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Periodical volume

Full text: Stadt und Land Issue 51.2015

www.stadtundland.de
51 • Dezember
44 • März 2015
2014
Jahrgang
Jahrgang
13 • Nummer
12 • Nummer

STADT UND LAND
WISSEN, WIE BERLIN WOHNT.

SCHÖNEBERGER SCHÄTZE
Bei Susanne Bost wird Vergangenheit zur Gegenwart

alltag
 

hier spüre ich leben

kinderlachen

lebe ich

lebst du mit uns

in eintracht

hier fiel noch niemand

aus dem fenster

die türen
öffnen sich

nach leichtem druck

und worte

sind freundlich

nur manchmal

abends

riecht es nach

essen

und
der autorität

des hauses
 

heimatlich
 


Dieses Gedicht wurde von unserem Mieter Herbert O. Ganswindt eingesandt.




kern und Drachenfreunden erfreut sich
der künstliche Berg größter Beliebtheit.

Das Berlin-Rätsel

Lösen Sie unser Rätsel, dann winkt Ihnen mit etwas Glück ein 300-Euro-Einrichtungsgutschein.

PREISFRAGE
PREISFRAGE
Wie viele Kubikmeter Bauschutt wurden
bis November 1957 auf dem Teufelsberg
abgeladen?

a) 26 Millionen Kubikmeter
b) 2 Millionen Kubikmeter
c) 50 Millionen Kubikmeter

Nahe dem Teufelssee, am nördlichen
Rand des Grunewalds, stand noch 1945
der Rohbau der „Wehrtechnischen Fakultät“. Nach dessen Sprengung luden
hier jahrelang bis zu 800 Lastzüge täglich rund 7000 Kubikmeter Kriegstrümmer ab. So entstand der Teufelsberg, der

während der deutschen Teilung von den
US-Truppen als Flugüberwachungs- und
Abhörstation genutzt wurde. Nach dem
Fall der Mauer wurde die Station aufgegeben und verfiel. Heute werden Führungen über das gespenstische Gelände
angeboten, aber auch bei Mountainbi-

Die Lösung bitte bis zum 29.01.2016 an
STADT UND LAND, Unternehmenskommunikation, Werbellinstraße 12, 12053
Berlin, E-Mail: journal@stadtundland.de,
schicken (Rechtsweg ausgeschlossen).
Teilnahmebedingung: An diesem Gewinnspiel dürfen nur Mieter der STADT UND
LAND teilnehmen.

INHALT

Inhalt

Weihnachten mit Herz
Während wir uns in der Weihnachts- und
Winterzeit in die behaglichen vier Wände
zurückziehen und viel Zeit im Kreise der
Familie verbringen, teilen sich andernorts
Eltern und Kinder einen kleinen abgetrennten Verschlag mit drei Doppelstockbetten in einem Flugzeughangar oder einem Zelt. Oft betreut von haupt- und
ehrenamtlichen Helfern am Ende ihrer
Kräfte. Dies sollte in den Tagen der inneren
Einkehr nicht in Vergessenheit geraten.
Unsere Stadt steht vor gewaltigen Herausforderungen und auch vor Veränderungen. Abgesehen von den großen Schritten,
die Politik und auch Wohnungswirtschaft
gehen müssen, um die Integration der
Flüchtlinge bestmöglich zu meistern, sind
vor allem wir als Menschen und unsere
Fähigkeit zum Mitgefühl gefragt. „Man
sieht nur mit dem Herzen gut“, sagte einst
der kleine Prinz in einer Geschichte über
Freundschaft und Menschlichkeit.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und
Ihren Familien schöne Weihnachtsfeier­
tage und einen guten Start in ein sicherlich
ereignisreiches neues Jahr.

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Boutique der schönen Dinge Susanne Bost verkauft Ungewöhnliches aus allen Zeiten

Wohnen am Campus Bevor Wohnquartiere gebaut werden können,
muss man sie planen

Mit dem Spaten in den Kiez Prominente Unterstützung bei der Erweiterung des Schulgartens der Neuköllner Regenbogenschule

ICH bin ICH! Und wie sind wir? Neuköllner Kinder setzen sich
­kreativ mit den Migrationsgeschichten ihrer Familien auseinander

Himmlisch ruhig und doch zentral Die Gartenstadt Neu-Tempelhof ist Kulturdenkmal und lebenswerter Kiez in einem

Wir stellen vor Die neuen Mieterbeiräte in Treptow, Neukölln und
Tempelhof

Festival der Riesendrachen Zehntausende Besucher bestaunten
über 800 bunte Drachen auf dem Tempelhofer Feld

Weihnachtsaktion und Öffnungszeiten Für die kleinen Mieter
der STADT UND LAND gibt es viele Preise zu gewinnen

Tropische Weihnachtszeit Wo unsere Weihnachtsgewürze wachsen, gibt es weder Schnee noch Rentiere

Musikliebhaber und Meerjungfrauen Die Berliner Bäder-Betriebe
präsentieren ihre neuen Angebote

Frank Hadamczik
Leiter Unternehmenskommunikation

Impressum
Herausgeber:
STADT UND LAND
Wohnbauten-Gesellschaft mbH
Geschäftsbesorgerin der WoGeHe
Werbellinstraße 12, 12053 Berlin
Tel.: 030 6892 6205
Fax: 030 6892 6469
E-Mail: journal@stadtundland.de
Gesamtredaktion und ViSdP:
Frank Hadamczik,
Leitung Unternehmenskommunikation

Redaktionelle Mitarbeit: F. Haberland, J. Hansen,
A. Libramm, M. Liske, S. Märker, A. Setzepfandt,
A. Sonnenberg
Fotos: Berliner Bäder Betriebe, T. Birkenbach, N. Bornemann, Fotolia, S. Hobbiesiefken, IGA Berlin,
C. Kruppa, W. Popp, Shutterstock
Herstellung:
STÖBE. Die Agentur für Kommunikation GmbH
Scharnhorststraße 25, 10115 Berlin
Druck: Mundschenk Druck+Medien, J. u. M. Radlbeck GbR
Art-Direktion/Grafikdesign:
STÖBE. Die Agentur für Kommunikation GmbH
Scharnhorststraße 25, 10115 Berlin
Auflage: 42.000 Exemplare
Redaktionsschluss: 12. November 2015

TITEL

Boutique der
		schönen Dinge
Ein Besuch bei Susanne Bost ist immer auch eine Zeitreise.

Immer einen Blick wert

Marcus Claudius Marcellus, der eine
oder andere weiß das vielleicht noch
aus dem Schulunterricht, war ein Neffe
des römischen Kaisers Augustus. In der
Schöneberger Kolonnenstraße würde
man ihn insofern wohl eher nicht erwarten. Aber genau dort steht er neuerdings
– als lebensgroße Statue im Schaufenster
eines „BOST“ überschriebenen Ladengeschäfts, das noch eine ganze Reihe
anderer sonderbarer Stücke zu bieten
hat. „Natürlich kriege ich auch aktuelle
Trends mit, aber im Prinzip verkaufe ich
hier nur Dinge, die mir selber gefallen“,
erklärt Susanne Bost, die Besitzerin des
Ladens. Und diese Sammlung kann sich
sehen lassen: Michelin-Männer und Loriot-Figuren in verschiedenen Größen,
ein altes Maggi-Regal, Wandkarten aus
dem Biologie-Unterricht, Tee-Sets, Gläser und Wanduhren aus verschiedenen
Jahrzehnten. Am auffälligsten aber sind
die ausgesucht schönen Lampen und
Kleinmöbel, die mehrheitlich aus den
1950er- bis 1970er-Jahren stammen.

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Zeitloses von der Wanduhr bis zum Wackelhund

Wer sich bei dieser Aufzählung nun allerdings einen rumpeligen Second-Hand-Laden vorstellt, der irrt.

„Die Begeisterung für schöne ­
alte Sachen hatte ich
immer schon.“
Das Geschäft wirkt eher wie eine Boutique. Alles ist stilvoll arrangiert und jedes
Ding hat den Platz, den es braucht, um für
sich zu wirken. Kaum zu glauben, dass
Susanne Bost erst vor einem halben Jahr
eröffnet hat. „Ich war hier die erste Mieterin
nach der Sanierung des Gebäudes“, erzählt sie, „und ich habe mich von Anfang
an wohlgefühlt. Die Betreuung durch die
STADT UND LAND funktioniert reibungslos, nur die hohen Decken waren am Anfang ein Albtraum.“ Sie lacht. Tatsächlich
wölbt sich die Decke in luftige Höhen von

4,50 Metern, weshalb die ausgestellten
Lampen an eigens eingezogenen Leisten
befestigt sind, damit man nicht immer
ganz nach oben klettern muss.
Dieses eigene Geschäft markiert einen
neuen Abschnitt in Susanne Bosts Leben.
Ursprünglich hatte sie mal an der Freien
Universität Theaterwissenschaften und
Publizistik studiert, blieb dann aber über
einen Studentenjob für viele Jahre in der
Marktforschung hängen, als Projektleiterin
für die Auswertung von Umfragen. Bost:
„Die Begeisterung für schöne alte Sachen
hatte ich aber immer schon und habe
dann auch irgendwann meine Stundenzahl reduziert, um mehr Zeit für Flohmärkte zu haben.“ Schließlich gab sie den Job
ganz auf und heuerte für ein halbes Jahr im
Kreuzberger Retro-Möbelgeschäft „Treibgut“ an, bevor sie sich zur Selbstständigkeit
entschied.
Und was brachte sie dazu, ihr Geschäft
gerade hier zu eröffnen? „Ich bin seit 20
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

TITEL

Ungewöhnliches liebevoll arrangiert
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

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TITEL

Jahren überzeugte Schönebergerin und Xenon, in dem gerade „B-Movie West-Bergenieße­­­es sehr, einen kurzen Weg zur Ar- lin“ läuft. Aber ins Auge springen vor allem
beit zu haben“, sagt sie. „Aber noch vor ein die neuen gemütlichen Cafés und die aus
paar Jahren hätte ich mich vielleicht nicht der S-Bahnstation strömenden Menschen,
gerade für die Kolonnenstraße entschie- von denen immer einige vor Susanne Bosts
den. Die Gegend wirkte früher ein bisschen Schaufenster stehen bleiben. Kein Wunder,
heruntergekommen und wenig lebendig. denn alles, was hier verkauft wird, ist nicht
Durch den neuen S-Bahnhof wurde die nur liebevoll präsentiert, sondern auch orStraße aber wieder belebt. Jetzt gibt es hier dentlich aufgearbeitet.
auch die Laufkundschaft, die mein Laden „Die Wanduhren zum Beispiel sind eigentlich nur Nebenuhren, die eine sogenannnun einmal braucht.“
te Mutteruhr brauchen, damit sie funktionieren. Die baut ein Freund von mir um
„Bei mir steht der Reisekoffer
und passt auch schon mal die Zeiger an,
damit sie mit dem neuen Motor harmovon 1880 neben der Couch
nieren.“ Und gibt es eine Epoche oder
Ästhetik, die sie besonders fasziniert? „Eiaus den 1970ern.“
gentlich nicht. Bei mir steht der Reisekoffer von 1880 neben der Couch aus den
1970ern.“ Sie lacht.
Tatsächlich sind draußen die Veränderungen der letzten Jahre kaum zu übersehen. Nach den Stücken gefragt, die ihr besonZwar gibt es weiterhin das Programmkino ders am Herzen liegen, benennt sie die

beiden Schaufensterpuppen im hinteren
Bereich. „An denen hänge ich sehr. Die
strahlen so eine schöne Melancholie aus.“
Zu verkaufen sind sie trotzdem, wie alles
hier.

Alles, was hier verkauft wird, ist
liebevoll präsentiert.
Sogar die Statue vom nackten Römer Marcellus ist ausgepreist. 2.500 Euro soll die
in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
angefertigte Reproduktion kosten, deren
Original noch heute im Louvre in Paris
steht. Allerdings braucht man dafür schon
eine entsprechend große Wohnung, wie
Bost meint: „In den Garten kann man sich
den nicht stellen. Das Original ist zwar
aus Marmor, aber mein Marcellus ist hier
leider nur aus Gips.“

Geschmackvolles Arrangement über alle Stile hinweg

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STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

BERLINER BEZIRKE

Anpfiff in der Grundschule
Neue Outfits für kleine Fußballerinnen und Fußballer

An der Maria-Montessori-Grundschule
in Tempelhof wird seit vielen Jahren
­­
erfolgreich Fußball gespielt – und zwar
nicht nur von Jungs und nicht nur im
Sportunterricht. Regelmäßig nehmen
die kleinen Fußballer und Fußballerinnen an Schülerturnieren teil, unter
anderem auch am Schul-Cup des DFB.
Die Monte-Girls und Monte-Boys sind
immer mit großem Sportsgeist und natürlich Fairplay bei der Sache. So viel
Einsatz bringt Verschleiß mit sich und
neue Trikots wurden gebraucht. Mit
Unterstützung der STADT UND LAND
konnte neue farbenfrohe Fußballbekleidung angeschafft werden. Tobias Mette
(3. Reihe, Mitte), Leiter des Servicebüros
Tempelhof und selbst begeisterter Fußballer, war bei der ersten Anprobe mit
Schuldirektorin Doris Lerner (3. Reihe,
3. v. r.) dabei.

Fröhliche Spreeknirpse in Treptow
Neue Spielgeräte eingeweiht
Nur wenige Gehminuten von den großen STADT UND LAND-Bauprojekten
am Bruno-Bürgel-Weg entfernt, befindet
sich die Kita Spreeknirpse. Dort werden
in wenigen Monaten auch Kinder aus
den 284 derzeit im Bau befindlichen
Wohnungen betreut. Grund genug, die
Kita mit einer Spende für die Anschaffung neuer Spielgeräte für den Garten zu
unterstützen. Am 29. Oktober lud Kitaleiterin Katrin Santi Vertreter der STADT
UND LAND und natürlich die Kinder
und ihre Eltern zur offiziellen Übergabe
ein. Uwe Fuhrmann, Servicebüroleiter
Treptow, übernahm die schöne Aufgabe,
den offiziellen Startschuss für die Nutzung des neuen Klettergerüstes und des
Wasserspielplatzes zu geben. Bis zu­
140 Kinder werden in der Kita betreut.

STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

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BERLINER BEZIRKE

Der Grundstein
		ist nicht der Anfang
Die lange Vorgeschichte des Bauprojekts „Wohnen am Campus“
© Adlershof Projekt GmbH

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Mitte Dezember feiert die STADT UND
LAND Grundsteinlegung für 62 Wohnungen an der Katharina-Boll-Dornberger-Straße im neuen Adlershofer Quartier
„Wohnen am Campus“. Ein Anfang? Ja,
aber nur soweit es die Arbeit der STADT
UND LAND, also die konkrete Errichtung
des Gebäudes, betrifft. Denn bevor in einem solchen Entwicklungsgebiet eine
Baugrube ausgehoben und der Grundstein
gelegt werden kann, vergehen auf Senatsund Bezirksebene oft viele Jahre aufwendigster Planungen und Vorarbeiten, um
das erforderliche Baurecht zu schaffen.

Von der Idee zum Plan
Die Geschichte des Quartiers „Wohnen am
Campus“ begann bereits im Jahr 1994, als
der Senat das Areal um die Katharina-Boll-Dornberger-Straße als Entwicklungsbereich für Wohnungsbau festlegte.
Aber Berlins Bevölkerungszahl entwickelte

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sich langsamer als gedacht.
2011 wurde aber doch ein
offizieller Bebauungsplan
für das Gebiet festgesetzt.
Nun jedoch wuchs die Bevölkerung so schnell, dass
dieser Bebauungsplan im
Januar 2015 aufgrund der
Nachfrage nach mittleren
und kleineren Wohnunße
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Fragen nach möglichen Umweltbelastungen
sowie nach infrastrukturellen Erfordernissen, also
nach Kitas, Straßen, Abwasserkanälen oder möglichen neuen Anbindungen
ans BVG-Schienennetz.

Expertenrunde
Für all diese Bereiche werden im Vorfeld Prüfungen
durchgeführt und Gutachten erstellt, deren Ergebnisse dann in den Bebauungsplan einfließen.
Damit nicht genug, muss der Bebauungsplan dann noch veröffentlicht werden, um
sowohl den Bürgern als auch weiteren Experten die Möglichkeit zu Stellungnahmen
zu geben. Für „Wohnen am Campus“ wurden ganze 31 Behörden, Institutionen und
Fachämter im Vorfeld der öffentlichen Auslegung angeschrieben. Denn es muss vieles
bedacht werden: Wohin mit den Vogelarten, die auf dem Gelände brüten? Welche
Bäume können erhalten werden? Wie wird
das Gelände entwässert? Wo sollten die
Straßen verlaufen? Immerhin die Frage
nach neuen Kita-Plätzen stellte sich bei
„Wohnen am Campus“ nicht, da diese bereits in der direkten Nachbarschaft ausreichend vorhanden sind.

Erschließung und Grünausgleich
Von vielleicht größter Bedeutung ist die
Frage nach dem geplanten Verlauf der Stra-

ßen, denn diese erschließen das Areal in
mehrfacher Hinsicht: Unter ihnen verlaufen sämtliche Leitungssysteme für Strom,
Wasser, Abwasser, Fernseh- und Netzanschluss. Deshalb werden sie in der Regel
und wurden sie auch hier zuerst angelegt.
Aber auch für den Umgang mit Natur und
Klima gibt es komplexe Regelwerke, die
einen Ausgleich verlangen für alles Grün,
was durch das Bauvorhaben verschwindet.
Der Grünausgleich für „Wohnen am Campus“ findet demnach einerseits im benachbarten Landschaftspark, andererseits über
begrünte Dächer statt.

Wohin mit dem Wasser?
Schwierig ist auch die Frage, wohin das Regenwasser fließen soll. Zwar gibt es auf dem
Gelände bereits einen unterirdischen Kanal,
aber der hat an dieser Stelle nicht die nötigen Zugänge. Also muss das Regenwasser
natürlich versickern und dafür wiederum
dürfen die geplanten Bauvorhaben nicht zu
viel Boden versiegeln. Dies wurde zu einem
der Hauptprobleme der Bebauungsplanänderung von 2015. Denn ein Plus an Wohnungen bedeutet immer auch ein Plus an
Fahrzeugen und den dafür nötigen Stellplätzen. Um dem Regenwasser dennoch
genug Raum zum natürlichen Versickern zu
geben, musste somit die Tiefgaragenplanung für die Gebäude erweitert werden.

Auf zur Grundsteinlegung!
Für die Steuerung der Umsetzung all dieser
Pläne gibt es eine Projektgesellschaft, in
diesem Fall die Adlershof Projekt GmbH.
Sie koordiniert all die unterschiedlichen
Bauprojekte von Wohnungsbaugesellschaften und Baugruppen, deren Architekten und Bauleiter sich nun endlich an die
Arbeit machen können. Und auch wenn
nicht bei allen Projekten gleich 20 Jahre
vergehen zwischen der ersten städtebaulichen Idee und ihrer Verwirklichung, so
markiert doch die Grundsteinlegung bei
jedem Bauvorhaben nicht nur den Anfang
der Hochbauarbeiten, sondern auch das
Ende eines langwierigen Planungsprozesses. Ein doppelter Grund zu feiern also!
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

BERLINER BEZIRKE

Doppelrichtfest am
		Bruno-Bürgel-Weg
Gemeinsam für günstige Wohnungen

Kinder der Kita Spreeknirpse haben Wünsche an die Richtkränze gehängt und ließen Ballons steigen.

Am 16. November fand in Anwesenheit von Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär für Bauen
und Wohnen, Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Umwelt, Oliver
Igel, Bürgermeister des Bezirkes Treptow-Köpenick, Anne Keilholz und Ingo
Malter, beide Geschäftsführer der STADT
UND LAND, sowie Johannes G. S. Hegeman und Florian Lanz, beide Geschäftsführer Laborgh Investment GmbH am
Bruno-Bürgel-Weg in Treptow-Köpenick
ein Doppelrichtfest statt. Hier entstehen
auf zwei benachbarten Grundstücken

284 Wohnungen: ein Projekt der STADT
UND LAND mit 124 Wohnungen und
eins mit 160 Wohnungen, das schlüsselfertig angekauft wurde. „Die beiden
Projekte am Bruno-Bürgel-Weg sind ein
gelungenes Beispiel für konstruktive
Zusammenarbeit von städtischen Wohnungsbaugesellschaften und privaten
Bauträgern. Es fügt sich hervoragend
in unsere Strategie ein, unser Portfolio
durch Ankauf und Neubau von Wohnungen zu erweitern. Dafür werden wir bis
zum Jahr 2018 insgesamt rund 580 Mio.
Euro investieren.“, sagte Anne Keilholz.

V. l. n. r.: Oliver Igel, Bürgermeister des Bezirks Treptow-Köpenick, Polier Steffen Lindner, Florian Lanz,
Geschäftsführer Laborgh Investment GmbH, Anne
Keilholz, Geschäftsführerin STADT UND LAND, Polier Dirk Hamberger, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke
Daldrup, Staatssekretär für Bauen und Wohnen,
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Ingo Malter, Geschäftsführer STADT UND
LAND.

Köpenicker Kleinod
Neues Ankaufsobjekt im Grünen
Die STADT UND LAND hat im Köpenicker Ortsteil Hirschgarten einen sanierten Altbau aus dem Jahr 1910 mit
19 Wohnungen erworben. Das viergeschossige Mietshaus mit ausgebautem
Dachgeschoss in der Seelenbinderstr.
159/Hirschgartenstr. 6 befindet sich in
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

einer sehr grünen und ruhigen Wohnlage in einem beliebten Wohngebiet. Der
neue Bestand wird vom Servicebüro
Treptow verwaltet. Der Ortsteil Hirschgarten liegt zwischen Köpenick und
Friedrichshagen und wurde 1870 als Villenkolonie begründet.

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BERLINER BEZIRKE

Seilbahnbau
		aus der Vogelperspektive
Webcam filmt Baustelle auf dem IGA-Gelände

Ein sonnig, herbstlicher Blick über die IGA-Baustelle am künftigen IGA-Haupteingang
„Gärten der Welt“, am Blumberger Damm, © Contempo Zeitraffer

Zurzeit dokumentieren zwei Kameras
den Baufortschritt auf dem IGA-Gelände rund um die Gärten der Welt in
Marzahn-Hellersdorf in Echtzeit. Nun
wurde eine weitere Kamera auf dem
Dach eines STADT UND LAND-Hauses
im Kienbergviertel montiert. Sie wird
künftig live übertragen, wie der Bau
der neuen Seilbahn auf den Kienberg
fortschreitet. Die Kameras liefern alle
15 Minuten einen aktuellen Blick auf
die Baustelle aus verschiedenen Perspektiven. Auf der Internetseite www.
iga-berlin-2017.de kann der Baufortschritt so jederzeit verfolgt werden.
Aus dem entstehenden Bildmaterial
werden später Zeitraffer-Kurzfilme
produziert, die den Entstehungsprozess des IGA-Geländes bis 2017 zeigen.

Auf die Rutsche, fertig, los
Spielplätze in Hellersdorf umgestaltet
Seit 2012 werden die Spielplätze der
STADT UND LAND nach und nach umgestaltet. Dazu wurde ein umfangreiches
Spielplatzprogramm ins Leben gerufen.
Vor allem die Sicherheit der Spielgeräte
und die altersgerechte Vielfalt der Spielmöglichkeiten stehen im Fokus der Neugestaltungen. Seit wenigen Wochen laden
nun in Hellersdorf drei umgestaltete Plätze zum Spielen und Toben ein: in der Alten Hellersdorfer Str. 9–15/Suhler Str. 80–
102, in der Gothaer Str. 38–44/Eisenacher
Str. 17–33 und in der Waldheimstr. 1–25/
Döbelner Str. 6–22/Leisniger Str. 5–11.
Für die Hellersdorfer Spielplätze wurde
vom Büro Lechner Landschaftsarchitekten und der Firma Zimmer.Obst Spielraumgestaltung ein Modulsystem entwickelt, das 2014 bereits auf anderen Höfen
in Hellersdorf umgesetzt wurde. In dieses

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Spielsystem, das die Kinder zum Klettern,
Balancieren, Schaukeln und Hangeln einlädt, können auch bestehende Spielgeräte
integriert werden. So geschehen zum Beispiel mit einer großen Rutsche. Aber nicht
nur die Spielgeräte sind neu, auch das
Drumherum ist nun schöner. Einfassungen, Fallschutzbeläge, Spielsand und Rasenflächen wurden ebenfalls erneuert,
und jetzt heißt es für die Knirpse: Auf die
Rutsche, fertig, los!
Übrigens werden noch weitere Spielplätze des Unternehmens fit für die Zukunft
gemacht. Insgesamt hat die STADT UND
LAND 320 Anlagen mit vielfältigen Angeboten für alle Altersgruppen. Dass sie
regelmäßig kontrolliert und vom TÜV
geprüft werden, ist selbstverständlich.

STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

BERLINER BEZIRKE

Mit dem Spaten
	
in den Kiez
Finanzsenator und Geschäftsführer als Gartenhelfer in der Grundschule

Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND, Beate Ernst, wirBERLIN, Jan-Christopher Rämer, Bezirksstadtrat Neukölln, Hans-Jürgen Pluta, Lenné Akademie, Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, Angelika Kuttner, Direktorin der Regenbogen-Grundschule Neukölln (hintere Reihe von links nach rechts), sowie
Schülerinnen und Schüler der Regenbogen-Grundschule in Neukölln packen gemeinsam an.

Die Regenbogen-Grundschule in Neukölln hat bei der Erweiterung ihres Schulgartens handfeste Unterstützung erhalten:
Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen
und STADT UND LAND-Geschäftsführer
Ingo Malter griffen zu Spaten und Hacke,
um das schon vorhandene Grün um einen
Naschgarten zu erweitern. Die Aktion fand
im Rahmen des stadtweiten Aktionstages
für ein schönes Berlin der Initiative wirBERLIN statt.
„An vielen Orten in der Stadt setzen sich
Berlinerinnen und Berliner für ein gepflegtes Stadtbild ein. Sie machen die
Stadt zu ihrem Anliegen, um sich hier
wohl und zu Hause zu fühlen. Diese vielen engagierten Bürge­ri­nnen und Bürger
wollen wir mit unserem heutigen ArbeitsSTADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

einsatz würdigen“, betonte Senator Dr.
Matthias Kollatz-Ahnen.

„Die Möglichkeit, selbst zu
gestalten, bringt Menschen
zusammen.“
Auch Ingo Malter war dieser Außeneinsatz
wichtig: „Schulgärten tragen beispielhaft
dazu bei, dass sich die Menschen mit ihrem Wohnumfeld identifizieren. Die Möglichkeit, selbst zu gestalten, bringt Menschen zusammen und stärkt die Bindung
an den Kiez. Als Wohnungsbaugesellschaft
im Bezirk fördern wir dies mit Freude.“

Im Zuge der gemeinsamen Anstrengung
wurden zugleich saisonbedingte Arbeiten
wie die Pflanzung neuer Hecken und die Erneuerung der Beet-Begrenzungen mit Weide und Haselnuss angegangen. Mit von der
Partie waren auch Schüler der Regenbogen-Grundschule und Mitarbeiter aus dem
Servicebüro Neukölln der STADT UND
LAND. Sie knüpften mit ihrem Einsatz nahtlos an die Ehrenamtsaktion „90Jahre! 90
gute Taten“ aus dem vergangenen Jahr an.
22.100 Mieter der STADT UND LAND wohnen in rund 8.200 Neuköllner Wohnungen.
Allein im Rollbergviertel leben Menschen
aus 30 Nationen zusammen. Gesellschaft­
liches und soziales Engagement gehören
deshalb zu den elementaren Aufgaben, denen sich das Unternehmen gerne stellt.

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BERLINER BEZIRKE

Wenn einer eine Reise tut
	 ... dann kann er was erleben

Der Niedrigseilgarten fördert die Konzentration und ist deshalb Teil der Vorbereitung für ein Auslandspraktikum

Oder „Reisen bildet“. Diesen alten Redensarten will Olga persönlich auf den Grund gehen. Die 18-jährige Hellersdorferin bereitet
sich zurzeit beim Verein KIDS & CO auf ein
Auslandspraktikum vor. Schon im Februar
geht sie für 8 Wochen nach Ungarn. „Bis dahin muss ich auch noch herausfinden, welchen Beruf ich erlernen will“, sagt sie. Denn
das Auslandspraktikum soll für Ausbildung
oder Arbeit suchende junge Erwachsene eine
Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt sein.

in einem Praktikum bewährt hat, ist motiviert, leistungsbereit und leistungsfähig“,
weiß sie.

Aber wie gelingt es, sich in nur drei Monaten auf so ein Auslandspraktikum vorzubereiten? „Wir trainieren zum Beispiel Kompetenzen wie Offenheit und Gelassenheit“,
erklärt Almut Müller. „Im Ausland und erst
recht im Betrieb muss man sich flexibel auf
neue Situationen einlassen können.“ So
stand überraschend für alle eines Tages Bogenschießen auf dem Programm. Das förDas Auslandspraktikum soll
dert Körperbewusstsein und Konzentration,
kostet aber manch einen auch Überwineine Eintrittskarte in den
dung. „Die fremde Sprache ist meist gar
nicht so sehr das Problem“, so Almut Müller.
Arbeitsmarkt sein.
„Wichtig ist zunächst, die Angst vorm Sprechen zu überwinden.“ Auch das wird bei
KIDS & CO sehr praktisch trainiert. Selbst
Damit das gelingt, so Sozialpädagogin Ste- hauswirtschaftliche Kenntnisse werden im
fanie Hutsch, ist eine gute Vorbereitung Vorfeld geübt. Sich selbst versorgen können,
nötig. Gemeinsam mit Almut Müller be- Geld einteilen, kochen, waschen ... all das
treut sie die Teilnehmenden im Projekt. „Je muss klappen im anderen Land und ohne
nach Bedarf sind Berufsfindung oder ein die von zu Hause gewohnte Unterstützung.
Praktikum wichtige Inhalte der Vorbereitung. Dafür haben wir nicht nur eigene Und das Ergebnis? „Ich bin selbstbewussWerkstätten. Viele Betriebe arbeiten eng ter geworden“, sagt Petr (23) nach einem
mit uns zusammen und sehen in dem Pro- Praktikum in England. „Ich habe in der
jekt eine gute Chance der Nachwuchsge- Firma J2 Computers Berufserfahrungen
winnung.“ Das bestätigt Jenny Koch vom gesammelt, Englisch gelernt und anKoch-Autohaus in Marzahn. „Wer sich im schließend meinen TraumausbildungsAusland mit fremder Sprache und anderen platz als Fachinformatiker für SysteminteVerfahrensweisen oder Arbeitsmethoden gration bekommen. Da konnte ich sogar

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unter vier Firmen auswählen, wo ich die
Ausbildung beginne.“

„Wichtig ist zunächst,
die Angst vorm Sprechen zu
überwinden.“
Genau das ist das Ziel des Projektes mit dem
anspruchsvollen Titel „IdeAl für Berlin“
oder „Integration durch europäischen Austausch lernen“. Junge Berliner/-innen im
Alter von 18 bis 35 Jahren mit Startschwierigkeiten auf dem Weg in die Ausbildung
oder Arbeit finden hier passgenaue individuelle Hilfen, auch junge Mütter oder lernbeeinträchtigte Menschen. Kosten entstehen den Teilnehmenden nicht. Das Projekt
wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie des Bundes durch den Europäischen
Sozialfonds und das Bundesministerium
für Arbeit und Soziales voll gefördert.
Bewerbungen von Interessent(inn)en
sind jederzeit möglich, denn alle sechs
Monate beginnt ein neuer Durchgang.
Bis zum 31. Dezember läuft die Anmeldung für Durchgang zwei mit Praktikum
in Frankreich. Mehr Infos und Kontakt
über Telefon 99 90 17 63 oder http://kidsund-co.de/integration.
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

BERLINER BEZIRKE

ICH bin ICH!
				Und wie sind wir?
Neuköllner Kinder auf der Suche nach der eigenen Identität
kindsgroßen, selbst gebastelten Stellvertreterpuppen sorgten für Heiterkeit.
Der talentCAMPus ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Bürgerstiftung
Neukölln, dem Young Arts Neukölln und
der VHS Neukölln. Ging es in diesem
Jahr um die Autobiografien und Identitäten der Kinder, so liegt der Fokus in der
nächsten Phase des auf drei Jahre angelegten Projektes auf der Frage: Woher
kommen meine (Groß-)Eltern? Die Ausstellung „Ich bin Ich!“ war ein gelungener Auftakt.

Stolz waren sie und sehr aufgeregt. Was
würden Eltern und Geschwister wohl zu
ihren Präsentationen sagen? Sie, das waren Neuköllner Kinder und Jugendliche,
die Mitte September das Ergebnis eines
zweiwöchigen Workshops zum Thema
Identität und Migrationsbiografie im Rahmen der Ausstellung „ICH bin ICH! Und
wie sind wir?“ im Neuköllner Leuchtturm
präsentierten. Unter Anleitung eines
künstlerisch-pädagogischen Teams entstanden vielfältige Werke, von Zeichnungen und Skulpturen über Videos bis zu
Tanzperformances. Die Kreativität und
Eigeninitiative ihrer Kinder, aber vor allem ihre Offenheit und Ehrlichkeit waren
für die anwesenden Familien sehr berührend und ließen den einen oder anderen
in eigenen Erinnerungen schwelgen.
Luaj, der später einmal Politiker werden
möchte, hielt eine selbst verfasste, kritisch-tiefgründige Rede, Shamsunnahar
bewegte das Publikum mit ihrer sehr persönlichen Familiengeschichte über zwei
Narben, die auf sehr unterschiedliche
Weise zustande kamen, und Mahmoud
stellte ein selbst gezeichnetes Porträt seiner Eltern aus. Warum? Natürlich weil er
sie liebt. Die Aufführung eines Rollenspiels versetzte das Publikum zurück in
die Zeit der politischen Unruhen und
Verfolgungen um den chilenischen General und Diktator Pinochet, und die
Luajs erster Auftritt als Redner
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

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BERLINER BEZIRKE

Langjährige Mieter
			 im Hotel Estrel geehrt
ABBA-Show begeisterte Jubilare

Fast 1.000 Mieterinnen und Mieter folgten
der Einladung zur diesjährigen Mieterjubiläumsfeier in das Neuköllner Estrel-Hotel.
Im neu eröffneten Veranstaltungssaal erlebten sie einen fröhlich-festlichen Nachmittag mit einer fulminanten ABBA-Show,
die das Publikum in seinen Bann und von
den Stühlen zog.
Eingeladen wurden traditionell die Mieter,
die seit 25, 30, 40, 50, 60 oder sogar 70
Jahren bei der STADT UND LAND wohnen. Geschäftsführer Ingo Malter dankte
ihnen in seiner Begrüßungsrede für ihr
langjähriges Vertrauen und hob ihre besondere Bedeutung für die STADT UND
LAND hervor: „Sie haben die Gründung
und Entwicklung Ihrer Siedlung erlebt,
Sanierungen mitgemacht, Kinder aufge-

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zogen und wieder ziehen lassen, Nachbarn kommen und gehen sehen. Kurz gesagt: in Ihnen steckt viel lokale
Geschichte.“

„31.375 Jahre Wohntreue
sind heute in diesem Saal
versammelt.“
Und er hielt eine wirklich beeindruckende
Zahlen bereit: „31.375 Jahre Wohntreue
sind heute in diesem Saal versammelt.“
Die neue Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey richtete als Ehren-

gast ebenfalls einige Grußworte an die
Mieterinnen und Mieter. Anschließend
überraschten beide die älteste Jubilarin im
Saal mit einem besonderen Geschenk. Brigitte Babst wohnt seit nunmehr 70 Jahren
in der STADT UND LAND-Siedlung am
Baumschulenweg in Treptow und engagiert sich dort seit vielen Jahren als Mieterbeirätin. Sie wurde auf die Bühne gebeten
und erhielt eine Neuköllner Trophäe, den
Freundschafts- und Friedensbären Rixi.
Die Gäste der Jubiläumsfeier kamen aus allen Wohngebieten der STADT UND LAND:
Überwiegend aus Treptow und Tempelhof
kamen die Mieter, die bereits ein halbes
Jahrhundert bei STADT UND LAND wohnen. Die 40-Jahre-Jubilare kamen mehrheitlich aus Treptow und Tempelhof, die
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

BERLINER BEZIRKE

Die Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey gratulierte zum runden Mietjubiläum.

30er aus Tempelhof und Hellersdorf und
die große Gruppe der 25-Jahre-Jubilare aus
Treptow und Hellersdorf.
Wer in diesem Jahr keine Einladung erhalten hat, obwohl er ebenfalls eines der runden Jubiläumsdaten erreicht hat, aber
vielleicht innerhalb der STADT UND
LAND umgezogen ist, sollte sich an seinen
Vermieter/Verwalter wenden. Dieser kann
die Daten prüfen und den Mieter für das
kommende Jahr vormerken.

Seit 70 Jahren wohnt Brigitte Babst (m.) bei der STADT UND LAND. Ein schöner Anlass für eine besondere Ehrung.

Feierten gemeinsam: Mieter aus der John-Locke-Straße 21, darunter Mieterbeirat Peter Lude (2. v. l.).
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

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BERLINER BEZIRKE

„Himmlisch ruhig
			und doch zentral“
Ein Spaziergang durch das Kulturdenkmal Gartenstadt Neu-Tempelhof
Südkreuz mit Ikea und Bauhaus-Markt.
Aber hier in der Siedlung fühlt es sich an,
als würde man am Stadtrand leben.“ Auch
Levermanns Kinder wissen das augenscheinlich zu schätzen. Der Sohn lebt noch
zu Hause, die Tochter ist zwar ausgezogen,
wohnt aber gleich um die Ecke ebenfalls in
einer STADT UND LAND-Wohnung. Und
die Levermanns sind nicht die Einzigen,
die ihrem Kiez über Generationen hinweg
treu bleiben. Der Nachbar, in der Wohnung unter ihnen, ist jetzt 80 Jahre alt und
wohnte seinerseits bereits mit den Eltern
hier. Im Sommer fährt Christiane Levermann gerne mit Fahrrad oder Inline-Skates
über das weite Tempelhofer Feld. Wer es

ebenfalls grün mag, aber das Wochenende
gern gemütlicher angeht, der spaziert über
den nördlich angrenzenden Kreuzberg
und setzt sich anschließend im stadtweit
beliebten Biergarten Golgatha mit einem
guten Glas in die Abendsonne.
Dass dieses Viertel so lebenswert geraten
ist, verdankt es dem Architekten und
Stadtplaner Fritz Bräuning, einst Tempelhofer Stadtbaurat, der selbst in der Manfred-von-Richthofen-Str. 77 wohnte. Hier
erinnert heute eine Gedenktafel an ihn,
und auch der Fußweg, der im Zentrum des
Hufeisens zum Storchenbrunnen auf dem
Adolf-Scheidt-Platz führt, wurde nach ihm

Mieterin Christiane
Levermann lebt seit
30 Jahren in
Tempelhof.
Die meisten Berliner denken beim Wort
Tempelhof nur an die imposanten Gebäude des historischen Flughafens und Freizeitvergnügungen auf dem ehemaligen
Flugfeld. Aber der Ortsteil hat mehr zu
bieten als das. Westlich des Tempelhofer
Damms erstreckt sich bis hin zur S-Bahn
ein höchst ungewöhnliches Wohngebiet.
Im Kern ist es hufeisenförmig angelegt
und greift damit eine städtebauliche Figur
auf, wie es sie auch in Wilmersdorf, Britz
und Friedenau gibt. Diese im späten ­19.
Jahrhundert vom Landentwickler Johann
Anton Wilhelm von Carstenn erfundene
Gliederung war nicht grundlos so beliebt:
Die halbkreisförmigen Straßen schaffen
ein in sich geschlossenes Wohngebiet mit
Grünflächen, das Lärm und Trubel aussperrt, obwohl es mitten in der Stadt liegt.
„Es ist wirklich himmlisch ruhig hier“, findet auch Christiane Levermann, die seit
30 Jahren mit ihrem Mann am Badener
Ring wohnt. „Mit dem Rad bin ich schnell
am Ku’damm oder in der Schlossstraße
zum Einkaufen. Und noch näher ist das

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Wohnen im frisch sanierten Denkmal am Bayernring
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

BERLINER BEZIRKE

Der Backshop bietet fast alles: vom Brot bis zum Kopierer.

benannt. Das eigentliche Zentrum liegt
heute allerdings knapp hundert Meter weiter und heißt: Biertempel. „Da trifft sich
wirklich der halbe Kiez“, sagt Levermann
und lacht.

Über fehlende Stammkunden kann sich
auch der Back Shop in der Boelckestr. 22
nicht beschweren. Seit 5 Jahren öffnet er
jeden Tag um sechs Uhr, und ist ebenfalls
schon eine Institution. Nicht nur die Postboten des Viertels treffen sich hier, um ge-

Kiezwirt Harald Otto

meinsam ihre Pause zu verbringen. Mittags kommen auch viele Schüler und
kaufen chinesische Nudelsuppe. „Aber
nicht, um die trocken wegzuknabbern“,
betont Melek Türk. „Bei uns kriegen sie
ihre Suppe ordentlich aufgegossen, wie
sich das gehört.“

Hier gibt es alles, was die Nachbarschaft benötigt.
Ansonsten gibt es im Back Shop auch Zeitschriften, Tabakwaren, Briefmarken, einen Lottoschalter, einen Kopierer und einen Scanner.
Die älteren Anwohner treffen sich gern
nebenan in Boelcke’s Kleinem Gasthaus,
mit Darts und Flipper. Für Harald Otto,
der die typische Alt-Berliner Kneipe zusammen mit seiner Schwester Marlies betreibt und ebenfalls ganz in der Nähe in
einem STADT UND LAND-Haus wohnt,
ist das Boelcke’s eine Art Nachbarschafts­
treff für die Generation 50plus: „Wir sind
hier wie eine Familie, neue Gäste kommen eher selten, und unser jüngster
Stammgast ist jetzt auch schon 46. Mir
soll’s recht sein, wenn sich nur alle wohlfühlen.“
Sich wohlfühlen – das scheint das Motto
der meisten Bewohner in diesem erstaunlich ruhigen Viertel zu sein, das einst den
treffenden Namen Gartenstadt Neu-Tempelhof trug und heute weitgehend unter
Denkmalschutz steht. Wie der Stadtverkehr, so verlaufen auch die Touristenströme weitgehend an der Siedlung vorbei.
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

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Die zieht es zum alten FlughafenEnsemble­­­ mit dem Luftbrücken-Denkmal
oder zum Haus der Buchdrucker an der
Dudenstraße, zum weltweit einzigartigen
Schwerbelastungskörper, mit dem die Nationalsozialisten einst die Tragfähigkeit
des Bodens für ihren geplanten Triumphbogen testeten, oder zum Schinkel-Denkmal für die Befreiungskriege auf dem
Kreuzberg. Dass sich zwischen all diesen
touristischen Highlights eines der bedeutendsten städtebaulichen Wohnensembles der 1930er-Jahre befindet, werden die
meisten von ihnen nicht einmal ahnen.
„Und das ist auch gut so“, findet Christiane
Levermann. „Sonst wäre es mit der Ruhe
hier sicher bald vorbei.“

Wohngebiet Bayernring
1.426 Wohnungen und 5 Gewerbe
Durchschnittsmiete: 5,76 €Euro
Baujahr: 1930–32
Altersstruktur der Bewohner:
34,4 % 18–44 Jahre,
42,1 % 45–64 Jahre
23,5 % über 65 Jahre
Seit 2009 wurde bereits die Hälfte der
Wohnungen saniert.

Backshop
Boelckestr. 22
12101 Berlin
Öffnungszeiten: Mo–Sa ab 6 Uhr
Boelcke’s Kleines Gasthaus
Boelckestr. 20
12101 Berlin
Öffnungszeiten: Di–So ab 12 Uhr
Schwerbelastungskörper
General-Pape-Straße/Loewenhardtdamm,
an der Kolonnenbrücke
Öffnungszeiten: Di, Mi 14–18 Uhr
Do 10–18 Uhr, So 13–16 Uhr
Der Eintritt ist frei
www.schwerbelastungskoerper.de

Das Denkmal für die Luftbrücke, im Volksmund: „Hungerharke“.

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BERLINER BEZIRKE

Wir stellen vor
Neue Mieterbeiräte in Treptow, Neukölln und Tempelhof
Im Herbst haben sich die neu gewählten
Mieterbeiräte in den Wohnsiedlungen Johannisthal (Treptow), Lankwitz (Steglitz)
und Alt-Tempelhof zu ihren konstituierenden Sitzungen getroffen. Sie haben aus ihrer Mitte diejenigen gewählt, die künftig
als Sprecher und damit erste Ansprechpartner für die STADT UND LAND fungieren werden. Wir stellen hier die neuen
Mietervertreter vor und wünschen ihnen
viel Erfolg in ihrem neuen Amt. Ihre Kontaktdaten wurden in den jeweiligen Wohngebieten als Hausaushänge veröffentlicht
oder den Mietern per Brief mitgeteilt.

Mieterbeirat Johannisthal

Mieterbeirat Alt-Tempelhof

Liane Kozlik (m.) aus der Greifstraße wurde zur Sprecherin gewählt. Peter Scharffetter (r.) aus der Nieberstraße ist 2. Sprecher
und Wolf-Rüdiger Hegerding (l.) aus der
Hagedornstraße agiert künftig als Schriftführer.

Sprecher ist künftig Jürgen Ortel (l.) aus
dem Hessenring. Christina Grambeck (2. v.
l.) vom Werner-Voß-Damm ist seine Stellvertreterin. Ebenfalls im neuen Mieterbeirat aktiv sind Brigitte Brandt (2. v. r.) und
Inge Zentgraf (r.) aus der Hoeppnerstraße.

Vorsitzende des neu gewählten Mieterbeirates ist Petra Brandies (2. v. r.) aus der
Fritzi-Massary-Straße, ihr Stellvertreter ist
Manuel Wilhelmy (r.) aus der Delphinstraße. Dieter Falckenberg (l.) aus der Fritzi-Massary-Straße, Monika Müller (2. v. l.)
aus der Neuköllnischen Allee und Liane

Chamaa (nicht auf dem Bild) aus der
Heinrich-Schlusnus-Straße wurden ebenfalls gewählt. Als Nachrücker arbeiten
mit: Ghaleb Akachi, Abdurrahmen Erdogan, Liane Jeanett Lampert, Dr. Mansour
Ohadi und Harry Zitzmann.

Mieterbeirat Lankwitz
Dieter Adamowicz aus der Seydlitzstraße
ist der Sprecher des neuen Mieterbeirates.
Zum Stellvertreter wurde Andy Fuchs gewählt, der ebenfalls in der Seydlitzstraße
wohnt. Petra Ellinghausen aus der Frobenstraße sowie Regina Kühne und Helga Link
aus der Dessauer Straße gehören auch dem
neuen Mieterbeirat an.

Auch hier wurde gewählt:

Landhaus-Siedlung Rudow
In der Landhaus-Siedlung Rudow wurden
im Herbst ebenfalls Mieterbeiratswahlen
durchgeführt. Leider nahm dort nicht die
erforderliche Anzahl der Mieter an der Wahl
teil, sodass laut Satzung aktuell kein Beirat
gebildet werden konnte.

High-Deck-Siedlung
Erstmals vertritt dieser Beirat nicht nur die
STADT UND LAND-Mieter in der HighDeck-Siedlung, sondern aus der gesamten
Köllnischen Heide (Sonnenallee, Jupiterstraße, Neuköllnische Allee, Grenzallee). Alle
zehn Kandidaten konnten viele Stimmen
erringen, die fünf mit den meisten Stimmen
konstituierten sich nun zum Mieterbeirat.
Aber auch die fünf Nachrücker nehmen an
den Sitzungen des Mieterbeirates teil und
stehen den Mietern als Ansprechpartner zur
Verfügung.
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

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BERLINER BEZIRKE

Gutes für die Füße
Silke Schmidtchen betreibt ihre Fußpflegepraxis als Teilzeit-Job

Drei Tage in der Woche steht Silke Schmidtchen als Krankenschwester im OP, die restlichen zwei Tage verbringt sie seit einiger
Zeit in ihrem eigenen Laden. Im März mietete sie einen Gewerberaum am Hellersdorfer Baltenring, ganz in der Nähe ihrer
Wohnung. Dort bietet sie Fußpflege an,
einen Service, mit dem sie jetzt gewissermaßen sesshaft geworden ist, nachdem sie
ihre Kunden zuvor mobil besucht hat.
Durch eine Annonce war Silke Schmidtchen auf die Idee gekommen, die Ausbildung zur Fußpflegerin zu absolvieren. Sie
suchte beruflich nach neuen Impulsen,
ohne die Sicherheit des Angestelltenstatus ganz aufgeben zu wollen. „So weit

wollte ich mit 51 Jahren nicht gehen“, „Klub 74“. Im selben Block gibt es auch ein
sagt sie. Da sie sich die nötigen Instru- Seniorenwohnhaus, und auch einige der
mente schon für ihre Hausbesuche ange- Senioren sind schon zu Kunden geworschafft hatte, brauchte sie nur noch ei- den. Silke Schmidtchen hat den idealen
Standort für sich gefunden: Sie ist in der
nen Behandlungsstuhl, um mit ihrer
Nachbarschaft verwurzelt und dabei als
Teilzeit-Praxis starten zu können.
Unternehmerin ihr eigener Herr.
Neben dem Stress im OP findet Silke
Schmidtchen die Fußpflege vergleichs- Kleine Fußoase
Fußpflegepraxis Silke Schmidtchen
weise entspannend. „Für mich ist das ein
perfekter Ausgleich, mir macht der Job Am Baltenring 74, 12619 Berlin
großen Spaß“, sagt sie. Sie kennt viele ih- Tel.: 99 28 65 68
rer Kunden aus dem Wohnquartier, und
sie schätzt die sozialen Kontakte und die
Gespräche, die in ihrem Ladengeschäft Kleiner Tipp für die Winterzeit
möglich sind.
Die kalte Jahreszeit kann die Entstehung
von trockener Haut extrem fördern. Dar„Für mich ist das ein perfekter
um sollte man die Füße zweimal täglich
eincremen – mit Produkten, die die
Ausgleich, mir macht der Job
Feuchtigkeit in der Haut halten, sie geschmeidig machen und die Hautbarriere
großen Spaß.“
stabilisieren.

Das Haus am Baltenring 74 beherbergt
das Hellersdorfer Nachbarschaftszentrum

UNSERE NEUEN GEWERBEMIETER:
Wir wünschen Ihnen einen guten Start und viele treue Kunden!

Bei großer Kälte tut eine Creme mit Wärmeeffekt gut.

GEWINNER AUS DEM JOURNAL NR. 50
Herzlichen Glückwunsch!

Herr Steinel
Richardstr. 103, Neukölln
Lokal

Herr Idrizi
Bruno-Bürgel-Weg 50, Treptow
Restaurant

Gewinnspiel: „Berlin-Rätsel“
Lösung: „Autokultur ist vergänglich“
L. Hetey, 10827 Berlin

Herr Dilek
Planetenstr. 57, Neukölln
Lager

Dampfer Kollektiv GmbH
Herbertstr. 1, Schöneberg
Verkauf von E-Zigaretten und Zubehör

Hotelgutschein Woltersdorf
I. Wali, 12055 Berlin

Christian von Janowski
Werbellinstr. 57, Neukölln
Lager für Dachdeckerei

Altay Wegner GmbH
Hauptstr. 8, Schöneberg
Café

Dr. Martin Steffens
Mainzer Str. 42, Neukölln
Kunstverein Neukölln

Women Fair Travel GmbH
Crellestr. 19/20, Schöneberg
Reiseveranstalter

Sabine Erhardt
Coloniaallee 23, Altglienicke
Praxis für Ergotherapie

20

Büchertipp: Nur einen Horizont
entfernt
C. Prietzel, 12101 Berlin
Büchertipp: Die kleine Hummel
Bommel
S. Richter, 12487 Berlin
Hörbuch: Rheinsberg
B. Adamowicz, 12249 Berlin

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BERLINER BEZIRKE

Musical mit Lokalkolorit
Hauptmann von Köpenick auch 2016 auf der Bühne
Bereits in diesem Jahr konnten wir unseren Mietern vergünstigte Karten für das
Musical „Hauptmann von Köpenick“ anbieten, das 2015 Premiere am Originalschauplatz im Köpenicker Rathaushof
hatte. Auch im kommenden Sommer findet dieses mitreißend-komische Sommertheater-Open-Air wieder statt. Wer
noch ein originelles Weihnachtsgeschenk
braucht, der kann erneut von den besonderen Konditionen für die Mieter der
STADT UND LAND profitieren:

funktioniert. Und der Köpenicker Rathaushof hat eine wunderbar authentische
Atmosphäre.“
Die Tragikomödie „Hauptmann von
Köpenick“ von Carl Zuckmayer aus dem
Jahr 1931 spielt in Berlin vor dem Ersten
Weltkrieg und ist ein kritisches Zeitstück
über die Entwürdigung des Einzelnen
durch Staat und Bürokratie. Die liebenswert-tragische Figur des Wilhelm Voigt ist

dabei zum Sinnbild des kleinen Mannes
geworden, der sich allein gegen die Ungerechtigkeiten des gesellschaftlichen Systems zur Wehr setzt. Und das tut er im
Musical mit viel Witz und Zeitgeist.
Die neue Spielzeit beginnt am 24. Juni
2016. Die Spieltage sind nur an den Wochenenden, jeweils Freitag bis Sonntag.
Inklusive einer Pause beträgt die Spiel­
dauer 2 Stunden und 45 Minuten.

Bis zum 31.12.2015 gibt es einen Weihnachts-Ticket-Rabatt in Höhe von 20
Prozent auf alle Tickets von Preisklasse
I bis Preisklasse III.
Einzulösen unter www.reservix.de mit
dem Kennwort „STADT UND LAND“.
Die Musicalfassung der weltberühmten
Geschichte um den verzweifelten Schuster Wilhelm Voigt wurde von der Presse
hoch gelobt: „Wortwitz und Augenzwinkern mit jazzigen Tönen“, „Wunderbare
Inszenierung mit hoher Qualität“ oder
„Wer das Musical gesehen hat, ist begeistert“. Die 15 professionellen Musicaldarsteller und acht Musiker des Symphonic
Pop Orchestra im Orchesterzelt singen
und musizieren live. Regisseur und Komponist Heiko Stang, selbst ein Köpenicker,
ist mit der Leistung seines Ensembles
mehr als zufrieden. „Wir haben gezeigt,
dass ein Musical auch mit Berliner Dialekt
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

21

FREIZEIT

STADT UND LAND-Festival							
			der RIESENDRACHEN 								
Viele Mieter genossen das bunte Spektakel

Bereits zum vierten Mal in Folge verwandelte die STADT UND LAND am 19. September den Himmel über dem Tempelhofer
Feld
in
eine
farbenfrohe
Phantasiewelt. Tausende Familien, darunter viele Mieter der STADT UND LAND,
genossen das bunte Riesendrachenfest,
bei dem es viel zu erleben gab. Und das
Wetter stimmte: Bei herrlichem Sonnenschein und einer sanften Brise kamen die
vielen großen und kleinen Drachen besonders gut zur Geltung.
Um 11 Uhr stiegen die ersten farbenfrohen Exemplare in den Himmel und läuteten einen Tag ein, der nicht nur Drachenfans glücklich machte. Über 800
verschiedene Modelle kamen zum Einsatz, internationale Drachenteams aus
fünf Ländern schufen eine atemberaubende Szenerie am Himmel über dem

22

Tempelhofer Feld. Ob anmutig schwe- 75.000 Besucher wurden am Ende des
bender Buckelwal in Originalgröße, eine Tages gezählt.
gigantische Turbine oder der King persönlich – als 20 Meter große Elvis-Figur – „Ein irrer Anblick, schon aus der Ferne,“ so
das Publikum staunte. Auch die musika- Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklisch begleiteten Choreographien der lung und Umwelt, im Zuge der offiziellen
internationalen Lenkdrachen-Teams be- Eröffnung. „Das Festival ist hier an der
geisterten die Zuschauer.
richtigen Stelle.“ Dem konnte Dr. Christoph Landerer, Vorsitzender des AufZwei Bühnen boten ein Nonstop-Famili- sichtsrates der STADT UND LAND Wohnenprogramm mit Live-Bands und kunst- bauten-Gesellschaft mbH, nur zustimmen
vollen Sportakrobatikvorführungen. Da- und versicherte, dass es auch in den komzu Hüpfburgen, Kinderschminken, eine
menden Jahren fortgeführt wird.
Riesenrutsche, der „Urban Volley Court“
der BERLIN RECYCLING VOLLEYS und
Spontan entschloss sich auch Michael
Bonbonabwürfe aus den Drachen. Selbst Müller, Regierender Bürgermeister von
ein kleiner Regenschauer tat der guten Berlin, zu einem Kurzbesuch auf dem Fest.
Stimmung vor der Bühne keinen Ab- Er war in all den letzten Jahren zu Gast und
bruch. Gegen 20 Uhr endete ein ereignis- freute sich, dass sich das STADT UND
reicher Tag mit einem großen Feuerwerk LAND-Festival der Riesendrachen zu eiund illuminierten Drachen.
nem beliebten Familienfest entwickelt hat.
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

FREIZEIT

							
								

Hoher Besuch beim Riesendrachenfest v. l. n. r.: Stadtrat Oliver Schworck (BA TempelSTADT UND LAND-Mieter Thomas Birkenbach machte
dieses eindrucksvolle Foto.

STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

hof-Schöneberg), Stadtrat Thomas Blesing (BA Neukölln), der Regierende Bürgermeister
von Berlin Michael Müller, der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel
und Ingo Malter, Geschäftsführer STADT UND LAND.

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VERMISCHTES

Te-Damm Taler
Vor Weihnachten gibt es die neue Edition
Am 10.12.2015 gibt es ihn wieder: den versilberten Te-Damm Taler. Ersonnen wurde
dieses 10 Euro werte Zahlungsmittel für
viele beteiligte Einzelhändler und Restaurants entlang des Tempelhofer Damms im
Jahr 2012 von der dortigen Händler-Ge-

meinschaft selbst. Spezialität für Sammler:
Das Etui mit allen drei bislang erschienen
Talern.
Dieses schöne Weihnachtsgeschenk ist erhältlich in der Filiale der Deutschen Bank,
Tempelhofer Damm 143, 12099 Berlin.

„Stars in Concert” im Hotel Estrel
Ein Weihnachtsgeschenk der Extraklasse
Las Vegas ist weit weg, aber eigentlich ganz
nah. Jeden Abend gehen im Estrel Festival
Center an der Neuköllner Sonnenallee die
Scheinwerfer an und die großen Stars der
Musikbranche stehen auf der Bühne. Ob
Elvis, Freddie Mercury, Whitney Houston,
Cher, Madonna, Robbie Williams oder
Amy Winehouse – bei „Stars in Concert“
treten die weltbesten Doppelgänger auf.
Stimmlich und optisch gleichen sie nahezu 100%ig den Originalen. Ergänzt durch
eine hervorragende Liveband, tolle Tänzerinnen und professionelle Showtechnik
wird „Stars in Concert“ zu einem wirklich
beeindruckenden Erlebnis.

Vom 2. bis zum 24. Januar 2016 wird die
­ABBA-Story „Thank you for the music“ – ein
mitreißender Abend für alle ABBA-Fans – präsentiert. Ab dem 27. Januar „Stars in Concert“
mit wechselnden Stars. (Mo, Di spielfrei)

Bitte reservieren Sie telefonisch unter der
Ticket-Hotline 030 6831 6831 und dem
Stichwort „STADT UND LAND“.

Extra für die Mieter der STADT UND LAND
hat das Estrel zu Weihnachten ein besonderes Angebot: Für alle Vorstellungen vom
2. Januar bis zum 3. April 2016 gibt es einen Vorzugspreis von 27 e€pro Ticket in
der besten Kategorie (solange der Vorrat
reicht). Der Preis versteht sich inklusive
aller Gebühren und gilt an allen Tagen.

KARTEN FÜR DIE BR VOLLEYS BERLIN IN DER MAX-SCHMELING-HALLE

Die STADT UND LAND bietet interessierten Mietern je zwei Karten für Heimspiele
der laufenden Saison an.
Bitte schicken Sie uns Ihre(n) Wunschtermin(e) unter Angabe Ihrer Adresse und
einer Telefonnummer:
journal@stadtundland.de

24

Mittwoch, 13.01.2016, 19:30 Uhr
BR Volleys vs. SVG Lüneburg

Mittwoch, 24.02.2016, 19:30 Uhr
BR Volleys vs. CV Mitteldeutschland

Samstag, 13.02.2016, 18:30 Uhr
BR Volleys vs. Netzhoppers KW-Bestensee

Samstag, 12.03.2016 , 19:30 Uhr
BR Volleys vs. VSG Coburg/Grub

STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

VERMISCHTES

Bald nun ist Weihnachtszeit
Stimmungsvoller Nachmittag in Hellersdorf
Am 16. Dezember ist es wieder so weit: Die
Hellersdorfer Familien sind zur stimmungsvollen Weihnachtsparade rund um
den Cecilienplatz eingeladen. Der Weihnachtsmann wird mit seinen lustigen Gesellen und dem Weihnachtsmannorchester auch dieses Jahr mit von der Partie sein.
Nach einem Laternenumzug gibt es auf der
Bühne ein weihnachtliches Programm mit
Sängerin Carmen Hatschi und Schülern
der Musikschule Roberto Schumann. Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht.
Der Weihnachtsmann wird im Rahmen
einer Sprechstunde auf der Bühne Wünsche und Wunschzettel von aufgeregten
Kindern entgegennehmen. Bei ihm können auch Zeichnungen zu unserem diesjährigen Gewinnspiel abgegeben werden.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Bratwurst, Glühwein und Kinderpunsch tragen zur weihnachtlichen Atmosphäre bei.
Vielleicht kommt ja auch ein Schneeflöckchen des Wegs.
Selbstverständlich können auch Mieter
aus anderen Bezirken an dieser Parade teilnehmen.

Beginn der Parade: 17:00 Uhr
Ende der Parade: 18:00 Uhr
Programm bis 19:30 Uhr
Cecilienplatz, Hellersdorf
U-Bahnhof Kaulsdorf Nord (U5)

Weihnachten

hat ein Zuhause.

Und ein Gewinnspiel!
Vorfreude ist doch die schönste Freude, oder?
Geschenke zu bekommen, ist aber auch nicht schlecht.
Wir verbinden beides mit einem fantasievollen
Gewinnspiel für Kinder. Jetzt mitmachen, mitmalen
und mitgewinnen.

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Weihnachtsbild malen und gewinnen!
Alle Infos und eigene App unter:
www.stadtundland.de/weihnachten

www.stadtundland.de

UNSERE SERVICE-ZEITEN RUND UM DIE FEIERTAGE

Am 24., 25. und 31.12.2015 sowie am
01.01.2016 sind unsere Servicebüros geschlossen.
In Notfällen wenden Sie sich bitte an folgende Dienstleister:

STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

Servicebüro Tempelhof
Firma GIG, Tel. 030-6892-1010

Servicebüro Hellersdorf
Firma GIG, Tel. 030-6892-1040

Servicebüro Neukölln
Firma Gegenbauer, Tel. 030-6892-1020

Fredersdorf / Neuenhagen
Firma GIG, Tel. 030-6892-1040

Servicebüro Treptow
Firma ALBA, Tel. 030-6892-1030

Ab Montag, 04.01.2016, erreichen Sie uns
wieder zu den gewohnten Servicezeiten.

25

VERMISCHTES
SERVICE

Tropische
		Weihnachtszeit
Weihnachtsgewürze aus aller Welt

„Jahrhundertelang
waren diese Gewürze
Gold wert.“
Auf allen Kontinenten und quer durch alle
Klimazonen gibt es Menschen, die Weihnachten feiern. Dennoch stammt das
meiste, was wir mit diesem Fest verbinden,
aus dem hohen Norden: der Rentierschlitten, der dicke Mantel des Weihnachtsmanns, der mit Kunstschnee geschmückte
Tannenbaum und der Glühwein.
Selbst in Australien kennt man keinen Nikolaus in Badehose und schmückt Tannen,
nicht Palmen. Dass Jesus von Nazareth,
dessen Geburtstag Weihnachten markieren soll, mit Sicherheit nie eine Schneeflocke gesehen hat, ändert nichts daran, dass
für die allermeisten Menschen, gleich wo
sie leben, die „weiße Weihnacht“ Inbegriff
besinnlicher Gemütlichkeit ist.
Doch nicht alles, was wir an Weihnachten
lieben, verdanken wir dem hohen Norden.
Die Gerüche beispielsweise, die uns aus der
Keksdose entgegenkommen oder aus den
dampfenden Glühweinbechern, die stammen aus ganz anderen Regionen. Die Gewürze, von denen diese Gerüche ausgehen,
kamen einst nur auf gefährlichen Pfaden
ins Abendland, über das Mittelmeer oder
quer durch Anatolien und den Balkan.
Deshalb waren sie jahrhundertelang tatsächlich Gold wert – ein Luxus, den man
sich nur an Weihnachten gönnte. In ihren
Herkunftsländern aber wurden und werden sie ganzjährig so selbstverständlich
verwendet, wie bei uns Salz und Pfeffer ...

26

Sternanis
Der „Echte Sternanis“ ist ein immergrüner
Baum, der in den subtropischen Regionen
Ostasiens wächst und bis zu 20 Meter hoch
werden kann. Zum Würzen verwendet
man die getrockneten und gemahlenen
Früchte, die einen lakritzartig süßen und
leicht pfeffrigen Geschmack haben. Im
Rahmen des Weihnachtsfestes findet sich
Sternanis sowohl in verschiedenen Backwerken als auch im Glühwein oder auf
Bratäpfeln. Im Herkunftsland China aber
gehört er zum inoffiziellen Nationalgericht
Pekingente ebenso wie zum „Fünf-Gewürze-Pulver“, das bei einer ganzen Reihe von
Gerichten zum Einsatz kommt.

Zimt
Der aus der Rinde des Ceylon-Zimtbaums
gewonnene Zimt gilt als eines der ältesten
Gewürze der Welt. Während er in unseren
Breitengraden vor allem für Glühwein und
Gebäck verwendet wird, ist er in Sri Lanka,
dem früheren Ceylon, und Indien sowie
im arabisch-nordafrikanischen Raum ein
geradezu unausweichliches Fleischgewürz.
In der ägyptischen Küche aromatisiert
man oft auch Reis oder Couscous damit.

STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

VERMISCHTES
SERVICE

Piment

Nelken
Kardamom
Der Grüne Kardamom ist ein Ingwergewächs, das ursprünglich nur in Südindien,
Myanmar und Thailand vorkam, heute
aber auch in verschiedenen Ländern Afrikas und Südamerikas angebaut wird. Sein
Geschmack ist süßlich-scharf, und in arabischen Ländern gilt er als Aphrodisiakum,
weshalb man ihn dort sogar ins Kaffeepulver mischt. Ansonsten ist er wesentlicher
Bestandteil nicht nur der indischen Masala-Gerichte, sondern auch jenes gelblichen
Pulvers, das man hierzulande Curry nennt
und das sich die Berliner gern auf die Wurst
streuen. In der Weihnachtszeit findet man
ihn in Lebkuchen oder Spekulatius.

STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

Nelken sind getrocknete Blütenknospen
des Gewürznelkenbaumes. Sie schmecken
leicht scharf und haben durch den hohen
Anteil (bis zu 25 Prozent) an ätherischen
Ölen ein sehr intensives Aroma. Die 10 bis
12 Meter großen Bäume stammen ursprünglich wahrscheinlich von der indonesischen Inselgruppe Molukken, haben
sich aber schon früh in allen tropischen
Regionen verbreitet. Während man in unseren Breitengraden hauptsächlich Lebkuchen und Glühwein oder Rheinischen
Sauerbraten damit veredelt, sind Nelken
in Asien ein echtes Alltagsgewürz. In Indonesien findet man sie sogar als Tabakzusatz
in Zigaretten.

Nicht aus Asien, sondern aus der Karibik
stammt der mit den Gewürznelken verwandte Piment. Entdeckt wurde er von
niemand Geringerem als Christoph Kolumbus, und noch heute werden zwei Drittel aller weltweit verwendeten Pimentkörner auf Jamaika produziert. Dort steckt er
ganzjährig in unterschiedlichsten Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichten. Bei uns
dagegen findet er mehrheitlich im Weihnachtsgebäck, bei Wildgulasch oder in
Marinaden Verwendung.

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VERMISCHTES

Musikliebhaber und
		Meerjungfrauen gesichtet
Neue Angebote der Berliner Bäder

Die Ursprünge der Badekultur reichen über
4.500 Jahre zurück. Schon damals dienten
Badehäuser nicht nur rituellen Bädern und
Waschungen, sondern waren auch Orte
der Geselligkeit, streng getrennt nach
Männern und Frauen allerdings. Das erste
öffentliche Schwimmbad Deutschlands
wurde erst 1860 in Magdeburg eröffnet.
Heute gibt es allein in Berlin 62 Bäder, die
über die ganze Stadt verteilt sind. Damit
sind die Berliner Bäder-Betriebe der europaweit größte kommunale Badbetreiber.
Das Angebot reicht dabei vom sportlichen
Schwimmen über Freizeit- und Spaßbaden
bis hin zu Gesundheit und Wellness mit Saunen und entspricht damit den Wünschen
großer und kleiner Berliner. Die Berliner Bäder bieten aber nicht nur Wasserflächen zum
Schwimmen und unterschiedliche Saunen,
sondern auch attraktive Angebote, die den
Schwimmbadbesuch zu einem besonderen
Erlebnis machen.

Die Sternebäder: Entspannen
und genießen
Ob Badespaß mit der ganzen Familie oder
einfach Abschalten vom Alltag und Körper
und Geist etwas Gutes gönnen, die Sterne

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der Berliner Bäder bieten eine große Vielfalt – vom einzigen Wellenbecken in Berlin
über die längste Wasserrutsche bis zu römischer Bade- und Sauna-Kultur in antikem
Ambiente. Zu den Sternebädern gehören
das Wellenbad am Spreewaldplatz in
Kreuzberg, das Stadtbad Schöneberg, das
Stadtbad Lankwitz, das Stadtbad Neukölln,
das Stadtbad Charlottenburg - Alte Halle
und das Paracelsus-Bad in Reinickendorf.

Aqua-Sounds: Entspannen bei
Unterwassermusik
Mit Musik geht alles besser. Auch das Abschalten vom Alltag. Deshalb bieten jetzt
einige Bäder zu bestimmten Zeiten AquaSounds an. Das Stadtbad Neukölln hat ein
Romantikschwimmen-Angebot, in der Alten Halle des Stadtbads Charlottenburg
gibt es entspannte Klänge und auch das
Wellenbad am Spreewaldplatz bietet chillige Sounds.
Aber wie funktioniert Aqua-Sound? Musik
unter Wasser zu hören ist ein tolles, ungewöhnliches Erlebnis. Die Akustik funktioniert unter Wasser anders, als wir es gewohnt sind. Weil Wasser dichter ist als Luft,
breitet sich der Schall mit etwa 3,5 Mal
höherer Geschwindigkeit aus. Und das in

alle Richtungen. Die Schallwellen treffen
unsere Ohren zwar noch zeitversetzt wie
an der Luft, jedoch in einem so geringen
Maße, dass wir uns die Quelle der Musik
nicht mehr räumlich vorstellen können.
Genau dieser Effekt ist das besondere Erlebnis der Unterwassermusik im Schwimmbecken. Sie kommt aus allen Richtungen
und bildet eine Einheit mit dem Wasser.
Man badet geradezu in Musik.

Hier können Sie Aqua-Sounds erleben:
Stadtbad Charlottenburg, Alte Halle
freitags ab 19:00 Uhr
Wellenbad am Spreewaldplatz
(Kreuzberg)
dienstags 18:30–20:30 Uhr,
mittwochs 17:00–19:00 Uhr
Stadtbad Neukölln
samstags und sonntags 19:00–22:30
Uhr in der Großen Halle
(Romantik-Schwimmen bei gedimmtem Licht)
Gezahlt wird übrigens lediglich der normale Eintrittspreis.

STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

VERMISCHTES

Mermaiding (MeerjungfrauenSchwimmen)
Das ist ein regelrechter Trendsport: Junge
Mädchen lernen schwimmen wie Arielle,
Nixie & Co.! Mit Schanzflosse und allem,
was zu einer richtigen Meerjungfrau dazugehört. Spezielle Workshops in ausgesuchten Berliner Bädern richten sich an
Anfängerinnen und Fortgeschrittene. Als
besonderes Highlight sind diese Kurse
auch im Rahmen einer Geburtstagsfeier
buchbar. Aber Achtung, es sieht einfacher
aus, als es ist.
Mermaiding wird angeboten im Wellenbad am Spreewaldplatz (Kreuzberg), im
Stadtbad Schöneberg, im Stadtbad Lankwitz, im Stadtbad Tiergarten und im Kombibad Spandau Süd.

Kindergeburtstag feiern bei den
Berliner Bädern
Mit Freunden spielen, lachen, toben und
lecker essen – so sieht ein gelungener Kindergeburtstag aus. Dies ist auch möglich bei
den Berliner Bädern. Ein Geburtstagstisch
mit unterschiedlichen Menüs – von
Currywurst mit Pommes über Chickenoder Fisch-Nuggets bis zu Pasta mit Tomatensoße – ist dabei für die Kids buchbar.
Außerdem sorgt die Fun-Box mit jeder Menge Spielzeug für spannende Spiele und eine
Menge Spaß im Wasser. Wer will, kann außerdem einen Mermaiding-Workshop hinzubuchen.

PREISFRAGE
PREISFRAGE
Die Berliner Bäder bieten Workshops für
alle, die mal wie eine Meerjungfrau
schwimmen wollen. Wie nennt sich dieser Schwimmstil?
a) Mermaiding
b) Arielling
c) Bigflossing

alle Berliner Bäder und zu 10 Sauna- oder
Kursbesuchen. Außerdem gibt es 3 x 20 E
Gutscheine zu gewinnen.
Die Lösung bitte bis zum 29.01.2016 an
STADT UND LAND, Unternehmenskommunikation, Werbellinstraße 12, 12053 Berlin,
E-Mail: journal@stadtundland.de, schicken
(Rechtsweg ausgeschlossen).

Unter allen Einsendungen verlosen wir
eine Premiumkarte im Wert von 539 e.
Diese berechtigt ein Jahr zum Eintritt in

Teilnahmebedingung: An diesem Gewinnspiel dürfen nur Mieter der STADT UND
LAND teilnehmen.

Gutschein

Kindergeburtstage sind buchbar im Stadtbad Schöneberg, im Stadtbad Lankwitz, im
Wellenbad am Spreewaldplatz in Kreuzberg, im Kombibad Mariendorf und im
Strandbad Wannsee.

Gegen Abgabe dieses Gutscheins erhält eine zweite Person kostenfreien Eintritt in
ein Hallenbad der Berliner Bäder-Betriebe beim Kauf einer regulären Vollzahlereinzelkarte im Basis-, Haupt- und Kurzzeittarif (ausgenommen sind die Ermäßigungstarife). Den abgebildeten Gutschein ausschneiden und bis 31.01.2016 einlösen.

Natürlich kommen auch alle die auf ihre
Kosten, die ihre Bahnen ziehen und etwas
für die Gesundheit tun möchten. Wen es
nun in eines der vielen Schwimmbäder
zieht, dem können wir in Kooperation mit
den Berliner Bäder-Betrieben ein Schnupperangebot machen.

umkarten, Familienkarten. Keine Rückerstattung oder Barauszahlung möglich. Der Gutschein gilt nur in

Der Gutschein ist nicht kombinierbar mit anderen Ermäßigungen, Gutscheinen, Mehrfachkarten, Premi-

STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

den von den Berliner Bäder-Betrieben betriebenen Hallenbädern. Ausgenommen sind die Saunaeinrichtungen der Berliner Bäder-Betriebe. Die Eintrittskarte ist nur am Tag der Einlösung des Gutscheins gültig.

FREIZEIT

Wandern, Wunder,
						Wellness
Ein Wohlfühlwochenende in den Prignitzer Elbauen
Das Schloss Grube ist ein lebendiges Denkmal und offenes Haus für Kunst und Kultur. Die Zimmer und Suiten für Urlaubsoder Wochenendgäste sind liebevoll
hergerichtet und kombinieren den historischen Charme des Schlosses mit modernen Stil­
elementen. Auch im Restaurant
spürt man den herrschaftlichen Geist vergangener Zeiten, gleich ob man vor dem
Kamin am lodernden Feuer speist, auf der
Terrasse oder zwischen Bäumen im
Schlossgarten. Die saisonale Küche komponiert frische Köstlichkeiten aus dem
Schlossgarten zu Wildgerichten oder Forellen aus den Plattenburger Fischteichen.

Schloss Grube
Gruber Dorfstraße 24
19336 Bad Wilsnack/OT Grube
Tel.: 038791 - 801 748
Fax: 038791 - 801 781
email@schloss-grube.de
www.schloss-grube.de

Im äußersten Nordwesten Brandenburgs
auf halbem Wege zwischen Berlin und
Hamburg, begrenzt von Elbe und Dosse,
erstreckt sich die Prignitz mit ihrem herben Charme. Sie gehört zu den am dünnsten besiedelten Gebieten in Deutschland
und ist berühmt für den Artenreichtum im
Biosphärenreservat „Flusslandschaft Elbe“
sowie malerische Fachwerk- und Backsteinbauten, die oft schon sehr norddeutsch wirken.

„Hier wurde 1907 die erste
Moorbadeanstalt eröffnet.“
Hier in den Elbauen liegt, kaum mehr als
einen Steinwurf entfernt von Wittenberge einerseits und der malerischen Plattenburg andererseits, die Kurstadt Bad Wilsnack. Einst war sie, der imposanten
Wunderblutkirche St. Nikolai wegen, ein

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beliebter Wallfahrtsort. Heute ist es weniger „heiliges Blut“, was die Touristen hierher zieht, als vielmehr heißes Wasser.
Denn nachdem der Stadtförster Friedrich
Zimmermann 1899 in einer Heringsdose
Bodenproben nach Berlin schickte, die
einen hohen Gehalt an Eisenoxid und
heilkräftigen Huminsäuren aufwiesen,
wurde hier 1907 die erste Moorbadeanstalt eröffnet.
Neunzig Jahre später folgte die Anbohrung
des tief unter der Stadt befindlichen Solevorkommens und 2003 die Anerkennung
als Heilbad. Seither ist Bad Wilsnack der
perfekte Ort für alle, die nach ausgedehnten Naturwanderungen oder Radtouren
die Vorzüge von Thermal-Heilwasserbecken mit unterschiedlicher Sole-Konzen­
tration, Themensaunen und Dampfbädern genießen wollen. Und wo könnte
man während eines solchen Wohlfühlwochenendes passender residieren als in einem echten Barockschloss?

Einen Gutschein für 2 Übernachtungen
im Doppelzimmer mit Frühstück und ein
Begrüßungsgetränk können Sie gewinnen,
wenn Sie uns folgende Frage beantworten:

PREISFRAGE
An wie viele Bundesländer grenzt der brandenburgische Landkreis Prignitz?
a) An zwei Bundesländer.
b) An drei Bundesländer.
c) An vier Bundesländer.
Die Lösung bitte bis zum 29.01.2016 an
STADT UND LAND, Unternehmenskommunikation, Werbellinstraße 12, 12053
Berlin, E-Mail: journal@stadtundland.de,
schicken (Rechtsweg ausgeschlossen).
Teilnahmebedingung: An diesem Gewinnspiel dürfen nur Mieter der STADT UND
LAND teilnehmen.
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FREIZEIT

Büchertipps
Bücher und Hörbücher sind die Dauerbrenner unter den Weihnachtsgeschenken. Sicher
auch deshalb, weil es in der dunklen Jahreszeit nichts Schöneres gibt, als sich mit einem
guten Buch auf die Couch zu legen. Hier unsere Empfehlungen:

Weit weg und ganz nah
Jojo Moyes

Es beginnt mit einem uralten Rolls-Royce.
Die Scheinwerfer sind kaputt, alles klappert
und auch die Versicherung ist ausgelaufen.
Eine Polizeikontrolle zieht das Auto aus
dem Verkehr. Für die Insassen geht es nun
per Anhalter weiter, denn umkehren können sie nicht. Sie sind unterwegs zu einer
Mathe-Olympiade, deren Preisgeld für die
alleinerziehende Putzfrau Jess die einzige
Chance darstellt, ihre hochbegabte Tochter
auf eine gute Privatschule zu schicken.

Nie wieder Weihnachten?
Frank M. Reifenberg

Ist Weihnachten nur irgend so ein Fest
oder steckt doch mehr dahinter, als man
glaubt? Das zehnjährige Mädchen Sam
glaubt schon lange nicht mehr an das
Christkind. Für sie geht es an Weihnachten vor allem um schöne Geschenke, und
die legt natürlich kein höheres Wesen unter den Baum, sondern der Papa. Aber
deswegen muss man Weihnachten ja
nicht gleich abschaffen. Genau das jedoch soll auf einer Konferenz der Weihnachtsmächte beschlossen werden. Eher
zufällig stößt Sam gemeinsam mit ihrem
Freund Wanja auf diese niederträchtige
Verschwörung. Weitere Nachforschungen der beiden bringen aber noch mehr
Überraschungen ans Licht: Erst müssen
sie feststellen, dass es doch ein Christkind
gibt und dann, dass es heimtückisch entführt wurde!
Ein spannender Weihnachtskinderkrimi
aus der Feder des Schattenbande-Autors
Frank M. Reifenberg.

Frank M. Reifenberg
Nie wieder Weihnachten?
arsEdition
176 Seiten, gebunden
9,99 Euro
ISBN: 978-3-8458-0596-2
STADT UND LAND Journal Nr. 51 • Dezember 2015

Die Vermessung der Welt
Daniel Kehlmann

Geniale Wissenschaftler gelten häufig als
introvertierte Zausel, und in vielen Fällen
stimmt das auch. Wer nun aber glaubt,
dass sie sich deswegen nicht als Romanhelden eignen, den belehrt Daniel Kehlmann eines Besseren. Mit hintergründigem Humor schildert Daniel Kehlmann
das Leben gleich zweier solcher Genies:
Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Er beschreibt ihre Sehnsüchte
und Schwächen, ihre Gratwanderung
zwischen Lächerlichkeit und Größe,
Scheitern und Erfolg. Der eine, Humboldt,
bereist und kartografiert Südamerika. Der
andere, Gauß, beschäftigt sich mit Zahlentheorie und Landvermessung rund um
Hannover. Zusammen verändern sie so
unsere Vorstellung von der Welt.

Als Buch stand „Weit weg und ganz nah“
monatelang auf Platz 1 der Bestsellerlisten,
nun gibt es diese ebenso rührende wie komische Geschichte einer Fahrt per Anhalter auch als Hörbuch, gelesen von niemand Geringerem als Luise Helm, der
deutschen Stimme von Scarlett Johanssen.

Jojo Moyes
Weit weg und ganz nah
7 CDs, ca. 8 Stunden, 43 Minuten
Argon Verlag
10,00 Euro
ISBN: 978-3-8398-9255-8

VERLOSUNG
Zu jedem unserer Hör- und Lese-Tipps
verlosen wir ein Exemplar. Senden Sie uns
Ihren Wunschtitel unter der Angabe des
Stichwortes „Büchertipps“ zu.

Daniel Kehlmann
Die Vermessung der Welt
rororo
Taschenbuch, 304 Seiten
9,99 Euro
ISBN: 978-3-499-24100-0

Bitte bis zum 29.01.2016 an die STADT
UND LAND, Unternehmenskommunikation, Werbellinstraße 12, 12053 Berlin,
E-Mail: journal@stadtundland.de
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* Voraussetzung: technische Verfügbarkeit. 24 Monate Mindestvertragslaufzeit, danach Verlängerung um jeweils 12 Monate. 6 Wochen Kündigungsfrist zum Vertragsjahresende. Zzgl. einmaliger Einrichtungspreis 49,90 €, ggf. zzgl. Miet-Hardware ab 4,99 €/Monat, ggf. Versandkosten für Hardware maximal 9,90 € pro Versand. Ggf. zzgl. KabelTV zum monatlichen Vorzugspreis
von 10 €, sofern bei Buchung kein Kabelanschlussvertrag mit einem Unternehmen der Tele Columbus AG zur Wohneinheit vorliegt. Der Empfang der HD-Programme ist nur in Verbindung mit
HDTV-fähiger Hardware (Receiver und/oder Fernsehgerät) möglich. SmartCard wird von Tele Columbus bereitgestellt. Zusammenstellung der Programme kann sich im Vertragszeitraum ändern.
Telefon-Flatrate: Call-by-Call und Pre-Selection nicht möglich; beinhaltet Gespräche ins deutsche Festnetz. Gespräche in Mobilfunknetze, zu Sonderrufnummern und ins Ausland werden gemäß
aktueller Preisliste berechnet. Beim Wechsel und Mitnahme der Telefonnummern ist ein Portierungsauftrag erforderlich. Gesonderte Informationen zur Rufnummernmitnahme sind zu beachten.
Neukundenvorteil für 3er Kombi 50 HD: Aktionspreis: während der ersten 12 Monate beträgt der Monatspreis nur 19,99 € . Ab dem 13. Monat beträgt der Monatspreis 34,99 €. Tablet-PC auf
Wunsch für 10 € Aufpreis in den ersten 12 Monaten auf den Aktionspreis (nur solange der Vorrat reicht, bei Einzelversand zzgl. 9,90 € Versandkosten, Tele Columbus behält sich das Eigentum
bis zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit vor).Neukundenvorteil für 3er Kombi 50 Extra HD: Aktionspreis: während der ersten 12 Monate beträgt der Monatspreis nur 29,99 €. Ab dem 13.
Monat beträgt der Monatspreis 49,99 €. Tablet-PC auf Wunsch für 10 € Aufpreis in den ersten 12 Monaten auf den Aktionspreis (nur solange der Vorrat reicht, bei Einzelversand zzgl. 9,90 €
Versandkosten, Tele Columbus behält sich das Eigentum bis zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit vor).Neukundenvorteil für 3er Kombi 50 Sky: Aktionspreis: während der ersten 12 Monate
beträgt der Monatspreis nur 39,99 €. Ab dem 13. Monat beträgt der Monatspreis 59,99 €. Tablet-PC auf Wunsch für 10 € Aufpreis in den ersten 12 Monaten auf den Aktionspreis (nur solange
der Vorrat reicht, bei Einzelversand zzgl. 9,90 € Versandkosten, Tele Columbus behält sich das Eigentum bis zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit vor). Vertragspartner für den Bezug der
Pakete von Sky wird die Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG. Enthält Sky Go (Mit Sky Go können Kunden mit bestehendem Sky Abonnement einzelne Inhalte des Abonnements über
Web, iPad und iPhone ab iOS 6.0, Xbox 360 empfangen. Die sichtbaren Inhalte richten sich nach den abonnierten Paketen und der Verfügbarkeit auf dem Gerät. Für Xbox 360 steht nur ein
eingeschränkter Funktionsumfang zur Verfügung. Für Tablet / Smartphone ist WiFi oder 3G erforderlich. Weitere Infos: skygo.de/faq. Empfang nur in Deutschland und Österreich.). Preise Stand
01.2015. Änderungen vorbehalten. Die vollständige Preisliste und die aktuellen AGB finden Sie unter http://www.telecolumbus.de. Absender: Tele Columbus AG, Goslarer Ufer 39, 10589 Berlin.
        
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