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Periodical volume

Full text: Report Issue 2007/08

Report

Inhalt:
Finanzierung der Mobilität > 4
Infrastruktur und Wirtschaftskraft > 8
Klimaschutz als Aufgabe und Chance > 12
Effizienz in Güterverkehr und Logistik > 16
Europa im globalen Wettbewerb > 20
Urbane Mobilität > 24
Mehrwert durch Telematik > 28
Kommunikation und Medien > 32
Chronik 2007/2008 > 34
Lenkungskreise, Positionspapiere 2007/2008 > 43
Präsidium des Deutschen Verkehrsforums > 44
Mitgliedsunternehmen des Deutschen Verkehrsforums > 46

> Report 2007/08

Wachstum
und Mobilität

Editorial

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deutsche Verkehrsbranche ist sich ihrer Verantwortung für eine nachhaltige Mobilität
durchaus bewusst. Der Entkopplungserfolg von
CO2-Emissionen und Verkehrsaufkommen seit
Anfang der 90er Jahre ist auch den Investitionen in umweltschonende Technologien zu verDr. jur. Wilhelm Bender
Vorsitzender des Vorstandes
Fraport AG und Vorsitzender
des Präsidiums

danken. Nun muss die Politik durch Technologieförderung und Festlegung europäischer und
globaler Rahmenbedingungen der Wirtschaft
Anreizsysteme für weitere Klimaschutzmaßnahmen geben. Einseitige Bestrafungspolitik und

Der Verkehrssektor steht vor einer enormen Her-

nationale Alleingänge lehnen wir jedoch ab.

ausforderung: Die Bewältigung des rasanten

Derartige Maßnahmen helfen nicht dem Klima,

Verkehrswachstums. Bereits heute nähern wir

sondern benachteiligen die betroffenen Sekto-

uns den ursprünglich für 2015 angesetzten

ren und wirken sich negativ auf den Wettbe-

Prognosen. Der Straßengüterverkehr wird bis

werb aus.

2025 gegenüber 2004 um gut 80 Prozent steigen. Auch bei anderen Verkehrsarten, wie dem
Auto-, Schienen-, oder Luftverkehr, sind die
Wachstumsraten beeindruckend. Um mit diesem Verkehrsaufkommen Schritt zu halten,
müssen Verkehrs- und Datenströme intelligent
vernetzt und die entsprechende Infrastruktur
dafür geschaffen werden. Mobilität ist und
bleibt der Motor für Wachstum und Wohlstand
in Deutschland.
Für Entzerrung und Stauvermeidung sind eine
bedarfsgerechte Infrastruktur in gutem Zustand
und modernes Verkehrsmanagement unabdingbar. Dazu müssen Engpässe bei allen Verkehrsträgern – auch im Rahmen der transeuropäischen Netze – gezielt beseitigt werden. Die
bedeutenden europäischen Projekte wie Single
European Sky, ETCS/ ERTMS oder Ost-West und
Nord-Süd-Magistralen im Transeuropäischen
Netz müssen noch schneller vorangetrieben
werden.
Das Thema »Klimaschutz im Verkehrssektor«
hat das Verkehrsforum intensiv begleitet. Die

Mobilität
und Klimaschutz
sind grundlegende
das Verkehrsforum auf und wird diese
Zielsetzungen unserer
auch zukünftig konstruktiv begleiten. So
Gesellschaft. Das Dreieck
begrüßen wir die Initiative »Grünbuch
der Nachhaltigkeit –
Stadtverkehr« der Europäischen KomÖkonomie, Gesellschaft und
mission, warnen aber vor überzogeÖkologie – muss auf
nen Regulierungen. Ebenso haben
der politischen Agenda stehen.
wir zum Thema »Supply Chain
Die Wirtschaft trägt ihren Teil zu
Security« einen 10-Punkte-Plan aufdiesem hochkomplexen und
gestellt, der sinnvolle Maßnahmen
globalen Thema bei.
aufzeigt, ohne die Wirtschaft zu
Das Deutsche Verkehrsforum
knebeln.
bündelt an dieser Stelle die zahlreichen Interessen und vertritt
Um zukunftsfähige Antworten auf
eine verkehrsträgerübergreifendie Herausforderungen für Deutschde Position. Die Aktivitäten,
lands Mobilität zu erarbeiten, geht
Positionen und Leistungen
das Deutsche Verkehrsforum einen
des vergangenen Jahres
offenen und intensiven Dialog mit
haben wir in diesem Report
Meinungsbildern, politischen Entschei2007/2008 für Sie zusamdern und unterschiedlichen Interessenmengestellt.
gruppen ein.
Weitere europäische Verkehrsthemen griff

> Report 2007/08

4

www.verkehrsforum.de

Finanzierung
der Mobilität

Der
Eine wesentliche Forderung des Deutschen VerPersonen- und
kehrsforums ist der Erhalt und Ausbau der
Güterverkehr wird
hoch entwickelten Verkehrsinfrastruktur in
in den nächsten
Deutschland. Sie ist Standortvorteil im gloJahren enorm ansteigen.
balen Wettbewerb, schafft gesellschaftliDie Infrastruktur ist dem
chen Wohlstand und ist Grundlage für
nicht mehr gewachsen.
wirksamen Klimaschutz. Laut StraßenErhaltungs- und
baubericht ist die Qualität der BundesAusbaumaßnahmen müssten
straßen zwischen 2000 und 2004
sehr viel schneller
deutlich gesunken. Die Kosten für Erumgesetzt werden.
halt und Ausbau dürfen jedoch die
Wir benötigen dringend eine
finanzielle Tragfähigkeit der VerkehrsAntwort auf die Frage,
teilnehmer nicht überstrapazieren.
wie in Deutschland
Jedem Verkehrsteilnehmer muss es
neue, intelligente
weiterhin möglich sein, an der MoFinanzierungsinstrumente
bilität teilzuhaben.
für die Verkehrswege
eingesetzt werden können.
PPP-Anteil erhöhen
Auf der 23. Mitgliederversammlung hat
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück

> Fakten

Investitionen der öffentlichen Hand
> Das Bundesverkehrsministerium hat die
Investitionsmittel für 2008 um 350 Mio.
Euro erhöht. Weitere 300 Mio. Euro sind
als Verpflichtungsermächtigung für das
Jahr 2009 und Folgejahre im Haushalt
eingestellt.
> Der Bundesverkehrswegeplan sieht bis
2015 jährlich rund 10 Milliarden Euro
vor. Die Mittelfristplanung von 2008 bis
2010 rechnet mit 8,85 Mrd. Euro – eine
Unterdeckung von 1,15 Mrd. Euro.
> Trotz guter Steuereinnahmen
(vsl. 1,1 Mrd. Euro mehr für 2008 als

»Neue Wege zur Finanzierung der Ver-

erwartet), wurde das Investitionsvolu-

kehrsinfrastruktur in Deutschland« vor-

men für die Verkehrsinfrastruktur nur

gestellt. Darin sind Vorschläge enthalten,

geringfügig aufgestockt. Eine Unter-

wie Projekte für Verkehrswege durch PublicPrivate-Partnership (PPP) schneller und kostengünstiger realisiert werden können als mit der

deckung besteht weiterhin.

> Report 2007/08

Finanzierung

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Private Partner einbeziehen
> Erfolgstreiber für PPP-Projekte sind wirtschaftliche Raumeignung, effizienter
ordnungspolitischer Rahmen und ein-

»Damit PPP auch in Deutschland zu
einer Erfolgsgeschichte wird, müssen
wir den Mut für umfassende
Strukturveränderungen haben.«

wandfreie handwerkliche Umsetzung
(siehe unsere Studie »Erfolgsfaktoren
und Bewertungsmöglichkeiten von PPP-

Peer Steinbrück, Bundesminister der Finanzen

Projekten für Verkehrsinfrastruktur«
2006).

herkömmlichen Haushaltsfinanzierung. Das Finanzministerium will auf verschiedenen Ebenen

> EU-Garantieinstrument: Kreditgarantie

die Rahmenbedingungen für PPP-Projekte verbes-

zur stärkeren Beteiligung des privaten

sern. Mit der Partnerschaften Deutschland Gesell-

Sektors für transeuropäische Verkehrs-

schaft PDG soll dazu eine einheitliche Anlauf-

netzprojekte. Die Europäische Kommis-

stelle für Investoren geschaffen werden. So will

sion und die Europäische Investitions-

Steinbrück den Anteil der PPP-Finanzierung von

bank sind mit je 500 Mio. Euro beteiligt

derzeit vier Prozent auf 15 Prozent erhöhen.

und unterstützen ein Investitionsvolumen von bis zu 25 Milliarden Euro.

Laut Studie »Erfolgsfaktoren und Bewertungs-

Dieses Instrument bietet für die ersten

möglichkeiten von PPP-Projekten für Verkehrs-

fünf bis sieben Betriebsjahre Sicherheit

infrastruktur« des Deutschen Verkehrsforums

für das Ertragsrisiko.

sind Effizienzgewinne bis zu 25 Prozent möglich,
wenn private Partner einbezogen und Markt-

> Report 2007/08

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anreize geschaffen werden. Das Projekt selbst
muss jedoch die notwendigen Potenziale für
eine erfolgreiche Umsetzung aufweisen; der
politische Wille allein zur Realisierung eines PPPProjektes reicht nicht aus.

»Wir müssen völlig unabhängig von
Investitionsquoten für einzelne
Bundesländer das Gesamtsystem im
Auge behalten.«

Achim Großmann MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr,
Bau und Stadtentwicklung

Die Unterfinanzierung des Bundesverkehrswe-

> Praxisbeispiele

geplans würde durch die Einbeziehung von privaten Partnern abgemildert, da Projekte schneller realisiert werden könnten.

A-Modelle in der Umsetzung
> Bei den A-Modellen werden vierspurige

Prioritäten setzen

Autobahnen auf sechs Spuren erweitert.

Die Verteilung der Finanzierungsmittel für die

Bau und Betrieb erfolgen durch einen

Infrastruktur muss zukünftig nach dem Kosten-

Privaten, der dafür einen Teil der auf
diesen Abschnitten eingenommenen

Zufriedenheit mit dem PreisLeistungsverhältnis im Verkehr
bei Wegen in der Stadt

> Zwei Projekte mit einem Investitionsvolumen von 400 Mio. Euro in 2007

100%

> die A 8 in Bayern (Augsburg West –

90%

München Allach)

80%

> die A 4 in Thüringen (AS Waltershau-

70%

Prozent der Bevölkerung

Lkw-Maut erhält.

60%

sen - AS Herleshausen, sog. »Umfah-

50%

rung Hörselberge«).

40%
30%

> Zwei weitere Modelle für den Verkehrs-

20%

wegebau mit einem Investitionsvolu-

10%

men von ca. 600 Mio. Euro sind in der

0%
Gesamtbevölkerung

Ballungskern

ländliche
Kreise

■ weiß nicht ■ (sehr) zufrieden ■ (sehr) unzufrieden

Ausschreibungsphase.

> Report 2007/08

Finanzierung

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Verkehrsinvestitionen des Bundes von 1991 bis 2011
Investitionswerte 2006 Ist-Werte, 2007 Haushaltssoll, 2008 Entwurf, ab 2009 Finanzplanung
12000

10000

8000

6000

Mio. Euro/Jahr

4000

2000

0
1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011
■ Bundesfernstraßen ■ Eisenbahnen des Bundes ■ Bundeswasserstraßen
[Quelle: BMVBS]

Nutzen-Prinzip erfolgen. Knappe Kassen lassen

schen 2000 und 2005 um über 20 Prozent.

keinen Spielraum für großflächige Streuung der

Gründe hierfür sind rückläufige Zuschüsse und

Investitionsmittel. Dr. Klaus W. Lippold MdB,

höhere Mineralölpreise. Weitere Steigerungen

Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau

der Steuerlast für Autofahrer bremsen die

und Stadtentwicklung sieht die Verteilung nach

Erneuerung des Fahrzeugbestandes. Das Durch-

Länderquoten daher kritisch: »Wir sollten uns

schnittsalter der Autos in Deutschland liegt mit

mehr nach Prioritäten orientieren als nach star-

acht Jahren über dem europäischen Durchschnitt.

ren Quoten. Diese Orientierung nach Prioritäten

Die Konsumenten zögern angesichts drohender

widerspricht auch nicht dem Quotengedanken,

Steuererhöhungen mit einem Neukauf. Das ist

sondern erfüllt ihn nur optimaler und realitäts-

aus umweltpolitischer Sicht bedenklich.

näher.« Die Beteiligung privater Partner an der
Infrastrukturfinanzierung darf jedoch nicht zu

Kritik an hohen Kosten

höheren Mobilitätskosten führen.

Die Studie »Mobilität im Alltag« des Deutschen
Verkehrsforums zeigt, dass ein Großteil der

Luxusgut Mobilität?

Bevölkerung die Mobilitätskosten als zu hoch

Verglichen mit der Erhöhung der Lebenshaltungs-

empfindet. Das Preis-Leistungsverhältnis städti-

kosten sind die Mobilitätskosten in den letzten

scher Mobilität wird von zwei Dritteln der Be-

beiden Jahren mehr als doppelt so stark ange-

fragten als befriedigend bis schlecht bewer-

Autofahrer leisten heute einen enormen Beitrag

Mobilität
muss für Bürger und
tet. Eine beste Bewertung beim PreisStaat bezahlbar bleiben.
Leistungs-Verhältnis erhielt der AusNeue Finanzierungsformen
landsverkehr: 40 Prozent bewerteten
ermöglichen eine schnellere
diesen als gut. Die ausgeprägte SensiUmsetzung der
bilität der Bürger gegenüber den KosInvestitionsvorhaben.
ten für die Mobilität dokumentiert die

zu den Steuereinnahmen. So sind 65 Prozent

hohe Bedeutung eines funktionieren-

des Benzinpreises reine Steuern. Die Preise im

den und erschwinglichen Verkehrsange-

ÖPNV erhöhten sich im Vergleichszeitraum zwi-

bots bei allen Verkehrsträgern für die Nutzer.

stiegen. Eine Familie mit zwei Kindern muss im
Durchschnitt 1.380 Euro mehr für dasselbe Mobilitätsangebot ausgeben als vor fünf Jahren.
Mobilität darf nicht zum Luxusgut werden.

> Report 2007/08

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Infrastruktur
und Wirtschaftskraft

Wirtschaftskraft
Deutschland gehört zu den Ländern mit
und Wohlstand einer
dem dichtesten Verkehrsnetz weltweit, sei
Region hängen
es bei Straße oder Schiene. Durch wachmaßgeblich von ihrer
sende Verkehrsströme und KonzentraVerkehrsinfrastruktur ab.
tion auf bestimmte Korridore verDie einst hohe Qualität der
schleißt die Infrastruktur jedoch zusedeutschen Infrastruktur hat
hends. Deutschland leistet sich auch
sich in den letzten Jahren zum
die meisten Flughäfen in Europa.
Teil stark verschlechtert. Der
Diese besonders hohe FlughafenErhaltungsaufwand kann mit der
dichte belastet den Steuerzahler und
enormen Beanspruchung nicht
wirkt sich negativ auf die Effizienz
Schritt halten.
der großen Flughäfen aus. AngeDie ursprünglichen
sichts der aktuellen Lage und der
Wachstumsprognosen für 2015
Verkehrsprognosen müssen Finanzsind bereits heute erreicht.
mittel bevorzugt für vordringliche

Niederlande, Schweden, Schweiz und dem Vereinigten Königreich gezogen.
> Straßennetz:
Mit rund 650 m überörtlicher Straßen je qkm
Fläche liegt Deutschland im Mittelfeld. Bezogen
auf die Autobahnen mit 34 m je qkm Fläche ist
Deutschland Spitzenreiter. Bei Leistungsfähigkeit
und Effizienz reicht es aber nur bis zum Mittelfeld.
> Schienenwege:
Bei der Quantität der Schienenwege steht
Deutschland nach Frankreich an zweiter Stelle.
Positiv sind die Verbindungsgüte und die gute
Netzstruktur.

und übergeordnete Infrastrukturprojekte eingesetzt werden.

> Flughäfen:
Insgesamt Platz 1, aber es fehlt an Runway- und

Bestandsaufnahme

Terminalkapazität für Langstreckenverbindungen.

»Verkehrsinfrastruktur – Benchmarking
Europa« ist der Titel einer Studie des

> Seehäfen:

Instituts für Mobilitätsforschung (ifmo).

Seewärtige Erreichbarkeit wird als positiv be-

Darin wird ein differenziertes, aktuelles und

wertet, die landseitige Anbindung wird schlech-

umfassendes Bild über die Leistungsfähigkeit

ter eingestuft und muss weiter entwickelt wer-

der deutschen Verkehrsinfrastruktur im Ver-

den, um die Wettbewerbsfähigkeit des Stand-

gleich zu den Ländern Frankreich, Italien,

ortes sicherzustellen.

> Report 2007/08

Infrastruktur

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> Unsere Forderungen:
Infrastruktur ausbauen – Vernetzung vorantreiben
Erhöhung der Investitionsmittel
> Für Schiene und Straße schrittweise

> Schaffung von eigenen Güterverkehrsstrassen auch im Einklang mit der

gegenüber dem Basisjahr 2007 um je

europäischen Idee der »Grünen Korri-

1 Mrd. Euro. Mehr Investitionsmittel für

dore«.

Wasserstraßen.
> Übertrag der LKW-Mauteinnahmen
ungekürzt an die Verkehrsinfrastrukturfinanzierungsgesellschaft mbH (VIFG).

Neukonzeption der KV-Terminalförderung
> Qualitätsziele in die KV-Terminalförderung einbeziehen und nach Kostenbenchmark Straßengüterverkehr orien-

Effizienter Mitteleinsatz durch Verwaltungsreform
> Neuzuweisung der Zuständigkeiten für
Bundesautobahnen und Bundesfernstraßen (Reform der Auftragsverwal-

tieren.
> Netz von KV-Terminals definieren in
Korrelation mit Güterverkehrskorridoren.
> Pilot in Hannover-Lehrte zügig in
Betrieb nehmen.

tung im Straßenverkehr).
> Bedarfsgerechte Klassifizierung des
Straßen- und Wasserstraßennetzes.

Vernetzung der Verkehrsträger und
Informationssystemen
> Erfolgreiches regionales Verkehrs-

Entmischung der Verkehre
> Schnelle und langsame Verkehre bzw.
Güter- und Personenverkehre trennen.

management miteinander vernetzen.
> Länderübgreifendes Baustellenmanagement.

> Report 2007/08

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Ausbauen und vernetzen
Beim Infrastrukturausbau und bei der Vernetzung von Verkehrsträgern und Informationssystemen sieht das Deutsche Verkehrsforum die
wesentlichen Ziele für die Verkehrspolitik der
nächsten Jahre. Dazu ist ein bundesweit kompatibles Verkehrsmanagement- und Informationssystem zu schaffen. Dies ist ein wesentlicher

»Zur Bewältigung der Verkehrsströme der
Zukunft sind die Aufstockung der Mittel
für den bedarfsgerechten Neu- und Ausbau
der Schieneninfrastruktur sowie
verlässliche Rahmenbedingungen
für die Finanzierung des Bestandsnetzes
erforderlich.«
Dr. Otto Wiesheu, Vorstand Wirtschaft und Politik, Deutsche Bahn AG

> Fakten

Verkehrsetat bis 2011 (Geplante
Investitionen in Mrd. EUR):
> 2007:
Fernstraßen 4,70; Eisenbahn 3,49;
Wasserstraßen 0,74
> 2008:
Fernstraßen 4,70; Eisenbahn 3,60;

Bestandteil in der Stellungnahme zum »Master-

Wasserstraßen 0,80

plan Güterverkehr und Logistik«, die das
Deutsche Verkehrsforum dem Bundesminis-

> 2009:

terium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Fernstraßen 4,58; Eisenbahn 3,67;

(BMVBS) im Dezember 2007 übergeben hat.

Wasserstraßen 0,85

Prioritäten setzen

> 2010:

Neben der Bestandserhaltung müssen vorran-

Fernstraßen 4,53; Eisenbahn 3,68;

gig Engpässe beseitigt werden. Um dies zu

Wasserstraßen 0,85

erreichen, muss der Bundesverkehrswegeplan
(BVWP) mittel- bis langfristig auf eine neue

> 2011:

Grundlage gestellt werden. Konkret heißt das,

Fernstraßen 4,52; Eisenbahn 3,69;

zukünftig dürfen Investitionsmittel nicht mehr

Wasserstraßen 0,85

nach dem »Gießkannenprinzip« großflächig verteilt werden, sondern gezielt nach dem KostenNutzen-Prinzip. Das Güterverkehrswachstum konzentriert sich immer mehr auf bestimmte

> Report 2007/08

Infrastruktur

11

Verkehrsleistung im
Güterfernverkehr 2004,
Szenario 2015 und Prognose 2025
1.000
900
800
700

Der
Prioritätensetzung bei
steigerung der Infrastruktur für HamInvestitionen
burg, Bremen und die niedersächsiin die Infrastruktur
schen Häfen enthalten. Der Containach dem Kosten-Nutzen-Prinzip
nerboom in den Seehäfen führt zu
kommt eine Schlüsselrolle zu.
Überlastung von Straße und Schiene.
Maßnahmen sind darin zur Leistungs-

600

Verkehrsleistung in Mrd. tkm

500
400
300
200
100

Freie Kapazitäten bietet die Binnen-

0
2004
Status quo

2015
Integration

2025
Prognose

schifffahrt. Um die Potenziale der Binnenschifffahrt voll auszuschöpfen, müs-

■ Schiene ■ Straße ■ Wasser
[Quelle: Jahre 2004,2025: Verkehrsverflechtungen 2025, ITP, BVU
2015 Verkehrsbericht, BMVBW]

sen gezielt Hinterlandhubs ausgebaut werden. Nach Angaben des Zentralverbandes der

Verkehrskorridore, ob bei Straße, Schiene oder

deutschen Seehafenbetriebe wurden 2006

Binnenwasserstraßen.

belastete

etwa 250 Mio. Tonnen von der Binnen-

Strecken müssen herausgefiltert werden, dies

schifffahrt transportiert – 80 Prozent davon auf

unter Berücksichtigung der Transeuropäischen

dem Rhein.

Besonders

Verkehrsnetze (TEN-V). Dazu müssen Parameter
für die Infrastrukturbelastung auf der Basis der

»KV-Potenziale sind nur zu einem kleinen Teil

so genannten Verflechtungsprognose des

ausgeschöpft« erklärte Prof. Peter Klaus beim

BMVBS definiert und angewendet werden. Auf

Parlamentarischen Abend »Schienenverkehr«

dieser Grundlange können Maßnahmen festge-

im März 2007. Die Wachstumsgrenzen beim

legt werden, um Güterverkehrskorridore stauf-

Kombinierten Verkehr (KV) würden bei Trassen,

rei zu gestalten, etwa durch Überholgleise,

Umschlagkapazitäten und in der Organisation

Ausbau von Autobahnen oder Einsatz von

liegen. Notwendig sind Kapazitätserweiterun-

Telematikanwendungen. Für die Fortschreibung

gen der vorhandenen Strecken in Mischnut-

der Infrastrukturplanung des Bundes gilt:

zung und Ausbau von Nebenstrecken für den

> Definition der Korridore von nationaler und

Güterverkehr mit einem 24-Stunden-Betrieb an

internationaler Bedeutung,

sieben Tagen in der Woche.

> Definition von Wachstumsregionen, logistischen Knoten und Ballungsräumen,
> Internationale Einbindung der deutschen
Infrastruktur.

Freie Kapazitäten nutzen

»Unser Ziel ist der Erhalt der hoch entwickelten Infrastruktur in Deutschland
– der jetzige Investitionshaushalt ist
dazu nicht ausreichend.«

Die deutschen Seehäfen haben gemeinsam mit
der DB AG einen »Masterplan SeehafenHinterlandanbindung« entwickelt. Über 100

Prof. Dr.-Ing. Martin Rohr, Mitglied des Vorstands HOCHTIEF AG

> Report 2007/08

12

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Klimaschutz
als Aufgabe
und Chance

Die
Die Mobilität nimmt in Deutschland, in
Bundesregierung
Europa und weltweit zu. Sie ist Garant für
bleibt bei ihrem
Wachstum und Wohlstand. Daher sind
ehrgeizigen Ziel, den
Klimaschutz und Mobilität gesamtgesellCO2-Ausstoß bis 2020 um
schaftliche Aufgaben der sich Politik,
bis zu 40 Prozent
Wirtschaft und jeder Einzelne stellen
zu reduzieren.
müssen.
Diese Vorgabe stellt für den
Verkehrssektor eine große
Anreize schaffen
Herausforderung, aber auch eine
Die Politik ist gefordert, Anreize zu
Chance dar. Durch Forschung
schaffen, damit Unternehmen weiund Entwicklung
terhin in Forschung und Entwicklung
sowie innovative Produkte,
investieren und klimafreundliche
die dem Umweltschutz
Technologien entwickeln. Klimaschutz
gleichermaßen wie den
und Wirtschaftswachstum müssen
Kundenwünschen gerecht
kein Gegensatz sein. Eingriffe in den
werden, könnten deutsche
Markt, die den Unternehmen das
Unternehmen auch
Kapital für klimafreundliche Investiim globalen Wettbewerb
tionen entziehen, sind dagegen ungepunkten.
eignet, ebenso wie nationale Allein-

> Unsere Forderungen

> Effizienzsteigerung durch bessere
Vernetzung im Verkehrssystem und bessere regulatorische Rahmenbedingungen.
> Beseitigung von Engpässen bei der
Verkehrsinfrastruktur und Stauvermeidung.
> Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette, um Verbrauch und
Emission zu optimieren.
> Unterschiedliche Vermeidungskosten der
Emittenten im Blick behalten.
> Forschung und Entwicklung fördern.

gänge bei Klimaschutzmaßnahmen.
> Teilhabe des Standortes Deutschland am

Deutschland auf gutem Weg
Die EU-Kommission hat im November 2007
eine Prognose veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass Deutschland sein Kyoto-Ziel über-

globalen Verkehrswachstum gewährleisten.

> Report 2007/08

Klimaschutz

13

> International einheitlichen Rahmen zur
Einbeziehung des Luftverkehrs in den
Emissionshandel abstimmen, um weltweit Anreize zur Investition in effzientes

»Wir benötigen einen integrierten
Ansatz der Klimaschutzpolitik,
weil beide, Wirtschaft und Politik,
gleichermaßen Verantwortung tragen.«

Fluggerät zu setzen.
> Single European Sky umsetzen.

Wilhelm Bonse-Geuking, als Vorsitzender des Präsidiums des Deutschen Verkehrsforums

> Kfz-Steuer auf CO2-Basis umstellen.

treffen wird. 21 Prozent CO2-Einsparung hat
Deutschland im Kyoto-Protokoll angegeben.

> Lösung zur Beteiligung des Seeverkehrs
am Emissionshandel durch die Interna-

Tatsächlich werden es 22,4 Prozent, bestenfalls
sogar 25,7 Prozent Minderung sein.

tionale Seeschifffahrtsorganisation IMO
suchen.

Entkoppelungserfolge
> Straßenverkehr: 1999 – 2004 minus 9 Prozent CO2-Ausstoß
> Lufthansa-Flotte: 1991 – 2006 minus 29,3
Prozent CO2-Ausstoß
> DB AG Schienennahverkehr: seit 1990 minus
49 Prozent CO2-Ausstoß
> Schiffsverkehr: seit 1990 spezifischer Treibstoffverbrauch minus 6 Prozent

> Report 2007/08

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14

> Fakten
»Wir haben Werkzeuge für den
Klimaschutz, die schnell Wirkung
entfalten und die wir vorrangig nutzen
sollten: Einführung des SES,
moderne Triebwerkstechnologie und
direktere Flugrouten.«
Wolfgang Mayrhuber, Vorsitzender des Vorstandes Deutsche Lufthansa AG

CO2-Einsparpotenzial in Deutschland
> Bei Kosten bis zu 20 Euro pro Tonne
CO2-Äquivalent ist eine Reduktion der
Treibhausgase der Verkehrsbranche bis
2020 um bis zu 26 % möglich. (1)
> Bei PKW’s besteht bis 2020 ein CO2Einsparpotential von 28 Mio. t durch

Das Deutsche Verkehrsforum initiierte Fachge-

technische Maßnahmen und von 9,5

spräche auf höchster Ebene im Frühjahr 2007

Mio. t durch Biokraftstoffe – bei einem

zwischen dem Bundesministerium für Umwelt,

Verkehrswachstum von 9 %.

Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), dem
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadt-

> Im Güterstraßenverkehr besteht bis

entwicklung (BMVBS) und Mitgliedern des Präsi-

2020 ein CO2-Einsparpotential von 9,7

diums. Die Politik bestätigte dabei die Zielsetzung

Mio. t durch technische Maßnahmen

einer CO2-Reduktion um bis zu 40 Prozent, ver-

und durch Einsatz von Biokraftstoffen

zichte aber auf sektorspezifische Quoten. Die

4,4 Mio. t CO2-Einsparpotenzial bei ca.

deutschen Erfolge im Klimaschutz sollten nach

47 % Verkehrswachstum. (2)

Meinung des Deutschen Verkehrsforums durch
eine 4-Säulen-Strategie verstetigt werden:

> Für den Zeitraum von 2002 bis 2020 hat

> Technischer Fortschritt

sich die DB AG eine Senkung um 15 %

> Effiziente Infrastruktur

der CO2-Emissionen vorgenommen. Seit

> Optimierter Betrieb

1990 hat sie den CO2-Ausstoß um rund

> Gesetzliche Regulierung.

ein Drittel reduziert. (3)

Technischer Fortschritt

> Die Lufthansa will bis 2012 den spezifi-

Europäische und deutsche Forschungspro-

schen Kerosinverbrauch um 38 % sen-

gramme sind ein wesentlicher Faktor, um die

ken. (4)

Entwicklung umweltschonender Technologien
voran zu treiben. Die Verkehrsunternehmen
investieren einen erheblichen Teil ihrer Einnahmen in die Entwicklung verbrauchsarmer
Technologien. Flugzeughersteller und die EU
haben beispielsweise im Rahmen der Clean Sky
Joint Technology (JIT) anspruchsvolle Forschungs-

(1) Quelle: Klimastudie McKiney & Company i. A. des BDI
»BDI initiativ - Wirtschaft für Klimaschutz«
(2) Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
(3) Quelle: DB AG
(4) Quelle: Balance 2007, Deutsche Lufthansa AG

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Klimaschutz

15

programme aufgelegt. Industrie und EU beteili-

Akteure gefordert: die Politik, die Wirtschaft

gen sich gemeinsam am Clean Sky Programm

und der einzelne Verbraucher. Jeder Autofahrer

mit ca. 1,6 Mrd. Euro. Auch die deutsche Auto-

kann durch Spritspartraining etwas für den

mobilindustrie investiert jährlich etwa 17 Mrd.

Klimaschutz tun. Auch die Deutsche Bahn AG

Euro für Forschung und Entwicklung.

hat ihre Triebfahrzeugführer auf energiesparende
Fahrweise geschult. Dadurch konnten im Per-

Effiziente Infrastruktur

sonenverkehr von 2001 bis 2004 Energiekosten

Stauvermeidung ist nach Ansicht des Deutschen

in Höhe von 32 Millionen Euro eingespart wer-

Verkehrsforums das beste Klimaschutzpro-

den. Der Verband der Automobilindustrie (VDA)

gramm – egal ob am Boden, im Wasser oder in

hat festgestellt, dass bei einer Verjüngung des

der Luft. Im deutschen Straßenverkehr werden

Durchschnittsalters der deutschen Fahrzeuge

durch Staus ungeheure Mengen an Kraftstoff

um nur ein Jahr der CO2-Ausstoß um mehr als

vergeudet. Flugzeuge können nicht landen,

eine Million Tonnen jährlich sinken würde.

weil die Bodeninfrastruktur überlastet ist und

Verkehrsunternehmen müssen ihre betriebli-

kreisen stattdessen über dem Flughafen.

chen Abläufe und das Zusammenspiel der
Beteiligten in der Beförderungskette weiter ver-

Das europäische Flugsicherungsprojekt »SESAR«

bessern. Gleichzeitig muss der Staat die Rah-

strebt verbesserte Luftraumstrukturen und eine

menbedingung hierfür schaffen, wie etwa

kerosinsparende Luftraumnutzung an. Durch

durch den Ausbau trimodaler Terminals, direk-

den »Single European Sky«, der die Fragmen-

ten Flugrouten oder die Standardisierung und

tierung des Luftraumes in Europa beenden soll,

Harmonisierung im Logistikbereich.

könnte eine Verminderung der CO2-Emission
bis zu 12 Prozent erreicht werden. Mit dem Pro-

Gesetzliche Regulierung

jekt »Netz 21« will die Deutsche Bahn AG die

Mit dem Programm von Meseberg hat die Bun-

Entflechtung von Schienenverkehren mit unter-

desregierung die Eckpunkte vorgelegt, wie

schiedlicher Geschwindigkeit erreichen. Auch

Kohlendioxid-Emissionen reduziert werden sol-

bei der Schifffahrt gilt es, Kapazitätsengpässe

len. Für die private Automobilnutzung sieht die

zu beseitigen. Denn die aus überlasteten Häfen

Bundesregierung die KFZ-Besteuerung auf CO2-

resultierenden Fahrplanverspätungen führen zu

Basis vor sowie eine Verbrauchskennzeichnung

zusätzlichen Emissionen durch beschleunigte

für Personenwagen. Gesetzliche Regulie-

Überfahrten oder Umleitung der Güter.

rungen sollen auch bei der Wirtschaft
zu ökonomischen Anreizen führen.

Optimierter Betrieb

Die Innovationskraft und Initiative der

Im Betrieb und in der Nutzung der einzelnen

Unternehmen sollte hierbei geför-

Verkehrsträger liegen noch erhebliche Einspar-

dert und nicht sanktioniert werden.

potenziale. An dieser Stelle sind alle drei

Durch intelligente politische
Rahmenbedingungen
kann Klimaschutz
zum Wirtschaftswachstum
beitragen.

> Report 2007/08

16

www.verkehrsforum.de

Effizienz in Güterverkehr
und Logistik

Mit
Insbesondere Deutschland als Exportweltmeis2,6 Mio.
ter hängt enorm von hoch entwickelten
Arbeitsplätzen
Logistikdienstleistungen und reibungslosem
und einem
Güterverkehr ab. Deutschland stellt europaUmsatzvolumen von
weit den größten Logistikmarkt. In Kon81 Mrd. Euro in 2006 ist
kurrenz mit anderen Kontinenten muss
die Logistikbranche der drittauch Europa den hohen Anforderungrößte Wirtschaftszweig in
gen an eine funktionierende GüterDeutschland.
verkehrs- und Logistikbranche RechDie Leistungsfähigkeit der
nung tragen.
Transport- und Logistikbranche
ist das Entscheidungskriterium
Das wichtigste Kriterium bei der
für potenzielle Investoren. Mit
Standortwahl ist nach einer Studie
Master- und Aktionsplänen vervon Ernst & Young die Qualität von
sucht man in Deutschland und
»Transport und Logistik« noch vor
Europa daher die
den »Arbeitskosten« und »PotenRahmenbedingungen für die
zielle Produktivitätszuwächse«.
Logistik zu optimieren.

Länder an einen Tisch geholt, um gemeinsam
einen anwendbaren und praxisnahen Plan zur
Förderung und Verbesserung des Güterverkehrssystems zu entwickeln. Das Deutsche Verkehrsforum sowie viele seiner Mitglieder haben
sich intensiv bei den jeweiligen Workshops
engagiert. Mehr als 700 Experten brachten so
ihre Expertise in den Masterplanprozess ein.
Die komplexen Zusammenhänge erfordern
Transparenz, um die gesamtwirtschaftlichen
Prioritäten erkennen zu können. Partikularinteressen müssen dabei hinten anstehen. Auch
nach Vorlage des Masterplans ist es aus Sicht
des Deutschen Verkehrsforums von größter
Wichtigkeit den gemeinsamen »Runden Tisch«
von Bund, Ländern, Wirtschaft und Verbänden
fortzusetzen.

Deutscher Masterplan
Bundesverkehrsminister Wolfang Tie-

Im November 2007 hat das Deutsche Verkehrs-

fensee hat die Bedeutung der Logistik

forum seine Prioritäten in einer Stellungnahme

für den Standort Deutschland erkannt

dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und

und den »Masterplan Güterverkehr und

Stadtentwicklung (BMVBS) übergeben. In dieser

Logistik« angekündigt. Dazu hat er die

»Hitliste«, wie die DVZ in ihrer Ausgabe vom

Kompetenz der Wirtschaft und Wissen-

11. Dezember 2007 schrieb, steht die Infra-

schaft, der Verbände, der Ministerien und der

struktur an oberster Stelle. Das Deutsche

> Report 2007/08

Güterverkehr | Logistik

17

> Unsere Forderungen

Der Masterplan muss ein

Die wesentlichen Punkte unserer

Instrument werden um:

Stellungnahme:

> Investitionsmittel für den Bundeshaus-

1) Infrastruktur ausbauen – Vernetzung

halt für Verkehr aufzustocken,

vorantreiben.

> einen bedarfsgerechten Einsatz von
Investitionsmittel für die Verkehrsinfrastruktur unter Einbeziehung aller Ver-

2) Kooperation Bund, Länder und
Wirtschaft intensivieren.

kehrsträger nach dem Kosten-NutzenPrinzip zu erreichen,
> das Güterverkehrssystem in Deutschland

3) Vermarktung des Logistikstandortes
Deutschland offensiv betreiben.

durch Vernetzung von Akteuren, Infrastrukturdaten und Datenströmen effizienter zu gestalten,

4) Lieferkettensicherheit praktikabel
gestalten.

> innovative Konzepte und Technologien
und deren rasche Umsetzung zu fördern,
> Investoren im Bereich der Logistik nach

5) Umweltwirkung durch
Effizienzsteigerung verbessern.

Deutschland zu holen, z.B. Verteilzentren,
> die Bedeutung und Akzeptanz der
Logistik und des Güterverkehrs in der
Öffentlichkeit zu steigern.

6) Aus- und Weiterbildung auf hohem
Niveau halten.

> Report 2007/08

www.verkehrsforum.de

18

Verkehrsforum fordert darin u.a. eine Aufstockung der Finanzmittel für die Infrastruktur
um 2 Mrd. Euro sowie die Entmischung der
Verkehre. Eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit
brächte demnach die Trennung von schnellen
und langsamen Verkehrsströmen, Tag- Nachtverkehr oder Personen- und Güterverkehr.

»Der gemeinsam
von Verkehrsbranche und Experten
erarbeitete Masterplan kann echte
Wettbewerbsvorteile für Deutschland
bringen.«

> EU-Aktionsplan
Güterverkehrslogistik
> E-Freight/ Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien,
Galileo, RFID, ETCS/ERMTS, RIS.
> Qualität
Einheitliche Qualitätsmaßstäbe für

Dr. jur. Wilhelm Bender, Vorsitzender des Präsidiums, Vorsitzender des Vorstandes Fraport AG

Logistikdienstleistungen.

Mit Blick auf Europa hat sich das Verkehrsforum

> Einfache Transportketten

mit der EU-Kommission ausgetauscht, um den

Standardisierte Haftungs- und

europäischen »Aktionsplan Güterverkehrslo-

Sicherungsregime sowie einheitliche

gistik« mit dem deutschen Masterplan nach

Transportdokumente.

Möglichkeit zu harmonisieren.
> Fahrzeugabmessungen

Europäischer Aktionsplan

Überprüfung der EU-Richtlinie 96/53/ED

Der europäische »Aktionsplan Güterverkehrs-

über Fahrzeugabmessungen auf

logistik« wurde am 18. Oktober 2007 von der

Anpassungsbedarf hinsichtlich techni-

EU-Kommission veröffentlicht. Das Deutsche

scher Innovationen.

Verkehrsforum unterstützt die Zielsetzung des
Aktionsplans, das europäische Verkehrssystem

> Green Corridors

durch moderne Logistiklösungen zu optimieren.

Korridorkonzept, um nachfragestarke

Der Aktionsplan muss ein »level playing field«

Frachtrelationen grenzüberschreitend

für deutsche Unternehmen im europäischen

und intermodal zu verbinden.

Wettbewerb gewährleisten und eine Überregulierung durch europäische Gesetzgebung ver-

> Stadtverkehr

meiden. Insbesondere erhofft sich das Deutsche

Strategische Zusammenführung von

Verkehrsforum eine Liberalisierung (vor allem

städtischen Verkehrs-, Planungs- und

eine Marktöffnung im EU-Schienengüterver-

Siedlungsaspekten.

kehr), Harmonisierung und Standardisierung für
den Logistiksektor.

> Report 2007/08

Güterverkehr | Logistik

19

Topstandorte in Europa 2006

Die Vorschläge von EU-Verkehrskommissar
Barrot enthalten jedoch auch einige kritische
Aspekte:

100%

> Der Verordnungsvorschlag der EU-Kommis-

90%

sion zur Sicherheit in der Lieferkette (KOM

80%

Eine
klare politische
hat hierzu ein Positionspapier mit
Willensbildung
geeigneten Vorschlägen erarbeitet.
erleichtert später die
(siehe nächstes Kapitel)
Umsetzung des Masterplans.
> Der Vorschlag der EU-Kommission
2006/79). Das Deutsche Verkehrsforum

70%
60%
50%
40%
30%
20%

zur Normung intermodaler Lade-

10%

einheiten (KOM 2003/155 und
KOM 2004/361). Die vorgeschla-

0%
Deutschland

Großbritannien

Frankreich

Niederlande

Die am meisten bevorzugten Investitionsstandorte in
Bezug auf Transport und Logistik bei 1.019 befragten
Unternehmen
[Quelle: Ernst & Young - Kennzeichen D: Standortanalyse 2006]

gene Ladeeinheit würde eine europäische Insellösung darstellen und widerspräche dem Prinzip, dass Ladeeinheiten nur
im globalen Kontext genormt werden sollten.
> Gesetzlich verordnete Qualitätsregelungen

Bewertung des Aktionsplans

für die Güterverkehrslogistik. Qualität wird

In einer Stellungnahme hat das Deutsche Ver-

vom Markt honoriert, daher sind staatliche

kehrsforum die einzelnen Maßnahmenvor-

Regelungen nicht nötig. Sie sind außerdem

schläge des EU-Aktionsplanes bewertet. Unsere

häufig mit einem für die Unternehmen un-

Position haben wir bei der federführenden

verhältnismäßig hohen bürokratischen Auf-

Abteilung »Logistik« der EU-Kommission einge-

wand verbunden.

speist. Positive Elemente sind:

> Die vorgeschlagene Entwicklung von Leistungs-

> Die Anerkennung der Logistik als wichtiger

indikatoren zum internationalen Benchmar-

Wirtschaftsfaktor mit zentraler Bedeutung für

king der Leistungsfähigkeit der europäischen

Wohlstand, Beschäftigung und Wettbewerbs-

Logistik darf nicht zu erhöhtem bürokra-

fähigkeit Europas.

tischem Aufwand für die Unternehmen

> Die Co-Modalität als effiziente Nutzung der

führen.

Verkehrsträger bei getrenntem oder multimodalem Einsatz.
> Die Anerkennung der Verkehrsinfrastruktur
als entscheidenden Faktor für eine effiziente
Güterlogistik, insbesondere der Ansatz der
»Green Corridors«.
> Die Bewertung von Schlüsseltechnologien
wie ERTMS; RFID; RIS, Galileo als nutzbrin-

»Wir brauchen die Unterstützung der
Politik in ganz Deutschland, um die
Leistungsfähigkeit, die Anbindung und
Vernetzung der deutschen Häfen weiter
zu verbessern.«

gende Instrumente für ein effizientes Logistiksystem.

Detthold Aden, Vorsitzender des Vorstandes der BLG Logistics Group

> Report 2007/08

20

www.verkehrsforum.de

Europa
im globalen Wettbewerb

In einer
Zunehmende Arbeitsteilung und Auslagerung
globalisierten Welt
von Produktionsstätten in kostengünstigere
steht Europa im
Länder tragen auch einen Teil zum
Wettbewerb der
Containerboom und Verkehrswachstum
Kontinente. Die EUbei, sei es im Personen- oder im GüterMitgliedsstaaten versuchen
verkehr. Die Globalisierung bringt den
ihre eigenen Interessen
Unternehmen Produktionsvorteile,
zu wahren und müssen
birgt aber auch Probleme, wie z.B. die
gleichzeitig die europäische und
erhöhte Sicherheitsgefährdung im
globale Dimension
Güterverkehr.
beachten. Insbesondere
während der deutschen EUSupply Chain Security
Ratspräsidentschaft im ersten
Der EU-Verordnungsentwurf zur
Halbjahr 2007
Absicherung der Lieferkette aus dem
setzte sich das Deutsche
Jahr 2006 ist im Europäischen
Verkehrsforum für die
Parlament und Ministerrat so lange
Berücksichtigung der
»auf Eis gelegt«, bis Erkenntnisse aus
deutschen Verkehrsthemen
dem jüngst überarbeiteten EU-Zollmit internationaler
kodex vorliegen. Das wird voraussichtTragweite ein.
lich 2010 sein. Das Deutsche Verkehrs-

verkehr’, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

forum nutzt die Zeit proaktiv, um auf

les Sicherheitsregime dienen. Dafür müsste die

Zusätzlich führte Hans-Jörg Hager, Präsidiumsmitglied und Vorsitzender des Vorstandes
Schenker Deutschland AG, Mitglied des Vorstandes Schenker AG, Gespräche mit der EUKommission, dem Europäischen Parlament und
der U.S. Mission in Brüssel zu den SecurityVorschlägen des Deutschen Verkehrsforums.

EU-Zollrechtsreform
Seit dem 1. Januar 2008 ist die EU-Zollrechtsreform wirksam. Unternehmen können damit
den Status des »Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten« (AEO = Authorized Economic Operator) beantragen. Noch fehlt es zwar an einer
Anerkennung von Drittstaaten oder konkreten
Vorteilen für die Unternehmen. Aber das Deutsche Verkehrsforum sieht im AEO dennoch Potenzial: Der AEO könnte zusammen mit internationalen Standards als Vorlage für ein globa-

mögliche neue Regulierungsansätze der

Europäische Union verstärkt für dessen interna-

EU vorbereitet zu sein. Auf der weltgrößten

tionale Anerkennung eintreten. Dies könnte

Logistikmesse »transport und logistic« in

Verhandlungsspielräume zu der von den USA

München wurde der 10 Punkte-Plan, das

ab 2012 geforderten »100 Prozent-Container-

Positionspapier des Lenkungskreises ,Güter-

Screening«-Anforderung schaffen.

> Report 2007/08

Europa

21

> 10 Punkte-Plan

Vorhandene Verfahren adaptieren –
Binnenmarkt offenhalten
1) Schutz vor Terrorismus ist Daseinsvorsorge des Staates.
2) Risiken analysieren, zielsicher handeln.

»Um die Fehler des ersten
EU-Verordnungsentwurfs zu vermeiden,
haben wir im Lenkungskreis
,Güterverkehr’ 10 Eckpunkte zur
Lieferkettensicherheit definiert
und in Berlin und Brüssel vorgestellt.«

3) Außengrenzen absichern, Binnenmarkt
erhalten.
4) Standardisierung vorantreiben, vor-

Hans-Jörg Hager, Vorsitzender des Vorstandes Schenker Deutschland AG
und Mitglied des Vorstandes Schenker AG

handene Lösungen anerkennen.
5) Globale Standards unterstützen,
Schnittstellen vorsehen.

Europäischer Binnenverkehr
Während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

6) Freiheiten schaffen, Anreize setzen.

hat das Deutsche Verkehrsforum die Agenda

7) Haftungsfragen klären, Schwächen

»Mobilität für Europa« in Berlin und Brüssel für

auffangen.
8) Bürokratie vermeiden, Eigeninitiative
fördern.
9) Maßstabsgerechte Lösungen,
Wettbewerbsnachteile verhindern.
10) Effizienz- und Dienstleistungsorien-

ein 18-Monate-Programm vorgelegt. Darin
wurden sechs besonders dringliche Handlungsfelder aufgezeigt. Wichtige Maßnahmen waren
u.a. die Einrichtung eines »Single European Sky«
(SES) und die Harmonisierung im Eisenbahnbereich.

tierung der Verwaltung steigern.
Der einheitliche europäische Luftraum sieht vor,
dass die europäischen Flugsicherungsorganisa-

> Report 2007/08

www.verkehrsforum.de

22

tionen ihre Dienste in Zukunft grenzüberschrei-

Control System« ETCS müssen als Bestandteil

tend erbringen. Wilhelm Bonse-Geuking, sein-

des Europäischen Betriebsleitsystems »ERTMS«

erzeit Vorsitzender des Präsidiums, plädierte im

weiter vorangebracht werden. Hier hat sich der

Mai 2007 vor Bundestagsabgeordneten und

Europäische Schienengüterverband (Erfa) auf

Vertretern der Bundesregierung dafür, die DFS

die Version 2.3 als verbindlichen Standard für

bei der Zusammenarbeit europäischer Flugsiche-

alle europäische Schienennetze geeinigt.

rungsunternehmen zu unterstützen. Die DFS
hat in Europa eine Schlüsselstellung, nicht nur

Im Bereich der gegenseitigen Anerkennung

aufgrund der zentralen geografischen Lage. Sie

(Cross-Acceptence) bei der Zulassung im Schie-

ist heute die pünktlichste Flugsicherung des

nenverkehrsbereich ist die EU einen Schritt wei-

Kontinents und schaffte es, kritische Flugzeug-

ter. Mit der Verabschiedung der Richtlinie zur

annäherungen auf nahezu Null zu reduzieren,

Interoperabilität durch das EU-Parlament am

bei einer gleichzeitigen Verdoppelung des

11. Dezember 2007 bekommt das Verfahren

Verkehrsaufkommens. Die EU schreibt schon

einen verbindlichen EU-Rechtsrahmen. Danach

heute die organisatorische Trennung zwischen

müssen die in einem Land ausgestellten Zu-

staatlicher Aufsicht und operativer Flugsiche-

lassungszertifikate von allen Mitgliedsstaaten

rung vor. Dazu muss die DFS so aufgestellt wer-

anerkannt werden.

den, dass sie unternehmerisch Handeln kann.

Schweizer Beispiel
Vereinheitlichung tut nicht nur in der europäi-

Zum Parlamentarischen Abend »Schienenver-

schen Luftfahrt not, sondern auch im Schie-

kehr« stellte eine Schweizer Delegation den hei-

nenverkehr. Die Projekte »European Train

mischen Eisenbahnverkehr und dessen Finan-

Untern.
größe

Mitarbeiterzahl

Kosten bei Erfassung von … (EU25, in Mrd. EUR)
75 % der Verkehre

100 % der Verkehre

Implemen-

Jährliche

Implemen-

Jährliche

tierung

Folgekosten

tierung

Folgekosten

<10

3,3

2,0

21,0

12,6

Klein

<50

4,3

3,4

21,2

16,6

Mittel

<250

3,4

3,3

13,2

12,8

Groß

>250

Micro

Implementierungs- und

Summe

Folgekosten für die

Audit

1,1

1,1

5,8

5,9

12,1

9,7

61,3

47,9

2,7

1,2

?

?

Sicherheit in der
Lieferkette

[nach: Folgenabschätzung im Auftrag der EU-Kommission: DNV Consulting (2005): Study on the impacts of possible legislation to improve transport security]

> Report 2007/08

Europa

23

> Kosten der Sicherheit

> Kosten zur Absicherung aller Gütertransporte im Sinne einer vorbeugenden
Terrorabwehr bei Implementierung ca.
61,3 Mrd. Euro und Folgekosten jährlich
47,9 Mrd. Euro.
> Kosten für zusätzliche Erfassung der

»Das Europäische Parlament hat seine
Zweifel zum Ausdruck gebracht und die
Pläne von EU-Verkehrskommissar Barrot
zurückgewiesen. Mit Bürokratie und
Placebo-Maßnahmen kann man den
Terror nicht bekämpfen.«
Michael Cramer MdEP, Verkehrspolitischer Sprecher Die Grünen/ EFA im Europäischen Parlament

Binnenverkehre werden auf Verbraucher
umgelegt. Jeder EU-Bürger würde ein-

zierung vor. Ein bemerkenswertes Beispiel dafür,

malig 130 Euro und jährlich 105 Euro

wie Finanzierung durch zielgerichtete Planung

tragen müssen.

in Projekte umgesetzt wird. Für die Verkehrsinfrastrukturfinanzierung hat die Schweiz den

> Von deutschen Flughäfen wurden 2005

so genannten FinöV-Fonds (Bundesbeschluss

rund 45 Mio. Euro für Sicherheitsmaß-

über Bau und Finanzierung von Infrastruk-

nahmen gemäß § 8 LuftsiG aufge-

turvorhaben des öffentlichen Verkehrs) in einer

wendet.

Höhe von 20 Mrd. Euro aufgelegt. Die Mittel für
den FinöV-Fonds stammen aus der Mehrwert-

> Für Sicherheitsauflagen investiert die

steuer, der Mineralölsteuer und der Maut.

Lufthansa Cargo AG p.a. über 80 Mio.
Euro Die Mittel werden u.a. für den

Projekte, die aus dem FinöV-Fonds finanziert

Erwerb technischer Hilfsmittel aufge-

werden:

wendet. Die Gesellschaft operiert mit

> NEAT (Neue Alpentransversalen): 10,6 Mrd.

mehr als 100 Röntgengeräten/ Spreng-

Euro

stoffdetektoren, ca. 2000 Kameras und

> Bahn 2000: 3,8 Mrd. Euro

über 100 Sicherheitsmitarbeitern.

> HGV (Hochgeschwindigkeitsverkehr): 700 Mio. Euro

> Die deutschen Seehäfen investieren zur
Umsetzung der Sicherheitsauflagen für

> ZEB (Zukünftige Entwicklung
Eisenbahn): 2 – 3 Mrd. Euro

Hafenanlagen und Schifffahrt

> Lärmsanierung: 1,5 Mrd. Euro

über 50 Mio. Euro.

Die Mittel aus dem FinöV-Fonds sind
zweckgebunden und können auch nicht
gekürzt werden.

Der
Schweizer Weg:
Ein Finanzierungsfonds für
Verkehrsinfrastruktur,
gespeist aus Mineralölsteuer,
Mehrwertsteuer und Maut.

> Report 2007/08

24

www.verkehrsforum.de

Urbane Mobilität

Nach
Die Europäische Kommission veröffentlichte am
Angaben der
25. September 2007 das Grünbuch mit dem
EU-Kommission
Titel »Hin zu einer neuen Kultur der
leben über 60 Prozent
Mobilität in der Stadt«. Das »Grünbuch
der Bevölkerung in
Stadtverkehr« gehört zu den 21 strategiStädten. 85 Prozent des
schen Prioritäten der EU-Kommission
Bruttoinlandsproduktes
und wurde bereits in der Halbzeitbilanz
der EU werden dort
Weißbuch »Verkehrspolitik 2010«
erwirtschaftet.
thematisiert. Im Herbst 2008 wird
Die Europäische Kommission
dem Grünbuch ein Aktionsplan mit
hat daher Vorschläge zu einer
konkreten, verbindlichen Maßnahnachhaltigen Mobilität in Städten
men folgen.
unterbreitet, um
Wirtschaftlichkeit, Lebensqualität
Städtische Vielfalt
und Umweltbelange zukunftsUm die Mobilität in den Städten zu
fähig zu machen.
verbessern, ist eine solide Finanz-

> Unser Maßnahmenvorschlag

Europäische Union soll:
> Best Practices fördern und verbreiten.
> Grenzwerte/ Normen zu Emissionen
setzen.
> Behörden und Datenbanken vernetzen.
> Forschungsprogramme, z.B. e-Safety
oder i2010 Initiative, voranbringen.
> Europäische und nationale Maßnahmen
evaluieren, z.B. Wirkung der Umweltzonen.
Mitgliedsstaaten sollen:

basis nötig. Die Europäische Union

> Personal qualifizieren.

stellt von 2007 bis 2013 knapp acht

> Politikbereiche Planung, Umwelt,

Mrd. Euro zur Verfügung. Das sind für
die gut 50 Großstädte in Europa je
5,7 Mio. Euro jährlich. Jedoch allein in
Deutschland gibt es mehr als 188 Städte
mit über 50.000 Einwohnern. Dies verdeutlicht die Diskrepanz zwischen dem Anspruch der EU an eine neue Mobilitätskultur
und den finanziellen Möglichkeiten.

Verkehr und Wirtschaft integrieren.
> Fußgänger - Rad- und Wirtschaftsverkehr in Verkehrsplanung einbeziehen.
> Stadtlogistik bei der Infrastrukturplanung einbeziehen (konsolidierte
Anlieferungs- und Ladezeiten).

> Report 2007/08

Mobilität

25

> Dynamische Verkehrsinformations- und
leitsysteme als Verknüpfungspunkte von
Individualverkehr und öffentlichen
Verkehr schaffen.
> Bewusstsein für Verkehrsmittelwahl bei

»Das Grünbuch zur städtischen Mobilität
öffnet eine breite Diskussion und soll
Anstoß zur Entwicklung eines
,Werkzeugkastens’ geben, auf den
die Städte zurückgreifen können.«

den Bürgern schärfen.
Jacques Barrot, Vizepräsident, Kommissar für Verkehr der Europäischen Kommission

Verkehrswirtschaft soll:
> Energieeffizienz durch technische
Lösungen steigern.
> betriebliches Mobilitätsmanagement
fördern.
> Technologieentwicklung für Stadtver-

Es gibt keine einheitliche europäische Stadt,
sondern eine durchaus gewünschte Vielfalt. Die
europäischen Städte unterscheiden sich in ihren
Lebensräumen und -stilen, Stadtentwicklungskonzepten, Finanzausstattung, politischer und

kehr/ Null-Emissions-Fahrzeuge

administrativer Struktur und der Stadt-Umland-

forcieren.

Beziehung.
Die Städte Europas stehen untereinander im
Wettbewerb um Einwohner und Unternehmensansiedelungen. Die Städte bemühen sich
aus Eigeninteresse heraus um eine optimale
Mobilitätskultur, ausgerichtet an ihren Bedürfnissen. So sollten generelle Maßnahmen nicht

> Report 2007/08

www.verkehrsforum.de

26

aus Europa verordnet, sondern die Eigen-

beschaffenden Nutzfahrzeuge über 3,5 t soll

initiative der Kommunen gefördert werden.

dem Emissionsstandard EEV (Environmentally
Enhanced Vehicles) entsprechen. Das kann sogar

Ziele des Grünbuchs

für kommunale Unternehmen den Investitions-

Trotz der Unterschiede sind nach Meinung der

bestand gefährden.

EU-Kommission die europäischen Städte mit
ähnlichen Problemen konfrontiert, wie etwa

Maßnahmen zur Verbesserung von Personen-

Verkehrsstaus, Luftverschmutzung und Straßen-

und Güterverkehr in den Städten dürfen die

verkehrssicherheit. Laut EU-Kommission entfal-

betroffenen Kommunen nicht überfordern und

CO2-

müssen vor Ort entschieden werden. So kann

Emissionen und 70 Prozent der Emissionen son-

sichergestellt werden, dass Städte und Gemein-

stiger Schadstoffe im Straßenverkehr. Ein Drittel

den mit der nötigen lokalen Kenntnis maß-

der tödlichen Unfälle ereignet sich mittlerweile

stabsgerechte Lösungen umsetzen. Der Staat

in Stadtgebieten. Fünf Hauptaspekte themati-

muss hierbei diese Maßnahmen finanziell und

siert die EU-Kommission daher im Grünbuch:

administrativ unterstützen.

len auf den Nahverkehr 40 Prozent der

> Flüssiger Verkehr,
> grünere Städte,

Wirtschaft integrieren

> intelligenter-, zugänglicher- und sicherer

Die deutsche Wirtschaft begleitet die städtische

Nahverkehr.

Mobilität mit vielen Initiativen und hat vorbildli-

Das Deutsche Verkehrsforum unterstützt die

che Angebote etabliert, die international als

grundsätzlichen Ziele des Grünbuchs, sieht aber

Best Practice anerkannt sind. Diese unterneh-

einige der darin enthaltenen Regelungsvor-

merische Innovationskraft darf nicht durch

schläge kritisch. So können einige dieser

Reglementierungen eingeschränkt werden, in-

Maßnahmen das Subsidiaritätsprinzip unterlau-

dem das Grünbuch Stadtverkehr genaue Be-

fen und in kostenträchtige Maßnahmen enden.

stimmungen zu Fahrzeugen oder technischen
Ausstattungen vorschreibt. Damit würden

Subsidiarität bewahren

andere Möglichkeiten ausgeschlossen. Vielmehr

Bei einer staatlich zu lösenden Aufgabe sind zu-

muss durch Anreizsysteme die Innovationskraft

erst und im Zweifel die untergeordneten, lokalen

gefördert werden. Die EU soll an dieser Stelle

Instanzen wie Kommunen für die Umsetzung

das Ziel festlegen, wie etwa Abgasgrenzwerte.

zuständig, während übergeordnete Instanzen

Den innovativsten Weg dorthin finden die

zurücktreten – so will es das Subsidiaritätsprin-

Unternehmen im Wettbewerb.

zip. Potenzielle Gefahren, dass dieses Prinzip
unterlaufen wird, sind in einigen Vorschlägen

Klare Aufgabenverteilung

des Grünbuchs deutlich zu erkennen. Ein Bei-

Die Maßnahmen aus dem Grünbuch Stadtver-

spiel: Mindestens 25 Prozent der jährlich neu zu

kehr müssen bei den drei beteiligten Akteuren –

> Report 2007/08

Mobilität

27

> Unser Fazit

> Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips:
Städte und Gemeinden müssen selbst
über die Maßnahmen entscheiden, mit
denen sie ihre Ziele im Rahmen der vorhandenen Mittel erreichen.
> EU und Mitgliedsstaaten müssen Prozess

»Wir müssen verstärkt über Konzepte zur
Verkehrsvermeidung nachdenken.
Gerade in den Städten stellt sich aber
auch die Frage der sozialen Gerechtigkeit.
Mobilität muss für alle Menschen
bezahlbar bleiben.«
Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

positiv flankieren und den notwendigen
Rahmen setzen, ohne die kommunale

Europäische Union, Kommunen und Wirtschaft

Kompetenz zu bescheiden.

– eindeutig an ihren Zuständigkeiten ausgerichtet werden.

> Die Wirtschaft muss sich aktiv in den

> Die EU muss Rahmen setzen, Netzwerke

Stadtverkehr einbringen, wo sie einen

knüpfen, Informationen transparent machen,

Markt findet. Jedes Angebot braucht

Forschung unterstützen, Standards europa-

Nachfrage.

weit harmonisieren und Behörden vernetzen.
> Die Städte und Kommunen müssen die

> Die Bürger sind gefordert, sich im Stadt-

Städte selbst
können am besten
beurteilen, welche Lösung
für sie am ehesten geeignet ist
und ihren Besonderheiten
Rechnung trägt.

Infrastrukturnutzung optimieren, Nut-

verkehr über das vorhandene Spektrum

zervielfalt berücksichtigen, Logistik

an Mobilitätsalternativen zu informieren

begleiten, Versorgung gewährlei-

und ihre Nutzung zu prüfen.

sten.
> Die Verkehrswirtschaft muss Fahrzeugauslastung erhöhen, Routen
optimieren, Umweltbilanz als Wettbewerbsvorteil herausstellen, Umwelttechnologien entwickeln.

> Report 2007/08

28

www.verkehrsforum.de

Mehrwert durch
Telematik

Europa steht
Schon seit 1999 begleitet das Deutsche Verin der Pflicht,
kehrsforum das Thema »Elektronische
unterschiedliche
LKW-Maut« mit der Aussage: »Maut muss
Telematiksysteme im
Mehrwert haben«. Es forderte eine
Verkehrsbereich zu harmoerweiterte Onboard-Unit (OBU) für das
nisieren. Vor allem bei der
deutsche Mautsystem, mit dem so
Mauterhebung benötigen die
genannte telematikgestützte MehrVerkehrsteilnehmer
wertdienste über Infrastruktur und
Barrierefreiheit.
Endgeräte des Mautsystems nutzbar
Mautsysteme sind außerdem
werden.
eine ideale Plattform
für telematikgestützte
EFC
Mehrwertdienste.
Die Direktive 2004/52/EC des EuroDas Strategiepapier des
päischen Parlaments und des Rates
Deutschen Verkehrsforums
vom 29. April 2004 über die Inter»Der Weg zur
operabilität elektronischer MautsyInteroperabilität elektronischer
steme bildet die Plattform für EFC
Mautsysteme in Europa« zeigt
(Electronic Fee Collection). Darin werdiese Möglichkeiten.
den die wichtigsten Mindeststandards
und Anforderungen festgelegt, wie
etwa Satellitenortung, Mobilfunkstandards GSM/ GPS oder Microwellentechnik. Neben den technischen Rahmenbedingungen gibt es auch Anforderungen an

> Handlungsbedarf

> Mittelfristig müssen bilaterale Übergangslösungen auf Basis europäischer
Standards geschaffen werden.
> Prüfung von Geschäftsmodellen für ein
europäisches Mautsystem, die rentabel
und umsetzbar sind.
> Um in der Zeit nach Abbau der Handelsbarrieren keine neuen Kosten entstehen
zu lassen, müssen alle Beteiligten ihre
Kosten für Mautroaming gering halten.
> Vorbereitung auf den Massenmarkt
durch technische und prozessuale
Schnittstellen auf Betreiberseite.
> Einvernehmliches Grundverständnis,
dass die hoheitliche national ausgerichtete Mauterhebung Vorrang vor Entwicklung von Interoperabilität und
Mehrwertdiensten hat.
> Sicherung der Akzeptanz des EFC hinsichtlich Datenschutz, Privacy, Daten-

die Endgeräte in den Fahrzeugen, One-Stop-

sicherheit, Integrety und Manipulations-

Shop für Infrastrukturnutzer, Vernetzung von

sicherheit.

Diensten und den Fortbestand der nationalen

> Report 2007/08

Telematik

29

> Gezielte Forschungsförderung und
Begleitung von Pilotprojekten.
> Für die mit dem EFC verbundenen Abrechnungsverfahren und Zahlungsverkehre müssen EU-weite rechtliche

»Deutschland muss seine Erfahrung aus
der satellitengestützten Verkehrslenkung
und der elektronischen Maut in Europa
aktiv einbringen und damit seine Position
als ,Frontrunner’ im Telematikbereich
stärken.«

Rahmen und gemeinsame Standards/
Sicherheitskriterien geschaffen werden.

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Zeidler, Präsident des Präsidialrats DEKRA e.V.

> Die Politik muss EFC so gestalten, dass
Mautdienste eindeutig beschrieben wer-

Hoheit über das Gebührensystem. Bereits heute

den und die Industrie Anwendungen/

erfüllt das deutsche Mauterhebungssystem die

Schnittstellen ebenso eindeutig gestalten

Anforderungen der EU an eine interoperable

kann. Weiterhin müssen bei der System-

Plattform. Deutschland befindet sich damit in

entscheidung Schnittstellen eingefordert

einer technologischen »Pole-Position«, die aus-

und die Datenbasis zur Nutzung von

gebaut werden muss.

Verkehrsinformationsdiensten geschaffen werden.
> Akteure müssen eine hohe Kostendiszi-

Die EU hat mit ihrer Direktive einen Grundstein
zu einem europäischen EFC-System gelegt. In

plin bewahren, um deutliche Mehrbelas-

einem zweiten Schritt muss sie die technischen,

tungen für die Nutzer zu vermeiden und

organisatorischen und rechtlichen Unterschiede

einen Mehrwert anbieten, um die

der jeweiligen Mitgliedsstaaten harmonisieren.

Akzeptanz für das System zu erreichen.

Der geplante EU-Zeitplan bis 2010 ist zwar ambitioniert, aber auch notwendig insbesondere
vor dem Hintergrund der Zuwachsraten im

> Report 2007/08

www.verkehrsforum.de

30

Mehrwertdienste durch
Verkehrstelematik
> Versicherungen
Ortung nach Diebstahl, Ladungsverfolgung, Stilllegung des Fahrzeugs
> Straßenbetreiber
Verkehrslagebild, Verkehrssteuerung,
Statistiken/ Prognosen
> Serviceprovider
Entertainment (Point of Interest),
Schrift- Bildkommunikation
> Fahrzeughersteller
Ferndiagnose, Fahrzeugsteuerung, Fernwartung, Assistance

Die Einigung auf ein gemeinsames EFC-Modell

> Spediteure

bedeutet für das Transportgewerbe eine erheb-

Flottenmanagement (Auftragsverfolgung,

liche Erleichterung, wenn eine solche Plattform

Fahrzeug / Fahrerstatus), bidirektionale

einmal europaweit etabliert ist und einen »One-

Datensammlung -übertragung, Zu-

Stop-Shop« ermöglicht. Ein Transportunterneh-

fahrtskontrolle

men muss sich dann nicht mehr mit den von

> Verkehrsleitzentralen

einander abweichenden Details der nationalen

Verkehrslagebild, Verkehrsflussinfor-

Maut-Systeme auseinandersetzen, mit verschie-

mationen, Auslastung der Straße

denen Mauterhebern Verträge schließen, unter-

> Behörden

schiedliche Zahlungstermine handhaben und

Mauterhebung, Gesetzesüberwachung,

unterschiedliche Mautgebühren sowie Rabatt-

Gefahrgutverfolgung, Verkehrsfluss-

regelungen kennen.

steuerung, Sonderverkehrsüberwachung
Ein harmonisierter Zahlungsverkehr ist die Basis
für das EFC. Eine korrekte und transparente AbPersonen- und Güterstraßenverkehr innerhalb

wicklung des Zahlungsverkehrs ist dabei die

der nächsten Jahre.

große Herausforderung. Die EU verlangt von
den Finanzinstituten die Umsetzung einheitlicher

Hindernisse liegen vor allem in den stark unter-

europäischer Zahlungsbedingungen. Für die

schiedlichen Strukturen der einzelnen nationa-

Mauterhebung bringt das erhebliche Vorteile

len Systeme. Wichtige Fragen für die Verein-

mit sich:

heitlichung der Prozesse sind u.a. die Umsatz-

> Verringerung der Kosten im grenzüberschrei-

steuerrelevanz, das Eigentum an OBU und
Mautinfrastrukur, die privatwirtschaftliche oder
staatliche Mautfestlegung – Faktoren, die derzeit noch in den einzelnen Mitgliedsstaaten
stark voneinander abweichen.

tenden Zahlungsverkehr,
> einheitliche rechtliche und zeitliche Vorgaben
für Kunden,
> europaweite Auswahl an Zahlungsverkehrsdienstleistern bzw. Banken.

> Report 2007/08

Telematik

31

Jetzt
den Rechtsrahmen für
Mehrwertdienste
setzen, damit
das deutsche System
auf dem europäischen Markt
Fuß fassen kann.

Die Interoperabilität der unterschiedlichen
Mautsysteme erhöht die Möglichkeiten
für die Anwendung von Mehrwertdiensten. Entweder können diese
Dienste direkt an die Mauterfassung
oder Ortung anknüpfen oder direkt
die vorhandene Hardware kostensenkend mitnutzen.

Entscheidend ist an dieser Stelle die Offenlegung und Standardisierung der Systemschnittstellen. Dies ermöglicht den Wettbewerb
und reduziert die Kosten für Endgeräte. Mit der

> Rahmenbedingungen für EFC
(EU-Direktive 2004/52/EC)
> EFC muss auf einer oder mehreren der
folgenden Technologien aufsetzen:
Mobilfunkstandard GSM/GPRS,
Satellitenortung, DSRC Mikrowellentechnik (5,8 GHz).
> Verfügbarkeit interoperabler Geräte für
»interessierte Nutzer«.
> Einheitlicher europäischer Mautdienst
im Sinne eines »One-Stop-Shop«.

OBU des deutschen Mautsystems steht bereits
heute eine integrierte Hardware zur Verfügung,

»Durch die Vernetzung der Infrastruktur
mit dem Automobil können innovative
Mehrwertdienste, wie z.B. digitale
Verkehrsinformationen oder eCall-Notruf,
realisiert werden. Die Voraussetzung
dafür sind allerdings EU-Standards und
einheitliche Schnittstellen.«
Ulrich Klaus Becker, Vizepräsident für Verkehr des Allgemeinen Deutschen Automobil-Club
Stellv. Vorsitzender des ADAC Schleswig-Holstein e.V.

die sowohl mit GPS/GSM als auch mit
Microwellen-Lösungen kommunizieren kann.
Die Offenlegung der Schnittstellen von Maut-

> Nutzbarkeit des fahrzeugseitigen
Gerätes für weitere Dienste.

systemen wird es künftig möglich machen,
Softwarelösungen zur Mauterhebung in vorhandene Hardware einzuspeisen.

> Fortbestand der nationalen Hoheit über
das Gebührensystem.

Ein europäisches Mautsystem mit Informationsund Kommunikationsdiensten kann der Trans-

> Seit 1. Januar 2007 dürfen nur noch

portwirtschaft und ihren Endkunden einen

interoperable Systeme eingeführt wer-

großen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Es

den, Migrationsweg der vorhandenen

könnte ein Instrument der Standortsicherung

Systeme wird bis Ende 2009 geprüft.

für Europa werden.

> Report 2007/08

32

www.verkehrsforum.de

Kommunikation
und Medien

Das
Um die Wahrnehmung des Deutschen VerkehrsJahr 2007
forums bei den relevanten Zielgruppen herstand im Zeichen
auszufinden, haben wir zunächst eine Zielder Neukonzeption
gruppenbefragung durchgeführt. Die
unserer PresseErgebnisse:
und Öffentlichkeitsarbeit.
> Mitglieder
Durch ein langfristiges
Die Mitglieder assoziieren mit dem
Kommunikationskonzept
Deutschen Verkehrsforum Attribute
soll in den Medien und der
wie »kompetent«, »übergreifend«,
Öffentlichkeit eine höhere
»objektiv«. Für 74 Prozent ist das
Resonanz erzielt sowie der
»Networking« ein besonders wichtiMitgliederservice verbessert
ger Aspekt ihrer Mitgliedschaft.
werden. Mit Unterstützung einer
58 Prozent sehen in der politischen
PR-Agentur hat das Deutsche
Interessenvertretung einen weiteren
Verkehrsforum seine Medienwelt,
Grund.
deren Optik und die inhaltliche
> Bundestagsabgeordnete
Struktur neu gestaltet.
Das Deutsche Verkehrsforum ist die

Verkehrsforum Experte in verkehrspolitischen

häufigste Nennung bei der Frage

fender Wirtschaftsverband hat das Verkehrs-

Fragen. Die größte Stärke ist der verkehrsträgerund interessenübergreifende Ansatz mit einer
großen inhaltlichen Bandbreite.
> Medien
Für die Medien zählt das Deutsche Verkehrsforum im verkehrspolitischen Bereich neben
ADAC, VDA und BGL (Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung) zu den
Verbänden, die von den Redakteuren am zweithäufigsten genannt wurden. Knapp 65 Prozent
der befragten Journalisten sehen das Verkehrsforum als Experten für verkehrspolitische Fragen.

Stärken stärken
Als anerkannter Experte in verkehrspolitischen
Fragen und neutraler, verkehrsträgerübergrei-

nach Verbänden im verkehrspoliti-

forum im vergangenen Jahr die öffentliche

schen Bereich, die im öffentlichen

Wahrnehmung gesteigert und die mediale

Meinungsbildungsprozess eine wichti-

Präsenz beträchtlich erhöht. Auch der Service für

ge Rolle spielen. Für 92 Prozent der

die Mitglieder wurde verbessert, indem die

befragten Abgeordneten ist das Deutsche

Mitgliedsunternehmen aktuelle Informationen

> Report 2007/08

Kommunikation

33

und Veröffentlichungen aus Politik, Wirtschaft
und in eigener Sache immer häufiger exklusiv
und zeitnah erhalten. Ebenso wurde eine
attraktive Präsentation der Mitgliedsunternehmen im Internet geschaffen.

Ergebnisse
So haben wir den Relaunch von CI / CD des
Web-Auftritts sowie die visuelle und inhaltliche
Anpassung unserer Publikationen umgesetzt:
> Web-Auftritt: Relaunch unseres neu entwickelten Web-Auftritts am 1. Oktober 2007.
Struktur, Text und Inhalte wurden komplett
überarbeitet. Ergebnis: bessere Nutzerfreundlichkeit und klare Positionierung zu Schwer-

> Auszüge aus dem
Kommunikationskonzept

punktthemen.
> Newsletter: Erstausgabe des Newsletters im
Juni 2007 zur Messe »transport logistic« in
München. Der einstige InfoLetter wurde um-

> Stärkung unserer positiven Imagefaktoren.

benannt in »ForumVerkehr«. Er zeichnet sich
aus durch Aufteilung in politische und wirtschaftliche Rubriken, thematische Aufberei-

> Einheitliches Erscheinungsbild der

tung von Fremdbeiträgen, Pressespiegel und

Medien und Publikationen, wie z.B.

ein komplett neues Layout. Dadurch errei-

Internetauftritt, Pressemitteilungen,

chen wir bessere Übersichtlichkeit und kon-

Newsletter.

krete Positionierung des Deutschen Verkehrsforums zu den jeweiligen Themenkomplexen.

> Verbesserung des Mitgliedergenius

> Jahresbericht: Klare Trennung von Informa-

Mitgliedermailings zu aktuellen

tionen und Berichtsfunktion. Themenbezoge-

Themen, Ausbau interner Bereich im

ne Aufbereitung der Aktivitäten, Ziele und

Internet, Einbindung im Newsletter.

Ergebnisse im deutschen und europäischen

Die
Kommunikationsfreundliches Layout und ansprechenmaßnahmen zielen
des Design.
darauf ab, langfristig eine
> Logo: Im Rahmen des neuen CD
hohe Wahrnehmung in der
wurde das Logo im Oktober 2007
Öffentlichkeit zu erreichen
überarbeitet.
und die Mitgliederbindung
> Medienpräsenz: 2007 deutlich
zu stärken.
höher. Ergebnis: über 75 Beiträge in
Kontext. Ergebnis: klare Strukturen, leser-

> Ausbau des Bekanntheitsgrads durch
Platzierung von Namensartikeln,
höhere Frequenz der Pressemitteilungen
und Hintergrundgespräche.

der überregionalen Presse und in der
Fachpresse. (Vorjahr: ca. 20)

> Report 2007/08

34

www.verkehrsforum.de

Chronik
2007/2008

März

Hamburg; Prof. Peter Klaus, Lehrstuhl für Be-

> Sitzung der Arbeitsgruppe »Security«

triebswirtschaftslehre, insbesondere Logistik der

des Lenkungskreises ,Güterverkehr’ im

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürn-

Deutschen Verkehrsforum unter Leitung

berg, Nürnberg; Armin Riedl, Geschäftsführer

seines Vorsitzenden, Hans-Jörg Hager, Vorsit-

Kombiverkehr Deutsche Gesellschaft für kombi-

zender des Vorstandes Schenker Deutschland

nierten Güterverkehr mbH & Co. KG, Frank-

AG und Mitglied des Vorstandes Schenker AG,

furt/Main.

Kelsterbach; in Berlin. Vortragende waren
Klaus Bieber, Deputy Head of Department,

> Sitzung des Lenkungskreises ,Güter-

Maritim Security Germanischer Lloyd AG,

verkehr’ unter Leitung seines Vorsitzenden

Hamburg; Florian Haacke, Senior Expert Cor-

Hans-Jörg Hager in Berlin. Vortragende waren

porate Security Deutsche Post World Net, Bonn.

Michael Harting, Ständiger Vertreter des Abteilungsleiters Eisenbahnen im Bundesministerium

> Parlamentarischer Abend der Parla-

für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Bonn;

mentsgruppe Schienenverkehr im Deut-

Wolfgang Kahlert, Oberfinanzdirektion Nürn-

schen Bundestag zum Thema »Entwick-

berg, Nürnberg; Dieter Schoch, DaimlerChrysler

lung und Perspektiven des Kombinierten

AG, Stuttgart; Hans-Peter Teufers, Bundesver-

Verkehrs« in Berlin unter Leitung des Vorsit-

band Internaterionaler Express- u. Kurierdienste

zenden des Ausschusses für Verkehr, Bau und

e.V., Berlin; Harald Zielinski, Head of Security

Stadtentwicklung Dr. Klaus W. Lippold MdB. Vor-

and Risk Prevention Management Lufthansa

tragende waren Dr. Stefan Behn, Mitglied des

Cargo AG, Frankfurt/Main.

Vorstandes Hamburger Hafen und Logistik AG,

[l.] Die Experten: Prof.
Klaus, Dr. Behn,
Dr. Lippold, Riedl
[r.] v. l.: Hager (Schenker
AG), Harting (BMVBS)

> Report 2007/08

Chronik

35

> Sitzung des Lenkungskreises ,Schie-

kehrsforums unter Leitung seines Vorsitzenden

nenverkehr’ im Deutschen Verkehrsforum

Prof. Dr. Gerhard Zeidler, Präsident des Präsidial-

unter Leitung seines Vorsitzenden Dr. Otto

rats DEKRA e.V., Stuttgart. Vortragende waren

Wiesheu, Vorstand Wirtschaft und Politik bei

Michael Blum, Dornier Consulting GmbH, Leiter

der Deutschen Bahn AG, Berlin. Vortragende

der Geschäftsstelle Berlin; Armin Fettinger,

waren Dr. Florian Eck, Stellv. Geschäftsführer

Steria Mummert Consulting AG, Langen; Hans-

Deutsches Verkehrsforum, Berlin; Dr. Michael

Jürgen Mäurer, Leiter Entwicklung Prüftechnik

Schröder, TIM CONSULT GmbH, Mannheim.

DEKRA Automobil GmbH, Stuttgart; Markus
Wartha, Power Providing GmbH, Augsburg.

April

> 46. Sitzung des Präsidiums des Deut-

> Sitzung des Lenkungskreises ,Straßen-

schen Verkehrsforums unter Leitung seines

verkehr’ im Deutschen Verkehrsforum unter

Vorsitzenden Wilhelm Bonse-Geuking, BP plc.,

Leitung seines Vorsitzenden, Prof. Dr. Bernd Gott-

Bochum; mit den Präsidiumsmitgliedern Detthold Aden, Vorsitzender des Vorstandes BLG
Logistics Group AG & Co. KG, Bremen; Dr. Klaus
Baur, Vorsitzender der Geschäftsführung Bombardier Transportation GmbH, Berlin; Dr. Wilhelm
Bender, Vorsitzender des Vorstandes Fraport
AG, Frankfurt/Main; Hans-Jörg Hager, Ewald
Kaiser, Mitglied der Geschäftsleitung Kühne +
Nagel International AG, Schindellegi (CH); Dr.
Carsten Kreklau, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Deutschen

schalk, Präsident des Verbandes der Automobil-

Industrie e.V., Berlin; Dr. Peter E. Kruse, Sonder-

industrie e.V., Frankfurt/Main. Vortragende

beauftragter des Vorstandsvorsitzenden der

waren Dr. Barbara Hendricks MdB, Parlamen-

Deutschen Post AG, Bonn; Wolfgang Mayr-

tarische Staatssekretärin beim Bundesminister

huber, Vorsitzender des Vorstandes Deutsche

der Finanzen; Ambro Smit, Leiter der Abteilung

Lufthansa AG, Frankfurt/Main; Dr. Hartmut Meh-

Technik, Niederländischer Transport und Logis-

dorn, Vorsitzender des Vorstandes Deutsche

tik-Verband TLN; Rolf Telljohann, Produktmana-

Bahn AG, Berlin; Prof. Dr. Martin Rohr, Mitglied

ger System Alliance Hellmann Worldwide Lo-

des Vorstands HOCHTIEF AG, Essen; Hans M.

gistics, Osnabrück; Dr. Jörg Wagner, Unterab-

Schabert, Vorsitzender des Bereichsvorstands

teilungsleiter Straßenverkehr, Bundesministe-

Siemens AG Transportation Systems, Erlangen;

[l.] v. l.: Parl. Sts. Dr. Hen-

rium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung,

Dr. Otto Wiesheu; Prof. Dr. Gerhard Zeidler,

dricks MdB, Prof. Dr.

Bonn; Oliver Wittke MdL, Minister für Bauen

Präsident des Präsidialrats DEKRA e.V., Stuttgart

Gottschalk (VDA), Wittke

und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen,

sowie Thomas Hailer, Geschäftsführer des

(Verkehrsminister Nord-

Düsseldorf.

Deutschen Verkehrsforums, Berlin; und Dr.

rhein-Westfalen)

Florian Eck.
> Sitzung des Lenkungskreises ,Telematik/Telekommunikation’ des Deutschen Ver-

> Report 2007/08

www.verkehrsforum.de

36

> 23. Mitgliederversammlung unter Leitung

der Johann Wolfgang Goethe Universität, Frank-

des Vorsitzenden des Präsidiums des Deutschen

furt/Main. Die anschließende Diskussion mode-

Verkehrsforums, Wilhelm Bonse-Geuking, in

rierte Rainer Schätzlein vom Deutschen Ver-

Berlin. Den Festvortrag hielt Bundesminister

kehrsforum.

Juni
> Forum des Deutsches Verkehrsforums
»Supply Chain Security: Sicherheitsgewinn oder Kostentreiber?« anlässlich der
Peer Steinbrück. Die anschließende Diskussion

,transport logistic 2007’ in München unter Lei-

mit Detthold Aden, Wolfgang Mayrhuber, Dr.

tung von Präsidiumsmitglied Hans-Jörg Hager.

Hartmut Mehdorn, Peter Meyer, Präsident

Vortragende waren Kathleen M. Conway,

[l.] Gute Laune nach der

Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V.,

Attaché, Customs and Border Protection (CBP)

Podiumsdiskussion auf

München; moderierte Birger Nicolai von der

United States Mission to the European Union,

der Mitgliederversamm-

Tageszeitung DIE WELT, Hamburg.

Brüssel; Michael Cramer MdEP, Ausschuss für

lung: Bonse-Geuking,

Verkehr und Fremdenverkehr im Europäischen

Aden, Mayrhuber, Stein-

Parlament, Brüssel; Harry Mohns, Geschäftsfüh-

brück, Mehdorn und

Mai

Meyer

> Parlamentarischer Abend des Deutschen Verkehrsforums zum Thema »Sing-

[r.o.] v. l.: Lauer (Deutsche

le European Sky – Weichenstellung für

Lufthansa), Dr. Lippold

die Deutsche Flugsicherung« in Berlin

MdB, Schmidt (BMVBS),

unter Leitung des Vorsitzenden des Präsidiums

Kaden (Deutsche

Wilhelm Bonse-Geuking. Vortragende waren

Flugsicherung), Prof. Dr.

Dieter Kaden, Vorsitzender der Geschäftsfüh-

Wieland (J.W. Goethe

rung DFS Deutsche Flugsicherung GmbH,

Universität, Frank-

Langen; Stefan H. Lauer, Vorstand Aviation Ser-

furt/Main)

vices and Human Resources der Deutschen

rer MSC Gate Bremerhaven GmbH & Co. KG,

Lufthansa AG, Frankfurt/Main; Dr. Klaus W. Lip-

Bremerhaven; Kai Sonnberg, Leiter Marketing &

[r.u.] v. l.: Cramer MdEP,

pold MdB, Prof. Dr. Joachim Wieland, Institut

Verkauf Transit Transport Flensburg GmbH &

Hager (Schenker AG)

für Öffentliches Recht, Finanz- und Steuerrecht

Co. KG, Osterrönfeld; Harald Zielinski, Head of

> Report 2007/08

Chronik

37

Security and Risk Prevention Management

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen; Dorothée

Lufthansa Cargo AG, Frankfurt/Main. Die an-

Menzner MdB, Verkehrspolitische Sprecherin

schließende Diskussion moderierte Dr. Florian

der Fraktion Die Linke. Das Deutsche Verkehrs-

Eck vom Deutschen Verkehrsforum.

forum wurde von Geschäftsführer Thomas
Hailer und der Pressesprecherin Ingrid Kudirka

> Forum des Deutschen Verkehrsforums

vertreten. Gespräche und Vorträge wurden

»Welche Logistikstrategie braucht Deutsch-

geführt mit: Dr. Klaus Baur, Vorsitzender der

land?« anlässlich der ‚transport logistic 2007'

Geschäftsführung Bombardier Transportation

in München unter Leitung von Präsidiumsmit-

GmbH Deutschland, Berlin; Alfred Ruckstuhl,

glied Detthold Aden. Vortragende waren Albert

Geschäftsführer und Konzernverantwortlicher

Blum, Leiter Verkehrswesen, Logistik der BSH

Bombardier Transportation Schweiz; Peter

Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, Mün-

Spuhler, Präsident des Verwaltungsrates der

chen; Alfred Kolb, Aufsichtsratsvorsitzender An-

Stadler Rail AG, Bussnang; Franz Brun, Natio-

dreas Schmid Logistik AG, Gersthofen; Bernhard

nalrat CVP, Präsident der Kommission für

Schnittger, Hauptverwaltungsrat in der GD TREN,

Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) des

G.3, der Europäischen Kommission, Brüssel; und

Nationalrates (Delegationsleiter); Thomas Pfiste-

Johannes Wieczorek, Leiter Referat Güterver-

rer, Ständerat FDP, Präsident der Kommission

kehr und Logistik, Bundesministerium für Verkehr,

für Verkehr und Fernmeldewesen des Stände-

Bau und Stadtentwicklung, Berlin. Moderiert

rates, Aarau; Max Friedli, Direktor Bundesamt

wurde die Veranstaltung von Thomas Hailer,

für Verkehr BAV, Bern; Dr. Arnold Berndt,

[l.] v. l.: Kolb (A. Schmid

Geschäftsführer des Deutschen Verkehrsfo-

Sektionschef Güterverkehr, Raymond Cron,

Logistik AG), Aden (BLG

rums.

Direktor BAZL, Bern; Mathias Tromp, CEO BLS

Logistics),

AG, Bern; Dirk Stahl, Unternehmensleiter BLS
> Informationsreise vom 25. bis 27. Juni

Cargo, Bern; Paul Blumenthal, Leiter Personen-

[r.] v. l.: Blumenthal (SBB),

2007 mit dem Vorstand der Parlaments-

verkehr und Mitglied der Geschäftsleitung der

Hailer (Deutsches Ver-

gruppe Schienenverkehr im Deutschen

SBB, Bern; Kurt Signer, Generalsekretär und

kehrsforum), Hermann

Bundestag in die Schweiz, nach Zürich und

Mitglied der Geschäftsleitung der SBB, Bern;

MdB, Menzner MdB, Dr.

Bern. An der Reise nahmen teil Dr. Klaus Lip-

Franz Kagerbauer, Direktor Züricher Verkehrs-

Lippold MdB, Signer (SBB)

pold MdB; Uwe Beckmeyer MdB, Verkehrspo-

verbund, Zürich.

litischer Sprecher der SPD-Fraktion; Winfried Hermann MdB, Verkehrspolitischer Sprecher der

> Report 2007/08

www.verkehrsforum.de

38

August

> Gründung Arbeitsgruppe ,Kommunika-

> 47. Sitzung des Arbeitsausschusses

tion’ im Deutschen Verkehrsforum unter Lei-

unter Leitung seines Vorsitzenden, Wilhelm

tung von Ingrid Kudirka.

Bonse-Geuking, und den Präsidiumsmitgliedern
Detthold Aden, Dr. Wilhelm Bender, Prof. Dr.
Bernd Gottschalk, Dr. Karsten Kreklau, Dr. Hartmut Mehdorn sowie vom Deutschen Verkehrsforum Thomas Hailer und Dr. Florian Eck.

September
> Sitzung des Lenkungskreises ,Häfen
und Schifffahrt’ unter Leitung seines Vorsitzenden Detthold Aden in Rostock. Vortra-

> Gemeinsames Symposium des Deut-

gende waren Klaus Heitmann, Hauptgeschäfts-

schen Verkehrsforums mit dem VDA

führer des ZDS Zentralverband der deutschen

Verband der Automobilindustrie »Luxus-

Seehafenbetriebe e.V., Hamburg; Senator Ralf

gut Mobilität?« anlässlich der 62. IAA

[l.] v. l.: Törkel (BMVBS),

Nagel, Senator für Wirtschaft und Häfen,

Internationale Automobil-Ausstellung PKW in

Senator Nagel, Aden (BLG

Senator für Justiz und Verfassung, Bremen;

Frankfurt/Main. Vortragende waren Ulrich Klaus

Logistics), Dr. Bauer-

Staatssekretär Sebastian Schröder, Ministerium

Becker, Vizepräsident für Verkehr des Allge-

meister (Rostock Port),

für Verkehr, Bau und Landesentwicklung

meinen Deutschen Automobil-Club und Stellv.

Sts. Schröder

Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin; Bernd

Vorsitzender des ADAC Schleswig-Holstein e.V.,

Törkel, Leiter der Abteilung Wasserstraßen,

Kiel; Dr. Karl Heinz Däke, Präsident des Bund

[r.o.] v. l.: Dr. Eck und

der Steuerzahler e.V., Berlin; Thomas Hailer;

Kudirka (Deutsches Ver-

Winfried Hermann MdB; Stephan Kritzinger,

kehrsforum), Grundmann

Stellv. Geschäftsführer ProgTrans AG, Basel; Dr.

(Deutsche Bauindustrie),

Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer des Mine-

Schöne (Schüßler-Plan),

ralölwirtschaftsverbandes e.V., Hamburg; Dr.

Hailer (Deutsches Ver-

Kunibert Schmidt, Geschäftsführer des Verban-

kehrsforum), Kaspar (IAV),

des der Automobilindustrie e. V. (VDA), Frank-

Majewski (T-Systems),

furt/Main; Thomas Waschke, Leiter Sozialwis-

Kornmann (Bombardier),

senschaftliche Systemforschung Society and

Hoetzel (BLG Logistics)
Schifffahrt im Bundesministerium für Verkehr,
[r.u.] v. l.: Becker (ADAC),

Bau und Stadtentwicklung, Bonn.

Dr. Däke (Bund der
Steuerzahler), Schwenn

> Vorstellung des »10-Eckpunkte-Papiers

(FAZ), Hermann MdB, Dr.

Security« des Deutschen Verkehrsforums im

Picard (Mineralölwirt-

Rahmen eines Parlamentarischen Mittagessens

schaftsverband), Waschke

in Brüssel unter Leitung von Präsidiumsmitglied

(DaimlerChrysler)

Hans-Jörg Hager.

> Report 2007/08

Chronik

39

Technology Research Group der Daimler AG,

rums unter Leitung von Präsidiumsmitglied Dr.

Berlin. Moderiert wurde die Veranstaltung von

Carsten Kreklau. Vortragende waren Dr. Tho-

Kerstin Schwenn, Frankfurter Allgemeine Zei-

mas Becker, Stellv. Geschäftsführer des Verban-

tung, Berlin.

des der Automobilindustrie (VDA), Frankfurt/
Main; Jürgen Illing, Leiter Politische Beziehungen der Deutschen Bahn AG, Berlin; Dr.

Oktober

Hermann J. Klein, Mitglied des Vorstandes Ger-

> Parlamentarischer Abend der Par-

manischer Lloyd AG, Hamburg; Thomas Kropp,

lamentarischen Gruppe Binnenschiff-

Leiter Konzernpolitik, Bevollmächtigter des

fahrt (PGBi) unter Einbeziehung des Deut-

Vorstands Deutsche Lufthansa AG, Berlin; Prof.

schen Verkehrsforums zum Thema »Wachs-

Dr. Barbara Lenz, Leiterin des Instituts für

tum in den Häfen – Potenziale für die

Verkehrsforschung Deutsches Zentrum für Luft-

Binnenschifffahrt« unter Leitung von An-

und Raumfahrt e.V. (DLR), Berlin; Dr. Klaus W.

nette Faße MdB, Tourismuspolitische Sprecherin

Lippold MdB; Staatssekretär Matthias Machnig,

der SPD-Bundestagsfraktion und Sprecherin der
Parlamentarischen Gruppe Binnenschifffahrt im
Deutschen Bundestag, in Berlin. Vortragende
waren Heinrich Ahlers, Präsidiumsmitglied
Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e.V., Cuxhaven; Dr. Rolf Bender, Sprecher
des Vorstandes Häfen und Güterverkehr Köln
AG und Präsident Bundesverband Öffentlicher
Binnenhäfen e.V., Köln; Jörg Hennerkes, Staats-

[l.] Forderte innovative
Konzepte: Faße MdB
[r.o.] Kurz vor der
Veranstaltung: v. l.: Klein
(Germanischer Lloyd),
Dr. Kreklau (BDI),
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz

Hailer (Deutsches Ver-

sekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau

und Reaktorsicherheit, Berlin. Moderiert wurde

kehrsforum),

und Stadtentwicklung, Berlin; Dr. Gunther

die Veranstaltung von Dr. Matthias Müller,

Dr. Lippold MdB,

Jaegers, Präsident Bundesverband der Deut-

Wirtschaftskorrespondent

Dr. Becker (VDA)

schen Binnenschifffahrt e.V. (BDB), Duisburg;

Allgemeinen Zeitung, Berlin.

> Parlamentarischer Abend zum Thema

> Sitzung des Lenkungskreises ,Güter-

Problemlöser für effek-

»Mobilität und Klimaschutz – Perspek-

verkehr’ unter Leitung seines Vorsitzenden

tiven Klimaschutz:

tiven bis 2020« des Deutschen Verkehrsfo-

Hans-Jörg Hager. Vortragende waren Dr. Andreas

Dr. Kreklau (BDI)

der

Frankfurter

[r.u.] Industrie als

> Report 2007/08

www.verkehrsforum.de

40

Baumgart, Strategische Forschung – Risk Mana-

November

gement Germanischer Lloyd AG, Hamburg;

> Parlamentarischer Abend der Parla-

Michael Hagedorn, Partner – Senior Executive

mentsgruppe Schienenverkehr im Deut-

Manager Logistik, Transport und Verkehr bei

schen Bundestag und dem Deutschen

der Steria Mummert Consulting AG, Hamburg;

Verkehrsforum in Berlin zum Thema »Infra-

Staatssekretär Jörg Hennerkes; Ben van Houtte,

struktur für den Schienengüterverkehr -

Abteilungsleiter GD TREN, G.3, Brüssel.

Bedarf, Engpässe, Perspektiven« unter Leitung seines Vorsitzenden Dr. Klaus W. Lippold

> 47. Sitzung des Präsidiums des Deut-

MdB. Vortragende waren Dr. Max Friedli,

schen Verkehrsforums unter Leitung seines

Direktor des BAV Bundesamt für Verkehr der

neu gewählten Vorsitzenden Dr. Wilhelm Ben-

Schweiz, Bern; Achim Großmann MdB, Parla-

der. Teilnehmer waren Detthold Aden, Prof. Dr.

mentarischer Staatssekretär beim Bundes-

Bernd Gottschalk, Hans-Jörg Hager, Ewald

minister für Verkehr, Bau und Stadtentwick-

Kaiser, Dr. Peter E. Kruse, Wolfgang Mayrhuber,

lung, Berlin; Dr. Volker Kefer, Vorsitzender des

Dr. Jörg Mosolf, Geschäftsführender Gesell-

Vorstands DB Netz AG, Frankfurt/Main.

schafter und Sprecher der Geschäftsführung

> Sitzung des Lenkungskreises ,Luftver-

Horst Mosolf GmbH & Co. KG, Kirchheim/Teck;

kehr’ unter Leitung seines Vorsitzenden, Wolf-

Norbert Schüßler, Geschäftsführender Gesell-

gang Mayrhuber, in Berlin. Den Gastvortrag

schafter Schüßler Plan Ingenieurgesellschaft für

hielt Peter Hintze MdB, Parlamentarischer

Bau- und Verkehrswegeplanung mbH, Düssel-

Staatssekretär beim Bundesminister für Wirt-

dorf; Dr. Otto Wiesheu sowie Thomas Hailer

schaft und Technologie, Berlin.

[l.] v. l.: Beckmeyer MdB,

und Dr. Florian Eck. Als Gast nahm Ulrich Klaus

Dr. Bender (Fraport)

Becker vom Allgemeinen Deutschen Auto-

> Parlamentarischer Abend Luftverkehr

mobil-Club e.V., München; teil und wurde in

zum Thema »Klimaschutz im Luftverkehr

[r.] v. l.: Parl. Sts Groß-

das Präsidium gewählt. Im Anschluss an die

– weniger Emissionen, mehr Wettbe-

mann (BMVBS), Dr. Kefer

Sitzung diskutierten die Präsidiumsmitglieder

werbsfähigkeit« in Berlin des Deutschen Ver-

(DB AG), Dr. Lippold MdB,

mit dem Verkehrspolitischen Sprecher der SPD-

kehrsforums unter Leitung des Vorsitzenden des

Dr. Friedli (BAV Schweiz)

Bundestagsfraktion, Uwe Beckmeyer MdB.

Präsidiums, Dr. Wilhelm Bender, und Präsidiumsmitglied Wolfgang Mayrhuber. Vortragende waren Dieter Kaden; Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung Flug-

> Report 2007/08

Chronik

41

und Verkehr Hessisches Landesamt für Straßenund Verkehrswesen, Wiesbaden; Dr. Johannes
Springer, Geschäftsführer Technik Toll Collect
GmbH, Berlin; André Vits, Head of Unit G 4 GD
Informationsgesellschaft und Medien der Europäischen Kommission, Brüssel.
> Praxisdialog für Berufsanfänger und
Nachwuchskräfte des Deutschen Verkehrsforums mit dem Jungen Forum der Deutschen
Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (DVWG)

[l.o.] v. l.: Dr. Bender

zum Thema »Seeverkehrsmarkt der Zu-

(Fraport), Kaden (Deut-

kunft – Anforderungen, Potenziale, Stra-

sche Flugsicherung), Dr.

tegien« in Bremen. Vortragende waren Dr.

Lippold MdB, Dr. Kerkloh

Florian Eck;

Boris Kluge, Junges Forum der

(Flughafen München),

Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesell-

Mayrhuber (Deutsche

schaft, Berlin; Günter Kochan, Hauptabtei-

Lufthansa), Puttfarcken

lungsleiter Logistik Hamburg Südamerikanische

(Airbus)

hafen München GmbH, München; Dr. Klaus W.

Dampfschifffahrts-Gesellschaft KG, Hamburg;

Lippold MdB; Gerhard Puttfarcken, Vorsitzender

Dr. Bernt Mester, Leiter Grundsatzfragen / Ver-

[l.m.] Hoff (Hessischer

der Geschäftsführung der Airbus Deutschland

kehrspolitik BLG Logistics Group AG & Co. KG,

Minister für Bundes- und

GmbH, Hamburg.

Bremen.

Europaangelegenheiten)

> Gemeinsame Sitzung der Lenkungs-

> Gemeinsame Sitzung der Lenkungs-

[l.u.] v. l.: Dr. Springer

kreise ,Straßenverkehr’ und ,Telematik/

kreise ,Bahntechnologie’ und ,Schienen-

(Toll Collect), Dr. Zeidler

Telekommunikation’ im Deutschen Verkehrs-

verkehr’ unter Leitung seiner Vorsitzenden,

(Dekra), Vits (EU-Kom-

forum unter Leitung seiner Vorsitzenden Prof.

Hans M. Schabert und Dr. Otto Wiesheu, in

mission), Riegelhuth

Dr. Bernd Gottschalk und Prof. Dr. Gerhard Zeidler.

Braunschweig. Vortragende waren Uwe Lahl,

(Hessisches Landesamt für

Vortragende waren Björn Dosch, Leiter Ressort

Abteilungsleiter IG – Immissionsschutz und Ver-

Straßenund Verkehrs-

Verkehr im ADAC Allgemeiner Deutscher Auto-

kehr im Bundesministerium für Umwelt, Natur-

wesen), Dosch (ADAC)

mobil-Club e.V., München; Gerd Riegelhuth,

schutz und Reaktorsicherheit, Berlin; Prof. Dr.

Abteilungsleiter Verkehrsmanagement, Betrieb

Karsten Lemmer, Direktor Institut für Verkehrs-

[r.] v. l.: Wiesheu (DB AG),
Hailer (Deutsches
Verkehrsforum), Steiner
(Thales Rail Signalling
Solutions), Dr. Baur (Bombardier), Hoetzel (BLG
Logistics), Schabert (Siemens), Prof. Dr. Lemmer
(Deutsches Zentrum für
Luft- und Raumfahrt)

> Report 2007/08

www.verkehrsforum.de

42

systemtechnik im Deutschen Zentrum für Luft-

> Diskussionsveranstaltung zum Thema

und Raumfahrt e.V., Braunschweig; Armin

»Mobilität und Lebensqualität – Span-

Riedl.

nungsfeld in Europas Städten?« unter
Leitung von Präsidiumsmitglied Ulrich Klaus
Becker, Vizepräsident für Verkehr des ADAC. An

Januar 2008

der Diskussion nahmen teil Jacques Barrot,

> Expertenrunde zum Thema »Sparten-

Vizepräsident der Europäischen Kommission und

gewerkschaften« unter Leitung von Dr. Flo-

Kommissar für Verkehr, Brüssel; Wolfgang

rian Eck. Über die gewerkschaftlichen Organisa-

Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und

tionsformen in Deutschland erörterten Heinz
Brandt, Gruppengeschäftsführer EUROGATE
Gruppe, EUROGATE GmbH & Co KGaA, KG,
Hamburg; Peter Gerber, Bereichsleiter Tarifpolitik
Konzern, Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt/Main;
Martin Isermann, Leiter Personalstrategie, DFS
Deutsche Flugsicherung GmbH, Langen; Hartmut Mekelburg, Arbeitsdirektor, Mitglied des
Vorstands, BLG Logistics Group AG & Co. KG,
Bremen; Michael Müller, Leiter des Bereiches
Personalserviceleistungen, Fraport AG; Frankfurt/

Stadtentwicklung, Berlin; Ingeborg Junge-Reyer,

Main; Thomas Scheidler, Leiter Konzernbereich

Bürgermeisterin und Senatorin für Stadtentwick-

Personal, Flughafen München GmbH, München;

lung, Berlin; Winfried Hermann MdB; Ulrich

Margret Suckale, Vorstand Personal, Deutsche

Homburg, Vorstandsvorsitzender DB Regio AG,

Bahn AG, Frankfurt/Main.

Frankfurt/M.; Dr. Peter E. Kruse; Christian K. Murach, Mitglied der Geschäftsführung der KfW
IPEX-Bank GmbH, Frankfurt/Main. Die Veranstal-

Februar

tung moderierte Kerstin Schwenn, Frankfurter

> 48. Sitzung des Arbeitsausschusses des

Allgemeine Zeitung.

Präsidiums im Deutschen Verkehrsforum unter
Leitung seines Vorsitzenden, Dr. Wilhelm Bender
[r.] Nach der Podiums-

und den Präsidiumsmitgliedern Dr. Carsten

diskussion v. l.: Homburg

Kreklau, Dr. Peter E. Kruse, Dr. Hartmut Mehdorn

(DB Regio), Dr. Kruse

sowie Dr. Florian Eck.

(Deutsche Post AG),
Tiefensee (BMVBS),

> Sitzung des Lenkungskreises ,Luftver-

Becker (ADAC), Barrot

kehr’ unter Leitung seines Vorsitzenden Dr. Wil-

(EU-Komm.), Schwenn

helm Bender. Vortragende waren Ulrich Jung-

(FAZ), Hermann MdB

hanns, Wirtschaftsminister und stellvertretender

(Bündnis 90/Die Grünen),

Ministerpräsident des Landes Brandenburg,

Dr. Eck (Deutsches

Potsdam; und Dr. Michael Haidinger, Chairman

Verkehrsforum)

Rolls-Royce Deutschland, Blankenfelde-Mahlow.

> Report 2007/08

Lenkungskreise, Positionspapiere
2007/2008
Lenkungskreise:

> Arbeitsgruppe Kommunikation:

Die Lenkungskreise entwickeln Stellungnahmen

Ingrid Kudirka, Leiterin Presse- und Öffentlich-

und Positionspapiere und thematisieren aktuel-

keitsarbeit Deutsches Verkehrsforum e.V.

le verkehrspolitische Schwerpunkte. Für die jeweiligen Lenkungskreise waren im Jahr 2007/

Positionspapiere:

2008 verantwortlich:

> Stadtverkehr: Mobilität unterstützen, Wachstum begleiten, Lebensqualität erhalten

> Lenkungskreis ,Bahntechnologie’:

> Zehn Eckpunkte für die sichere Lieferkette:

Hans M. Schabert, Vorsitzender des Bereichs-

Vorhandene Verfahren adaptieren – Binnen-

vorstands Siemens AG Transportation Systems

markt offen halten

Seit Februar 2008 Dr. rer. nat. Hans-Jörg Grund-

> Branchenpapier: Die neue Schallschutz-

mann, CEO Mobility, Siemens AG

verordnung muss die Vorgaben des novellierten

> Lenkungskreis ,Güterverkehr’:

Fluglärmgesetzes umsetzen!

Hans-Jörg Hager, Vorsitzender des Vorstandes

> Branchenpapier zur Einbeziehung des Luft-

Schenker Deutschland AG, Mitglied des Vor-

verkehrs in den Emissionshandel

standes Schenker AG
> Lenkungskreis ,Häfen und Schifffahrt’:

Umfragen:

Detthold Aden, Vorsitzender des Vorstandes BLG

> Zielgruppenbefragung:

Logistics Group AG & Co. KG

Auftraggeber: Deutsches Verkehrsforum

> Lenkungskreis ,Infrastruktur’:

Auftragnehmer: UMPR Ute Middelmann Public

Prof. Dr. -Ing. Martin Rohr, Mitglied des Vor-

Relations GmbH (Veröffentlichung: Juni 2007)

stands HOCHTIEF AG
> Lenkungskreis ,Luftverkehr’:

Parlamentsgruppen:

Wolfgang Mayrhuber, Vorsitzender des Vor-

Das Deutsche Verkehrforum unterstützte in

standes Deutsche Lufthansa AG

2007 folgende interfraktionelle Parlaments-

Seit Oktober Dr. Wilhelm Bender, Vorsitzender

gruppen des Deutschen Bundestages beim

des Vorstandes, Fraport AG

Meinungsaustausch mit Wirtschaft und Wissen-

> Gesprächskreis ,Schienenverkehr’:

schaft:

Dr. Otto Wiesheu, Vorstand Wirtschaft und
Politik, Deutsche Bahn AG

> Parlamentsgruppe Schienverkehr:

> Lenkungskreis ,Straßenverkehr’:

Vorstand: Dr. Klaus W. Lippold MdB; Uwe Beck-

Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident Verband

meyer MdB, Horst Friedrich MdB, Winfried Her-

der Automobilindustrie e.V. (VDA)

mann MdB, Dorothée Menzner MdB, Geschäfts-

Seit Oktober 2007 Ulrich Klaus Becker,

führer: Thomas Hailer

Vizepräsident für Verkehr des ADAC, Stellv.
Vorsitzender des ADAC Schleswig-Holstein e.V.

> Parlamentsgruppe Binnenschifffahrt:

> Lenkungskreis ,Telematik/Telekommuni-

Leitung: Renate Blank MdB, Annette Faße MdB,

kation’:

Michael Goldmann MdB, Peter Hettlich MdB,

Prof. Dr. -Ing. Gerhard Zeidler, Präsident des

Dorothée Menzner MdB

Präsidialrats DEKRA e.V.

Workflow

43

> Report 2007/08

44

www.verkehrsforum.de

Präsidium des
Deutschen Verkehrsforums

Dr. jur. Wilhelm Bender

Wilhelm Bonse-Geuking

(Vorsitzender)
Vorsitzender des Vorstandes
Fraport AG

(Vorsitzender bis August 2007)
Group Vice President
and Senior Advisor BP plc.

Detthold Aden

Dr. Klaus Baur

Ulrich Klaus Becker

Vorsitzender des Vorstandes
BLG Logistics Group AG & Co. KG

Vorsitzender der Geschäftsführung
Bombardier Transportation GmbH
Deutschland

Vizepräsident für Verkehr des Allgemeinen
Deutschen Automobil-Club
Stellv. Vorsitzender des ADAC
Schleswig-Holstein e.V. (ab Oktober 2007)

Dr. Olaf Berlien

Hans-Georg Brinkmann

Dr. Uwe Franke

Vorsitzender des Vorstandes
ThyssenKrupp Technologies AG und
Mitglied des Vorstandes ThyssenKrupp AG

Vorsitzender der Geschäftsleitung
Kühne + Nagel (AG & Co) KG
(ab März 2008)

Vorsitzender des Vorstands
Deutsche BP Aktiengesellschaft
(ab August 2007)

Prof. Dr. Bernd Gottschalk

Dr. Hans-Jörg
Grundmann

Hans-Jörg Hager

Ehrenmitglied
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
(bis Oktober 2007)

CEO Mobility
Siemens AG (ab Februar 2008)

Vorsitzender des Vorstandes
Schenker Deutschland AG
und Mitglied des Vorstandes Schenker AG

Ewald Kaiser

Axel Knobe

Dr. Carsten Kreklau

Mitglied der Geschäftsleitung
Kühne + Nagel International AG
(bis März 2008)

Mitglied des Executive Committee
T-Systems Enterprise Services GmbH,
Sales & Services
(April – Juli 2007)

Mitglied der Hauptgeschäftsführung
Bundesverband
der Deutschen Industrie e.V. (BDI)

> Report 2007/08

Präsidium

45

Dr. Peter E. Kruse

Wolfgang Mayrhuber

Sonderbeauftragter
des Vorstandsvorsitzenden
Deutsche Post AG

Vorsitzender des Vorstandes
Deutsche Lufthansa AG

Dr. Jörg Mosolf

Dr. Erhard Oehm

Andreas Renschler

Geschäftsführender Gesellschafter und
Sprecher der Geschäftsführung
Horst Mosolf GmbH & Co. KG
Internationale Spedition

ADAC-Vizepräsident für Verkehr
und Vorsitzender des
ADAC Hessen-Thüringen
(bis Oktober 2007)

Mitglied des Vorstandes
Daimler AG, Truck Group

Prof. Dr.-Ing. Martin
Rohr

Hans M. Schabert

Norbert Schüßler

Vorsitzender des Bereichsvorstands
Siemens AG Transportation Systems
(bis Frebruar 2008)

Geschäftsführender Gesellschafter
Schüßler Plan Ingenieurgesellschaft für
Bau- und Verkehrswegeplanung mbH

Harald Schütz

Dr. Otto Wiesheu

Matthias Wissmann

Vorsitzender des Gesellschafterausschusses
der TeleOp GmbH, T-Systems Enterprise
Services GmbH, Industry Line Public für die
Deutsche Telekom AG (bis April 2007)

Vorstand Wirtschaft und Politik
Deutsche Bahn AG

Präsident
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
(ab Oktober 2007)

Prof. Dr.-Ing. Gerhard
Zeidler

Dr.-Ing. E.h. Heinz Dürr

Mitglied des Vorstands
HOCHTIEF AG

Präsident des Präsidialrats
DEKRA e.V.

(Ehrenvorsitzender des Präsidiums)
Vorsitzender des Aufsichtsrates Dürr AG

Dr.-Ing. E.h. Hartmut
Mehdorn
Vorsitzender des Vorstandes
Deutsche Bahn AG

> Report 2007/08

46

www.verkehrsforum.de

Mitgliedsunternehmen des
Deutschen Verkehrsforums

A
> AAE Ahaus Alstätter Eisenbahn AG, Mainz
> ABX LOGISTICS (Deutschland) GmbH, Duisburg
> ACE Auto Club Europa e.V., Stuttgart
> ACV Automobil-Club Verkehr Bundesrepublik
Deutschland, Köln
> ADAC e.V., München
> AGES International GmbH & Co. KG, Düsseldorf
> Aicher Bau GmbH, Freilassing
> Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG, Berlin
> ALSTOM LHB GmbH, Salzgitter
> Andreas Schmid Logistik AG, Gersthofen
> Angel Trains International Limited, London
> Arcandor AG, Essen
> ARS Altmann AG, Wolnzach
> A.T. Kearney GmbH, Berlin
> AUDI AG, Ingolstadt
> Autobahn Tank & Rast Holding GmbH, Bonn
B
> BearingPoint GmbH, Frankfurt/M
> Bilfinger Berger AG, Mannheim
> BLG Logistics Group AG & Co. KG, Bremen
> BMW AG, München
> Bochumer Verein Verkehrstechnik GmbH, Bochum
> Boeing International Corporation, Berlin
> Bombardier Transportation GmbH, Berlin
> Booz Allen Hamilton GmbH, Düsseldorf
> bremenports GmbH & Co. KG, Bremen
> Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft e.V. (BTW), Berlin
> BWG Gesellschaft mbH & Co. KG, Butzbach
C
> Carl Schenck AG, Darmstadt
> Commerzbank AG, Frankfurt/M
> CSC Deutschland Solutions GmbH, Wiesbaden
> CTcon GmbH Consulting & Training im Controlling, Düsseldorf
D
> Daimler AG, Stuttgart
> DAKOSY Datenkommunikationssystem AG,
Hamburg
> DEKRA e.V., Stuttgart
> Deutsche Bahn AG, Frankfurt/M
> Deutsche Bank AG, Frankfurt/M
> Deutsche BP AG, Hamburg
> Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt/M
> Deutsche Post AG, Bonn
> DEVK Allgemeine Versicherungs-AG, Köln
> DFDS Tor Line GmbH, Cuxhaven
> DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Langen
> DHL Freight GmbH, Düsseldorf
> DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Köln
> Dornier Consulting GmbH, Friedrichshafen
> Drecker Planungsbüro, Bottrop
> DSV Stuttgart GmbH & Co. KG, Schwieberdingen
> duisport. Duisburger Hafen AG, Duisburg
> DVB Bank AG, Frankfurt/M
> DVV Media Group GmbH, Hamburg
> Dyckerhoff AG, Wiesbaden
E
> EADS Deutschland GmbH, München
> Emch + Berger Holding GmbH, Berlin
> Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart
> ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH,
Fürstenfeldbruck
F
> Fährhafen Sassnitz GmbH, Sassnitz-Neu Mukran
> Fichtner Bauconsulting GmbH, Stuttgart
> Fiege Deutschland GmbH & Co. KG, Greven
> Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH (FBS), Berlin
> Flughafen Hamburg GmbH, Hamburg

> Flughafen Köln/Bonn GmbH, Köln
> Flughafen München GmbH, München
> Flughafen Nürnberg GmbH, Nürnberg
> Flughafen Stuttgart GmbH, Stuttgart
> Fraport AG, Frankfurt/M
G
> GATX Rail Germany GmbH, Hamburg
> GEFCO Deutschland GmbH, Mörfelden-Walldorf
> GeoPost International Management & Development Holding GmbH, Aschaffenburg
> Germanischer Lloyd AG, Hamburg
> GRE-Gauff Rail Engineering GmbH & Co. KG,
Frankfurt/M
> GSG Knape Gleissanierung GmbH, Ismaning
H
> HaCon Ingenieurgesellschaft mbH, Hannover
> Häfen und Güterverkehr Köln AG, Köln
> Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft, Hamburg
> Hamburg Südamerikanische DampfschifffahrtsGesellschaft KG, Hamburg
> Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.,
Berlin
> HBG Hafenbetriebsgesellschaft Wilhelmshaven
mbH, Wilhelmshaven
> Heitkamp Rail GmbH, Herne
> Hellmann Worldwide Logistics GmbH & Co. KG,
Osnabrück
> Hertzog und Partner Management Consultants
GmbH, Hamburg
> HOCHTIEF AG, Essen
> Horst Mosolf GmbH & Co. KG, Kirchheim/Teck
I
> IAV GmbH Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr, Berlin
> IBM GmbH, Stuttgart
> Imperial Logistics International GmbH, Duisburg
J
> JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG,
Wilhelmshaven
> Jeppesen GmbH, Neu-Isenburg
K
> KfW Bankengruppe, Frankfurt/M
> Knorr-Bremse AG, München
> Koehne Unternehmensgruppe, Oberhausen
> KombiConsult GmbH, Frankfurt/M
> Kombiverkehr KG, Frankfurt/M
> Kühne + Nagel (AG & Co.) KG, Hamburg
L
> L.E.K. Consulting GmbH, München
> Leonhard Weiss GmbH & Co. KG, Göppingen
> Linklaters Oppenhoff & Rädler, Berlin
> LNC LogisticNetwork Consultants GmbH, Hannover
> Logplan GmbH, Frankfurt/M
> Lokomotion Gesellschaft für Schienentraktion
mbH, München
M
> Maersk Deutschland A/S & Co. KG, Hamburg
> Magdeburger Hafen GmbH, Magdeburg
> Management Engineers GmbH + Co. KG,
Düsseldorf
> McKinsey & Company, Inc., München
> MetaSystem Deutschland GmbH, München
> MEV Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft mbH,
Mannheim
> Mitteldeutsche Flughafen AG, Leipzig
> MTU Aero Engines GmbH, München
N
> NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT GmbH,
Chemnitz
> NordWestLinie e.V., Voltlage
> North Sea Terminal Bremerhaven GmbH & Co.,
Bremerhaven

O
> OBERMEYER Planen + Beraten GmbH, München
> On Rail GmbH, Mettmann
> OSKAR SCHUNCK AG & Co. KG, München
P
> Plasser & Theurer GmbH, Wien
> Port of Rotterdam, Rotterdam
> PricewaterhouseCoopers AG WPG, Frankfurt/M
R
> Railistics GmbH, Wiesbaden
> RMV Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH,
Hofheim
> RMV Rhein-Mosel Verkehrsges. mbH, Koblenz
> Robert Bosch GmbH, Stuttgart
> Roland Berger Strategy Consultants GmbH,
Düsseldorf
> Rolls-Royce Deutschland Ltd. & Co. KG, Dahlewitz
S
> Sanef, Paris
> Schenker AG, Essen
> Schmid Traffic Service GmbH, Kaarst
> Schnellecke Group AG & Co. KG, Wolfsburg
> Schüßler Plan Ingenieurgesellschaft für Bauund Verkehrswegeplanung mbH, Düsseldorf
> Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft für Bauund Verkehrswegeplanung mbH, Frankfurt/M.
> Seaports of Niedersachsen GmbH, Oldenburg
> Siemens AG, Erlangen
> Sky Eye Transportation Systems GmbH, Braunschweig
> SPIEKERMANN GmbH, Düsseldorf
> Steria Mummert Consulting AG, Münster
T
> Talgo (Deutschland) GmbH, Berlin
> Tchibo Logistik GmbH, Bremen
> TFG Transfracht Internationale Gesellschaft für
kombinierten Güterverkehr mbH & Co. KG,
Frankfurt/M
> Thales Rail Signalling Solutions GmbH, Stuttgart
> Thiel Logistik AG, Luxemburg
> ThyssenKrupp AG, Essen / Düsseldorf
> ThyssenKrupp Transrapid GmbH, Kassel
> Toll Collect GmbH, Berlin
> TransCare AG, Wiesbaden
> TransInvest Holding AG, St. Gallen
> Transrapid International GmbH & Co. KG, Berlin
> T-Systems Enterprise Services GmbH, Frankfurt/M.
> TUIfly GmbH, Hannover
U
> UPS Transport OHG, Neuss
V
> VDA Verband der Automobilindustrie e.V.,
Frankfurt/M
> VdTÜV - Verband der TÜV e.V., Berlin
> VDV Verband Deutscher Verkehrsunternehmen,
Köln
> Verband Deutscher Autohöfe e.V. (VEDA),
Herbolzheim
> Veolia Cargo Deutschland GmbH, Berlin
> Vodafone D2 GmbH, Düsseldorf
> Volkswagen Logistics GmbH & Co. OHG,
Wolfsburg
> Vössing GmbH, Düsseldorf
> Vossloh-Werke GmbH, Werdohl
> VTG Aktiengesellschaft, Hamburg
W
> Wagener & Herbst Management Consultants
GmbH, Potsdam
> WestLB AG, Düsseldorf
> Wilmer Cutler Pickering Hale and Dorr LLP, Berlin
> ZDS Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe e.V., Hamburg

Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.04.2007:

Masterplan Güterverkehr soll neue Prioritäten setzen
Schenker-Chef und Vorsitzender des Lenkungskreises Güterverkehr des Deutschen
Verkehrsforums Hager fordert effiziente Mittelverwendung; Hinterlandanbindung der Seehäfen
verbessern. (...) Der »Masterplan« müsse die Prioritäten in der Infrastrukturfinanzierung verändern, fordert Hans-Jörg Hager.
DVZ v. 14.06.07:

Sicherheitsregeln harmonisieren
Deutsches Verkehrsforum verabschiedet Positionspapier. Für die Transportsicherheit muss es eine
verkehrsträgerübergreifende, europaweit harmonisierte und international anerkannte
Sicherheitsstrategie geben. Das fordert das Deutsche Verkehrsforum.
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.09.2007:

Verkehrsforum fordert Konkretes
Bonse-Geuking: »Ohne effiziente Logistik nicht Exportweltmeister« (...) Wenn im Masterplan klar
zu erkennen ist, das eine neue Schwerpunktsetzung allen nützt, werden wir die
Partikularinteressen bändigen können.
Financial Times Deutschland v. 31.10.2007:

Firmen drohen neue Kosten im Anti-Terror-Kampf
»Es wird ein böses Erwachen geben, weil viele Kleinbetriebe und Mittelständler noch nicht auf
den Status vorbereitet sind, andererseits aber Handel und Hersteller diesen Status beim
Logistikdienstleister voraussetzen werden«, warnt Florian Eck, stv. Geschäftsführer beim
Deutschen Verkehrsforum.
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.12.2007:

Standpunkt: Wilhelm Bender – Mobilität muss bezahlbar bleiben
Wilhelm Bender ist Vorsitzender des Deutschen Verkehrsforums und Chef der Fraport AG. (...)
Klimaschutz und Mobilität sind untrennbare und grundlegende Zielsetzungen. Die
Rahmendbedingungen zur Einhaltung optimaler technologischer und ökologischer Standards
müssen auf europäischer und globaler Ebene abgestimmt werden.

>

Das Präsidium, die Geschäftsführung und die Mitarbeiter des Deutschen Verkehrsforums
bedanken sich bei allen Mitgliedern, Freunden und Förderern für die Unterstützung und
hilfreiche Zusammenarbeit im vergangenen Geschäftsjahr. Gemeinsam mit Ihnen wollen
wir auch weiterhin zur positiven Entwicklung der deutschen Verkehrswirtschaft
beitragen.

Impressum
Deutsches Verkehrsforum
Report 2007/2008
März 2008

> Herausgeber:
Deutsches Verkehrsforum e.V.
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Telefax: 030-263954-22
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Email: info@verkehrsforum.de

> Verantwortlich für den Inhalt:
Ingrid Kudirka

> Fotos:
Fraport AG

(Titel, S.9)

Presse- und Informationsamt der Stadt
Frankfurt

(S.4)

Deutsche Bundesbank

(S.6)

(Marion Schmieding / Alexander Obst) /
Berliner Flughäfen
Marko Knoll

(S.10)

(S.12 u.14)

Hamburger Hafen und Logistik AG
Deutsche Bahn AG

(S.17)

(S.18)

Deutsche Lufthansa AG

(S.21)

Europäisches Parlament

(S.23)

Münchner Verkehrsgesellschaft mbH /
Foto: Kerstin Groh
Daimler AG

(S.24)

(S.27)

Toll Collect GmbH

(S.28 u. 30)

Fotoagentur photothek.net GbR

(S.32)

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