnungsbau aus standardisierten Klein-Wohneinheiten („Studios“), als Zeile, Block etc. anpassbar an unterschiedliche Standorte. Studios bei Bedarf zu Clustern
zusammenschaltbar. Das Beispiel zeigt einen Hoftyp bzw. Block aus 1- und 2-bündigen
Gebäudestrukturen. Die 2-bündigen Teile haben eine mehrgeschossigen inneren Erschließungs- und Kommunikationsraum.

Nutzung	

Untergeschoss: Fahrräder, Technik, Erdgeschoss: Gemeinschaftsräume, Gruppenwohnungen, Obergeschosse: Studios, Dachgeschoss: Lauben.

Konstruktion	

Konventioneller Massivbau. Standardisierte Wohneinheiten.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar. Herstellungskosten betr. KG 300-400.

Kennwerte
BGF Gesamt

9.292 m²

Anzahl Bewohner

max. 562

Bewohner je
Wohneinheit

Studio 1 bis
2 / Cluster 4
bis 8

m² / Wohneinheit

21 m²

Anzahl Wohneinheiten

276 Studios

Herstellungskosten

27.300 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 107

Wohnprojekt für Geflüchtete
Planer	

Architekturbüro Mügge, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Modulares Holzbausystem für unterschiedliche, max. 5-geschossige Haustypen (Punkthaus, Zeile, Block) und unterschiedliche Grundrisse bzw. Wohnungsgrößen. Eine perspektivische Darstellung zeigt ein 3-geschossiges U-förmiges Gebäude mit Spielplatz und
Mehrzweckgebäude im Hof.

Nutzung	

Klein-Wohnungen mit 1 bis 3 Zimmern für 1 bis 7 Personen (22,35 m² / Person bei Belegung der 1-Zi-WE mit 1 Person bis 6,52 m² / Person bei Belegung der 3-Zi-WE mit 7 Personen). Alle Wohnungen sind mit Sanitärräumen, Küchen und Balkons ausgestattet.

Konstruktion	

Holzbausystem aus genormten und wiederverwendbaren Boden-, Wand- und Deckenelementen.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

4.885 m²

Anzahl Bewohner

ca. 300

Bewohner je
Wohneinheit

i.M. 3,3

m² / Wohneinheit

22,34 bis
45,67 m²

Anzahl Wohneinheiten

90

Herstellungskosten

ca. 92.200 €
/ WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 108

Wohnregal für Stadtnomaden
Planer	

Mossmann Architekten, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
	
	
	
Nutzung	
Konstruktion	

Aufgeständertes, 2-hüftiges, 3-geschossiges Wohnregal mit Mittelflurerschließung. In
die Regalfächer werden vorgefertigte Raumkapseln (60m²) eingeschoben, medial angeschlossen und wärmetechnisch aneinandergekoppelt. Mittelflur durch Oberlichter und Deckendurchbrüche belichtet. Fassade der Boxen mit leichten Vor- und Rücksprüngen.
Freies EG kann für Sportaktivitäten, urban gardening, o.ä. genutzt werden.
Fünf unterschiedlich lange Wohnregale sind über gemeinsamen Erschließungsriegel mit
zusätzl. Räumen für Gemeinschaftsfunktionen entlang der Straße miteinander verbunden.
Platzierung auf freien Parzellen, hier auf eh. Schlachthofgelände in Berlin Prenzlauer Berg.
Raumkapsel mit Küche, Bad, 3 geteiltem Wohn-/Schlafbereich, zahlreichen Stauflächen.
Stahlbetonskelettkonstruktion, eingeschobene Wohnmodule als Holzboxen.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

21.448 m²

Anzahl Bewohner

720 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

2-6 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

60 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

180 WE

Herstellungskosten

120.000 je WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 109

Wohnen für alle im Grünen
Planer 	

Holzfurtner Bahner Architekten, München (D)

Auftraggeber	
Stadt Wolfratshausen
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
Nutzung	
Konstruktion	

Zwei sich gegenüberliegende, 2-geschossige Gebäudezeilen mit je 5 Reihenhäusern.
Hausmodule sind abgetreppt zueinander angeordnet. Zwischen den Zeilen entsteht gemeinschaftlicher Freiraum. Zugänge orientieren sich zum Freiraum.
Treppenauge mit Oberlicht für spätere Aufstockungsmöglichkeit. Lochfassade.
Platzierung auf freien Parzellen.
EG kleines Schlafzimmer, Wohnküche, Wohn-oder Schlafraum, WC. 1.OG zwei Schlafräume, Bad.
Holzrahmenbau, Modelbauweise, Innenwände als Trockenbau.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.182 m²

Anzahl Bewohner

70 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

max. 7 Personen je WE

m² / Wohneinheit

77 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

10 WE

Herstellungskosten

118.700 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 110

Franz- Künstler- Straße - MIX - Mischung in Kreuzberg
Planer 	

FKS Team, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber (Angabe: Mietshäuser Syndikat, Wohnungsbaugesellschaft (angefragt))
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Städtebauliche Idee für ein Areal in Berlin-Kreuzberg mit unterschiedlichen Gebäudetypen
und einer vielfältigen Mischung öffentlicher und privater Nutzungen.
Verfasser: „In verschiedenen Wohnungstypen finden alt-Berliner_innen, neu- Berliner_innen, Studierende, Empfänger_innen von Transferleistungen, WGs und alle anderen Platz.
Die Mischungen in den Gebäuden wird noch erweitert durch gemeinschaftlich genutzte
Freiräume, die auch die bestehende Nachbarschaft integrieren.“

Nutzung	

Verfasser: „Wohngebäude für Alle, Gewerbe- und Kulturflächen in Erdgeschossen und Bestandsgebäuden, öffentliche Freiräume, private Freiräume.“

Konstruktion	

Keine Angaben.

Realisierbarkeit	 Realisierung grundsätzlich denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

26.948 m²

Anzahl Bewohner

416

Bewohner je
Wohneinheit

Ø2

m² / Wohneinheit

Ø 70 m²

Anzahl Wohneinheiten

208

Herstellungskosten

115.500 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 111

Franz- Künstler- Straße - MOWA - MODULARES WOHNEN FÜR ALLE
Planer 	

FKS Team, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber (Angabe: Mietshäuser Syndikat (angefragt))
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Modulares Baukastensystem für temporäre Wohnmodule und dauerhafte, mehrgeschossige Wohngebäude. Je nach Bedarf verschiedene Wohnungstypen und -größen möglich.
Beispielhafte Darstellung mit Kombinationen verschiedener Module.

Nutzung	

Abgeschlossene Wohneinheiten variabler Typen und Größen für temporäre und dauerhafte Wohnnutzung. Alle Einheiten mit eigenem Bad und Kochmöglichkeit.

Konstruktion	

Modulares Baukastensystem MOWA in Holzbauweise (Holzrahmenbau und BSH-Fertigteile. FLEX für temporäre, 1- bis 2-geschossige Wohnmodule (GK3) bzw. FIX für permanente, mehrgeschossige Wohngebäude (GK4) mit massivem Erschließungskern. Die Module sind demontierbar und sämtliche Teile wiederverwendbar

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

3.168 m²

Anzahl Bewohner

162 / 74

Bewohner je
Wohneinheit

1/2

m² / Wohneinheit

16 / 70 m²

Anzahl Wohneinheiten

162 / 37

Herstellungskosten

115.500 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 112

Nachwachsende Zukunft
Planer 	

Jörg Finkbeiner, Klaus Günter, Jeroen Meissner, Berlin (D)

Auftraggeber	
Die nachwachsende Stadt, Berlin
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Das Projekt will vorhandene innerstädtische räumliche Potentiale (in der Darstellung beispielsweise durch Überbauung von Hallen) nutzen und ohne zusätzlichen Flächenverbrauch einen sichtbaren Mehrwert für die Stadt schaffen. Das Konzept (Green House) integriert Wohnen, Arbeiten, Landwirtschaft und Direktvermarktung in einem mehrgeschossigen Bau mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen.

Nutzung	

Wohnen mit Erwerbsmöglichkeit und Direktvermarktung. Autarke Wohneinheiten mit Größen von 30 bis 100 m².

Konstruktion	

Vorgefertigter elementierter Holzbau. Leichte vorgehängte Fassadenhülle (Glasfassade
als Beispiel in der Darstellung), Gebäudeintegrierte Landwirtschaft mit maximaler Nutzung.
Gebäudeinterner Stoffkreisläufe.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

6.450 m²

Anzahl Bewohner

152

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 4

m² / Wohneinheit

30 bis 100 m²

Anzahl Wohneinheiten

56

Herstellungskosten

35.000 bis
90.000 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 113

Von der Notunterkunft zum CO2-neutralen Stadtteil
Planer 	

Klaus Grübnau, Architekturagentur, Stuttgart (D)

Auftraggeber	
DeepGreen (Hersteller Massivholzsystem)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Geplant sind 3-geschossige Gebäude, die versetzt zueinander angeordnet, Gemeinschaftsfreiräume bilden. Weiße Fassadengestaltung, Wohnungen mit Balkonbändern,
rückwärtiger, mittiger Zugang. Flachdach.
Referenzobjekt 5-gesch. „wooden cube“ wurde zur IBA 2013 in Hamburg realisiert und
beherbergt in den Obergeschossen eine Maisonettewohnung und eine Wohnung mit 3
Schlafzimmern und großzügigem Küche-/Aufenthaltsbereich. Innenliegendes dreiläufiges
Treppenhaus um Aufzug. Markante auskragende Balkone. Unregelmäßige Lochfassade.

Nutzung	

Keine Grundrissdarstellung des geplanten Objekts.

Konstruktion	

Holz-Rohbau aus leimfreiem Massivholz. Ausbau erfolgt in Trockenbau. Aussteifender
Kern aus Stahlbeton oder aus leimfreiem Massivholz.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

1.235 m²

Anzahl Bewohner

100 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

10 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

120 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

10 WE

Herstellungskosten

230.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 114

queer refugees and locals live together in berlin friedrichshain
Planer 	

Christoph Wagner Architekten in Zusammenarbeit mit Wenke Schladitz, Berlin (D)

Auftraggeber	
Bauherr privat / Betreiber: Schwulenberatung Berlin gGmbH
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

7-geschossiger Baukörper als Baulückenschließung in Berlin Friedrichshain.
Straßenseitig, durchlaufende Balkonbänder und vorgestelltes, farblich abgesetztes Treppenhaus. Hofseitig Laubengangerschließung bzw. Terrassenflächen, gemeinschaftliche
Hoffläche. Haus für homosexuelle Geflüchtete und Einheimische. EG u.a. für Gewerbeeinheit und Infocafe. 1.OG für betreutes Wohnen für 7 ältere queer people. 3.-6.OG Gemeinschaftswohnungen für je 8 Flüchtlinge und Studenten. 6. und zurückgestaffeltes 7.OG für
3 Maisonettewohnungen.

Nutzung	

Wohngemeinschaften mit 8 Einzelzimmern, Gemeinschaftsküche, Wohnbereich, Bädern.

Konstruktion	

Decke und Treppenhaus Stahlbeton, tragende Wände Stahlbeton und Mauerwerk. Fassade Holzelementbau.

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar.
Kennwerte
BGF Gesamt

1.497 m²

Anzahl Bewohner

40 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

7-8 Pers je
WG, 3 Pers je
Whg 12 je WE

m² / Wohneinheit

183 m² je WG,
100 m² je Whg

Anzahl Wohneinheiten

7 WE teils als
WG

Herstellungskosten

48.750 € je
WE, 390.000
€ je WG

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 140

Makro Kooperative - genossenschaftliches Wohnen und Arbeiten
Planer	

Jan Gehling, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Die MAKRO Kooperative ist ein Förderprogramm für (neue) Wohnungsgenossenschaften.
20 000 Wohnungen pro Jahr sind für Berlin ein Nachfragevolumen, dass als Steuerungselement genutzt werden soll, um gesellschaftlichen Aufgaben in der Stadt gemeinsam,
solidarisch und produktiv zu begegnen.

Nutzung	

5000 Wohnungen stehen im vertikalen Kiez dem als Erstunterkunft genutzten Flughafengebäude gegenüber. Bewohner kann grundsätzlich jeder werden, wobei ein Quotensystem
die Zusammensetzung der Bewohnerschaft regelt, z.B. 10 % für Geflüchtete (WGs, Einzelund Familienwohnen, betreutes Wohnen)

Konstruktion	

Ein 240m hoher, gemischt genutzter, 20m tiefer Riegel, 500m lang, öffentliche, breite Laubengänge auf der Nordseite und private Südbalkone. Skelettbauweise.

Realisierbarkeit	 Gebäudevorschlag - wie dargestellt und beschrieben - unrealistisch.
Kennwerte
BGF Gesamt

300.000 m²

Anzahl Bewohner

8.000

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 10

m² / Wohneinheit

15 bis 250 m²

Anzahl Wohneinheiten

5.000

Herstellungskosten

37.500 bis
750.000 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 142

The Urban Network
Planer	

Matthew Wickens, London (GB)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
	

Ein städtisches Netzwerk basiert auf einer effizienten Verbindung zwischen Räumen, dem
Voronoi-System (Anmerkung: als Voronoi-Diagramm, wird eine Zerlegung des Raumes in
Regionen bezeichnet, die durch eine vorgegebene Menge an Punkten des Raumes, hier
als Zentren bezeichnet, bestimmt werden).
Gemeinschaftsräume, Servicestellen werden über ein Voronoi-Diagramm mit dem Stadtgefüge sowohl physisch als auch sozial miteinander verwoben.
Jeder Raum für unterschiedliche Bedürfnisse, der durch das Voronoi-Diagramm geschaffen wird, lockt Menschen in die benachbarten Stadtteile.

Nutzung	Variabel.
Konstruktion	

Variabel, der Nutzung angemessen.

Realisierbarkeit	Konzeptstudie.
Kennwerte
BGF Gesamt

variabel

Anzahl Bewohner

variabel

Bewohner je
Wohneinheit

variabel

m² / Wohneinheit

variabel

Anzahl Wohneinheiten

variabel

Herstellungskosten

variabel

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 143

Rethinking Refugee Communities: A Planning Toolkit
Planer 	

EnneadLab / Ennead Architects, New York (USA)

Auftraggeber	UNHCR
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Flüchtlingsgruppen, ebenso wie Ort, Umfeld und die Bedingungen zur Unterbringung sind
unterschiedlich. Ziel ist es Werkzeugelemente zu entwickeln, die individuell den klimatischen, kulturellen, räumlichen Bedingung angepasst werden können.
Geplant sind Unterkünfte die schnell aufzubauen sind und zugleich über einen längeren
Zeitraum genutzt werden können. Unterkünfte werden mit Gemeinschaftsflächen ergänzt.

Nutzung	

Module können kombiniert werden. Ein Fenster und eine Tür zur Querlüftung. Trennende
Innenvorhänge. Vorbau als Sichtschutz oder erweiterter Waschraum.

Konstruktion	

Vorgefertigte Modulbauweise, gedämmte Wandelemente mit witterungsunabhängiger
Blechverkleidung, aufgeständerte Bodenplatte mit Teleskopfüßen zur Anpassung an den
Baugrund.

Realisierbarkeit	 Entwicklung eines Unterbringungskonzepts für UNHCR.
Kennwerte
BGF Gesamt

keine Angaben möglich

Anzahl Bewohner

variabel

Bewohner je
Wohneinheit

variabel

m² / Wohneinheit

25 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

variabel

Herstellungskosten

keine Angaben möglich

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 144

60 Filzstifte
Planer 	

Ulrike Passe und Thomas Kaelber, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	

60 Filzstifte als Metapher. Filz schützt vor Kälte, Kunststoff vor Hitze und Austrocknung.
Von der Stadt als Block und Platz zur vertikalen Gartenstadt. Feldplan zeigt farbliche Vernetzungen und unterschiedliche Intensitäten der städtebaulichen, landschaftsplanerischen
und landwirtschaftlichen Maßnahmen.
Ziel ist es eine energetisch selbsttragende und sich autark versorgende Stadt in Form eines
Hochhauses (106,88m hoch, 26,72m tief, Pultdach zusätzlich 26,72m hoch) zu schaffen.
Blockecken unterschiedlich gestaltet. Erschließung der Whgen über Laubengangloggien.

Nutzung	

Wohnungen, Kino, Bücherei, Poliklinik, Lebensmittelläden, Dienstleistungen und eine
Krypta für das Andenken an Verstorbene.

Konstruktion	

Stahlraumfachwerk. Dämmsandwichplatten, Fensterverglasung orientiert sich an Bleiglas.

Realisierbarkeit	Konzeptstudie.
Kennwerte
BGF Gesamt

82.088 m²

Anzahl Bewohner

1.400 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

3-4 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

86 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

175 WE

Herstellungskosten

90.000 €

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 146

Franz-Künstler-Straße WOHNEN FÜR ALLE
Planer	

FKS Team, Berlin (D)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber (Angabe: Mietshäuser Syndikat, Wohnungsbaugesellschaft (angefragt))
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Verfasser: „In mehreren Phasen werden Gebäude von verschiedenen Akteuren geplant /
realisiert. … Die Struktur korrespondiert mit akteursbestimmter, partizipativer Prozessentwicklung. Durch Landscaping, Durchwegung, Überlagerung werden öffentliche / private
Freiräume geschaffen und gegliedert.“

Nutzung	

Phase 1: Kurzeitunterkünfte - Phase 2: Zwischennutzungen - Phase 3: Baustelle WBG +
MHS, Einzug - Phase 4: Wohnen, Kultur und Gewerbe.

Konstruktion	

Holzmodul-Baukastensysteme „MOWA FLEX“ und „MOWA FIX“ (MOWA = Modular Wohnen für Alle / hier ohne nähere Beschreibung) sowie Massivbauweise.

Realisierbarkeit	 Prozessabläufe einschließlich Realisierung denkbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

26.948 m²

Anzahl Bewohner

416

Bewohner je
Wohneinheit

Ø2

m² / Wohneinheit

Ø 70 m²

Anzahl Wohneinheiten

208

Herstellungskosten

115.500 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

3.4	
	

28 Wohnprojekte Realisierung - R 115 - R 139
und R 148, P 149, P 150

146

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 115

Gemeinschaftsunterkunft Esslingen am Neckar
Planer 	

Reichel Schlaier Architekten GmbH, Stuttgart (D)

Auftraggeber	
Landratsamt Esslingen – Amt für Kreisschulen und Immobilien
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	

Zeilen aus langen Dächern mit darunter stehenden 3-geschossigen einheitlichen Kuben.
Platzierung auf freien Parzellen.	
Je zwei Zeilen aus ca. 6 Kuben fassen einen gemeinsamen Freiraum ein. Anordnung der
Kuben als Doppelhäuser bzw. mit dazwischen gestellten Freitreppen zur Erschließung der
Obergeschosse.
Lücken zwischen Kuben als überdachte Treffpunkte und Hauptzugang und Verbindung zu
den angelagerten Freiräumen.

Nutzung	

Je Kubus 3 Geschosse mit je 1 WE mit 3 Zimmern, Küche und Gemeinschaftsraum (85
m²), je Zimmer 4 Personen (Etagenbetten).

Konstruktion	

Holzkonstruktion in Blockbauweise / Holzmassivbau.

Anmerkung	

Fertigstellung Mai / Juni 2016.

Kennwerte
BGF Gesamt

4.053 m²

Anzahl
Bewohner

300 Bewohner

Bewohne je
Wohneinheit

max.
12 Personen
je WE

m² /
Wohneinheit

85 m² je WE

Anzahl
Wohneinheiten

26 WE

Herstellungskosten

keine Angabe

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 116

Ort des Ankommens, München
Planer 	

Kollektiv A: Jonas Altmann, Benedict Esche, Lena Kwasow, Berlin (D)

Auftraggeber	
Wolfgang Nöth, Amt für Migration, München
	
Künstler, Veranstalter, Kulturreferat, München
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Gebäudekomplex als Erweiterung einer Bestands-Halle zu einem L-förmigem Trakt mit
großer Veranstaltungshalle, Künstlerateliers, Sprachschule und Kindertagesstätte (umgebaute Bestands-Hallen) und neuem Wohnhaus.
Wohnhaus als 3-geschossige Zeile aus Modulen je 6 x 12,50 m, gereiht und gestapelt. Vorgelagerte, offene Laubengänge mit Freitreppe an beiden Enden der Zeile. 3 unterschiedliche Fensterformate spielerisch angeordnet. Rückwärtiger Freiraum.

Nutzung	

Je Modul eine Wohnküche, dahinterliegendes Bad und 2 Zimmer. Auch als Familienwohnen nutzbar.

Konstruktion	

Brettschichtsperrholz für Wände, Decken, Boden und Mobiliar / Ausstattung.

Realisierbarkeit	 In Planung, lt. Verfasser Fertigstellung Nov. 2016
Kennwerte
BGF Gesamt

18.500 m² BGF

Anzahl
Bewohner

240
Bewohner

Bewohne je
Wohneinheit

max. 8 Pers. je
WE

m² /
Wohneinheit

65 m² je WE

Anzahl
Wohneinheiten

30 WE

Herstellungskosten

92.690 € je WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 117

Übergangswohneinrichtungen/ Am Rastplatz
Planer 	

Architekten BDA Feldschnieders + Kister, Bremen (D)

Auftraggeber	
Senatorin für Kinder, Jugend, Frauen und Soziales Bremen
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Zwei 3-geschossige Hofhäuser bilden eine strukturierte Gesamtanlage. 	Große Öffnungen
zu den Innenhöfen, vorgelagerter gemeinsamer Platz. Offene, vertikale Erschließungen
in den Hofzugängen. 	Auskragende Geschossdecken bilden hofseitig umlaufende Laubengänge und Plattformen für die eingestellten Gebäudekuben. Große durchgesteckte Öffnungen als Terrassen und Dachterrassen.

Nutzung	

„Schlichtwohnungen“ als durchgesteckte Wohneinheiten, Wohnküche zum Laubengang,
unterschiedliche Größen: 29 / 58 und 78 m², ein bis drei Zimmer (je zwei Betten). EG z. Teil
behindertengerechte Wohnungen. Etwa die Hälfte der Nutzfläche mit großen Raumeinheiten, die übergangsweise für Flüchtlinge bzw. als Gemeinschaftsflächen genutzt werden.

Konstruktion	Holzbaukonstruktion.
Realisierbarkeit	 Fertigstellung 08/2016. Ähnliche Projekte bereits vom AG mit den Architekten realisiert.
Kennwerte
BGF Gesamt

6.740 m²

m² / Wohnein- 29 - 78 m² je
heit
WE

Anzahl Bewohner

344 Bewohner

Anzahl Wohn80 WE
einheiten

Bewohne jeWohneinheit

2 bis 6 Pers. je
WE

Herstellungskosten

118.000 €je WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 118

Flüchtlinge Wohnen, Kaarst
Planer 	

Wienstroer Architekten Stadtplaner, Neuss (D)

Auftraggeber	
Stadt Kaarst- Bürgermeisterin der Stadt Kaarst
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	

Konzept: Geschosswohnungsbau gem. Anforderungen des öffentlich geförderten Wohnungsbaus (NRW). Zeilenförmige Reihung bzw. Stapelung von Modulen (14 m x 14,925
m) mit 2 bis 3 WE pro Geschoss, 2- bis 4-Zimmerwohnungen.
Projekt Kaarst: 3-geschossiges Doppelwohngebäude aus 6 Modulen, integriert in ein bestehendes Wohngebiet in Siedlungsrandlage.
Kubischer Baukörper mit regelhaft gegliederten Mauerwerksfassaden, bodentiefe Fenster.
Alle WE mit Balkonen bzw. Terrassen.

Nutzung	

Nutzung als Wohnprojekt oder - mit geringfügigen Umbauten - als Kurzzeitunterkunft.

Konstruktion	

Konventionelle wirtschaftliche Massivbauweise.

Anmerkungen	

Fortgeschrittener Planungsstand (aktuell Werkplanung, Ausschreibung), Bauantrag eingereicht. Realisierung bis Mitte 2017.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.796 m²

Anzahl Bewohner

24 bis 78

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 5

m² / Wohneinheit

47 m² / 62 m²

Anzahl Wohneinheiten

18 WE

Herstellungskosten

80.900 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 119

„ZWISCHENRAUM“ - Terrassenhäuser für Flüchtlinge
Planer 	

Peter W. Schmidt Architekten, Berlin (D)

Auftraggeber	
GWG Wohnungsgesellschaft Reutlingen mbH
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Konzept: Geschosswohnungsbau mit verschieden großen WE, „hoher Standard“ durch
geplante Folgenutzung / Umnutzung als Mietwohnungen.
Projektpräsentation zeigt 2 dreigeschossige zeilenförmige Terrassenhäuser an einem gemeinsamen Hofraum. Erschließung von jeweils 2 benachbarten WE über kurze Flure direkt
vom Hof bzw. in den OG von den Terrassen. Offene Treppenanlagen zu den Terrassen.
Elementierte Holzfassaden mit schmalen bodentiefen Fenstern.

Nutzung	

Autarke Wohneinheiten in unterschiedlicher Größe für jeweils 4 bis 8 Personen. Gemeinschaftsräume im EG.

Konstruktion	

Holzelementbauweise (Brettschichtholz-Massivbauweise kombiniert mit Holzständerbau),
Fassaden aus bedruckten Schichtpressstoffplatten.

Anmerkungen	

Projekt im Bau, Fertigstellung Juni 2016.

Kennwerte
BGF Gesamt

2.707 m²

Anzahl Bewohner

162

Bewohner je
Wohneinheit

4-8

m² / Wohneinheit

49 m² - 90 m²

Anzahl Wohneinheiten

28

Herstellungskosten

138.000 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 120

Am Klarissenkloster - Integratives Wohnen in einer ehem. Klosteranlage
Planer 	

LK Architekten-Regina Leipertz/Martin Kostulski mit club L94 Landschaftsarchitekten, Köln (D)

Auftraggeber	
Erzbistum Köln
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Wohnhaus-Gruppe in Verbindung mit einem ehemaligen, für Wohnen und als Begenungsstätte umgenutzten Klostergebäude in Köln. Gezeigt wird von den Verfassern ausschließlich die städtebauliche Gestaltung des Komplexes, wobei unterschiedliche, miteinander
verknüpfte Hofräume durch die geplanten Neubauten gefasst werden. Die Neubauten sind
als 3-geschossige Häuser mit Lochfassaden dargestellt.

Nutzung	
	

Integratives Wohnen für Flüchtlinge und Nichtflüchtlinge bzw für die Caritas-Flüchtlingshilfe. Integrative Wohngruppen für Jugendliche. Keine Grundrisse dargestellt.
50 % der Bewohner sollen Flüchtlinge sein

Konstruktion	

Massivbauten mit „hochwertigen“ Putzfassaden.

Anmerkungen	

Baubeginn Juli 2016, Fertigstellung des Gesamtprojekts bis Oktober 2017.

Kennwerte
BGF Gesamt

12.000 m²

Anzahl Bewohner

Ca. 140, davon ca. 70
Flüchtlinge

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 8

m² / Wohneinheit

53 bis 117

Anzahl Wohneinheiten

33

Herstellungskosten

ca. 110.000,Euro / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 121

Ein Wohnhaus für Flüchtlinge mit 8 Wohneinheiten in Inden
Planer 	

Manfred Hammers, Aachen (D)

Auftraggeber	
Gemeinde Inden, Kreis Düren (NRW)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Wohngebäude in Dorfrandlage. 2-geschossige Bauweise mit Satteldach und Lochfassaden in Anlehnung an die ortstypische Bauweise.

Nutzung	

Grundrisse mit WE für 6 bzw. 8 Personen. Schlafräume für bis zu 4 Personen, rel. klei-nem
Gemeinschafts- / Aufenthaltsräume. 11,7 bzw. 13,4 m² Wohnfläche / Bewohner. Umbau für
eine spätere Nutzug als Familien- oder Ferienwohnungen dargestellt.

Konstruktion	

Das Gebäude wird aus geschosshohen, elementierten Holzrahmenelementen mit Putzoberfläche errichtet. Treppe und Laubengangerschließung werden als schallentkoppelte
Stahlkonstruktion vorgestellt. Das Dach besteht aus Nagelplattenbindern mit großformatigen Dachplatten.

Anmerkungen	

Ein erstes Wohnhaus im Ortsteil Schophoven soll noch 2016 bezugsfertig sein. Parallel
werden weitere Wohnungsstandorte geprüft.

Kennwerte
BGF Gesamt

913 m²

Anzahl Bewohner

56

Bewohner je
Wohneinheit

6 bzw.8

m² / Wohneinheit

80,5 und 93,5
m²

Anzahl Wohneinheiten

8

Herstellungskosten

137.500 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 122

Transfer Wohnraum Vorarlberg
Planer 	

Andreas Postner, Hermann Kaufmann, Konrad Duelli, Rankweil (A)

Auftraggeber	
Wohnbauselbsthilfe Vorarlberger gemeinn. reg. Gen.m.b.H.
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Wohnungsbauprogramm gleichzeitig für Flüchtende + Ortsansässige. 3- bis 2-geschossige Wohnhäuser mit Flachdach in ländlichem Umfeld zeilenförmig platziert. Klare einfache
Fassadengliederung mit raumhohen Fenstern. Holzverkleidung.

Nutzung	
	

Zentrales Treppenhaus, 2-Spänner (lt. Verfasser auch 3- und 4-spännige Typologien möglich). Je Etage große breite Flurbereiche mit Abstellräumen (2,3 m²) für jeden Bewohner.
Wohnungen mit Wohnküche und 2 Zimmern mit 3er und 2er-Belegung. 1 Wohnung mit
Wohnküche und einem Zimmer auch für einen Betreuer nutzbar. Gemeinschafts-Nutzgärten.

Konstruktion	

Holztafelbauweise, Bau mit lokalen Holzbauunternehmen.

Realisierbarkeit	 Baueingabeplanung läuft. Fertigstellung voraussichtlich Spätsommer 2016. Nutzerbeteiligung am Innenausbau möglich.
Kennwerte
BGF Gesamt

2.580 m²

Anzahl Bewohner

75 bis 125

Bewohne jeWohneinheit

2 bis 5

m² / Wohneinheit

40 bis 129 m²

Anzahl Wohneinheiten

20 bis 30 WE

Herstellungskosten

1.600 € / m²

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 123

Braunschweiger Wohn_Bausteine
Planer	

Dohle + Lohse Architekten GmbH, Braunschweig (D)

Auftraggeber	
Stadt Braunschweig, FB Hochbau und Gebäudemanagement
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Ein „Stadtbaustein für 10 Standorte. 2-geschossiges Haus mit Innenhof mit quadratischer
Grundfläche.
Zum Innenhof ringförmige Laubengangerschließung, möbelhafte Gestaltung durch Baukörperausbildung und horizontale und vertikale Holzverkleidung der Außenfassade.

Nutzung	

Durchgesteckte Schotten unterschiedlicher Breite, Wohnküchen zum Laubengang, innenliegende Bäder, Minimaleinheit mit einem Zimmer, Holzmöbel als Alkoven mit Etagenbett.
Je 100 Pers. Gemeinschaftsraum mit Küche und Betreuung/Verwaltung (umnutzbar).

Konstruktion	

Stahl-Modulbauweise (3,5 x 7,5 m), Bietern (Generalunternehmer) wurde Konstruktion freigestellt (unter Beibehalt des Fassadenbildes und Grundrisses (Massiv- Holz- oder Stahlbau). Die ersten 3 Bauten werden in Massivbauweise ausgeführt.

Realisierbarkeit	 In Realisierung, Fertigstellung Standort 1 bis 3 12/2016. Weitere Standorte bis Ende 2017.
Kennwerte
BGF Gesamt

1.800 m²

Anzahl Bewohner

100

Bewohne jeWohneinheit

2/4/6

m² / Wohneinheit

21 / 42 / 64 m²

Anzahl Wohneinheiten

10 / 8 / 8

Herstellungskosten

60.000 € /
120.000 € /
180.000 €

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 124

Integratives Wohnungsbauprojekt in Buchholz, Neubau
Planer 	

hauschild + siegel architecture, Hamburg (D)

Auftraggeber	
Holger Cassens, Hamburg
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

3 prismatisch geformte 4-geschossige Baukörper fassen einen Innenhof, der als Treffpunkt
und Kommunikationszentrum gedacht ist. Die Häuser haben Lochfassaden mit Verblendmauerwerk, die Laubengänge sind aus Betonfertigteilen, die Dächer sind begrünt. Die
Freiraumplanung sieht einen von den Bewohnern zu bewirtschaftenden Nutzgarten vor.

Nutzung	

25 Wohneinheiten mit Größen von 30-90 qm. Jede Einheit besteht aus 1-4 (Mehrbett-)
Schlafräumen, 1-2 Bädern und einer großen Wohnküche mit Innenhofbezug.

Konstruktion	

Massivbauweise. Verblendmauerwerk-Fassaden.

Anmerkungen	

Fertigstellung im Dezember 2016	

Kennwerte
BGF Gesamt

3.225 m²

Anzahl Bewohner

150

Bewohner je
Wohneinheit

2 bis 8

m² / Wohneinheit

30 bis 90 m²

Anzahl Wohneinheiten

25

Herstellungskosten

157.350 € /
WE (brutto)

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 125

Ausbauhaus 	Neukölln - Viel Raum zum Wohnen für unterschiedliche Lebensentwürfe
und Budgets
Planer	

Praeger Richter Architekten, Berlin (D)

Auftraggeber	
Baugruppe Ausbauhaus Neukölln GbR
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Geschosswohnungsbau als Baugruppenprojekt. 5-geschossiger Baukörper (+ DG). Regelhafte Regalstruktur des Rohbaus. 24 gleich große WE, jeweils ohne interne tragende
Wände. Vielzahl von Grundrissvarianten auf jeweils 120 m² Grundfläche. Regelhafte Fassadenstruktur Alle WE mit südseitigen Loggien bzw. Dachterrassen. Zweispänner-Typ.

Nutzung	

Hohe Nutzervielfalt. Darstellung von 9 Grundrissvarianten.

Konstruktion	

Massivbau. Teilweise Vorfertigung. Trennung von Rohbau und Ausbau. Mehrere Aus-baustandards.

Anmerkungen	

Fertigstellung Oktober 2014. Bezug zum Thema „Heimat in der Fremde“ nicht erkennbar.

Kennwerte
BGF Gesamt

3.572 m²

Anzahl Bewohner

70

Bewohner je
Wohneinheit

2 bis 8

m² / Wohneinheit

120 m²

Anzahl Wohneinheiten

24

Herstellungskosten

236.160 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 126

Lewenwerder 20, 21079 Hamburg
Planer 	

Plan-R Architektenbüro, Hamburg (D)

Auftraggeber	
fördern & wohnen AöR
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	
Nutzung	

Neun zweigeschossige Modulhäuser mit Satteldach, umlaufend giebelständig zu Grundstücksgrenzen orientiert, fassen dreieckigen Platz als gemeinschaftliche Spiel – und Freizeitfläche mit Bolzplatz. Jedes Modulhaus besteht aus 18 Einzelcontainern und beherbergt
je drei 3-Zi-Wohnungen und im OG eine 4-Zi-Wohnung, im EG zusätzlich Hausanschlussraum. Längsseitig mittig wird anstelle zweier übereinanderliegender Container offene Erschließungstreppe und Unterstellbereich geschaffen. Orangefarbene Fassadenverkleidung, Lochfassade.
Drei- und Vier-Zimmerwohnungen mit Küche und Bad. Ein Haus für zentrale Gemeinschaftsräume wie Verwaltung, Waschküche und Beratungsräume, Lagerräume.

Konstruktion	

Je Haus 18 Einzelcontainer, Satteldach als Leichtkonstruktion, Flächenfundamente.

Anmerkung	

Bezug April 2015.

Kennwerte
BGF Gesamt

3.240 m²

Anzahl Bewohner

200 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

4-8 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

62-77 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

34 WE

Herstellungskosten

98.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 127

„Mittendrin statt außen vor“ Flüchtlingswohnprojekt Kopernikusstr. Hannover
Planer 	

ksw architekten + stadtplaner gmbh, Hannover (D)

Auftraggeber	
Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

	
Nutzung	

Viergeschossiger Gebäuderiegel mit umlaufend auskragendem Flachdach. Eingeschnittene Gebäudeecken für Balkone. Mittig innenliegendes einläufiges Treppenhaus.
Für 10 Jahre Nutzung als Flüchtlingsunterkunft mit vier 4-Zimmerwohnungen je Geschoss.
Die Wohnküchen liegen an mittiger Längsseite und öffnen zu vorgesetzten Balkonen mit
temporären Außentreppen. Durch anschließende Änderungen der Innenwände entstehen
6 Mietwohnungen, deren Wohnbereiche auch zu den Eckbalkonen öffnen, Einbau eines
Aufzugs geplant, Wegfall der Außentreppen.
Je WE 4 Zimmer, Bad, Wohnküche.

Konstruktion	

Monolithisches Mauerwerk (Poroton), Stahlbeton. Geschossdecken: Stahlbeton Filigrandecken. Innenwände: Kalksandstein, Stahlbeton, Trockenbau. Gründach.

Anmerkung	

Inbetriebnahme April 2016.

Kennwerte
BGF Gesamt

2.311 m²

Anzahl Bewohner

52 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

4 Personen je
WE

m² / Wohneinheit

81-87 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

13 WE

Herstellungskosten

165.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 128

Flüchtlingssiedlung Steigertahlstraße
Planer	

MOSAIK Architekten BDA, Hannover (D)

Auftraggeber	
Baudezernat der Landeshauptstadt Hannover
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	

Drei 2-geschossige Wohnzeilen u-förmig angeordnet, fassen Gemeinschaftsflächen mit
zentralem 2-geschossigem Gemeinschafts- und Verwaltungsgebäude ein. Serielle Fassadenrasterung aufgelockert durch lebendige Farbigkeit und außenliegende aufgeständerte
Laubengänge, Freitreppen an den Enden der Zeilen bzw. als Verbinder der Baukörper.
Platzierung auf freiem Gelände.

Nutzung	

Eine Wohneinheit zusammengesetzt aus 2 bis 3 Schotten, Wohnküche am Laubengang,
innenliegende Nasszellen, 2 bzw. 3 Zimmer.

Konstruktion	

Vorfabrizierte langgestreckte Holzmodule einschließlich Innenausbau werden auf bauseits
vorhandene Streifenfundamente gesetzt.

Anmerkung	

8 Monate von der europaweiten Ausschreibung bis zur Fertigstellung / Bezug.

Kennwerte
BGF Gesamt

2.536 m²

Anzahl Bewohner

96

Bewohner je
Wohneinheit

3-5

m² / Wohneinheit

59-87 m²

Anzahl Wohneinheiten

26

Herstellungskosten

90.000 bis
139.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 129

Step‘n Slabs - Housing in Chile
Planer	

Pasel Kuenzel Architects, Berlin (D)

Auftraggeber	
Habitat para la Humanidad, Temuco, Chile
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

2- bis 3-geschossige Reihung von tragenden massiven Schotten mit den dienenden Funktionen (Treppe, Küche, Nasszelle) als vorgegebene Struktur, dazwischen Geschossebenen, die durch die Bewohner selbst ausgebaut werden konnten. Definierte Ausbauregeln.  
Je Haus eine Staffelung für eine Dachterrasse.

Nutzung	

Reihenhäuser über 2 bis 3 Geschosse, EG mit Küche, je Geschoss eine Nasszelle, Dachterrasse.

Konstruktion	

Mischkonstruktion: Beton-Skellett und Holz mit Ziegelausfachung. Sicherheitsrelevante
und technische Bauteile durch Architekt geplant, Erweiterungen etc. erfolgt durch Selbstbau.

Anmerkung	

2004 bis 2012 in Chile realisiert. Weitere Bauabschnitte in Planung. Ständige „Transformation durch Selbstbau“.

Kennwerte
BGF Gesamt

5.088 bis
13.992 m²

Anzahl Bewohner

Ca. 1.500

Bewohner je
Wohneinheit

9 (Drei Generationen)

m² / Wohneinheit

32 - 88

Anzahl Wohneinheiten

159 (1. Phase)

Herstellungskosten

7.500 €
(Grundstruktur)

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 130

Empower
Planer	
	

Urban Think Tank, ETHZ + Ikhayalami, Zürich (CH)
Lehrstuhl ETH Zürich für Architektur und Städtebau (Prof. Alfredo Brillembourg u. Prof.
Hubert Klumpner) als interdisziplinäre Planungskollektiv konzentriert sich seit seiner Gründung 1998 in Caracas, Venezuela und Südafrika auf informelle Stadtentwicklung.
Auftraggeber	
Urban Think Tank, ETHZ + Ikhayalami
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Unterschiedlich große modulare Reihenhäuser werden in bestehende wilde Siedlungen in
Südafrika platziert. Sie sollen die bestehenden eingeschossigen Hütten sukzessive ersetzen und eine neue städtische Struktur entwickeln.

Nutzung	

Module als Schotten mit Nasszellen, Küchen, technische Infrastruktur, gestappelt und gereiht.

Konstruktion	

Tragende Wände aus Beton-Plansteinen auf Streifenfundamenten. Fassaden aus Trapezblech auf vorgefertigten Holzrahmen. Dach aus vorgefertigten isolierten Paneelen auf
Stahlträgern. Hoher Anteil als bauliche Eigenleistung.

Anmerkungen	

4 Einheiten fertiggestellt im Dezember 2015, 72 Einheiten geplant für Juli 2016.

Kennwerte
BGF Gesamt

182

Anzahl Bewohner

23

Bewohner je
Wohneinheit

3,4 und 8

m² / Wohneinheit

29 / 35 / 58

Anzahl Wohneinheiten

4

Herstellungskosten

7.000 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 131

RODENBEKER STR; Wohnunterkunft ö.R, 22395 Hamburg
Planer	

ASSMANN BERATEN + PLANEN GmbH / Achim Freund/ Katja Omidwar, Hamburg (D)

Auftraggeber	
f & w fördern und wohnen AöR
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Wohnanlage im nördlichen Hamburger Stadtrandgebiet aus 15 identischen 2-geschossigen Gebäuden in unterschiedlicher Ausrichtung, ergänzt durch vielfältige Außenanlagen.
Konvenioneller Gebäudetyp mit Satteldach und Lochfassaden, offene, überdachteTreppenräume.

Nutzung	

2 autarke Wohneinheiten pro Geschoss, 3- und 4-Zimmerwohnungen plus Küche und Bad
für jeweils 6 bis 8 Bewohner.

Konstruktion	

Fertigteilhäuser in Holzrahmenbauweise. Elementierte Fassaden, keine Angaben zum
Fassadenmaterial.

Anmerkungen	

Fertigstellung April 2016.

Kennwerte
BGF Gesamt

5.588 m²

Anzahl Bewohner

364

Bewohner je
Wohneinheit

6 bis 8

m² / Wohneinheit

62 und 77 m²

Anzahl Wohneinheiten

56

Herstellungskosten

187.786 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 132

Alter Flugplatz Bonames
Planer	

Dr. Wulf Bentlage / Christian Stefanescu, Frankfurt am Main (D)

Hersteller	

Solaris Raummodule GmbH, Frankfurt am Main

Auftraggeber	
Sozialdezernat Frankfurt am Main
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Wohnanlage für Flüchtlinge auf ehem. Flughafengelände aus 8 gleichen 2-geschossigen
Wohnhäusern und 2 Servicegebäuden. Holz-Systembauten. Regelhafte Fassaden mit hohem Fensteranteil. Skelettstruktur des Tragwerks bietet hohe Nutzungsflexibilität. Erschließung der WE direkt von außen, im OG über Treppe und Laubengang.

Nutzung	

Wohnungen für 4 bis 6 Personen mit grundsätzlich identischen Grundrissen: Aufenthaltsraum / Wohnküche, Sanitärzelle, 2 Schlafräume. 2 WE im OG etwas kleiner.

Konstruktion	

Holzständer-Fachwerk-Bau. Fassadenelemente aus Holz mit Photovoltaikmodulen.

Anmerkungen	

Fertigstellung bis Ende Juni 2016.

Kennwerte
BGF Gesamt

4.446 m²

Anzahl Bewohner

256 bis 384

Bewohner je
Wohneinheit

4 bis 6

m² / Wohneinheit

50 m²

Anzahl Wohneinheiten

64

Herstellungskosten

34.500 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 133

Wohnungen für Flüchtlinge und Obdachlose Ostfildern
Architekt 	

u3ba Arge camilo hernandez,urban 3 + Harald Baumann baumannarchitects, stuttgart/ camilo hernandez + harald baumann + nataly granados + andrea baumann, Stuttgart (D)

Auftraggeber	
Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft Ostfildern mbH, Stadt Ostfildern
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
Nutzung	

Drei Baukörper auf annähernd quadratischem Grundriss, mit nach außen gerichteten Pultdächern werden um gemeinsame Mitte ergänzt. Lochfassade mit weißen Fensterrahmen,
schwarze Fassadenverkleidung.
Außenliegende Treppenhäuser setzen sich farblich ab und markieren die Zugänge. Treppenabsätze als Ersatzbalkone erschließen je zwei Wohnungen je Geschoss.
Wohnungen sind zusammenschaltbar.
Je WE 2 Zimmer, Bad, in Flurzone integrierte Kochzeile.

Konstruktion	

Holzrahmenbauweise, Fassadenverkleidung mit schwarzen Bitumenwellplatten, Dach mit
schwarzen Ziegeln. Treppenhäuser verzinkte Stahlkonstruktion mit weißem Trapezblech.

Anmerkung	

Fertigstellung 2015.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.000 m²

Anzahl Bewohner

39 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

2-3 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

37m² / 48 m²
je WE

Anzahl Wohneinheiten

15 WE

Herstellungskosten

93.400 € je
WE

Wohnprojekt

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

P 149

Wohnen für Flüchtlinge Maybachstraße, Ostfildern Ruit
Planer 	

u3ba Arge camilo hernandez,urban 3 + Harald Baumann baumannarchitects, stuttgart/ camilo hernandez + harald baumann + nataly granados + andrea baumann, Stuttgart, D

Auftraggeber	
Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft Ostfildern mbH, Stadt Ostfildern
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	

Drei versetzt zueinander angeordnete Wohngebäude um gemeinsamen Freiraum gruppiert. In sich verschobene Gebäudehälften markieren Zugang.
Innenliegendes Treppenhaus für 4 Wohnungen je Geschoss. Zwei 2-Zimmerwohnungen,
zwei 3-Zimmerwohnungen. Abstellraum im Treppenhausbereich.
Unregelmäßige Lochfassade aus liegenden und stehenden, unterschiedlich großen Fensterformaten und einseitiger schräger Fensterlaibung.

Nutzung	

Je Wohnung 2 bzw. 3 Schlafzimmer, Wohnküche, Bad, WC.

Konstruktion	

Holzrahmenbauweise, changierende Außenhülle aus gekanteten und lackierten Blechen
mit broncefarbenen Fensterrahmen.

Anmerkung	

Geplante Fertigstellung Dezember 2016.

Kennwerte
BGF Gesamt

2.300 m²

Anzahl Bewohner

108 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

2 bzw. 4 Personen je WE

m² / Wohneinheit

34 m², 60 m²
je WE

Anzahl Wohneinheiten

36 WE

Herstellungskosten

91.600 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 134

Übergangswohnungen für Flüchtlinge
Planer 	

pagelhenn architektinnenarchitekt, Hilden (D)

Auftraggeber	
Amt für Wohnungswesen Stadt Köln
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	

Zweigeschossige Gebäude für je 4 Wohnungen je Geschoss erhalten an den Gebäudeecken Balkone. Kombination mehrerer Gebäude können durch unterschiedliche Reihung,
Stapelung oder versetzte Anordnung an das jeweilige Grundstück angepasst werden.
Innenliegende einläufige Erschließungstreppe von oben belichtet.
Horizontale Gliederung durch betonte, durchlaufende Brüstungsbänder. Mittiger zurückgesetzter Zugang an Längsseite.

Nutzung	

2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen mit Bad und Wohnküche mit Balkonzugang. Wohnungen
auch nutzbar für Gemeinschaftsaufenthalt in Kombination mit Büros.

Konstruktion	

Monolithische Ziegelbauweise. Wände und Decken verputzt. Linoleumböden.

Anmerkung	

Zwei Standorte in Köln. Fertigstellung Kuckucksweg Mai 2016, Potsdamer Straße August
2016.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.647m² /
1.738 m²

Anzahl Bewohner

68 / 76 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

4-10 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

47 - 95 m² /:
40 – 99 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

12 / 13 WE

Herstellungskosten

Ca. 138.300 €
je WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 135

Chausseestr. 44a Berlin 10115
Architekt 	

HZ-Plan GmbH & Atelier 33 GmbH, Potsdam, Deutschland

Auftraggeber	
Markus Heizmann & Saskia Barth
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
Nutzung	

Realisierung von einzelnen Modulbauten (10,45m x 5,28m).
Jedes Modul besteht aus einem Küchen-/Aufenthaltsbereich mit großer Panoramaverglasung und Zugangstür und einem Schlafzimmer als Durchgangsraum zum Badezimmer.
Module horizontal und vertikal stapelbar.
Grundmodul Wohnküche, Schlafraum, Bad.

Konstruktion	

Vorgefertigte Holzrahmenkonstruktion auf gedämmter Betonbodenplatte.

Anmerkung	

Fertigstellung Februar 2016 nach 2,5 monatiger Bauzeit.

Kennwerte
BGF Gesamt

55 m² je WE

Anzahl Bewohner

1-2 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1-2 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

48 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

1 WE

Herstellungskosten

90.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

P 150

Konzept „Modularer Aufbau“
Planer	

HZ-Plan GmbH & Atelier 33 GmbH, Potsdam, Deutschland

Auftraggeber	
kein Auftraggeber
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

	

Kombination mehrerer Grundmodule zu einem 5-geschossigen Wohngebäude bestehend
aus 4 Wohnmodulen je Geschoss. Zwischen den Wohnmodulen liegen zwei schmaleren
Einheiten, die getrennt voneinander zwei Erschließungstreppen und innenliegenden z.B.
Abstellraum aufnehmen.
Die einzelnen Module können mit innenliegender Wendeltreppe auch zu Maisonettewohnungen zusammengefasst werden. Wohnraum mit geschosshoher Verglasung.
Vertikale Holzverschalung.

Nutzung	

Grundmodul Wohnküche, Schlafraum, Bad.

Konstruktion	

Vorgefertigte Holzrahmenkonstruktion auf gedämmter Betonbodenplatte.

	

Realisierbarkeit	 Realisierung denkbar (3,5 monatige Bauzeit).

Kennwerte
BGF Gesamt

550 m²

Anzahl Bewohner

10-20 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1-4 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

48 m² (96m²)
je WE

Anzahl Wohneinheiten

8-10 WE

Herstellungskosten

90.000 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 136

Wohnungen für Asylsuchende in Tübingen
Planer 	

Haefele Architekten BDA, Belthlestr. 29, 72070 Tübingen (D)

Auftraggeber	
Landkreis Tübingen
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	
	
	
Nutzung	

Containerwohnanlage, 3-geschossige Gebäude sind T-förmig zueinander angeordnet.
Entstehender Hofbereich für Kinderspielplatz, Fahrradstellplätze, Gemeinschaftsterrasse.
Freistehende Laubengänge und Außentreppen erschließen die Obergeschosse und verbinden die drei Gebäude untereinander.
Farbgestaltung in Rot-, Orange-, Gelbtönen fassen die einzelnen Containermodule optisch
zusammen und sollen Identität des Ortes stärken.
Je Wohnung 2-3 Schlafräume, Wohnküche, Bad, Abstellraum. Im EG ein Gemeinschaftsaufenthaltsraum, Gemeinschaftsterrasse.

Konstruktion	

Modulbauweise, Stahlcontaineranlage, freistehende Stahltreppen und Laubengänge.

Anmerkung	

Fertigstellung April 2015.

Kennwerte
BGF Gesamt

1.419 m²

Anzahl Bewohner

96 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

4-5 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

55 m² je WE

Anzahl Wohneinheiten

21 WE

Herstellungskosten

131.430 € je
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 137

Bed by night
Planer	

Prof. Han Slawik Architekt / archtec, Hannover (D)

Auftraggeber	
Landeshauptstadt Hannover
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

„Projekt für Straßenkinder“. Gruppierung von Raummodulen / Containern in einer Glashülle aus transluzentem Industrieglas, die außerdem einen witterungsgeschützten Innenhof
umfasst.

Nutzung	

Verfasser: „Temporäre Nutzung durch Straßenkinder.“ Im Erdgeschoß befinden sich allgemeine Räume: Tagesaufenthalt, Versorgung, Büro. Das Obergeschoß beherbergt die
Schlaf- und Sanitärräume.

Konstruktion	

Konstruktion aus genormten Standardbauteilen: Fundamentplatten, Raummodule, Holztragwerk der Gebäudehülle, Industrieverglasung u.a. Das Gebäude kann nach der Nutzungsdauer rückstandsfrei umgesetzt, verändert oder in Einzelbauteilen wiederverwendet
werden.

Anmerkungen	

Fertigstellung 1. Phase 2002, 2. Phase (innere Umstrukturierung) 2006 / 2010

Kennwerte
BGF Gesamt

456 m²

Anzahl Bewohner

11

Bewohner je
Wohneinheit

1 bis 2

m² / Wohneinheit

76 m²

Anzahl Wohneinheiten

6

Herstellungskosten

32.000 € / WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 138

SMAQ MAX!
Planer	
	

SMAQ GmbH - ARTEC Architekten - Wimmer und Partner - raum & kommunikation,
Wien (A)

Auftraggeber	
BWS Gemeinnützige allgemeine Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft, Wien (A)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Plattform-Bausystem mit durchgesteckten Nutzeinheiten und frei konfigurierbaren Geschoßgrundrissen. 3m tiefe umlaufende Laubengang- / Loggienzonen. Innenliegende,
nicht tragende Lärchenholzfassaden. Darstellung zeigt zwei 4-geschossige (+ DG) Gebäudezeilen.

Nutzung	

Flexible Wohnzone zwischen den umlaufenden Laubengängen. Darstellung zeigt verschiedene Nutzungsvarianten

Konstruktion	

Modulbau. Mischbauweise aus Stahl-, Beton-, Holz-Fertigelementen. Fassaden: vorgefertigte Elemente in Holzrahmenbauweise, beplankt mit 3-Schicht-Lärchenplatten

Anmerkungen	

Im Bau. Fertigstellung September 2017.

Kennwerte
BGF Gesamt

16.888 m²

Anzahl Bewohner

740

Bewohner je
Wohneinheit

4

m² / Wohneinheit

74,10 m²

Anzahl Wohneinheiten

185

Herstellungskosten

130.027 € /
WE

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

Wohnprojekt

R 139

Koya
Planer	

m architecture, Brüssel (BE)

Auftraggeber	
kein Auftraggeber (Angabe: private)
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	

Freie Clusterbildung aus 1-geschossigen Bungalow-artigen Hauseinheiten. Die Hauseinheiten sind flexibel aus nutzungsbezogen unterschiedlichen kubischen Modulen („Zellen“)
zusammensetzbar.

Nutzung	

Wohnnutzung in unterschiedlichen Standards.

Konstruktion	

Holzkonstruktion. Holzfassaden.

Anmerkungen	

Prototyp fertiggestellt. Geplant ist die Produktion von Modulen für einzelne Funktionen.

Kennwerte
BGF Gesamt

110 m²

Anzahl Bewohner

4

Bewohner je
Wohneinheit

4

m² / Wohneinheit

110 m²

Anzahl Wohneinheiten

1

Herstellungskosten

110.000 € /
WE

Wohnprojekt

Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde / Bericht der Vorprüfung

R 148

Das Projekt Harzer Straße
Planer	

Benjamin Marx, Köln/Berlin (D)

Auftraggeber	
Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH
______________________________________________________________________________________
Gestaltung	
	

Komplettsanierung von 8 Berliner Altbauten in Berlin Neukölln, Pflasterung der Wege und
Anlegen eines Innenhofes mit Wandbild an Brandmauer gestaltet von Studenten und Paco Höller.
Neuvermietungen an Nicht-Roma haben Vorrang, um ethnische und soziale Durchmischung zu gewährleisten und Ghetto-Image zu vermeiden.

Nutzung	

Keine Grundrissdarstellungen.

Konstruktion	

Sanierung der Bäder und Fenster, Dämmung der Fassaden und Dächer, Renovierung der
Treppenhäuser, Erneuerung der Leitungen und Heizungen.

Anmerkung	

Fertigstellung der Sanierung Sommer 2012.

Kennwerte
BGF Gesamt

7.500 m²

Anzahl Bewohner

Ca. 600 Bewohner

Bewohner je
Wohneinheit

1-8 Personen
je WE

m² / Wohneinheit

30 - 140 m² je
WE

Anzahl Wohneinheiten

137 WE

Herstellungskosten

keine Angabe
        
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