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Periodical volume

Full text: Berlinerleben Issue 2012,1

AUSGABE 1 / 2012

ber

ck Sau

u
Ruck, Z

um
Tipps zhrsFRühjaz!
put

Denkmalschutz, ja bitte!
Altbauhäuser mit Stuckverzierungen sind
echte Hingucker – und nicht nur bei vielen
GEWOBAG-Mietern sehr beliebt.

Gewobag
› bonus
Gewinne &
Online-Service

+ Feuerwehrübung im Graetschelsteig + Altersgerecht Wohnen + Richtig Müll trenneN +

2 Rundblick

3

Ali Ghazi (links neben Ausbildungsleiterin
Annette Keyler) hat seine Ausbildung bei

Liebe Leserinnen und Leser,

der GEWOBAG im Jahr 2011 erfolgreich
abgeschlossen.

wie bewahrt man historisch wertvolle Bausubstanz
und bietet gleichzeitig modernen Wohnkomfort?
Vor dieser Frage steht die GEWOBAG nicht erst seit
gestern – unser Unternehmen kümmert sich bereits
seit 1972 um die Sanierung denkmalgeschützter Altbauten. In diesem Jahr steht somit quasi ein 30-jähriges Jubiläum im Zeichen des Denkmalschutzes bei
uns an. Zu feiern gäbe es so einiges, denn durch die
vielfältigen Projekte – etwa durch unsere Objekte rund um den Chamissoplatz in
Kreuzberg – kann die GEWOBAG auf eine hervorragende Expertise als Sanierungs­
träger mit viel Fachwissen verweisen. Aus diesem Grund haben wir das Thema Denkmalschutz für die vorliegende Ausgabe von „berlinerleben“ als Titelthema gewählt.
Lesen Sie auf den Seiten 8 bis 11, was es bei Stuck & Co. zu berücksichtigen gilt und
was GEWOBAG-Mieter an historischen Wohnhäusern schätzen.
Auch Ursula Ziebarth schätzt ihre GEWOBAG-Wohnung, in der sie seit 1961 lebt.
„berlinerleben“ hat die rüstige Sammlerin und Schriftstellerin in Schöneberg besucht,
denn als passionierte Weltenbummlerin hat sie viel über andere Länder, aber auch
Berlin zu erzählen. Ebenso wie die Mieter im Westphalweg, die sich in ihrem Kiez
wohlfühlen. Die GEWOBAG macht dort seit 2010 im Rahmen eines Modellvorhabens
das Wohnen im Alter noch schöner.

› GEWOBAG-News

››› Einrichten clever geplant

„Wie vielfältig die Arbeit als
Azubi bei der GEWOBAG ist,
hat mich positiv überrascht.“

Wer online unter www.gewobag.de eine Wohnung sucht,
kann mit dem Einrichtungsplaner der GEWOBAG prüfen,
wo Sofa oder Bett platziert werden sollen. Die individuelle
und maßstabsgerechte Planung kann gespeichert und aus-

Ali Ghazi (23), ehemaliger GEWOBAGAuszubildender

gedruckt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den
Grundriss mit den geplanten Möbeln als E-Postcard zu ver-

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre der neuen „berlinerleben“ und einen
sonnigen Frühlingsanfang.

senden. Einfach auf ein Mietangebot klicken und den Button „Der GEWOBAG-Einrichtungsplaner“ aktivieren. Die

Hier lernt man für
den Berufsalltag

Bedienung ist kinderleicht. GEWOBAG-Mieter finden den
Einrichtungsplaner auf www.gewobag.de im Bereich Kundenservice. Übrigens: Beim Wettbewerb „Kundengewinnung und Kundenbindung im Internet“ des Verbands

Hendrik Jellema
Mitglied des Vorstandes

Markus Terboven
Mitglied des Vorstandes

­Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V.
(BBU) belegte die GEWOBAG mit ihrem innovativen
­Einrichtungsplaner den dritten Platz.

Inhalt

Die GEWOBAG bildet jedes Jahr Immobilien- und Bürokauf­

12

5

leute sowie duale Studenten aus. Damit die Azubis ­möglichst

R
  undblick
Kiez & Quer: Berliner Leben und GEWOBAG-Meldungen
Feuerwehrübung: Probeeinsatz im Graetschelsteig 

praxisnah ausgebildet werden, dürfen sie bei der GEWOBAG
Seite 2 – 7
Seite 5

früh Projekte eigenverantwortlich übernehmen.

Stuck & Co.: Denkmalgeschützte Sanierung
Altersgerecht umbauen: Gut wohnen in jedem Alter 

8

Seite 8 – 11
Seite 12 – 15

B
  lickpunkt & Durchblick
Schöner wohnen: Der Flur 
Frühjahrsputz: Ruck, zuck sauber 
Recycling: Aus Müll wird Rohstoff 

 
Weitblick

Termine: Volles Programm in Berlin
Rätsel & Coupons: Gewinnchancen und Mehrwert

Seite 16 – 17
Seite 18 – 19
Seite 20 – 21

Seite 22
Seite 23

berlinerleben 1 / 2012

Fotos: GEWOBAG (3), Thomas kierok, Tina Merkau (2)

 Einblick

B

ei der GEWOBAG wird es einem als Azubi garantiert nicht langweilig“, schmunzelt Ali Ghazi. Er muss es wissen, denn
der 23-Jährige hat seine Ausbildung zum
Immo­bilienkaufmann erst vor Kurzem abgeschlossen. 2008 kam der Oldenburger mit
libanesischen Wurzeln dafür extra nach
Berlin. „Der Umzug für meine Traumausbildung hat sich gelohnt“, sagt er. „Meine
Aus­
bildung war sehr gut strukturiert, abwechslungsreich und sehr praxisnah.“ Für jeden Jahrgang denkt sich die Personalabteilung, gemeinsam mit den Fachabteilungen,
eine spezielle Aufgabe aus. So sanierten Aus-

berlinerleben 1 / 2012

zubildende zum Beispiel mit einem begrenzten Budget eine Wohnung nach ihren persönlichen Vorstellungen. Eine Heraus­forderung,
die sie mit Bravour gemeistert haben. Das
blieb auch beim Arbeitgeber­
verband der
Deutschen Immobilienwirtschaft e. 
V. nicht
unbemerkt. Er zeich­nete die ­GEWOBAG für
ihre projekt­orientierte Ausbildung aus.

Eine gute Wahl
Bei der GEWOBAG bekommen die Azubis die
Chance, sich aktiv auszuprobieren. Das findet
Ali Ghazi klasse: „Das Selbermachen hilft herauszufinden, ob der Beruf wirklich passt.“

Vor seiner Bewerbung hat er Praktika bei Immobilienmaklern absolviert und sich via Internet umfassend über den Beruf des Immobilienkaufmanns informiert. Die Ausbildung hat
ihm gezeigt, dass seine Jobwahl richtig war:
Treffen mit Mietern oder Eigentümern fand er
ebenso spannend wie zahlreiche Büroarbeiten. „Das alles hat mich positiv überrascht,
und die vielen Aufgaben haben mich umfassend auf den Beruf des Immobilienkaufmanns
vorbereitet“, berichtet Ghazi. Seit dem Ende
seiner Ausbildung, die Ali Ghazi als einer der
Besten seines Jahrgangs in Berlin abschloss,
arbeitet er in der Geschäftsstelle Kreuzberg.

› Azubis gesucht!
Die GEWOBAG sucht ab Herbst wieder motivierte
Azubis! Neben verschiedenen Ausbildungsberufen wird auch ein duales Bachelorstudium der Immobilienwirtschaft an der Berufsakademie angeboten. Bewerbungsschluss ist jeweils Ende März
des laufenden Jahres. Die Ausbildung startet am
1. September, das duale Studium am 1. Oktober.
› Weitere Informationen: www.gewobag.de
unter Unternehmen › Ausbildung

4 rundblick

5

kletterfelsen in SPandau

Bei einer Übung im Hoch-

Gipfelstürmer am Mount Ryke

haus am Graetschelsteig 26

Gewaltprävention

testeten die Feuerwehr-

Starke Frauen

männer den von der
GEWOBAG neu eingebauten
Feuerwehraufzug.

Der gemeinnützige Verein MartaHara e. V. engagiert sich für Gewaltfreiheit und Selbstbestimmtheit. Ziel ist es, die mentalen, sozialen
und körperorientierten Fähigkeiten junger
Mädchen und Frauen zu schulen, um sie stark
und aufmerksam gegenüber Gewalt zu machen. MartaHara e. V. ging 2007 aus dem Verein Selbstverteidigung für Frauen SVF e. V.
hervor und ist seitdem ein Zentrum für Gewaltprävention, Selbstverteidigung und Bewegungskultur. Seit letztem Jahr hat der Verein neue Räume in Schöneberg.

„Wir sind sehr froh, mit Unterstützung
der GEWOBAG, ein neues und bezahl­
bares Zuhause gefunden zu haben.“
Ines Strobel, Trainerin

Spandau, und Wolfram ­Tarras, GEWOBAG-Prokurist des Bestandsmanagements, bei der offiziellen Einweihung. Schulleiter Detlef Wandt (unten links) weiht den Mount Ryke mit Havelwasser ein.

Seit Kurzem können die Kinder der BerndRyke-Grundschule im Spandauer Stadtteil
Haselhorst ihre Pausen noch aktiver gestalten – mit ihrem neuen Kletterfelsen. Meter
für Meter bis zur Spitze können die Schüler
den mit Havelwasser getauften Mount
Ryke erklimmen. Ermöglicht wurde der
Kunstfelsen im Wert von 12.000 Euro
durch das umfangreiche Engagement der
Schule, deren Förderverein und die mit­
helfenden Eltern und Kinder sowie zahlreiche Spenden. Den Kletterfelsen hatten sich
die Grundschüler schon lange gewünscht.
Von der Idee bis zur Umsetzung Anfang
letzten Jahres dauerte es aber vier Jahre.
Am Ende fehlten noch 5.000 Euro, die die

GEWOBAG über das Projekt „Raum für
Kinderträume“ spendete. Als Nachbar der
Schule sei diese Hilfe selbstverständlich,
sagt Wolfram Tarras, Prokurist des
Bestandsmanagements der GEWOBAG.
­
Schließlich verwaltet die GEWOBAG über
3.300 Mieteinheiten in Haselhorst, und
viele Kinder der Mieter besuchen die
Bernd-­­Ryke-Grundschule. Baustadtrat Carsten Röding und Bildungsstadtrat Gerhard
Hanke vom Bezirksamt Spandau weihten
am 2. Dezember 2011 gemeinsam mit
dem Schulleiter Detlef Wandt sowie
Petra ­Rauhut (GEWOBAG-Geschäfts­stel­
len­­lei­terin Spandau) und Wolfram Tarras
den Kletterfelsen Mount Ryke ein.

Erfolgreiche Feuerprobe
FeuerwehrÜBUNG bei der GEWOBAG: am Graetschelsteig 26
in Spandau probte die Feuerwehr den Ernstfall.

S

› MartaHara e. V., Potsdamer Straße 199,
10783 Berlin, Fon: 030 7828865 oder
0160 7093473, www.martahara.de

Bei MartaHara lernen Frauen, durch Sport ein positives
Körper- und Selbstwertgefühl zu entwickeln.
berlinerleben 1 / 2012

Fotos: GEWoBAG (3), Tina Merkau, ISTOcKPHOTO

Bildungsstadtrat ­Gerhard Hanke (oben links) und Baustadtrat Carsten Röding (oben rechts) vom Bezirksamt

Derzeit trainieren rund 70 Mitglieder im Alter
zwischen sechs und 52 Jahren vor Ort. Das
Team besteht aus acht qualifizierten Trainerinnen aus verschiedenen Sport- und Fachverbänden, drei Psychologinnen, einer promovierten Soziologin und einer promovierten
Erziehungswissenschaftlerin. Der Verein bietet
Kurse und Workshops für jede Alters- und Interessengruppe an: Sei es Karatekurse, Kickboxen, Girls Empowerment Training, Yoga
oder Selbstverteidigung für über 50-Jährige.
Das Kursangebot ist vielfältig und wird beständig erweitert. Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen.

icherheit hat bei der GEWOBAG oberste
Priorität – insbesondere, wenn es um
das Thema Brandschutz geht. Bei einer
Übung im Hochhaus am Graetschelsteig 26
probte der circa 20 Mann starke Löschzug der
Feuerwache Spandau-Süd den Ernstfall. Vor
allem den neu eingebauten Feuerwehraufzug, über den im Brandfall Rettungskräfte ins
Haus kommen und Bewohner evakuiert werden können, nahmen die Männer unter die
Lupe. „Der Grae­tschelsteig ist das erste Hochhaus in Berlin, in das ein solcher Aufzug
nachträglich eingebaut wurde“, so Ingenieur
Christian Silhavy von der GEWOBAG. Für
neue Hochhäuser sei diese Ausstattung
Pflicht. Anders als reguläre Aufzüge können
Feuerwehraufzüge bei Bränden oder anderen
Einsätzen benutzt werden – jedoch aus-

berlinerleben 1 / 2012

schließlich von der Feuerwehr. Durch die
eingebauten Sichtfenster können die Ein­
satzkräfte sehen, in welcher Etage eine Verrauchung vorliegt und ob sich hilfsbedürftige
Personen in den Aufzugsvorräumen befinden.
Sie können so von der Feuerwehr abgeholt
werden. Die Einsatzkräfte müssen weniger
Treppen steigen und sparen dadurch Zeit
und Kraft.

Neueste Technik bei der GEWOBAG
Bei der Übung wurden gleich zwei Fliegen mit
einer Klappe geschlagen: Die GEWOBAG
konnte den modernisierten Brandschutz am
Graetschelsteig testen, und der Berliner Feuerwehr bot sich die seltene Gelegenheit, an
einem echten Feuerwehraufzug zu trainieren.
„In Hotels oder Krankenhäusern geht das

nicht, weil wir dort den laufenden Betrieb zu
stark stören würden“, erklärt Michael Postmann, Brand­amtsrat im vorbeugenden Brandschutz. „Hier konnten sich die Kollegen Abläufe und Technik einmal genau anschauen.“
Und erfolgreich ausprobieren: Es wurde simuliert, wie gefährdete Personen gerettet werden können, was reibungslos gelang. Auch
an der Versorgung der einzelnen Stockwerke
mit Löschwasser habe es nichts zu beanstanden gegeben, berichtet Christian Silhavy: „Die
neu angebrachte Trockenleitung, über die
das Wasser vom Hydranten ins Haus gelangt,
funktionierte einwandfrei.“ Fazit der Übung:
Alles im grünen Bereich im „Smaragd von
Spandau“.
› Tipps und Infos zum richtigen Verhalten
im Brandfall finden Sie in den „Allgemeinen Tipps zum Brandschutz“ in Ihrem
GEWOBAG-Mietordner oder online unter
www.gewobag.de

6 nachbarn

7

Kultur auf allen Etagen
Das Haus BülowstraSSe 90 hat Kulturgeschichte geschrieben.
1897 zog der S. Fischer Verlag in das Haus. HEUTE BEFINDEN SICH
HIER Eine Galerie, eine Kunstsammlung und ein Atelier.

Zimmer, Küche, Welt
Sie ist Sammlerin, Weltenbummlerin, Schriftstellerin

„Ich liebe diese robuste Herzlichkeit der Berliner. Sie sind
ruppig, aber immer hilfsbereit
und haben Humor und Witz.“
Ursula Ziebarth (90), seit 50 Jahren
GEWOBAG-Mieterin

und seit 50 Jahren Mieterin bei der GEWOBAG. Ein Besuch
bei Ursula Ziebarth in Schöneberg.

Kunst und Kultur aus aller Welt
An den Wänden, im Flur und sogar im Bad
hängen Bilder und Drucke bis unter die Decke. Dazwischen: Ihre Sammlung. Ursula
Ziebarth hat einen umfangreichen Fundus
von Kunst- und Gebrauchsgegenständen aus
aller Herren Länder zusammengetragen. Dazu gehört die Holzfigur aus Kamerun ebenso
wie der bunt bemalte mexikanische Altar­
schmuck aus Gips.

Schul- und Sachbücher
Eine Wand in Ursula Ziebarths 1-ZimmerWohnung ist komplett mit Regalen bedeckt,
die rund 8.000 Bücher tragen – Werke ihrer
Kollegen. Ursula Ziebarth ist Schriftstellerin.
Sie hat ihr Leben lang Schulliteratur, Essays
und Prosa veröffentlicht. Dazu gehört der
Band „Trau deinen Augen!“ (2003), eine Erinnerung an den Maler Otto Dix, oder das Sachbuch „Eine Frau aus Gold“ (1991) über weibliche Kultbildnisse und deren Verehrung.
Besonders bekannt ist die Briefsammlung
„Hernach“, die im Jahr 2001 erschien. Sie
enthält 252 Briefe, die der Lyriker Gottfried
Benn an Ursula Ziebarth geschrieben hat.
Zwischen 1954 und 1956 – Benns Todesjahr –
war sie seine Muse. Über die Jahre mit Benn
sagt Ziebarth heute: „Die Zeit ist gewesen
und war, wie sie war. Das ist 56 Jahre her, da
denkt man nun wirklich nicht mehr täglich
dran.“ Außerdem sagt sie: „Mit Benn konnte
man schlecht reisen.“
Ihr Fernweh hat Ursula Ziebarth in vollen Zügen ausgelebt. Nach Berlin, ihrem „Fixpunkt“,

kam sie aber immer wieder gerne zurück. Hier
ist sie als Kind im Volkspark Schlittschuh gelaufen, hat Geschichte, Kunst­geschichte und
Germanistik studiert und 31 Jahre lang beim
Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung
Bibliothek und technische Redaktion geleitet.
In einem Lebenslauf schreibt sie daher wenig
überraschend: „Nach meiner Nationalität befragt, würde ich am liebsten sagen: Berlinerin.“

Berlinerin mit Leib und Seele
Für längere Zeit weg aus ihrer Stadt war sie
nur zwischen 1948 und 1958, als es sie in die
Künstlerkolonie Worpswede bei Bremen zog.
„Ich wollte mal aus den Hochhäusern raus und
in einem Dorf leben, in dem viele Künstler wohnen. Ich wollte ihnen beim Bildhauen, Litografieren und Malen zuschauen“, erinnert sie sich.
Nach zehn Jahren hatte sie dann aber „die Nase voll vom Dorfleben“ und kam zurück in die
Großstadt. Seit 1961 wohnt sie „sehr zu­
frieden“ in ihrem kleinen Domizil am Bayerischen Platz, in dem sie die ganze Welt um sich
versammelt hat.
berlinerleben 1 / 2012

Kulturstaatssekretär André Schmitz (Zweiter von rechts) und GEWOBAG-Vorstand
Hendrik Jellema (links außen) weihten gemeinsam mit Vertretern der S. Fischer Verlage,
der GASAG und der Historischen Kommission zu Berlin e. V. die Gedenktafel ein.
Fotos: Bernhardt Link (2), Tina merkau (3)

K

ette aus Tibet, Rock aus Indien, Weste
aus Mexiko. Komplett in Erinnerungsstücke von ihren zahlreichen Reisen gekleidet, öffnet Ursula Ziebarth die Tür. Und der
Pulli? „Och, der ist aus Stuttgart“, sagt sie trocken. Die gebürtige Schönebergerin hat die
ganze Welt erkundet – ohne sich auf ein Lieblingsland festzulegen. „Wer so etwas hat,
kann nicht reisen. Ich bin auf allen Kontinenten gewesen, es war überall schön“, sagt die
90-Jährige und lehnt sich auf ihrem Bett zurück. Von dort aus hat sie ihre 1-ZimmerWohnung im Blick.

ansässigen S. Fischer Verlag.

lungen. Er entdeckte Autoren wie Henrik
Ibsen, Fjodor Dostojewskij oder Thomas
­
Mann. Letzterer schrieb in Erinnerung an
Samuel Fischer: „Ich war ein elfjähriges Kind,
als er in Berlin seinen Verlag gründete. Zehn
Jahre später war es der Traum jedes jungen
Literaten, ein Buch bei S. Fischer zu haben,
und meiner auch.“
Als Samuel Fischer 1934 starb, führte sein
Schwiegersohn den Verlag weiter. Nach den
Kriegswirren entschied sich dieser für Frankfurt am Main als Standort. Das Haus in der
Bülowstraße ging 1970 in den Besitz der
GEWOBAG über. Bis heute gehen Kultur­
schaffende hier täglich ein und aus. Im Erdgeschoss ist die Galerie Kunstsaele Berlin,
darüber befinden sich die Kunstsammlungen
Oehmen und Bergmeier. In der Dachwohnung arbeitet der schwedische Modefotograf
Magnus Reed.
Seit November 2011 erinnert eine Gedenk­
tafel am Haus in der Bülowstraße an seinen
ersten berühmten Mieter. Gemeinsam mit
Kulturstaatssekretär André Schmitz, Birgit
Jammes von der GASAG, Michael Justus, dem
Geschäftsführer der S. Fischer Verlage, sowie
einer Vertreterin der Historischen Kommis­
sion zu Berlin e. 
V. enthüllte GEWOBAG-­
Vorstand Hendrik Jellema am 1. November 2011 die Gedenktafel.

Ursula Ziebarth (rechts) ist eine leidenschaftliche Sammlerin von Holzfiguren aus aller Welt (links). In ihrer Wohnung
stehen rund 8.000 Bücher. Darunter auch einige über den Lyriker Gottfried Benn, mit dem sie einst liiert war.

Die Berliner Gedenktafel in der Bülowstraße 90
erinnert an Samuel Fischer und den ab 1897 hier

E

rst kürzlich feierte man in Frankfurt am
Main stolz das 125-jährige Bestehen des
S. Fischer Verlags. Ursprünglich stand das
Verlagshaus jedoch nicht in Frankfurt, sondern in Berlin-Schöneberg. Samuel Fischer
war aus der kleinen Stadt Sankt Nikolaus in
der heutigen Slowakei nach Berlin gekommen, nachdem er eine Lehre zum Buchhänd-

berlinerleben 1 / 2012

ler in Wien gemacht hatte. Es dauerte nicht
lange, da gründete der 26-jährige Samuel
­Fischer seinen eigenen Verlag. Das Gründerzeithaus in der Bülowstraße 90 war gerade
richtig für seine Zwecke. Von hier leitete er
sein noch junges Unter­­­­­nehmen und erwies
sich als hervorragender Verleger mit außergewöhnlichem Gespür für literarische Entwick-

› Die Kunstsaele veranstalten regelmäßig
öffentliche Ausstellungen und Themenabende. Die nächsten Termine finden Sie
unter www.kunstsaele.de

› GEWOBAG vor Ort
Sie interessieren sich auch für Gewerberäume in
Schöneberg? Kein Problem! Wenden Sie sich einfach an die GEWOBAG, Abteilung Gewerberaummanagement. Unsere Mitarbeiterin Katja Wolters
hilft Ihnen gerne weiter. Fon: 030 4708-4653 oder
k.wolters@gewobag.de

8 einblick

9

Historisches bewahren
seit Jahrzehnten ist die GEWOBAG Expertin für die Sanierung
denkmalgeschützter Altbauten. Mit dem zeitgemäSSen Umbau
von Wohnungen kennt sich das Unternehmen ebenso aus
wie mit der Pflege von Stuckfassaden.

Dank frisch sanierter Fassade erstrahlt die Bülowstraße 38/39 (links) in neuem Glanz. Über die Ergebnisse der
­Sanierung in der Bergmannstraße freut sich Familie Leukert (oben).

Fotos: Tina Merkau

B

berlinerleben 1 / 2012

berlinerleben 1 / 2012

enni ist erkältet, aber trotzdem gut gelaunt. Gerade hat er es sich auf Papas
Schoß bequem gemacht und schaut abwechselnd auf sein Spielzeug am Boden und
die Decke des Wohnzimmers. Mit ihrer eleganten Stuckverzierung ist die ein echter Hingucker. Das findet auch Karl-Hermann Leukert,
Bennis Vater. „Unsere Wohnung hat Charme.
Nicht nur wegen des Deckenstucks, sondern
auch wegen der Holzfußböden und ihrer Weitläufigkeit“, sagt der Journalist, der mit seiner
Lebensgefährtin Daniela Peters seit 2003 in einem ­GEWOBAG-Altbau in der Bergmannstraße wohnt. Er ist sich sicher: „Das ist die Wohnung, die ich mir immer vorgestellt habe und
in der ich gerne alt werden möchte.“
Altbauwohnungen sind heute die wohl gefragtesten Immobilien in Berlin, und die restaurierten Stuckfassaden gelten als Schmuckstücke der Häuserzeilen. Nur ein Grund dafür:
Häuser mit Stuckfassaden waren um die Jahrhundertwende Ausdruck des selbstbewussten
aufstrebenden Großbürgertums in Berlin. In
seinem Roman „Frau Jenny Treibel“ etwa beschreibt Theodor Fontane 1892 die Gegend
am westlichen Ende des Kurfürstendammes
noch als „ein von Spargelbeeten durchsetztes
Wüstenpanorama“. Nachdem im Laufe der
Zeit jedoch vielerorts die Straßen gepflastert
waren und die Dampfstraßenbahn fuhr, verlief die Entwicklung Berlins rasant. Überall entstanden prächtige fünfgeschossige Mietshäu-

ser. Unter Architekturkritikern kursierte sogar
der Begriff „Kurfürstendammarchitektur“ –
eine nicht schmeichelhafte Beschreibung,
stand sie doch für überladene Architektur, die
nur nach außen wirkte.
Die Häuser im Chamissokiez wurden wie die
meisten Berliner Mietshäuser der Arbeiterbezirke in der späten Kaiserzeit errichtet. Die sozialen Verhältnisse waren eklatant und die
Häuser übervölkert. All dies wurde im ordentlichen Preußen hinter üppigen Stuckfassaden
versteckt. Aufgrund dieses Charakters wollten
Stadtplaner nach 1945 die alten kaiserzeit­
lichen Mietshäuser abreißen.

Träger behutsamer Erneuerung
Die Berliner Stadterneuerung nach dem Zweiten Weltkrieg verlief turbulent. In den 1960erJahren versuchte das Land durch Kahlschlagsanierungen und große Neubauprojekte modernen Wohnraum zu schaffen. Dafür wurden
ganze Straßenzüge abgerissen und historisch
Gewachsenes zerstört. Die Altbausanierung
wurde vernachlässigt.
In den 1970er-Jahren gab es vor allen Dingen
in Kreuzberg massive Proteste gegen diese
Philosophie. Hausbesetzungen waren an der
Tagesordnung. Die Proteste führten zu einem
Umdenken, das sich 1983 in den „Zwölf
Grundsätzen der behutsamen Stadterneuerung“ niederschlug. Die Stadt setzte nun verstärkt auf die Instandsetzung von Altbauten, ›

10 einblick

11

› Kleines Denkmal-ABC
Die GEWOBAG legt bei der Instandsetzung von Stuckfassaden, wie zum Beispiel An der Apostelkirche/Ziethenstraße (links), viel Wert auf die exakte denkmalschutzrechtliche

War schon oft für die GEWOBAG im Einsatz: Stuckateur Thomas Nagel in seiner Werkstatt mit einem fertigen

Ausführung. An Decken bringt man Stuckprofile in der Regel mit Gipskleber an (rechts). Wenn sie etwas größer sind, wird zusätzlich gedübelt oder geschraubt.

(links) und einem frisch aus der Schablone gehobenen Stuckprofil (rechts unten). Die prachtvolle Stuckdecke im

› bei der technische und soziale Bedürfnisse
gleichermaßen berücksichtigt werden sollten.
Von diesen Prinzipien profitierte auch der
denkmalgeschützte Chamissoplatz, für den
das Land Berlin die GEWOBAG bereits im Jahr
1972 als Sanierungsträger eingesetzt hatte.

Moderne Ansprüche erfüllen
Am Chamissoplatz wurden die Innenräume
kernsaniert. Neben dem Einbau einer Zentralheizung und moderner Bäder erneuerte die
GEWOBAG auch die Elektroinstallationen und
haustechnischen Anlagen. Die Instandsetzung
von Altbauwohnungen erfordert Fingerspitzengefühl, weiß Architekt Winfried Ringkamp,
der schon seit mehr als 20 Jahren Bauprojekte
für die GEWOBAG betreut. „Nötig ist häufig
eine Anpassung des Grundrisses, denn in Altbauten ist das Bad meistens ein langer
Schlauch und die Küche kaum vorhanden. Das
will heute kein Mieter mehr“, so Ringkamp.

Alle Anpassungen in Denkmälern spricht die
GEWOBAG mit der zuständigen Behörde ab.
Die Zusammenarbeit sei konstruktiv, sagt
Ringkamp: „Man kommt immer zu einem guten Kompromiss.“
Die Sanierung denkmalgeschützter Altbauten unterliegt auch bei den Stuckfassaden
strengen Auflagen. Um das historische Stadtbild zu bewahren, darf dort zum Beispiel
kein Dämmmaterial angebracht werden.
Ebenfalls tabu ist der Einbau von Kunststofffenstern mit Isolierglas. Dadurch können insbesondere im Bereich Energieeinsparung
keine Topstandards erzielt werden. Diese Regeln galten für den Chamissokiez ebenso
wie für andere denkmalgeschützte Sanierungsgebiete, die der GEWOBAG im Rahmen
der behutsamen Stadterneuerung zugeteilt
wurden. Dazu gehören unter anderem der
Klausenerplatz in Charlottenburg oder die
Bülowstraße in Schöneberg.

Trotz der Auflagen hat die GEWOBAG in
Sachen Energieeffizienz von Denkmälern viel
erreicht. „Wir haben unter anderem ein Konzept zur Runderneuerung der Kastenfenster
entwickelt. Dazu wird an der Innenseite
die Einfachverglasung entfernt und durch eine isolierverglaste Scheibe ersetzt“, erklärt
Gerhard Börm, GEWOBAG-Abteilungsleiter
­
Zentrale Technik. Für optimierte energetische Werte sorgt das Unternehmen außerdem durch die Dämmung von Dachgeschoss
und Kellerdecke.

Reich an Erfahrung
Auf dem Gebiet der Instandsetzung von
Stuckfassaden verfügt die GEWOBAG über
viel Erfahrung. In den vergangenen zwei Jahren wurde sie besonders gefordert. „Der harte Winter 2010 hatte einige Fassaden stark
beschädigt. Es kam stellenweise zu Verkehrssicherungsproblemen durch herabfallende
berlinerleben 1 / 2012

Fotos: gewobag (3), Tina Merkau (2), Picture-Alliance/ZB

Treppenhaus der Knaackstraße 14 (rechts oben) ist in Grün- und Goldtönen gehalten.

Bauteile“, berichtet Gerhard Börm. Daraufhin
unterzog die GEWOBAG alle 298 Stuckfassaden in ihrem Bestand – 70 Prozent davon
denkmalgeschützt – einer genauen Prüfung.
Bei einigen stellte sie sofortigen Handlungsbedarf fest. „Es wurde umgehend ein Programm
zur nachhaltigen Sanierung der Fassaden aufgesetzt“, so Börm. Viele Schäden sind laut
Winfried Ringkamp auf den ersten Blick gar
nicht zu erkennen. Erst bei genauerer Untersuchung werden sie offensichtlich.

Highlights im Berliner Stadtbild
Bei der Instandsetzung von Stuckfassaden stehen denkmalschutzrechtliche und energe­
tische Aspekte an erster Stelle. Dafür holt sich
die GEWOBAG Fachleute ins Boot. Thomas
Nagel, Stuckateurmeister aus Reinickendorf,
ist einer von ihnen. Sein bisheriges Lieblingsprojekt im Auftrag der GEWOBAG hat er Ende
2011 fertiggestellt: Die Stuckfassade in der
berlinerleben 1 / 2012

Bülowstraße 38/39. Putz und Stuck stammten
noch aus der Bauzeit des 120 Jahre alten Gebäudes und litten an Altersschwäche. Der
Stuck über der obersten Fensterreihe musste
komplett abgenommen werden, die darunterliegenden Geschosse wurden teilsaniert. Eine
spannende Aufgabe für Thomas Nagel und
sein Team: „Wir haben in alter Technik mit
Schablone vor Ort die Gesimse neu gezogen.
Fehlende Ornamente haben wir in der Werkstatt nachgebaut, beschädigte abgebaut, ausgebessert und wieder angesetzt – immer unter der denkmalschutzrechtlichen Maßgabe,
die Fassade dem Original entsprechend wiederherzustellen.“ Dafür lässt die GEWOBAG
bei Denkmälern durch Farbbefunderhebungen die ursprüngliche Fassadenfarbe feststellen. Dank der Sanierungen sind die Stuckfassaden jetzt nicht nur verkehrssicher, sondern
auch Highlights im Stadtbild, die vom Glanz
des alten Berlins zeugen.

Was ist ein Denkmal?
Denkmäler sind bauliche Anlagen, deren Erhaltung wegen ihres geschichtlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen oder städtebaulichen
Werts im Interesse der Allgemeinheit liegen.
Wer verwaltet sie?
Denkmalschutz ist Ländersache. In Berlin ist er
zweistufig aufgebaut: Oberste Denkmalschutzbehörde (OD) ist die Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung, der das Landesdenkmalamt
(LDA) unterstellt ist. Die Untere Denkmalschutzbehörde (UD) sind die zwölf Berliner Bezirksämter und die Stiftung Preußische Schlösser und
Gärten Berlin-Brandenburg.
Wie viele Denkmäler gibt es in Berlin?
Die Denkmalliste umfasst circa 7.500 Positionen. Aufgepasst: Hinter einer Position kann
mehr als ein Objekt stehen, zum Beispiel eine
Wohnsiedlung. Nach Angaben des LDA gibt es
insgesamt etwa 17.000 Denkmäler in Berlin.
› Mehr Informationen zum Denkmalschutz:
www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal

12 einblick

13

Gut wohnen in jedem Alter
Unsere Gesellschaft wird älter und innovative Lösungen für altersgerechtes
Wohnen sind gefragt. Die GEWOBAG ist hier Pionierin. Sie setzt neben baulichen
Konzepten auf das gemeinschaftliche Zusammenleben im Alter.
Schöner wohnen: Im Seniorenwohnhaus im Westphalweg 7 stehen selbstbestimmtes Wohnen in der Gemeinschaft und den eigenen vier Wänden im Vordergrund.

Fotos: Tina Merkau (2), Thomas Kierok

J

Wohnen gerne im Westphalweg:
Die Freundinnen Monika Rosenberg
(links) und Hannelore Wiese.

berlinerleben 1 / 2012

eden Donnerstag um 15 Uhr ist Kaffeezeit den können, dass sie für das Wohnen im Alter
im Seniorenhaus im Westphalweg 7. besser geeignet sind. Dadurch möchte die
Schon durch die verglaste Türfront des im GEWOBAG ihren Mietern die Möglichkeit
Erdgeschoss gelegenen Gemeinschaftsraums bieten, dort alt zu werden, wo sie seit Jahrlacht einen der hübsch gedeckte Tisch an. Es zehnten wohnen – in ihrem vertrauten Kiez,
gibt Apfelkuchen, Kaffee und Gebäck. Lang- wo sie Menschen und Infrastruktur kennen.
sam füllt sich der Raum. Um kurz nach 15 Uhr Den altersgerechten Umbau erforscht die
sind alle 13 roten
­GEWOBAG exemplaund grünen Stühle
risch erst einmal an
„Ein Gemeinschaftsraum ist wichtig.
besetzt und die Unvier ihrer insgesamt
Vor allem die Nachbarn, die nicht
terhaltungen in vol40 Seniorenwohnlem Gang.
häuser – außer im
so fit sind, haben einen Ort, an
GEWOBAG-Mieterin
Westphalweg auch
dem sie sich austauschen können.“
Hannelore Wiese
in der WinterfeldtHannelore Wiese, GEWOBAG-Mieterin
genießt die gemüt­
straße 70, am Lichten­
liche Atmosphäre in
rader Damm 52–57
dem offen und hell gestalteten Raum mit und in der Bülow­straße 92–95. Überall werBlick ins Grüne. „Er ist wichtig für die Hausge- den andere Schwerpunkte gesetzt. Die
meinschaft“, sagt die 71-Jährige. „Hier er- ­GEWOBAG kann so unterschiedliche Konzepfährt man, was es Neues gibt, ohne dass man te im Kleinen erforschen, optimieren und im
dafür weit laufen muss. Das ist vor allen Din- Laufe der Zeit auf die Bestände in ganz Berlin
gen für die Nachbarn gut, die nicht so fit sind. übertragen. Dabei legt das WohnungsbauunSie haben trotzdem einen Ort, an dem sie sich ternehmen sehr viel Wert auf eine nachhal­
tige Modernisierung. Die Gebäude sollen
austauschen können.“
Obendrein ist der Treffpunkt nagelneu. Erst über mehrere Jahrzehnte attraktiv für Mieter
im November 2011 wurde er eingeweiht. Die sein. Dafür müssen die Anpassungen Junge
maßen ansprechen und
GEWOBAG hat dafür eine 1-Zimmer-Woh- und Alte gleicher­
nung umgebaut, eine neue Küche und mo- mehr Bequemlichkeit für alle Generationen
dernes Mobiliar angeschafft. Die Renovierung schaffen. „Altersgerecht ist eben nicht gleichist eine der vielen Maßnahmen, die das Unter- bedeutend mit altengerecht“, erklärt Katrin
Mahdjour von der Mieterberatung der
nehmen im Rahmen des Bundesmodellvorha- ­
bens „Altersgerecht umbauen“ mit Fördergel- ­GEWOBAG, die das Modellvorhaben betreut.
dern der Kreditanstalt für Wiederaufbau Der Gemeinschaftsraum war nicht die einzige
Maßnahme, die im Westphalweg umgesetzt
(KfW) realisiert.
wurde. Auch der Eingangsbereich wurde neu
Wohnen bleiben im Kiez
gestaltet. Bis vor Kurzem stand dort die BriefSeit Mai 2010 entwickelt und erprobt die kastenanlage noch in der Mitte der Fläche –
GEWOBAG im Rahmen des zweieinhalb Jahre für viele Bewohner ein Hindernis, das sie umlaufenden Projekts Konzepte, mit deren Hilfe laufen mussten. „Wir haben die Briefkästen
Gebäude und Wohnungen so angepasst wer- verlegt und farblich gestaltet, sodass jeder

berlinerleben 1 / 2012

Mieter seinen Kasten einfacher finden kann“,
berichtet Katrin Mahdjour. Unter den Kästen
wurde zusätzlich eine Ablage für Taschen
montiert. Auch ein Flur wurde beispielhaft
gestaltet. Das umgesetzte Beleuchtungskonzept soll die Orientierung erleichtern: So werden zum Beispiel über Bewegungsmelder jeweils zwei Lampen neben den Wohnungstüren
eingeschaltet. „Das reicht meistens schon
aus“, erklärt Katrin Mahdjour. „Mieter, die
noch mehr Licht brauchen, können aber über
Schalter im Flur weitere Lampen einschalten.“
Gemeinsam mit dem Architekturbüro Feddersen hat die GEWOBAG in ihrem Schöne­berger
Seniorenhaus außerdem eine Musterwohnung umgebaut. Das Ziel lautete: Bewegungsraum schaffen und Stolperfallen beseitigen. Mahdjour: „Wir haben unter anderem
bodengleiche Duschen eingebaut. Wenn die ›

› Kurz erklärt
Modellvorhaben „Altersgerecht umbauen“
Im Rahmen des KfW-Programms „Altersgerecht umbauen“ fördern das Bundesministe­
rium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
(BMVBS) und das Bundesinstitut für Bau-,
Stadt- und Raumforschung (BBSR) bundesweit
insgesamt 20 Modellprojekte, um Möglichkeiten für die Anpassung von Wohnungen an die
Bedürfnisse älterer Menschen aufzuzeigen.
Die GEWOBAG wurde als einziges Berliner
Unternehmen ausgewählt. Start des Modellvorhabens war im Mai 2010. Zweieinhalb Jahre
lang analysiert und optimiert die GEWOBAG
beispielhaft vier Seniorenwohnhäuser (Westphalweg 7, ­
Lichtenrader Damm 52–57,
Winterfeldt­­straße 70 und Bülowstraße 92–95).

14 einblick

15
1

› Mieter es wünschen, ist jedoch auch eine Badewanne möglich.“ Auf Basis der Erfahrungen mit der ersten Musterwohnung hat die
GEWOBAG mittlerweile sechs weitere Apartments altersgerecht angepasst. Bei jeder
Etappe des Großprojekts ­„Altersgerecht Wohnen“ gewinnt die GEWOBAG wichtige Erkenntnisse hinzu, mit denen sie ihre Konzepte
optimieren kann. „Oft ergeben sich Schwie-

3

„Wo Umbaumaßnahmen keinen
Sinn machen, setzen wir auf
soziale Angebote. Gemeinschaft
kann vieles auffangen, was
technisch nicht geht.“
Katrin Mahdjour, GEWOBAG-Expertin

Finanzierbare Lösungen finden
Viele Veränderungen sind auf die Bewohner
in den für die Pilotphase ausgewählten Seniorenhäusern zugekommen. So freuen sich die
Mieter im Westphalweg über das freundlich
gestaltete Entree ihres Hauses und den Gemeinschaftsraum, wo die Kaffeerunde immer
noch gut gelaunt beisammensitzt. Hier und
da haben sie aber auch gemischte Gefühle.
„Der Eingangsbereich ist schön geworden“,
sagt Monika Rosenberg, die es sich neben
ihrer Freundin Hannelore Wiese gemütlich
gemacht hat. „Aber es brennen jetzt viel
mehr Lampen als vorher. Wir befürchten,

2

4
Bald wird der Garten in der Winterfeldtstraße auf Vordermann gebracht. Die Pläne haben Katrin Mahdjour (links)

Vorbild für den altersgerechten Umbau des GEWOBAG-Bestands ist diese Musterwohnung mit bodengleicher Dusche sowie dem hell und großzügig gestalteten Wohnraum (­Bild 1

und Landschaftsarchitektin Heike Stottmeister gemeinsam mit den Mietern erarbeitet.

und 2). Stolperfallen werden abgeschafft, zum Beispiel durch einen stufen­losen Zugang zum Balkon (Bild 3). Die neue Küche im Gemeinschaftsraum im Westphalweg (Bild 4).

dass dadurch die Nebenkosten steigen könnten und die Miete teurer wird.“
Die GEWOBAG nimmt solche Sorgen ernst.
Bei der Konzeptentwicklung orientiert sich
das Unternehmen an der Frage, was machbar
ist, ohne dass es sich gravierend auf die Mieten auswirkt. Dabei konnte die Wohnungsbaugesellschaft bereits festellen: Manche
baulichen Anpassungen sind nicht möglich,
ohne hohe Summen zu investieren. An Grenzen stoße man immer wieder, erklärt Katrin
Mahdjour. Aber: „Wo ein Umbau keinen Sinn
macht, setzen wir auf soziale Angebote.“
Denn, da ist sich die Projektleiterin sicher:
„Gemeinschaft kann vieles auffangen, was
technisch nicht geht.“ Die Umbauarbeiten im
Seniorenwohnhaus am Lichtenrader Damm

aufgestellt, mit Nischen für Rollstühle und
Gehhilfen. Geplant ist außerdem, die Beleuchtung zu verbessern und Wege klar zu
begrenzen. Die Rampe, die vom Haus in den
Garten führt, wird weniger steil gestaltet und
bekommt einen neuen Belag. Momentan
werden die in die Jahre gekommenen Pflastersteine mitunter zu Stolperfallen. Auf den
neuen Garten freut sich Mieter Hans-Joachim
Diebel ganz besonders. „Es wäre schön,
wenn draußen dann wieder mehr los wäre“,
so die Hoffnung des 82-Jährigen.

dienen ebenfalls dem Miteinander: Der Gemeinschaftsraum des Gebäudes wird demnächst mit einer optimierten Küche ausgestattet. Außerdem bekommen die Bewohner
eine Bibliothek. Schon im Haus untergebracht
sind ein Pflegedienst und ein Fa­milienzentrum.
„Das bringt ein bisschen Jugend ins Haus“,
freut sich Katrin Mahdjour.

Orte für die Gemeinschaft schaffen
Ein weiterer Ort für die Gemeinschaft entsteht in der Winterfeldtstraße. Dort wird im
Frühling der Garten neu gestaltet. Die Bewohner können dann gemeinsam pflanzen
oder einfach nur zusammensitzen. Neben
Hochbeeten, die für ältere Menschen besser
zu bearbeiten sind, werden neue Sitzbänke
berlinerleben 1 / 2012

Fotos: Tina Merkau

rigkeiten, wo wir gar keine vermutet haben“,
erzählt Katrin Mahdjour. „Im Westphalweg
haben wir beispielsweise die hölzernen Handläufe entfernt, weil wir das als eine Stigmatisierung älterer Menschen empfanden.“ Die
Handläufe hätten die Mieter dann aber sehr
vermisst. „Unsere Maßnahmen sind gut
durchdacht und gut gemeint, in der Erprobung stellt sich dann aber manchmal heraus,
dass sie noch nicht perfekt funktionieren“,
lautet Katrin Mahdjours Fazit. Das gehört für
sie aber zum Prozess dazu. Damit das Projekt
gelingt, ist die GEWOBAG auf kritische Rückmeldungen ihrer Mieter angewiesen. Um den
altersgerechten Umbau nicht an deren Bedürfnissen vorbeizuentwickeln, holt das Unternehmen deshalb aktiv Rückmeldungen ein,
zum Beispiel in Form von Umfragen.

Starke Partner finden
Um das Zusammenleben in ihren Häusern
zu fördern, vernetzt sich die GEWOBAG mit
sozialen und ehrenamtlichen Diensten.
berlinerleben 1 / 2012

Schon lange arbeitet das Wohnungsbau­
unternehmen erfolgreich mit dem Nach­
barschaftsheim Schöneberg zusammen. Im
West­phalweg ist beispielsweise seit Dezember 2011 Franz-Josef Koch vor Ort. Für seinen
Job braucht der 59-Jährige kein Büro. Jeden
Werktag, von 9 bis 15.30 Uhr, ist er ganz unkompliziert dort an­zutreffen, wo die Bewohner zusammenkommen: Im Gemeinschaftsraum. „Ich bin ihr Ansprechpartner für kleine
Probleme des Alltags“, beschreibt er seine
Aufgabe. „Heute morgen habe ich beispielsweise einer Mieterin, die nicht mehr gut sieht,
die Post vorgelesen.“
Koch will dazu beitragen, den Raum – und
dadurch auch das Haus – „mit Leben zu
­
füllen“: Bingonachmittage, Sportangebote
­

wie Gymnastik oder Qigong, Gedächtnistrainings oder gemeinschaftliches Kochen und
Backen sollen dabei helfen. Seine Bemühungen ­kommen gut an. Monika Rosenberg: „Ich
freue mich sehr, dass hier bald wieder mehr
gespielt wird.“ Beim Bingo sind sie und ihre
Freundin H
­annelore Wiese auf jeden Fall
­dabei.
› Mehr Infos zum Modellvorhaben „Altersgerecht umbauen“ hat Katrin Mahdjour,
Fon: 030 4708–1418,
E-Mail: k.mahdjour@gewobag.de
Infos zu den Seniorenwohnhäusern
der GEWOBAG finden Sie auch unter
www.gewobag.de

16 Blickpunkt

17

Die Visitenkarte
der Wohnung
Der Flur vermittelt stets den ersten Eindruck
beim Betreten einer Wohnung. Wie dieser
PeRfekt wird, zeigt „berlinerleben“.

I

r Wohn

mi

:
Folge 5
r
Der Flu

t

„b

Stauräume schaffen
Aber nicht nur Jacken und Mäntel hängen im
Flur. Auch Schuhe benötigen etwas Platz.
Platzsparend sind Schuhschränke mit Klappen,
da hier die Schuhe hochkant hineingesteckt
werden. So sind sie auch staubsicher und unsichtbar verstaut. Die obere Ablagefläche kann
wiederum genutzt werden.

en“

ne

ihm können viele Jacken elegant hinter einer
Tür verstaut werden.

eb

Sc h ö

Den Flur schön in Szene setzen – zum Beispiel mit der Garderobe „Twig Hanger“ (ab 30 Euro) von
HIVE, erhältlich auf www.bouf.com (links). Spiegel vergrößern optisch kleine Räume.

en

n den meisten Wohnungen wird der Flur als
Durchgangsraum und als Verbindung der
Zimmer angelegt. Oft überlagert hier die
Funktionalität alles Individuelle oder Ästhetische. Unabhängig davon, wie klein der Flur
ist, soll hier möglichst viel untergebracht werden: Spiegel, eine Garderobe für Jacken und
Mäntel, ein Schuhschrank und Ablageflächen für Schlüssel und Handy. Selbst
das Zweckmäßige gestaltet sich äußerst schwierig, ist der Flur doch
meist schmal und ungünstig geschnitten. Gerade deshalb ist es
wichtig, die wenigen Stellflächen
clever zu nutzen. Möbel im Flur
sollten praktisch sein, viel Stauraum
bieten, sich aber zugleich möglichst
schlank machen, um den Flur nicht zu
sehr zu beengen. Optimal sind passgenaue Einbauschränke. Wenn der Platz es zulässt, geben eine Kommode, ein Sideboard
oder ein Regal dem Flur zusätzlich eine wohnliche Note.

erliner

l

Die richtige Farbwahl
Viel Weiß macht Räume heller. So wirkt auch
ein kleiner Flur optisch weiter. Mit leuchtenden, kräftigen Farben lassen sich tolle Akzente setzen. Vertikale Streifen lassen Räume höher wirken, horizontale länger. Intensive
Farben sollten wohl dosiert verwendet werden, damit der Flur nicht zu eingeengt wirkt.
Helles Holz oder Fliesen geben dem Flur eine
freundliche Note.

Eine Garderobe ist meist unverzichtbar. Die
platzsparendste Variante sind Kleiderhaken –
so viele, wie es Bewohner gibt. Sehr
praktisch sind Klapphaken. Werden
Gewobag
› gewi n n
Kleiderbügel verwendet, sollten die
Haken so weit auseinander angeDrei Spatzenschlüsselringe
ordnet werden, dass auch dicke
auf Seite 23
Mäntel nebeneinanderhängen können. Haken auf zwei Ebenen bieten
› Den witzigen Spat- auch Platz für kurze Sachen, verdoppeln den
zenschlüsselring von Stauraum und berücksichtigen die Kleinsten in
Qualy gibt es in
der Familie. Wer genug Platz hat, kann sich für
vielen Farbvarianten eine Gar­de­robenleiste entscheiden. Für kleine
für 12,80 Euro auf
Flure ist ein Garderobenständer oft die bessere
www.aoshop.de
Wahl. Optimal ist ein Garderobenschrank: In

Fotos: AOSHOP, BOUF, Car-Moebel, Sybille Homann, Living4media

Ein Muss für jeden Flur

aus. Zusätzliche Steh- oder Tischleuchten sorgen für mehr Gemütlichkeit. Die gezielte Beleuchtung eines einzelnen Möbelstücks kann
ein weiteres optisches Highlight sein.
Unser Tipp zum Schluss: Witzige Accessoires
und trendige Möbel peppen den Flur auf. Das
Angebot reicht dabei von ausgefallenen Garderoben aus Flaschenhälsen oder Ästen über
raffinierte Spiegel bis hin zu witzigen Schlüsselanhängern in Form eines Spatzenhauses.
Oft sind es nur Kleinigkeiten, die aber gerade
in einem kleinen Raum wie dem Flur eine
große Wirkung haben können. Und sei es nur
eine Vase mit frischen Blumen, die einen
schönen Empfang bereitet.

Spieglein, Spieglein

Viel Weiß im Flur lässt den Raum heller wirken.
Die Garderobe, bestehend aus dem Wandregal
(119 Euro) und der Garderobenbank (129 Euro),
ist erhältlich bei www.car-moebel.de

In einen Flur gehört auch meist ein Spiegel.
Und sei es nur für den letzten Blick vor dem
Verlassen der Wohnung. Doch auch als Lichtquelle kann er gut genutzt werden. Ein großer Spiegel reflektiert mehr Licht und spiegelt
den Raum. So wirkt auch ein kleiner Flur viel
größer.

Gezielt Akzente setzen
Auch mit Licht lassen sich Räume wohnlicher
gestalten. Licht von oben leuchtet den Raum

berlinerleben 1 / 2012

berlinerleben 1 / 2012

› Witzig designte Garderoben aus Flaschenhälsen und Profilglas gibt es zum Beispiel
auf www.sybille-homann.de

18 Blickpunkt

19

Ruck, zuck sauber
Frühlingszeit ist Putzzeit und Mit den
passenden Tricks bringen sie Wohnzimmer,
Küche und Bad im Nu Auf Hochglanz.

› Der Staubsaugroboter Roomba putzt, während der Hausherr oder die Hausherrin einfach die Füße hochlegen kann. Das Gerät kann mehr als 60 Putz­entscheidungen in der
Sekunde treffen und blitzschnell zwischen den Reinigungsprogrammen wechseln. Kostenpunkt für den kleinen Alleskönner: ab 299,99 Euro. Infos auf www.irobot.com

W

Essig hilft – gegen Schmutz und
unangenehmen Geruch
Man kennt es: Die Fächer des Kühlschranks
sind oft klebrig und schmutzig. Mit Essiglösung (einfach ins Putzwasser geben) entfernen Sie nicht nur den Schmutz, sondern
beseitigen auch noch unangenehme Gerüche
im Handumdrehen.

as haben eine Nylonstrumpfhose,
Apfelsinenschalen und Cola gemeinsam? Alle lassen sich wunderbar
zum Saubermachen verwenden und lösen
selbst hartnäckige Schmutzprobleme. Wie
das geht? Lesen Sie mal weiter ...

In der Küche

Im Badezimmer

Zitronen bekämpfen den Schmutz!
Bei der Reinigung von Ceranfeldern sowie
Edelstahl- und Chromflächen hilft Zitronensaft. Durch seine leicht konservierende Wirkung beugt dieses Zaubermittel erneuter Verschmutzung vor.

GEWOBAG online
Weitere hilfreiche Tipps, wie
Sie dem Staub den Kampf
ansagen, finden Sie online
unter www.gewobag.de/
saubermachen

Staub- und fettfrei dank Zeitung!
Auf Schränken und Regalen sammelt sich
leicht Schmutz und Fett: Legen Sie einfach eine eine Schicht Zeitungspapier oder Küchenpapier darauf und wechseln Sie diese alle vier
bis sechs Wochen. So müssen Sie später keine
eingetrocknete Schmutzschicht entfernen.
berlinerleben 1 / 2012

Fotos: Fotolia, iROBOT, Nymphenburger, Putzkult (2), Typocouture

Ganz ohne Fettflecken!
Fettflecken an den Wänden entfernen Sie am
besten mit Lösch- oder Küchenpapier. Einfach
auf die verschmutzte Stelle legen und mit einem Bügeleisen auf niedrigster Stufe kurz
drüberfahren – weg ist der Fleck. Fettflecken
auf Fliesen und Herd vor dem Abwischen am
besten mit einem Fön erwärmen.

Mit Cola gegen Ablagerungen!
Die Lösung bei hartnäckigen Ablagerung in
der Toilette ist süß: Cola! Einfach den Inhalt
einer Einliterflasche Cola und zwei Packungen Backpulver mischen, schon haben Sie
eine sehr effektive Reinigungslösung. Jetzt
noch über Nacht einwirken lassen und später die Spülung drücken. Alternativ kann
auch unverdünnter Essig verwendet werden.
Apfelsinen für strahlende Wannen!
Hartnäckige Fettränder an Badewannen
lassen sich sehr gut mit den Innenseiten von
Apfelsinenschalen reinigen. Bei Kunststoffwannen eignet sich Bullrich-Salz. Das Mittel
gegen Sodbrennen ist in jeder Apotheke
erhältlich.
Essig gegen Kalkflecken!
Füllen Sie Essigreiniger in eine Sprühflasche
berlinerleben 1 / 2012

› Bürsten in Blumen- oder Marienkäferoptik
machen gute Laune beim Putzen. Damit
geht das Saubermachen gleich viel leichter
von der Hand. Die Putz­accessoires gibt es
ab 7,95 Euro auf www.putzkult.de

und sprühen Sie direkt nach dem Duschen
die Duschwände damit ab. Danach spülen
Sie die Wände mit der Brause ab. So können Kalkflecken gar nicht erst entstehen –
und die Dusche ist außerdem angenehm
sauber.
Streifenfrei dank Brillenputztuch!
Vergessen Sie Putzlappen oder Fensterabzieher. Mit Brillenputztüchern wird Ihr Badezimmerspiegel viel schneller streifenfrei
sauber. Alternativ können Sie natürlich
auch das gute alte Fensterleder verwenden.

Im Wohnzimmer
Nie mehr hässliche Streifen!
Einfach die Fenster vor dem Putzen mit einer
Zwiebel einreiben und mit klarem Wasser abspülen. Anschließend mit einer alten Nylonstrumpfhose trocken reiben – so glänzen die
Fenster wie neu.
Tschüss, Staub!
Mischen Sie ein paar Tropfen Weichspüler in
das Putzwasser – das wirkt antistatisch und
hält die Flächen eine Weile staubfrei.
Staubsaugen ohne Muff!
Verwenden Sie Staubsaugerdüfte oder saugen Sie etwas gut Riechendes auf, zum Beispiel Kaffee oder Zimt.

› Diese bunten Spültücher in 50er-JahreOptik sehen nicht nur schön aus, sondern
wienern auch den Schmutz ruck, zuck weg.
Bedruckt von typocouture gibt es sie für
4,10 Euro auf www.dawanda.com

Gewobag
› gewi n n

Drei Bücher
auf Seite 23

› „Putz dich fit! Glücksmomente mit
Schrubber & Co.“ enthält Putz-,
Fitness- und Wellnesstipps. 160 Seiten,
ISBN 978-3-485-01105-1, 7,99 Euro.

20 Durchblick

21

GEWOBAG online

› So trennen Sie richtig!

Mehr Informationen und weitere
Tipps zur richtigen Mülltrennung auf
www.gewobag.de/muelltrennung

W

ir tun es jeden Tag,
doch nicht im­
mer machen
wir es richtig: Müll tren­
nen. Eine wahre Exper­
tin auf dem Gebiet des
Recyclings ist Ricarda
Roch, Leiterin der Kun­
denbetreuung des Abfall­
entsorgers ALBA. Zusam­
men mit „berlinerleben“ war
sie bei GEWOBAG-Mieter Sven
Wilde in Reinickendorf zu Besuch. Ihre
Aufgabe: Sven Wildes Müllma­
nagement zu testen und zu
verbessern. Wie trennt man
richtig?

Ricarda Roch, Leiterin der
Kundenbetreuung beim
­Abfallentsorger ALBA, macht
mit GEWOBAG-Mieter Sven
Wilde den Müllcheck.

„Darf ich mal einen
Blick in Ihren Müll
werfen?“
Gesagt, getan. Anfang
Februar klingelte Ricarda
Roch in der Otisstraße und
nahm Sven Wildes Restmüll
kritisch unter die Lupe. Sofort
wurde sie fündig: „Datenträger wie
CDs gehören nicht in den Restmüll,
sondern in die Gelbe Tonne Plus
oder Orange Box. Kaffee­
pads kommen dagegen in
die Biotonne, und Batte­
rien gehören in die Sam­
melboxen. Die sind in
jedem Supermarkt zu
finden“, sagt die Exper­
tin. Grundsätzlich ist sie
mit Sven Wildes Mülltren­
nung zufrieden. Ihr Tipp:
„Wenn man einmal unsicher
ist, Abfall lieber in den Restmüll
werfen, als den Müll falsch in eine der
Wertstofftonnen zu sortieren“, rät Ricarda
Roch. Der Grund: Falsch getrennter Müll verur­
sacht Mehrkosten, und die schlagen sich in der
Betriebskostenabrechnungen nieder.

Aus Müll wird Rohstoff
Wer weniger Müll verbraucht, spart bares Geld, denn Recycling schont
Fotos: Tina Merkau (4), Fotolia (5)

die Umwelt und schliesslich die Betriebskostenabrechnung. AuSSerdem
werden dem Wertstoffkreislauf damit neue Rohstoffe zugeführt.

berlinerleben 1 / 2012

Lieber bunt statt grau
Auf geht‘s zum Müllkäfig vor Svens Wildes
Haus. Dort stehen wie auf den meisten Berliner
Müllplätzen neben der grauen Restmülltonne
auch sechs bunte Mülltonnen für Bioabfall, Alt­
papier, Weißglas, Buntglas, Verpackungen so­
wie eine Tonne für kleinere alte Gebrauchs­
berlinerleben 1 / 2012

gegenstände. Dies ist,
je nachdem, welcher
Abfallentsorger für
ein Haus zuständig
ist, die Gelbe Tonne
Plus (ALBA) oder die
Orange Box (BSR).
Ricarda Roch erklärt
den Unterschied: „In
die Gelbe Tonne Plus
kommen Verpackungen,
Haus­haltsgegenstände aus
Metall, Elektro­
kleingeräte, Kunst­
stoffgegenstände und Daten­
träger. Werden die Wert­
stoffe von der BSR
abgeholt, stehen auf
dem Müllplatz eine
herkömmliche Gel­
be Tonne für Verpa­
ckungen und eine
Orange Box für die
anderen eben be­
schriebenen Wertstof­
fe. In die Orange Box dür­
fen außerdem Textilien, bis
auf Schuhe, sowie Altholz.“

Neue, wertvolle
­Rohstoffe
Mülltrennen und so­
mit Restmüll redu­
zieren lohnt sich in
jedem Fall. Denn
die Wertstoffe wer­
den zu neuen
­Rohstoffen recycelt.
Rich­tiges Mülltren­
nen spart somit Be­
triebskosten und lohnt
sich unterm Strich nicht nur
für alle Mieter, sondern auch für
die Umwelt. Andernfalls muss falsch Wegge­
worfenes in den Entsorgungszentren von tech­
nischen Sortieranlagen und per Hand aufwen­
dig aussortiert werden. Das leuchtet auch Sven
Wilde ein, der seinen Restmüll nach dem Be­
such von Ricarda Roch jetzt mit ganz anderen
Augen sieht.

› Mehr Informationen zur richtigen
­Mülltrennung finden Sie online auf
www.trenntstadt-berlin.de

„Deutschland ist internationaler Vorreiter bei der
Mülltrennung. Trotzdem gibt es noch viel zu verbessern“, betont ALBA-Recyclingexpertin R
­ icarda
Roch. Durchschnittlich verbrauchen Berliner ­­
75­­­Liter Abfall pro Woche. Über zwei Drittel dieses
Hausmülls besteht aus Wertstoffen, die bei richtiger Abfalltrennung recycelt werden könnten.

Restmüll
In den Restmüll gehören feuchte
Abfälle aus der Küche oder dem
Badezimmer ebenso wie Windeln,
Katzenstreu, Zigarettenkippen
oder Glühbirnen. LED- und Energiesparlampen müssen jedoch im
Handel zurückgegeben werden.
Glas
Weiß- und Buntglas dürfen nicht
gemischt werden. Weißes Glas
gehört in den Weiß-, grünes
oder braunes Glas in den Buntglascontainer. Flaschen­deckel
oder Deckel von Marmeladengläsern kommen in die Gelbe
Tonne.
Verpackungen/Grüner Punkt
Der Grüne Punkt kennzeichnet
alle recycelbaren Verpackungen.
Sind diese aus Kunststoff, Metall
oder wie Getränkekartons aus
Verbundmaterial gehören sie in
die Gelbe Tonne.
Bioabfall
Essensreste, Teebeutel, Kaffeeund Gartenabfälle gehören in
die Biotonne. Um unangenehme
Gerüche zu vermeiden, sollten
feuchte Abfälle in altes Zeitungspapier eingewickelt werden.
Papier
Schreibpapier, Zeitungen und
Zeitschriften landen im Papiermüll. In die Gelbe Tonne kommen beschichtete Papier­
verpackungen wie Tiefkühlverpackungen. Taschentücher
oder beschichtetes Papier wie
Fotos gehören in den Restmüll.

22 WEitBLiCk

23

Mitmachen und gewinnen!

volles programm in berlin
Lange nacht der Familie

RäTSELN UND LöSUNG EINSENDEN – SO SICHERN SIE SICH IHREN GEWINN.

Für nachtaktive

tragen- ein
gezodes
Vorname gener
Bauteil Adornos Wechsel

Kleine Nachtschwärmer können zur zweiten „Langen
Nacht der Familie“ am 5. Mai endlich so lange wach
bleiben, bis die Augen von allein zufallen. Das ist eigentlich unmöglich, denn es gibt in dieser Nacht 111
Überraschungen zu erleben und zu entdecken. Viele offene Türen in Häusern, die nachts sonst verschlossen
sind, gruselige Orte, spannende Filme oder nächtliche
Musik werden den Familien mit Kindern bis 14 Jahren
geboten. Schließlich sieht man bei Nacht die Welt mit
anderen Augen. Viele Organisationen und Unternehmen aus den Bereichen Kultur, Kunst, Sport, Bildung
und Soziales aus Berlin und dem Umland haben wunderschöne Ideen für dieses außergewöhnliche Highlight entwickelt.
› Lange nacht der Familie, Sa., 5. 5., Programm und
Veranstaltungsorte unter www.familiennacht.de

Für Entdecker

osterferien

GewobaG
› GEWinn
Drei Familienkarten

Erleben, entdecken, erkunden. Ob Spaß im
MINILAND, Abenteuer im 4-D-Kino oder die
Steineherstellung in der LEGO® Fabrik. An 15
verschiedenen Stationen können die Besucher
in die bunte Steinewelt eintauchen. Neu ab
März 2012: LEGO® Friends! Viele pinkfarbene
Steine, ein Abenteuerbaumhaus, eine Musikbühne und die fünf LEGO® Friends Stephanie,
Andrea, Olivia, Mia und Emma, die auf ihre
neue beste Freundin warten.
› LEGoLanD® Discovery Centre Berlin,
Potsdamer Straße 4, 10785 Berlin,
täglich 10 –19 Uhr (letzter Einlass: 17 Uhr),
www.legolanddiscoverycentre.de/berlin

afrikanischer
Strom

10
5

arg

1

langes
Magnet- Priesterende
gewand

4

3
vertraute
Anrede

englische
Biersorte

13

franz.,
span.
Fürwort:
du

9
Balkon,
Söller

12

7

Zeiteinheit

pur,
sauber

2

3

4

5

8

venezianische
Münze
im MA.

ein
Kunstleder

6

Milbenart

Himmelsrichtung

1

nörgeln

scharf
gebacken

2

Buddhismusrichtung

6

11
7

8

9

10

11

KRD104-112

12

1. bis 3. Preis:
13

Senden Sie das Lösungswort und Ihre Adresse bis zum 20. april 2012 an:
GEWoBaG, Redaktion „berlinerleben“, Sandra Jaenicke,
Bottroper Weg 2, 13507 Berlin, oder per E-Mail an: gewinn@gewobag.de

Filmfestival

Hingehen!

Hingehen!

Ferienspaß in Haselhorst

Cineasten aufgepasst!

Auf jede Menge Spiel und Spaß können
sich Kinder im Grundschulalter in den Osterferien freuen. Der Gemeinwesenverein Haselhorst e. V. bietet auf dem Schulhof der BerndRyke-Grundschule ein kostenloses Ferienprogramm an. Das Repertoire reicht von kreativen
Bastel- und Musikangeboten bis hin zu Tanzstunden, Fußballtraining und weiteren Sportangeboten.
› Spiel und Spaß in den osterferien,
Mo., 2.4., bis Do, 12.4., werktags von
13–17 Uhr auf dem Schulhof der BerndRyke-Grundschule, Daumstraße 12–16,
13599 Berlin, www.gwv-haselhorst.de

Das mittlerweile drittgrößte Filmfestival in
Berlin bringt im April wieder aktuelle deutsche Kinofilme auf die große Leinwand – und
zwar vor ihrem offiziellen Kinostart. Jährlich
werden an sieben Tagen für den „new berlin
film award“ beim „achtung berlin“ Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme in den drei Festivalkinos vorgestellt. Viele Schauspieler und Regisseure werden wieder zu Gast sein und dem
Publikum ihre Filme persönlich vorstellen.
› „achtung berlin – new berlin film
award“, Mi., 18. 4., bis Mi., 25. 4., Programm und Festivalkinos im Überblick
unter www.achtungberlin.de

In Ausnahmefällen können sich Terminänderungen ergeben. Werfen Sie kurz vor der Veranstaltung einen Blick auf www.gewobag.de (Kundenservice) oder in die aktuelle Tagespresse!

berlinerleben 1 / 2012

fotos: Achtung Berlin, AoshoP, istockPhoto, kieser trAining, legolAnd (2), nymPhenBurger, sAskiA thomAs

Steinewelt

Nabel
des
Pflanzensamens
arabisches
Fürstentum

Farbmuster
auftragen

griech. niederKüsten- deutsch:
landBauer
schaft

Herzlichen Glückwunsch! Die Lösung der Ausgabe 4/2011 lautete
„Eishockey“. Je zwei Premierenkarten für Holiday on Ice gingen an:
Joachim und Doris Datow sowie Jürgen Körting. Die drei Familienkarten für
die Loxx Miniatur Welten haben gewonnen: Angelika Bab, Jochen Frevert
und Rebecca Lücke. Über eine von drei Popcornmaschinen von Severin
können sich freuen: Gerlinde Hempel, Marvin König und Gisela Siegmund.
teilnahmebedingungen:
Persönliche Daten aus der Beteiligung an Gewinnspielen oder Aktionen werden von der
GEWOBAG nicht gespeichert oder an Dritte weitergegeben. Bei mehr richtigen Lösungseinsendungen als Preisen entscheidet das Los. Die Gewinnspielteilnahme von Mitarbeitern der GEWOBAG, ihrer Tochtergesellschaften sowie deren Angehörigen ist ausgeschlossen. Eine Bargeldumwandlung von Gewinnen und der Rechtsweg sind ebenfalls
ausgeschlossen. Alle Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und in der nächsten
Ausgabe der „berlinerleben“ veröffentlicht. Die Gewinne werden per Post zugesandt. Für
Termine wird keine Gewähr übernommen. Die GEWOBAG schließt jede Haftung für Veranstaltungen und Couponangebote aus. Für Letztere sind die Firmen und Veranstalter
selbst verantwortlich und haftbar.

impressum
berlinerleben, ausgabe 1 / 2012,
© GEWoBaG 2012
Herausgeber: GEWOBAG Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin, Bottroper Weg 2, 13507 Berlin
E-Mail: info@gewobag.de
Internet: www.gewobag.de
Fon: 030 4708-10, Fax: 030 4708-1250
auflage & Druck: 53.000 Stück,
Druckhaus Schöneweide GmbH, Berlin
titelbild: Tina Merkau

berlinerleben 1 / 2012

Redaktion: Volker Hartig (V. i. S. d. P.,
v.hartig@gewobag.de), Sandra Jaenicke
(s.jaenicke@gewobag.de), Christian Fuchs, Julia
Illmer, Jürgen Jehle, Marie Matthes, Teresa Platzer,
Susanne Theisen, Jeannine Uhlmann
Layout: Diana Dragomirov, Kai Seper
Produktion: muehlhausmoers corporate
communications gmbh, Invalidenstraße 112,
10115 Berlin, www.muehlhausmoers.com

Das Gesundheitspaket für kieser trainung in
Prenzlauer Berg oder Marzahn.
4. bis 6. Preis: Eine Familienkarte (für zwei Erwachsene und zwei
kinder) für das LEGoLanD® Discovery Centre Berlin.
7. bis 9. Preis: Ein witziger Spatzenschlüsselring von Qualy.
10. bis 12. Preis: Jeweils das Buch „Putz dich fit!“.
Fit in den Frühling mit kieser training
„Bauch rein, Brust raus!“, „Kopf hoch!“, „Gerade sitzen!“ – wer kennt die
vielen Hinweise für gute Haltung nicht. Wer langfristig seine Körperhaltung
optimieren will, sollte natürlich Sport machen. Mit „berlinerleben“ helfen
wir Ihnen, eine gute Haltung zu bewahren, damit auch Sie fit in den Frühling starten können. Zu gewinnen gibt es drei Gesundheitspakete im Wert
von 119 Euro bei Kieser Training. Der Gewinn beinhaltet einen kostenlosen
Monat inklusive ärztlicher Trainingsberatung, Rückenanalyse und Kraftmessung. Einzulösen bei Kieser Training in Prenzlauer Berg (Ostseestraße 107,
10409 Berlin) oder Marzahn (Marzahner Promenade 29/30, 12679 Berlin).

› 5 Euro Rabatt
Entdecken Sie die bunte Steinewelt im
LEGOLAND® Discovery Centre Berlin. Bei
Vorlage dieses Coupons an der Tageskasse
erhalten bis zu zwei Personen je fünf Euro
Rabatt auf den regulären Eintrittspreis
von 16 Euro. LEGOLAND® Discovery Centre
Berlin, Potsdamer Straße 4, 10785 Berlin,
täglich 10 –19 Uhr (letzter Einlass: 17 Uhr).

Dieser Gutsche
Original-Gutsch in ist ungültig!
ein
Ausgabe 1/12 v e siehe gedruckte
on „berlinerleb
en”!
Dieser Coupon gilt nicht in Verbindung mit anderen Ermäßigungen,
Vorverkaufskarten, Gruppentarifen oder Angeboten. Weiterverkauf,
Auszahlung und Vervielfältigung sind nicht gestattet. Der Gegenwert
des Gutscheins kann nicht ausgezahlt werden. Kinder bis 16 Jahre
müssen von einer erwachsenen Person begleitet werden. Einlösbar bis
31. Oktober 2012. LEGO® und das Logo sind Marken der LEGO® Gruppe.
© 2012 The LEGO® Group. Stand: 5/2011. änderungen vorbehalten.

Teilnahmebedingungen siehe Seite 23, „berlinerleben“-Ausgabe 1 / 2012.
Die GEWOBAG schließt jede Haftung in Verbindung mit der Aktion aus!

GewobaG
› aktion

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Wenn sich Besuch
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... sind Sie mit den Gästewohnungen der
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Süden Berlins, im trendigen Prenzlauer Berg
oder im großstädtischen Charlottenburg – von
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bequem zu Fuß oder mit den sehr guten Anbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel erkunden.
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individuell eingerichtet und funktionsfähig ausgestattet. Für ein wohliges Wohngefühl ist gesorgt. Ihre Gäste benötigen nur Handtücher
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von der GEWOBAG übernommen.
› Infos zu den Gästewohnungen und Kontakt
über www.gewobag.de > Mieten > Gästewohnungen
        
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