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Periodical volume

Full text: Berlinerleben Issue 2011,3

AUSGABE 3/ 2011

D UMS

UN
ALLES R

PAREN
S
M
O
R
ST
VIELEN
MIT

TIPPS!

GEMÜTLICHKEIT ZÄHLT

Wohlfühloase
Wohnzimmer
LEDS

Die kleinen
Lichtwunder
JETZT AKTUELL

Energiesparen

ist

Alles über
das neue
Energielabel

Trumpf!

Energieeffizienz und Wohnkomfort zu vereinbaren,
ist für die GEWOBAG ein Topthema – wie viele
Sanierungsprojekte zeigen.

GEWOBAG
› BONUS
Gewinne &
Online-Service

WEITERE THEMEN: SCHOKOLADENGESCHÄFTE IN BERLIN + MEHRGENERATIONENSPIELPLATZ + NEUE GEWOBAG-AZUBIS

2 RUNDBLICK

3

Liebe Leserinnen und Leser,

› GEWOBAG-News

die Tage der alten Glühbirne sind gezählt. Nachdem
am 1. September 2011 das Verkaufsverbot für die
60-Watt-Glühbirne erfolgte, tritt nächstes Jahr die vierte Stufe der EU-Verordnung in Kraft: Dann dürfen auch
Glühlampen mit kleineren Wattzahlen nicht mehr
verkauft werden. Ab 2016 sind auch Halogenlampen
mittlerer Effizienz von dem Verbot betroffen. Warum
berichten wir an dieser Stelle über dieses Thema?
Nun, weil das Thema Energieeffizienz bei der GEWOBAG nicht erst seit dem 1. September eine wichtige Rolle spielt. Die neue Ausgabe von „berlinerleben“ spiegelt unser
großes Engagement in diesem Bereich wider. Ein Beispiel sind unsere Modernisierungsobjekte, bei denen wir durch moderne Energieeffizienzmaßnahmen die Betriebskosten
deutlich reduzieren. Dabei werden viele Tonnen Kohlendioxid (CO2 ) pro Jahr eingespart
und gleichzeitig der Wohnkomfort für jeden Mieter erheblich gesteigert. Wie erfolgreich
wir hier sind, zeigt sich auch daran, dass Häuser der GEWOBAG als Vorzeigeobjekte für
ausländische Delegationen dienen – wie beispielsweise das Hochhaus am Graetschelsteig
(siehe Seite 13). Energieeffizienz fängt aber schon im Kleinen an: So leuchten bei der
GEWOBAG ausschließlich Energiesparlampen in den Hausfluren. Auch im Haushalt lässt
sich viel Energie einsparen, indem zum Beispiel LEDs als Lichtquellen verwendet werden
(siehe Seite 16) oder bei einer Neuanschaffung von Haushaltsgeräten der Stromverbrauch
berücksichtigt wird. Viele weitere Tipps und Informationen finden Sie auf den folgenden
Seiten.

››› Noch kurze Zeit!
Noch bis zum 31. Oktober 2011
läuft die Aktion „Tschüss Mama,
tschüss Papa“, bei der Studierende und Auszubildende von der
GEWOBAG bei der Wohnungssuche unterstützt werden. Bei
Mietvertragsabschluss werden
300 Euro auf das Mietkonto gutgeschrieben. Besonders praktisch: Viele Wohnungen liegen zentral, in der Nähe von Unis und Hochschulen. Eine
Provision wird nicht erhoben. Weitere Infos und Teilnahmebedingungen auf den neuen Werbepostkarten (Foto)
oder auf www.gewobag.de

››› Auszeichnung für die GEWOBAG
Die GEWOBAG hat das Siegel der Geislinger
Konvention verliehen bekommen.
Das Siegel bescheinigt, dass die
GEWOBAG mit einem aktiven
Betriebskostenmanagement die
Entwicklung ihrer Wohnneben-

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre der neuen „berlinerleben“.

kosten kontinuierlich überwacht und
optimiert. Die Geislinger Konvention ist

Service aus einer Hand

eine seit 2010 bundesweit gültige Vereinbarung über die
Grundlagen und Regeln der Betriebskostenoptimierung.
Die Auszeichnung ist ein deutliches Zeichen für die Kun-

Inhalt

Markus Terboven
Mitglied des Vorstandes

denorientierung der GEWOBAG.

führer der fletwerk GmbH, und
Mitarbeiter Stephan Schulz, Servicemonteur im Tischlerbereich.

FLETWERK IST DER NEUE ANSPRECHPARTNER BEI ALLEN FRAGEN RUND
UM REPARATUR UND INSTANDHALTUNG DER WOHNUNG.

16 8

Rundblick
Kiez & Quer: Berliner Leben und GEWOBAG-Meldungen

Seite 2 – 7

Einblick
Beispielhaft: Energetische Sanierungsobjekte der GEWOBAG Seite 8 – 11
Interview: Im Gespräch mit GEWOBAG-Vorstand Hendrik Jellema Seite 12
Graetschelsteig: Ein Vorzeigeobjekt für Energieeffizienz
Seite 13

14

Blickpunkt & Durchblick
Schön bequem: Die Wohnfühloase Wohnzimmer
Helle Sparwunder: Es werde LED
Die große Energiediät: Tipps für jede Lebenslage
EU-Energielabel: Augen auf beim Gerätekauf!

Seite 14 – 15
Seite 16 – 17
Seite 18 – 19
Seite 20 – 21

Weitblick
Termine: Volles Programm in Berlin
Rätsel & Coupons: Gewinnchancen und Mehrwert

Seite 22
Seite 23
berlinerleben 3 / 2011

FOTOS: GEWOBAG, KAMINWUNDER, OSRAM, THOMAS KIEROK, TINA MERKAU (3)

Hendrik Jellema
Mitglied des Vorstandes

Wolfgang Liedtke (links), Geschäfts-

A

us der GEWOBAG HS wurde im letzten Jahr die fletwerk GmbH. „Für die
Mieter wurde damit vieles einfacher“,
so Wolfgang Liedtke, Geschäftsführer der fletwerk GmbH
(kleines Foto). Egal, ob ein
verstopfter Abfluss, der
zugeparkte Gehweg oder
eine offene Haustür: „Sie
haben jetzt einen zentralen Ansprechpartner, den
Sie bei Instandhaltungsmängeln oder Reparaturen
immer anrufen können“, betont Liedtke. Die Servicehotline ist
24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr besetzt. „Wenn beispielsweise der Aufzug defekt ist, brauchen Mieter nur anzurufen. Wir
kümmern uns dann darum, dass die ent-

berlinerleben 3 / 2011

sprechende Aufzugsfirma den Schaden repariert“, versichert fletwerk-Chef Liedtke. Der
Aufgabenbereich der Hauswarte bleibt von
der neuen Regelung übrigens unberührt. Sie sind auch weiterhin für
die Reinigung oder die Gartenpflege zuständig. Auch
kleinere Mängel werden
von den Hauswarten direkt
vor Ort behoben, denn
„viele Mieter bevorzugen
auch weiterhin den persönlichen Kontakt zum Hauswart“, weiß Liedtke. „Der Service wird gut angenommen. Vor
allem bei Mietern, die erst am Abend oder am
Wochenende dazu kommen, sich bei uns zu
melden, ist die permanente Erreichbarkeit
über die Servicehotline perfekt.“ Knapp 200

Mitarbeiter, vor allem Hauswarte und Handwerker, arbeiten für fletwerk. Und es werden
bald noch mehr. „Wir treffen jetzt schon Vorkehrungen, uns für den Winter personell zu
verstärken, damit Aufträge schnell und zuverlässig abgearbeitet werden.“ Jede GEWOBAGGeschäftsstelle hat Servicenummern, die auch
in den Häusern aushängen.
› Die Servicenummern* für Mieter:
Charlottenburg: 01802 354721
Spandau: 01802 354723
Kreuzberg: 01802 354725
Prenzlauer Berg: 01802 354726
Wie sind Sie mit dem fletwerk-Service
zufrieden? Senden Sie uns Ihre Meinung
per E-Mail an: qualität@fletwerk.de
* 6 Cent je Gespräch aus dem deutschen Festnetz, unabhängig
von der Gesprächsdauer. Mobilfunkpreise können abweichen.

4 Rundblick

5
Länger in den eigenen vier
Wänden bleiben: Die Pflegestützpunkte Berlin beraten zum Thema
barrierefreies Wohnen.

› Kontakt
Kontaktdaten der Pflegestützpunkte:
Charlottenburg-Wilmersdorf
Zillestraße 10, Fon: 0800 26508025201
Bundesallee 50, Fon: 030 8931231

Altersgerecht wohnen in Berlin
Die Mobilität lässt im Alter nach. Das kann in
den eigenen vier Wänden zu Problemen führen. Plötzlich kann die Badewanne nicht mehr
genutzt werden, oder die vorhandenen Türschwellen werden zu gefährlich. Was also tun?
Hier können die Pflegestützpunkte Berlin weiterhelfen. Die Mitarbeiter der Beratungsstellen
(siehe rechts) informieren rund um das Thema
Pflege, auch bei Fragen der altersgerechten
Wohnraumanpassung. Senioren erfahren zum

Beispiel, wie sie einen Umbau beantragen und
mit welchen Zuschüssen sie rechnen ­können.
„Die GEWOBAG unterstützt die Arbeit der
Pflegestützpunkte“, sagt Katrin Mahdjour von
der Abteilung Technisches Objektmanagement.
„Wir wollen, dass altersgerechter Umbau stattfinden kann. Auch wir engagieren uns dafür,
unseren Bestand nach und nach möglichst barrierearm zu gestalten.“
› www.pflegestuetzpunkteberlin.de

Mobilitätshelfer

Die Mobilitätshilfe – eine helfende Hand im Alltag.

„Draußen spielt das Leben – wir bringen Sie
hin!“, lautet das Motto der Berliner Mobilitätshilfedienste. Sie kümmern sich um Menschen,
die ihre Wohnung aufgrund hohen Alters, einer
Behinderung oder Krankheit nicht mehr allein
verlassen können. Zum Service gehören Einkaufs- und Spaziergangbegleitungen, Rollstuhl­
­­schiebedienste, Blindenführungen und Treppentransporte. Die GEWOBAG arbeitet unter
anderem mit dem Nachbarschaftsheim Schöneberg, dem Fördererverein Heerstraße Nord
und dem Diakonieverein Steglitz zusammen.
› Die Koordinationsstelle der Berliner Mobi­
litätshilfedienste finden Sie im Internet:
www.berliner-mobilitaetshilfedienste.de

Friedrichshain-Kreuzberg
Mehringplatz 15, Fon: 0800 26508022660
Wilhelmstraße 115, Fon: 030 25700673
Wilhelmstraße 138, Fon: 030 613760761
Axel-Springer-Straße 50, Fon: 030 25928245

Ein starkes Team

Neukölln
Donaustraße 89, Fon: 0800 26508027110
Werbellinstraße 42, Fon: 030 6897700

K

Reinickendorf
Schloßstraße 23, Fon: 030 41744891
Wilhelmsruher Damm 116, Fon: 030 49872404

Steglitz-Zehlendorf
Clayallee 342, Fon: 0800 265 08026550
Johanna-Stegen-Straße 8, Fon: 030 76902600
Tempelhof-Schöneberg
Pallasstraße 25, Fon: 0800 26508026210
Reinhardtstraße 7, Fon: 030 7550703
Kostenfreie Servicenummer der Berliner
­Pflegestützpunkte:
Fon: 0800 5950059; Mo.–Fr.: 9 –18 Uhr
berlinerleben 3 / 2011

warten bei der G
­ EWOBAG jede
Menge spannender Aufgaben und
viel selbstständiges Arbeiten.

begrüSSt diesen Herbst elf neue Auszubildende und Studenten.

Pankow
Hauptstraße 42, Fon: 0800 26508024890
Mühlenstraße 48, Fon: 030 47531719

Spandau
Carl-Schurz-Straße 2– 6, Fon: 030 902792026
Rohrdamm 83, Fon: 030 343559960

Auf die elf neuen Auszubildenden

In der GEWOBAG-Zentrale weht ein frischer Wind. Das Unternehmen

Fotos: Caro Fotoagentur/Jürgen Blume, istockphoto, tina merkau

Pflegestützpunkte

napp 500 junge Leute haben sich dieses
Jahr beworben. „Die Immobilienwirtschaft hat sich in den letzten Jahren
gewandelt“, erklärt Annette Keyler, Ausbildungsleiterin der GEWOBAG. „Seit 2006 ver­­­
drei­fachte sich die Zahl der Bewerber um einen Ausbildungsplatz. Die Branche ist für
junge Leute attraktiver geworden.“ Dieses
Jahr starten sieben Immobilienkaufleute und
zwei Bürokauffrauen in ihre Ausbildung bei
der GEWOBAG.
Außerdem beginnen zwei Studenten ihr duales Studium im Bereich Immobilienwirtschaft.
Die Anforderungen der Branche sind gestiegen, vor allem weil die Aufgabenfelder vielfältiger geworden sind. Genau das reizt die angehenden Immobilienkaufleute Agnetha Roß
und Cihan Kumus. „Ich freue mich vor allem
auf das dritte Lehrjahr, in dem wir uns in einem Wahlpflichtfach spezialisieren können“,
meint Agnetha Roß. „Mir liegt der persönliche Kontakt zu den Mietern sehr. Deshalb

berlinerleben 3 / 2011

werde ich mich später auf das Maklergeschäft
konzentrieren.“ Seinen familiären Hintergrund
sieht Cihan Kumus als entscheidenden Vorteil
für seine Ausbildung und den Beruf. „Berlin ist
multikulturell. Ich spreche mehrere Sprachen
fließend. So fällt die Kommunikation mit
Mietern, die nicht so gut deutsch sprechen,
leichter.“

Zusammenhalt im Team
Die GEWOBAG achtet darauf, dass ihre Auszubildenden von Beginn an möglichst gut in
das Team eingebunden sind. „Ich fühlte mich
von Anfang an gut aufgehoben und akzeptiert, wie ich bin“, meint Philipp Andrich, der
im Rollstuhl sitzt. Die GEWOBAG unterstützt
den Studenten, indem sie die rollstuhlgerechte Ausstattung der Zentrale optimiert. „Ich
habe gleich eine große Hilfsbereitschaft von
den anderen Mitarbeitern erfahren“, freut
sich ­Philipp Andrich. Er interessiert sich besonders für die Immobilienvermarktung. „Bei

der GEWOBAG gibt es eine Vielzahl an Auf­
gabenfeldern. Wir achten schon bei der Bewerbung darauf, dass die jungen Leute entsprechend ihrer Stärken optimal gefördert
werden“, erklärt Annette Keyler. „Bei uns
steht der Mensch mit seinen individuellen Fähigkeiten im Mittelpunkt.“ Das war auch bei

„Die Immobilienwirtschaft ist
eine Branche mit Zukunft.“
Annette Keyler, Ausbildungsleiterin
der 20-jährigen Nadine Kleindienst der Fall.
Sie bewarb sich als Immobilienkauffrau. Durch
das intensive Gespräch mit der Ausbildungsleiterin Annette Keyler fand sie schließlich als
Bürokauffrau den passenden Ausbildungs­
beruf bei der GEWOBAG. So sehen nun elf
neue Auszubildende und Studenten spannenden und abwechslungsreichen drei Jahren
entgegen.

6 RUNDBLICK

7

Ein Spielplatz für alle!
BOLZEN, SPORT TREIBEN, PLAUDERN. IM FALKENHAGENER FELD IN SPANDAU ENTSTEHT

GEWOBAG
› GEWINN

EIN GENERATIONENSPIELPLATZ, DER JUNG UND ALT ZUSAMMENBRINGT.

Zwei Bücher
auf Seite 23

› Kinderfeste – die schönsten
Rezepte; 144 Seiten, ISBN
978-8338-1923-0, 14,99 Euro

Projektleiterin Maike Niclasen (rechts) und Sozialarbeiterin

Zurzeit gibt es nur wenige Spielgeräte, doch das wird sich bald ändern: Das Projekt Generationenspielplatz im

Silja Stubenvoll sorgen dafür, dass der Generationenspiel-

Falkenhagener Feld soll ein Anziehungspunkt für alle Mieter sein, die sich fit halten wollen. Außerdem soll der

platz ein Ort zum Spielen, Auspowern und Verweilen wird.

Spielplatz ein Treffpunkt der Generationen für mehr Austausch untereinander werden.

Fit in allen Lebensphasen
„Für unsere älteren Mieter legen wir einen
Fitnessbereich mit drei neuen Fitnessgeräten
an“, erklärt Projektleiterin Maike Niclasen. Wie
die Jüngeren sollen auch Senioren die Möglichkeit bekommen, sich fit zu halten. „Außerdem werden Bänke und Sitzgruppen aufgestellt, um den Anwohnern die Möglichkeit
zum Verweilen zu bieten“, fügt Maike Nicla-

sen hinzu. Bei der Gestaltung des Platzes setzt
die GEWOBAG Vorschläge des Mieterbeirats
um. Auch an der Auswahl der neuen Geräte
waren die Mieter beteiligt. Zur Verbesserung
der Mobilität werden zwei Aufgänge zum Gelände barrierefrei umgebaut. Über die stufenlosen Wege kommen Mieter auch mit Rollstuhl oder Gehhilfe problemlos weiter.

umfeld zu steigern. Dazu soll auch der Umbau
einer nahegelegenen ehemaligen Waschküche zum Mieterbüro beitragen, wo neben
den Sprechstunden des Mieterbeirats auch
Nachhilfeangebote geplant sind.

› Projektförderung
Der Generationenspielplatz im Falkenhagener
Feld wird mit 200.000 Euro aus dem städtischen Förderprogramm „Stadtumbau West“
beziehungsweise aus Mitteln der Europäischen
Union (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) gefördert.

berlinerleben 3 / 2011

Bunte Mischung

Aus analog mach digital

Wenn der nächste Kindergeburtstag ansteht,
darf dieser Ratgeber nicht fehlen. Er bietet
Rezepte für (fast) jedes Partythema. Zu jedem
Thema werden praktische Dekotipps vorgestellt,
um die Mottopartys zu einem unvergesslichen
Erlebnis für das Geburtstagskind und die Gäste
zu machen. Die Rezepte sind einfach nachzukochen und natürlich kindgerecht. Auch Tipps
und Tricks im Umgang mit den Kindern und zur
richtigen Vorbereitung der einzelnen Rezepte
fehlen nicht. „berlinerleben“ verlost zwei Exemplare auf Seite 23!

Zum Anbeißen

Für jeden das Richtige
Besonders wichtig bei der Planung des Projekts sei ein interkultureller Ansatz gewesen,
betont Thomas Gilges-Klemt, Landschaftsplaner bei der GEWOBAG. Für jede Altersgruppe
stehen am Ende die Angebote und Fitnessmöglichkeiten bereit, die ihren Bedürfnissen
entsprechen. „Menschen mit unterschiedlichem Alter und kulturellen Hintergrund sollen sich hier begegnen können“, sagt Silja
Stubenvoll, Sozialarbeiterin in der GEWOBAGGeschäftsstelle Spandau. Ziel ist es, die Zufriedenheit der Anwohner mit ihrem Wohn-

› Jetzt vormerken!

SCHOKOGESCHÄFTE IN BERLIN

FOTOS: FOTOLIA (3), GU, RITTER SPORT, TINA MERKAU (2)

D

ie GEWOBAG kann für das Projekt auf
eine gute Basis zurückgreifen. Auf dem
Gelände am Spekteweg 48 gibt es bereits einen Spiel- und zwei Bolzplätze. Ab
Herbst wird die Außenanlage neu gestaltet.
Spätestens Anfang 2012 kicken die Kids
dann auf neuem Bodenbelag oder können
sich auf Spielgeräten wie einer Vogelnestschaukel austoben. Beste Aussichten für die
jungen Anwohner. Doch auch die älteren
dürfen sich freuen, denn das Projekt heißt
nicht umsonst Generationenspielplatz.

KINDERGEBURTSTAG FEIERN

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Gegen die Winterträgheit hilft ab und zu ein
Stückchen Schokolade. Dass die süße Köstlichkeit glücklich macht, ist allgemein bekannt. Und dass Schokolade nicht gleich
Schokolade ist, zeigen die zahlreichen Berliner Schokoläden, wie zum Beispiel die
Bunte Schokowelt von Ritter Sport (Foto):
Auf fast 1.000 Quadratmetern kann man
sich in der Schokolounge mit einer heißen
Trinkschokolade aufwärmen, auf dem
Schokopfad alles über die Welt der Schokolade erfahren oder eine individuelle
Schokokreation zusammenstellen lassen.

Genauso verführerisch lecker ist das „nibs
cacao“ am Savignyplatz. Dort werden Schokokreationen aller Art, von Gebäck über Kosmetika bis hin zu Likören, verkauft. Hausgemachte Spezialitäten offeriert auch das
„choco finesse“ in Prenzlauer Berg. Als besonderes Highlight kann man hier an Trüffelseminaren teilnehmen und lernen, wie man den
süßen Glücklichmacher selbst herstellt.

› Ritter Sport Bunte Schokowelt, Französische Straße 24, 10117 Berlin,
Fon: 030 20095080, www.ritter-sport.de, Mo.– Sa.: 10 – 18 Uhr, So.: 10 –17 Uhr
› nibs cacao, Bleibtreustraße 46, 10623 Berlin, Fon: 030 26376740,
www.nibscacao.de, Mo.– Sa.: 11 – 20 Uhr, So.: 13 – 18 Uhr
› choco finesse, Rykestraße 40, 10405 Berlin, Fon: 030 31987526,
www.choco-finesse.de, Januar bis September, Mo.– Sa.:
11 –19 Uhr, Oktober bis Dezember, Mo.– So.: 11 – 19 Uhr
berlinerleben 3 / 2011

Am 30. April 2012 wird die TV-Übertragung
auf digitalen Satellitenempfang umgestellt,
und die analogen Programme werden abgeschaltet. Wer noch analoges Fernsehen nutzt,
sitzt trotzdem nicht vor einem schwarzen Bildschirm: Kabel Deutschland und Tele Columbus
versorgen die Mieter der GEWOBAG auch nach
dem 30. April 2012 mit einem umfangreichen
analogen Fernsehprogramm. Bei weiteren Fragen zu Ihrem Kabelanschluss wenden Sie sich
an Ihre GEWOBAG-Geschäftsstelle!

8 Einblick

9

Energiesparen ist Trumpf!
Energieeffizienz, hohe Wohnqualität und Mieterzufriedenheit unter
einen Hut bringen? Die GEWOBAG engagiert sich seit Jahren für dieses Ziel.
Das beweist auch die Sanierung von Spandau-Haselhorst.

Energetisch auf dem neuesten Stand: GEWOBAG-Mieterin Birgit Reichstein wohnt nach der Sanierung ihrer Wohnung noch lieber in der Gartenfelder Straße.

B

ei GEWOBAG-Mieterin Birgit Reichstein
in der Gartenfelder Straße in SpandauHaselhorst ist Ruhe eingekehrt. Die angenehme Stille kommt nicht von ungefähr.
„Im Zuge der Modernisierung wurden isolierdoppelverglaste Fenster eingebaut. Seitdem bleibt der Lärm draußen“, freut sich
die 48-Jährige. Und noch etwas funktioniert jetzt besser, fügt sie hinzu: „Das Wasser
im Badezimmer und in der Küche wird jetzt
viel schneller warm.“ Das Beispiel Spandau-­
Haselhorst zeigt: Die Zeiten ändern sich. Als
die Siedlung in den 1930ern gebaut wurde,
setzte sie Maßstäbe für modernes Wohnen.
In den darauffolgenden 80 Jahren sind viele
bauliche und vor allen Dingen energetische
Anforderungen an den Wohnungsbau hinzugekommen. Die setzt die GEWOBAG im Rahmen der umfassenden Modernisierung, bei
der auch der Denkmalschutz eine wichtige
Rolle spielt (siehe unten), mustergültig um.

Fotos: Gewobag (2), Tina Merkau (3)

Fit für die Zukunft

berlinerleben 3 / 2011

In Zeiten steigender Energiekosten legt die
GEWOBAG großen Wert darauf, ihren Wohnungsbestand fit für die Zukunft zu machen,
indem sie die Betriebskosten durch Modernisierungsmaßnahmen senkt. Bauleiter Thomas Rasmussen erklärt, wie die Energie­bilanz
von Spandau-Haselhorst optimiert wird: „Der
Schwerpunkt der Modernisierung liegt auf
der Einsparung von Heizenergie durch die
Anbringung von Fassaden- und Dachdämmung sowie den Einbau neuer Fenster und
Balkontüren. Außerdem isolieren wir die Steigestränge von Warm- und Kaltwasserleitungen, um den Wärmeverlust zu minimieren.“
Doch damit nicht genug: Auch Badheizkörper, Badezimmer und Elektroinstallationen
berlinerleben 3 / 2011

werden rundum erneuert. Der Effekt ist
enorm. Nach der Sanierung sinkt der Jahreswärmebedarf um bis zu 40 Prozent. Die
Mietpreise in Spandau-Haselhorst bleiben
auch nach der Modernisierung moderat. Die
Nettokaltmiete der Wohnungen liegt zwischen 6,04 und 6,43 Euro pro Quadratmeter
für die Bestandsmieter. Vorher waren es zwischen 4,50 und 5,70 Euro pro Quadratmeter.

Prima Klima
Die Sanierung ihres Wohnungsbestands lässt
sich die GEWOBAG viel kosten: Aktuell investiert sie über 100 Millionen Euro pro Jahr –
unabhängig von staatlicher Förderung. Hier
wünscht sich GEWOBAG-Vorstandsmitglied
Hendrik Jellema (siehe auch Interview, Seite
12) mehr politisches Engagement. „Wenn auf
dem Wohnungsmarkt in dem Umfang umgesetzt werden soll, was an Energieeinsparung
politisch gewollt ist, muss sich der Staat noch
etwas einfallen lassen.“ Die GEWOBAG bekennt sich seit Langem zum Klimaschutz.

Gemeinsam mit anderen Wohnungsbau­
gesellschaften schloss sie eine Klima­schutz­
ver­ein­barung mit dem Land Berlin. Mit
diesem Abkommen verpflichtete sich die
GEWOBAG, den Ausstoß von Kohlendioxid
(CO2) ihres Bestands zwischen 2006 und
2010 um 6.000 Tonnen zu reduzieren. Bereits Ende vergangenen Jahres war das Ziel
erreicht. Haselhorst zeigt, wie positiv sich
energetische Sanierung auf den Klimaschutz
auswirkt. Die errechnete CO2-Einsparung
nach Ende der Sanierung beläuft sich in
Haselhorst auf rund 2.593 Tonnen pro Jahr.
Auch anderenorts setzt die GEWOBAG Maßstäbe: Das GEWOBAG-Haus in der Prinzenstraße 97 wurde 2009 zu einem Niedrig­
energiehaus umgebaut. Dadurch reduzierten
sich die CO2-Emissionen des Gebäudes um
38 Prozent. Modernisierung allein reicht jedoch nicht aus. Auch im Alltag muss konti­
nuierlich am Umweltbewusstsein gearbeitet
werden, deshalb brennen in allen Hausfluren
der GEWOBAG nur noch Energiesparlampen. ›

› Haselhorst damals
Die Siedlung Haselhorst war Anfang der 1930er-Jahre
das größte Siedlungsprojekt in Berlin. Die Architekten
Walter Gropius und Stephan Fischer hatten dafür
die Idee – sie waren im Jahr 1928 als Gewinner aus
einem städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangen:
Gesucht wurde die ideale Verbindung von gesundem
Wohnen und wirtschaftlichem Bauen. Zwischen 1930
und 1934 wurde das Viertel als sogenannte „Reichsforschungssiedlung“ nach den Plänen von insgesamt
acht Architekten errichtet. 1995 wurde die Siedlung
wegen ihrer städtebaulichen und wissenschaftlichen
Bedeutung unter Denkmalschutz gestellt.

Vorbildlich: Bereits in den 1930er-Jahren war die Siedlung Haselhorst der Inbegriff des modernen Wohnens.

10 Einblick

11

„Es ging alles schneller als erwartet. Nach drei Monaten waren
wir wieder in unserer Wohnung.
Das hätte ich nicht gedacht.“

› „Darüber hinaus klären wir unsere Mieter –
meistens im Rahmen einer Modernisierung –
darüber auf, wie sie selbst Energie einsparen
können“, betont GEWOBAG-Vorstand Hendrik Jellema. Mieterin Birgit Reichstein denkt
in Sachen Energieverbrauch schon länger
um. „Die Modernisierung gibt mir ganz neue
Möglichkeiten, noch sparsamer mit Energie
umzugehen“, sagt sie.

Birgit Reichstein

Der Vorher-nachher-Effekt durch eine Sanie­
rung verblüfft viele Mieter – auch Sigrid
Klü­sener aus der Gartenfelder Straße. „Als
ich mit meiner Tochter nach Hause kam, sagte sie: ‚Mutti, du hast ja Sternchen in den Augen!‘.“ In ihrer Woh­nung, in der sie mit ihrem
Sohn Benjamin und Hund Sissi wohnt, hat sie
sich sofort wohlgefühlt. Bei Mieterin Ilona
Freistädt war ein bisschen Eingewöhnungszeit im neuen/alten Zuhause nötig. Der Einbau
der neuen Fenster und Installationen hat ihre
Wohnung an einigen Stellen verändert. So ist
zum Beispiel eine kleine Lücke zwischen Fensterbank und Heizungskasten entstanden. „Das

ist aber nicht tragisch“, findet sie. Die Freude
über den neuen Wohnkomfort macht das inzwischen wett. Thomas Rasmussen kennt das
Auf und Ab der Mietergefühle während einer
Modernisierung, schließlich ist er als Bauleiter
oft vor Ort. Sein Fazit: „Nicht immer gelingt
es, auf alle Mieterwünsche einzugehen, und
nicht immer ist Verständnis dafür vorhanden.
Das liegt aber auch an der besonderen Situation der Mieter. Dazu gehört die Umsiedlung
in eine Übergangswohnung, verbunden mit
dem Stress des Umzugs und dem Leben aus
Kartons. Der Grundtenor nach dem Rückzug
in die modernisierte Wohnung ist jedoch klar
positiv.“ Dass es ohne Beeinträchtigung nicht
geht, ist der GEWOBAG klar. Sie bemüht sich
aber, bei jeder Baumaßnahme dafür zu sorgen, dass den Mietern möglichst wenig Stress
entsteht. In Haselhorst gehört es deswegen
zum Service, dass alle Umzüge, inklusive Abund Aufbau der Möbel, per Umzugsfirma erledigt werden. Ilona Freistädt nutzte den Service gern. „Das hat alles wunderbar geklappt.
Meine Schrankwand steht jetzt sogar noch
besser als vorher.“

1

2

Neues altes Zuhause

„Ich habe jahrelang
darauf gewartet, dass
saniert wird. Ich war
froh, als es endlich so
weit war.“

› Mit Liebe zum Detail
Zusammen mit dem Denkmalpflegeamt hat die
GEWOBAG für Spandau-Haselhorst einen umfangreichen Denkmalpflegeplan erarbeitet. Dieser stellt sicher, dass Baustil und Charme der
1930er-Jahre nicht von der Sanierung in Mitleidenschaft gezogen werden. Architekturdetails
wie Hausnummernleuchten, Türknäufe und die
Farbgestaltungen der Treppenhäuser erneuert
sie in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde. Außerdem wurden die Hauseingänge
nach historischem Vorbild mit Liebe zum Detail
rekonstruiert. Einsatz zeigte die GEWOBAG auch
bei Fenstern und Balkontüren. Sie ließ die historischen Originale in einer ortsansässigen Tischlerei millimetergenau nachbauen und doppelverglaste Isolierscheiben einsetzen.

3

Ilona Freistädt

Im Überblick: Modernisierungsprojekte der GEWOBAG
Objekt

Quäker- und Otisstraße (1)

Wisbyer und Glaßbrennerstraße (2)

Graetschelsteig (3)

Baujahr

1964 –1968

1929 –1930

1965

1.497

200

199

Wohnfläche (m )

87.127

10.793

12.641

Energetische Maßnahmen

• Fassadensanierung mit Wärme­
dämmverbundsystem
• Fenstererneuerung
• Dämmung der Keller- und Dach­
geschossdecken
• Erneuerung der Elektroanlagen
• Sanierung der Bäder und Küchen
• Erneuerung der Heizung mit Umstellung auf eine zentrale Warmwasser­
versorgung

• Fassadendämmung mit Wärme­
dämmverbundsystem
• Fenstererneuerung
• Dämmung der Keller- und Dach­
geschossdecken
• Erneuerung der Elektroanlagen
• Sanierung der Bäder und Küchen
• Einbau der Heizung mit Umstellung auf
eine zentrale Warmwasser­versorgung

• Fassadensanierung mit Wärme­
dämmverbundsystem
• Fenstererneuerung
• Dämmung der Keller- und Dach­
geschossdecken
• Erneuerung der Elektroanlagen
• Sanierung der Bäder und Küchen
• Anschluss an Fernwärmenetz und Umstellung auf zentrale Warmwasser­ver­
sorgung inkl. solarthermischer Anlage

Einsparung beim Wärmeverbrauch Geschätzt circa 40 Prozent

Geschätzt circa 35 Prozent

Geschätzt circa 49 Prozent

Investitionsvolumen

9,5 Millionen Euro

9,5 Millionen Euro

Wohnungen
2

Fotos: tina merkau

„Hier ziehen wir nicht mehr weg.
Wir haben das neue Wohngefühl
von Anfang an sehr genossen.“
Sigrid Klüsener und ihr Sohn Benjamin
berlinerleben 3 / 2011

berlinerleben 3 / 2011

45,4 Millionen Euro

12 Einblick

13

„Wir sehen unsere Verpflichtung
darin, die Miete auch nach einer
Modernisierung sozial verträglich
zu gestalten.“

GEWOBAG-Vorstand
Hendrik Jellema

Hendrik Jellema, GEWOBAG-Vorstand

ab berechnen und beziehen diese Aufstellungen in die Planung mit ein. Aber: Nicht kalkulieren lässt sich der Faktor Mensch. Jeder
Einzelne hat sehr unterschiedliche Arten, mit
Energie umzugehen. Da kann man Energiewerte und Einsparungen vorher noch so genau beziffern.

Wie wichtig die energetische Sanierung ist, weiSS GEWOBAGVorstaNd Hendrik Jellema ganz genau. Im Interview erklärt
er, wie die GEWOBAG SanierungsmaSSnahmen umsetzt.
Herr Jellema, warum muss überhaupt
ener­getisch saniert werden?
Dafür gibt es viele Gründe. Zum einen besagt
die Satzung der GEWOBAG, dass wir uns für
soziale, gesunde und bezahlbare Wohnverhältnisse einsetzen müssen. Wir stehen aber
auch hinter dem klimapolitischen Ziel, Energieverbrauch und CO2-Emissionen zu reduzieren. Außerdem möchten wir die Ansprüche
der Mieter an heutige Standards erfüllen und
die Immobilien in ihrem Wert erhalten.
Wie werden die Mieter im Falle einer
­Sanierung unterstützt?
Wenn wir ein Haus für die Sanierung räumen
müssen, bieten wir den Mietern ein Rundumpaket an. Das geht von Pack- und Umzugs­
hilfen bis hin zu Entschädigungsregelungen.
Trotzdem ist uns klar, dass jede Modernisie-

rung mit großen Beeinträchtigungen für die
Mieter verbunden ist. Wir versuchen deshalb,
die Modernisierungsdauer sowie die Staubund Geräuschbelastung so gering wie möglich zu halten.
Welche Reaktionen beobachten Sie bei
Mietern nach der Sanierung?
Jeder Mensch ist anders und hat seine persönlichen Erfahrungen gemacht. Bei den
meisten Mietern sind die Strapazen der Sanierung jedoch wie weggewischt, wenn sie in ihre Wohnung zurückkehren. Sie sehen ihr Zuhause ganz neu – und können sich über
deutlich reduzierte Energiekosten freuen.
Gibt es denn vorab Berechnungen, wie
viel Ener­gie eingespart werden kann?
Wir lassen die ungefähren Einsparungen vor-

Internationales Interesse: Das frisch
modernisierte Gebäude am Graet­schelsteig
in Berlin-Spandau ist inzwischen zu einem
energetischen Vor­zeigeobjekt über die
Grenzen Berlins hinaus geworden.

Sind höhere Mieten also ein Preis, den
die Mieter in Kauf nehmen müssen?
Ja und nein, denn die GEWOBAG gibt längst
nicht alle Kosten, die wir eigentlich umlegen
dürften, an die Mieter weiter. Das hat zwei
Gründe: Wir sehen unsere Verpflichtung darin, die Miete auch nach einer Modernisierung
sozial verträglich zu gestalten. Außerdem
wollen wir die Bewohnerstruktur in den Quartieren nicht verändern. Wir sind mit unseren
Mietern glücklich.
Besteht die Gefahr, dass einkommensschwache Menschen sich die sanierten
Wohnungen nicht mehr leisten können?
Damit eine Miete nach der Sanierung sozial
verträglich bleibt, prüfen wir Erhöhungsspielräume individuell für jedes Objekt. Dieses
Thema wird auch im Aufsichtsrat intensiv diskutiert. Die festgelegte Messlatte bestimmt
schließlich den Grad der Sanierung. An vielen
Stellen würden wir gerne mehr tun, aber wir
beschränken uns auf die bautechnisch sinnvollen Maßnahmen, die ein Gebäude für die
nächsten 20 bis 30 Jahre in einen ordentlichen Zustand versetzen. Auf Luxusveranstaltungen verzichten wir.
berlinerleben 3 / 2011

Vorzeigeobjekt Graetschelsteig
Besuch im „Smaragd von Spandau“: Eine Delegation aus Russland informierte sich
am Graetschelsteig über die gelungene energetische Sanierung.

D
Fotos: gewobag, Tina Merkau

Das Projekt Zukunft

Nach der Sanierung steigen die Mieten
moderat. Gleicht die Ersparnis bei den
Nebenkosten die Erhöhung aus?
Das wird in den meisten Fällen nicht gelingen.
Man muss viel investieren, um eine Wohnung, die in die Jahre gekommen ist, auf den
heutigen Stand zu bringen. Durch eine Energieeinsparung lässt sich das nicht ganz ausgleichen. Das könnte nur funktionieren, wenn
man die Modernisierung sehr gering ansetzt.
Dann ist die Wohnwertverbesserung aber
kaum zu spüren.

as von der GEWOBAG frisch modernisierte Gebäude war am 28. Juni 2011
eine Station auf der Studienreise von
­40 Duma-Abgeordneten, Bürgermeistern und
Geschäftsführern kommunaler Wohnungsgesellschaften aus Moskau und Sankt Petersburg. Sie waren extra nach Berlin gekommen,
um sich in den Bereichen Energieeffizienz,
Instandhaltung und Modernisierung fortzu­
bilden. Am Graetschelsteig wurden sie von
Petra Rauhut, Leiterin der GEWOBAG-Geschäftsstelle in Spandau, begrüßt, bevor sie
das ehemals höchste Hochhaus Europas vom
Keller bis zum Dach in Augenschein nahmen.
„Die Gäste waren sehr aufgeschlossen und
interessiert an der Fachmaterie. Besonders

berlinerleben 3 / 2011

beeindruckt hat sie, dass ein 22-stöckiges
­Gebäude in derart kurzer Zeit so aufwendig
und umfassend modernisiert werden konnte
– und dass unter bewohnten Bedingungen“,
erzählt Christian Silhavy, Projektleiter bei der
GEWOBAG. Der Ingenieur betreute 2010 die
Sanierungsarbeiten am Graetschelsteig und
konnte die Besucher mit Informationen aus
erster Hand versorgen.

In Spandau scheint die Solarsonne
Bei strahlendem Sonnenschein machte die
Besichtigung auf dem Dach besonders viel
Spaß. „Es gab viele Fragen. Unter anderem
wollte die Delegation wissen, was mit der Solaranlage am Südgiebel des Hauses betrieben

wird“, berichtet Silhavy. Der besondere Bonus
für die Gäste an diesem Tag: Dank des wolkenlosen Himmels bot sich ihnen ein Ausblick
über die Havel bis zum Teufelsberg.
Weitere Themen, die beim Rundgang erläutert wurden, waren Wärmedämmung, Warmwasseraufbereitung sowie -speicherung und
das in Russland noch unbekannte Konzept
der Mülltrennung. Zum Abschluss habe sich
die Gruppe noch die Heizzentrale im Keller
angeschaut und den Graetschelsteig anschließend bestens informiert verlassen, so Christian Silhavy. „Von der Delegation kam viel posi­
tives Feedback – auch zur hohen Qualität der
Baumaterialien, die die GEWOBAG für die
Modernisierung verwendet hat.“

14 BLICKPUNKT

15

2

1

› Kerzen selbst gemacht
3

1 Schmale, unterschiedlich farbige Wandregale sorgen für Ordnung und mit dem
richtigen Licht gleichzeitig für stimmungsvolle Atmosphäre.
2 Flauschfaktor: Hochflorige Teppiche
machen das Wohnzimmer zur Wohlfühloase. Tipp: Mehrere kleine Teppiche in
verschiedenen Farbnuancen sorgen für
abwechslungsreiche Akzente.

4

“

linerleb

wirkt. Statt sehr großer Schrankwände ist
es besser, einzelne Möbelstücke zu wählen, die gelegentlich neu arrangiert werden können.

Wohlfühlfaktor Licht
Ebenso wie Farben beeinflusst Licht unsere
Stimmung und die Atmosphäre in einem
Raum. Geschicktes Inszenieren durch indirekte
Lichtquellen kann einzelne Bereiche des Wohnzimmers vorteilhaft beleuchten. Wer etwa neben Sofa oder Sessel eine Leselampe stellt,
über dem Esstisch eine Hängeleuchte anbringt
und auf die Kommode oder Fensterbank eine
Dekolampe platziert, schafft mehrere „WohnRäume“ in nur einem Zimmer.

So wirken Farben
im Wohnzimmer
Ocker, Beige, Umbra
wirken warm
und beruhigend.
Gelb
wirkt anregend
und belebend.
Orange
wirkt warm
und gemütlich.
Rot
wirkt dynamisch
und stimulierend.
berlinerleben 3 / 2011

5 Klein, aber uhu. Der Türstopper
„Cicci“ hält nicht nur Türen in Position,
sondern macht auch als Bücherstütze im
Regal eine gute Figur. Preis: circa 50 Euro
(gibt es bei www.design3000.de)

FOTOS: CALO DESIGN, FOTOLIA, IKEA (2), ISTOCKPHOTO, IMPRESSIONEN (2), TOPP VERLAG (3)

er

en

T

äglich wird es nun früher dunkel. Damit
die kalte Jahreszeit nicht aufs Gemüt
schlägt, sollte man jetzt zu Hause für eine
gemütliche Wohlfühlatmosphäre sorgen. Doch
was ist dabei zu beachten? Ist das Wohnzimmer zu geräumig, können Raumteiler einzelne
Bereiche abgrenzen. Auch bequeme „Lümmelecken“ mit vielen Kissen und Kuscheldecken
sorgen hier für Atmosphäre. Farben sind für
den Wohlfühlfaktor unverzichtbar. Bei großen
Wohnzimmern sollten die Wände in warmen
Farben, zum Beispiel in Orange- und/oder
Brauntönen (siehe Farbtabelle rechts) gestrichen sein. Je kleiner der Raum, desto heller
sollten Möbel und Wandfarbe sein. Die drei
dominantesten Farbtöne sollten aus einer Farbfamilie kommen, damit der Raum harmonisch

Folge 3:
Das Wo
hnzimmer

en

LIEGT DA NÄHER, ALS ES SICH IM WOHNZIMMER

4 Platzsparer: Dieses Tagessofa (Ikea)
erfüllt gleich drei Wünsche auf einmal:
Platzsparer, Kuschelecke und Schlafsofa.
Ausgestattet mit vielen weichen Decken
und Kissen ist es der Mittelpunkt eines
jeden Wohnzimmers.

hn

DIE TAGE WERDEN KÜRZER UND KÄLTER. WAS

b
mit „

ner Wo
ö
h

Sc

Schön bequem
SO RICHTIG SCHÖN GEMÜTLICH ZU MACHEN?

3 Individuell und stilvoll: Mit Bildern oder
fixierbaren Buchstaben an den Wänden
verleihen Sie Ihrem Wohnzimmer Ihren
ganz persönlichen Charme (beides gibt
es bei www.impressionen.de).

5
› „Aus alten Sachen
Schönes machen“ von
Lisa Hellemaa-Hautamäki
und Marjo Koivumäki enthält viele originelle Ideen
zum Selbermachen.
GEWOBAG
› G E W I N N 176 Seiten, ISBN
978-3-772-45517-9,
Zwei Bücher Preis: 19,90 Euro

auf Seite 23

berlinerleben 3 / 2011

Wachsreste nach Farben sortieren, damit es keinen unschönen Mischton gibt.
Ein Stück Dochtschnur
an einem Holzstäbchen befestigen und die gewünschte Kerzenform hängen.
Das Wachs in einem Topf
schmelzen. Flüssiges Wachs
durch ein altes Sieb gießen, um alte Dochtreste
und Schmutz zu filtern.
Das leicht abgekühlte
Wachs in die gewünschte
Form (etwa Joghurtbecher) gießen,
auf mittige Position des Dochtes achten.
Wenn das Wachs hart ist, Kerze aus der Form
schneiden und Docht auf circa einen Zentimeter kürzen.
› Tipp: Wenn Sie gestreifte Kerzen herstellen
wollen, gießen Sie eine andere Wachsfarbe
auf die erste, abgekühlte Wachsschicht.

Lust auf mehr? Bei den folgenden Do-ityourself-Adressen in Berlin können Sie
Kurse buchen oder Materialien kaufen.
Schokospäne
Frauen, die sich Möbel selbst bauen möchten,
können unter Anleitung einer Tischlerin in der
Werkstatt „Schokospäne“ des Kreuzberger
Frauenzentrums „Schokofabrik“ an drei Terminen pro Woche loslegen.
Mariannenstraße 6, 10997 Berlin,
Fon: 030 6152440, www.schokofabrik.de
DaWanda
Alle drei Sekunden wird auf dem beliebten
Onlinemarktplatz für Einzigartiges und Selbstgemachtes ein Schmuckstück verkauft. Wer
etwas kaufen oder verkaufen will, trifft eine
sehr nette Gemeinschaft von Do-it-yourself-Fans
auf www.dawanda.com

16 BLICKPUNKT

17

LED-Tipp
Die Wattzahl von LEDs
und Glühlampen nicht
1 : 1 austauschen, sondern
auf einen ähnlichen
Lumenwert (Lichtstrom) achten.

LED-Tipp
Auf die Kelvinzahl
achten! Kelvin steht für
die Farbtemperatur. Je
kleiner der Wert, desto
wärmer und beruhigender das Licht.

Es werde LED

Mit LEDs können die eigenen vier Wände dekorativ und funktional zugleich beleuchtet werden. Die kleinen Alleskönner sind vielseitig einsetzbar: Ob als warmes und beruhigendes Licht im Wohnbereich (links), als individueller Lichtakzent in Küche oder Bad (Mitte) oder als zielgerichtetes und belebendes Licht im Arbeitszimmer (rechts).

STROMSPAREND, UMWELTFREUNDLICH UND VIELSEITIG. ES GIBT
VIELE GRÜNDE, DIE FÜR LEDS SPRECHEN. UND SIE WERDEN STETIG

Kleine Lampe, große Wirkung

BESSER. SCHON JETZT HABEN SIE IN PUNCTO ENERGIEEFFIZIENZ DIE

Für den Geldbeutel: Die kleinen Stromsparer wandeln fast die komplette Energie in
Licht um. Sie verbrauchen über 90 Prozent
weniger Strom als normale Glühbirnen. Die
höheren Anschaffungskosten gleichen sich so
schnell wieder aus.

NASE VORN. OHNE FRAGE: LEDS SIND DIE GLÜHBIRNEN DER ZUKUNFT.

Für die Umwelt: LEDs enthalten im Gegensatz zu Energiesparlampen kein giftiges
Quecksilber. Sie können daher einfach über
den normalen Hausmüll entsorgt werden.
Durch den geringen Energieverbrauch helfen
sie außerdem, den CO2-Ausstoß zu verringern.

Die LED-Lampe
im Vergleich

FOTOS: FOTOLIA, GINGAR, LICHT.DE (3), OSRAM (2), PAULMANN

berlinerleben 3 / 2011

› Rechnen Sie aus, wie schnell sich LEDs
lohnen: http://tinyurl.com/led-rechner

bis ca. 32° C

ca. 33 – 41° C

ca. 42 – 45° C

Leuchtet je nach Wassertemperatur in einer
anderen Farbe: LED-Duschkopf von Gingar,
Preis: 19,95 Euro, www.gingar.de

Halogenlampe

Energiesparlampe
Bis zu 80 Prozent

Bis zu 30 Prozent

Bis zu 25 Jahre (modellabhängig)

Bis zu 15 Jahre (modellabhängig)

Circa zwei Jahre

Drei Jahre

Ein Jahr

Sechs Monate

Farbe des Lichts?

Verschiedene Lichtfarben (von
Warmweiß bis Tageslichtweiß)

Verschiedene Lichtfarben (von
Extrawarmweiß bis Tageslichtweiß)

Identisch mit Glühlampe
(Warmweiß)

Dimmbar?

Spezielle Versionen

Spezielle Versionen

Ja (wie Glühlampe)

Anlaufzeit?

Keine

Verzögert

Keine

Welche Vorteile?

Langlebiges, energieeffizientes Licht

Gute Kosten-Nutzen-Relation

Farbwiedergabe wie Glühlampe

Wohin damit?

Hausmüll

Rückgabe auf Wertstoffhöfen
und vermehrt im Handel,
ressourcenschonende
Wiederverwertung

Hausmüll

Ab wann lohnt es sich?

1

Drei Duschköpfe
auf Seite 23

Bis zu 90 Prozent

Lebensdauer 2

Qualitätsprodukte
kaufen! Billige LEDs
halten oft nicht, was
sie versprechen, und
verlieren schneller an
Leuchtkraft.

GEWOBAG
› GEWINN

Für die Ausdauer: Bis zu 50.000 Stunden
hält eine LED-Lampe. Bei durchgehendem
Betrieb sind das über fünfeinhalb Jahre. Ein
weiterer Vorteil: LEDs brennen nicht durch,
sondern verlieren allmählich an Leuchtkraft.

LED-Lampe

Energieeinsparung1

LED-Tipp

Für die Sicherheit: LEDs werden maximal
handwarm. Ein Verbrennen an heißen Glühbirnen gehört somit der Vergangenheit an.
LED-Lampen sind außerdem sehr robust – ein
Zersplittern ist nahezu unmöglich.

3

Gegenüber der klassischen Glühlampe, 2 Angaben für langlebige Modelle bei einer durchschnittlichen Nutzung von drei Std. / Tag, 3 Zeitraum, nach dem die für das Leuchtmittel aufgewendeten Anschaffungskosten gedeckt
sind (bei einer durchschnittlichen Nutzung von drei Std. / Tag und einer Lichtstärke von circa 750 lm). Alle Angaben beziehen sich ausschließlich auf Qualitätsprodukte. Quelle: Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.“

berlinerleben 3 / 2011

18 DURCHBLICK

19

60 – 80 Liter Wasser können
täglich gespart werden, wenn man
duscht statt badet. Wer außerdem
beim Zähneputzen den Wasserhahn zudreht, spart weitere vier bis
acht Liter pro Tag. Und wussten
Sie, dass allein durch die Toilettenspülung täglich 34 Liter Wasser
verbraucht werden? Deshalb immer
die Stopptaste nutzen.

80 Prozent weniger Energie verbraucht eine LED-Lichterkette gegenüber herkömmlichen Modellen. In der
Weihnachtszeit können so bei einem
zehn Meter langen Lichtschlauch innerhalb von sechs Wochen bis zu 25 Euro
eingespart werden. Auch sonst sind
LEDs ein Segen für den Geldbeutel: Sie
verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger
Strom als normale Glühbirnen (siehe
Seite 17).

Die große
Energiediät

100 Euro können pro Jahr gespart wer-

ENERGIESPAREN IST NICHT SCHWER. MAN MUSS NUR
WISSEN, WIE. AUF DIESEN SEITEN ERFAHREN SIE, WIE SIE MIT

42 Euro Stromkosten pro Jahr kann

EINFACHEN TRICKS GELDBEUTEL UND UMWELT SCHONEN.

ein vierköpfiger Haushalt sparen, wenn
während eines zweiwöchigen Urlaubs alle
entbehrlichen Stecker gezogen werden.

D

ie Zahl der Elektrogeräte in Deutschland nimmt stetig zu. Unbemerkt saugen sie an unseren Geldbeuteln, denn das böse Erwachen kommt meist
erst mit der jählichen Stromabrechnung. Dabei lassen sich viele Stromfresser im Haushalt vermeiden, indem man zum Beispiel noch genauer auf die
Energieeffizienz von Geräten achtet. Es sind aber nicht nur die elektronischen Geräte, die unsere Stromrechnung und die Umwelt unnötig belasten. Oft ist es der
sorglose Umgang mit Energie im Allgemeinen. Mit einfachen Tipps und Tricks
lässt sich täglich viel Energie sparen. „berlinerleben“ verrät Ihnen, wie auch Sie
die heimlichen Stromverschwender auf Diät setzen können.

GEWOBAG online
Weitere Energiespar-Tipps unter
www.gewobag.de/energiediaet

20 weitere praktische Tipps sowie Informationen zur Verbesserung der CO2Bilanz finden Sie unter: www.klima-sucht-schutz.de. Ihren Wasserverbrauch
können Sie unter www.waterfootprint.org errechnen lassen. Unter der kostenlosen Hotline 08000 736734 bietet die Deutsche Energie-Agentur mehr
Informationen zum Thema Energieeffizienz im Haushalt an.

75 Prozent mehr Strom fressen Röhrenmonitore im Vergleich zu Flachbildschirmen. Bildschirmschoner sparen
keine Energie,
solange bewegte
Bilder angezeigt
werden. Deshalb
den Bildschirm ganz
ausschalten und
100 Prozent Energie
sparen.

GEWOBAG
› GEWINN

Drei Sets
auf Seite 23

Mit der Strom-Sparbox (17,35 Euro) von Converve wird Sparen zum Kinderspiel. Das Set
beinhaltet fünf kleine „Helfer“, mit denen Sie
den CO2-Verbrauch um 365 Kilogramm und
Ihre Stromkosten um bis zu 100 Euro pro Jahr
reduzieren können.
› Weitere Artikel zum Strom- und Wassersparen
unter www.energiesparbox.de

50 Prozent weniger Energie verbraucht ein
Waschgang bei 40 Grad gegenüber dem 60-GradProgramm. Normal verschmutzte Wäsche wird so
trotzdem sauber. Bei einer Waschtemperatur von
60 Grad verbraucht die Maschine knapp ein Drittel weniger Energie als bei 90 Grad.
Nach dem Waschen trocknen Sie die Wäsche am besten auf der Leine, denn der
Trockner ist ein Stromfresser schlechthin.

berlinerleben 3 / 2011

FOTOS: CONVERVE; ILLUSTRATIONEN: MUEHLHAUSMOERS

Stromsparen
leicht gemacht

den, wenn man nach Gebrauch eines Elektrogerätes den Stecker zieht. Viele Geräte
sind heimliche Stromfresser und verbrauchen
auch ausgeschaltet noch Energie – und der
Stand-by-Modus sollte auch tabu sein. Dieser
Bequemlichkeit kann mit einer ausschaltbaren Steckerleiste vorgebeugt werden.

15 Euro
Ersparnis im Jahr bringt es, wenn bei
einem modernen Kühlgerät der Klasse A++
regelmäßig abgetaut wird. Die Faustregel
besagt: Eine Vereisung von fünf Millimetern
im Gefrierfach erhöht den Stromverbrauch
um rund 30 Prozent. Wer ein Gerät mit
einem schlechteren Energiesiegel hat, kann
durchs Abtauen noch mehr Strom sparen.

berlinerleben 3 / 2011

0 Euro kostet es, Heißgetränke einfach in der
Thermoskanne warm zu halten. Da kann die Heizplatte
der Kaffeemaschine nicht
mithalten.

100 Prozent der aufgewendeten Energie wandelt ein Gasherd direkt in Wärme um.
Damit ist er tatsächlich die energieeffizienteste
Variante weit vor einem Elektroherd. Beim
Kochen gilt außerdem: Den Topf immer mit
einem Deckel schließen, sonst geht dreimal
mehr Energie verloren als nötig.

21

20 DURCHBLICK

› Energiespar-Tipp
Stromsparen online
Wollen Sie wissen, ob Ihr Kühlschrank ein Energiesparer oder eine Energieschleuder ist? Oder
möchten Sie noch Tipps zu energieeffizienten
Neugeräten erfahren. Dann nutzen Sie den Ratgeber „KühlCheck“ der Initiative „Klima sucht
Schutz“ des Bundesumweltministeriums.
Online finden Sie dort viele praktische Rechner wie den Stromkosten- oder den HeizkostenCheck, das persönliche Energiesparkonto zur Bilanzierung Ihres Energieverbrauchs sowie jede
Menge hilfreicher Tipps rund ums Thema Energie- und CO2-Sparen.
› Mehr unter www.klima-sucht-schutz.de

Augen auf
beim Gerätekauf!
WASCHMASCHINE, GESCHIRRSPÜLER & CO. GEHÖREN ZU DEN STÄRKSTEN STROMFRESSERN IM HAUSHALT. DARUM HEISST ES: OBACHT BEIM
GERÄTEKAUF. „BERLINERLEBEN“ ERKLÄRT, WORAUF ES ANKOMMT.

Vorsicht vor vermeintlichen
Schnäppchen!
Der Preis darf nicht immer das entscheidende
Kaufkriterium sein: Wer auf Schnäppchenjagd
geht, sollte sich immer über den Energieverbrauch des neuen Gerätes informieren. Vermeintlich billige, aber wenig effiziente Geräte können
im Laufe ihres Lebens die Stromrechnung gehörig
in die Höhe treiben. Nicht empfehlenswert: Altgeräte für Mehrpersonenhaushalte anzuschaffen.
Hier rechnen sich Geräte mit bester Effizienzklasse viel schneller. Den Energieverbrauch und die
Energiekosten von über 1.000 getesteten Haushaltsgeräten verraten das Bundesumweltministerium und die Stiftung Warentest. Mit einem Klick
auf www.test.de/spargeraete sind Sie im Handumdrehen schlauer!

GEWOBAG online
Weitere Informationen zum
Thema EU-Label finden Sie unter
www.gewobag.de/EU-Label

Durchblick: Bei der Neuanschaffung
von Haushaltsgeräten sollte nicht der Preis

Das erklärt das neue EU-Energielabel

das einzige Entscheidungskriterium sein,
sondern auch die Energieeffizienz.

Wer vor dem Kauf überprüfen möchte, wie
viel Strom das alte Gerät im Vergleich zum
neuen benötigt, kann das leicht mit einem
Strommessgerät feststellen. Messgeräte können bei den meisten Energieversorgern kostenlos ausgeliehen werden, es gibt sie aber
auch ab zwölf Euro im gut sortierten Elektrofachhandel.

Ein einheitliches Label für alle
Aber zurück zum neuen EU-Label: Wie bisher
werden die Geräte in verschiedene Energieeffizienzklassen unterteilt. Bei Kühl- und Gefriergeräten sowie Wasch- und Spülmaschinen erweitert sich die Skala bis zur Stufe
A+++ als beste Energieeffizienzklasse. Erst-

mals werden auch Fernsehgeräte mit dem
Energielabel gekennzeichnet, wobei die
höchste Energieklasse hier zunächst die Stufe A ist. Zukünftig sollen auch Produkte wie
Staubsauger und Wasserkocher ein einheitliches Label erhalten, denn auch bei diesen
Geräten lässt sich viel Strom sparen.
Das Energielabel muss deutlich sichtbar auf
dem Gerät angebracht sein. Ab dem 20. Dezember 2011 muss jedes Produkt, das auf
den Markt kommt, das neue Label tragen.
Ohne Label dürfen Händler nicht mehr für
ihr Produkt werben. Egal, ob bei Anzeigen
oder im Onlinehandel: Die Energieklasse
muss dabeistehen. In diesem Sinne: Augen
auf beim Gerätekauf!
berlinerleben 3 / 2011

Die Angabe der Reinigungswirkung verschwindet, da alle Geräte die Klasse A erfüllen
müssen. Bei vielen Geräten wird auch die
Lärmbelastung gekennzeichnet.

FOTO: FOTOLIA

H

aushaltsgroßgeräte wie Kühlschrank
und Co. verursachen jährlich fast die
Hälfte der Stromkosten. Dabei ließe
sich in diesem Bereich eine Menge Strom
sparen. Laut der Initiative EnergieEffizienz
bis zu 25 Prozent, so man denn neue Geräte
kauft. Doch bei einer Neuanschaffung sollte
neben Leistung und Marke auch die Energieklasse beachtet werden. Orientierungshilfe
gibt hier seit mehr als zehn Jahren das EUEnergielabel. Im letzten Jahr wurde das Label überarbeitet und neu gestaltet. Seit Ende
2010 befinden sich darauf nun neben der
Energieklasse auch Angaben wie beispielsweise der jährliche Strom- oder Wasserverbrauch.

Für Kühlschränke, Spül- und Waschmaschinen gilt zukünftig A+++ als die höchste
Energieeffizienzklasse. Die neuen Regeln für
die EU-Energielabel sind seit dem 20. Dezember 2010 in Kraft. Bei Waschmaschinen tritt an
die Stelle des Energieverbrauchs pro Waschgang der jährliche Energieverbrauch.

EU-Energielabel für Fernseher (links), Kühlschränke (Mitte) und Waschmaschinen (rechts).
berlinerleben 3 / 2011

Das neue EU-Label kennzeichnet den Energieverbrauch wie bisher durch Farben: Grün
steht für geringen, Rot für hohen Stromverbrauch. Zusätzlich gibt es neue Symbole.
So steht die Milchtüte für das Kühl- und die
Schneeflocke für das Gefriervolumen.

22 WEITBLICK

23
1. bis 3. Preis: Stimmungsvoller
Duschkopf „Light-Shape“

Mitmachen
& gewinnen!

VOLLES PROGRAMM IN BERLIN
Es war einmal ...

Akrobatik
und Rockmusik

22. Berliner
Märchentage
Zwei Wochen ganz im Zeichen von „Es war
einmal ...“. Im November finden die 22. Berliner Märchentage statt. Das Deutsche Zentrum für Märchenkultur – Märchenland – hat
es sich zur Aufgabe gemacht, alljährlich einen fremden Kultur- und Märchenkreis der
Erde zu präsentieren. Dieses Jahr steht das
Märchenfestival unter dem Motto „Das Land
der unbegrenzten Märchen – Märchen und
Geschichten aus den USA“. Verschiedenste
Veranstaltungen stellen Mythen und Legenden von der Entdeckung Amerikas bis hin zu
den berühmten Disney-Märchenfilmen vor.

Seit Mitte August fasziniert das neue Varietéspektakel
„Forever Young“ das Publikum im Wintergarten – ein
akrobatischer Streifzug durch die Rockgeschichte der
letzten Jahrzehnte. Hier zeigen internationale Artisten
zu Livemusik ihr Können. Die größten Rockklassiker – von den Beatles über David
Bowie bis hin zu Metallica – bilden
den musikalischen Rahmen für die
Akrobaten, Jongleure und Illusionisten. Ein Highlight bei dieser energiegeladenen Rock-VarietéShow im Wintergarten ist die Option
„Show & Dine“. Dabei können die Gäste
des atemberaubenden Varietés sich während
der Show mit einem exquisiten Dreigängemenü verwöhnen lassen.

Veranstaltungsort

Und Action!

Coupon auf
Seite 23

27. Internationales
Kurzfilmfestival Berlin

Ausstellung
Das Jüdische Museum Berlin feiert in diesem
Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Anlässlich des
Jubiläums zeigen 30 internationale Künstlerinnen und Künstler unter dem Ausstellungstitel
„Heimatkunde“ ihre Wahrnehmung Deutschlands und beschäftigen sich unter anderem
mit der Frage, ob es eine nationale Identität
gibt. Zu sehen sind Rauminstallationen, Filmarbeiten, Fotoserien, Gemälde und Grafiken.
Die Sonderausstellung des Jüdischen Museums läuft noch bis zum 29. Januar 2012.
› Jubiläumsausstellung
„Heimatkunde“, Jüdisches Museum
Berlin, Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin,
bis So., 29.1.2012; Mo.: 10–22 Uhr,
Di. bis So.: 10–20 Uhr, www.jmberlin.de

Vom 15. bis 20. November findet das Kurzfilmfestival Berlin zum 27. Mal statt. 1982 gegründet, ist das interfilm Festival
nach der Berlinale das
älteste und größte
Filmfest Berlins.
Zahlreiche SonHingehen!
derveranstaltungen und Wettbewerbe bieten
Einblick in die
Filmlandschaft ausgewählter Genres, Länder und Regionen.
› 27. Internationales Kurzfilmfestival
Berlin, Di., 15.11., bis So., 20.11.,
weitere Informationen sowie das
ausführliche Programm online unter
www.interfilm.de

In Ausnahmefällen können sich Terminänderungen ergeben. Werfen Sie kurz vor der Veranstaltung einen Blick auf www.gewobag.de (Kundenservice) oder in die aktuelle Tagespresse!

berlinerleben 3 / 2011

eine
Behörde

arrogant

Männerkosename

Inserat

Bamberger
Domherr
(11. Jh.)
gewaltsamer
Druck

3

Fremdwortteil:
jenseits
(lat.)

15
6
Zustimmung
(Abk.)

europäische
Münze

2

Arzneiextrakt

7

englischer
Männername

14

Schönes machen“ von Lisa HellemaaHautamäki und Marjo Koivumäki.

Bergmannswerkzeug

Nichtfachmann

verdorren
(Blumen)

16

Ruf
beim
Stierkampf

willenloses
Wesen

5
8

Teil des
Hindukuschs

französische
Käseart

12

Abk.:
Bauamt

Stilrichtung
in der
Kunst

6. bis 8. Preis: Je eine StromSparbox von Converve.

9. und 10. Preis: Kinderfeste
– die schönsten Rezepte.

1
Laut
des
Ekels

13

4

Märchenwesen

› „Forever Young“
im Wintergarten

11
9

KRD104-110

GEWOBAG
› AKTION

Ermäßigter

FOTOS: BERLINER MÄRCHENTAGE, CONVERVE, GINGAR, GU, INTERFILM, JÜDISCHES MUSEUM, MADAME TUSSAUDS, TOPP VERLAG, WINTERGARTEN (2)

GEWOBAG
› AKTION

10

harter
Werkstoff

› 22. Berliner Märchentage,
Do., 10.11., bis So., 27.11., Info und Programm unter www.maerchenland-ev.de

› Vorstellungen sind Mi. bis Sa.: 20 Uhr, So.: 18 Uhr,
Wintergarten Varieté, Potsdamer Straße 96, 10785 Berlin,
weitere Infos unter www.wintergarten-berlin.de

Jubiläumsausstellung im
Jüdischen Museum Berlin

4. und 5. Preis: „Aus alten Sachen

RÄTSELN UND LÖSUNG EINSENDEN –
SO SICHERN SIE SICH IHREN GEWINN.

1

2

3

4

5

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8

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11

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15

16

Und so geht’s
Senden Sie das Lösungswort und Ihre Adresse bis zum 15. November 2011 an:
GEWOBAG, Redaktion „berlinerleben“, Sandra Jaenicke,
Bottroper Weg 2, 13507 Berlin, oder per E-Mail an:
gewinn@gewobag.de. Teilnahmebedingungen: siehe Impressum!

Dieser Gutsche
Original-Gutsch in ist ungültig!
ein
Ausgabe 3/11 v e siehe gedruckte
on „berlinerleb
en”!
Für alle, die die atemberaubende Rock-Varieté-Show
Eintritt
„Forever Young“ im Wintergarten erleben wollen, gibt
es hier einen besonderen Tipp. Als GEWOBAG-Mieter können Sie bei den Vorstellungen vom 20. Oktober bis 13. November 2011 zehn Euro auf die Karten
der Preiskategorie I und II sparen. Der Nachlass gilt sonntags, mittwochs und
donnerstags im oben genannten Zeitraum. Einfach Karten unter der Tickethotline 030 588433 buchen und das Stichwort „GEWOBAG – berlinerleben“ angeben. Das Angebot gilt nach Verfügbarkeit freier Plätze für die Vorstellungen.

Teilnahmebedingungen siehe Seite 23, „berlinerleben“-Ausgabe 3 / 2011. Auszahlung oder Weiterverkauf
des Coupons sind ausgeschlossen. Die GEWOBAG schließt jede Haftung in Verbindung mit der Aktion aus!

Herzlichen Glückwunsch! Die Lösung der Ausgabe 2/11 lautete „Brandschutz“. Je einen Rauchmelder haben gewonnen: E. Bartelt, Brigitte Klemstein und
Tabea Zühlsdorf. Die Gewinner des Fotobands sind Familie Samuel und Siegfried
Zieme. Je ein Kochbuch haben Maike Knauer, Uwe Vogler und Kurt Wunsch gewonnen und die Thermoskannen gingen an Erika Aigner und Uwe Klomfaß.

IMPRESSUM

Teilnahmebedingungen:

berlinerleben, Ausgabe 3 / 2011, © GEWOBAG 2011

Die GEWOBAG schließt jede Haftung für
Veranstaltungen und Couponangebote aus.
Für Letztere sind die Firmen und Veranstalter selbst
verantwortlich und haftbar. Persönliche Daten aus
der Beteiligung an Gewinnspielen oder Aktionen
werden von der GEWOBAG nicht gespeichert oder
an Dritte weitergegeben. Bei mehr richtigen Lösungseinsendungen als Preisen entscheidet das Los.
Die Gewinnspielteilnahme von Mitarbeitern der
GEWOBAG, ihrer Tochtergesellschaften sowie deren
Angehörigen ist ausgeschlossen. Eine Bargeldumwandlung von Gewinnen und der Rechtsweg sind
ebenfalls ausgeschlossen. Alle Gewinner werden
schriftlich benachrichtigt und in der nächsten Ausgabe der „berlinerleben“ veröffentlicht. Die Gewinne
werden per Post zugesandt. Für Termine wird keine
Gewähr übernommen.

Herausgeber: GEWOBAG Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin, Bottroper Weg 2, 13507 Berlin
E-Mail: info@gewobag.de, Internet: www.gewobag.de
Fon: 030 4708-10, Fax: 030 4708-1250
Redaktion: Volker Hartig (V. i. S. d. P., v.hartig@gewobag.de),
Sandra Jaenicke (s.jaenicke@gewobag.de),
Jürgen Jehle, Jessika Knauer, Teresa Platzer,
Susanne Theisen, Jeannine Uhlmann, Caroline Wilken
Layout: Kai Seper, Diana Dragomirov
Titelbild: Tina Merkau
Produktion: muehlhausmoers kommunikation gmbh,
Invalidenstraße 112, 10115 Berlin
Auflage & Druck: 53.000 Stück,
Druckhaus Schöneweide GmbH, Berlin

berlinerleben 3 / 2011

› Madame Tussauds Berlin
Lassen Sie sich von faszinierenden Wachsfiguren in
einer interaktiven Ausstellung in die Welt der Stars
entführen! Bei Vorlage dieses Coupons erhalten Sie
an der Tageskasse 35 Prozent Ermäßigung auf die
regulären Eintrittspreise für bis zu zwei Personen.
Madame Tussauds Berlin, Unter den Linden 74,
10117 Berlin, Fon: 01805 54 58 00
(14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz;
Mobilfunktarif max. 42 Cent pro Minute.)
www.MadameTussauds.com/Berlin

Dieser Gutsche
Original-Gutsch in ist ungültig!
ein
Ausgabe 3/11 v e siehe gedruckte
on „berlinerleb
en”!
Dieser Coupon gilt nicht in Verbindung mit anderen Ermäßigungen,
Vorverkaufs- und Onlinekarten oder Angeboten. Weiterverkauf und
Vervielfältigung sind nicht gestattet. Der Gegenwert des Gutscheins
kann nicht ausgezahlt werden. Einlösbar bis 31. März 2012.

© Madame Tussauds

Forever Young

von Gingar.

GEWOBAG
› AKTION

Ermäßigter
Eintritt

Teilnahmebedingungen siehe Seite 23, „berlinerleben“-Ausgabe 3 / 2011. Auszahlung oder Weiterverkauf
des Coupons sind ausgeschlossen. Die GEWOBAG schließt jede Haftung in Verbindung mit der Aktion aus!

DER HEIMWERKERBONUS
Do it yourself!
Bis zum 31. Dezember 2011 hat die GEWOBAG
ihre Do-it-yourself-Aktion verlängert. Neumieter, die sich für eine von rund 60 ausgewählten
GEWOBAG-Wohnungen entscheiden, erhalten
bei Vertragsabschluss einen Gutschein für ihren
nächsten Baumarktbesuch. Die Gutscheinhöhe
ist individuell auf die jeweilige Wohnung abgestimmt und beträgt mindestens 250 Euro. Für
welche Wohnungen das Angebot gilt, erfahren
Interessierte in den Vermietungs-Servicebüros
und Geschäftsstellen der GEWOBAG sowie im
Internet bei den Sonderaktionen unter der
Rubrik Mieten auf www.gewobag.de.

Die GEWOBAG-Geschäftsstellen und VermietungsServicebüros in Ihrer Nähe:
Geschäftsstelle Spandau
Galenstraße 25 A,
13597 Berlin
Bus X 33, 135, 237, 337, 638, 639,
671, U 7, S 3 und S 75 Spandau
Fon: 030 4708-4500
Fax: 030 4708-4510
E-Mail: gs-spandau@gewobag.de
Vermietungs-Service Spandau
Breite Straße 8, 13597 Berlin
Fon: 030 4708-4503

Geschäftsstelle Kreuzberg
Prinzenstraße 103,
10969 Berlin
Bus 140, U 8 Moritzplatz,
U 1 Prinzenstraße
Fon: 030 4708-4600
Fax: 030 4708-4610
E-Mail: gs-kreuzberg@gewobag.de
Vermietungs-Service Kreuzberg
Prinzenstraße 19, 10969 Berlin
Fon: 030 4708-4603

Geschäftsstelle Prenzlauer Berg
Schwedter Straße 8/9 B,
10119 Berlin
U 2 Senefelder Platz
Fon: 030 4708-5800
Fax: 030 4708-5810
E-Mail: gs-prenzlauerberg@gewobag.de
Vermietungs-Service Prenzlauer Berg
Schwedter Straße 9, 10119 Berlin
Fon: 030 4708-5803

Anrufen, besichtigen, einziehen!
In jeder Geschäftsstelle erhalten Sie aktuelle Wohnungsangebote und Informationen zu Seniorenapartments oder Gästewohnungen. Angebote rund um die Uhr online unter: www.gewobag.de

Öffnungszeiten der GEWOBAG-Geschäftsstellen:
Mo. bis Do.: 8–17.30 Uhr, Fr.: 8–13 Uhr
sowie nach Terminvereinbarung

Öffnungszeiten der GEWOBAG
Vermietungs-Servicebüros:
Mo. bis Fr.: 8–19 Uhr, Sa.: 9–12 Uhr

Ihre Ansprechpartner
für Wohneigentum
GEWOBAG EB
Eigentumswohnungen
Fon: 030 4708-2100
E-Mail: eigentum@gewobag.de

GEWOBAG
Eigenheime
Petra Mtoro, Fon: 030 4708-1543
Freecall: 0800 4356500
E-Mail: p.mtoro@gewobag.de

:
GEWOBAG-Zentrale

0
Fon: 030eg 2,41375007 8Berli-1
n
Bottroper W

www.gewobag.de

FOTOS: BERNHARDT LINK, GEWOBAG

Geschäftsstelle Charlottenburg
Heilmannring 24 C,
13627 Berlin
Bus 123,
U 7 Jakob-Kaiser-Platz
Fon: 030 4708-4300
Fax: 030 4708-4310
E-Mail: gs-charlottenburg@gewobag.de
Vermietungs-Service Charlottenburg
Heilmannring 24 C, 13627 Berlin
Fon: 030 4708-4303
        
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