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Periodical volume

Full text: Jahresbericht zur Luftgüte ... Issue 2010

Jahresbericht
h b i h zur Luftgüte
f ü
2010

Materialien zur Umwelt 2011/1
HERAUSGEBER:
Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern
Goldberger Straße 12
18273 Güstrow
Telefon: ( 03843) 777-0
Fax: (03843) 777-106
http://www.lung.mv-regierung.de
e-mail: poststelle@lung.mv-regierung.de
BEARBEITUNG:
Dr. Thomas Draheim, Dipl.-Ing. Sigrid Neubauer, Dipl.-Ing. Hans-Dieter Wosczyna
Abt. Immissionsschutz und Abfallwirtschaft, Dez. Luftmessnetz, Luftgüteinformationssystem
TITELFOTO:
Rapsfeld südlich von Rostock, Neubauer
DRUCK:
Zentrale Druckerei des Innenministeriums im
Landesamt für innere Verwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Lübecker Straße 287
19059 Schwerin
AUFLAGE:
120 Exemplare
BERICHTSSTAND:
12.10.2011
DOWNLOAD:
http://www.lung.mv-regierung.de/umwelt/luft/lume.htm
VERÖFFENTLICHUNG VON LUFTGÜTEDATEN:
Videotexttafel 677 des NDR
http://www.lung.mv-regierung.de/umwelt/luft/lume.htm

Güstrow, Oktober 2011

Diese Broschüre wird im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie
herausgegeben. Sie darf weder von Parteien noch von deren Kandidaten oder Helfern während des Wahlkampfes
zum Zwecke der Wahlwerbung verwendet werden. Dies gilt für alle Wahlen. Missbräuchlich ist insbesondere die
Verteilung auf Wahlveranstaltungen, an Informationsständen der Parteien sowie das Einlegen, Aufdrucken oder
Aufkleben parteipolitischer Informationen oder Werbemittel. Untersagt ist auch die Weitergabe an Dritte zur
Verwendung bei der Wahlwerbung. Auch ohne zeitlichen Bezug zu einer bevorstehenden Wahl darf die vorliegende
Druckschrift nicht so verwendet werden, dass dies der Parteinahme des Herausgebers zugunsten einzelner politischer
Gruppen verstanden werden kann. Diese Beschränkungen gelten unabhängig vom Vertriebsweg, also unabhängig
davon, auf welchem Wege und in welcher Anzahl diese Informationsschrift dem Empfänger zugegangen ist.

Vorwort
Mit dem Jahresbericht zur Luftgüte legt das Landesamt
für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) eine
umfassende Darstellung zur Luftqualität des Jahres 2010
in Mecklenburg-Vorpommern vor.
Der Jahresbericht ist eine wichtige Ergänzung zu den
aktuellen Luftgüteinformationen, welche das LUNG
stündlich aktualisiert im Videotext und im Internet
veröffentlicht.
Die Informationen basieren insbesondere auf Messungen
des kontinuierlich arbeitenden Luftgütemessnetzes, das
aus zwölf ortsfesten Messstationen besteht. Ergänzt
werden diese Messungen durch Untersuchungen zu
verschiedenen Staubinhaltsstoffen und Betrachtungen
zur langjährigen Entwicklung der Luftqualität.
Im Jahr 2010 traten neue Beurteilungsmaßstäbe auf Basis
der Europäischen Gesetzgebung zur Verbesserung der
Luftqualität in Europa in Kraft, die in Form der Neununddreißigsten Verordnung zur Durchführung des BundesImmissionsschutzgesetzes (39. BImSchV) in nationales
Recht umgesetzt wurden. Dazu gehört die Verschärfung
der Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) sowie die
Einführung der neu zu überwachenden Komponente
Feinstaub PM2,5. Bundesweit werden 36 Messstationen
zur Bestimmung des Indikators für die durchschnittliche
Exposition (AEI) gegenüber PM2,5 herangezogen; aus
Mecklenburg-Vorpommern sind dies die Stationen in
Warnemünde und in Güstrow.
Die Auswertung der Immissionsmessungen des Jahres
2010 belegt die allgemein gute Luftqualität in Mecklenburg-Vorpommern. Überschreitungen von Grenzwerten
zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurden im
Berichtszeitraum nur an der stark durch den motorisierten Verkehr belasteten Messstation Rostock-Am Strande
registriert. Hier kam es wie in den Vorjahren zur Überschreitung des zulässigen Jahresmittelwertes für Stickstoffdioxid.
Aufgrund dieser Überschreitungen wurde für das
betroffene Gebiet ein Luftreinhalteplan zur Reduzierung
der Stickstoffdioxid- und Feinstaubbelastung erforderlich, der bereits im Jahr 2008 vorgelegt wurde. Ferner
wird durch die Überschreitung im Jahr 2010 eine
Notifizierung bei der Europäischen Kommission notwendig, die im September 2011 eingereicht wurde.
Auch zukünftig werden die verschärften Grenzwerte
Mecklenburg-Vorpommern nicht vor große Probleme
stellen. Die Messwerte belegen, Einheimische und
Touristen können hierzulande in reiner Luft arbeiten und
sich erholen.

.

3

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Jahresbericht zur Luftgüte des Jahres 2010

Inhalt
1

Zusammenfassung........................................................................................................................

Seite

7

2

Das Luftmessnetz Mecklenburg-Vorpommern .......................................................................

Seite

8

3

Meteorologische Bedingungen des Jahres 2010 ....................................................................

Seite 11

4

Bewertung der Luftgütedaten des Jahres 2010 ......................................................................

Seite 12

5

Langjährige Entwicklung der Luftqualität in Mecklenburg-Vorpommern ....................

Seite 15

6

Rechtliche Grundlagen der Bewertung .................................................................................

Seite 18

Anhang 1:

Prüfung auf Einhaltung der Grenzwerte für das Jahr 2010 ................................

Seite 19

Anhang 2:

Langjährige Entwicklung der Luftqualität in Mecklenburg-Vorpommern ...

Seite 24

Anhang 3:

Maßstäbe zur Beurteilung der Luftbelastung .........................................................

Seite 35

5

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie
den AOT40-Wert beurteilt. 2010 wurde der höchste
Wert in Göhlen (14772 μg/m3*h) beobachtet, gefolgt
von Löcknitz (13074 μg/m3*h); der Zielwert von
18000 μg/m3·h wurde jedoch nur zu etwa 78 % ausgeschöpft.
Für Feinstaub (PM10) kann seit 2002 kein eindeutiger
Trend mehr beobachtet werden. Stattdessen schwanken die jährlichen PM10-Staubimmissionen von Jahr zu
Jahr in Abhängigkeit von der Witterung. Im Jahr 2010
lagen die Werte im Vergleich zu den drei Vorjahren
höher, was vor allem auf die lang anhaltende trockene
und kalte Witterungsperiode zu Beginn des Jahres
zurückzuführen ist. So wurden an allen Stationen
Überschreitungen des Tagesmittelwertes von 50 μg/m3
beobachtet, jedoch wurden die maximal zulässigen
35 Überschreitungstage an allen Stationen eingehalten. Die meisten Überschreitungen wurden mit
33 Tagen an der Station Rostock-Am Strande gezählt.
Der Grenzwert bezogen auf den PM10-Jahresmittelwert wurde an allen Stationen sicher eingehalten.
Die Konzentrationen von Nickel, Cadmium, Arsen und
Blei im PM10 liegen im Berichtszeitraum deutlich unter
den relevanten Ziel- bzw. Grenzwerten.
Auch für partikelgebundenes Benzo(a)pyren wurden
keine nennenswerten Konzentrationen registriert.

1 Zusammenfassung
Die Auswertung der Messwerte zur Luftgüte des Jahres
2010 ergeben für Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid und
Benzol Immissionskonzentrationen auf niedrigem
Niveau. Die Werte der genannten Luftschadstoffe
liegen landesweit deutlich unterhalb der gesetzlich
vorgegebenen Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit und zum Schutz der Vegetation.
So ergeben sich für Schwefeldioxid Jahresmittelwerte
zwischen 2 und 4 μg/m3. Der höchste beobachtete
Wert erreicht damit gerade ein Fünftel des nach der
39. BImSchV maximal zulässigen Wertes zum Schutz
der Vegetation. Für Schwefeldioxid macht sich der
Ferntransport nur noch schwach an der weit östlich im
Land gelegenen Station Löcknitz bemerkbar.
Für Kohlenmonoxid und Benzol liegen die beobachteten Werte bei etwa einem Fünftel der nach der
39. BImSchV maximal zulässigen Werte.
Bei den überwiegend durch den motorisierten Verkehr
verursachten Stickstoffdioxidimmissionen ist in den
letzten Jahren kein abnehmender Trend mehr zu
erkennen. Die Grenzwerte werden jedoch an allen
Stationen mit Ausnahme der Station Rostock-Am
Strande sicher eingehalten. An der Messstelle RostockAm Strande wurden in den letzten fünf Jahren Überschreitungen des Grenzwertes für Stickstoffdioxid
zuzüglich der Toleranzmarge bezogen auf das Jahresmittel registriert. Daher ist für den betroffenen Bereich
ein Luftreinhalteplan zur Reduktion der Stickstoffdioxidbelastung erarbeitet worden. Auch im Jahr 2010
wurde der nach 39. BImSchV maximal zulässige Jahresmittelwert überschritten, woraus sich die Notwendigkeit der Notifizierung bei der Europäischen Kommission ergibt.

Die Luftgütedaten für Mecklenburg-Vorpommern
werden durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz
und Geologie (LUNG) bereitgestellt. Aktuelle Informationen über die Luftgüte in Mecklenburg-Vorpommern
werden in umfangreicher Form im Internet unter der
folgenden Adresse veröffenlicht:
http://www.lung.mv-regierung.de/umwelt/luft/lume.htm .

Im Stundenrhythmus erscheinen aktuelle Ozon- und
Stickstoffdioxidkonzentrationen sowie PM10-Feinstaubtagesmittel des Vortages auf der Videotexttafel 677 des NDR.

Auch für Ozon ist kein signifikanter Rückgang der
Konzentrationen seit 1994 erkennbar. Die Ozonjahresmittelwerte sind stark durch die Witterungssituation
der Jahre geprägt. Im Vergleich zu den Jahren 2008
und 2009 fiel das Jahr 2010 aufgrund der für die Ozonbildung günstigeren Witterungsbedingungen ozonreicher aus. Ausgeprägte Episoden hoher Ozonkonzentrationen wurden insbesondere im Juli beobachtet.
Der Informationswert der 39. BImSchV zum Schutz der
menschlichen Gesundheit von 180 μg/m3 wurde jedoch nur zweimal in Göhlen (09./10.07.2010) und
einmal am 10.07. an den anderen ländlich gelegenen
Stationen Gülzow, Löcknitz, Stuthof und Leizen sowie
in Güstrow überschritten; die Alarmschwelle von
240 μg/m3 wurde aber an keiner der Stationen erreicht.
Der Zielwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit
(120 μg/m3 als höchster Achtstundenmittelwert während eines Tages) wurde 13-mal in Göhlen (Mittel
2008-2010) überschritten, wobei 25 Überschreitungen
im Kalenderjahr zugelassen sind. An den anderen
Stationen lag die Zahl der Überschreitungen noch
darunter. Die Gefährdung der Vegetation wird durch

7

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie
scher aromatischer Kohlenwasserstoffe wie Benzo(a)pyren bestimmt.

2 Das Luftmessnetz Mecklenburg-Vorpommern
Die Überwachung der Luftqualität ist rechtlich im
Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) verankert
(§ 44 Abs. 1). Demnach müssen die zuständigen Behörden die Luftqualität erfassen, die Entwicklung der
Immissionsbelastung ermitteln, die Einhaltung der
Grenzwerte überwachen sowie gegebenenfalls geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität
einleiten. Die Überwachung der Luftqualität erfolgt in
Mecklenburg-Vorpommern durch das Luftmessnetz
des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG). Eine wichtige Teilaufgabe ist die Information der Öffentlichkeit über die aktuelle Immissionssituation entsprechend der gesetzlichen Vorgaben. Die aktuellen Immissionsdaten können fortwährend im Internet unter der Adresse
http://www.lung.mv-regierung.de/umwelt/luft/lume.htm
und über die Videotexttafel 677 des NDR abgerufen
werden.
Zur dauernden Überwachung der Luftqualität betreibt
das LUNG ein Luftmessnetz, welches im Jahr 2010 aus
12 stationären Messcontainern bestand. Das Messnetz
ist so ausgelegt, dass für das Land MecklenburgVorpommern eine weitgehend flächendeckende Immissionsüberwachung ermöglicht wird. Die Standorte
der Hintergrundstationen sind so angeordnet, dass sie
jeweils für ein größeres Areal sowie für ähnliche Bereiche repräsentativ sind.
Entsprechend der gesetzlichen Anforderungen werden
neben den ländlichen und städtischen Hintergrundmessstellen auch Messstellen in unmittelbarer Nähe zu
stark frequentierten Straßen betrieben, um die Belastung durch den motorisierten Verkehr zu erfassen.
Verkehrsbezogene Messstellen werden in den Städten
Rostock, Neubrandenburg, Stralsund und Schwerin
betrieben. In der Tabelle 1 sind die Messstandorte mit
Koordinaten angegeben, die Lage der Stationen ist der
Übersichtskarte (Abb. 2.2) zu entnehmen.
Je nach Standort sind die Messcontainer mit kontinuierlich arbeitenden Messgeräten ausgestattet, die es
ermöglichen, Schadstoffkomponenten wie Stickoxide,
Schwefeldioxid, Ozon, Kohlenmonoxid, Benzol, PM10
und PM2,5 in hoher zeitlicher Auflösung zu messen
und die Messwerte stündlich mittels Datenfernübertragung an die Messnetzzentrale in Güstrow zu übertragen.
Neben den kontinuierlich arbeitenden Messgeräten
befinden sich an mehreren Messstandorten auch diskontinuierlich arbeitende Probenahmeeinrichtungen
für partikelgebundene Luftschadstoffe. Die Probenahme auf Filtern dient zum einen der Qualitätssicherung der automatischen Staubmesstechnik, zum
andereren findet an einzelnen Standorten eine analytische Bestimmung der darauf abgeschiedenen Staubinhaltsstoffe im Labor des LUNG statt. Unter anderem
werden dort die Gehalte der Schwermetalle Blei, Cadmium, Nickel und Arsen sowie verschiedener polyzykli-

Abbildung 2.1: Luftmesscontainer am Standort Rostock-Stuthof,
[LUNG, Dez.500, Neubauer]

An einzelnen Messstationen werden außerdem meteorologische Parameter (Temperatur, Luftdruck, relative
Luftfeuchtigkeit, Windrichtung, Windgeschwindigkeit,
Niederschlagssumme) bestimmt, um die für Entstehung und Ausbreitung von Luftverunreinigungen bedeutsamen meteorologischen Bedingungen zu erfassen.
Eine Beschreibung der Standortcharakteristik der einzelnen Messstationen sowie die Übersicht der dort
kontinuierlich überwachten Komponenten ist der Tabelle 2 zu entnehmen.
Der vorliegende Bericht stellt die Ergebnisse der Luftgüteüberwachung des Luftmessnetzes M-V für das Jahr
2010 dar. Die Immissionskenngrößen der 12 Messstationen werden aus lufthygienischer Sicht bewertet und
mit den Werten der vergangenen Jahre verglichen.

8

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

R.-Warnemünde R.-Warnemünde R.-Warnemünde Rost--Holbeinpl.
Luftmessnetz Mecklenburg-Vorpommern
verkehrsnah gelegene Messstation
Messstation im städt. Hintergrund
ländlich gelegene Messstation
Stralsund
Rost.-Warnemünde

Rost.-Stuthof
Rost.-Am Strande

Rost.-Holbeinpl.
Gülzow
Güstrow
Schwerin-Obotritenring
Zarrentin

Neubrandenburg

Löcknitz

Göhlen

LUNG MV, Dez.500

Abbildung 2.2: Luftmessstationen des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie M-V (Stand 01/2010)
Tabelle 1: Standorte der Luftmessstationen (Stand 01/2010)
Station

Standort

Geogr.
Breite

Geogr.
Länge

Betrieb seit

Rosock-Am Strande

Am Strande/ Grubenstraße

54° 05′ 32″

12° 08′ 31″

01.01.2006

Rostock-Holbeinplatz

Holbeinplatz

54° 05′ 33″

12° 05′ 58″

25.01.2008

Neubrandenburg

Am Pferdemarkt/ Friedrich-Engels-Ring

53° 33′ 35″

13° 15′ 59″

01.01.1992

Stralsund

Tribseer Damm/ B105

54° 18′ 24″

13° 04′ 00″

01.01.1993

Schwerin-Obotritenring

Obotritenring/ Mozartstraße

53° 37′ 54″

11° 23′ 53″

05.04.2008

Rostock-Warnemünde

Stadtgebiet von Rostock

54° 10′ 16″

12° 04′ 48″

01.05.2006

Güstrow

Stadtgebiet von Güstrow

53° 46′ 54″

12° 10′ 31″

01.01.2004

Gülzow

9 km nordwestlich von Güstrow

53° 49′ 03″

12° 03′ 52″

01.01.1992

Löcknitz

Mewegen, 9 km nordöstlich von Löcknitz

53° 31′ 13″

14° 15′ 26″

01.01.1994

Rostock-Stuthof

14 km nordöstl. der City Rostocks; 4 km östl. des Hafens

54° 09′ 41″

12° 10′ 26″

01.01.1993

Göhlen

in der Nähe von Ludwigslust

53° 18′ 08″

11° 21′ 46″

01.02.1998

Zarrentin

am Biosphärenreservat Schaalsee

53° 32′ 37″

10° 55′ 47″

01.01.2001

9

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 2: Standortcharakteristiken und messtechnische Ausstattung der Luftmessstationen (Stand 01/2010)
Station

Charakterisierung

Komponenten

Gülzow

Hintergrund, ländlich
Landkreis Güstrow, ca. 9 km westlich von Güstrow gelegen,
Umfeld landwirtschaftlich genutzt, keine Stallanlagen mit größeren
Viehbeständen

PM10, Stickoxide,
Schwefeldioxid, Ozon
PM10-Inhaltsstoffe
(Schwermetalle, PAK)

Löcknitz

Hintergrund, ländlich
Landkreis Uecker-Randow, nahe der deutsch-polnischen Grenze im
südöstlichen Teil der Ueckermünder Heide, ca. 9 km nördlich der Kleinstadt Löcknitz in der Gemeinde Rothenklempenow im Ortsteil Mewegen
gelegen; Umfeld landwirtschaftlich genutzt, keine Stallanlagen mit
größeren Viehbeständen

PM10, Stickoxide,
Schwefeldioxid, Ozon

Göhlen

Rostock-Stuthof

Zarrentin

Güstrow

Rostock-Warnemünde

Rostock-Am Strande

Hintergrund, ländlich
Landkreis Ludwigslust, ca. 9 km westlich von Ludwigslust gelegen,
Umfeld landwirtschaftlich genutzt, keine Stallanlagen mit größeren
Viehbeständen
Hintergrund, ländlich
im Nordosten der Stadt Rostock am Rande der Rostocker Heide und
noch im Einflussbereich des Industrie- und Hafengebietes gelegen, bei
östlichen Winden leichter Einfluss des Verkehrs der nahe gelegenen L22
Hintergrund, ländlich
Landkreis Ludwigslust, am Rande einer Wohnbebauung der Kleinstadt
Zarrentin auf dem Gelände des Biosphärenreservates Schaalsee gelegen,
Umgebung ist ländlich geprägt, jedoch bei westlichen Winden leichte
Beeinflussung durch Landesstraße L04/041
Hintergrund, städtisch
im Stadtgebiet Güstrow auf dem Gelände der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege Güstrow (FHöVPR) gelegen;
die Stadt Güstrow (30 151 EW, Stand 31.12.2009; Statistisches Landesamt
Mecklenburg-Vorpommern) liegt etwa 45 km südlich von Rostock in
seenreicher, ländlich geprägter Umgebung
Hintergrund, städtisch
auf dem Gelände der Universität Rostock in der Richard-Wagner-Straße
im Ortsteil Warnemünde, zur Beurteilung der städtischen Hintergrundbelastung im Ballungsraum Rostock
städtisch, Verkehr
am nördlichen Rand der Innenstadt nahe der Kreuzung Am Strande
(L22)/ Grubenstraße; täglich passieren durchschnittlich mehr als 43 000
Fahrzeuge diesen Streckenabschnitt der L22

PM10, Stickoxide, Ozon

PM10, Stickoxide,
Schwefeldioxid, Ozon

PM10, Stickoxide,
Schwefeldioxid, Ozon

PM10, PM2.5,
Stickoxide, Ozon

PM10, PM2.5,
Stickoxide,
Schwefeldioxid, Ozon

PM10, Stickoxide

Rostock-Holbeinplatz

städtisch, Verkehr
an der L 22 in Höhe der Straßenbahnhaltestelle Holbeinplatz gelegen;
täglich passieren durchschnittlich mehr als 37 000 Fahrzeuge diesen
Streckenabschnitt

PM10, Stickoxide,
Schwefeldioxid, Ozon,
Kohlenmonoxid,
Benzol,
PM10-Inhaltsstoffe
(Schwermetalle, PAK)

Neubrandenburg

städtisch, Verkehr
im Kreuzungsbereich Friedrich-Engels-Ring (B 96)/Demminer Straße im
Nordosten des Innenstadtringes gelegen; täglich passieren ca. 30 000
Fahrzeuge die Demminer Straße im Bereich der Messstelle

PM10, Stickoxide, Ozon

Stralsund

städtisch, Verkehr
am Tribseer Damm in Höhe der Nr. 40 gelegen; der Tribseer Damm
bildete bis 2004 noch die wichtigste West-Ost-Achse durch die Hansestadt; neu errichtete Straßen und damit veränderte Verkehrsströme
haben zu einem vernehmlichen Rückgang der Verkehrsstärke an der
Messstation geführt und die Belastung der Luft ist entsprechend deutlich gesunken; Messung am Standort bis 28.7.2010

PM10, Stickoxide,
Schwefeldioxid, Ozon,
Kohlenmonoxid,
PM10-Inhaltsstoffe
(Schwermetalle, PAK)

Schwerin-Obotritenring

städtisch, Verkehr
am Obotritenring an der Einmündung Mozartstraße nahe der Innenstadt
gelegen; täglich passieren ca. 20 000 Fahrzeuge die Kreuzung im Bereich
der Messstelle

PM10, Stickoxide,
Kohlenmonoxid,
Benzol (Passivsammler)

10

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie
schläge differiert dabei stark. Nichtsdestoweniger lag
die Sonnenscheindauer im Gebietsmittel mit 1817,3
Stunden deutlich über dem langjährigen Mittel (19611990: 1648,4 Stunden). Insbesondere während der
langanhaltenden kalten winterlichen Witterung zu
Beginn des Jahres wurden landesweit hohe Staubkonzentrationen in der Außenluft gemessen. Während der
strahlungsreichen sommerlichen Witterungsperiode
Mitte Juli stiegen im ländlichen Raum die Ozonwerte
an; die detailierten Luftgütedaten des Jahres sind im
Anhang 2 dargestellt. Tabelle 3 gibt einen zusammenfassenden Überblick der monatlichen Witterungscharakteristik anhand der Lufttemperatur, des Niederschlags und der Sonnenscheindauer im Vergleich zu
den jeweiligen Normalwerten (Mittelwerte der Periode
1961-1990).

3 Meteorologische Bedingungen des Jahres 2010
Im Folgenden werden kurz die meteorologischen
Bedingungen des Jahres 2010 beschrieben, da der
Witterungsverlauf einen wesentlichen Einfluss auf die
Luftqualität hat. Die Witterungsbeschreibung basiert
auf den Daten von neun amtlichen Wetterstationen
des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf dem Gebiet
des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die im Witterungsreport des DWD veröffentlicht sind.
Meteorologisch gesehen fiel das Jahr 2010 für die
Region M-V mit einem Gebietsmittel der Lufttemperatur von 7,7 °C gegenüber dem langjährigen Mittel
(1961-1990: 8,2 °C) zu kühl aus. Das Gebietsmittel der
Jahresniederschlagshöhe lag im Vergleich zum langjährigen Mittel (1961-1990: 594,8 mm) mit 716,5 mm
deutlich höher, die räumliche Verteilung der Nieder-

Tabelle 3: Monatliche Beschreibung der Witterung anhand der Gebietsmittelwerte für Mecklenburg-Vorpommern für das Jahr 2010
(Datenbasis Witterungsreport des DWD )
Monat

Lufttemperatur,
Abweichung vom
langjährigen Mittelwert 1)

Niederschlag
im Verhältnis zum
langjährigen Mittelwert 1)

Sonnenscheindauer
im Verhältnis zum
langjährigen Mittelwert 1)

Januar

deutlich zu kalt
-4,1 K

zu trocken
83 %

unterdurchschnittlich
72 %

Februar

zu kalt
-1,6 K

geringfügig zu nass
105 %

unterdurchschnittlich
55 %

März

zu warm
+1,1 K

etwa gleich
101 %

überdurchschnittlich
107 %

April

zu warm
+1,3 K

deutlich zu trocken
38 %

überdurchschnittlich
131 %

Mai

zu kalt
-1,9 K

deutlich zu nass
189 %

unterdurchschnittlich
54 %

Juni

geringfügig zu warm
+0,1 K

zu trocken
55 %

überdurchschnittlich
122 %

Juli

deutlich zu warm
+4,3 K

deutlich zu trocken
45 %

überdurchschnittlich
138 %

zu warm
+1,0 K

deutlich zu nass
261 %

unterdurchschnittlich
63 %

geringfügig zu kalt
-0,2 K

zu nass
144 %

unterdurchschnittlich
90 %

zu kalt
-0,9 K

zu trocken
83 %

überdurchschnittlich
125 %

November

geringfügig zu warm
+0,2 K

deutlich zu nass
202 %

unterdurchschnittlich
46 %

Dezember

deutlich zu kalt
-5,4 K

zu trocken
76 %

unterdurchschnittlich
65 %

August
September
Oktober

1)

Klimanormalperiode 1961-1990

11

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

4 Bewertung der Luftgütedaten des Jahres 2010

Stickstoffoxide (NOx)

Die Bewertung der Messergebnisse der Luftmessstationen des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde
nach den Vorgaben der 39. BImSchV durchgeführt.

Die im Rahmen der Luftgüteüberwachung kontrollierten Stickstoffoxide (NOX) umfassen Stickstoffmonoxid
(NO) und Stickstoffdioxid (NO2) wobei letzteres eine
bedeutend größere Gefahr für die menschliche Gesundheit durch die Beeinträchtigung der Lungenfunktion darstellt. Stickstoffoxide entstehen überwiegend
aus dem Luftstickstoff als unerwünschtes Nebenprodukt bei der Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen
bei hoher Temperatur. Sie bilden sind wichtige Ozonvorläufer und tragen zur Versauerung und Eutrophierung von Böden und Gewässern bei. Der für die
Summe der Stickoxide (NOX) seit 2010 zum Schutz der
Vegetation geltende Jahresgrenzwert von 30 μg/m3
wird in den relevanten Beurteilungsgebieten sicher
eingehalten (s. a. Tabelle 1.2).

In den Tabellen 3.1 bis 3.7 des Anhangs 3 sind die
Grenz- und Zielwerte der entsprechenden Rechtsvorschriften zusammengefasst.
Bei der Beurteilung der gasförmigen Luftschadstoffe
wird der Normzustand mit einer Temperatur von 293 K
und einem Druck von 101,3 kPa zugrunde gelegt. Im
Folgenden wird auf die einzelnen Schadstoffe eingegangen.
Schwefeldioxid (SO2)
Schwefeldioxid in der Außenluft stammt vorwiegend
aus der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe wie
Kohle oder Öl. Während vor mehr als 20 Jahren die
Energieerzeugung und der Hausbrand große Mengen
an SO2 in die Atmosphäre freisetzten, spielen diese
Emissionen heute nur noch eine untergeordnete Rolle.
Die landesweit gemessenen Immissionen sind dementsprechend heute auf äußerst niedrigem Niveau und
werden eher durch die Verkehrsemissionen bestimmt.

Stickstoffmonoxid (NO)
Stickstoffmonoxid, im Wesentlichen durch den motorisierten Straßenverkehr verursacht, wird relativ schnell
luftchemisch abgebaut und spielt im ländlichen Raum
eine untergeordnete Rolle. Die höheren NOImmissionskonzentrationen werden nahezu ausschließlich in unmittelbarer Nähe stark befahrener
Straßen beobachtet. Der maximale Jahresmittelwert
von 48 μg/m3 ist an der Verkehrsmessstation RostockAm Strande ermittelt worden. An allen anderen verkehrsnahen Messstationen variieren die Jahresmittelwerte zwischen 8 und 20 μg/m3. Im Vergleich dazu
liegen die NO-Konzentrationen an den Stationen im
ländlichen und im städtischen Hintergrund bei 1 bis
3 μg/m3 (s. a. Tabelle 2.4).

An allen Messstationen des Landes MecklenburgVorpommern wurden 2010 die nach der 39. BImSchV
gültigen Grenzwerte zum Schutz der menschlichen
Gesundheit sowie zum Schutz von Ökosystemen sicher
eingehalten (s. a. Tabelle 1.1).
Die Jahresmittelwerte 2010 lagen mit Werten zwischen
2 und 4 μg/m3 in der Nähe der Nachweisgrenze der
Messgeräte, die Differenzen zwischen den verschiedenen Stationen sind gering. Sowohl der höchste Jahresmittelwert (4 μg/m3) als auch der höchste Winterhalbjahreswert (5 μg/m3) wurden an der ländlichen Station
in Löcknitz registriert (s. a. Tabelle 1.1). Das der SO2Ferntransport nicht gänzlich ohne Einfluss ist, lässt sich
an der Schadstoffwindrose der am weitesten östlich
gelegenen Messstation Löcknitz in der Abbildung 4.1
ablesen, die höchsten SO2-Konzentrationen werden
hier im Mittel bei südöstlichen Winden registriert.
Dennoch bleiben die Werte auch unter diesen meteorologischen Bedingungen auf vergleichsweise niedrigem Niveau.

Stickstoffdioxid (NO2)
Der seit 2010 geltende Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid in der Außenluft zum Schutz der Gesundheit
wird trotz erfolgter Minderungsmaßnahmen an einer
Messstelle überschritten. An der Messstelle Rostock–
Am Strande lag der Jahresmittelwert im Jahr 2010 bei
44 μg/m3, zulässig sind 40 μg/m3. Gegenüber den
Vorjahren ist hier zwar eine ausgeprägte Abnahme zu
verzeichnen, diese ist jedoch hauptsächlich auf die
durch umfangreiche Bauarbeiten im Jahr 2010 verursachte deutliche Verringerung der Zahl der die Messstelle passierenden Fahrzeuge zurückzuführen. Da der
ab 2010 gültige Grenzwert von 40 μg/m3 gleichwohl
nicht eingehalten wurde, ist eine Notifizierung bei der
EU obligatorisch. Der Notifizierung ist ein Maßnahmenkatalog (Luftreinhalteplan1) beizufügen, der die
Einhaltung des Grenzwertes bis zum Jahr 2015 sicherstellt. An allen anderen Messstationen des Landes
Mecklenburg-Vorpommern wird der Jahresgrenzwert
sicher eingehalten (s. a. Abb. 4.2).

N
NW

W

10
8
6
4
2
0

NO

O

SW

SO2 in µg/m³

SO
S

1

Der Luftreinhalte- und Aktionsplan für die Hansestadt
Rostock (Stand 2008) ist unter der Internetadresse
http://www.lung.mv-regierung.de/insite/cms/umwelt/luft/luft_
lrp/lrp_luftreinhalteplan.htm abrufbar.

Abb. 4.1: SO2-Konzentration in Löcknitz 2010 gemittelt über acht
Windrichtungsklassen (Konzentrationswindrose)

12

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie
mehr darauf hinzuweisen, dass auch auf Baustellen
geeignete Maßnahmen getroffen werden sollen, die
eine zusätzliche Staubaufwirbelung verhindern.

Abb. 4.2: Jahresmittelwerte 2010 der Stickstoffdioxidkonzentration
Abb. 4.3: Anzahl der Tage mit PM10-Tagesmittewerten
>50 μg/m3 im Jahr 2010

Der Grenzwert für die kurzzeitige Exposition von
200 μg/m3 als Stundenmittelwert, der nicht öfter als 18mal im Kalenderjahr überschritten werden darf, wurde
lediglich einmal an der Station Rostock–Am Strande
mit 201 μg/m3 überschritten. Die Einhaltung des auf
die Stunde bezogenen Immissionsgrenzwertes stellt
damit in Mecklenburg-Vorpommern kein Problem dar.

Feinstaub (PM2,5)
Bei PM2,5 handelt es sich um die Fraktion des Schwebstaubs, die sich auf Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser ≤ 2,5 μm bezieht.

Die emissionsferneren ländlichen Standorte sind wesentlich weniger mit Stickstoffdioxid belastet als die
verkehrsnahen Stationen. Die gemessenen Jahresmittelwerte für Stickstoffdioxid an den ländlich gelegenen
Messstationen liegen bei 8 bis 14 μg/m3(s. a.Tab. 1.2).

Die im Juni 2008 in Kraft getretene EU-Luftqualitätsrichtlinie 2008/50/EG, die durch die 39. BImSchV im
Juni 2010 in nationales Recht umgesetzt wurde, sieht
neben Zielwerten und Grenzwerten für PM2,5 ein
nationales Ziel zur Expositionsreduktion vor. Hierbei
steht eine generelle Verbesserung der Luftqualität zum
Gesundheitsschutz im Vordergrund, nicht nur eine
Begrenzung an Belastungsschwerpunkten. Dafür ist in
der Richtlinie eine PM2,5-Reduktion der städtischen
Hintergrundbelastung bis 2020 je nach Vorbelastung
um bis zu 20 % vorgesehen. Um die Reduktion zu
überprüfen, wird ein „Indikator für die durchschnittliche Exposition“ (AEI) eingeführt. Dieser wird als über
drei Kalenderjahre gleitender Mittelwert der deutschlandweit im städtischen Hintergrund registrierten
Konzentrationswerte berechnet. Bis zum Jahr 2015
muss die Belastung bereits auf 20 μg/m3 reduziert
werden. Diese Verpflichtung zur Expositionsreduktion
entspricht einem Grenzwert, d. h. dieser Wert darf
unter keinen Umständen überschritten werden. Zusätzlich ist in der neuen Luftqualitätsrichtlinie ein
Grenzwert für den Jahresmittelwert von 25 μg/m3
festgelegt, der im gesamten Bundesgebiet ab dem Jahr
2015 eingehalten werden muss, d. h. nicht nur im
städtischen Hintergrund sondern auch an Belastungsschwerpunkten.
Für das Jahr 2010 wurden an beiden im städtischen
Hintergrund gelegenen Stationen Rostock-Warnemünde und Güstrow Jahresmittelwerte von 12 μg/m3
bzw. 15 μg/m3 (s. a. Tabelle 1.4). aus den gravimetrischen Messungen ermittelt.

Feinstaub (PM10)
Seit 1998 wird anstelle der Gesamtschwebstaubkonzentration die Konzentration der PM10-Fraktion des
Schwebstaubs, das sind Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser ≤ 10 μm, ermittelt.
Die PM10-Jahresmittelwerte liegen in MecklenburgVorpommern im Jahr 2010 zwischen 18 und 31 μg/m3.
Der Grenzwert von 40 μg/m3 bezogen auf das Jahresmittel wird damit wie in den Vorjahren an keiner Station überschritten. Der höchste gemessene Jahresmittelwert wurde mit 31 μg/m3 an der verkehrsnahen Station
Rostock–Am Strande ermittelt.
Der Tagesmittelwert von 50 μg/m3, der im Jahr nicht
öfter als 35-mal überschritten werden darf, stellt für
Feinstaub den wesentlich strengeren Grenzwert dar.
Auch dieser Grenzwert wurde 2010 an allen Messstandorten eingehalten (s. a. Tabelle 1.3 u. Abb. 4.3).
An der verkehrsnahen Messstation Rostock–Am Strande wurden 33 Überschreitungstage registriert, wobei
an acht der 33 Tage auch die anderen Rostocker Stationen Überschreitungen aufwiesen.
Ein Teil der hier registrierten Überschreitungstage ist
eindeutig auf die Wirkung lokaler Baumaßnahmen
zurückzuführen. In diesem Zusammenhang ist einmal

13

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie
wirkungen auf die menschliche Gesundheit und die
Umwelt insgesamt zu verhindern oder zu verringern
sind. Benzo(a)pyren entsteht insbesondere bei der
unvollständigen Verbrennung und kann daher u.a. in
den Rauchgasen von Holz- und Kohlefeuerungsanlagen aber auch in Abgasen von Kraftfahrzeugen festgestellt werden.

Kohlenmonoxid (CO)
Die Einhaltung des gültigen CO-Grenzwertes stellt in
Mecklenburg-Vorpommern kein Problem dar (s. a. Tabelle 1.5). Die maximalen 8-Std.-Mittelwerte des Jahres
2010 liegen mit Werten zwischen 1,27 mg/m3 und
1,76 mg/m3 an den verkehrsnahen Messstationen
Schwerin-Obotritenring und Rostock-Holbeinplatz weit
unter dem Grenzwert von 10 mg/m3 (s. a. Tabelle 2.13).

Die Jahresmittelwerte für Benzo(a)pyren im Feinstaub
(PM10) lagen im Jahr 2010 an den Stationen in Mecklenburg-Vorpommern mit Werten zwischen 0,44 und
0,47 ng/m3 bei maximal 50 % des ab 01.01.2013 verbindlichen Zielwertes der 39. BImSchV von 1 ng/m3.
Die im Luftmessnetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern untersuchten PAK sind Benzo(a)pyren (BaP),
Benzo(b)fluoranthen (BbF), Coronen (COR), Benzo(ghi)perylen (BghiP), Benzo(k)fluoranthen (BkF), Benzo(a)anthracen (BaA), Chrysen (CHR), Indeno(1,2,3-cd)pyren
(INP), Benzo(e)pyren (BeP) und Dibenzo(a,h)anthracen
(DahA). In der Tabelle 4 sind die für das Jahr 2010 im
Luftmessnetz ermittelten Jahresmittelkonzentrationen
der verschiedenen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe dargestellt.

Benzol
Zum Schutz der menschlichen Gesundheit beträgt der
Grenzwert der 39. BImSchV für Benzol 5 μg/m3. Die an
den Stationen in Mecklenburg-Vorpommern ermittelten Benzolkonzentrationen liegen mit einer Ausschöpfung des Grenzwertes um maximal 25 % auf sehr niedrigem Niveau (s. a. Tabelle 1.6).
Blei im Feinstaub/PM10 (Pb)
Die Jahresmittelwerte für Blei im Feinstaub (PM10)
liegen ebenfalls weit unter dem zulässigen Grenzwert
der 39. BImSchV zum Schutz der menschlichen Gesundheit von 0,5 μg/m3 (s. a. Tabelle 1.7). Die gemessenen Bleikonzentrationen im Jahr 2010 lagen bei
lediglich 0,005 μg/m3.

Ozon (O3)
Während die Ozonschicht in der Stratosphäre den
Schutz der Lebewesen vor schädlicher harter UV-Strahlung garantiert, gehen von einer zu hohen Ozonkonzentration in der bodennahen Luftschicht schädliche
Effekte für die menschliche Gesundheit und die Vegetation aus. Ozon wird im Gegensatz zu den meisten
anderen Luftschadstoffen nicht direkt emittiert sondern in größeren Mengen bei sommerlicher strahlungsreicher Witterung über eine Vielzahl von Reaktionsmechanismen aus Vorläufersubstanzen, zu denen
die Stickoxide und verschiedene flüchtige organische
Verbindungen gehören, sekundär gebildet.
Die Auswertung der Ozonsituation des Jahres 2010
erfolgt gemäß der 39. BImSchV. Die Informationsschwelle zum Schutz der menschlichen Gesundheit
von 180 μg/m3 wurde nur an maximal zwei Tagen
überschritten: am 10. Juli 2010 an allen ländlichen
Stationen; in Göhlen und Leizen zusätzlich auch am
9. Juli. Die maximalen Einstundenmittelwerte lagen
während der genannten Tage an den ländlichen Stationen zwischen 192 und 201 μg/m3, eine Überschreitung der Alarmschwelle von 240 μg/m3 wurde damit
im Jahr 2010 an keiner Station registriert (s. a. Tabellen
1.12 und 1.13).

Cadmium im Feinstaub/PM10 (Cd)
Die Jahresmittelwerte für Cadmium im Feinstaub
(PM10) lagen mit Werten zwischen 0,14 und 0,15 ng/m3
für das Jahr 2010 deutlich unter dem ab 01.01.2013
verbindlichen Zielwert von 5 ng/m3 (s. a. Tabelle 1.8).
Nickel im Feinstaub/PM10 (Ni)
Für Nickel im Feinstaub (PM10) wurden im Jahr 2010
Werte zwischen 0,82 (Gülzow) und 2,15 ng/m3 (Rostock-Holbeinplatz) festgestellt. Damit wird schon jetzt
der ab 01.01.2013 verbindliche Zielwert zum Schutz
der menschlichen Gesundheit und die Umwelt von
20 ng/m3 sicher eingehalten (s. a. Tabelle 1.9).
Arsen im Feinstaub/PM10 (As)
Die Jahresmittelwerte für Arsen im Feinstaub (PM10)
lagen 2010 zwischen 0,53 und 0,61 ng/m3. Der ab
01.01.2013 verbindliche Zielwert von 6 ng/m3 wird
damit schon jetzt sicher eingehalten (s. a. Tabelle 1.10).
Benzo(a)pyren im Feinstaub/PM10 (BaP)
Benzo[a]pyren dient als Marker für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, deren schädliche Aus

Tabelle 4. Jahresmittelwerte verschiedener PAK im PM10 für das Jahr 2010
BaP
in ng/m3

Bep
in ng/m3

COR
in ng/m3

BbF
in ng/m3

BkF
in ng/m3

BaA
in ng/m3

CHR
in ng/m3

DahA
in ng/m3

BghiP
in ng/m3

INP
in ng/m3

Rostock-Holb.

0,44

0,63

0,13

0,63

0,20

0,29

0,40

0,056

0,429

0,43

Gülzow

0,47

0,68

0,15

0,74

0,23

0,31

0,47

0,070

0,46

0,52

Messstation

14

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Der Zielwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit, der als 8-Stundenmittelwert 120 μg/m3 (einstündig gleitend) an höchstens 25 Tagen im Jahr gemittelt über 3 Jahre überschreiten darf, wurde im
Berichtszeitraum (2008-2010) an allen Stationen eingehalten (s. a. Tabelle 1.12 u. Abb. 4.4). Die meisten
Überschreitungstage wurden an der Station Göhlen
(13 Tage) gefolgt von der Station Löcknitz (10 Tage)
registriert. Als langfristiges Ziel (2020) soll dieser Wert
nicht mehr überschritten werden.

wende zu beobachten. Seitdem schwanken die Werte
von Jahr zu Jahr in Abhängigkeit von der Witterung auf
sehr niedrigem Niveau (s. a. Abb 5.1und Tab. 2.1-2.3).

Abb. 5.1: Entwicklung der mittl. Schwefeldioxidimmissionen im
ländlichen Raum und an verkehrsnah gelegenen Messstationen
in M-V, Jahresmittelwerte von 1996 bis 2010

Für Stickstoffdioxid werden auch in MecklenburgVorpommern je nach Standort und meteorologischen
Randbedingungen Immissionskonzentrationen beobachtet, die näher am entsprechenden Grenzwert oder
im Einzelfall, wie an der Station Rostock–Am Strande,
auch darüber liegen können. An den anderen Stationen werden die relevanten Beurteilungswerte für
Stickstoffdioxid bzw. für Stickstoffoxide aber sicher
eingehalten (s. a. Tabellen 2.5 bis 2.7).
Obwohl für Stickstoffmonoxid an vom Verkehr beeinflussten Stationen in den letzten 12 Jahren noch eine
Abnahme der Jahresmittelkonzentrationen erkennbar
ist (s. a. Tabelle 2.4), sind für Stickstoffdioxid keine
durchgreifenden Veränderungen feststellbar (s. a.
Abb. 5.2). Ursächlich ist diese Entwicklung vor allem
mit einer Zunahme der primären NO2-Emissionen aus
Kraftfahrzeugen zu erklären.

Abb. 4.4: Anzahl der Tage mit gleitenden 8-Std.-Mittelwerten
über 120 μg/m3 im Mittelungszeitraum 2008 bis 2010 (max.
25 Überschreitungstage zulässig)

Zum Schutz der Vegetation werden Konzentrationssummenwerte oberhalb eines Schwellenwertes
(AOT40 = accumulated ozone exposure over a threshold
of 40 ppb) betrachtet. Der AOT40-Schwellenwert wird
als Summe der Differenzen zwischen der stündlichen
Ozonkonzentration über 80 μg/m3 und 80 μg/m3
(80 μg/m3 entsprechen 40 ppb) unter ausschließlicher
Verwendung der täglichen Einstundenmittelwerte
zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr MEZ während der
Vegetationsperiode (Mai bis Juli) gebildet. Es werden
nur ländliche Stationen zur Berechnung herangezogen.
Der als Zielwert zum Schutz der Vegetation geltende
AOT40-Wert darf über 5 Jahre gemittelt 18000 μg/m3∙h
nicht überschreiten. Im Jahr 2010 wurde dieser Wert an
allen Stationen eingehalten. Als langfristiges Ziel (2020)
wird angestrebt, einen AOT40-Wert von 6000 μg/m3·h
nicht mehr zu überschreiten; dieses langfristige Ziel
wird an den ländlichen Stationen derzeit nicht erreicht
(s. a. Tabelle 1.13).

Abb. 5.2: Entwicklung der Stickstoffmonoxid- und Stickstoffdioxidkonzentration an verkehrsnah gelegenen Messstationen in
M-V, Jahresmittelwerte von 1993 bis 2010

5 Langjährige Entwicklung der Luftqualität in
Mecklenburg-Vorpommern

Im Vergleich zu Stickstoffdioxid sind die beobachteten
Immissionskonzentrationen von Partikeln (PM10) in der
Außenluft wesentlich stärker durch den Witterungsablauf des Jahres geprägt. Die Zahl der maximal zulässigen 35 Überschreitungstage wurde jedoch an keiner
Messstelle überschritten. Die Jahresmittelwerte liegen
an allen Messstellen sicher unterhalb des zulässigen
Grenzwertes von 40 μg/m3 (s. a. Tabellen 2.8 bis 2.11).

Die Entwicklung der Schadstoffkonzentrationen zeigt
seit dem Beginn der Messungen durch das Luftmessnetz Mecklenburg-Vorpommern je nach Messort und
Schadstoffkomponente einen unterschiedlichen Verlauf (s. a. Tabellen 2.1 bis 2.27).
Bei den Schwefeldioxidimmissionen ist ein sehr deutlicher Rückgang von 1992 (Beginn der Messungen
durch das Luftmessnetz) bis etwa zur Jahrtausend15

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie
alle verkehrsnah gelegenen Messstationen grafisch
dargestellt. Deutlich ist der rückläufige Trend der Benzolbelastung an allen Standorten zu erkennen.

Abb. 5.3: PM10-Konzentrationen für straßennah (rot) und ländlich gelegene Messstationen (grün) in M-V, Jahresmittelwerte
von 1998 bis 2010

Abb 5.5: Jahresmittelwerte für Benzol an verkehrsnah gelegenen
Messstationen in M-V; Jahre 1994-2010

Die Konzentrationen der partikulär im PM10 gebundenen Schwermetalle Blei, Cadmium, Arsen und Nickel
liegen weit unterhalb der zum Schutz der menschlichen Gesundheit festgelegten Zielwerte der
39. BImSchV. Sie verlaufen seit 1998 auf sehr niedrigem
Niveau und weisen nur geringfügige Schwankungen
von Jahr zu Jahr auf (s. a. Tabellen 2.16 bis 2.19).
Die Abbildungen 5.6 bis 5.10 zeigen die Entwicklung
der Blei-, Arsen-, Kupfer-, Cadmium- bzw. Nickel-Immissionen an den verkehrsnahen Standorten Rostock-Holbeinplatz und Stralsund im Vergleich zur ländlich
gelegenen Messstation Gülzow. Im Januar 2008 wurde
der Messcontainer am Holbeinplatz in Rostock auf die
andere Straßenseite in die Nähe der S-Bahn-Überführung umgesetzt. Vor allem bei den Kupferkonzentrationen sind ab diesem Zeitpunkt höhere Jahresmittelkonzentrationen zu erkennen.

Abbildung 5.3 zeigt die Jahresmittelkonzentrationen
an vom Verkehr beeinflussten Messstationen im Vergleich zu den ländlich gelegenen Messstationen. Die
Jahresmittelkonzentrationen schwanken von Jahr zu
Jahr in Abhängigkeit von der Witterung, wobei die
Feinstaubimmissionen der verkehrsnahen Messstationen erwartungsgemäß über denen der ländlichen
Hintergrundstationen liegen.
Die beobachteten Kohlenmonoxidkonzentrationen des
jahres 2010 lagen über denen des Vorjahres (s. a. Tabellen 2.12 bis 2.15), bewegen sich jedoch weiterhin
auf sehr niedrigem Niveau und liegen deutlich unter
den zum Schutz der menschlichen Gesundheit festgelegten Grenzwert.
Abbildung 5.4 zeigt den Verlauf der Kohlenmonoxidbelastung als maximale gleitende Achtstundenmittelwerte. Dargestellt ist der mittlere Konzentrationsverlauf aller verkehrsnahen Messstationen des
Luftmessnetzes M-V und zum anderen der Konzentrationsverlauf einer repräsentativen Messstation im
ländlichen Raum (1993-2003 Rostock-Stuthof; 20042009 Zarrentin), die jeweils leicht durch den KfzVerkehr auf einer nahen Nebenstraße beeinflusst wird.

Abb 5.6: Jahresmittelwerte für Blei im PM10 an den Messstandorten Gülzow, Rostock und Stralsund; Jahre 1998-2010

Abb. 5.4: Maximale gleitende 8 Std.-Mittelwerte des Kohlenmonoxids im ländlichen Raum und an verkehrsnah gelegenen
Messstationen in M-V, Jahre 1993-2010

Die Jahresmittelwerte für Benzol haben sich von Beginn der Messungen 1994 bis 2010 ebenso wie die
Kohlenmonoxidkonzentrationen um mehr als 50 %
verringert. In der Abbildung 5.5 ist die Entwicklung der
Jahresmittelkonzentrationen des Benzols seit 1994 für

Abb 5.7: Jahresmittelwerte für Arsen im PM10 an den Messstandorten Gülzow, Rostock und Stralsund; Jahre 1998-2010

16

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie
Die Jahresmittelkonzentrationen verlaufen seit 1998
auf sehr niedrigem Niveau und weisen nur geringfügige Schwankungen auf. Die Abbildung 5.11 zeigt die
Entwicklung der Benzo(a)pyren-Immissionen an den
verkehrsnahen Standorten Rostock-Holbeinplatz und
Stralsund im Vergleich zum ländlichen Messstandort
Gülzow.
Wie die PM10-Konzentration ist auch die Ozonkonzentration stark von den meteorologischen Gegebenheiten abhängig. Lang andauernde sonnige Hochdruckwetterlagen mit hohen Temperaturen führen zu verstärkter Ozonbildung in bodennahen Schichten. Im
Jahr 2010 waren die meteorologischen Bedingungen
für die Ozonbildung günstiger als in den drei Vorjahren, daher fielen die Werte 2010 im Vergleich zu den
genannten Vorjahren allgemein höher aus (s. a. Tabelle
2.21 bis 2.27). In der Abbildung 5.12 sind für M-V die
höchsten Einstundenmittelkonzentrationen eines Jahres für den Zeitraum von 1997 bis 2010 mit der dazugehörigen Messstation abgebildet. Die höchsten Ozonkonzentrationen werden aufgrund der komplexen
photochemischen Vorgänge bei der Ozonbildung ausnahmslos im ländlichen Raum erreicht.

Abb 5.8: Jahresmittelwerte für Kupfer im PM10 an den Messstandorten Gülzow, Rostock und Stralsund; Jahre 1998-2010

Abb 5.9: Jahresmittelwerte für Cadmium im PM10 an den Messstandorten Gülzow, Rostock und Stralsund; Jahre 1998-2010

Abb. 5.12: Höchste gemessene Ozon-Einstundenmittelkonzentration eines Jahres aller Messstationen des Luftmessnetzes M-V
in den Jahren 1998 bis 2010
Abb 5.10: Jahresmittelwerte für Nickel im PM10 an den Messstandorten Gülzow, Rostock und Stralsund; Jahre 1998-2010

Für Ozon ist kein signifikanter Rückgang der Konzentration seit 1994 erkennbar. Die Ozon-Jahresmittelwerte folgen keinem erkennbaren Trend, sondern sind
von der Witterung des jeweiligen Sommerhalbjahres
charakterisiert (s. a. Abb.5.13).

Der Gehalt an Benzo(a)pyren (Marker für polyzyklische
aromatische Kohlenwasserstoffe) in der PM10-Fraktion
liegt ebenfalls deutlich unterhalb des zum Schutz der
menschlichen Gesundheit festgelegten Zielwertes der
39. BImSchV (s. a. Tabelle 2.20).

Abb 5.13: Jahresmittelwerte für Ozon an ländlich gelegenen
Messstationen in M-V; Jahre 1994-2010
Abb 5.11: Jahresmittelwerte für Benzo(a)pyrenr im PM10 an den
Standorten Gülzow, Rostock und Stralsund; Jahre 1998-2010

17

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

6 Rechtliche Grundlagen der Bewertung
Mit der Richtlinie 96/62/EG des Rates vom 27. September 1996 über die Beurteilung und die Kontrolle
der Luftqualität hat die Europäische Gemeinschaft den
Rahmen für die künftige Rechtsentwicklung im Bereich
der Luftqualität geschaffen („Rahmenrichtlinie“). Die
Ziele und Prinzipien werden in sogenannten Tochterrichtlinien konkretisiert. Im Jahr 2008 wurden die
Rahmenrichtlinie (96/62/EG) sowie die drei Tochterrichtlinien 1999/30/EG, 2000/69/EG, 2002/3/EG und die
Entscheidung 97/101/EG durch die neue Richtlinie
über Luftqualität und saubere Luft für Europa
(2008/50/EG) ersetzt. Auf nationaler Ebene wurde dies
durch die Inkraftsetzung der 39. BImSchV im Jahr 2010
umgesetzt. Die 39. BImSchV ersetzt die bis dahin gültige 22. BImSchV sowie die 33. BImSchV.
In der 39. BImSchV sind ebenfalls die Vorgaben der
4. Tochterrichtlinie (2004/107/EG) über den Gehalt von
Nickel, Cadmium, Arsen und polycyclische aromatische
Kohlenwasserstoffe (PAK) mit Benzo(a)-pyren als Leitkomponente in der Luft umgesetzt.
Mit Inkrafttreten der 39. BImSchV ergibt sich auch die
Einführung der neu zu überwachenden Komponente
PM2,5 (Partikel, mit einem aerodynamischen Durchmesser ≤ 2,5 μm).

18

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Anhang 1
Prüfung auf Einhaltung der Grenzwerte der 39. BImSchV für das Jahr 2010
Tabelle 1.1: Schwefeldioxid in µg/m3, Prüfung auf Einhaltung der Grenzwerte
Jahresmittelwert 1)

Halbjahresmittelwert 1)
1. Okt. 2009 bis
31. März 2010

Anzahl
Überschreitungen

Anzahl
Überschreitungen

des 24-Std.-MW

des 1-Std.-MW

von 125 µg/m3

von 350 µg/m3

Maximaler
1-Std.-MW

Datenverfügbarkeit
der 1-Std.-MW

in %

Grenzwert

Grenzwert

Grenzwert

Grenzwert

Alarmschwelle

20 µg/m3

20 µg/m3

jährlich max. 3 mal

jährlich max. 24 mal

500 µg/m3

Rost.-Holbeinplatz

3

3

0

0

33

96,3

Stralsund 2)

2

3

0

0

53

54,9

Rost.-Warnemünde

3

4

0

0

34

96,2

Gülzow

2

3

0

0

38

95,0

Löcknitz

4

5

0

0

345

96,1

Rostock-Stuthof

2

3

0

0

33

96,8

Leizen 3)

2

-

0

0

22

52,0

Messstation

1) zum Schutz von Ökosystemen 2) Ende der Messung: 27.7.2010 (unvollst. Datensatz) 3) Messbeginn: 17.6.2010 (unvollst. Datensatz)

Tabelle 1.2: Stickstoffdioxid, Stickstoffoxide in µg/m3, Prüfung auf Einhaltung der Grenzwerte
Jahresmittelwert
für NO2

Jahresmittelwert1)
für NOx

Anzahl Überschreitungen
des NO2 -1-Std.-MW
von 200 µg/m3

Maximaler
1-Std.-MW
für NO2

Datenverfügbarkeit
der 1-Std.-MW

Grenzwert
40 µg/m3

Grenzwert
30 µg/m3

Grenzwert
max. 18 mal

Alarmschwelle
400 µg/m3

in %

Rostock-Am Strande

44

-

1

201

97,1

Rost.-Holbeinplatz

32

-

0

164

99,2

Neubrandenburg

24

-

0

125

99,1

-

-

0

142

56,8

Schwerin-Obotritenr.

25

-

0

105

99,3

Rost.-Warnemünde

15

-

0

90

98,6

Güstrow

11

-

0

87

99,5

Gülzow

9

10

0

59

97,9

Löcknitz

8

9

0

72

98,8

Rostock-Stuthof

14

17

0

85

99,2

Göhlen

8

10

0

70

99,1

Zarrentin 3)

-

-

0

93

44,2

Leizen 4)

8

17

0

38

52,5

Messstation

Stralsund 2)

1) zum Schutz der Vegetation 2) Ende der Messung: 27.7.2010 (unvollst. Datensatz, nur zur Information)
3) Ende der Messung: 14.6.2010 (unvollst. Datensatz) 4) Messbeginn: 17.6.2010 (unvollst. Datensatz)

19

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 1.3: Feinstaub (PM10) in µg/m3, Prüfung auf Einhaltung der Grenzwerte
Jahresmittelwert

Anzahl Überschreitungen
des 24-Std.-Mittelwertes
von 50 µg/m3

Datenverfügbarkeit
der 24-Std.-MW

Grenzwert
40 µg/m3

Grenzwert
max. 35 mal

in %

Rostock-Am Strande

31

33

100,0

Rostock-Holbeinplatz

25

19

100,0

Neubrandenburg

23

19

99,7

Stralsund 1)

23

17

57,0

Schwerin-Obotritenring

23

22

100,0

Rostock-Warnemünde

18

10

98,9

Güstrow

20

12

98,6

Gülzow

20

13

99,2

Löcknitz

20

21

99,7

Rostock-Stuthof

18

9

100,0

Göhlen

19

9

98,6

-

11

45,2

15

0

54,0

Messstation

Zarrentin 2)
Leizen 3)

1) Ende der Messung: 27.7.2010 (unvollst. Datensatz) 2) Ende der Messung: 14.6.2010 (unvollst. Datensatz, nur zur Information)
3) Messbeginn: 17.6.2010 (unvollst. Datensatz, nur zur Information)

Tabelle 1.4: Feinstaub (PM2,5) in µg/m3(gravimetrische Bestimmumg)
Messstation

Jahresmittelwert
Zielwert
25 µg/m3

Dreijahresmittelwert
(gemittelt über
Jahre 2008-2010)

50-%-Wert
für PM2,5
aus während eines
Jahres gemessenen
24-Std.-MW

98-%-Wert
für PM2,5
aus während eines
Jahres gemessenen
24-Std.-MW

Maximaler
24-Std.-MW
für PM2,5

Rostock-Warnemünde

12

11,3

9

47

80

Güstrow

15

12,3

11

50

80

Tabelle 1.5: Kohlenmonoxid in mg/m3, Prüfung auf Einhaltung der Grenzwerte
Maximaler Achtstundenmittelwert

Datenverfügbarkeit
der 1-Std.-MW

Grenzwert 10 mg/m3

in %

Rostock-Holbeinplatz

1,76

99,4

Schwerin-Obotritenring

1,27

99,5

Messstation

20

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 1.6: Benzol in µg/m3, Prüfung auf Einhaltung der Grenzwerte
Jahresmittelwert

Datenverfügbarkeit
der 1-Std.-MW

Grenzwert: 5 µg/m3

in %

Rostock-Holbeinplatz

1,2

99,9

Stralsund 1)

1,2

53,7

Schwerin-Obotritenring

0,9

96,8

Messstation

1) Ende der Messung: 27.7.2010 (unvollst. Datensatz, nur zur Information)

Tabelle 1.7: Blei im Feinstaub (PM10) in µg/m3, Prüfung auf Einhaltung der Grenzwerte
Jahresmittelwert
Messstation

Grenzwert: 0,5 µg/m3

Rostock-Holbeinplatz

0,005

Stralsund

0,0071)

Gülzow

0,005

1) Ende der Messung: 27.7.2010 (unvollst. Datensatz, nur zur Information)

Tabelle 1.8: Cadmium im Feinstaub (PM10) in µg/m3, Prüfung auf Einhaltung der Zielwerte
Jahresmittelwert
Messstation

Zielwert: 5 ng/m3

Rostock-Holbeinplatz

0,14

Stralsund

0,181)

Gülzow

0,15

1) Ende der Messung: 27.7.2010 (unvollst. Datensatz, nur zur Information)

Tabelle 1.9: Nickel im Feinstaub (PM10) in µg/m3, Prüfung auf Einhaltung der Zielwerte
Jahresmittelwert
Messstation

Grenzwert: 20 ng/m3

Rostock-Holbeinplatz

2,15

Stralsund

1,721)

Gülzow

0,82

1) Ende der Messung: 27.7.2010 (unvollst. Datensatz, nur zur Information)

21

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 1.10: Arsen im Feinstaub (PM10) in µg/m3, Prüfung auf Einhaltung der Zielwerte der
Jahresmittelwert
Messstation

Grenzwert: 6 ng/m3

Rostock-Holbeinplatz

0,61

Stralsund

0,541)

Gülzow

0,53

1) Ende der Messung: 27.7.2010 (unvollst. Datensatz, nur zur Information)

Tabelle 1.11: Benzo(a)pyren im Feinstaub (PM10) in µg/m3, Prüfung auf Einhaltung der Zielwerte
Jahresmittelwert
Messstation

Grenzwert: 1 ng/m3

Rostock-Holbeinplatz

0,44

Stralsund

0,581)

Gülzow

0,47

1) Ende der Messung: 27.7.2010 (unvollst. Datensatz, nur zur Information)

Tabelle 1.12: Ozon in µg/m3, Prüfung auf Einhaltung der Zielwerte und Schwellenwerte
Anzahl der Tage
mit Überschreitg.
des 8-Std.-MW
von 120 µg/m3

AOT40 1)
aus 1-Std.-MW
von Mai bis Juli

max. 25 mal
im Jahr
(gemittelt über
Jahre 2008-2010)

Zielwert
18000 µg/m3 h
(gemittelt über
Jahre 2006-2010)

Rost.-Holbeinplatz 2)

1

-

134

0

-

0

Neubrandenburg

2

-

163

0

-

0

Stralsund 3)

-

-

178

0

-

0

Rostock-Warnemünde

5

-

175

0

-

0

Güstrow

8

-

199

6

10.7.2010
11-17 Uhr

0

Gülzow

7

11624

193

6

10.7.2010
12-18 Uhr

0

Löcknitz

10

13074

192

2

10.7.2010
16-18 Uhr

0

Rostock-Stuthof

4

6029

194

3

10.7.2010
15-18 Uhr

0

0

0

Messstation

Maximaler
1-Std.Mittelwert

Anzahl der
Überschreischreitungen
des 1-Std.-MW

Beginn und
Dauer
der
Überschreitung

Informationsschwelle
180 µg/m3

Anzahl der
Überschreitungen
des 1-Std.-MW
Alarmschwelle
240 µg/m3

Göhlen

13

14772

197

10

9.7.2010
12-15 Uhr +
16-17Uhr
10.7.2010
12-16 Uhr +
18-20Uhr

Leizen 4)

-

-

201

7

10.7.2010
11-18 Uhr

1) zum Schutz der Vegetation 2) Messbeginn: 25.1.2008 3) Ende der Messung: 27.7.2010 (unvollständiger Datensatz, nur zur Information)
4) Messbeginn: 17.6.2010 (unvollstädiger Datensatz, nur zur Information)

22

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 1.13: Ozon in µg/m3, Prüfung auf Einhaltung der langfristigen Ziele
Maximaler 8-Std.-Mittelwert
eines Tages
während eines Jahres

AOT40 1)
aus 1-Std.-MW
von Mai bis Juli

langfristiges Ziel 120 µg/m3

langfristiges Ziel 6000 µg/m3 h

Rostock-Holbeinplatz

123

-

Neubrandenburg

152

-

Stralsund 2)

156

-

Rostock-Warnemünde

155

-

Güstrow

189

-

Gülzow

185

13281

Löcknitz

170

12904

Rostock-Stuthof

172

9694

Göhlen

186

13417

Leizen 3)

191

-

Messstation

1) zum Schutz der Vegetation 2) Ende der Messung: 27.7.2010 (unvollst. Datensatz, nur zur Information)
3) Messbeginn: 17.6.2010 (unvollstädiger Datensatz, nur zur Information

23

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Anhang 2
Langjährige Entwicklung der Luftqualität in Mecklenburg-Vorpommern
Tabelle 2.1: Schwefeldioxid, Jahresmittelwerte in µg/m3 von 1997 bis 2010
Messstation

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock (alt. Standort)

6

5

4

4

4

-

-

2

2

2

2

-

-

-

Rost.-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

31)

3

3

Neubrandenburg

7

6

5

4

3

3

2

-

-

-

-

-

-

-

Stralsund

7

5

4

4

3

3

3

3

4

4

3

3

2

-

Schwerin

7

5

4

4

4

-

-

-

-

-

-

-

-

-

Gülzow

5

3

3

2

3

2

2

2

2

2

2

2

2

2

Löcknitz

7

6

4

4

3

3

4

4

4

4

4

3

3

4

Rostock-Stuthof

5

3

2

2

2

2

3

2

2

3

3

3

2

2

Göhlen

-

4

3

3

3

2

-

-

-

-

-

-

-

-

Zarrentin

-

-

-

-

2

2

3

2

3

3

3

2

2

-

1) Messbeginn: 25.1.2008

Tabelle 2.2: Schwefeldioxid, maximale Tagesmittelkonzentrationen in µg/m3 von 1997 bis 2010
Messstation

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

32

26

15

13

14

-

-

10

11

18

8

-

-

-

Rost.-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

91)

9

17

Neubrandenburg

41

42

21

14

17

23

9

-

-

-

-

-

-

-

Stralsund

40

32

17

15

19

24

28

34

21

33

15

12

8

202)

Schwerin

37

19

12

11

12

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

25

Gülzow

27

26

20

13

15

26

15

23

16

25

17

16

8

27

Löcknitz

61

66

26

28

35

28

35

59

31

51

26

19

13

32

Rostock-Stuthof

30

26

12

10

15

13

22

12

11

23

13

11

7

23

Göhlen

-

-

12

12

17

-

-

-

-

-

-

-

-

-

Zarrentin

-

-

-

-

14

20

13

10

13

23

11

10

7

-

Rostock (alt. Standort)

Rost.-Warnemünde

1) Messbeginn: 25.1.2008 2) Ende der Messung: 27.7.2010

24

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 2.3: Schwefeldioxid, Halbjahresmittelwerte (Winterhalbjahr 1. Okt. bis 31. März) in µg/m3
von 1997 bis 2010
Messstation

1996/ 1997/ 1998/ 1999/ 2000/ 2001/ 2002/ 2003/ 2004/ 2005/ 2006/ 2007/ 2008/ 2009/
1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock (alt. Stand.)

7

5

5

4

4

3

-

31)

2

3

2

22)

-

-

Rost.-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

3

3

Neubrandenburg

10

7

7

4

5

3

4

-

-

-

-

-

-

-

Stralsund

10

5

6

4

4

4

5

3

3

6

3

3

3

3

Schwerin

10

7

6

4

4

4

-

-

-

-

-

-

-

-

Rost.-Warnemünde

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

4

Gülzow

6

4

4

2

3

3

3

2

3

4

2

2

2

3

Löcknitz

11

7

8

4

6

3

6

5

4

6

4

3

3

5

Rostock-Stuthof

6

5

4

3

3

3

3

2

2

3

3

3

3

3

Göhlen

-

-

-

3

4

2

-

-

-

-

-

-

-

-

Zarrentin

-

-

-

-

43)

2

4

3

3

3

3

3

3

-

1) Messzeitraum 6.11.2003-31.3.2004

2) Messzeitraum 1.10.2007-21.1.2008

3) Messzeitraum 1.1.-31.3.2001

Tabelle 2.4: Stickstoffmonoxid, Jahresmittelwerte in µg/m3 von 1997 bis 2010
Messstation

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

-

-

-

-

-

-

-

-

-

66

62

63

61

48

Rostock (alt. Standort)

22

17

18

14

15

16

13

9

10

8

9

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

271)

25

20

Neubrandenburg

31

28

26

28

24

20

20

17

17

14

11

12

13

10

Stralsund

26

25

25

22

22

21

24

14

11

11

10

10

9

-

Schwerin

33

23

22

19

20

20

19

14

16

13

17

-

-

-

Schwerin-Obotritenr.

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

102)

10

8

Rostock-Warnemünde

-

-

-

-

-

-

-

-

-

43)

3

3

3

3

Güstrow

-

-

-

-

-

-

-

5

4

3

3

2

3

2

Gülzow

2

2

2

3

3

2

2

2

1

1

1

1

1

1

Löcknitz

3

2

2

2

2

2

3

2

3

1

1

1

1

1

Rostock-Stuthof

5

4

5

4

6

5

5

4

3

3

3

3

2

2

Göhlen

-

2

2

2

2

2

3

2

2

2

1

1

1

1

Zarrentin

-

-

-

-

6

4

4

4

5

4

3

3

3

-

Rostock-Am Strande

1) Messbeginn: 25.1.2008 2) Messbeginn: 5.4.2008 3) Messbeginn: 1.5.2006

25

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 2.5: Stickstoffdioxid, Jahresmittelwerte in µg/m3 von 1997 bis 2010
Messstation
Rostock-Am Strande
Rostock (alt. Standort)
Rostock-Holbeinplatz

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

-

-

-

-

-

-

-

-

-

50

50

53

53

44

29

26

29

25

23

30

30

23

22

25

23

-

-

-

1)

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

38

36

32

Neubrandenburg

35

32

30

31

30

29

31

27

28

28

25

24

25

24

Stralsund

33

33

30

28

24

27

28

24

20

22

20

20

18

-

Schwerin

40

32

32

31

26

27

29

27

28

28

25

-

-

-

Schwerin-Obotritenr.

-

-

-

-

-

-

-

-

-

3)

2)

-

23

24

25

Rostock-Warnemünde

-

-

-

-

-

-

-

-

-

17

15

15

16

15

Güstrow

-

-

-

-

-

-

-

11

13

12

11

13

11

11

Gülzow

9

10

10

11

9

10

12

10

9

9

7

9

8

9

Löcknitz

10

11

10

10

10

11

10

8

9

9

8

9

8

8

Rostock-Stuthof

13

11

12

11

14

15

15

13

13

17

14

15

14

14

Göhlen

-

12

11

8

11

11

13

11

10

10

9

10

10

8

Zarrentin

-

-

-

-

12

14

17

16

15

17

14

14

13

-

1) Messbeginn: 25.1.2008

2) Messbeginn: 5.4.2008

3) Messbeginn: 1.5.2006

Tabelle 2.6: Stickstoffdioxid, 98-%-Werte der Summenhäufigkeit in µg/m3 von 1997 bis 2010
Messstation
Rostock-Am Strande
Rostock (alt. Standort)
Rostock-Holbeinplatz

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

-

-

-

-

-

-

-

-

-

124

128

128

131

110

71

67

71

58

56

79

79

59

59

69

66

-

-

-

1)

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

82

78

78

Neubrandenburg

77

70

69

70

67

66

72

63

69

67

62

60

63

61

Stralsund

79

72

70

62

58

69

73

63

52

57

55

51

52

-

Schwerin

90

68

67

70

62

64

67

60

65

67

60

-

-

-

2)

Schwerin-Obotritenr.

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

60

60

61

Rostock-Warnemünde

-

-

-

-

-

-

-

-

-

543)

51

54

50

52

Güstrow

-

-

-

-

-

-

-

36

36

39

39

36

38

38

Gülzow

34

38

32

31

26

31

34

33

29

31

26

27

29

28

Löcknitz

36

43

33

31

27

39

33

28

26

30

27

27

30

29

Rostock-Stuthof

46

43

37

34

37

43

43

38

36

43

39

39

41

42

Göhlen

-

43

33

29

29

33

37

34

30

32

29

29

31

31

Zarrentin

-

-

-

-

39

43

49

45

42

46

40

42

44

-

1) Messbeginn: 25.1.2008

2) Messbeginn: 5.4.2008

3) Messbeginn: 1.5.2006

Tabelle 2.7: Stickstoffoxide als Stickstoffdioxid, Jahresmittelwerte in µg/m3 von 1997 bis 2010
Messstation

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Gülzow

13

13

13

16

14

13

15

13

11

10

9

11

10

10

Löcknitz

15

14

13

13

13

14

15

11

13

11

9

10

10

9

Rostock-Stuthof

21

17

20

17

23

23

23

19

18

21

18

19

17

17

Göhlen

-

16

14

11

14

14

18

14

13

12

11

12

11

10

Zarrentin

-

-

-

-

21

20

23

22

22

23

18

20

19

-

26

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 2.8: Feinstaub (PM10), Jahresmittelwerte in µg/m3 von 1998 bis 2010
Messstation

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

-

-

-

-

-

-

-

-

36

28

27

28

31

Rostock (alt. Standort)

21

18

17

19

21

24

22

25

25

17

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

211)

24

25

Neubrandenburg

24

23

23

21

24

28

23

24

26

20

18

21

23

Stralsund

30

29

27

22

31

30

25

26

25

19

19

19

-

Schwerin

31

27

24

25

27

29

23

25

27

18

-

-

-

Schwerin-Obotritenr.

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

182)

19

23

Rostock-Warnemünde

-

-

-

-

-

-

-

-

233)

15

14

17

18

Güstrow

-

-

-

-

-

-

17

19

23

16

14

19

20

Gülzow

17

15

15

15

19

26

19

21

20

14

15

19

20

Löcknitz

19

16

15

15

18

21

17

21

25

17

16

20

20

Rostock-Stuthof

21

21

19

17

20

23

17

20

22

17

15

17

18

Göhlen

18

17

16

16

21

25

22

21

22

16

13

18

19

-

-

-

14

18

24

19

21

24

16

17

18

-

Rostock-Am Strande

Zarrentin
1) Messbeginn: 25.1.2008

2) Messbeginn: 5.4.2008

3) Messbeginn: 1.5.2006

Tabelle 2.9: Feinstaub (PM10), maximale Tagesmittelwerte in µg/m3 von 1998 bis 2010
Messstation

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

-

-

-

-

-

-

-

-

119

71

113

72

114

Rostock (alt. Standort)

82

76

56

72

90

97

93

79

82

51

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

971)

113

107

Neubrandenburg

109

67

78

85

87

136

103

100

149

62

91

81

105

Stralsund

88

89

67

81

130

133

123

91

106

62

97

64

1002)

Schwerin

94

82

61

82

107

112

88

81

94

61

-

-

-

Schwerin-Obotritenr.

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

753)

65

106

Rostock-Warnemünde

-

-

-

-

-

-

-

-

1114)

54

67

58

81

Güstrow

-

-

-

-

-

-

86

83

84

52

61

57

87

Gülzow

73

50

50

64

94

135

117

106

81

52

62

254

100

Löcknitz

116

97

70

82

74

95

92

80

147

46

61

51

95

Rostock-Stuthof

95

68

56

75

102

99

75

68

83

50

76

58

106

Göhlen

94

57

60

88

274

107

110

110

96

68

53

269

91

-

-

-

69

93

111

80

82

95

62

97

60

-

Rostock-Am Strande

Zarrentin

1) Messbeginn: 25.1.2008 2) Ende der Messung: 27.7.2010 3) Messbeginn: 5.4.2008 4) Messbeginn: 1.5.2006

27

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 2.10: Feinstaub (PM10), Anzahl der Tage pro Jahr mit Konzentrationen größer als 50 µg/m3, 1998-2010
Messstation

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

-

-

-

-

-

-

-

-

58

14

11

13

33

Rostock (alt. Standort)

10

6

1

8

11

24

8

15

20

2

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

51)

8

19

Neubrandenburg

16

18

7

10

23

36

11

19

28

3

4

6

19

Stralsund

30

30

19

12

49

41

12

22

25

6

5

5

172)

Schwerin

29

19

5

12

12

30

4

13

21

3

-

-

-

Schwerin-Obotritenr.

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

13)

3

22

Rostock-Warnemünde

-

-

-

-

-

-

-

-

44)

2

1

1

10

Güstrow

-

-

-

-

-

-

5

4

12

1

1

3

12

Gülzow

8

0

0

4

18

31

7

9

13

1

1

5

13

Löcknitz

12

4

1

5

11

20

7

14

18

0

1

1

21

Rostock-Stuthof

11

11

2

7

10

22

3

10

17

0

2

1

9

Göhlen

9

4

2

4

9

30

4

11

16

1

1

3

9

Zarrentin

-

-

-

3

8

21

4

9

15

1

12

4

115)

Rostock-Am Strande

1) Messbeginn: 25.1.2008 2) Ende der Messung: 27.7.2010 3) Messbeginn: 5.4.2008 4) Messbeginn: 1.5.2006
5) Ende der Messung: 14.6.2010

Tabelle 2.11: Feinstaub (PM10), 98-%-Werte der Summenhäufigkeit in µg/m3, berechnet aus 24-Std.Mittelwerten von 1998 bis 2010
Messstation

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

-

-

-

-

-

-

-

-

71

59

54

55

81

Rostock (alt. Standort)

61

50

40

52

56

81

52

58

64

43

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

391)

53

69

Neubrandenburg

60

61

50

60

67

93

53

60

76

48

39

49

72

Stralsund

64

69

57

59

74

92

60

68

72

47

42

46

642)

Schwerin

64

56

47

60

56

81

49

57

65

38

-

-

-

Schwerin-Obotritenr.

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

353)

41

68

Rostock-Warnemünde

-

-

-

-

-

-

-

-

504)

40

37

40

52

Güstrow

-

-

-

-

-

-

47

48

55

37

32

42

58

Gülzow

53

40

36

46

61

105

50

57

55

35

32

45

55

Löcknitz

63

49

39

44

54

70

44

59

69

38

33

42

59

Rostock-Stuthof

55

53

40

49

52

77

41

54

64

43

34

42

54

Göhlen

52

47

39

45

55

89

47

54

63

40

32

38

56

-

-

-

42

51

79

45

53

66

38

61

41

-

Rostock-Am Strande

Zarrentin

1) Messbeginn: 25.1.2008 2) Ende der Messung: 27.7.2010 3) Messbeginn: 5.4.2008 4) Messbeginn: 1.5.2006

28

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 2.12: Kohlenmonoxid, Jahresmittelwerte in mg/m3 von 1997 bis 2010
Messstation

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock(alt.Standort)

0,69

0,67

0,62

0,52

0,53

0,56

0,50

0,41

0,43

0,32

0,31

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

0,411)

0,40

0,37

Neubrandenburg

0,72

0,75

0,69

0,59

0,59

0,59

0,56

-

-

-

-

-

-

-

Stralsund

0,70

0,65

0,66

0,62

0,56

0,57

0,47

0,46

0,45

0,36

0,31

0,30

-

-

Schwerin

0,82

0,67

0,66

0,58

0,66

0,61

0,64

0,53

0,50

0,34

0,33

-

-

-

Schwerin-Obotritenr.

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

0,332)

0,35

0,33

Zarrentin

-

-

-

-

-

-

-

0,30

0,30

0,25

0,22

0,23

0,22

-

Rostock-Holbeinpl.

1) Messbeginn: 25.1.2008

2) Messbeginn: 5.4.2008

Tabelle 2.13: Kohlenmonoxid, maximale gleitende 8-Std.-Mittelwerte in mg/m3 von 1997 bis 2010
Messstation

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock(alt.Standort)

2,64

2,08

2,16

1,88

1,72

1,70

1,46

1,35

1,37

1,34

0,97

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

1,341)

1,46

1,76

Neubrandenburg

5,32

2,86

2,87

2,07

2,70

2,49

1,73

-

-

-

-

-

-

-

Stralsund

3,00

2,28

2,92

1,64

1,81

1,96

1,70

1,51

1,96

1,93

1,24

1,26

-

-

Schwerin

4,53

2,75

2,21

1,68

2,38

1,80

1,69

1,69

1,50

1,56

0,95

-

-

-

Schwerin-Obotritenr.

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

1,052)

1,06

1,27

Zarrentin

-

-

-

-

-

-

-

0,92

0,72

0,86

0,76

0,72

0,63

-

Rostock-Holbeinpl.

1) Messbeginn: 25.1.2008

2) Messbeginn: 5.4.2008

Tabelle 2.14: Benzol, Jahresmittelwerte in µg/m3 von 1997 bis 2010
Messstation

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock (alt. Standort)

1,4

1,5

2,0

2,0

1,5

1,4

1,1

0,9

0,8

0,7

0,6

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

0,91)

0,9

1,2

Neubrandenburg

2,4

2,0

2,3

2,7

1,7

1,1

1,3

-

-

-

-

-

-

-

Stralsund

1,7

2,0

2,2

2,2

1,8

1,4

1,0

0,8

0,8

0,8

0,8

0,5

0,6

-

Schwerin

2,0

2,4

1,8

1,9

1,8

1,3

1,4

0,9

1,1

1,0

0,8

-

-

-

Schwerin-Obotritenr.

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

0,72)

1,0

0,9

Zarrentin

-

-

-

-

-

-

-

0,4

0,5

0,5

0,5

0,4

0,4

-

1) Messbeginn: 25.1.2008

2) Messbeginn: 5.4.2008

29

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 2.15: Benzol, maximale Tagesmittelwerte in µg/m3 von 1997 bis 2010
Messstation

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock (alt. Standort)

11,6

8,3

7,2

6,8

7,6

5,5

3,7

5,0

3,4

4,4

3,0

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

4,31)

3,6

8,3

Neubrandenburg

12,4

9,3

7,1

7,5

6,9

5,8

5,5

-

-

-

-

-

-

-

Stralsund

10,0

10,9

7,0

8,3

7,3

5,4

4,5

4,2

5,4

6,1

3,9

3,7

8,0

7,42)

Schwerin

11,4

6,9

6,1

5,5

6,1

5,8

6,2

4,6

3,9

5,0

2,8

-

-

-

Schwerin-Obotritenr.

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

3,63)

3,7

3,9

Zarrentin

-

-

-

-

-

-

-

2,2

3,5

3,9

3,2

2,6

2,1

-

1) Messbeginn: 25.1.2008 2) Ende der Messung: 27.7.2010 3) Messbeginn: 5.4.2008

Tabelle 2.16: Blei im Feinstaub (PM10), Jahresmittelwerte in µg/m3 von 1998 bis 2010
Messstation

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock (alt. Standort)

0,013

0,011

0,012

0,012

0,009

0,013

0,008

0,009

0,007

0,005

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz1)

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

0,006

0,006

0,005

Stralsund

0,016

0,015

0,018

0,015

0,012

0,016

0,010

0,013

0,010

0,007

0,007

0,008

-

Schwerin

0,017

0,015

0,013

0,011

0,011

0,013

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

0,006

0,008

0,007

0,005

0,006

0,008

0,005

Gülzow
1) Messbeginn: 25.1.2008

Tabelle 2.17: Cadmium im Feinstaub (PM10), Jahresmittelwerte in ng/m3 von 1998 bis 2010
Messstation

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock (alt. Standort)

0,19

0,20

0,23

0,24

0,23

0,27

0,18

0,23

0,18

0,09

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz1)

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

0,40

0,38

0,14

Stralsund

0,26

0,24

0,30

0,26

0,27

0,29

0,20

0,30

0,22

0,14

0,26

0,27

-

Schwerin

0,24

0,24

0,25

0,26

0,25

0,28

-

-

-

-

-

-

-

-

0,22

-

-

0,23

-

0,19

0,28

0,17

0,14

0,19

0,18

0,15

Gülzow
1) Messbeginn: 25.1.2008

Tabelle 2.18: Nickel im Feinstaub (PM10), Jahresmittelwerte in ng/m3 von 2000 bis 2010
Messstation

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock (alt. Standort)

1,48

2,54

2,32

2,81

2,11

3,99

2,23

1,57

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz1)

-

-

-

-

-

-

-

-

2,75

2,58

2,15

Stralsund

1,49

2,59

2,07

2,01

1,66

4,92

1,79

1,18

1,70

1,56

-

Schwerin

1,29

2,34

1,70

2,01

-

-

-

-

-

-

-

-

-

1,18

-

1,16

3,44

1,31

1,10

1,26

1,26

0,82

Gülzow
1) Messbeginn: 25.1.2008

30

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 2.19: Arsen im Feinstaub (PM10), Jahresmittelwerte in ng/m3 von 1998 bis 2010
Messstation

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock (alt. Standort)

0,48

0,60

0,56

0,67

0,60

0,72

0,39

0,63

0,60

0,38

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz1)

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

0,51

0,57

0,61

Stralsund

0,68

0,70

0,79

1,18

0,62

0,71

0,43

0,75

0,82

0,41

0,44

0,52

-

Schwerin

0,67

0,64

0,61

0,73

0,61

0,91

-

-

-

-

-

-

-

-

0,53

-

-

0,55

-

0,42

0,73

0,78

0,37

0,47

0,42

0,53

Gülzow
1) Messbeginn: 25.1.2008

Tabelle 2.20: Benzo(a)pyren im Feinstaub (PM10), Jahresmittelwerte in ng/m3 von 1998 bis 2010
Messstation

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock (alt. Standort)

0,35

0,42

0,23

0,31

0,51

0,33

0,43

0,27

0,48

0,40

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz1)

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

0,29

0,26

0,44

Stralsund

1,32

1,39

0,69

1,15

1,20

0,80

0,77

0,73

1,02

0,70

0,56

0,56

-

Schwerin

0,58

0,53

0,27

0,54

0,51

0,38

-

-

-

-

-

-

-

-

0,35

-

-

0,56

-

0,36

0,32

0,44

0,32

0,26

0,29

0,47

2010

Gülzow
1) Messbeginn: 25.1.2008

Tabelle 2.21: Ozon, max. Einstundenmittel-Konzentrationen in µg/m3 in den Jahren 1998 bis 2010
Messstation

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

Rostock (alt. Standort)

128

153

189

161

143

165

121

155

159

129

-

-

Rostock-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

Neubrandenburg

126

132

171

139

157

185

133

151

173

132

Stralsund

161

162

210

157

147

168

121

147

174

Schwerin

129

143

161

124

127

162

135

167

-

-

-

-

-

-

-

-

Schwerin-Obotritenr.

107

134

143

128

163

157

154

129

178 2)

155

135

-

-

-

-

-

148 3)

135

-

139

141

147

175

Rostock-Warnemünde

-

-

-

-

-

-

-

-

Güstrow

-

-

-

-

-

-

142

168

184

145

150

149

199

Gülzow

157

169

207

174

173

178

138

162

190

148

150

146

193

Löcknitz

167

165

234

166

165

204

154

167

182

183

182

146

192

Rostock-Stuthof

158

164

229

174

154

163

144

165

154

164

154

147

194

Göhlen

189

177

196

152

183

183

148

173

197

162

166

148

197

-

-

-

166

169

194

142

175

184

165

179

158

-

Zarrentin

171

4)

107

1)

1) Messbeginn: 25.1.2008 2) Ende der Messung: 27.7.2010 3) Messbeginn: 5.4.2008 4) Messbeginn: 1.5.2006

31

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 2.22: Ozon, Anzahl der Tage mit 1-Std.-Mittelwerten oberhalb der Informationsschwelle von 180 µg/m3
zum Schutz der menschlichen Gesundheit in den Jahren 1998 bis 2010
Messstation

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock (alt. Standort)

0

0

1

0

0

0

0

0

0

0

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

0 1)

0

0

Neubrandenburg

0

0

0

0

0

1

0

0

0

0

0

0

0

Stralsund

0

0

2

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0 2)

Schwerin

0

0

0

0

0

0

0

0

0

0

-

-

-

Schwerin-Obotritenr.

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

0 3)

0

-

Rostock-Warnemünde

-

-

-

-

-

-

-

-

0 4)

0

0

0

0

Güstrow

-

-

-

-

-

-

0

0

1

0

0

0

1

Gülzow

0

0

2

0

0

0

0

0

2

0

0

0

1

Löcknitz

0

0

4

0

0

1

0

0

1

1

1

0

1

Rostock-Stuthof

0

0

2

0

0

0

0

0

0

0

0

0

1

Göhlen

1

0

2

0

1

1

0

0

2

0

0

0

2

Zarrentin

-

-

-

0

0

1

0

0

1

0

0

0

-

1) Messbeginn: 25.1.2008 2) Ende der Messung: 27.7.2010 3) Messbeginn: 5.4.2008 4) Messbeginn: 1.5.2006

Tabelle 2.23: Ozon, Anzahl der Tage pro Jahr mit gleit. 8-Std.-Mittelwerten oberhalb des langfristigen
Zielwertes zum Schutz der menschlichen Gesundheit von 120 µg/m3 in den Jahren 1996 bis 2010
Messstation

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock (alt. Stand)

5

4

0

3

4

2

3

6

0

1

5

0

-

-

-

Rost.-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

01)

0

2

Neubrandenburg

3

3

0

0

2

0

2

10

0

1

3

0

1

0

5

Stralsund

3

3

1

3

3

1

2

10

0

2

9

3

6

0

3 2)

Schwerin

5

2

0

6

4

0

0

3

0

5

4

0

-

-

-

1

-

Schwerin-Obotr.ring

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

Rost.-Warnemünde

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

8 4)

2

5

1

9

Güstrow

-

-

-

-

-

-

-

-

3

7

14

5

11

3

11

Gülzow

16

19

8

22

9

6

21

34

6

12

23

7

7

3

12

Löcknitz

20

13

14

21

30

10

22

24

5

6

22

11

11

3

15

Rostock-Stuthof

13

13

4

12

6

3

9

17

2

2

3

3

2

2

9

Göhlen

-

-

19

34

29

14

34

50

10

12

32

15

14

9

15

Zarrentin

-

-

-

-

-

8

24

40

5

7

25

16

11

10

-

1) Messbeginn: 25.1.2008 2) Ende der Messung: 27.7.2010 3) Messbeginn: 5.4.2008 4) Messbeginn: 1.5.2006

32

5

3)

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 2.24: Ozon, Anzahl der Tage pro Jahr mit gleitenden 8-Std.-Mittelwerten oberhalb von 120 µg/m3,
gemittelt über 3 Jahre (Zielwert für den Schutz der menschlichen Gesundheit)
Messstation
Rostock (alt. Stand)

1996-

1997-

1998-

1999-

2000-

2001-

2002-

2003-

2004-

2005-

2006-

2007-

2008-

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

3

2

2

3

3

4

3

2

2

2

-

-

-

1)4)

5)

0

1

Rost.-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

Neubrandenburg

2

1

1

1

1

4

4

4

1

1

1

0

2

Stralsund

2

2

2

2

2

4

4

4

4

5

6

3

-

Schwerin

2

3

3

3

1

1

1

3

3

3

-

-

-

Schwerin-Obotr.ring

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

52)4)

35)

-

Rost.-Warnemünde

-

-

-

-

-

-

-

-

83)4)

5 5)

5

3

5

Güstrow

-

-

-

-

-

-

3 4)

5 5)

8

9

10

6

8

Gülzow

14

16

13

12

12

20

20

17

14

14

12

6

7

Löcknitz

16

16

22

20

21

19

17

12

11

13

15

8

10

Rostock-Stuthof

10

10

7

7

6

10

9

7

2

3

3

2

4

19 4)

34 5)

27

26

26

33

31

24

18

20

20

13

13

-

-

-

8 4)

16 5)

24

23

17

12

16

17

12

-

Göhlen
Zarrentin

0

1) Messbeginn: 25.1.2008 2) Messbeginn: 5.4.2008 3) Messbeginn: 1.5.2006 4) gemittelt über ein Jahr 5) gemittelt über zwei Jahre

Tabelle 2.25: Höchster gleitender 8-Std-Mittelwert eines Tages in µg/m3 in den Jahren 1998 bis 2010
(Langfristiges Ziel für Ozon zum Schutz der menschlichen Gesundheit: 120 µg/m3)
Messstation

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Rostock (alt. Standort)

112

135

157

130

135

152

107

142

143

120

-

-

-

Rostock-Holbeinplatz

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

97 1)

96

123

Neubrandenburg

117

118

135

116

133

159

109

135

149

117

125

120

152

Stralsund

153

132

179

122

132

143

117

126

162

142

132

119

156 2)

Schwerin

120

134

150

113

113

142

110

158

145

116

-

-

-

136 2)

126

-

Schwerin-Obotritenr.
Rostock-Warnemünde

-

-

-

-

-

-

-

-

150 3)

126

127

124

155

Güstrow

-

-

-

-

-

-

127

152

169

140

139

136

189

Gülzow

146

154

191

150

157

161

126

148

177

140

137

132

185

Löcknitz

153

151

218

143

152

184

139

148

170

157

171

138

170

Rostock-Stuthof

133

149

215

151

142

151

129

147

131

141

134

136

172

Göhlen

160

167

183

139

168

172

134

148

194

160

161

139

186

-

-

-

150

153

170

129

155

177

151

167

147

-

Zarrentin

1) Messbeginn: 25.1.2008 2) Ende der Messung: 27.7.2010 3) Messbeginn: 5.4.2008 4) Messbeginn: 1.5.2006

33

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 2.26: AOT40 in µg/m3 h, aus 1-Std.-Werten von Mai bis Juli gemittelt über 5 Jahre (Zielwert für Ozon
zum Schutz der Vegetation: 18000 µg/m3 h)
Messstation

1998-2002 1999-2003 2000-2004 2001-2005 2002-2006 2003-2007 2004-2008 2005-2009 2006-2010

Gülzow

10647

12586

10706

12557 1)

Löcknitz

13941

14777

13119

8061

9270

Göhlen

16590

Zarrentin

12475 3)

Rost.-Stuthof

1) gemittelt über vier Jahre

15811 1)

14853 1)

12600 1)

11142

11624

11063

13177

12662

11560

12095

13074

8103

7075

6989

5818

4648

4903

6029

18156

14989

13568

16158

14784

13572

13996

14772

14665 4)

11907 1)

11177

12835

12202

11486

12155

-

2) gemittelt über ein Jahr

3) gemittelt über zwei Jahre

4) gemittelt über drei Jahre

Tabelle 2.27: AOT40 in µg/m3 h, aus 1-Std.-Werten von Mai bis Juli (Langfristiges Ziel für Ozon zum Schutz der
Vegetation: 6000 µg/m3 h)
Messstation

1998

1999

2000

2001

2002

2003

Gülzow

10286

13576

10229

7595

11547

Löcknitz

13547

12334

19815

10888

Rost.-Stuthof

5714

8902

9741

Göhlen

13652

20916

-

-

Zarrentin

2005

2006

2007

2008

2009

2010

19984

41731) 10873

20618

7809

11102

5309

13281

13122

17727

4044 8006

21467

11079

13181

6740

12904

5394

10553

11762

3067 4063

4972

5206

5924

4351

9694

18346

13025

17010

21481

5085 9535

25987

10552

16651

7255

13417

-

12140

12810

19044

3635 8215

20442

9664

15465

6986

-

1) Verfügbarkeit nach der 39. BImSchV nicht eingehalten

34

2004

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Anhang 3
Maßstäbe zur Beurteilung der Luftbelastung
Tabelle 3.1: Immissionswerte der 39. BImSchV für Schwefeldioxid
Schutzgut

zum Schutz der
menschlichen
Gesundheit

zum Schutz der
Vegetation

Immissionsgrenzwert

Berechnungsart

Bezugszeitraum

350 μg/m3

24 zulässige Überschreitungen
pro Kalenderjahr

1-Stunden-Mittelwert

125 μg/m3

3 zulässige Überschreitungen
pro Kalenderjahr

24-Stunden-Mittelwert

20 μg/m3

Jahresmittelwert

Kalenderjahr

20 μg/m3

Mittelwert
während des Bezugzeitraums

Winter
01.10. – 31.03.

Gültigkeitszeitraum

seit 1.1.2005

seit 18.9.2002

Tabelle 3.2: Immissionswerte der 39. BImSchV für Stickstoffdioxid (NO2) und Stickoxide (NOx)
Komponente

NO2

NOX

Schutzgut

Immissionsgrenzwert

zum Schutz der
menschlichen
Gesundheit

zum Schutz der
Vegetation

Berechnungsart

200 μg/m3

18 zulässige Überschreitungen
pro Kalenderjahr

40 μg/m3

Jahresmittelwert

400 μg/m3

1-Stunden-Mittelwert

30 μg/m3

Jahresmittelwert

Bezugszeitraum
1-StundenMittelwert
Kalenderjahr

Gültigkeitszeitraum
seit
01.01.2010

gemittelt
über 3 Stunden

seit
01.01.2005

Kalenderjahr

seit 19.7.2001

Tabelle 3.3: Immissionswerte der 39. BImSchV für PM10 (Feinstaub)
Schutzgut

Immissionsgrenzwert
50 μg/m3

zum Schutz der
menschlichen
Gesundheit

Berechnungsart
35 zulässige Überschreitungen
pro Kalenderjahr

Bezugszeitraum

Gültigkeitszeitraum

24-StundenMittelwert
seit 1.1.2005

40 μg/m

3

Jahresmittelwert

Kalenderjahr

Tabelle 3.4: Immissionswerte der 39. BImSchV für PM2,5 (Feinstaub)
Schutzgut

zum Schutz der
menschlichen
Gesundheit

Immissionsgrenzwert

Grenzwert +
Toleranzmarge
für das Jahr 2010

25 μg/m3

29,2 μg/m3

Berechnungsart

Jahresmittelwert

Bezugszeitraum

Gültigkeitszeitraum

Kalenderjahr

seit 1.1.2010

1) bis 2010 Zielwert, ab 2015 Grenzwert (ab 1.1.2009 gilt eine Toleranzmarge von 5 μg/m3, die sich jährlich um ein Sechstel bis zum 1.1.2015
reduziert)

35

Luftgüte 2010

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Tabelle 3.5: Immissionswerte der 39. BImSchV für Kohlenmonoxid (CO), Benzol und Blei
Komponente
CO

Benzol
Blei

Schutzgut

Immissionsgrenzwert

zum Schutz der menschlichen
Gesundheit

Berechnungsart
Höchster gleitender
8-Std.-Mittelwert eines Tages
im Kalenderjahr

10 mg/m3

Bezugszeitraum

Gültigkeitszeitraum

8-StundenMittelwert

seit 1.1.2005

zum Schutz der menschlichen
Gesundheit

5 μg/m3

Jahresmittelwert

Kalenderjahr

seit 1.1.2010

zum Schutz der menschlichen
Gesundheit

0,5 μg/m3

Jahresmittelwert

Kalenderjahr

seit 1.1.2005

Tabelle 3.6: Informations- und Alarmschwellen, Zielwerte und langfristige Ziele der 39. BImSchV für Ozon
Schutzgut

Immissionswert

Berechnungsart

Bezugszeitraum

Gültigkeitszeitraum

180 μg/m3

Mittelwert

1 Stunde

seit 20.7.2004

240 μg/m3

Mittelwert

1 Stunde

seit 20.7.2004

Informationsschwelle
zum Schutz der menschlichen
Gesundheit
Alarmschwelle
zum Schutz der menschlichen
Gesundheit
Zielwerte
zum Schutz der menschlichen
Gesundheit
zum Schutz der Vegetation

120 μg/m3

25 Überschreitungen
pro Kalenderjahr
(gemittelt über 3 Jahre)

höchster gleitender
8-Std.-Mittelwert
eines Tages

seit 1.1.2010

18000 μg/m3 *h

AOT40
(gemittelt über 5 Jahre)

1-Std.-Mittelwerte
von Mai bis Juli

seit 1.1.2010

120 μg/m3

höchster gleitender
8-Std.-Mittelwert eines
Tages im Kalenderjahr

8-Std.-Mittelwert

nicht festgelegt

AOT40

1-Std.-Mittelwerte
von Mai bis Juli

nicht festgelegt

Langfristige Ziele
zum Schutz der menschlichen
Gesundheit
zum Schutz der Vegetation

6000 μg/m3 *h

Tabelle 3.7: Zielwerte der 39. BImSchV für Arsen, Cadmium, Nickel und BaP im PM10
Komponente

Zielwert

Berechnungsart

Bezugszeitraum

Gültigkeitszeitraum

Arsen

zum Schutz der
menschlichen
Gesundheit

6 ng/m3

Gesamtgehalt
in der PM10-Fraktion
als Mittelwert

ein Jahr
1.1.-31.12.

ab 1.1.2013

Cadmium

zum Schutz der
menschlichen
Gesundheit

5 ng/m3

Gesamtgehalt
in der PM10-Fraktion
als Mittelwert

ein Jahr
1.1.-31.12.

ab 1.1.2013

Nickel

zum Schutz der
menschlichen
Gesundheit

20 ng/m3

Gesamtgehalt
in der PM10-Fraktion
als Mittelwert

ein Jahr
1.1.-31.12.

ab 1.1.2013

Benzo(a)pyren

zum Schutz der
menschlichen
Gesundheit

1 ng/m3

Gesamtgehalt
in der PM10-Fraktion
als Mittelwert

ein Jahr
1.1.-31.12.

ab 1.1.2013

36
        
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