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Full text: Berlinerleben Issue 2018,4

berlinerleben DAS MAGAZIN DER GEWOBAG Ausgabe 4/2018 Neues Portal online Wohnungstausch leicht gemacht Neubau bei der Gewobag Aktuelle Bauprojekte mit Berlin-Poster URBAN NATION Neue Street-ArtAusstellung eröffnet Mitmachen und gewinnen: Kreuzworträtsel Seite 27 Zu Besuch im kreativen Kiez am Klausenerplatz 2 KIEZ & QUER KIEZ & QUER Damit sich möglichst viele Menschen den Wunsch nach einem guten Zuhause erfüllen können, hat die Gewobag ihre Anstrengungen beim Wohnungsbau in diesem Jahr noch einmal verstärkt. Wir informieren Sie über aktuelle Neubauprojekte auf den Seiten 10/11 und 14/15. _ SILJA DICKFOHS, Kiezkoordinatorin der Gewobag MB Liebe Leserinnen und Leser, nach diesem wunderschönen Herbst stecken sicher viele von Ihnen in den Vorbereitungen für das Weihnachtsfest. Dazu gehören für mich eine gemütliche Wohnung und viel Zeit für Familie und Freunde, Plätzchen backen und Basteln mit den Kindern. Kürzlich ist auch die Wohnungstauschbörse des Landes Berlin online gegangen. Wie MieterInnen ab sofort Wohnungen tauschen oder wechseln können, erfahren Sie auf den Seiten 18/ 19. Ein weiteres wichtiges Thema sind die zum zweiten Mal stattfindenden Mieterratswahlen. Viele MieterInnen haben sich bereit erklärt zu kandidieren, um die Interessen der Mieterschaft gegenüber der Gewobag zu vertreten. Im Januar 2019 werden die Wahlunterlagen verteilt. Bitte machen Sie mit und wählen Sie Ihre Favoritin oder Ihren Favoriten in den Mieterrat. Neues Kreuzberger Zentrum Unser Kiezspaziergang führt Sie in den Kiez rund um den Klausenerplatz in Charlottenburg. Wir berichten von dem Engagement der Menschen für ihr Quartier. Vereinbarung für mehr Mitbestimmung unterzeichnet Zusätzlich informieren wir über die Abschaltung des analogen Fernsehens und über die Umrüstung der Wasser- und Wärmezähler. Die Welt wird digitaler, die Gewobag auch. Wie Sie davon profitieren, steht auf den Seiten 17 und 22. In Anwesenheit der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, unterzeichneten Snezana Michaelis, Vorstandsmitglied der Gewobag, und der Mieterrat* des Neuen Kreuzberger Zentrums (NKZ) am 01. Oktober 2018 eine Kooperationsvereinbarung. Die Unterzeichnenden erkennen damit die Vorbildwirkung des NKZ für Partizipation, gesellschaftliche Teilhabe und gelebte Migrations- und Integrationspolitik an. Sie wollen gemeinsame Ziele erreichen und vereinbarten eine enge Konsultation. Und schließlich geben Ihnen die Berliner BloggerInnen von HERZ&BLUT winterliche Interieur-Tipps (S. 20/21). Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien frohe Feiertage und ein gesundes und zufriedenes neues Jahr 2019. Snezana Michaelis, Vorstandsmitglied der Gewobag: „Wir freuen uns, mit dem Mieterrat* des Neuen Kreuzberger Zentrums ein engagiertes Gremium an der Seite zu haben. Das NKZ ist ein Gebäude an einem besonderen Ort, nicht nur für die Gewobag, sondern für ganz Berlin. In den nächsten Jahren werden wir einige notwendige Maßnahmen am Objekt durchführen. Dies geschieht mit enger Einbindung des Mieterrats. Hier setzen wir auf die langjährigen Erfahrungen der Wohnund GewerbemieterInnen vor Ort. Als landeseigenes Unternehmen garantieren wir auch in Zukunft für diesen Standort im Herzen Berlins bezahlbaren Wohnraum.“ Silja Dickfohs 06 Klausenerplatz Ein Kiez mit bewegter Geschichte 18 Wohnungstausch Per Wohnungstausch zum neuen Zuhause Kiez & Quer Engagieren & Helfen 4 Besondere Orte 12 Neues vom Mieterrat 22 Abschaltung analoges TV 5 Gemeinsam für schöne Kieze 13 Mieterratswahlen 2019 23 Ausbildung bei der Gewobag 6 Der Klausenerplatz 16 Die neuen Mieterbeiräte 9 Eröffnung bei URBAN NATION 10 Neubauprojekt WATERKANT 11 Neubau im Quartier Michelangelostraße 14 Neubauposter Tipps & Services Spaß & Freizeit 24 Veranstaltungstipps 17 Digitale Verbrauchszähler 25 Tipps für junge Leute 18 Wohnungstausch/-wechsel 26 Kinderseite 20 Winterliche Interieur-Tipps 27 Rätsel und Gewinnspiel berlinerleben Service-Center – so erreichen Sie uns Service-Center Fon: 0800 4708-800 (kostenfrei) Mo bis Do 8:00–18:00 Uhr und Fr 8:00–15:00 Uhr E-Mail: service@gewobag.de Fax: 030 4708-4510 Vermietungs-Service E-Mail: vermietung@gewobag.de Unser Titelbild Künstlerin Susanne Hanau in ihrem Atelier Mehr auf Seite 6 Reparatur-Service & Notdienst Mo bis Fr 6:30–20:00 Uhr, in Notfällen täglich rund um die Uhr  für Mieter der Gewobag: Fon: 0800 4708-200 (kostenfrei)  für Mieter der Gewobag WB: Fon: 0800 4708-300 (kostenfrei)  für Mieter der Gewobag PB: Fon: 0800 4708-400 (kostenfrei) Zukunft gestalten Nachhaltigkeit bei der Gewobag Im Jahr 2018 hat die Gewobag ein strategisches Nachhaltigkeitsmanagement eingeführt. Es basiert auf dem internationalen Standard der Global Reporting Initiative (GRI). Die erste Broschüre der Gewobag zu diesem Thema trägt den Titel „Zukunft gestalten“ und erschien im September 2018. FOTO: City Press, ILLUSTRATION: Christiane Rösch 04 Besondere Orte – der Kletterfelsen in Schöneberg FOTOS: Aurelio Schrey, ILLUSTRATION: Anja Stiehler-Patschan / Jutta Fricke Illustrators * Der Mieterrat des Neuen Kreuzberger Zentrums ist die Mietervertretung dieses einen Wohnobjekts und nicht identisch mit dem Mieterrat der Gewobag. Der Mieterrat des NKZ gründete sich 2016, um den drohenden Verkauf des Objekts an einen Investor zu verhindern. Mehr Infos unter www.gewobag.de/nachhaltigkeit _ V.l.n.r.: Snezana Michaelis (Gewobag) und Marie Schubenz (Sprecherin des Mieterrats NKZ) unterzeichnen in Anwesenheit von Senatorin Katrin Lompscher die Kooperationsvereinbarung. berlinerleben 3 »Die nachhaltige Energiegewinnung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensstrategie.« MARKUS TERBOVEN, Vorstand der Gewobag 4 KIEZ & QUER KIEZ & QUER _ Ein Märchenerzähler in der Kiezstube am Mehringplatz. Besondere Orte bei der Gewobag Der Berg ruft in Schöneberg Im Quartier Wassertorplatz trafen sich am 13. Oktober MieterInnen, der Mieterbeirat und der Kiezkoordinator der Gewobag, um den Kastanienplatz und die angrenzenden Spielplätze auf Vordermann zu bringen und sauber zu machen. Die BSR steuerte die Ausstattung bei: Arbeitskleidung für Groß und Klein, Mülltüten, Zangen und Besen. Nach getaner Arbeit gab es einen kleinen Imbiss in der Kiezstube und das Märchen „Der Froschkönig“ von Geschichtenerzählerin Maria Magdalena Gonzales. Das Fledermaushotel von Spandau Mehringplatz Eröffnung der neuen Kiezstube _ Alma und Carlotta klettern hier gern. Umgeben von hohen Bäumen in der Alvenslebenstraße liegt einer der höchsten Gipfel Schönebergs: Mit seinen gut 12,5 Metern Höhe ist der im Jahr 2000 eingeweihte Kletterfelsen ideal geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene im Toprope-Klettern, bei dem immer zwei „BergsteigerInnen“ einander sichern. Das Innere des Felsens entstand in sechs Monaten Arbeit aus circa 40 alten Balkonen eines Spandauer Wohnhauses. Das Gerüst wurde mit farbigem Spritzbeton ausgegossen und sieht einem echten Felsen verblüffend ähnlich. Der Kletterfelsen wird durch den Deutschen Alpenverein (DAV) betreut, der auch Kurse anbietet. Herr Hildebrandt, warum war die Kiezstube geschlossen? Gestaltung und Zustand der Räume entsprachen nicht mehr dem Gewobag-Standard. Wir haben alles sechs Monate lang saniert und neu eingerichtet. Jetzt passt das wieder. Was genau wurde eigentlich gemacht? Wir haben den Fußboden ausgetauscht, die Wände gestrichen, die komplette Elektrik erneuert, das WC saniert und die Raumaufteilung geändert – die Küche ist jetzt vorne. Außerdem wurden maßgeschneiderte Elemente wie z. B. die Kinderspielebene, die große Regalwand oder die Küchenzeile eingebaut. Danke für Ihre Erinnerungen Und was war zur Eröffnung am 30. Juni los? Es gab einen Tag der offenen Tür mit und für die NachbarInnen, mit Märchen, Snacks und jeder Menge guter Laune. e b e lr e n i lr e b Wer ist denn jetzt für die Kiezstube verantwortlich? Das sind wir, die Gewobag. Die Kiezstube am Mehringplatz ist dabei Pilot eines Weiterentwicklungsprozesses, in dessen Rahmen alle Kiezstuben nicht mehr durch Träger, sondern durch die Gewobag selbst betrieben werden. FOTOS: Gewobag _ Kletterfelsen in der Alvenslebenstraße FOTOS: Thomas Streicher, Aurelio Schrey, Fotolia Unter den EinsenderInnen verlosen wir 50 Tageskarten für Familien für den Berliner Zoo und das Berliner Aquarium. Die GewinnerInnen werden wir Anfang Februar 2019 auf dem Postweg informieren. Was Mieterengagement bewirken kann, durften die AnwohnerInnen des Hofes Ritterstraße / Prinzenstraße den ganzen Sommer lang genießen: Hier pflegten MieterInnen die Hochbeete seit der Pflanzaktion im Mai 2018 so liebevoll, dass aus Sonnenblumenkernen drei Meter Interview mit Gewobag-Kiezkoordinator Viktor Hildebrandt zur neuen Kiezstube am Kreuzberger Mehringplatz. 100 Jahre Gewobag Wir bereiten zurzeit das Jubiläum „100 Jahre Gewobag“ im Jahr 2019 vor. In der letzten Ausgabe der berlinerleben baten wir unsere MieterInnen daher um Einsendung ihrer schönsten Erinnerungen aus der Zeit bei uns. Wir bedanken uns bei allen, die dem Aufruf bereits gefolgt sind, und freuen uns noch bis zum 31. Dezember 2018 auf weitere Zusendungen an die E-Mail: 100Jahre@gewobag.de Gemeinsam für schöne Kieze Herbstputz & Imbiss Besondere Orte bei der Gewobag Seit mehr als 50 Jahren teilen sich am Graetschelsteig in der südlichen Wilhemstadt 199 Mietparteien und zwei Fledermaushotels die 24 Etagen des markantesten Hochhauses von Spandau. In den 1960er Jahren war das von der Gewobag in Auftrag gegebene Haus mit seinen gut 70 Metern das höchste Wohnhochhaus Deutschlands. Sowohl AnwohnerInnen als auch Fledermäusen sind solche Superlative egal. Sie genießen einfach die frische Luft und den unverbauten Havelblick. Na dann: Auf weiterhin gute Nachbarschaft! 5 Wann hat die Kiezstube geöffnet und was wird angeboten? Es gibt mehr als 15 verschiedene Veranstaltungsformen, das würde den Rahmen sprengen, die hier alle aufzuzählen. Aktuelle Öffnungszeiten und das komplette Programm veröffentlichen wir regelmäßig im Aushang der Kiezstube. Herr Hildebrandt, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. _ Herbstputz im Quartier Wassertorplatz hohe Sonnenblumen wurden, dass Kräuter ihren Duft verbreiteten und prächtige Blüten die Bienen anlockten. Das brachte Farbe ins Quartier. In der Georg-Ramin-Siedlung stand die Aktion Anfang Oktober unter dem Motto: Das Beet ruft! Bei herrlichem Spätsommerwetter pflanzten engagierte MieterInnen, die Gewobag und der Förderverein der „Gartenarbeitsschule an der Kappe“ gemeinsam Wildrosen, Sanddorn, Aronia und Knallerbsen ins Quartier – alles Pflanzen, von denen sich Vögel im Winter ernähren können. Auch hier gab es im Anschluss Kaffee und Kuchen. Vielen Dank an alle MieterInnen, die mitgemacht haben! berlinerleben KIEZ & QUER KIEZ & QUER _ Die Künstlerin Susanne Hanau in ihrem Atelier. _ In der Danckelmannstraße gibt es sogar einen MiniStreichelzoo. Charlottenburg Klausenerplatz: Ein Kiez verändert sein Gesicht _ In der „Bücherzelle“ kann man gelesene Bücher ins Regal stellen und neue Lektüre einpacken. Ein mittelgroßes Dorf mitten in Berlin Hier wird im Vorbeigehen ein kurzer Gruß unter Nachbarn ausgetauscht, dort steht eine kleine Traube von Menschen auf dem Bürgersteig und unterhält sich rege – und der Gemüsehändler an der Ecke begrüßt die meisten seiner Kundinnen und Kunden beim Vornamen. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man fast meinen, man habe die Hauptstadt längst hinter sich gelassen und sei in ein mittelgroßes Dorf gestolpert. Für Harald Marpe macht eben das den Charme seines Viertels aus: „Anderswo in Berlin wird immer so von A nach B gehetzt und alle sind getrieben, hier bleibt man eben öfter mal stehen und tauscht sich aus!“ Kommunisten, Hausbesetzer, Drogendealer – das Quartier am Klausenerplatz hat eine bewegte Geschichte. Unweit des Schlosses Charlottenburg gelegen, ist das Viertel heute ein Berliner Geheimtipp für Jung und Alt. berlinerleben Für Harald Marpe, der schon seit 1989 in dem Viertel wohnt, ist die Atmosphäre jedoch genau die richtige. Von einer Parkbank aus beobachtet er die vereinzelt vorbeispazierenden Wochenendtouristen: „Manche verirren sich nach einem Besuch am Schloss Charlottenburg hierher“, sagt er: „Ansonsten sind wir Anwohner eher unter uns.“ Und das merkt jeder Außenstehende sofort. » ... hier bleibt man eben öfter mal stehen und tauscht sich aus!« HARALD MARPE, Mieter am Klausenerplatz FOTOS: Aurelio Schrey Das Erste, was auffällt, ist die Stille. Egal, ob man vom vielbefahrenen Kaiserdamm, aus Richtung Spandauer Damm oder von der Schloßstraße ins Quartier einbiegt: Im Vergleich zu den ständig pumpenden Hauptverkehrsadern, die es umschließen, herrscht in dem fast komplett verkehrsberuhigten Viertel eine himmlische Ruhe. Statt Autohupen und brummenden Motoren regieren hier wohltuendere Klänge: fröhliches Fahrradklingeln, klimpernde Teelöffel auf Untertassen, das Jauchzen zweier Kinder, die einem Ball hinterherjagen, das wohlige Stimmengewirr, das aus vollbesetzten Cafés herüberschwappt. Wer den Berliner Alltag nur aus der Kreuzberger oder Neuköllner Perspektive kennt, den könnte dieses Charlottenburger Idyll geradezu überfordern. _ Harald Marpe wohnt seit bald 30 Jahren im Kiez. FOTOS: Aurelio Schrey 6 Einer der Orte, an denen das besonders gut geht, ist der Brotgarten an der Seelingstraße. Seit rund 40 Jahren verkauft das VollkornbäckereiKollektiv schon frische Backwaren und hat sich mit Biobroten, verschiedenen Mittagsgerichten und einem verboten leckeren Milchkaffee längst einen Ruf im Viertel gemacht. Jeder, der kurz abschalten will, schaut hier vorbei. EIN GRÜNER KIEZ Die Freiheit, man selbst zu sein Auch Susanne Hanau ist Stammgast. Sie ist Künstlerin und – damit das Geld nicht zu knapp wird – Taxifahrerin. Sie schätzt am Quartier Klausenerplatz vor allem die Freiheit, sie selbst sein zu können. „Hier leben viele Studierende, Akademiker und Freischaffende; und jeder macht so ein bisschen das, was ihm oder ihr gefällt“, erzählt sie. Statt sich dem üblichen Trubel und der Geschäftstreiberei der Hauptstadt hinzugeben, lebe man rund um die Seelingstraße eher unter Leuten, die ihre Freizeit zu schätzen wüssten und ihren eigenen Ideen nachgingen. Und tatsächlich weht im Kiez am Klausenerplatz ein mitunter alternativer Wind: An jeder Ecke finden sich Galerien und Künstlerwerkstätten. Die aktuelle Ausgabe der Kiezzeitung, die federführend vom Kiezbündnis Klausenerplatz e. V. erstellt wird, quillt über vor Hinweisen auf anstehende Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen in der Nachbarschaft. berlinerleben Der Umstand, dass am Klausenerplatz eine aktive Bürgerschaft beheimatet ist, hat in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass hier viele politische und soziale Initiativen ihren Anfang nahmen. So führte das lokale Klimaschutzmanagement in Kooperation mit der Gewobag und dem Beamten-Wohnungs-Verein die Kampagne „Klimaschutz bei dir und mir“ im Kiez durch, bei der Bürgerinnen und Bürger sich unentgeltlich von ExpertInnen der Verbraucherzentrale Berlin und des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) zu den Themen Energie und Abfall beraten lassen konnten. Aufgrund des großen Erfolges im KlausenerplatzKiez wurde die Aktion inzwischen auf den ganzen Bezirk ausgedehnt: Alle BewohnerInnen von CharlottenburgWilmersdorf können sich unter der Hotline 030 7879–0060 oder auf der Website www.klimaschutzbeidirundmir.de für eine Klimaberatung in ihrer eigenen Wohnung anmelden. Und dank einer Onlinebefragung zum Nutzen von Carsharingplätzen und Fahrradboxen im Kiez und der positiven Rückmeldung der AnwohnerInnen könnten hier schon bald entsprechende Angebote umgesetzt werden. 7 KIEZ & QUER KIEZ & QUER 9 _ Kurz vor der Eröffnung machte URBAN NATION mit einer GuerillaAktion auf die neue Ausstellung aufmerksam. Skater, Tänzer und Rollergirls und -boys performten auf Berlins Straßen. Der Klausenerplatz ist jedoch ein Kiez mit deutlich älterer Geschichte: Zur Kaiserzeit lebten hier Bedienstete aus dem Charlottenburger Schloss und Handwerker, die mitunter noch ihre eigenen Ackerflächen bewirtschafteten. Mit dem rapiden Wachstum Berlins im Zuge der Industria- KinderKulturMonat 2018 Im Rückblick _ T-Shirts und Taschen wurden zu bunten Kunstwerken. _ Klaus Betz vom Kiezbündnis Klausenerplatz e.V. Ohnehin ist das Quartier am Klausenerplatz, das in Anspielung auf seine bekanntesten Straßen oft auch Knobelsdorff-, Danckelmann-, Seeling- oder Nehringkiez genannt wird, schon seit jeher nicht nur ein Rück- » Hier leben viele Studierende, Akademiker und Freischaffende; und jeder macht so ein bisschen das, was ihm oder ihr gefällt. « URBAN NATION, ein Projekt der Stiftung Berliner Leben, beteiligte sich wieder am Programm: Kleine NachwuchskünstlerInnen kreierten echte Kunstwerke auf T-Shirts und Taschen. Die Kids lernten dabei verschiedene Techniken der Urban Art kennen: Siebdruck, Tape Art und die Arbeit mit Stencil. Natürlich durften all diese Techniken auch praktisch angewendet werden. SUSANNE HANAU, Mieterin am Klausenerplatz zugsort für Freigeister und Künstler gewesen, sondern auch ein Hort für politischen Aktivismus und bürgerlichen Widerstand. Ein politisch aktives Quartier Zur Zeit der Weimarer Republik lebten hier neben einer Reihe von bekannten Gewerkschaftlern auch viele Mitglieder kommunistischer Organisationen. Als „roter Kiez“ bekannt, wurde das Viertel in den 1930er-Jahren deshalb mehrfach zum Ziel von Angriffen der Sturmabteilung (SA) der NSDAP. Otto Grüneberg, ein bekannter Antifaschist, wurde 1931 bei einer dieser Attacken gar auf offener Straße ermordet. Bis heute erinnert eine Gedenktafel an der Schloßstraße 22 an sein Schicksal. Und auch später, Anfang der 1980er-Jahre, machte der Kiez wieder politische Schlagzeilen: dieses Mal als Schauplatz einer Reihe von Hausbesetzungen, die im Zuge der Berliner Besetzungswelle stattfanden. berlinerleben lisierung dehnte sich die bis dahin eher ländliche Wohngegend dann jedoch langsam in Richtung Stadt aus – und wurde mit der Gründung von Großbetrieben wie Siemens und Borsig im Norden Berlins zu einem beliebten Einzugsgebiet für Arbeiter aller Couleur. Dank der Vervollständigung der Ringbahn im Jahr 1877 konnten diese von Charlottenburg aus direkt in die Fabriken pendeln. Zeitweise führte das dazu, dass auf der gerade einmal 600 mal 650 Meter großen Fläche des Viertels rund 36.000 Menschen lebten – teils unter widrigsten Bedingungen. (...) Der KinderKulturMonat ist ein tolles Projekt, bei dem Kinder nicht nur selbst entdecken können, was ihre Stadt kulturell alles zu bieten hat, sondern bei dem sie ganz interaktiv selbst kreativ werden können. KinderKulturMonat Opern singen und Ballett tanzen, die Stadt gestalten, Filme drehen, Chinesisch lernen oder Trompete spielen: Der KinderKulturMonat ist das größte Kinderkulturfestival Berlins. Gewobag online Lesen Sie die komplette Reportage auf www.gewobag.de/ klausenerplatz FOTOS: Nika Cramer, Chris Benedikt/KinderKulturMonat Der Streichelzoo im Innenhof Im Ziegenhof, einem weitläufigen Innenhof einer der alten Mietskasernen an der Danckelmannstraße, gibt es sogar eine eigens von den AnwohnerInnen eingerichtete Grünfläche inklusive Mini-Streichelzoo; und in dem Haus an der Nehringstraße 34 wohnen bis heute viele ehemalige Hausbesetzer, die sich in den 1980er-Jahren mit der Wohnungsbaugesellschaft Neue Heimat (heute Gewobag) auf Pachtverträge einigen konnten. Auch in diesem Jahr förderte die Berliner Leben – eine Stiftung der Gewobag – den KinderKulturMonat, bei dem alle Berliner Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren im Oktober zu über 150 kostenfreien Kunst- und Kulturveranstaltungen eingeladen waren. Anfassen, mitmachen, ausprobieren, selbst gestalten – das war das Motto. Es begeisterte Groß und Klein: Mit mehr als 4.000 BesucherInnen ist der KinderKulturMonat in diesem Jahr ein weiteres Mal gewachsen. FOTOS: Aurelio Schrey 8 Seit 2016 ist die Berliner Leben – eine Stiftung der Gewobag – einer der Hauptförderer des Projekts. Ziel der Initiatoren ist es, Offenheit und Verständnis für kulturelles Schaffen zu fördern und allen den Zugang zu künstlerischen Aktivitäten und kreativer Entfaltung zu ermöglichen. Vormerken: Auch im Oktober 2019 sind ALLE Kinder von vier bis zwölf Jahren herzlich eingeladen, beim KinderKulturMonat mitzumachen. Kostenfrei! Mehr Informationen: www.stiftung-berliner-leben.de Schöneberg Neue Ausstellung bei URBAN NATION Ein Jahr nach dem Opening des URBAN NATION MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART eröffnete im September die zweite Ausstellung „UN-DERSTAND. THE POWER OF ART AS A SOCIAL ARCHITECT”. Interaktiv zeichnet die Ausstellung die Entstehungsgeschichte einer Kunstströmung nach, die zu einer der erfolgreichsten der Gegenwart gehört: Urban Art. Die von Museumsdirektorin Yasha Young kuratierte Ausstellung zeigt mit über 50 Kunstwerken die enorme Vielfalt dieser Kunstströmung. Mit dabei sind Adele, DFACE, Herakut, James BULLough, The London Police, Mimi S, Shepard Fairey und Borondo, die durch Riesengemälde auf Häuserwänden in der ganzen Welt bekannt geworden sind. Wer auf dem Laufenden sein möchte, kann sich unter www.urban-nation.de für den Newsletter anmelden oder die Aktivitäten auf Instagram, Twitter oder Facebook verfolgen. Die Ausstellung steht allen Interessierten dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr offen. Der Eintritt ist frei. URBAN NATION MUSEUM Bülowstraße 7, 10785 Berlin Öffnungszeiten: Di – So 10:00 bis 18:00 Uhr www.urban-nation.com berlinerleben KIEZ & QUER Beteiligungsverfahren in Pankow Mehr Wohnraum im Quartier Michelangelostraße WATERKANT Berlin in Spandau Grundsteinlegung für 2.500 Wohnungen Seit Sommer 2017 diskutieren VertreterInnen des „Runden Tisches“ im Quartier Michelangelostraße, wie das Quartier baulich ergänzt werden kann, ohne dabei seinen Charakter zu verlieren. Seit September 2018 heißt es daher „Ahoi und Leinen los!“ an der WATERKANT Berlin, dem aktuell größten Bauprojekt der Gewobag. Es wird technisch, ökologisch und funktional neue Maßstäbe setzen. Die künftigen MieterInnen wohnen in attraktiver Wohnlage direkt am Ufer der Havel, das zu Spaziergängen, Radtouren, Kanufahrten und Picknick einlädt. WATERKANT Berlin wird ein modernes Quartier mit unterschiedlichen Gebäudehöhen und klarer Fassadengliederung. Geprägt durch warme Farben und zeitgemäße Materialien. Nachhaltiges Energiekonzept Durch ein eigenes Quartiersnetz zur Wärmeversorgung werden nicht nur die MieterInnen der WATERKANT Berlin, sondern auch Dritte mit Niedertemperatur-Fernwärme versorgt. Durch Nutzung regenerativer Wärmeversorgung aus Flusswasserwärme wird der Verbrauch herkömmlicher Energie- quellen signifikant gesenkt. Hierdurch wird auch ein wesentlicher Beitrag zur Einhaltung der Klimaschutzziele des Landes Berlin geleistet. Innovative Mobilitätsangebote Im Zentrum des Quartiers ist ein Mobility Hub vorgesehen, der neben einer großen Quartiersgarage auch Flächen für Car- und Bike-Sharing sowie Ladestationen für E-Mobility bereitstellt und die verschiedenen Verkehrsarten effizient und attraktiv miteinander verzahnt. Preis für nachhaltiges Bauen Für soviel Innovation gab es bereits eine Auszeichnung: Im Oktober nahm die Gewobag auf der Expo Real, der weltweit größten Immobilienmesse, das Vorzertifikat in Platin der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) entgegen. WATERKANT Berlin ist damit das erste Wohnquartier deutschlandweit, das mit der höchsten Kategorie ausgezeichnet wird. Das Zertifizierungssystem der DGNB dient der Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden und Quartieren. Es betrachtet alle Aspekte des nachhaltigen Bauens in den sechs Themenfeldern Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Aspekte, Technik, Prozesse und Standort. In allen Themenfeldern konnte WATERKANT Berlin herausragende Ergebnisse erzielen. Neben technischen Aspekten berücksichtigt die Zertifizierung auch das Thema Partizipation: BürgerInnen, AnrainerInnen und Stadtteilakteure wurden von Anfang an informiert und auch aktiv in die Neugestaltung des Areals eingebunden. Weiter Informationen zum Neubauprojekt: www.waterkant-berlin.de berlinerleben In den ersten sechs Treffen des „Runden Tisches“ wurden Aspekte, die bei der weiteren Planung berücksichtigt werden sollen, gesammelt, abgewogen, diskutiert und gewichtet. Dabei ging es zum Beispiel um Form und Größe der Gebäude, um deren Anordnung, um Erschließungsfragen bis hin zu Umweltbelangen. Diese Eckpunkte wurden als „Leitlinien“ festgehalten und dienten zusammen mit den Rahmenbedingungen und Zielstellungen von Land und Bezirk als inhaltliche Grundlage für die beiden Standortwerkstätten, die im Juni 2018 im Quartierspavillon stattfanden. _ Standortwerkstatt im Quartierspavillon FOTOS: Land Berlin / SenV, die raumplaner Direkt an der Havel in Berlin-Spandau errichten die Gewobag und die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) bis 2025 ein neues Stadtquartier mit rund 2.500 dringend benötigten Mietwohnungen. Um Ideen für eine mögliche Bebauung der freien Flächen entlang der Michelangelostraße zu gewinnen, führte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt 2014 einen städtebaulichen Ideenwettbewerb durch. In den Jahren 2015 bis 2017 wurde der Siegerentwurf auf seine Machbarkeit überprüft. Im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens sitzen seit Sommer 2017 verschiedene Akteure an einem „Runden Tisch“, um die mögliche Bebauung zu diskutieren. Das Bezirksamt Pankow ist der Veranstalter. TeilnehmerInnen sind die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, die WohnungsbauvertreterInnen, verschiedene Vereine und Initiativen, AnwohnerInnen und das Büro „die raumplaner“. VISUALISIERUNG unten: www.archlab.de, VISUALISIERUNG oben: Planung 4 Berlin/Eike Becker Architekten 10 _ Das Quartier Michelangelostraße aus der Vogelperspektive „Runder Tisch“ gestaltet Zukunft des Quartiers mit Per Losverfahren wurden die 25 Teilnehmenden des „Runden Tisches“ vier Arbeitsgruppen zugeordnet. Die Aufgabe: Die Mitglieder jeder Arbeitsgruppe sollten an einem Modell konkrete Ideen für einen städtebaulichen Vorentwurf diskutieren. Mit Arbeitsmaterialien wie Klötzen für Gebäude, Schnüren für Verbindungen sowie Schnittvorlagen für Treffpunkte, Parkplätze und Einzelhandel entwickelten sie Lösungen auf Fragen wie „Wie könnte eine Nachverdichtung mit wie vielen Wohnungen aussehen? Wo sollten soziale Treffpunkte entstehen und wo könnten Einzelhandel und Gewerbe angesiedelt werden?“ Ebenso schlugen die Teilnehmenden Ansätze zur Berücksichtigung einer Buswendeschleife oder zum Ausgleich wegfallender Parkplätze in Form von Tief- und Quartiersgaragen vor. FachvertreterInnen verschiedener Büros und der Verwaltung hielten Vorträge zu Themen wie dem Umgang mit der Kaltluftschneise, der Schallausbreitung und der baulichen Dichte. Im Anschluss an die erste Werkstatt überprüften die eingeladenen ExpertInnen die Ergebnisse der Arbeitsgruppen und gaben Hinweise für die zweite Runde, bei der die Teilnehmenden an den bis dahin entstandenen Modellen weiterarbeiteten und einzelne Aspekte vertieften. Wie geht es jetzt weiter? Auf Grundlage der in den Werkstätten gewonnenen Ideen und der Rahmenbedingungen und Zielstellungen von Land und Bezirk prüfen die beteiligten FachplanerInnen die Arbeitsmodelle der BürgerInnen. Wie in einem „Baukasten“ werden verschiedene Varianten für einzelne Bereiche, wie z. B. den Kreuzungsbereich Michelangelo-/Greifswalder Straße, die Nord- und Südseite der Michelangelostraße sowie den Bereich um den Sportplatz, miteinander kombiniert. Diese Varianten sollen zur Findung einer gemeinsamen Vorzugslösung für das gesamte Quartier beitragen. Eine erste Rückkopplung mit dem „Runden Tisch“ erfolgte Anfang September. Eine Informationsveranstaltung für die breite Öffentlichkeit ist im Zeitraum 1./2. Quartal 2019 avisiert. berlinerleben ENGAGIEREN & HELFEN Pankow Reinickendorf Für den Inhalt dieser Seite verantwortlich im Sinne des Presserechts ist der Mieterrat der Gewobag. 3 4 So geht es nun weiter: Lichtenberg Spandau MarzahnHellersdorf Mitte _ Der aktuelle Mieterrat v.l.n.r.: Klemens Witte, Heike Strehlau, Bernd Heßlein, Martin Hoffmann, Ekaterina Akkuratova, Gerhard Bormann, Roland Knödler und Marina Makowski (nicht im Bild: Diana Hanke) 1 CharlottenburgWilmersdorf Thema: Die „zweite Miete“ BEKO werden umgangssprachlich als „zweite Miete“ bezeichnet. In einigen Fällen bezahlen MieterInnen der Gewobag sehr hohe Betriebs- Sprechstunden für die MieterInnen 9. Januar 2019, 19:00–20:30 Uhr Mieterbeirat Klausenerplatz Mieter-Club, Neue Christstraße 8, 14059 Berlin  Februar 2019, 19:00–20:30 Uhr 13. Gemeinschaftsraum Seniorenwohnhaus, Waltroper Platz 10, 12207 Berlin  3. März 2019, 19:00–20:30 Uhr 1 MBR-Büro Quäkerstraße Auguste-Viktoria-Allee 54, 13403 Berlin kosten (z. B. zur Nettokaltmiete noch 75 % BEKO hinzu). Die KOV glänzt durch die vollständige Abwesenheit der BEKO. BEKO sind ein beträchtlicher Teil der gesamten Miete. In der KOV ist eine Härtefallregelung festgelegt. Die Nettokaltmiete darf 30 % des Nettohaushaltseinkommens nicht übersteigen, ansonsten wird sie abgesenkt. Mit hohen Betriebskosten wird faktisch einigen MieterInnen die Möglichkeit genommen, die Härtefallregelung in Anspruch zu nehmen, da diese nur für die Nettokaltmiete gilt. Wir als MR haben dem Vorstand der Gewobag kommuniziert, dass wir eine genaue Aufstellung der Einsparpotenziale wünschen. Der MR tritt dafür ein, dass die Gewobag eine Strategie für niedrige BEKO entwickelt. Als MieterIn können Sie ebenso dazu beitragen, Ihre BEKO gering zu halten, besonders in Bezug auf Wassernutzung, Sperrmüll, Mülltrennung sowie Verhinderung von Verunreinigungen. Die Mitglieder des Gewobag-Mieterrats bündeln und vertreten die Interessen der Mieterinnen und Mieter gegenüber der Gewobag und bringen sie zum Ausgleich, befassen sich mit den Planungen der Gewobag bei Neubau, Modernisierung, Instand­setzung, Quartiers­entwicklung und Gemein­ schaftseinrichtungen und nehmen dazu Stellung, kooperieren mit den Mieterbeiräten und tragen dafür Sorge, dass regionale Netzwerke in den Quartieren entstehen und/oder weiter ausgebaut werden. Materialien der WVB-Wohnraumversorgung Berlin, Mietenbildung und Bilanzen der landeseigenen Wohnungsunternehmen in Berlin – Schulungsmaterial 2018, S. 20. Auch wird die Gewobag darüber entscheiden, ob ab 2022 Kabelverträge mit Tele Columbus wie bisher automatisch zum Mietvertrag gehören. Die Kosten belaufen sich auf 0,10 Cent pro qm und würden damit Einsparpotential bieten, falls diese Dienstleistung privatvertraglich geregelt und nicht automatisch mit dem Mietvertrag bestellt wird und die privatvertragliche Regelung von der Mehrzahl der MieterInnen gewünscht wird. [2]  2016 degewo GESOBAU Gewobag HOWOGE Stadt und Land WBM Summe durchschn. Miete 5,86 5,72 5,81 5,82 5,65 5,94 5,80 durchschn. Betriebskosten 2,52 2,56 2,92 2,1 2,34 2,46 2,48 Quelle: WVB-Wohnraumversorgung Berlin, Mietenbildung und Bilanzen der landeseigenen Wohnungsunternehmen in Berlin – Schulungsmaterial 2018, Seite 21 berlinerleben TreptowKöpenick Neukölln Alle Mieterinnen und Mieter der Gewobag wählen 2019 zum zweiten Mal ihre unternehmensübergreifende Interessenvertretung, den Mieterrat. Der Mieterrat der Gewobag diskutiert nicht nur als Erster mit, was wo passiert. Er leistet auch einen Beitrag für die weitere Entwicklung der Wohnungsbestände der Gewobag und damit für ganz Berlin. [1]  Die BEKO der Gewobag liegen 18 % über denen der anderen LWU (siehe Grafik rechts unten). Im Aufsichtsrat hat der MR nachgefragt. Hauptgrund sei, dass die Bestände zu 75 % in Westberlin sind. Dort wird mehr Wasser verbraucht und es fällt mehr Sperrmüll an als im Ostteil. Zudem ist die Grundsteuer im Westteil am höchsten und die Straßenreinigung in den vielen zentral gelegenen Wahlbezirk Januar 2019: Alle wahlberechtigten MieterInnen erhalten die Wahlunterlagen und können nun ihre Favoritin/ ihren Favoriten in den Mieterrat wählen. Bitte beachten Sie: Jede Mietpartei bzw. jede Wohnung hat nur 1 Stimme. Mieterratswahlen 2019 Der Mieterrat arbeitet auf der Ebene des Gesamtunternehmens, während sich die Mieterbeiräte auf ihr Wohnquartier konzentrieren. Ein Mitglied des Mieterrats entscheidet zusätzlich im Aufsichtsrat der Gewobag als stimmberechtigtes Mitglied mit. FOTO: Aurelio Schrey Autor: Klemens Witte Mit der Kooperationsvereinbarung (KOV) „Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung“ zwischen dem Land Berlin und den landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) ist die Erhöhung der Mieten auf max. 2 % jährlich gedeckelt worden. 98 % der Einnahmen der LWU kommen aus der Hausbewirtschaftung und abzurechnenden Betriebskosten (BEKO).[1] TempelhofSchöneberg Ihre Stimme zählt Kiezen teurer. Die Gewobag bemüht sich, die BEKO zu senken. Eine bessere Verhandlungsposition bei Neuausschreibung an Dienstleister, eine Prozess- und Kostenoptimierung, Qualitätskontrolle der Dienstleister sowie intensive Quartiersarbeit sind die Maßnahmen, welche die Gewobag anvisiert, um die BEKO niedrig zu halten.[2] Neues vom amtierenden Mieterrat Dezember 2018: Die KandidatInnen in den insgesamt fünf Wahlbezirken stehen nun fest. Die Wahlkommission ist konstituiert. Sie ist für die ordnungsgemäße Vorbereitung und Durchführung der Mieterratswahl zuständig. Bezirk FriedrichshainKreuzberg 5 SteglitzZehlendorf Mieterrat 2 S-Bahn-Ring Nutzen Sie Ihre Chance auf Mitbestimmung und nehmen Sie an dieser Wahl teil! Wählen Sie Ihre Favoritin oder Ihren Favoriten in den Mieterrat. Ende Januar 2019 werden Sie die KandidatInnen Ihres Wahlbezirks auf einer Veranstaltung kennenlernen können. Die konkreten Termine für Ihren Wahlbezirk finden Sie in der Kandidatenbroschüre und im Internet unter www.gewobag.de/mieterrat-kandidaten. So funktioniert die Wahl zum Gewobag-Mieterrat GewobagAufsichtsrat Bis zum 20. Februar 2019 muss der Wahlbrief bei der Gewobag vorliegen. Hierfür ist das Datum des GewobagEingangsstempels maßgeblich. Entsendet 1 Mitglied und 1 GasthörerIn 22. oder 23. Februar 2019: Öffentliche Auszählung der Stimmen und Bekanntgabe des vorläufigen Wahlergebnisses. Mitte März 2019: Konstituierende Sitzung des Gewobag-Mieterrats, Bekanntgabe des endgültigen Wahlergebnisses und Vorstellung des neuen Mieterrats. GewobagMieterrat Wählen neun Personen in den Mieterrat _ Diskussionsrunde bei der Infoveranstaltung zur Mieterratswahl am 8. Oktober 2018. Wahlbezirk Wahlbezirk Wahlbezirk Wahlbezirk Wahlbezirk 1 2 3 4 5 Gewobag-Mieterinnen und -Mieter Frist für Ihre Stimmabgabe: 20. Februar 2019 berlinerleben Gewobag online Mehr zum Thema: www.gewobag.de/ mieterratswahl 13 Berlin wächst Und die Gewobag wächst mit Lichtenberg Dolgenseestraße Wohn- und Geschäftshaus mit 678 Wohnungen und 21 Gewerben Erste Fertigstellungen: 2020 Spandau WATERKANT Teilprojekt 1 Wohnquartier mit 362 Wohnungen und 9 Gewerben Fertigstellung: voraus. 06/2020 Kreuzberg Franz-Klühs-Straße 3–9 Wohn- und Geschäftshaus mit 114 Wohnungen und 7 Gewerben Fertigstellung: 01/2020 Lichtenberg Falkenberg, BA 1 und BA 2 110 Reihenhäuser und 115 Wohnungen Fertigstellung: voraus. 03/2019 Tiergarten Kurfürstenstraße 55 Wohnhaus mit 22 Wohnungen Fertigstellung: 08/2018 Entwicklung des Wohnungsbestands 1919 1930 1989 Gründung 3.800 27.600 der Heimstätten AG Groß-Berlin, die heute Gewobag heißt Wohnungen Wohnungen 2018 2026 60.200 72.600 Wohnungen aktuell Wohnungen durch Ankauf und Neubau Berlin/Eike Becker Architekten Visualisierungen: Planung 4 Foto: Aurelio Schrey; 2018 realisiert und plant die Gewobag 12 Neubauprojekte mit ca. 1.800 Wohnungen und 44 Gewerbeeinheiten in attraktiven Lagen in Spandau, Tempelhof-Schöneberg, Mitte, Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg. Außerdem baut sie ein Studentenwohnheim mit 195 Wohnplätzen und 3 Gewerben. Alle Neubauprojekte unter: www.gewobag.de/neubau Illustration: Christiane Rösch; 2015–2017 stellte die Gewobag elf Neubauprojekte mit 576 Wohnungen und 12 Gewerbeobjekten fertig, vor allem in der Innenstadt. Zusätzlich baute sie zwei modulare Unterkünfte für Geflüchtete mit 115 Wohneinheiten. ENGAGIEREN & HELFEN TIPPS & SERVICES 17 Funkbasierte Verbrauchserfassung Aktiv in den Quartieren Die neuen Mieterbeiräte stellen sich vor Die Mieterinnen und Mieter der Quartiere Mühlenviertel und Thälmannpark in Prenzlauer Berg sowie Falkenseer Chaussee in Spandau wählten 2018 ihre neuen Mieterbeiräte. Mieterbeirat Falkenseer Chaussee Alte Zähler haben ausgedient Wahlbeteiligung in den einzelnen Quartieren Falkenseer Chaussee: 12 % Mühlenviertel: 17,8 % Thälmannpark: 17,1 % Mieterbeirat Mühlenviertel _ V.l.n.r.: Friedhelm Pietsch, Antje Petroschka, Andreas Ladewig, Ute Gourri, Peter Mertsch (Sprecher) _ V.l.n.r.: Dr. Monika Drießel, Rainer Felkeneyer (Sprecher), Agnieszka Scholz-Magrel, Rainer Priegnitz, Ingrid Krebs Was ist das Besondere Ihres Quartiers? Mieterbeirat Falkenseer Chaussee: „Die ruhige grüne Lage und gute Anbindung.“ Was ist das Besondere Ihres Quartiers? Rainer Felkeneyer, Sprecher des Mieterbeirats: „Das Mühlenviertel ist ein grünes Quartier mit vielen Plattenbauten. Die Bewohnerstruktur hat sich zwar verändert, ist aber homogen geblieben. Eine der Besonderheiten ist der Quartierspavillon, der für Veranstaltungen rege genutzt wird. Auch der Hausclub im Pieskower Weg 52 ist als wöchentlicher Treffpunkt sehr beliebt.“ Was haben Sie sich vorgenommen? „Wir möchten dazu beitragen, dass das Miteinander im Quartier besser wird und sich die MieterInnen verantwortungsvoll gegenüber der Gemeinschaft in der Wohnanlage verhalten.“ Wo und wann können die MieterInnen Sie kontaktieren? In der Kiezstube im Kraepelinweg 3, 13589 Berlin Sprechzeiten: jeden 3. Mittwoch im Monat von 18:00 bis 19:00 Uhr und im Nachbarschaftstreff, Spektefeld 34, 13589 Berlin Sprechzeiten: jeden 3. Dienstag im Monat von 18:00 bis 19:00 Uhr. Wo und wann können die MieterInnen Sie kontaktieren? Im Mieterbeiratsbüro Hanns-Eisler-Str. 2, 10409 Berlin Sprechzeiten: jeden 3. Donnerstag im Monat von 17:00 bis 18:00 Uhr. E-Mail: mb@10409berlin.de Gewobag berlinerleben FOTO: Aurelio Schrey Zum neuen Mieterbeirat im Thälmannpark gehören Axel Szallies, Andres Hoepfner (Sprecher), Martina Augstein-Buchheister, Dr. Markus Seng und Raik Weber. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte in Kürze den Hausaushängen. Zuständig für den Einbau der neuen Verbrauchserfassungsgeräte ist die Gewobag Energie-und Dienstleistungsgesellschaft mbH, kurz Gewobag ED. Sie bietet der Gewobag AG einheitliche Services rund um das Thema Messdienstleistungen und startet im Januar 2019 mit dem Einbau der neuen Geräte. 2. Der Servicepartner der Gewobag weist sich bei Ihnen aus und nimmt die notwendigen Installationen vor. Die MieterInnen der Gewobag erhalten ihre Abrechnungen wie gewohnt von der Gewobag AG und können alle ihre Fragen ans Service-Center richten: 4. Bitte gewähren Sie den Monteuren Zugang zu den alten Messgeräten. Räumen Sie vor dem Termin Möbel und schwere Vorhänge zur Seite, die die Geräte eventuell verstellen. 1. Der Einbautermin wird Ihnen etwa zwei Wochen vor der Installation mitgeteilt. 3. Der Einbau der Geräte dauert in einer 2-Zimmer-Wohnung etwa 30 bis 40 Minuten. Wir versprechen Ihnen: Die Montage erfolgt sauber und ordentlich. 5. Sie erhalten einen Flyer, der Ihnen die Benutzung der neuen Technik erläutert. Wo wird welches Messgerät eingebaut?  Heizkostenverteiler An jedem Heizkörper.  Kaltwasser- und Warmwasserzähler Im Bad und/oder in der Küche. Oder im Flur.  Wärmemengenzähler (bspw. bei Fußbodenheizungen): Im Flur bzw. in dem betreffenden Raum. Was ändert sich durch die neue Gerätegeneration für die MieterInnen? Sie sparen Zeit. Die neuen Geräte erfassen wie gehabt den Wasser- und Wärmeverbrauch der MieterInnen. Die Datenerfassung und -übertragung erfolgen funkbasiert. Die Sendeleistung der Geräte ist so minimal, dass etwa nur 1/1000-stel der Leistung eines Mobiltelefons verwendet wird. Fragen an ... Olaf Nestler von der Gewobag ED online Übersicht über alle Mieterbeiräte der Gewobag unter: www.gewobag.de/ mieterbeiraete Und so funktioniert der Einbau der digitalen Zähler in Ihrer Wohnung: 3 Was haben Sie sich vorgenommen? „Der neue und „alte“ Mieterbeirat (4 von 5 Mitgliedern wurden wiedergewählt) möchte die Bewohnerstruktur erhalten und auch weiterhin mit einem jährlichen Kiezfest den Zusammenhalt bewahren.“ Mieterbeirat Thälmannpark In den kommenden Jahren wird die Mehrheit der Gewobag-Wohnungen, Gewerbeobjekte, Gärten etc. mit funkbasierten Heizkostenverteilern, Wärmezählern sowie Kalt- und Warmwasserzählern ausgestattet. Fon: 0800 4708-800 (kostenfrei) Mail: service@gewobag.de FOTOS: Aurelio Schrey 16 Welche Vorteile bieten die neuen Mess- und Erfassungsgeräte? Endlich müssen die MieterInnen für die jährliche Ablesung der Geräte nicht mehr zu Hause bleiben. Und da die neuen Mess- und Erfassungsgeräte über digitale Anzeigedisplays verfügen, können die MieterInnen ihren Verbrauch auch selbst besser kontrollieren. Neben dem aktuellen Zählerstand können sie zum Beispiel den Stichtagswert einsehen, also den Zählerstand vom 31. Dezember, der für die Betriebskostenabrechnung relevant ist. Alle fünf Jahre erneuert die Gewobag die Wasser- und Wärmezähler. Die Heizkostenverteiler werden sogar nur alle zehn Jahre getauscht. So lange halten die Batterien. Sind die Mieterdaten sicher? Ja, alle Daten der Mieterinnen und Mieter sind bei der Gewobag sicher. Wir halten alle Regelungen der EU-Datenschutzgrundverordnung ein. Wichtig zu wissen ist, dass wir nicht nur den Übertragungsweg der Daten sichern, sondern zusätzlich die Daten selbst. Man spricht hier sowohl von einer Transport- als auch von einer Inhaltsverschlüsselung. berlinerleben TIPPS & SERVICES TIPPS & SERVICES Per Wohnungstausch zum neuen Zuhause Wohnungswechsel Berliner Wohnungstauschportal ist online Prämie für Umzug in eine kleinere Wohnung Sie wollen sich beim Wohnen verkleinern oder vergrößern? Für die Mieterinnen und Mieter der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften – und damit auch der Gewobag – gibt es dafür seit dem 10. September 2018 ein bundesweit einmaliges Angebot. Auf dem neuen Wohnungstauschportal auf www.inberlinwohnen.de treffen sich potenzielle Tauschpartnerinnen und -partner der degewo, GESOBAU, Gewobag, HOWOGE, STADT UND LAND sowie WBM, die ihre Wohnung gegen eine andere tauschen wollen. Das Besondere daran: Die Nettokaltmieten beider Wohnungen ändern sich bei einem Tausch nicht. Das Tauschportal steht nur Mieterinnen und Mietern der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften zur Verfügung. Voraussetzung ist: Sie sind Hauptmieterin oder -mieter mit ungekündigtem Mietvertrag. Außerdem muss eine E-Mail-Adresse bei der Gewobag hinterlegt sein, mit der Sie sich als MieterIn im Tauschportal unter www.inberlinwohnen.de verifizieren können. So finden Sie eine Tauschwohnung Ihr Name, die Vertragsnummer und das Datum des Mietbeginns aus Ihrem jetzigen Mietvertrag und die hinterlegte E-Mail-Adresse genügen, um sich online für das Tauschportal anzumelden. Einmal eingeloggt, können Sie festlegen, was für eine Wohnung Sie suchen, z. B.: In welchem Bezirk? Welche Etage? Wie viele Quadratmeter? Wie viele Zimmer? Was darf sie kosten? Mit WBS oder ohne? Das Portal ist ein Treffpunkt für potenziell tauschwillige Mieterinnen und Mieter aller sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften. berlinerleben Ein Klick zeigt Ihnen alle Angebote, die zu Ihren Wünschen passen. Das heißt: Je weniger Vorgaben Sie machen, desto größer wird auch die mögliche Auswahl ausfallen. Welche Wohnungen zum Tausch angeboten werden, liegt ganz bei den Teilnehmenden. Eine Garantie oder gar einen Anspruch auf Tausch gibt es deshalb nicht. Wer nicht gleich fündig wird, kann aber den sogenannten „Hinweisservice“ aktivieren – und erhält dann eine E-Mail, sobald eine Wohnung neu angeboten wird, die passen könnte. Kompetent begleitet bis zum Umzug Haben Sie über das Portal eine potenzielle Tauschpartnerin oder einen potenziellen Tauschpartner gefunden, betreut die Gewobag Sie bei der weiteren organisatorischen Abwicklung, wie z. B. Ihrer Wohnungsabnahme. So können Sie sicher sein, dass alles korrekt und zuverlässig läuft. Die gegenseitige Besichtigung der potenziellen Tauschwohnungen sowie die Vorbereitung und Organisation des Umzugs liegen dann aber in Ihren Händen. Beachten Sie dabei bitte, dass beide Umzüge zeitgleich stattfinden müssen. ILLUSTRATION: Anja Stiehler-Patschan / Jutta Fricke Illustrators 18 Ganz Berlin profitiert Das neue Portal nützt zunächst allen Mieterinnen und Mietern der Landeseigenen, die tauschen wollen: Niemand, der sich verkleinern oder vergrößern will, muss aus Sorge um eine bezahlbare Miete auf einen Umzug verzichten. Die Initiative der Landeseigenen sorgt aber darüber hinaus auch dafür, dass vorhandener Wohnraum besser genutzt werden kann: Und das kommt dann allen Berlinerinnen und Berlinern zugute. Weitere Informationen finden Sie hier: www.inberlinwohnen.de/ wohnungstausch Herr Günther, was ist der Unterschied zwischen Wohnungstausch und Wohnungswechsel? Wohnungstausch bedeutet, dass zwei Mietparteien ihre Wohnungen tauschen, während beim Wohnungswechsel ein/e MieterIn oder eine Familie in eine freie Wohnung einzieht. Welches Angebot macht die Gewobag MieterInnen, die in eine kleinere Wohnung ziehen möchten? MieterInnen, die aus einer größeren in eine kleinere Wohnung wechseln, erhalten eine Umzugsprämie. Die Prämie wird an alle Haushalte gezahlt, die sich um mindestens 1 Zimmer bzw. 20 % der Wohnfläche verkleinern, egal ob WBS-berechtigt oder nicht. MieterInnen zahlen beim Wohnungswechsel in eine kleinere Wohnung die gleiche Nettokaltmiete je Quadratmeter, die sie in ihrer derzeitigen größeren Wohnung bezahlen. Es sei denn, die neue Nettokaltmiete je m² ist niedriger. Beim Wechsel in eine größere Wohnung und beim Wohnungstausch wird keine Prämie gezahlt. berlinerleben Wer ist AnsprechpartnerIn für den Wohnungswechsel? MieterInnen, die umziehen möchten, melden sich beim Service-Center der Gewobag. Sie erhalten dort das Formular „Wohnungswechsel“. Nachdem die MieterInnen dieses Formular vollständig ausgefüllt zurückgesandt haben, wird die Gewobag ihnen Wohnungsangebote unterbreiten. Service-Center Fon: 0800 4708-800 (kostenfrei) Fax: 030 4708-4510 E-Mail: service@gewobag.de Steve Günther Gewobag-Bestandsmanagement 19 20 TIPPS & SERVICES Vintage-Teppich Azilal von BERBERLIN, EUR 480,00 (www.berberlin.com) TIPPS & SERVICES Kurland To-go-Becher von KPM, EUR 49,00 (www.kpm-berlin.de) BloggerInnen-Tipps von HERZ&BLUT Mehr Gemütlichkeit im Winter Beistelltisch »Neumann«, Design: David Spinner, Berlin, EUR 390,00 (www.objekteunserertage.com) Duftkerze „Tangerine & Cedarwood“ von Coudre Berlin, EUR 25,90 (www.coudreberlin.tictail.com) Kaum wurde das letzte Blatt vom Baum geweht, gibt nun endgültig die kalte Jahreszeit den Ton an. Jetzt wollen wir es gemütlich und warm haben. Doch wo anfangen? Wie machen es die anderen? Die BloggerInnen von HERZ&BLUT aus Berlin haben ein gutes Gespür dafür, wie wir unser Zuhause auf die Winterzeit richtig vorbereiten: Einfach mal einen Gang runterschalten und sich auf das Besinnliche konzentrieren. Das beginnt in den eigenen vier Wänden. Wohlfühloasen, die zum Verweilen einladen und den hektischen Alltag im Nu vergessen lassen, sind nämlich schneller geschaffen als gedacht. Das fängt mit heimeligem Kerzenlicht an, besonders wenn gleichzeitig der Lieblingsduft den Raum erfüllt. Die meisten Duftkerzen sind in wunderschönen Gefäßen erhältlich und echte Blickfänger. FOTOS: HERZ & BLUT FOTO: HERZ & BLUT Schöner wohnen mit berlinerleben Vor allem natürliche Aromen, die einen Hauch von Mandarine, Zedernholz und Muskat verströmen, helfen beim schnellen Entspannen. Nicht fehlen darf dabei ein gutes Buch! Die Flimmerkiste hat unter der Woche Sendepause. Kurzgeschichten, Gedichte oder fantasiereiche Romane sind ideale Begleiter für die Auszeit auf dem Sofa. Besonders hübsch anzuschauen sind Bücher in liebevoll gestalteten Einbänden. Auf einem Beistelltisch lassen sich sogleich mehrere Favoriten für lange Leseabende stapeln. Das Gute daran: So ein Möbelstück lässt sich schnell mal ans Bett tragen, nicht nur für Fans von endlosen Pyjama-Sonntagen. HERZ&BLUT Mit einer ausgeprägten Liebe zum Detail entdecken wir die spannendsten Wohnoasen, präsentieren absolute Must-haves, die das Leben bereichern, und lassen uns durch die Neugier fürs Unbekannte treiben. Immer auf der Suche nach Inspiration. Dabei geht es vor allem um interessante Geschichten, neue Orte und Dinge, die glücklich machen. Seit 2010 gibt es HERZ&BLUT. Wir stellen das Beste aus Interior, Lifestyle, Food, Travel und Beauty vor. Instagram: @herz.und.blut www.herzundblut.com Kleine Spaziergänge sind bei jedem Wetter gut für Körper und Seele. Einfach in den Wohlfühlpullover geschlüpft und mit dem Lieblingstee im nachhaltigen To-go-Becher die Natur erkundet, kann so auch in der kalten Jahreszeit jederzeit frische Luft getankt werden. Zur Abenddämmerung geht es dann wieder schnell ins Warme. Aber nicht aufs Sofa, denn eine gemütliche Runde unter Freunden kann im Schneidersitz auf einem Berber-Teppich genauso unterhaltsam sein. Bei einem Gläschen Gin (www.ernstgin.com ) aus der Hauptstadt werden die vielen Anekdoten des Jahres ausgetauscht und neue Pläne geschmiedet. berlinerleben Pulli »Terracotta« von MONKIND aus Berlin, EUR 69,00 (www.monkind.com) 21 TIPPS & SERVICES 23 TIPPS & SERVICES wortung wurde mir eigentlich nur noch bewusster, wie wichtig es ist, auch als Mutter eine abgeschlossene Ausbildung zu haben.“ Wir stellen vor: Gewobag online Aus dem Service-Center Abschaltung des analogen Fernsehens Ausbildung bei der Gewobag Mehr zum Thema: www.gewobag.de/ abschaltung Bis 31. März 2019 können sich junge Leute für einen Ausbildungsplatz bei der Gewobag bewerben. Aktuell bilden wir Immobilienkaufleute und Kaufleute für Büromanagement aus und bieten ein Duales Studium der Betriebswirtschaft mit Fachrichtung Immobilien an. Bessere Bild- und Tonqualität für alle – ab sofort werden alle Haushalte auf digitalen Empfang umgestellt. Hier beantworten wir die häufigsten Fragen. Schauen Sie noch analog fern? Wer einen Röhrenfernseher oder einen Flachbildschirm der ersten Generation besitzt (ohne DVB-CTuner oder digitalen Receiver), sieht meist noch analog fern. MieterInnen, die mindestens einen der Sender ONE, tagesschau24 oder ZDFneo empfangen, haben Digitalfernsehen. Was passiert mit den Sendern? Alle Programme können weiterhin digital und in besserer Bild- und Tonqualität über das Kabelnetz empfangen werden. Erhöhen sich die Kosten? In der Regel ist der digitale Kabelanschluss bereits Vertragsbestandteil. Es entstehen keine zusätzlichen Gebühren. Die MieterInnen benötigen für den digitalen Empfang der Fernsehprogramme in Standard Definition (SD) keinen speziellen Vertrag und auch keine Smartcard. Ihr Fernseher kann kein digitales TV empfangen? MieterInnen, die einen Fernseher ohne integrierten DVB-C-Tuner nutzen, können diesen mittels eines DVB-C-Receivers auf den digitalen Empfang umstellen. Sie erhalten den Receiver direkt von Ihrem TVAnbieter. Grundsätzlich wird allen betroffenen Haushalten von der Vodafone Kabel Deutschland GmbH und PYUR ein TV-Receiver pro Haushalt kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hören Sie analog Radio? MieterInnen, deren Radio oder Stereoanlage mit der Kabelanschlussdose verbunden ist, hören analog. Sie benötigen einen digitalen RadioReceiver, um über den Kabelanschluss weiter Radio hören zu können. Mit diesem können Mieterinnen und Mieter ihre gewohnten Geräte weiter nutzen, wenn diese mindestens einen Audio-Eingang haben. Der Anschluss der Geräte klappt ohne technische Vorkenntnisse. Tipp: Wenn Ihr Gerät keinen AudioEingang hat, können Sie z. B. eine Wurfantenne nutzen. berlinerleben Was machen Kaufleute für Büromanagement? Während ihrer dreijährigen Ausbildung werden Kaufleute für Büromanagement zu ExpertInnen für eine Reihe komplexer Geschäftsprozesse ausgebildet. Sie organisieren den gesamten Büroalltag, kümmern sich um den Schriftverkehr, verfassen und versenden Geschäftsbriefe, planen und erstellen Termine, bearbeiten die eingehende Post, bezahlen Rechnungen, organisieren Geschäftsreisen, empfangen Besucher und Kunden und assistieren bei Besprechungen. Sie lernen den Umgang mit modernen Kommunikations- und Buchungssystemen, bearbeiten Beschaffungsvorgänge, bereiten Kennzahlen auf und präsentieren sie. Wann erfolgt die Abschaltung? Bei der Vodafone Kabel Deutschland GmbH erfolgte die Abschaltung im November 2018. Bei PYUR (ehemals Tele Columbus) ab 1. Quartal 2019. Wann wird umgestellt? Jeder Haushalt in Deutschland ist an einem ganz bestimmten Tag von der Umstellung betroffen. Alle MieterInnen werden ca. 4 Wochen vor der Umstellung von ihrem Kabeldienstleister per Hausaushang, persönliches Anschreiben und über Laufbänder im TV (auf analogen Sendern) informiert. Im 3. Lehrjahr können sie sich spezialisieren. Zur Wahl stehen: kaufmännische Steuerung und Kontrolle Einkauf und Logistik Personalwirtschaft Assistenz und Sekretariat Öffentlichkeitsarbeit / Veranstaltungsmanagement MieterInnen können sich direkt bei ihrem Anbieter über den genauen Umstellungstag informieren: Hagers Erfolgsgeschichte Geschafft! Eine, die ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der Gewobag erfolgreich abgeschlossen hat, ist Hager Al-Shihan. Nach dem ersten Anlauf, der durch ihre Elternzeit unterbrochen wurde, musste Hager noch einmal ganz von vorne beginnen, da der Ausbildungsberuf „Bürokauffrau“ zwischenzeitlich in dem neuen Ausbildungsberuf „Kaufmann/-frau für Büromanagement“ aufgegangen war. Vodafone Kabel Deutschland GmbH Fon: 0800 664 87 87 https://kabel.vodafone.de/hilfe_und_ service/ PYUR (Tele Columbus) Fon: 0800 777 8282 99 www.pyur.com/digitalisierung FOTOS: Aurelio Schrey Warum wird das analoge Fernsehen und Radio abgeschaltet? Durch die Volldigitalisierung gibt es für die Mieterinnen und Mieter, die bisher nur analog ferngesehen haben, ab sofort eine bessere Bild- und Tonqualität. FOTOS: Adobe Stock 22 „Es war nicht leicht, als Mutter von zwei kleinen Kindern arbeiten zu gehen und nebenbei für die Schule zu lernen“, berichtet die 23-Jährige. Es war ihr aber immer wichtig, einen Beruf zu erlernen: „Durch die gewachsene Verant- Von der Gewobag bekam Hager das Angebot für eine Teilzeit-Ausbildung, damit sie ihre Kinder rechtzeitig aus der Kita abholen konnte. „Selbst bei privaten Angelegenheiten, Sorgen, Problemen bekam ich Unterstützung von meinem Ausbildungsbeauftragten. Ich hielt auch während der Elternzeit den Kontakt zu meinen Ausbilderinnen, die immer ein offenes Ohr für mich hatten. Selbst bei der Suche nach Kita-Plätzen wurde mir geholfen“, erzählt sie. Außerdem konnte Hager – wie alle anderen Azubis auch – kostenfrei an externen Prüfungs-Vorbereitungskursen teilnehmen. „Das war eine große Erleichterung für mich, denn die Möglichkeit, zuhause zu lernen, gab es nicht oft“, meint Hager. Nun arbeitet sie bei der Berliner Leben, einer Stiftung der Gewobag. AUSBILDUNG 2019 Kauffrau Kaufmann fur Buromanagement 31.03. 2019 Unser Angebot für Auszubildende: www.ausbildung.gewobag.de SPAẞ & FREIZEIT SPAẞ & FREIZEIT Wohin an den Feiertagen? Veranstaltungstipps Tipps und Themen für junge Leute Achtung: Pfannkuchen können SENF enthalten! Rodeln und Ice Skaten „Oh du fröhliche” in der alten Försterei Seit 15 Jahren gehört das Weihnachtssingen zu den schönsten Traditionen Berlins. Die Tickets sind heiß begehrt und sollten rechtzeitig bestellt werden. Dass wir hier in Berlin keine Zugspitze haben, ist schon klar. Rodeln und Ice Skaten geht trotzdem hervorragend. Wir zeigen Euch wo! Termin: Sonntag, 23. Dezember 2018, 19:00 Uhr Ort: Stadion An der Alten Försterei An der Wuhlheide 263, 12555 Berlin-Köpenick Tickets: www.fc-union-berlin.de Berliner Silvesterlauf am 31. Dezember 2018 Beim traditionellen Pfannkuchenlauf rund um den Teufelsberg stehen je nach Alter und Fitnesslevel verschiedene Strecken zwischen zwei und zehn Kilometern zur Auswahl: Am Ende warten leckere Pfannkuchen auf die teilweise kostümiert laufenden TeilnehmerInnen. Reinickendorf – Freizeitpark Lübars (Alte Fasanerie, 13469 Berlin) Der Freizeitpark Lübars in Reinickendorf bietet einen schönen Rodelberg. 80 Meter hoch – hier geht es für fast 300 Meter unter Flutlicht bergab. Sogar Alpinski ist hier möglich. Durch viele Nebenpisten kommt hier eigentlich jede/r auf ihre/seine Kosten. Fun Factor: Tokio Hotel & Boss Hoss LIVE! Termin: Montag, 31. Dezember, ab 12:00 Uhr Start: Parkplatz Harbigstraße/Waldschulallee, 14055 Berlin-Charlottenburg Informationen: www.berliner-silvesterlauf.de Wilmersdorf – Teufelsberg (Teufelsseechaussee, S-Bhf. Heerstraße) Der Klassiker für Rodelfans ist die Teufelsberg-Abfahrt im Grunewald. Die Aussicht auf Berlin ist großartig. Fahrvergnügen garantiert. Fun Factor: Die längste Silvestermeile der Welt Auch in diesem Jahr kommen Berlinerinnen und Berliner auf den zwei Kilometern zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor zusammen, um den Countdown ins neue Jahr zu feiern. Dieses Jahr voraussichtlich mit dabei: Tokio Hotel, Felix Jaehn, Rednex, Boss Hoss, David Garrett. Der Eintritt ist frei. Termin: Montag, 31. Dezember, ab 14 Uhr Ort: Straße des 17. Juni, 10117 Berlin-Mitte Informationen: www.berlin.de Noch bis 7. Januar 2019: Die Sammlung Gurlitt im Martin-Gropius-Bau Neben 450 Kunstwerken, die jahrelang als verschollen galten, wird auch die Herkunft der Kunstwerke beleuchtet. Die Ausstellung gewährt so Einblicke in die Geschichte der Objekte und die Schicksale ihrer BesitzerInnen. Oh wie schön ist Panama Kindertheater nach Janosch Eine Ode an die Freundschaft und die gemeinsame Suche nach dem Glück. Tickets: atzeberlin.de berlinerleben Termine: 13., 14., 15., 20. und 21. Januar 2019 Ort: Atze Musiktheater, Luxemburger Straße 20 13353 Berlin-Wedding Die Piste ist mit 220 Metern besonders lang und bietet mit 80 Höhenmetern jede Menge Fun für alle. Fun Factor: Kreuzberg – Viktoriapark (Kreuzbergstraße, 10965 Berlin) Mitten in Kreuzberg lädt der Viktoria­ park an Wintertagen zum Rodeln ein. Die vielen Abfahrten bieten für jeden Winterfan genau das Richtige. Fun Factor: Friedrichshain-Kreuzberg Volkspark Friedrichshain (Am Friedrichshain 8, 10407 Berlin) Der Große und der Kleine Bunkerberg im Volkspark Friedrichshain bieten Rodlern viele Abfahrtsmöglichkeiten. Mit 78 m ist er die höchste Erhebung im Bezirk. Die Seiten der Strecke sind teilweise mit Zäunen eingegrenzt, so dass niemand auf die Bahn laufen kann oder in die Bäume fährt. Fun Factor: Wedding – Rehberge (Dohnagestell 8, 13351 Berlin) Lang und breit ist die Rodelpiste im Volkspark Rehberge. Die 300 Meter lange Abfahrt ist das Richtige für alle Adrenalinjunkies. Die Piste wird durch Bäume begrenzt und man sollte schon geübt sein, um den Schlitten korrekt auf der Bahn zu halten. Fun Factor: Prenzlauer Berg Volkspark Prenzlauer Berg (Hohenschönhauser Str., 10369 Berlin) Von der rund 90 Meter hohen Oderbruchkippe kann man gleich mehrere perfekte Abfahrten nutzen. Die Bahnen sind teilweise einige hundert Meter lang und bieten auch jüngeren Kids viel Platz zum Üben. Fun Factor: Hot Spots für Skater FOTOS: Fotolia Öffnungszeiten: Täglich außer Dienstag, 10:00 – 19:00 Uhr Ort: Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10117 Berlin-Mitte Weitere Informationen: www.berlinerfestspiele.de/gropiusbau Schöneberg – Insulaner (Munsterdamm, 12169 Berlin) Schon gewusst? Der Insulaner gehört zu den höchsten „Bergen“ Berlins. FOTOS: Fotolia, dpa 24 Charlottenburg: Eissporthalle „PO9“ Glockenturmstraße 14, 14053 Berlin Saison: 15.10.2018 bis 15.03.2019 Öffnungszeiten: Mo 15:00–17:00 Uhr (Frauentag) Di + Do 09:30–11:30 Uhr / 12:00–14:00 Uhr (SeniorInnen) /14:30–16:30 Uhr Mi 09:30–11:30 Uhr / 14:30–16:30 Uhr Fr 09:30–11:30 Uhr Coolness Factor: Wedding: Erika-Heß-Eisstadion Müllerstraße 185, 13353 Berlin Saison: 21.10.2018 bis 18.03.2019 Öffnungszeiten: Mo + Di 09:00 bis 12:00 Uhr / 15:00–17:30 Uhr, Mi + Do 09:00– 12:00 Uhr / 15:00–17:30 Uhr / 19:30– 21:30 Uhr, Fr + Sa 09:00 bis 12:00 Uhr / 15:00–17:30 Uhr / 19:30–22:00 Uhr So + Feiertag 09:00–12:00 Uhr / 14:00–17:00 Uhr Coolness Factor: berlinerleben Neukölln: Eisstadion Neukölln Oderstraße 182, 12051 Berlin Saison: Oktober 2018 bis März 2019 Öffnungszeiten: Mo – Fr 09:00–13:00 Uhr / 15:00–18:00 Uhr, 19:00–21:30 Uhr Sa 09:00–12.00 Uhr / 15.00–18.00 Uhr / 19:00–21:30 Uhr So 9:00–13:00 Uhr / 14:00–17:00 Uhr Coolness Factor: 25 SPAẞ & FREIZEIT SPAẞ & FREIZEIT 27 Rätsel KINDER FRAGEN: Mitmachen und gewinnen! WIE VERBRINGEN UNSERE TIERE DEN WINTER? J etzt ist es wieder soweit: Draußen ist es so richtig kalt und ungemütlich. Am liebsten verbringen wir unsere Zeit zu Hause im Warmen. Und wenn wir rausgehen, dann nur mit Mütze, Schal und dicken Handschuhen. Aber wie kommen die Tiere eigentlich mit den kalten Temperaturen zurecht? Denn nur die Zugvögel dürfen im warmen Süden überwintern. Insgesamt gibt es vier Möglichkeiten, wie unsere Tiere die kalte Jahreszeit bei uns verbringen: Sie sind entweder winteraktiv, halten Winterruhe, Winterschlaf oder verharren in Winterstarre. Die großen Tiere des Waldes wie Rehe, Hirsche, Wildschweine, Hasen und Füchse kommen mit Senden Sie das Lösungswort unter Angabe Ihres Namens und Ihrer vollständigen Adresse per Post bis zum 25. Januar 2019 an: Gewobag, Redaktion berlinerleben, Tatjana Hoth, Alt-Moabit 101 A, 10559 Berlin oder per E-Mail an: gewinn@gewobag.de 3 ein Backwerk den niedrigen Temeraturen gut zurecht. Sie sind winteraktiv. Andere wie Wasch- und Braunbär, Eichhörnchen und Dachs halten Winterruhe. Sie schlafen nicht die ganze Zeit, aber beschränken ihre Bewegung auf das Nötigste. Hauptstadt Armeniens früherer Name Thailands handarbeiten 10 begütert, vermögend Wind am Gardasee 11 im Kehlkopf erzeugter Klang Gießgefäß mit Henkel Weißt Du jetzt, wie die sechs hier abgebildeten Tiere ihren Winter verbringen? Lochvorstecher, Pfriem Fluss durch München Walzmetall Abschiedsgruß chem. Element, giftiges Gas Werk von Homer 6 verführerische Frau benachbart, nicht weit befestigtes Hafenufer 2 Stadt am Oberrhein 4 Felseninsel bei Marseille 1 franz. unbestimmter Artikel Kuhantilope 12 runde Schneehütte Staat in Nahost Roman von Émile Zola MACHT SELBST GE GEWÜRZORANGE BASTELN Lösung 1 9 Öl-, Faserpflanze 2 3 4 5 6 5 Korankapitel 7 8 9 10 11 12 Wenn das Wetter mal wieder so richtig ungemütlich ist, verstecken wir uns gerne im Warmen. Noch gemütlicher wird es, wenn es nach Orangen duftet! Du brauchst: einige Orangen, ganze Nelken mit Stiel, einen Stift zum Markieren und einen Schaschlikspieß oder eine Nadel. So geht‘s: Zeichne mit dem Stift eine Form auf die Orangen, 1. Preis z. B. einen Stern, einen Mond oder ein Gesicht. Um das Spicken der Orangen einfacher zu machen, kannst du entlang der Form Zwei To-go-Becher aus Porzellan aus der Serie Kurland, KPM Berlin Welcher Waldbewohner Anschließend steckst du die Nelken in die Löcher. Tipp: Beson- mit sechs Buchstaben ders gut riecht es, wenn du die Orangen auf die Heizung legst! ist denn hier durch den Schnee gestapft und hat sich hinter der Bastelanleitung versteckt? FOTOS: Fotolia, Coudre Berlin, KPM mit dem Schaschlikspieß oder der Nadel Löcher vorstechen. 2.–3. Preis Je ein 3-stündiger Toprope-Kletterkurs für zwei Personen im DAV-Kletterzentrum in Berlin-Moabit Je eine Duftkerze „Tangerine & Cedarwood“ von Coudre Berlin 4.–5. Preis Je eine Familientageskarte für Schloss und Garten Charlottenburg Herzlichen Glückwunsch! Das Lösungswort des Rätsels in der Ausgabe 3/2018 lautete „ERNTEDANKFEST“. Die Gewinner wurden schriftlich benachrichtigt. 7 schlaff, träge 8 13 Hauptsächlich kleinere Säugetiere, dazu zählen Murmeltiere, Fledermäuse, Siebenschläfer und Igel, halten echten Winterschlaf. Sie wachen nur selten auf, um sich umzudrehen. Schildkröten, Eidechsen, Frösche und Fische bewegen sich gar nicht. Sie befinden sich in Winterstarre. Sie in dieser Zeit aufzuwecken, ist nicht möglich. FOTO: Fotolia ILLUSTRATION: incorporate berlin, Fotolia 26 13 Teilnahmebedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle GewobagMieterInnen ab 18 Jahren. Die Gewobag schließt jede Haftung für Ver­anstaltungen und Coupon­angebote aus. Für Letztere sind die Firmen und Veranstalter selbst verantwortlich und haftbar. An der Verlosung nehmen ausschließlich Zusendungen mit dem richtigen Lösungswort teil. EinsenderInnen müssen ihren vollständigen Namen und ihre vollständige Postadresse angeben. ­Jede/r Einsender/in wird nur einmal in der Verlosung berücksichtigt. Persönliche Daten aus der Beteiligung an Preisrätseln oder Aktionen werden von der Gewobag nicht gespeichert oder an Dritte weiter­gegeben. Werden mehr richtige Lösungen eingesandt, als Preise zur Verfügung stehen, entscheidet das Los. Die ­Gewinnspielteilnahme von Mit­arbeiterInnen der G ­ ewobag und ihrer Tochtergesellschaften sowie deren Angehörigen ist aus­ geschlossen. Eine Bargeldumwandlung von Gewinnen und der Rechtsweg sind ebenfalls ausge­schlos­sen. Alle GewinnerInnen werden schriftlich benachrichtigt. Die Gewinne werden per Post zugesandt. Für Termine wird keine Gewähr über­nommen. IMPRESSUM berlinerleben, Ausgabe 4/2018, © Gewobag 2018 Herausgeber: Gewobag WohnungsbauAktien­gesellschaft Berlin, Alt-Moabit 101 A, 10559 Berlin, E-Mail: service@gewobag.de, Internet: www.gewobag.de, Fon: 0800 4708-800 (kostenfrei) Chef­redaktion / Projektleitung: Josiette Honnef (V. i. S. d. P.) (presse@gewobag.de), Tatjana Hoth (t.hoth@gewobag.de) Produktion: incorporate berlin GmbH & Co. KG, Linienstraße 98, 10115 Berlin, www.incorporateberlin.de Redaktion: Kai Schnier, Tobias Wilke Layout: Anke Köhler, Nicola Kossakowski Titelbild: Aurelio Schrey Bilder Rückseite: Fotolia, iStock, Bundesarchiv Auflage & Druck: 62.000 Stück, Eversfrank Berlin GmbH Wir drucken umweltfreundlich: 6.–10. Preis berlinerleben Frohe Weihnachten _ Dieses schöne Weihnachtsbild hat Johanna (10 Jahre) gemalt. Sie ist eine der GewinnerInnen des Malwettbewerbs 2018 „Die Kids der Gewobag-MitarbeiterInnen malen: Mein schönstes Weihnachten”. Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter, wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie frohe Feiertage sowie ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2019. Ihre Gewobag
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