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Periodical volume

Full text: Report Issue 2006/07

R e p o r t

Mobilität
für
Deutschland

2006/07
w w w . v e r k e h r s f o r u m . d e

Inhalt
Mobilität – Motor der Wirtschaft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Europa – Akzente gesetzt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Infrastruktur – Rückgrat für den Verkehr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Klima- und Umweltschutz – die globale Herausforderung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Deutschland – führend in Transport und Logistik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Telematik – der fünfte Verkehrsträger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
ÖPNV – Standortfaktor weiterentwickeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Chronik 2006/2007 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Studien, Arbeitskreise, Positionspapiere 2006/2007 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Präsidium des Deutschen Verkehrsforums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Mitgliedsunternehmen des Deutschen Verkehrsforums. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

Im Zeichen
Europas

Wilhelm
Bonse-Geuking,
Group Vice President and
Senior Advisor BP plc.
Vorsitzender des
Aufsichtsrates
Deutsche BP AG und
Vorsitzender des
Präsidiums

Die Mobilitätsbranche ist von fundamentaler
Bedeutung für die Leistung und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Allein auf
die Logistik entfällt mit 150 Milliarden Euro
Bruttoumsatz 7 Prozent des BSP; sie beschäftigt 2,5 Millionen Menschen. Der Luftverkehr
beschäftigt (inkl. induzierte) 850.000, die Automobilindustrie 1,4 Millionen und die deutschen
Seehäfen 300.000 Menschen. Alle international tätigen Branchen hängen vom Verkehrssektor ab: so exportieren wir in 2005 Waren
im Wert von ca. 500 Milliarden Euro und importieren für ca. 400 Milliarden Euro.
Wir begrüßen daher Initiativen wie den
„Masterplan Güterverkehr und Logistik“, mit
denen der zentrale Standortfaktor „Verkehrswirtschaft“ gestärkt werden soll.
Die Politik ist gefordert, für eine leistungsfähige Infrastruktur, die Liberalisierung der
Märkte und eine gezielte Förderung von Umwelttechniken zu sorgen. Kurzfristige Verbesserungen zum Schutz der Umwelt und
des Klimas, aber auch zum Nutzen der deutschen Wirtschaft, sind bereits möglich, wenn
die neuralgischen Engpässe in der Infrastruktur beseitigt werden:
■ Ich denke auch daran, dass bis zu 12 Prozent CO2-Ausstoß und Kerosin im Luftverkehr eingespart werden können, wenn die

3
überfällige Realisierung des „Single European Sky“ erfolgt.
■ Ebenso dringend müssen die Kapazitäten
bei Häfen und Hinterlandverkehren ausgeDie
deutsche
baut und das europäische Zugleitsystem
VerkehrswirtETCS/ERMTS im Schienenverkehr umgeschaft investiert
setzt werden.
■ Insgesamt müssen moderne Technolaufend viele Mrd.
Euro in klimaschologien wie GALILEO viel schneller einnende Technologien. So
geführt werden.

hat die Automobilindustrie in den letzten fünf
Um das Ziel einer optimalen Mobilität
Jahren 77 Mrd. Euro in
zu erreichen, sind unsere Partner in
Forschung & Entwicklung
der EU gleichermaßen gefordert.
gelenkt, die Luft- und RaumDeutschland hat nicht nur das größte
fahrtindustrie 17 Prozent
Verkehrsaufkommen es hat auch
ihres Umsatzes. Es wurde
den größten Transitverkehr aus den
eine klare Entkoppelung der
Nachbarländern zu bewältigen. DaVerkehrsleistung vom Treibher liegt es in unserem eigenen Instoffverbrauch in allen Sekteresse, die Probleme des weiter
toren der Verkehrswirtschaft
steigenden und immer komplexeerreicht; dies verdeutlichen
ren Verkehrsaufkommens gemeindiese Zahlen beispielhaft:
schaftlich zu lösen.
Von 1999 bis 2004 hat es
Deutschland als einziges Land
Deshalb haben wir im Januar in
in der EU geschafft, die CO2Brüssel einflussreichen Vertretern
Emissionen im Straßenverkehr
der Kommission und des Parlaum 15 Mill. t, dies entspricht
ments unsere „Agenda Mobilität
9%, zu reduzieren – mit weiter
für Europa“ mit konkreten Handfallender Tendenz.
lungsempfehlungen vorgestellt und
■ Der spezifische Treibstoffversind auf sehr positive Resonanz gebrauch und CO2-Ausstoß der
stoßen.
Lufthansa-Flotte -29%1).
■ Schienennahverkehr DB
Die deutsche Verkehrwirtschaft arAG: Verkehrsleistung +49%,
beitet mit, wenn es darum geht
CO2-Ausstoß -21%2).
unsere Umwelt zu erhalten, den
■ Schiffsverkehr: spezifiWohlstand der Bürger zu sichern und
scher Treibstoffverbrauch
das Wachstum zu fördern, in Deutsch-6%2).
land wie Europa. Was dies im Einzel■ Eisenbahngütervernen heißt, steht in diesem Jahreskehr: Verkehrsleistung
bericht.
relativ konstant, CO2Ausstoß -38%1).
■

1)

1991 bis 2004
2)

seit 1990

Report 2006/07

4

www.verkehrsforum.de

Mobilität – Motor
der Wirtschaft

Ohne
Mobilität ist ein Sektor, der ungebremstes
eine hoch
Wachstum verzeichnet. Rund 12 Prozent
leistungsfähige
aller Erwerbstätigen in Deutschland sind
und innovative
im Verkehrsbereich tätig.
Verkehrswirtschaft wäre
Deutschland nicht auf dem
Das Deutsche Verkehrsforum ist die
weltweit ersten Platz
weltweit einzige Wirtschaftsvereinials Exportnation zu finden.
gung, in der sich alle Verkehrsträger
Die Verkehrswirtschaft ist
gemeinsam engagieren, um kompeBasis für Wirtschaftswachstum
tent und sachlich für dieses Szenaund trägt auch selbst
rio zukunftsfähige Lösungen zu
als fundamentaler erarbeiten. Kundenorientierte, inteWirtschaftsfaktor grierte und nachhaltige Mobilitätszu Wohlstand lösungen sind von jeher eines unund Beschäftigung in
serer wichtigsten Ziele. GemeinDeutschland bei.
sam mit der Politik arbeiten wir
auch daran, die führende Position
der deutschen Mobilitätswirtschaft
im globalen Wettbewerb zu stärken
und auszubauen.
Das Deutsche Verkehrsforum wirbt bei
Parlamentariern und Bundesregierung
dafür, die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Ver-

kehrswirtschaft ihrer wichtigen Rolle als
Motor für Wachstum und Beschäftigung in
Deutschland weiterhin gerecht werden kann.
Unterstützung der Politik

Dieser Verantwortung stellt sich die Mobilitätsbranche, sie braucht aber auch die Unterstützung der Politik, insbesondere bei der
■ Lösung offener Fragen der Verkehrsinfrastrukturfinanzierung, vor allem hinsichtlich
der Einbeziehung von privatem Kapital;
■ Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren für Verkehrsinfrastruktur;
■ Optimierung der Zusammenarbeit der verschiedenen Verkehrsträger, um effiziente
Transportketten zu schaffen;
■ Vereinfachung und Optimierung beim grenzüberschreitenden Verkehr, insbesondere
durch Abbau der Wettbewerbsverzerrungen
und Einführung einheitlicher Standards in
Europa;
■ Durchsetzung von Veränderungen für die
operative Seite des Geschäfts sowie der
fiskalischen und umweltpolitischen Rahmenbedingungen;

5

Handlungsempfehlungen:
■

Öffentlicher Verkehr (ÖV) muss die vor-

junge Erwachsene benennen den Freizeit-

handene Affinität der jungen Bevölkerungs-

und Eventverkehr als zweitwichtigsten

gruppe durch Schaffung zielgruppengerech-

Verkehrszweck.

ter Angebote nutzen. Bürger über 65 Jahre
gewinnen an Bedeutung – der ÖV muss die-

■

Kosten: die Bürger sehen das Preis-Lei-

ser Altersgruppe den Zugang noch mehr

stungsverhältnis sehr kritisch – die Kosten

erleichtern.

müssen daher transparent kommuniziert
werden und Preissteigerungen müssen mit

■

Motorisierter Individualverkehr (MIV):

Angebotsverbesserungen verbunden sein.

Für den ländlichen Raum muss die VernetAlle Akteure: Die pessimistische

wirtschaftlichen Aufschwung.

künftig der MIV eine wichtige Rolle spielt –

Grundstimmung hinsichtlich der künftigen

Wirtschaftswachstum und ein

dort verfügen 74% jederzeit über einen

Entwicklung der Mobilitätsbedingungen

Zuwachs an Beschäftigung sind

Pkw.

zeigt, dass Erfolge für die Bevölkerung

ohne Mobilität nicht vorstell-

nicht ausreichend kommuniziert werden.

bar“.

zung optimiert werden, da hier auch zu-

■

„Mobilität ist das Rückgrat für
■

Luftverkehr: Für die junge Bevölkerungs-

Der Bürger traut sich selber und den

gruppe ist Fliegen kein Privileg mehr – für

Verkehrsunternehmen mehr zu als den übri-

Wolfgang Tiefensee

sie müssen entsprechende Anreize und

gen Akteuren. Die Politik muss daher

Bundesminister für Verkehr,

Angebote geschaffen werden.

gemeinsam mit der Wirtschaft und unter

Bau und Stadtentwicklung

Einbeziehung der Kunden das Thema
■

Freizeitverkehr: gewinnt an Bedeutung –
hier kann der ÖV neue Kunden gewinnen;

Mobilität voranbringen.

Report 2006/07

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Anpassung an Ressourcenknappheit und
steigende Energiekosten;
■ stärkeren und schnelleren Nutzung neuer
Technologien.
■

Für ein gemeinsames Vorgehen von Politik und Wirtschaft trat auch der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, bei der
22. Mitgliederversammlung des Deutschen
Verkehrsforums ein. „Wirtschaftskraft,
Arbeit, Technologie, sozialer regionaler Zusammenhalt und Europa sind die zentralen
Punkte, an denen Verkehrspolitik durchdekliniert wird“, so Tiefensee. Er lud die
Führungspersönlichkeiten des Verkehrsforums ein, gemeinsam mit verteilten Rollen
die Problemfelder der Mobilität zu lösen.
Für Innovation engagieren

„Mobilität und Wirtschaft gehören wie Zwillinge zusammen.
Ohne die Sicherstellung einer
ausreichenden, zukunftsgerichteten Mobilität ist kein Wirtschaftswachstum möglich.“
Dr. Erhard Oehm
ADAC-Vizepräsident für
Verkehr und Vorsitzender des
ADAC Hessen-Thüringen

Wilhelm Bonse-Geuking, Vorsitzender des
Präsidiums, sagte dem Bundesminister
die Fortsetzung der konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrsforum als zentraler Institution der Verkehrswirtschaft zu. Notwendig seien gemeinsame Weichenstellungen zur vollen
Nutzung und Steigerung des Potenzials
der Verkehrswirtschaft zum Wohle der
deutschen Volkswirtschaft:
■ Die Politik muss verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, national und auf
europäischer Ebene.
■ Die Verkehrswirtschaft engagiert sich unternehmerisch bei Leistung und Innovation.
■ Politik und Verkehrswirtschaft investieren in eine zukunftsweisende Mobilität
in Deutschland.

Umfrage „Mobilität im Alltag“

Wichtige Erkenntnisse über die Mobilität der
Deutschen, ihr Nutzungsverhalten und ihre
Wahl der Verkehrsträger liefert das Deutsche
Verkehrsforum durch eine bundesweite Mobilitätsumfrage, die beim infas-Institut für angewandte Wissenschaften in Auftrag gegeben
wurde. Diese Erhebung zur „Mobilität im Alltag“ zeigt ein repräsentatives Bild der Befragten gegliedert nach Altersgruppen, Einkommensklassen und Regionen.
Die Befragung gibt auch Aufschluss über
Motive, die hinter dem Mobilitätsverhalten
stehen. So konnten aus dem Befragungsergebnis wertvolle Handlungsempfehlungen für
Politik und Verkehrswirtschaft abgeleitet werden. Erste Ergebnisse hat das Deutsche Verkehrsforum im September 2006 und Februar
2007 vorgestellt. Die endgültige Auswertung
der Umfrage wurde Anfang 2007 abgeschlossen.
Deutschland? Mobilitätsland!

Dass die Deutschen Reiseweltmeister sind,
wenn es um Urlaubsreisen geht, ist hinlänglich bekannt. Aber wie sieht es mit der
Mobilität im Alltag aus? Warum und mit welchen Verkehrsmitteln fährt der Bundesbürger
wohin?
Fast jeder zweite Befragte gibt an, im Monat
vor der Befragung im Fernverkehr (> 100 km)
unterwegs gewesen zu sein. Häufiger als im
Bevölkerungsdurchschnitt (48 Prozent)
waren mit 55 Prozent junge Erwachsene im
Alter von 18 bis 34 Jahren unterwegs.

7

Verkehrsmittelwahl

Die Verkehrsmittelwahl unterscheidet sich
nach dem Alter der Befragten, dem Raumtyp
des Wohnorts und den zurückzulegenden
Entfernungen.
■ Danach sind junge Erwachsene nicht nur
mobiler, sondern würden auch eher Bahn
und Flugzeug benutzen, als der Bevölkerungsdurchschnitt.
■ Bewohner
von Ballungsräumen nutzen
überdurchschnittlich häufig Busse und
Bahnen.
■ Während auf städtischen Wegen überwiegend der öffentliche Verkehr und nichtmotorisierte Verkehre (57 Prozent) genutzt
werden, dominiert das Auto mit einem
Anteil von 83 Prozent am Modal Split auf
regionalen Wegen und 81 Prozent auf
Fernstrecken innerhalb Deutschlands.
■ Auf Wegen ins Ausland wird überwiegend
geflogen (42 Prozent).

Modal Split nach Entfernung
100 %
80 %
60 %

Das Auto bleibt dominant: Trotz der Dominanz des Autos im Personenverkehr, unterscheiden sich die Anteile der Verkehrsträger
am Modal Split, je nach zurückgelegter Entfernung. Während auf städtischen Wegen 43 Prozent und damit weniger als die Hälfte der
Gesamtbevölkerung (39 Prozent der 18-34 Jährigen) mit dem Auto fährt, ist es auf regionalen Wegen mit 83 Prozent und auf Fernwegen
ab 100 km mit 78 Prozent eine deutliche
Mehrheit.

40 %

„Mobilität ist der Motor der
Wirtschaft und Ausdruck der

20 %

Freiheit. Seit Beginn der Industrialisierung trägt Mobilität in

0%

unserer Gesellschaft als entWege

Wege in der

Wege in

scheidendes Kriterium zur Ent-

in der

Region

Deutschland

wicklung und zum Wachstum

Stadt

bis 100 km

ab 100 km

der weltweiten Wirtschaft und
dem Zusammenwachsen von

■ mit dem Flugzeug

Märkten bei.“

■ mit der Bahn
■ mit dem Bus

Dr. Klaus W. Lippold MdB

■ mit dem Auto

Vorsitzender

■ mit dem Rad

des Verkehrsausschusses im

■ zu Fuß

Deutschen Bundestag

Report 2006/07

8

www.verkehrsforum.de

Europa –
Akzente gesetzt

Mit der
Unsere „Agenda Mobilität für Europa“
EU-Ratspräsihaben wir 40 hochrangigen Vertretern
dentschaft hat
des Europäischen Parlaments und der
Deutschland im ersten
EU-Kommission vorgestellt. Sie basiert
Halbjahr 2007 die
auf sechs Handlungsfeldern mit der
Chance, Akzente zu setzen
Maßgabe, die europäische Verkehrsund dringend notwendige
wirtschaft im globalen Wettbewerb
Fortschritte
zu stärken.
für den europäischen
Verkehrsraum anzustoßen und
Das Präsidium in Brüssel
teilweise auch umzusetzen.
Am 23. Januar 2007, zum Start der
Das Deutsche Verkehrsforum deutschen EU-Ratspräsidentschaft,
hat dahin gehend für die deut- diskutierte das Präsidium des Deutsche Verkehrswirtschaft schen Verkehrsforums mit Spitzenein übergreifendes Forum
vertretern der EU-Institutionen.
geschaffen, um vor Vertretern
Präsidiumsvorsitzender Wilhelm
der EU-Kommission
Bonse-Geuking forderte dazu auf,
und des EU-Parlaments
die deutsche Ratspräsidentschaft
ihre Forderungen
zur Stärkung der Wettbewerbsfähigzu platzieren.
keit europäischer Unternehmen zu
nutzen. Sowohl die deutsche Politik als
auch die Verkehrswirtschaft stellten
sich der europäischen Verantwortung,
um eine optimale Entwicklung der Mobilität zum Wohle von Bürgern und Wirtschaft
voran zu bringen. Hierzu sei die Unterstüt-

zung aller Mitgliedsstaaten notwendig, da
wichtige Handlungsfelder der Verkehrspolitik
gemeinsam angegangen werden müssten.
Das Deutsche Verkehrsforum hat hierzu
seine „Agenda Mobilität für Europa“ mit konkreten Handlungsempfehlungen vorgelegt.
(siehe nebenstehenden Kasten)
Außerdem empfehlen wir in einem 18-Monate-Programm für die gemeinsame EU-Ratspräsidentschaft mit Portugal und Slowenien,
folgende verkehrspolitische Schwerpunkte zu
setzen:
■ Weiterentwicklung des Aktionsplans Güterverkehr;
■ Entwicklung einer praxisgerechten Sicherheitsarchitektur für Verkehr und Infrastruktur;
■ Liberalisierung des Schienengüterverkehrs
in Europa;
■ Entwicklung einer europäischen Strategie
für alternative Kraftstoffe/Antriebe;
■ Zügige operative Umsetzung des einheitlichen europäischen Luftraums (SESAR);
■ Umsetzung des Aktionsplans für die Binnenschifffahrt NAIADES;

9

Agenda Mobilität für Europa – Sechs Handlungsfelder
■

Infrastruktur ausbauen – Vernetzung

nungsrichtlinien für den Güterverkehr aus

optimieren:

dem 1. Eisenbahnpaket in allen EU-Staaten;

v.a. Transeuropäische Verkehrsnetze (TEN-V)

einheitlichen Lokomotivführerschein rasch

ausreichend co-finanzieren und die Inves-

einführen.

titionen in die TEN-V strikt an den europäischen Notwendigkeiten ausrichten.
■

■

Nachhaltigkeit gewährleisten:
v.a. keine übereilte Einführung des Emis-

„Co-Modalität, also der Einsatz

Bürokratie reduzieren – Regulierung

sionshandels im Luftverkehr; EU-Forschungs-

der jeweiligen Verkehrsträger

abbauen:

programm für umweltfreundliche Technolo-

nach seinen Stärken, ist ein

v.a. keine Schwächung des Logistiksektors

gien erweitern; europäische Strategie für

wichtiges Thema. Kein speziel-

durch übermäßige Regulierung; „One Stop

alternative Kraftstoffe und Antriebe ent-

ler Verkehrsträger darf bevor-

Security“ für Flughäfen durch EU-Recht;

wickeln und umsetzen.

zugt werden. Wir werden hierzu

keine Doppelung der Regulierungsbehörden
Schlüsseltechnologien fördern:

forum als verkehrsträgerüber-

v.a. rascher Aufbau des europäischen

greifender Wirtschaftsvereini-

Standardisierung ausweiten:

Satellitennavigationssystems GALILEO;

gung zusammen arbeiten.“

v.a. Energiesteuern in den Mitgliedstaaten

eSafety-Programm zur Reduzierung der

angleichen; Zulassungsverfahren im Eisen-

Verkehrstoten zielstrebig verfolgen; euro-

Dr. Georg Jarzembowski MdEP

bahnbereich harmonisieren, einheitliche

päisches gemeinschaftliches Handeln in Be-

Koodinator der EVP-ED-Frak-

Beihilferegelungen für Seehäfen schaffen.

zug auf Standardisierung bei RFID (Radio

tion im Ausschuss für Verkehr

Frequency Identification).

und Fremdenverkehr des

auf nationaler und europäischer Ebene.
■

■

mit dem Deutschen Verkehrs■

Liberalisierung vorantreiben:
v.a. einheitliche Umsetzung der Marktöff-

Europäischen Parlaments

Report 2006/07

www.verkehrsforum.de

10

Forderungen an die EU-Schienenverkehrspolitik
■

■

■

Einheitliche Umsetzung der Marktöffnungs-Richtlinien für den
Güterverkehr des 1. Eisenbahnpakets.
Europäischer SPNV-Markt darf nicht hinter der tatsächlichen deutschen Marktöffnung zurück bleiben.

Förderung, Umsetzung und Anwendung
von Zukunftstechnologien.

Bereits im Mai 2006 war der Lenkungskreis Luftverkehr in Brüssel und hat eine
einheitliche europäische Luftverkehrsstrategie gefordert. Das Deutsche Verkehrsforum bietet so den Akteuren der europäischen Entscheidungsebene fachlich fundierte Exposés mit konkreten Handlungsempfehlungen als Arbeitsgrundlage und
Hintergrundinformation.
Single European Sky rasch verwirklichen

„Die one-stop-security ist abhängig von einem Abkommen
mit den USA und das ist derzeit
nicht leicht zu erreichen.“
Benoit Le Bret
Kabinettchef
Kabinett Vizepräsident
Jaques Barrot
Europäische Kommission

Bei dem Arbeitstreffen des Lenkungskreises ,Luftverkehr’ mit Entscheidern der EUKommission, des Rats der EU und Abgeordneten des EU-Parlaments in Brüssel,
wurden Kernforderungen zum Thema Luftverkehr gestellt:
■ Schnelle Umsetzung des Einheitlichen
Europäischen Luftraumes (Single European Sky SES)
■ Erzielung einer „one-stop-security“
■ Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des
Luftverkehrs zum Erhalt der Arbeitsplätze durch fairen Wettbewerb.

■

Zügige Ausrüstung der identifizierten
prioritären Korridore mit ETCS/ERMTS.

■

Ausreichende gemeinschaftliche
Mitfinanzierung von ETCS durch die EU.

■

Adäquate Förderrichtlinien erstellen, die
auch fahrzeugseitige Aufwendungen einbeziehen.

Auch in den Lenkungskreisen ,Schienenverkehr’ und ,Bahntechnologie’ standen EUThemen im Fokus. Deutschland hat leistungsfähige, international aufgestellte Eisenbahnunternehmen. Ein diskriminierungsfreier
Zugang dieser Unternehmen zu Schienennetzen in allen EU-Mitgliedstaaten ist daher
von vitalem Interesse. Erst die Öffnung der
Verkehrsmärkte mit durchgängigen Transportverbindungen ermöglicht die Ausschöpfung der vorhandenen Potenziale des Schienenverkehrs und der bestehenden Infrastruktur. In Europa bestehen heute immer
noch mindestens 23 miteinander nicht kompatible Zugsteuerungs- und Zugsicherungssysteme.
Eine europäische Leit- und Sicherungstechnik „European Train Control System“ (ETCS)
als Bestandteil des Europäischen Betriebsleitsystems „European Rail Transport Management System“ (ERMTS) ist die Voraussetzung
für die Erfüllung der im EU-Weißbuch festgelegten Ziele zur Stärkung des Schienenverkehrs. Zur Veranschaulichung: Bei Vollausrüstung mit ETCS gibt es Einsparungen von
mehr als 1 Million Euro je Lokomotive. Die

11

Kostenersparnis beläuft sich auf ca. 10.000 Euro
je Lokomotive und Monat.
Ausschöpfung nationaler
Harmonisierungsspielräume

Die Beseitigung eines Wettbewerbsnachteils
der deutschen Seehäfen bei der Mineralölsteuer wurde Mitte des Jahres 2006 in die
Wege geleitet: Der Bundestag hat das Gesetz
zur Neuregelung der Besteuerung von Energieerzeugnissen und zur Änderung des Stromsteuergesetzes (Energiesteuergesetz) verabschiedet. Die Mineralölsteuer für den Verbrauch von Gasöl beim Hafenumschlag soll
von 47 Cent/Liter auf 6 Cent/Liter gesenkt
werden. Dies gilt für den Einsatz von Arbeitsmaschinen und Fahrzeugen, die ausschließlich dem Güterumschlag in Seehäfen dienen.
Die EU-Kommission muß dieser Maßnahme
noch zustimmen, dann erfolgt die Umsetzung
durch das Bundesministerium. Ein gutes
Beispiel, wie jahrzehntelange Wettbewerbsnachteile der deutschen Seehäfen bei der
Mineralölsteuer, vor allem gegenüber den
Niederlanden und Belgien, durch die Ausschöpfung nationaler Harmonisierungsspielräume beseitigt wurden.

„Wichtig ist die Entschlackung

„Der wichtige Schritt mit der

und die Konsolidierung der EU-

Mineralölsteuersenkung für die

Verkehrspolitik. Diskriminie-

deutschen Seehäfen wurde von

rungspotenziale wie beispiels-

Bundestag und Bundesrat be-

weise im Bereich Schienenver-

schlossen. Damit sind die

kehr müssen beseitigt werden.“

langjährigen Forderungen des
Deutschen Verkehrsforums und

Helmut Schmitt von Sydow

des Zentralverbandes der Deut-

Hauptberater der Generaldirek-

schen Seehäfen in einem wich-

tion Energie und Verkehr

tigen Punkt bezüglich der

der Europäischen Kommission

Wettbewerbsbedingungen

er-

füllt worden.“
Detthold Aden
Vorsitzender des Vorstandes
der BLG Logistics Group AG &
Co. und Präsidiumsmitglied

Report 2006/07

12

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Infrastruktur –
Rückgrat
für den Verkehr

Höhere
Das Deutsche Verkehrsforum hat sich frühAnforderungen an
zeitig für eine Umgestaltung der Verkehrsdie Infrastruktur,
infrastrukturfinanzierung eingesetzt.
steigendes
Alternative Finanzierungsinstrumente
Verkehrsaufkommen und
wie Public-Private-Partnership (PPP)
knappe Kassen
und die optimale Nutzung vorhandeder öffentlichen Hand
ner Infrastruktur sind ein Lösungslassen die Investitionslücke
weg.
weiter bestehen. Wenn nicht
in ausreichendem Maße invesDie Herausforderungen:
■ Der Bundesverkehrswegeplan
tiert wird, verschlechtert sich
der für Deutschland überlebens- (BVWP) plant mit 150 Milliarden
wichtige Standortfaktor Euro von 2001 bis 2015, d.h. mit
„Infrastruktur“ gravierend und jährlichen 10 Milliarden Euro.
■ Unterfinanzierung des BVWP: Bei
zieht entsprechende Folgen
für die Volkswirtschaft
der Mittelfristplanung von 2008 bis
nach sich.
2010 mit 8,85 Milliarden Euro jährlich bleibt eine Finanzlücke von 1,15
Milliarden Euro.
■ Projektrückstau: Diese durchgehend
chronische Unterfinanzierung des Bundesverkehrswegeplanes (BVWP) führt zu
Verzögerungen und Verschiebungen von
Projekten.
■
Substanzverzehr: Vorhandene Infrastruktur ist durch langjährige Vernachlässi-

gung gefährdet, ein enormer Instandhaltungsrückstau hat sich aufgebaut.
■ Langfristiger Projektvorlauf: Projekt- und
Instandhaltungsrückstau lassen sich wegen
des langen Planungs- und Genehmigungsvorlaufs auch bei vorhandener Finanzierung
nicht kurzfristig beseitigen.
■ Internationale Netzeffekte: Neue Anforderungen durch die Transeuropäischen Netze, ein
erweitertes Europa und die Globalisierung.
Straßenverkehr

Die Engpässe im transeuropäischen Straßennetz müssen beseitigt werden, denn ein
leistungsfähiges Straßennetz ist für den Austausch von Gütern zwischen den Wachstumsregionen unentbehrlich. Der grenzüberschreitende Straßengüterverkehr darf nicht durch
unkompatible nationale Mautsysteme behindert werden. Die Kapazität der Nord-Süd-Magistralen muss deshalb gesteigert und die OstWest-Achsen ausgebaut werden.
Schienenverkehr

Die Gesamtkapazität des deutschen Netzes
muss erhöht und Engpässe durch nachfrage-

13

gerechten Ausbau der Schienenverkehrsknoten beseitigt werden. Die Europäische Kommission ist aufgefordert, ein europäisches
Schienengüterverkehrsnetz zu etablieren und
die historischen Systembrüche zu beseitigen.
Luftverkehr

Luftverkehrsdrehkreuze in Deutschland müssen ausgebaut und mit anderen Verkehrsträgern vernetzt werden. Der Masterplan „Infrastruktur Luftverkehr“ muss in Kooperation
von Bund und Ländern umgesetzt sowie die
Subventionierung von unwirtschaftlichen
Kleinflughäfen vermieden werden.

Unsere Forderungen zum
Verkehrsinfrastrukturausbau
■

Investitionen der öffentlichen Hand auf
verstetigtem hohem Niveau

■

Private Partner in die Finanzierung einbeziehen

■

Infrastrukturentwicklung in europäischen
Kontext einplanen

■

Internationale Verkehre durchgängig
gestalten

„Wer die Augen vor dem künftigen Wachstum des Güterver-

Die Verwirklichung des Single European
Sky (SES) ist eines der dringlichsten Infrastrukturvorhaben Europas. Engpässe werden
beseitigt, Flüge werden effizienter durchgeführt und Verspätungen vermieden. Das
Umsetzungsprogramm „Single European Sky
Air Traffic Management Research“ (SESAR) ist
daher von hoher Dringlichkeit. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Flugsicherungsdienstleister erfordert Flexibilität. Als
privates Unternehmen kann sich die Deut-

■

Europäisches Schienengüterverkehrs-

kehrs und den damit verbunde-

netz verwirklichen

nen Potenzialen für Wachstum
und Beschäftigung nicht verschließt, kommt nicht umhin,

sche Flugsicherung (DFS) deutlich besser
in diese Partnerschaften einbringen. Das
Deutsche Verkehrsforum unterstützt die
Bundesregierung und die Gesetzgeber,
um die DFS optimal auf die enge Kooperation mit anderen Flugsicherungsunternehmen in der EU vorzubereiten.

konstruktiv am Masterplan
Güterverkehr mitzuarbeiten.“
Prof. Dr. Bernd Gottschalk
Präsident Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
und Präsidiumsmitglied

Report 2006/07

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Co-Modalität:
Das Deutsche Verkehrsforum unterstützt die im EU-Weißbuch „Verkehrspolitik“ angekündigte künftige Schwerpunktsetzung auf „effiziente Nutzung
der Verkehrsträger bei getrenntem oder multimodalem Einsatz“ (Co-Modalität). Dazu sind u.a. stärkere Investitionen in Häfen, in Hinterlandanbindungen und in den Aufbau von Terminalkapazitäten entlang zentraler
Korridore notwendig.

Häfen und Schifffahrt

Zur Stärkung des maritimen Standortes
Europa müssen die Hinterlandanbindungen der Nord- und Ostseehäfen ausgebaut
werden.
Die Bundeswasserstraßen profitieren
beim Investitionsrahmenplan des Bundes
(IRP) für die Verkehrsinfrastruktur. Dieser
sieht für Bundeswasserstraßen eine Steigerung von 450 Millionen Euro auf 640
Millionen Euro von 2006 bis 2009 vor. Die
investiven Mittel werden auf die Projekte
konzentriert, die der Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Wasserstraßen-Netzwerkes dienen.
„Mit der Fünfjahresplanung für
Wasserstraßen werden die inve-

Public-Private-Partnership (PPP)

stiven Mittel auf Projekte kon-

bietet neue Finanzierungswege

zentriert, die für den Erhalt und

Das Deutsche Verkehrsforum hat die
Dornier Consulting GmbH mit der Studie
„Erfolgsfaktoren und Bewertungsmöglichkeiten von PPP-Projekten im Verkehr“

die Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des
Wasserstraßen-Netzes von besonderer Bedeutung sind.“

Erfolgstreiber für PPP:
Karin Roth MbB
Parlamentarische

■

Wirtschaftliche Raumeignung

Staatssekretärin beim Bundes-

■

Effizienter ordnungspolitischer Rahmen

minister für Verkehr, Bau und

■

Einwandfreie handwerkliche Umsetzung

Stadtentwicklung

beauftragt. Analysiert wurde die Finanzierung von Verkehrsinfrastruktur durch Öffentlich-Private-Partnerschaft (PPP) verkehrsträgerübergreifend und international. Es wurden
darin fördernde und hemmende Fakten für
PPP-Projekte herausgefiltert sowie ein Entscheidungstool (PPP-Dreieck) mit Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und
Wirtschaft entwickelt.
Die Studie liefert Beispiele, wie Deutschland
aus internationalen und verkehrträgerübergreifenden Erkenntnissen lernen kann, um
PPP im Infrastrukturbereich anzuwenden.
Durch Investitionsstau und leere Staatskassen hat PPP in Deutschland einen größeren Anreiz als noch vor einigen Jahren. Mit
der Einbindung privater Investoren bei gleichzeitiger Schaffung von Marktanreizen sind
Effizienzgewinne bis zu 25 Prozent erreichbar.
Planungsbeschleunigung

Das Deutsche Verkehrsforum hat sich erfolgreich für die schnellere Planung der Verkehrsinfrastruktur eingesetzt. Das im November
2006 verabschiedete Planungsbeschleunigungsgesetz trat am 1. Januar 2007 in Kraft.
Einige unserer wesentlichen Forderungen
wurden damit erfüllt:
■ Die Durchführung eines Erörterungstermins

15

Daten und Fakten
■

Das Bundesverkehrsministerium rechnet mit

■

Deutschland hat mit 41.000 Km das

einer Zunahme des Güterverkehrs bis

längste Eisenbahnnetz Europas.

2020 um 45%.

Frankreich: 31.000 Km, GB 16.500 Km,
Italien 16.000 Km.

■

Jede in die Infrastruktur investierte Milliarde Euro schafft rund 18.500 Arbeits-

■

Der Luftverkehr in Deutschland ist von
1965 mit 16 Millionen Fluggästen auf 160

plätze.

Millionen Fluggäste im Jahr 2005 gestie■

Deutschland hat das dichteste Straßen-

gen.

netz Europas: 12.000 Km Autobahn,
230.800 Km überörtliche Straßen und
395.400 Km Gemeindestraßen.

■

Die deutschen Seehäfen beschäftigen
direkt und indirekt rund 300.000 Personen.
Jährlich werden 1.500 Arbeitsplätze

■

Deutschland hat damit das mit Abstand

geschaffen.

längste Autobahnnetz Europas. Frankreich: 9.000 Km, Spanien: 8.000 Km, Italien:
6.000 Km.
„Vor dem Hintergrund neu ent-

liegt im freien Ermessen der Behörden und
kann um langwierige Anhörungen verkürzt
werden.
■ Die Geltungsdauer von Planfeststellungsbeschlüssen wurde auf 10 Jahre erweitert und
damit eine Planungssicherheit geschaffen.
■ Die Ein-Instanzlichkeit gilt für ausgewählte
Projekte in allen Bundesländern (bisher nur
in den neuen Bundesländern).
Thomas Hailer, Geschäftsführer des Deutschen Verkehrsforums, sieht darin einen Teilerfolg: „Das Planungsbeschleunigungsgesetz

berücksichtigt wichtige Anliegen des
Deutschen Verkehrsforums. Unser Einsatz
für schnelle Realisierung von Infrastruktur geht jedoch weiter: Im Bereich der
Anwendung von Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) sollte der Bund das Verfahren vereinfachen und EU-rechtskonform anhand von Schwellenwerten festlegen, ob ein Projekt einer UVP unterzogen
werden muss.“

stehender Konkurrenz sowohl
im Weltluftverkehr wie auch in
Europa plädiere ich für den
Ausbau der deutschen Drehkreuz-Flughäfen und die Umsetzung des Masterplans.“
Dr. Wilhelm Bender
Vorsitzender des Vorstandes
Fraport AG und
Präsidiumsmitglied

Report 2006/07

16

www.verkehrsforum.de

Klima- und Umweltschutz –
die globale Herausforderung

Klimaschutz
Die Entkopplung von Verkehrsleistung
kann nicht isoliert
und Emissionen ist in Deutschland gebetrieben werden.
lungen durch den Einsatz moderner, umEr ist eine globale
weltfreundlicher Technologien, durch
Herausforderung, der sich
Investitionen in die Infrastruktur und
alle Staaten stellen müssen.
durch die Optimierung von TransDie Verkehrswirtschaft in
portprozessen. Die weitere OptimieEuropa trägt durch die
rung der Energie- und Umweltbilanz
Verringerung des Verbrauchs
ist von großer Bedeutung sowohl
von Energie und fossilen
für die Wirtschaftlichkeit wie auch
Brennstoffen sowie durch für die gesellschaftliche Akzeptanz
Reduzierung von Emissionen von Verkehr und Mobilität.
nachhaltig zum Klimaschutz
bei. Deutschland ist dabei
Aus dieser Erkenntnis heraus hat
Vorreiter beim Einsatz
sich die Verkehrswirtschaft in
ressourcenschonender
Deutschland stets ihrer ökologiTransporttechnologien.
schen Verantwortung gestellt. Aber,
vor dem Hintergrund der aktuellen
Diskussion über den Klimaschutz
wehrt sich das Deutsche Verkehrsforum gegen eine eindimensionale Betrachtung des Themas – notwendig ist
vielmehr eine Versachlichung der Diskussion über ökologisch und ökonomisch
sinnvolle Klimaschutzmaßnahmen.

Die Basis für eine sachliche Diskussion hat
das Deutsche Verkehrsforum im Frühjahr 2006
mit seiner Studie „Energie- und Emissionsbilanz des Verkehrs“ gelegt. Erarbeitet wurde
die Untersuchung vom Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luftund Raumfahrt e.V. (DLR) in Zusammenarbeit
mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung IFEU. In dieser Studie wurde die
Entwicklung des Energieverbrauchs und der
Emissionen für alle Verkehrsträger ermittelt
(siehe nebenstehender Kasten).
Emissionen gemindert

Die Ergebnisse der Studie dokumentieren,
dass die Verkehrswirtschaft in Deutschland
Beträchtliches geleistet hat – sie wird auch weiterhin dazu beitragen, Emissionen zu mindern.
Die hohe Innovationsfähigkeit der Unternehmen spiegelt sich in der ständigen Weiterentwicklung und Umsetzung neuer technologischer Lösungen wider. Dies wird sich fortsetzen.
Aber auch andere Wirtschaftszweige und
die privaten Haushalte müssen ihren Beitrag
leisten.

17

Gesamtverkehrsleistung und CO2-Emmissionen aller Verkehrsträger in Deutschland

[PV: Mrd. Pkm / Jahr
GV: Mrd. tkm / Jahr]

Werte bis 1968 alte Bundesländer; Werte ab 1991 einschließlich neue Bundesländer
PV: Persohnenverkehr; GV: Güterverkehr [Quelle: DVF 2006]
Gesamtverkehrsleistung

1200
1000
800

■ Personenverkehr

600

■ Güterverkehr

400
200
0
1980

1986

1991

1996

2002

2004
„Wir sehen die Ergebnisse dieser Studie als Orientierungspunkt für die weitere BehandCo2-Emmissionen

175
[Mio. t / Jahr]

150

lung der Umweltaspekte im
Verkehr und bleiben mit dem

125

■ Personenverkehr

Deutschen Verkehrsforum im

100

■ Güterverkehr

intensiven Dialog.“

75
50

Matthias Machnig

25

Staatssekretär

0

im

Bundes-

ministerium für Umwelt, Natur1980

1986

1991

1996

2002

2004

schutz und Reaktorsichereit

Report 2006/07

www.verkehrsforum.de

18

Nach Angaben des DIW verursachen in
Deutschland Kraft- und Fernheizwerke
mit 43,2 Prozent den größten Anteil an
den gesammten CO2-Emissionen. Industrie,
Gewerbe und Handel folgen mit 24,8 Prozent. Der Verkehrssektor hat einen Anteil
von 19 Prozent (davon 12 Prozent PKW).
Die privaten Haushalte machen 13 Prozent der gesammten CO2-Emissionen aus.
Auch die Politik muss sich noch mehr
engagieren. Das Deutsche Verkehrsforum
wirbt für einen integrierten Ansatz der
Klimaschutzpolitik, der gemeinsam von Politik und Wirtschaft verfolgt werden muss:
■ die Verkehrswirtschaft wird weiterhin
technologischen Fortschritt umsetzen
und die Infrastrukturnutzung durch verbesserte Logistik und Verfahren optimieren;
■ die Politik steht in der Verantwortung,
Infrastruktur gezielt auszubauen und
ihre effiziente Nutzung zu unterstützen,
Forschung zu fördern und keine klimapolitischen Insellösungen – national
oder europäisch – zu schaffen.

Engpässe in der Verkehrinfrastruktur beseitigt, d.h.
- moderne Verkehrsmanagement- und Verkehrsinformationssysteme einführen
- Kapazität der deutschen Häfen und deren
Hinterlandanbindungen erweitern
- Single European Sky und Masterplan Flughäfen umsetzen;
■ Klimaschonende Technologien und Investitionen aktiv fördert, d.h.
- deutsche und europäische Forschungsprogramme für Verkehr und Umwelt ausbauen
- Entwicklung alternativer Antriebe und
Kraftstoffe unterstützen
- Kfz-Steuer-Modell basierend auf CO2-Ausstoß einführen;
■ Wettbewerbsverträgliche Konzepte statt Insellösungen schafft, d.h.
- keine nationalen oder europäischen Alleingänge, die Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze in Deutschland gefährden;
■ Schnittstellen und Nutzerverhalten optimiert,
d.h.
- Intermodale Logistik-Terminals in Deutschland gezielt ausbauen
- Standards und Zulassungen harmonisieren.

schaft hat im Verkehrssektor

Handlungsempfehlungen

Luftverkehr und Emissionshandel

sehr deutlich Energieverbrauch

zum effektiven Klimaschutz

und Emission reduziert.“

Im Herbst 2006 hat das Deutsche Verkehrsforum in seinem Positionspapier
„Klimaschutz im Verkehrssektor“ Leitlinien und Handlungsempfehlungen der
gesamten Verkehrswirtschaft erarbeitet,
die den Entscheidungsträgern in Brüssel
und Berlin übermittelt wurden: Wir plädieren für eine effektive Klimaschutzpolitik im Verkehrssektor, die:

Diese Leitlinien bestimmen auch das politische Engagement des Deutschen Verkehrsforums beim Thema „Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel“, zu dem die
Europäische Kommission im Dezember 2006
einen Richtlinienvorschlag präsentiert hat.
Hierzu müssen aus unserer Sicht folgende
Voraussetzungen erfüllt sein:
■ Zeitgleiche Einbeziehung nicht-europäischer
Wettbewerber mit ihren Flügen von und

■

„Die deutsche Verkehrswirt-

Wilhelm Bonse-Geuking
Group Vice President and
Senior Advisor BP plc.
Vorsitzender des Aufsichtsrates
Deutsche BP AG und
Vorsitzender des Präsidiums

19

Energie- und Emissionsbilanz
des Verkehrs
(Quelle: Deutsches Verkehrsforum, 2006)

Motorisierter Individualverkehr (MIV)
■

1991 bis 2004 Anstieg der Verkehrsleistung
um 27% bei konstantem Energieverbrauch
und sinkendem CO2-Ausstoß (-7%)

■

Linienbusverkehr: +20% Verkehrsleistung,
-21% Energieverbrauch, -29% CO2-Emission

Straßengüterverkehr
■

Reduktion der CO2-Emission um 20% seit
Anfang der 90er Jahre (bezogen auf die
geleisteten Tonnenkilometer)

Schienenverkehr
■

■

Die Deutsche Bahn hat das Ziel, den spezifischen CO2-Ausstoß bis 2005 (ggü. 1990) um

Erfolgreiche Novellierung

25% zu senken, bereits 2002 erreicht.

des Fluglärmgesetzes

Nahverkehr: 2004 ggü. 1991 +49% Verkehrs-

Das Deutsche Verkehrsforum hat Forderungen zum Fluglärmschutzgesetz mit
Mitgliedern und mit Verbänden der Luftverkehrsbranche abgestimmt, die Anliegen
gebündelt und Positionspapiere erstellt.
Zahlreiche Gespräche wurden mit Vertretern der Ausschüsse des Deutschen Bundestages und mit Ländervertretern geführt
und die Meinungsbildung eng und erfolgreich begleitet. Bundestag und Bundesrat
haben im Dezember 2006 bzw. Februar
2007 einen akzeptablen Kompromiss angenommen. Das neue Fluglärmschutzgesetz
bringt endlich Planungssicherheit. Es definiert klar und abschließend LärmschutzGrenzwerte, Berechnungsverfahren und
Entschädigungs- und Erstattungsansprüche. Technische Vorschriften, die zur Umsetzung nötig sind, müssen jetzt auch zügig
und ausgewogen überarbeitet werden.

leistung, +3% Energieverbrauch, -21% CO2Ausstoß
■

Fernverkehr: Verkehrsleistung +6%, -14%
Energieverbrauch, -29% CO2-Ausstoß

Luftverkehr
■

Spezifischer Treibstoffverbrauch (Verbrauch
bezogen auf die Beförderung einer Person
über 100 km) bei der Deutschen Lufthansa
zwischen 1991 und 2004: -29%, CO2-Ausstoß -29%,

■

Verkehrsleistung in Deutschland +114%,
Energieverbrauch +43%, CO2-Ausstoß + 41%

Schiffsverkehr
■

nach Europa in das EU-System; Start mit
der neuen Handelsperiode 2013.
■ Die EU und ihre Mitgliedstaaten setzen
ihren Beitrag zum Klimaschutz konsequent um, d.h. Effizienzsteigerung der
europäischen Luftraumüberwachung, koordinierte Investition in Luftverkehrsknoten, internationale Vereinbarung direkterer Flugrouten, Aufstockung der
Technologie- und Forschungsförderung.
■ Mitsprache der Luftverkehrswirtschaft
bei der Umsetzung des Systems, um eine
realistische Einschätzung des Einsparungspotenzials bei CO2 und ausreichende Zertifikatsmengen zu gewährleisten.

Verkehrsleistung international zwischen
1990 und 2004: +44%, Anzahl der Seeschiffe +16%, spezifischer Kraftstoffverbrauch -6%

„Massives Potenzial für die
Senkung von Emissionen liegt
in der seit langem überfälligen
Umsetzung des Single European Sky. Eine Milliarde neuer
Passagiere könnten emissionsfrei fliegen.“
Wolfgang Mayrhuber
Vorsitzender des Vorstandes
Deutsche Lufthansa AG und
Präsidiumsmitglied

Report 2006/07

20

www.verkehrsforum.de

Deutschland –
führend in Transport
und Logistik

Der
Wie sehr die Handelsnation Deutschland auf
Logistikdie Logistikbranche angewiesen ist, versektor ist ein
deutlichen einige Zahlen: Von 1991 bis
Wirtschaftszweig von
2005 verzeichnete der Import Steigeelementarer Bedeutung
rungsraten in Höhe von 96 Prozent, der
für Deutschland.
Export sogar von 120 Prozent.
Unsere Volkswirtschaft
hängt in entscheidendem
Die enorme Bedeutung der TransMaße von der
port- und Logistikbranche für den
Leistungsfähigkeit der
Standort Deutschland hat auch die
Logistikbranche ab.
Bundesregierung anerkannt. Ihre
Ein reibungsloses
Initiative „Masterplan Güterverkehr
Funktionieren der Transport- und Logistik“ soll Deutschland als
und Logistikketten ist Produktions- und Logistikstandort
Grundvoraussetzung für stärken, die Effizienz des GüterverWirtschaftswachstum und
kehrssystems steigern sowie die
Arbeitsplätze.
Rahmenbedingungen für Logistik
verbessern und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Branche erhöhen.
Masterplan Güterverkehr und Logistik

Die Ziele und der Terminplan für den
„Masterplan Güterverkehr und Logistik“
sind vom Bundesministerium für Verkehr,
Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) festgelegt. Im Juli 2007 soll der Entwurf vorliegen;
am Jahresende soll der Masterplan fertig sein.
Erstmals besteht damit die Chance zu einer

ganzheitlichen strukturellen Bestandsaufnahme sowie zur Festlegung von Prioritäten, um
die Qualität des Logistikstandortes Deutschland zu sichern.
Handlungsfelder

Infrastrukturbedarf und -management
Infrastrukturfinanzierung
■ I & K-Technologien
■ Kommunikation
■ Marktbedingungen
■ Umwelt
■ Ausbildung
■
■

Entstehungsprozess

Abgestimmtes Vorgehen mit der Wirtschaft
und Wissenschaft über einen Beirat, einen
Wirtschaftskreis sowie durch Expertenworkshops zu allen Handlungsfeldern.
■ Unterstützung des BMVBS durch ein Konsortium aus Beratungsunternehmen.
■ Abstimmung mit den betroffenen Ressorts
der Bundesregierung und den Ländern.
■ Koordination mit dem „Aktionsplan Güterverkehrslogistik“ der Europäischen Kommission.
■

Rolle des Deutschen Verkehrsforums

Das Deutsche Verkehrsforum begleitet den

21

Daten und Fakten zur Logistik in Deutschland
■

Erhöhung des Anteils des Außenhandels am

■

150 Milliarden Euro Bruttoumsatz

■

7% des Bruttosozialprodukts

■

Steigerung des weltweiten

BIP von 15% auf 30% in 10 Jahren
■

2,5 Millionen Beschäftigte, das entspricht
8% aller Erwerbstätigen

Containerumschlags von 1985 bis 2005 von
■

60.000 Unternehmen im Bereich Transport
und Logistik

Prozess aktiv über die Mitgliedschaft des
Präsidiumsvorsitzenden Bonse-Geuking und
weiterer Präsidiumsmitglieder im Beirat,
durch Diskussion in unseren Lenkungskreisen und eigenen Veranstaltungen, durch
Engagement in den Expertenworkshops und
eine aktive Rolle bei der Koordination des
Masterplans mit dem geplanten europäischen
„Aktionsplan Güterverkehrslogistik“.
Unsere Position

Wir begrüßen, dass die Politik gewillt ist, die
Branche durch eine entsprechende Verkehrsund Infrastrukturpolitik zu unterstützen.

57 auf 394 Mio. TEU
Quellen: BMVBS, Abteilung A; Vortrag ISL 2005

Das Deutsche Verkehrsforum fordert, vorhandene Initiativen und Instrumente in ein
stimmiges Gesamtkonzept „Masterplan“
zu gießen und zu vernetzen, insbesondere
■ den Bundesverkehrswegeplan und Investitionsrahmenplan,
■ die Aktivitäten zur Privatfinanzierung
von Infrastruktur,
■ die Fördermaßnahmen „Kombinierter
Verkehr“,
■ die Vermarktungsinitiative Logistikstandort Deutschland,
■ die Ausbildungsinitiativen Logistik,
■ die Harmonisierungsaktivitäten auf EUEbene.

„Logistik ist ein Boom-Sektor
mit einem klaren Wachstumstrend. Wir arbeiten darum
gemeinsam mit der Wirtschaft
an diesem alle Verkehrsträger
betreffenden Masterplan Güterverkehr und Logistik.“
Wolfgang Tiefensee
Bundesminister für Verkehr,
Bau und Stadtentwicklung

Report 2006/07

www.verkehrsforum.de

22

Der Masterplan muss Antworten auf folgende Fragen liefern:
■ Wie können die Megatrends der Logistik
(u.a. Containerboom, Security) bewältigt
werden?
■ Welche nationalen und europäischen
Rahmenbedingungen braucht die deutsche Logistikbranche, um wettbewerbsfähig zu bleiben?
■ Welche Maßnahmen lassen sich sofort/
kurzfristig/mittelfristig/langfristig umsetzen?
Europäischer „Aktionsplan
Güterverkehrslogistik“

Parallel zum deutschen „Masterplan Güterverkehr und Logistik“ bereitet die Europäische Kommission die Veröffentlichung eines „Aktionsplans Güterverkehrslogistik“
im Herbst 2007 vor. Auch diese Initiative
zielt darauf ab, das Güterverkehrssystem
effizienter zu gestalten und die Logistikbranche im internationalen Wettbewerb
zu stärken.
Rolle des Deutschen Verkehrsforums

„Der Masterplan muss den
Rahmen für eine realistisch
bewertete nachfragegerechte
Entwicklung setzen und damit
die globalen arbeitsteiligen
Wirtschaftsprozesse der Unternehmen in Deutschland unterstützen.“
Thomas Hailer
Geschäftsführer
Deutsches Verkehrsforum

Wichtig für den Erfolg des Aktionsplans
ist ein abgestimmtes Vorgehen mit allen
Stakeholdern, d.h. den EU-Mitgliedsstaaten sowie den Unternehmen und Verbänden der Logistikwirtschaft. Insbesondere
muss die Bundesregierung hier die
Chance nutzen, den deutschen „Masterplan Güterverkehr und Logistik“ einzubringen. Das Deutsche Verkehrsforum
hilft dabei, den Input der deutschen
Logistikwirtschaft an die EU-Kommission
zu kanalisieren – so z. B. beim Symposium „Masterplan Güterverkehr und Logistik“ auf der 61. IAA in Hannover im
September 2006 und bei einem Business-

Lunch im Januar 2007 mit dem zuständigen
Abteilungsleiter der Generaldirektion Energie
und Verkehr der Europäischen Kommission,
Ben van Houtte.
Unsere Position

Das Deutsche Verkehrsforum hat gegenüber
der Europäischen Kommission seine Kernforderungen zur geplanten EU-Logistikstrategie
zum Ausdruck gebracht:
■ die Branche ist an der Erarbeitung des EUAktionsplans zu beteiligen;
■ Logistik ist grundsätzlich Aufgabe der Industrie, daher muss sich europäische Regulierung auf die Schaffung geeigneter
Rahmenbedingungen für effizienten Güterverkehr beschränken;
■ der EU-Aktionsplan muss ein „level playing
field“ für deutsche Unternehmen im europäischen Wettbewerb gewährleisten und
Antworten auf die Megatrends der Güterverkehrsentwicklung liefern;
■ Fortschritte sind notwendig bei der Fiskalharmonisierung, der Schaffung internationaler Märkte durch Standardisierung, der
Liberalisierung vor allem im Schienengüterverkehr und der Entbürokratisierung;
■ der deutsche Masterplan und der europäische Aktionsplan dürfen sich nicht widersprechen.
EU-Verordnungsentwurf „Sicherheit der
Transportkette“

Das Deutsche Verkehrsforum hat gemeinsam
mit anderen führenden Wirtschaftsverbänden
den EU-Verordnungsentwurf zur „Sicherheit
der Transportkette“ als nicht praktikabel abgelehnt. Die breite Front der Ablehnung hat
bei den Abgeordneten des Europaparlaments
und bei der EU-Kommission Wirkung gezeigt.
Der Verordnungsentwurf wurde in seiner ur-

23

Unsere Kritik am EU-Verordnungsentwurf „Security“
■

Keine Berücksichtigung internationaler

telständisches Unternehmen, wobei der Mit-

Lösungsansätze und bestehender globaler

telstand nach diesem Konzept 90% der not-

Sicherheitsarchitektur.

wendigen Investitionen der Branche schultert).

■

Zu pauschaler Ansatz – keine Berücksichtigung des Risikoprofils der Unternehmen.

■

Keine Transparenz der Haftungssituation
durch die Vielzahl der Partner in der

■

Das Freiwilligkeitsprinzip der Zertifizierung

Logistikkette.

wird de facto ausgehebelt.
■
■

Behinderung gebündelter Verkehre durch

Unzumutbare Kostenbelastung der Unter-

Systembrüche im internationalen Verkehr

nehmen für Bürokratie und Zertifizierungs-

und bei nicht-zertifizierten Dienstleistern.

prozess (ca. 130.000 Euro/Jahr für ein mit-

sprünglichen Form vorerst gestoppt; erst sollen Erkenntnisse aus der Anwendung des
jüngst überarbeiteten EU-Zollkodex vorliegen,
dann wird über das weitere Vorgehen in den
EU-Institutionen entschieden.
In seinem Positionspapier forderte das Deutsche Verkehrsforum unter anderem auch ein
praxisgerechtes System zur Prävention und Ge-

Wachstum in V. H., Basisjahr 2000
90
80

Containerumschlag in Seehäfen weltweit
Containertransporte über See weltweit

70
60
50
40
30
20
10
0
2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006
[Quelle: Dr. Stefan Behn, HHLA]

fahrenabwehr für die Lieferkette. Dazu gehört die Risikoanalyse mit Identifizierung
und Klassifizierung der Risiken sowie
Differenzierung der Transportmittel und zwecke. Ferner muss bei Haftungsfragen geregelt werden, in welcher Form Ladungen
nicht zertifizierter Partner in die Logistikkette integriert werden können. Vor der
Implementierung neuer Sicherheitsregime
müssen zunächst die bereits etablierten
Systeme auf Erweiterbarkeit überprüft
werden. Die Selbstzertifizierung der Unternehmen bietet dabei eine Alternative.

„Deutschland

muss

seine

Funktion als Verkehrsdrehscheibe und Transitland in der
Mitte Europas wahrnehmen.
Der europäische Aktionsplan
Güterverkehrslogistik

muss

Antworten auf eine Vielzahl
Atempause in Brüssel

strategischer Fragen, beispiels-

Die vorhandenen Lösungen könnten sinnvoll mit der Zollrechtsreform ergänzt werden, wonach der Status des „zugelassenen
Wirtschaftsbeteiligten“ eine wichtige Grundlage bilden würde. Das Deutsche Verkehrsforum nutzt nun die „Atempause“ in Brüssel, um konstruktive Lösungsvorschläge
für wirksame und praxisgerechte Sicherheitslösungen zu erarbeiten.

weise zum Auffangen des Containerbooms in Seehäfen und
Hinterlandverkehren, liefern.“
Hans-Jörg Hager
Vorsitzender des Vorstandes
Schenker Deutschland AG
Mitglied des Vorstandes
Schenker AG

Report 2006/07

24

www.verkehrsforum.de

Telematik –
der fünfte Verkehrsträger

Die
Der Umsatz für Informationstechnik und TeleEffizienz,
kommunikation in der EU soll in 2007 um
Sicherheit und
2,9 Prozent auf 662 Milliarden Euro steiAttraktivität eines
gen, im Weltmarkt sogar um 3,8 Prozent
Verkehrsträgers hängt
zulegen. Der Weltmarkt für eingebettezunehmend von der
te Systeme liegt heute schon bei knapp
damit verbundenen
140 Milliarden Euro und wird bis
Telematik ab. Telematik im
2010 jährlich um 9 Prozent wachsen.
Verkehrswesen hat sich in
den letzten Jahren zum „fünfVielfältiger Kundennutzen wird
ten Verkehrsträger“ entwickelt.
über Telematik generiert. DeutschGerade in der Logistik sind
land als Verkehrsstandort mit weltviele Prozesse ohne Telematik weit führenden Mobilitätsangebokaum denkbar. ten liegt auch mit dem Bereich
Aber auch in anderen Telematik und High-Tech-AnwenBereichen,
dungen an der Spitze.
wie dem ÖPNV oder dem
Luftverkehr, ist Telematik
Wachstumsfaktor Telematik
zum wesentlichen Element
Die Koalitionsvereinbarung zeigt,
der Dienstleistung
dass auf politischer Ebene Verkehrsavanciert.
politik zunehmend auch als Wirtschaftspolitik verstanden wird. Die
politische Zielsetzung für die laufende
Legislaturperiode will Impulse liefern für
die Zukunftssicherung der Branche:

ein klares Bekenntnis zu Forschung und
Entwicklung im Verkehrsbereich;
■ die Weiterführung der Initiative „Partner für
Innovation“ und die stärkere Einbeziehung
des Mittelstandes;
■ die Unterstützung der Diensteentwicklung
im Rahmen von GALILEO.
■

Innovationen vermarkten

Mit einem hochkarätig besetzen Symposium
„Telematik 2015: Perspektiven für den Personenverkehr“ unterstützte das Verkehrsforum, wie die hohe Komplexität des Verkehrs
zeigt, die Akteure zu intelligenten Lösungen
mit passgenauer Lenkung der Verkehrsströme. Diskutiert wurde unter Leitung von
Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Zeidler auch, wie
Telematik hilft, die Umwelt zu schonen und
den Warenstrom effizienter zu disponieren.
Beim Motorisierten Individualverkehr (MIV)
ist Telematik inzwischen ein integraler Bestandteil der Fahrzeuge mit rasanter Weiterentwicklung. Die Vision vom unfallfreien
Fahren ist in greifbare Nähe gerückt: Fahrer-

25

assistenzsysteme verhindern proaktiv Gefahrensituationen und alarmieren im Notfall
zielsicher die Rettungskräfte. Im Lenkungskreis „Telematik/Telekommunikation“ werden
daher regelmäßig aktuelle Technologien wie
e-Car, Bremsassistent oder Notrufsysteme
vorgestellt und diskutiert. Im Schienenverkehr und ÖPNV profitiert der Fahrgast immer
mehr: Anschlusssicherung, Real-Time-Informationen, E-Ticket-Systeme oder Fahrplangestaltung haben dank Telematik die Attraktivität des ÖPNV enorm gesteigert.
Klassischer Anwendungsbereich ist die Verkehrslenkung. Während der Fussballweltmeisterschaft 2006 konnte Deutschland seine
Kompetenz unter Beweis stellen. Das Projekt
SOCCER unterstützte die Verkehrslenkung
durch aktuelle Verkehrsdaten mit drei luftgestützten Plattformen (Hubschrauber, Zeppelin
und Flugzeug). Online übertragene Kamerabilder und zeitgleich entstandene Luftbildkarten lieferten visuelle Informationen zur weiteren Auswertung, um ein genaues Bild über die
Verkehrslage und die Verkehrsentwicklung

Daten und Fakten
■

Verbreitung: Der Anteil von Elektronik und
Software am Kraftfahrzeug wird von heute
ca. 20% auf 35-40% im Jahr 2010 steigen.

■

Prognose: Im Jahr 2010 wird jedes zweite
Neufahrzeug mit OnBoard-Navigation ausgestattet sein.

„Die Verkehrstelematik hat eine
hohe Bedeutung als Innova-

■

Kundenpotenzial: Handys und PDAs von 80

tions- und Wirtschaftsfaktor im

Millionen Deutschen bzw. 375 Millionen

Rahmen des High-Tech-Pro-

Europäern könnten zukünftig multifunktio-

gramms der Bundesregierung.

nal und einfach bedienbar zum Personal

Sie hat große Chancen, erheb-

Travel Assistant (PTA) weiterentwickelt

lich zur besseren Bewältigung

werden.

der dramatisch steigenden Verkehrsströme beizutragen.“

■

Kaufkraft: Rund 14% des Sozialprodukts
werden im Schnitt pro Jahr von den

Ulrich Kasparick MdB

Haushalten der EU für Verkehrszwecke

Parlamentarischer Staatssekre-

ausgegeben.

tär beim Bundesminister für
Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Report 2006/07

www.verkehrsforum.de

26

zu erhalten. Mit der neuen Technologie
konnte auf Basis aktueller Verkehrsflussmessungen die Verkehrsprognose gegenüber herkömmlichen Systemen deutlich
verbessert werden.

tes Vorbild.“

Ebenso innovativ zeigt sich die Telematik
bei der Optimierung von Kfz-Versicherungsprämien: Beim Produkt „Trip-Sensitive Insurance“ wird die Versicherungsprämie dynamisch an Risikofaktoren
angepasst, die mit Hilfe eines Telematiksystems ermittelt werden. Durch eine
umfangreiche Datenerfassung zum Nutzungsverhalten des jeweiligen Fahrers
können Risikofaktoren frühzeitig identifiziert, bewertet und in die Versicherungsprämie eingerechnet werden. Aufgrund
der erzielten Transparenz können die Versicherungsunternehmen dann vor allem
bei besonderen Risikogruppen, wie z.B.
Fahranfängern oder privaten Car-SharingModellen mit wechselnden Fahrern, günstige Einstufungen anbieten, die sich flexibel
an das spezifische Fahrverhalten anpassen.

Prof. Dr. Gerhard Zeidler

Sicherheit und Komfort für die Mobilität

Präsident des Präsidialrats des

Auch der Luftverkehr ist in hohem Maße
Nutzer von Telematikanwendungen, u.a.
im Navigations- und Wartungsbereich, bei
Infotainmentprodukten oder beim zukünftigen Checkin per Handy/PDA. Im Schie-

„Telematik ist kein Zaubermittel, aber die Basis für Innovationen mit großem Potenzial zur
Steuerung stetig wachsender
Verkehrsströme im Personenund Güterverkehr. Mit seinen
vernetzten Strukturen und der
Bewältigung des hohen Verkehrsaufkommens ist Deutschland ein international beachte-

DEKRA e.V. und Präsidiumsmitglied

nenpersonenverkehr und ÖPNV sorgen
Dienste, wie die telematikgestützte Anschlusssicherung, für unternehmensübergreifende
Qualitätssicherung.
Telematiksysteme machen Mobilität attraktiver und effizienter und schaffen Sicherheitsreserven. Sie sind damit ein wichtiger
Wettbewerbsfaktor. Um die Potenziale dieses
Wirtschaftsfaktors zu stärken, muss in Schlüsseltechnologien investiert und bereits vorhandene Lösungen zeitnah umgesetzt werden.
Die Erfolgsfaktoren dabei sind:
■ nachfragegerechte Angebote mit geringen
Zugangshürden,
■ solide Geschäftsmodelle,
■ Nutzung vorhandener Technologien sowie
■ eine marktgerechte Standardisierung.
RFID als Schlüsseltechnologie etablieren

Die Deutsche Verkehrszeitung (DVZ) titelte
demonstrativ „Aufbruch aus dem IT-Neandertal“, als das Deutsche Verkehrsforum
gemeinsam mit der Kühne-Stiftung, dem
Informationsforum RFID sowie GS1 Germany
das Experten-Symposium „Die Zukunft mit
RFID: Effiziente Systeme für die Logistik" veranstaltete. Diese Technologie wird für die weitere Entwicklung der Verkehrsbranche eine
enorme Bedeutung haben. Der deutsche
Logistiksektor zählt bisweilen zu den Vorreitern beim Einsatz neuer Technologien, auch

27

Unsere Forderung:
Schlüsseltechnologie fördern
■

bei RFID. Der echte Mehrwert für die Logistikbranche steckt in der durchgängigen Nutzung
über Unternehmens- und Landesgrenzen hinweg, also über die gesamte Lieferkette. Allerdings mangelt es noch an europäischen und
globalen Standards.

GALILEO: Auch die europäische Ebene muss
GALILEO durch Entwicklung und Vermarktung neuer Nutzungskonzepte (z.B. fahrerlose Systeme, Containerortung) sowie Anreizsysteme für die Kunden fördern.

■

ETCS/ERTMS: Der stockende Einführungsprozess des europäischen Zugleitsystems

Auch die EU-Kommission befasst sich mit
RFID. Die Initiative „Toward an RFID-Policy in
Europe“ fokussiert sich auf die gesamte
Palette der Auswirkungen und Anwendungsbereiche der RFID-Technologie sowohl für die
Industrie als auch für die Endverbraucher.

muss neu belebt werden, u.a. durch adäquate Förderrichtlinien oder klare Mittelzuweisung im TEN-V-Budget.
■

e-Safety: Für PKW müssen Anreize für die
rasche Einführung von Fahrdynamiksystemen geschaffen werden – für gewerblich

Marktanteile der Telematik 2011

genutzte Kleintransporter/LKW sind EU-

„Überall, wo es um automati-

weite Regelungen sowie Förderprogramme

sche Identifizierung geht, kann

vorzusehen.

RFID eingesetzt werden. Daher
ist RFID zu einem wichtigen

14,8%

■

RFID: EU-weites Handeln hinsichtlich

Bestandteil der strategischen

Standardisierung, gesetzlicher Rahmen-

Konzepte für die Logistikdienst-

bedingungen und technischer Weiterent-

leister geworden.“

wicklung ist notwendig – dabei sind Ver13,8%
55,6%

braucherinteressen und Datenschutzbe-

Ewald Kaiser

stimmungen zu berücksichtigen.

Mitglied der Geschäftsleitung
Kühne + Nagel International AG

■

12,8%

Forschung für Telematik und Logistik:
Innerhalb des 7. Rahmenprogramms werden
insgesamt 9 Milliarden Euro in Informations- und Kommunikationstechnologien

■ Telematik

■ Backseat Entert.

investiert werden. Dabei muss die Güter-

■ Navigation

■ Driver Assist

verkehrslogistik hohe Priorität besitzen.

Report 2006/07

28

www.verkehrsforum.de

ÖPNV – Standortfaktor
weiterentwickeln

In
Die im Auftrag des Deutschen Verkehrsforums
Deutschland
durchgeführte bundesweite infas-Umfrage
hat es der
„Mobilität im Alltag“ zeigt, dass der ÖPNV
Öffentliche
in allen Altersstufen als attraktive MobiPersonennahverkehr
litätsform angenommen wird. Eine Er(ÖPNV) geschafft,
kenntnis aus der Umfrage ist, dass gesich zum regionalen
rade die junge Generation trotz hoher
Standortfaktor zu entFührerscheinquote und guter PKWwickeln. 86 Prozent der priVerfügbarkeit besonders ÖV-affin ist.
vaten Haushalte haben die
Garantie, die nächste
Der ÖPNV ist ein umweltfreundliHaltestelle innerhalb von
ches Transportmittel: Linienbusse
10 Minuten zu erreichen. verbrauchen bei durchschnittlicher
Nur ein Grund, weshalb Auslastung rund 2,5 Liter DieselDeutschland ein hervorragend kraftstoff pro 100 km und Fahrgast.
erschlossenes Flächenland ist.
Investitionen in Service und
Finanzierung und Innovation
moderne Fahrzeug- und
Das Deutsche Verkehrsforum nutzte
Haltestellenausstattung
gemeinsam mit dem Verband Deutsowie Informationssysteme
scher Verkehrsunternehmen (VDV)
haben ebenfalls zu einer
die Fachmesse „InnoTrans 2006“ als
hohen Akzeptanz des
Plattform für Dialogforen zur FinanÖPNV bei den
zierbarkeit und Innovationskraft des
Fahrgästen
ÖPNV. Über 180 Experten und Vertreter
geführt.
aus Politik und Wirtschaft diskutierten

über Probleme und Lösungen in den Bereichen Finanzierung, Innovationskraft und
Kundenorientierung.
3,3 Millarden Euro gekürzt

Mit dem Haushaltsbegleitgesetz 2006 wurde
eine Kürzung der Regionalisierungsmittel um
3,3 Milliarden Euro bis zum Jahr 2010 beschlossen. Der Bundesrat hat aber nur nach
Zusage des Bundesfinanzministeriums, eine
Kompensation dieser Kürzungen um 500 Millionen Euro für den Zeitraum von 2008 bis
2010 zu schaffen, zugestimmt.
Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass der
öffentliche Verkehr in Deutschland – darunter
auch der Schienenverkehr – durch Maßnahmen
aus Klimaschutz und Energiepolitik gegenüber seinen teilweise befreiten Pendants in
anderen europäischen Staaten mit rund 750
Millionen Euro jährlich deutlich mehr belastet
ist. Die förderungswürdige Bündelungsfunktion des ÖV im Rahmen der Daseinsvorsorge
wird somit an anderer Stelle konterkariert.

29

Regionalisierungsmittel 2006 – 2015 Bundesratskompromiss
7.500 Mio. EUR

7.159
106
7.000 Mio. EUR

7.266
556

7.053
6.710

6.500 Mio. EUR

6.775
165

6.877
267

6.980
370

7.085
475

7.191
581

7.299
689

7.408
798

„Verbünde und Verkehrsunternehmen müssen durch weitere
Restrukturierung, Entbürokra-

6.675
65
6.610

6.610

6.610

6.610

6.610

6.610

6.610

6.610

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

tisierung und mehr Wettbewerb
versuchen, einen möglichst
großen Teil der Bundesmittelkürzungen aufzufangen. Effi-

2006

2007

Regionalisierungsgesetz
2005

Haushaltsbegleitgesetz 2006
106

Kompromiss
Bundesrat

798

Differenz zum
Kompromiss

[Quelle: Verband Deutscher Verkehrsunternehmen]

Differenz zum
Haushaltsbegleitgesetz 2006

zienzsteigerung darf nicht heißen, dass ganze Landstriche
vom ÖPNV abgehängt werden.“
Oliver Wittke
Minister für Bauen und
Verkehr des Landes NordrheinWestfalen

Report 2006/07

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30

Entwicklungen Verkehrsleistung, Energie und Emmissionen im ÖPNV
Prozentuale Veränderung (Gesamtwerte) 2004 gegenüber 1991
Verkehrsleistung Energie
Linienbusse
Stadt-, Straßen-, U-Bahnen
SPNV / S-Bahnen

CO2

HC

CO

NOX

SO2 Partikel

+20%

-21%

-29%

-65%

-67%

-36%

-79%

-81%

-6%

-16%

-33%

-12%

-53%

-56%

-95%

-97%

+49%

3%

-21%

7%

-24%

-25%

-92%

-93%

Jeweils bis 1986 für die alten Bundesländer, ab 1991 für Gesamtdeutschland [Quelle: DVF 2006]
Kennzahlen zum ÖPNV

Kostendeckungsgrad 72 Prozent; der
höchste in Europa
■ Steigerung der Finanzleistungen für den
SPNV von 1994 bis 2005 um 15 Prozent
■ Steigerung des Verkehrsangebots von
1994 bis 2005 um 27 Prozent
■ Steigerung der Fahrgastzahlen von 1994
bis 2005 um 35 Prozent
■ bundesweit täglich 27 Millionen Fahrgäste
■

„Ein entscheidender Faktor für
den Erfolg im Ringen um Fachkräfte, Investitionen und Wirtschaftskraft wird die Qualität

Energie und Emissionsbilanz

der öffentlichen Nahverkehrs-

Rund ein Drittel der Verkehrsleistungen
im ÖPNV werden von Linienbussen erbracht. Die Studie des Deutschen Verkehrsforums „Energie- und Emissionsbilanz des Verkehrs“ zeigt, dass gerade hier
in den vergangenen Jahren erhebliche
Reduktionspotenziale bei Emissionen und
Energieverbrauch realisiert werden konnten. So ergab sich seit 1991 gegenüber
2004 ein Rückgang des Energiebedarfs
um 21 Prozent und der CO2-Emissionen
um 29 Prozent bei einem Anstieg der
Verkehrsleistung um 20 Prozent, durch

infrastruktur sein.“
Hans M. Schabert
Vorsitzender des Bereichsvorstands Siemens AG Transportation Systems und Präsidiumsmitglied

verbesserte Motorentechnik konnte eine deutliche Verringerung aller Luftschadstoffemissionen erzielt werden.
Auch bei den vorwiegend in den Ballungsräumen eingesetzten Stadt-, Straßen- und UBahnen konnte der Energiebedarf im gleichen
Zeitraum um rund 16 Prozent reduziert werden. Innovative Kraftwerkstechnik und verbesserte Energieeffizienz der Fahrzeuge
senkte sowohl CO2-Emissionen als auch
Luftschadstoffe überproportional zur Verkehrsentwicklung. Im SPNV einschließlich SBahn sind ähnliche Entwicklungen ablesbar,
die vor dem Hintergrund der 50-prozentigen
Steigerung der Verkehrsleistung seit 1991
noch an Bedeutung gewinnen.
Was erwartet der Kunde?

Eine Infas-Umfrage im Auftrag des Deutschen
Verkehrsforums zeigt das Aktionsportfolio
des ÖPNV zur Kundengewinnung und Kundenbindung.
Die Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem
ÖPNV ist auf rein qualitative Merkmale bezo-

31

gen sehr hoch, d.h. der ÖPNV wird insgesamt
positiv wahrgenommen. Es gibt zwar einen
großen Anteil von Nicht-Nutzern, jedoch nur
rund ein Drittel davon zeigen sich resistent
gegenüber preislichen und qualitativen
Angebotsänderungen. Vor allem durch eine
Verbesserung der Verbindungsqualität und
Senkung der Fahrtkosten können Marktanteile gesteigert werden.
Die Repräsentativbefragung von Kunden
und Nicht-Kunden zeigt, welche Hebel auch
kurzfristig genutzt werden können, um die
Attraktivität des ÖPNV weiter zu steigern.
Neben den klassischen Solidarmodellen eröffnen sich vor allem über Job-Tickets mit
Arbeitgeberanteil zusätzliche Potenziale für
eine Kostensenkung auf Seiten des Kunden ohne die Bilanz der ÖPNV-Unternehmen zu
belasten. Darüber hinaus erwarten die
Kunden ein zeitgemäßes und nachfragegerechtes Angebot, das insbesondere hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Häufigkeit der
Verbindungen ihre Mobilitätsbedürfnisse befriedigt. Besonders wichtig aus Kundensicht
sind hierbei transparente Tarifmodelle.

Handlungsempfehlungen
■

Will der Öffentliche Personennahverkehr
seine Kundenbindung erhalten, muss er
die vorhandene Affinität der jungen Bevölkerungsgruppe nutzen und entsprechende
Angebote schaffen.

■

Der ÖV muss sich auf die wachsende

„Ab 2009 ist wieder mit einer

Rentnergeneration einstellen. Hierzu zählt

Dynamisierung der Mittel in

auch die altersgerechte Gestaltung des

Höhe von 1,5 Prozent zu rech-

Zugangs zum System und zu den

nen. Wir wollen eine Fort-

Informationen. Für alle Kundengruppen gilt:

setzung der Erfolgsgeschichte.

Tarifmodelle und Ticketerwerb müssen

Dafür müssen jetzt die ökono-

transparent gestaltet werden.

mischen und rechtlichen Rahmenbedingungen

Aufgrund der reduzierten Zuschüsse wird
der Kunde aber in jedem Fall zukünftig in
stärkerem Maße als bisher einen Kostendeckungsbeitrag für den ÖPNV leisten müssen. Konsequente Kundenbindung und Erschließung von neuen Kundenpotenzialen
sind daher für den ÖPNV überlebenswichtig.

■

Die zukünftige Finanzierung muss gesi-

geschaffen

werden.“

chert werden. Fahrgelderlöse werden künftig in ihrer Bedeutung noch weiter zuneh-

Hans-Jörg Hennerkes

men. Wegen der geringen finanziellen

Staatssekretär im Bundesmi-

Ausstattung des ÖPNV in der Fläche sind

nisterium für Verkehr, Bau und

innovative Ansätze gefragt, die den Mo-

Stadtentwicklung

torisierten Individualverkehr (MIV) sinnvoll
ergänzen.

Report 2006/07

32

www.verkehrsforum.de

Chronik
2006/2007

44. Sitzung des Präsidiums des Deutschen Verkehrsforums unter Leitung seines
Vorsitzenden, Wilhelm Bonse-Geuking, Group
Vice President and Senior Advisor BP plc. und
Vorsitzender des Aufsichtsrates Deutsche BP

Ewald Kaiser, Mitglied der Geschäftsleitung
Kühne + Nagel International AG, Schindellegi
(Schweiz); Dr. Carsten Kreklau, Mitglied der
Hauptgeschäftsführung Bundesverband der
Deutschen Industrie e.V., Berlin; Dr. Peter E.
Kruse, Sonderbeauftragter des Vorstandsvor-

AG, Bochum; mit den Präsidiumsmitgliedern
Detthold Aden, Vorsitzender des Vorstandes
BLG Logistics Group AG & Co. KG, Bremen;
Dr. Wilhelm Bender, Vorsitzender des
Vorstandes Fraport AG, Frankfurt/Main; Dr.
Olaf Berlien, Vorsitzender des Vorstandes
ThyssenKrupp Technologies AG und Mitglied
des Vorstandes ThyssenKrupp AG, Essen; Dr.
Florian Eck, Stellv. Geschäftsführer des Deutschen Verkehrsforums, Berlin; Prof. Dr. Bernd
Gottschalk, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie e.V. (VDA), Frankfurt/Main;
Hans-Jörg Hager, Vorsitzender des Vorstandes Schenker Deutschland AG und Mitglied
des Vorstandes Schenker AG, Kelsterbach;

sitzenden Deutsche Post AG, Bonn; Dr. Erhard
Oehm, ADAC-Vizepräsident für Verkehr und
Vorsitzender des ADAC Hessen-Thüringen,
Frankfurt/Main; Prof. Dr. Martin Rohr, Mitglied des Vorstands HOCHTIEF AG, Essen;
Hans M. Schabert, Vorsitzender des Bereichsvorstands Siemens AG Transportation Systems,
Erlangen; Harald Schütz, Geschäftsführer ID
Bremen GmbH/Vorsitzender des Gesellschafterausschusses TeleOp GmbH und T-Systems
Enterprise Services GmbH, Industry Line
Public f. Dt. Telekom AG, Berlin; Dr. Otto Wiesheu, Vorstand Wirtschaft und Politik bei der
Deutschen Bahn AG, Berlin; Peter Witt,
Vorsitzender der Aufsichtsrates Bombardier

Mai
■

Präsidiumsmitglieder auf dem
Podium bei der 22. Mitgliederversammlung, v. l.: Aden,
Dr. Berlien, Prof. Dr. Gottschalk,
Kaiser, Dr. Kreklau, Dr. Bender,
Vorsitzender Bonse-Geuking,
Dr. Eck, stv. Geschäftsführer des
Forums, Dr. Oehm, Prof. Dr. Rohr,
Schabert, Witt, Schütz und Hager

33
Transportation GmbH, Berlin. Als Gäste nahmen Dr. Klaus Baur, Vorsitzender der
Geschäftsführung Bombardier Transportation
GmbH Deutschland, Berlin; und Dr. Jörg
Mosolf, Geschäftsführender Gesellschafter
und Sprecher der Geschäftsführung Horst
Mosolf GmbH & Co. KG Internationale
Spedition, Kirchheim/Teck, teil.
22. Mitgliederversammlung unter Leitung
des Vorsitzenden des Präsidiums des Deutschen Verkehrsforums, Wilhelm Bonse-Geuking, in Berlin. Den Festvortrag hielt Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Bundesminister
für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin.
■

Parlamentarisches Mittagessen ‚Luftverkehr’ in Brüssel unter Leitung von Präsidiumsmitglied Wolfgang Mayrhuber, Vorsitzender des Vorstandes Deutsche Lufthansa AG,
Frankfurt/Main. Den Vortrag hielt Dr. Georg
■

Jarzembowski MdEP, Koordinator der EVPED-Fraktion im Ausschuss für Verkehr und
Fremdenverkehr, Brüssel.

Juni

Konstituierende Sitzung der ,Parlamentsgruppe Schienenverkehr im Deutschen
Bundestag’ in Berlin. Veranstalter: Parlamentsgruppe Schienenverkehr im Deutschen Bundestag, Deutsches Verkehrsforum. Vortragende waren: Uwe Beckmeyer MdB, Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion;
Horst Friedrich MdB, Verkehrspolitischer
Sprecher der FDP-Fraktion; Winfried Her-

■

mann MdB, Verkehrspolitischer Sprecher der
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen;
Dr. Klaus W. Lippold MdB, Vorsitzender des
Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Deutschen Bundestag; Dr. Hartmut Mehdorn, Vorsitzender des Vorstandes Deutsche Bahn
AG, Berlin; Dorothée
Menzner MdB, Verkehrspolitische Sprecherin Bundestagsfraktion DIE LINKE.
Parlamentarisches Frühstück zum
Thema „Logistikstandort Deutschland:
Aktuelle Wachstumszahlen und Prognosen der Kurier-, Express- und Paketbranche und allgemeine Strategien zur
Standortentwicklung“ in Berlin. Veranstalter waren der Bundesverband Internationaler

■

links oben
Minister Tiefensee und Forumspräsident Bonse-Geuking vereinbarten Fortsetzung der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen
Politik und Wirtschaft.
links unten
vereinbarten gegenseitige Information zu aktuellen Themen,
v. l.: Dr. Stockmann, Puttfarcken
(Airbus), Mayrhuber, Dr. Jarzembowski MdEP, Dr. Kerkloh
(Flughafen München), Bradbourn
und Kaden (DFS)
rechts oben
der Vorsitzende der Parlamentsgruppe Schienenverkehr
Dr. Lippold MdB (Mitte) und
seine Stellvertreter Menzner
MdB, Hermann MdB, Beckmeyer
MdB und Friedrich MdB
rechts unten
„Durchsetzung der Gesetze und
Verordnungen muss die EU überwachen“: Dr. Mehdorn

Report 2006/07

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34
Express- und Kurierdienste (BIEK) und das
Deutsche Verkehrsforum. Vortragende waren
Thomas Hailer, Geschäftsführer des Deutschen Verkehrsforums, Berlin; Hans-Peter
Teufers, Sprecher /Leiter Büro Berlin des Bundesverbandes Internationaler Express- und
Kurierdienste e.V., Director Public Affairs
UPS, Berlin; Dr. Ralf Wojtek, Vorsitzender des
Bundesverbandes Internationaler Expressund Kurierdienste e.V., Hamburg.

September

Parlamentarisches Frühstück zum
Thema „Planungsbeschleunigung“ in Berlin unter Mitwirkung der Präsidiumsmitglieder Detthold Aden, Dr. Carsten Kreklau und
Dr. Otto Wiesheu, Vorstand Wirtschaft und
Politik, Deutsche Bahn AG, Berlin; Vortragende waren Christian Häfner, Sprecher der Bereichsleitung Ausbauprogramm Flughafen
Fraport AG, Frankfurt/Main; und Thomas
Hailer, Geschäftsführer Deutsches Verkehrsforum e.V., Berlin.

■

45. Sitzung des Arbeitsausschusses des
Deutschen Verkehrsforums in Berlin unter
Leitung des Vorsitzenden, Wilhelm BonseGeuking.

ter KB Koehne Beratungs GmbH, Oberhausen;
Dr. Bernt Mester, Leiter Grundsatzfragen/
Verkehrspolitik, BLG Logistics Group AG &
Co. KG, Bremen; Johannes Wieczorek, Leiter
Referat A 14 Güterverkehr und Logistik Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin.
Zukunfts-Workshop zum Thema „Schnittstellen Air-Rail-Road“ für Berufsanfänger
und Nachwuchskräfte in Frankfurt/M. Veranstalter: Deutsches Verkehrsforum und
Junges Forum der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (DVWG). Vortragende waren Dr. Florian Eck; Hans Fakiner,
Beauftragter für Intermodale Systeme Luftverkehrsstrategien Fraport AG, Frankfurt/M.;

■

■

Sitzung des Lenkungskreises ‘Häfen
und Schifffahrt’ in Berlin unter Leitung des
Lenkungskreisvorsitzenden Detthold Aden.
Vortragende waren Dr. Sebastian Jürgens,
Vorstand Intermodal, Stinnes AG, Berlin; Ludwig Koehne, Geschäftsführender Gesellschaf-

■

links
Technologie und Planung waren
die Themen im Lenkungskreis
Häfen und Schifffahrt: v. l.:
Koehne, Hailer, Aden und
Wieczorek.
rechts
zufriedene Gesichter aller
Teilnehmer nach dem Zukunftsworkshop bei Fraport

Wolfgang Grimme, DLR Deutsches Zentrum
für Luft- und Raumfahrt e.V., Köln; Peggy
Hinkel, Fraport AG, Frankfurt/M.; Boris Kluge,
Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft, Berlin; Dr. Peter Pfragner, Leiter Marketing/Consulting Fraport AG, Frankfurt/M.
Sitzung der Lenkungskreise ‚Bahntechnologie’ und ‚Schienenverkehr’ in
Berlin unter Leitung der Lenkungskreisvorsitzenden Hans M. Schabert und Dr. Otto
Wiesheu. Vortragende waren Horst Leonhardt, Mitglied des Vorstandes Häfen und
Güterverkehr Köln AG, Köln; Jan Scherp,
Principal Administrator Rail Transport and
Interoperability European Commission, DG
TREN, Brüssel; Ralf Schweinsberg, Vizepräsident Eisenbahn-Bundesamt, Bonn; Friedrich Smaxwil, Präsident Verband der Bahn■

35
Dialog-Forum „Innovation im ÖPNV: Was
braucht der Kunde?“ anlässlich der InnoTrans 2006 - Internationale Fachmesse für
Verkehrstechnik in Berlin Veranstalter: Deutsches Verkehrsforum und Verband Deutscher
Verkehrsunternehmen (VDV) unter Leitung
von Präsidiumsmitglied Hans M. Schabert. Vortragende waren Dr. Klaus Baur, Vorsitzender
der Geschäftsführung Bombardier Transportation GmbH, Berlin; Robert Follmer, Bereichs■

industrie in Deutschland e.V. (VDB), Berlin;
Dr. Götz Volkenandt, Executive Industry
Leader Travel & Transport IBM Deutschland
GmbH, Berlin.
Dialog-Forum „Wie sieht der finanzierbare ÖPNV der Zukunft aus?“ anlässlich
der InnoTrans 2006 – Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik in Berlin Veranstalter:
Deutsches Verkehrsforum und Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Vortragende waren Günter Elste, Vorstandsvorsitzender, Hamburger Hochbahn AG, Präsident
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen
(VDV), Hamburg; Dr. Wolf-Rüdiger Gorka,
Geschäftsführer Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH, Hannover; Jörg
Hennerkes, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung,
Berlin; Ulrich Homburg, Vorstandsvorsitzender DB Regio AG, Frankfurt/M.; Folkert Kiepe,
Beigeordneter Deutscher Städtetag, Köln;
Oliver Wittke, Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Moderiert wurde die Veranstaltung von
Markus Wacket, Korrespondent REUTERS,
Berlin.
■

leiter infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, Bonn; Ulrich Kasparick
MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim
Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin; Ulrich Homburg, Andreas
Sturmowski, Vorsitzender des Vorstandes
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), AöR, Berlin;
Dr. Volker Sustrate, Geschäftsführender
Gesellschafter HaCon Ingenieurgesellschaft
mbH, Hannover. Moderiert wurde die Veranstaltung von Eberhard Krummheuer vom
Handelsblatt.
Präsentation der Studie „Die wirtschaftlichen Folgen der Liberalisierung des
Luftverkehrs“ in Berlin Veranstalter: Boeing
in Kooperation mit dem Deutschen Verkehrsforum. Vortragende: John Ash, Präsident InterVistas, Béatrice Bracklo, Communications
Director Germany & Austria Boeing International Corporation, Berlin; Thomas Hailer;
Rainer Münz, Leiter Unterabteilung LR 2 - Be■

links oben
Schnappschuss vom Spitzentreffen auf der gemeinsamen
Sitzung von Bahntechnologie und
Schienenverkehr während der
Innotrans. v. l.: Schabert,
Dr. Klumpp, Dr. Wiesheu,
Dr. Mehdorn, Bonse-Geuking,
Leonhardt (HGK) und
Dr. Volkenandt
links unten
Erfolgsgeschichte ÖPNV darf
nicht durch die Mittelkürzungen
infrage gestellt werden, so die
Teilnehmer, v. r.: Elste, Dr. Gorka,
Sts Hennerkes, Moderator
Wacket, Minister Wittke MdL,
Homburg und Kiepe
rechts
der Kunde muss die Innovation
brauchen, sie muss wirtschaftliche Vorteile bieten, so die Teilnehmer des Dialogforums, v. l.:
Dr. Baur, Follmer, Homburg,
Moderator Krummheuer,
Kasparick MdB, Sturmowski,
Dr. Sustrate und Schabert

Report 2006/07

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36
Oktober

Sitzung des Lenkungskreises ,Güterverkehr’ unter Leitung des Lenkungskreisvorsitzendern Hans-Jörg Hager. Vortragende
waren Dr. Wolfgang Elsner, Abteilungsleiter
Sicherheit von Oberflächentransporten und
Gefahrguttransporte, Europäische Kommission, DG TREN; Stefan Graetz, Manager
Logistics KarstadtQuelle Aktiengesellschaft,
Essen; Thomas Meyer, Geschäftsführer

■

trieb, Bundesministerium für Verkehr, Bau
und Stadtentwicklung, Berlin; Rainer Schätzlein, Bereichsleiter Deutsches Verkehrsforum
e.V., Berlin.
Gemeinschaftsveranstaltung zum Thema
„Masterplan Güterverkehr: Nachfragegerechte Strukturen für die Logistik?“
anlässlich der 61. IAA Nutzfahrzeuge 2006 in
Hannover vom Deutschen Verkehrsforum und
dem VDA Verband der Automobilindustrie
unter Teilnahme von Präsidiumsmitglied
Hans-Jörg Hager. Vortragende waren Karl
Engelhard, Generalbevollmächtigter Hellmann
Worldwide Logistics GmbH & Co. KG, Bremen;
Edda Kristof-Goeman, Sprecherin der Ge-

■

links oben
„Liberalisierung bringt neue
Jobs“: Ash.
„Liberalisierung ist kein
Selbstzweck“: Münz
links unten
zeigten Probleme auf, die durch
die aktuelle Verkehrspolitik zu
behandeln sind, v. l.: Engelhard,
Hager, Moderator Dr. Delhaes,
Kristof-Goeman, Teufers; Törkel
vom BMVBS präsentierte dazu
einen Aktionsplan
rechts oben
diskutierten offen die Themen
Transportkettensicherheit und
Masterplan im Lenkungskreis
Güterverkehr, v. l.: Dr. Elsner,
Hager, Hailer, Wieczorek und als
Gast Verkehrsforums-Präsident
Bonse-Geuking
rechts unten
beim Rundgang während des
Parlamentarischen Abends, auf
dem Stand des Forums,
v. l.: Gante (BDLI),
Staatssekretärin Wöhrl MdB,
Dr. Lippold MdB, Hailer und
Lufthansa-Chef Mayrhuber

schäftsführung, Volkswagen Logistics GmbH
& Co. OHG, Wolfsburg; Dr. Kunibert Schmidt,
Hauptgeschäftsführer Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA), Frankfurt/M.; HansPeter Teufers, Director Public Affairs UPS,
Berlin; Bernd Törkel, Unterabteilungsleiter,
Verkehrspolitik, Ordnungspolitik im Verkehr,
Internationale Beziehungen im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Daniel Delhaes von der Wirtschaftswoche.

EUROGATE Intermodal GmbH, Hamburg;
Rüdiger Stellmacher, CargoMobile Consult,
Berlin; Johannes Wieczorek.
4. Deutscher Luftverkehrs-Kongress,
Veranstalter waren der BDI - Bundesverband
der Deutschen Industrie e.V., Deutsche Lufthansa AG, BDLI - Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. mit

■

Beteiligung des Deutschen Verkehrsforums in
Berlin. Die Präsidiumsmitglieder Dr. Wilhelm
Bender und Wolfgang Mayrhuber besuchten
den Stand des Deutschen Verkehrsforums.

37
Parlamentarischer Abend zum Thema
„Liberalisierung des europäischen Schienengüterverkehrs – Fortschritte, Hemmnisse und Perspektiven“ der Parlamentsgruppe Schienenverkehr im Deutschen Bundestag
in Berlin. Vortragende waren Dr. Klaus Kremper, Vorstandsvorsitzender Railion Deutschland AG, Mainz; Dr. Klaus W. Lippold MdB;
Hans M. Schabert; Helmut Schmitt von Sydow, Hauptberater der DG TREN Europäische
■

Binnenschifffahrt im
Deutschen Bundestag, Berlin; Thomas
Hailer, Peter Hettlich
MdB, Stellv. Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau
und Stadtentwicklung im Deutschen Bundestag, Sprecher der
Parl. Gruppe Binnenschifffahrt Berlin; Dorothée Menzner MdB, Verkehrspolitische Sprecherin Bundestagsfraktion DIE LINKE,
Sprecherin der Parl. Gruppe Binnenschifffahrt Berlin; Karin Roth MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung,
Berlin.
Sitzung des Lenkungskreises ‚Telematik/Telekommunikation’ unter Leitung des
Lenkungskreisvorsitzenden Prof. Dr. Gerhard
Zeidler, Präsident des Präsidialrats DEKRA
e.V., Stuttgart. Vortragende waren Ingo Hammer, T-Systems Enterprise Services GmbH,
Hamburg; Reinhold Pohl, Leiter e-Commerce
Personenverkehr/DB AG, DB Vertrieb GmbH,
Frankfurt/Main; Martin Ruhé, Deutsches
Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Berlin.
■

Kommission, Brüssel; Henrik Würdemann,
Mitglied der Geschäftsführung Veolia Cargo
Deutschland GmbH, Berlin.

November

Parlamentarischer Abend zum Thema
„Investitionen für die Zukunft – Investitionen in unsere Flüsse und Kanäle“ der
Parlamentarischen Gruppe Binnenschifffahrt
(PGBi) unter Einbeziehung des Deutschen
Verkehrsforums in Berlin. Vortragende waren
Renate Blank MdB, Sprecherin der Parl. Gruppe Binnenschifffahrt im Deutschen Bundestag, Berlin; Annette Faße MdB, Tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sprecherin der Parl. Gruppe
■

Veranstaltung zum Thema „Telematik
2015: Perspektiven für den Personenverkehr“ unter Leitung von Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Gerhard Zeidler in Berlin. Vortragende waren Bernhard Conrad, Senior
Vice President Completion Center Head of
Approved Design Organization Lufthansa

■

links oben
wollen bessere Chancen für den
Schienenverkehr in ganz Europa
schaffen, v. l.: Würdemann,
Schmidt von Sydow, Vorsitzender
Dr. Lippold, Schabert und
Dr. Kremper
links unten
Sprecherinnen und Sprecher
der PGBi auf dem Podium,
v. l.: Menzner MdB, Hettlich
MdB, Blank MdB und Faße MdB
rechts
wollen der Telematik schnell zum
kundenorientierten Einsatz verhelfen, v. l.: Pohl, Nöthe, MüllerBagehl, Moderator
Dr. Eck, Dr. Lucke, Knobloch und
Conrad

Report 2006/07

www.verkehrsforum.de

38
Technik AG, Hamburg; Dr. Florian Eck; Ulrich
Kasparick; Matthias Knobloch, Leiter Verbindungsbüro Berlin ACE Auto Club Europa e.V.,
Berlin; Dr. Hans-Joachim Lucke, Business
Unit Director Transportation CSC Deutschland Solutions GmbH, Dresden; Christian
Müller-Bagehl, Bereichsleiter Telematik/Infotainment, IAV GmbH Ingenieurgesellschaft
Auto und Verkehr, Berlin; Heinrich Nöthe,
Forschungsbeauftragter Leiter Referat A 32,
Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung, Berlin; Reinhold Pohl.
45. Sitzung des Präsidiums unter der
Leitung des Vorsitzenden Wilhelm BonseGeuking. Teilnehmer waren Detthold Aden;
Prof. Dr. Bernd Gottschalk; Hans-Jörg Hager;
Dr. Carsten Kreklau; Wolfgang Mayrhuber;
Dr. Jörg Mosolf; Dr. Erhard Oehm; Prof. Dr.
Martin Rohr; Hans-M. Schabert; Norbert
Schüßler; Prof. Dr. Gerhard Zeidler sowie
Thomas Hailer und Dr. Florian Eck. Den
Gastvortrag hielt Dr. Klaus W. Lippold MdB.

Sitzung des Lenkungskreises ‚Luftverkehr’ unter der Leitung des Lenkungskreisvorsitzenden Wolfgang Mayrhuber in Berlin.

■

Parlamentarischer Abend zum Thema
„Luftverkehrsinfrastruktur Deutschland Welche Grundlage braucht unser Standort für den weltweiten Wettbewerb im
Luftverkehr?“ unter der Leitung der Präsidiumsmitglieder Dr. Wilhelm Bender und

■

■

Sitzung des Lenkungskreises ‚Straßenverkehr’ unter Leitung des Lenkungskreisvorsitzendern Prof. Dr. Bernd Gottschalk.
Vortragende waren Folkert Kiepe, Christian
Müller-Bagehl, Gabriele Recker, Niedersäch-

■

Januar 2007

links
beim Lenkungskreis ,Straßenverkehr’, Prof. Dr. Gottschalk und
Bonse-Geuking
rechts oben
starker Auftritt beim Parlamentarischen Abend Luftverkehr,
v. l.: Puttfarcken, Dr. Bender,
Dr. Lippold, Kaden, Mayrhuber,
Dr. Kerkloh, Dr. Eck, Schmitt,
Mortler, Bodewig, Stockmann,
Hinsken, Dr. Kruse
rechts unten
erfolgreicher Informationsaustausch, v. l.: Wieczorek, van
Houtte, Hager

Wolfgang Mayrhuber. Vortragende waren
Dieter Kaden, Vorsitzender der Geschäftsführung DFS Deutsche Flugsicherung GmbH,
Langen; Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender
der Geschäftsführung Flughafen München
GmbH, München; Dr. Klaus W. Lippold MdB;
Gerhard Puttfarcken, Vorsitzender der Geschäftsführung Airbus Deutschland GmbH,
Hamburg.

Business Lunch „Aktionsplan Güterverkehrslogistik der Europäischen Kommission“ unter Moderation und Leitung von Präsidiumsmitglied Hans-Jörg Hager und Teilnahme der Präsidiumsmitglieder Ewald Kaiser

■

sisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit
und Verkehr, Hannover; Mathias Samson,
Leiter Referat IG I 5, Umwelt und Verkehr
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
und Reaktorsicherheit, Berlin.

39
und Dr. Peter E. Kruse. Vortragender war Ben
van Houtte, Abteilungsleiter Logistik, Innovation, intelligenter Verkehr & Ko-Modalität, Europäische Kommission DG TREN, Brüssel.
Symposium und Podiumsdiskussion
zum Thema „RFID – Potenziale für Transport und Logistik“ Veranstalter: Deutsches
Verkehrsforum gemeinsam mit Kühne Stiftung, Informationsforum RFID, GS1 Germany;
■

unter Leitung von Präsidiumsmitglied Ewald
Kaiser. Vortragende waren Prof. Dr. Michael
ten Hompel, Vorsitzender des Vorstandes Informationsforum RFID e.V, Berlin; Prof. Dr.
Thorsten Blecker, Hamburg School of Logistics
an der TU Hamburg-Harburg, Leiter des
Arbeitskreises „Future Logistics“ der LogistikInitiative Hamburg; Bernd Krakau, Executive
Vice President Global Business Development
& Marketing & Communications, Member of
the Board Industry Line Services T-Systems
Enterprise Services GmbH, Frankfurt/M.;
Markus Sprafke, Manager Zentrallogistik
Volkswagen AG, Wolfsburg; Dr. Clemens
Beckmann, Sprecher der Geschäftsführung
Deutsche Post World Net Business Consulting
GmbH, Bonn; Peter Friess, Generaldirektion
Informationsgesellschaft und Medien
Europäische Kommission, Brüssel; an
der Podiumsdiskussion nahmen Peter
Friess, Peter Hettlich MdB, Prof. Dr.
Michael ten Hom-

pel, Osman al Saqaqy, Bereichsleiter
RFID/EPS Solutions GS1 Germany GmbH,
Köln; Johannes Wieczorek, Klaus Zänker,
DSLV Deutscher Speditions- und Logistikverband e.V., Bonn; teil. Die Moderation hatte
Björn Helmke, Chefredakteur DVZ Deutsche
Verkehrs-Zeitung, Deutsche Logistik-Zeitung,
Hamburg.
Working Lunch zur deutschen Ratspräsidentschaft im Europäischen Parlament unter Leitung des Vorsitzenden des
Präsidiums Wilhelm Bonse-Geuking in
Brüssel. Teilnehmer waren die Präsidiumsmitglieder Detthold Aden; Dr. Klaus Baur;
■

Dr. Wilhelm Bender; Hans-Jörg Hager; Ewald
Kaiser; Dr. Peter E. Kruse; Dr. Erhard Oehm;
Norbert Schüßler, Harald Schütz, Prof. Dr.
Gerhard Zeidler. Vortragende: Wilhelm Bonse-Geuking, Helmut Schmitt von Sydow,

links
für europäische und globale
Standards beim Einsatz von
RFID, auf dem Podium
v. l.: Friess, al Saqaqy, Prof. Dr.
ten Hompel, Helmke, Hettlich
MdB, Wieczorek und Zänker
rechts oben
legten in Brüssel konkrete
Handlungsempfehlungen für
einen leistungsfähigen europäischen Verkehrsraum vor,
v. l.: Hailer, Dr. Oehm, Aden und
Bonse-Geuking

Hauptberater der DG TREN Europäische Kommission Generaldirektion Energie und Verkehr,
Brüssel; und Dr. Georg Jarzembowski MdEP.

rechts unten
Dr. Jarzembowski MdEP (re.) und
Schmidt von Sydow nutzten die
Veranstaltung zum intensiven
Gedankenaustausch.

Report 2006/07

www.verkehrsforum.de

40
Februar 2007

Sitzung des Arbeitsausschusses unter
Leitung von Wilhelm Bonse-Geuking. Teilnehmer waren Detthold Aden; Dr. Wilhelm
Bender; Dr. Carsten Kreklau; Dr. Peter E.
Kruse; Dr. Hartmut Mehdorn; Thomas Hailer
und Dr. Florian Eck.

■

Sitzung des Lenkungskreises ‚Häfen
und Schifffahrt’ in Berlin unter Leitung des
Lenkungskreisvorsitzenden Detthold Aden.
Vortragende waren Dr. Bernt Mester; Axel
Tütken, Geschäftsführer Maersk Deutschland
GmbH, Hamburg; Rolf Telljohann, Hellmann
Worldwide Logistics GmbH & Co. KG, Osnabrück; Georg Waischnor, Geschäftsführer
SPC-Short Sea Shipping Promotion Center,
Bonn.

■

Lenkungskreis ‚Bahntechnologie’ unter
Leitung des Lenkungskreisvorsitzenden
Hans M. Schabert in Berlin. Vortragende
■

waren Prof. Dr.-Ing. Karsten Lemmer, Direktor Institut für Verkehrsführung und Fahrzeugsteuerung Deutsches Zentrum für Luftund Raumfahrt e.V., Braunschweig; Niels
Hartwig, Leiter Referat A 23 - Investitionen in
Magnetschnellbahnsysteme, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung,
Berlin; Prof. Dr.-Ing. Markus Hecht, Technische Universität Berlin, Institut für Land- und
Seeverkehr, Fachgebiet Schienenfahrzeuge,
Berlin; Dr. Matthias Mather, Leiter Umweltmanagement, Bahn-Umwelt-Zentrum DB AG,
Berlin; Axel Schuppe, Geschäftsführer VDB
Verband der Bahnindustrie in Deutschland
e.V., Berlin.
Gesprächskreis ‚Infrastruktur’ in Berlin
unter Leitung von Präsidiumsmitglied: Prof.
Dr. Martin Rohr. Vortragende waren Prof. Dr.
Karl-Hans Hartwig, Direktor Institut für Verkehrswissenschaft, Westfälische WilhelmsUniversität, Münster; und Thomas Hailer.
■

links
v. l.: Dr. Eck, Hailer und Schabert
rechts
v. l.: Prof. Dr. Hartwig,
Prof. Dr. Rohr, Hailer, Dr. Hell

Jochen Eichen geht in Ruhestand
Jochen Eichen leitete seit 1994 die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen
Verkehrsforums. Mit Erreichen des 65. Lebensjahres beendete Eichen diese Aufgabe um
Ende 2006 in den Ruhestand zu gehen.
Journalistisch tätig war Eichen seit 1966 und wechselte 1968 in die Luft- und Raumfahrtindustrie. Dort übernahm er die Leitungsfunktion als Pressesprecher bei Messerschmitt-BölkowBlohm sowie von 1972 bis 1990 bei der Deutschen Airbus GmbH in München. Nach einem Jahr als
Pressesprecher der Deutschen Raumfahrtagentur DARA war er bis 1993 als PR-Berater für das European
Astronaut Centre ESA tätig.
Seit 1994 begleitete Eichen aktiv den Wandel des einstigen Verkehrsforums Bahn zur heutigen verkehrsträgerübergreifenden Wirtschaftsvereinigung Deutsches Verkehrsforum. Im Namen aller Mitgliedsunternehmen möchten wir Herrn Eichen für sein Engagement und die ausgezeichnete Leistung für das Deutsche
Verkehrsforum danken!

Studien, Arbeitskreise,
Positionspapiere 2006/2007
41
Studien:
■ Die Energie- und Emissionsbilanz des
Verkehrs (Veröffentlichung: März 2006) Auftraggeber: Deutsches Verkehrsforum Auftragnehmer: DLR Verkehrsforschung, Berlin
■ Erfolgsfaktoren und Bewertungsmöglichkeiten von PPP-Projekten für Verkehrsinfrastruktur. Eine internationale
und verkehrsträgerübergreifende Analyse (Veröffentlichung: Februar 2006)
Auftraggeber: Deutsches Verkehrsforum
Auftragnehmer: Dornier Consulting GmbH,
Friedrichshafen
Umfragen:
Mobilität im Alltag
(Veröffentlichung: Januar 2007)
Auftraggeber: Deutsches Verkehrsforum
Auftragnehmer: infas GmbH, Bonn

■

Lenkungs- und Gesprächskreise:
Die Lenkungs- und Gesprächskreise sind
wichtige Plattformen, auf der Entscheidungsträger aus den Mitgliedsunternehmen zielorientiert über Gedankenaustausch, Diskussion
und Information die inhaltliche Arbeit des
Deutschen Verkehrsforums prägen und weiterentwickeln. Stellungnahmen und Positionspapiere fokussieren und thematisieren aktuelle Schwerpunkte in der verkehrspolitischen
Arbeit. Für die fachspezifische Ausgestaltung
der Arbeit des Deutschen Verkehrsforums
waren im Jahr 2006 verantwortlich:
Lenkungskreis ,Bahntechnologie‘:
Hans M. Schabert, Vorsitzender des Bereichsvorstands Siemens AG Transportation Systems
■ Lenkungskreis ,Güterverkehr‘:
Hans-Jörg Hager, Vorsitzender des Vorstandes
Schenker Deutschland AG, Mitglied des Vorstandes Schenker AG
■ Lenkungskreis ,Häfen und Schifffahrt‘:
Detthold Aden, Vorsitzender des Vorstandes
BLG Logistics Group AG & Co. KG
■

Gesprächskreis ,Infrastruktur‘:
Prof. Dr. -Ing. Martin Rohr, Mitglied des Vorstands HOCHTIEF AG
■ Lenkungskreis ,Luftverkehr‘:
Wolfgang Mayrhuber, Vorsitzender des Vorstands Deutsche Lufthansa AG
■ Gesprächskreis ,Luftverkehr‘:
Dieter Kaden, Vorsitzender der Geschäftsführung DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
■ Gesprächskreis ,Schienenverkehr‘:
Dr. Otto Wiesheu, Vorstand Wirtschaft und Politik, Deutsche Bahn AG
■ Lenkungskreis ,Straßenverkehr‘:
Prof. Dr. Bernd Gottschalk, Präsident Verband
der Automobilindustrie e.V. (VDA)
■ Lenkungskreis ,Telematik/Telekommunikation‘:
Prof. Dr. -Ing. Gerhard Zeidler, Präsident des
Präsidialrats DEKRA e.V.
■

Positionspapiere:
Supply Chain Security: Sichere Logistikketten brauchen praxisgerechte Lösungen
■ Klimaschutz im Verkehrssektor - Erfolge
ausbauen, Strategien nachhaltig gestalten
■ Agenda Mobilität für Europa
■

Parlamentsgruppen:
Das Deutsche Verkehrforum e.V. unterstützte
in 2006 folgende interfraktionelle Parlamentsgruppen des Deutschen Bundestages
beim Meinungsaustausch mit Wirtschaft und
Wissenschaft:
■ Parlamentsgruppe Schienenverkehr:
Vorstand: Dr. Klaus W. Lippold MdB, Uwe
Beckmeyer MdB, Horst Friedrich MdB,
Winfried Hermann MdB, Dorothée Menzner
MdB, Geschäftsführer: Thomas Hailer
Parlamentarische Gruppe Binnenschifffahrt:
Leitung: Annette Faße MdB; Renate Blank
MdB, Hans-Michael Goldmann MdB, Peter
Hettlich MdB, Dorothée Menzner MdB

■

Präsidium
des Deutschen Verkehrsforums

Wilhelm Bonse-Geuking

Dr.-Ing E.h. Heinz Dürr

(Vorsitzender)
Group Vice President
and Senior Advisor BP plc.

(Ehrenvorsitzender)
Vorsitzender des Aufsichtsrates Dürr AG

Detthold Aden

Dr. Rolf Bartke

Vorsitzender des Vorstandes
BLG Logistics Group AG & Co. KG

Leiter Geschäftsbereich Mercedes-Benz Transporter
DaimlerChrysler AG
Bis 9. Mai 2006

Dr. Olaf Berlien

Prof. Dr. Bernd Gottschalk

Vorsitzender des Vorstandes
ThyssenKrupp Technologies AG und
Mitglied des Vorstandes ThyssenKrupp AG

Präsident
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)

Ewald Kaiser

Dr. Carsten Kreklau

Mitglied der Geschäftsleitung
Kühne + Nagel International AG

Mitglied der Hauptgeschäftsführung
Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
(BDI)

Dr.-Ing. E.h. Hartmut Mehdorn

Dr. Jörg Mosolf

Vorsitzender des Vorstandes
Deutsche Bahn AG

Geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der
Geschäftsführung Horst Mosolf GmbH & Co. KG
Internationale Spedition
Ab 9. Mai 2006

Prof. Dr.-Ing. Martin Rohr

Hans M. Schabert

Mitglied des Vorstands
HOCHTIEF AG

Vorsitzender des Bereichsvorstands
Siemens AG Transportation Systems

Harald Schütz

Dr. Otto Wiesheu

Geschäftsführer ID Bremen GmbH,
Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der
TeleOp GmbH, T-Systems Enterprise Services
GmbH Industry Line Public für die Deutsche
Telekom AG

Vorstand Wirtschaft und Politik
Deutsche Bahn AG

Dr. Klaus Baur

Dr. Wilhelm Bender

Vorsitzender der Geschäftsführung
Bombardier Transportation GmbH Deutschland
Ab 9. Mai 2006

Vorsitzender des Vorstandes
Fraport AG

Hans-Jörg Hager

Reinhard Hutter

Vorsitzender des Vorstandes
Schenker Deutschland AG
und Mitglied des Vorstandes Schenker AG

Vorsitzender des Vorstandes
Alcatel SEL AG
Bis 9. Mai 2006

Dr. Peter E. Kruse

Wolfgang Mayrhuber

Sonderbeauftragter des Vorstandsvorsitzenden
Deutsche Post AG

Vorsitzender des Vorstandes
Deutsche Lufthansa AG

Dr. Erhard Oehm

Andreas Renschler

ADAC-Vizepräsident für Verkehr
und Vorsitzender des
ADAC Hessen-Thüringen

Mitglied des Vorstandes
DaimlerChrysler AG
Truck Group
Ab 9. Mai 2006

Norbert Schüßler

Willi Schüßler

Geschäftsführender Gesellschafter
Schüßler Plan Ingenieurgesellschaft für
Bau- und Verkehrswegeplanung mbH

Geschäftsführender Gesellschafter
Schüßler Plan Ingenieurgesellschaft für
Bau- und Verkehrswegeplanung mbH
Bis 9. Mai 2006

Prof. Dr.-Ing. Gerhard Zeidler

Peter Witt

Präsident des Präsidialrats
DEKRA e.V.

Vorsitzender der Aufsichtsräte Bombardier
Transportation GmbH,
Bombardier Transportation (Bahntechnologie)
Holding Germany GmbH
Bis 9. Mai 2006

Mitgliedsunternehmen
des Deutschen Verkehrsforums
A
AAE Ahaus Alstätter Eisenbahn
AG, Frankfurt/M
■ ABX LOGISTICS (Deutschland)
GmbH, Duisburg
■ ACE Auto Club Europa e.V.,
Stuttgart
■ ACV Automobil-Club Verkehr
Bundesrepublik Deutschland,
Köln
■ ADAC e.V., München
■ AGES International GmbH & Co.
KG, Düsseldorf
■ Aicher Bau GmbH, Freilassing
■ Air Berlin PLC & Co.
Luftverkehrs KG, Berlin
■ ALBIS Finance AG, Hamburg
■ Alcatel Transport Solutions
Deutschland GmbH, Stuttgart
■ ALSTOM LHB GmbH, Salzgitter
■ Andreas Schmid Logistik AG,
Gersthofen
■ Angel Trains International
Limited, London
■ ARS Altmann AG, Wolnzach
■ AUDI AG, Ingolstadt
■ Autobahn Tank & Rast Holding
GmbH, Bonn
■

B
BearingPoint GmbH, Frankfurt/M
■ Berliner Verkehrsbetriebe (BVG),
Berlin
■ Bilfinger Berger AG, Mannheim
■ BLG Logistics Group AG & Co. KG,
Bremen
■ BMW AG, München
■ Bochumer Verein
Verkehrstechnik GmbH, Bochum
■ Boeing International
Corporation, Berlin
■ Bombardier Transportation
GmbH, Hennigsdorf
■ Booz Allen Hamilton GmbH,
Düsseldorf
■ bremenports GmbH & Co. KG,
Bremen
■ Bundesverband der Deutschen
Tourismuswirtschaft e.V. (BTW),
Berlin
■ BWG Gesellschaft mbH & Co. KG,
Butzbach
■

C
Carl Schenck AG, Darmstadt
■ Commerzbank AG, Frankfurt/M
■ CSC Deutschland Solutions
GmbH, Wiesbaden
■ CTcon GmbH Consulting & Training im Controlling, Düsseldorf
■

D
DaimlerChrysler AG, Stuttgart
■ DAKOSY Datenkommunikationssystem AG, Hamburg
■ DEKRA e.V., Stuttgart
■ Deutsche Bahn AG, Frankfurt/M
■ Deutsche Bank AG, Frankfurt/M
■ Deutsche BP AG, Hamburg
■ Deutsche Lufthansa AG,
Frankfurt/M
■ Deutsche Post AG, Bonn
■ Deutscher Verkehrs-Verlag
GmbH, Hamburg
■ Deutsche Telekom AG, Bonn
■ DEVK Allgemeine
Versicherungs-AG, Köln
■

DFDS Tor Line GmbH, Cuxhaven
■ DFS Deutsche Flugsicherung
GmbH, Langen
■ DHL Freight GmbH, Düsseldorf
■ DLR Deutsches Zentrum für Luftund Raumfahrt, Köln
■ Dornier Consulting GmbH,
Friedrichshafen
■ Drecker Planungsbüro, Bottrop
■ DSV Stuttgart GmbH & Co. KG,
Schwieberdingen
■ duisport. Duisburger Hafen AG,
Duisburg
■ DVB Bank AG, Frankfurt/M
E
■ EADS Deutschland GmbH,
München
■ Emch + Berger Holding GmbH,
Berlin
■ Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart
■ ESG Elektroniksystem- und
Logistik-GmbH, München
F
■ Fichtner Bauconsulting GmbH,
Stuttgart
■ Fiege Deutschland GmbH & Co.
KG, Greven
■ Flughafen Berlin-Schönefeld
GmbH (FBS), Berlin
■ Flughafen Hamburg GmbH,
Hamburg
■ Flughafen Köln/Bonn GmbH, Köln
■ Flughafen München GmbH,
München
■ Fraport AG, Frankfurt/M
G
■ GATX Rail Germany GmbH,
Hamburg
■ GEFCO Deutschland GmbH,
Mörfelden-Walldorf
■ GeoPost International
Management & Development
Holding GmbH, Aschaffenburg
■ Germanischer Lloyd AG, Hamburg
■ GRE-Gauff Rail Engineering
GmbH & Co. KG, Frankfurt/M
■ GSG Knape Gleissanierung
GmbH, Ismaning
H
■ HaCon Ingenieurgesellschaft
mbH, Hannover
■ Häfen und Güterverkehr Köln
AG, Köln
■ Hamburger Hafen und Logistik
Aktiengesellschaft, Hamburg
■ Hamburg Südamerikanische
Dampfschifffahrts-Gesellschaft
KG, Hamburg
■ Hauptverband der Deutschen
Bauindustrie e.V., Berlin
■ HBG Hafenbetriebsgesellschaft
Wilhelmshaven mbH,
Wilhelmshaven
■ Heitkamp Rail GmbH, Herne
■ Hellmann Worldwide Logistics
GmbH & Co. KG, Osnabrück
■ Hertzog und Partner
Management Consultants GmbH,
Hamburg
■ HOCHTIEF AG, Essen
■ Horst Mosolf GmbH & Co. KG,
Kirchheim/Teck
■

I/J
IAV GmbH Ingenieurgesellschaft
Auto und Verkehr, Berlin
■ IBM GmbH, Stuttgart
■ Imperial Logistics International
GmbH, Duisburg
■ JadeWeserPort Realisierungs
GmbH & Co. KG, Wilhelmshaven
K
■ KARSTADT QUELLE Aktiengesellschaft, Essen
■ KfW Bankengruppe, Frankfurt/M
■ Knorr-Bremse AG, München
■ Koehne Unternehmensgruppe,
Oberhausen
■ Kombiverkehr KG, Frankfurt/M
■ Kühne + Nagel (AG & Co.) KG,
Hamburg
L
■ L.E.K. Consulting GmbH, München
■ Leonhard Weiss GmbH & Co. KG,
Göppingen
■ Linklaters Oppenhoff & Rädler,
Berlin
■ LNC LogisticNetwork
Consultants GmbH, Hannover
■ Logplan GmbH, Frankfurt/M
■ Lokomotion Gesellschaft für
Schienentraktion mbH, München
M
■ Maersk Deutschland A/S & Co.
KG, Hamburg
■ Management Engineers GmbH +
Co. KG, Düsseldorf
■ McKinsey & Company, Inc.,
München
■ MEV Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft mbH, Mannheim
■ Mitteldeutsche Flughafen AG,
Leipzig
■ MTU Aero Engines GmbH,
München
N
■ NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT GmbH, Chemnitz
■ NordWestLinie e.V., Voltlage
■ North Sea Terminal Bremerhaven
GmbH & Co., Bremerhaven
O
■ OBERMEYER Planen + Beraten
GmbH, München
■ On Rail GmbH, Mettmann
■ OTTO (GmbH & Co KG), Hamburg
P
■ Plasser & Theurer GmbH, Wien
■ PricewaterhouseCoopers AG
WPG, Frankfurt/M
R
■ Railistics GmbH, Wiesbaden
■ RAIL.ONE GmbH Pfleiderer track
systems, Neumarkt
■ RMV Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH, Hofheim
■ RMV Rhein-Mosel Verkehrsgesellschaft mbH, Koblenz
■ Robert Bosch GmbH, Stuttgart
■ Roland Berger Strategy
Consultants GmbH, Düsseldorf
■ Rolls-Royce Deutschland Ltd. &
Co. KG, Dahlewitz
■

S
Schenker AG, Essen
■ Schmid Traffic Service GmbH,
Kaarst
■ Schüßler Plan Ingenieurgesellschaft für Bau- und Verkehrswegeplanung mbH, Düsseldorf
■ Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft für Bau- und Verkehrswegeplanung mbH, Frankfurt/M
■ Seaports of Niedersachsen
GmbH, Oldenburg
■ Siemens AG, Erlangen
■ Sky Eye Transportation Systems
GmbH, Braunschweig
■ SPIEKERMANN GmbH,
Düsseldorf
■ Steria Mummert Consulting AG,
Münster
T
■ Talgo (Deutschland) GmbH, Berlin
■ Tchibo Logistik GmbH, Bremen
■ TFG Transfracht Internationale
Gesellschaft für kombinierten
Güterverkehr mbH & Co. KG,
Frankfurt/M
■ ThyssenKrupp AG, Essen/
Düsseldorf
■ ThyssenKrupp Transrapid GmbH,
Kassel
■ TransCare AG, Wiesbaden
■ TransInvest Holding AG, St. Gallen
■ Transrapid International GmbH
& Co. KG, Berlin
■ T-Systems Enterprise Services
GmbH, Frankfurt/M
■ TUI Deutschland GmbH,
Hannover
■ TX Logistik AG, Bad Honnef
U
■ UPS Transport OHG, Neuss
V
■ VDA Verband der Automobilindustrie e.V., Frankfurt/M
■ VdTÜV-Verband der TÜV e.V.,
Berlin
■ VDV Verband Deutscher
Verkehrsunternehmen, Köln
■ vdw Gebr. von der Wettern
GmbH, Köln
■ Veolia Verkehr GmbH, Berlin
■ Vodafone D2 GmbH, Düsseldorf
■ Volkswagen Logistics GmbH &
Co. OHG, Wolfsburg
■ Vössing GmbH, Düsseldorf
■ Vossloh-Werke GmbH, Werdohl
■ VTG Aktiengesellschaft, Hamburg
W
■ Wagener & Herbst Management
Consultants GmbH, Potsdam
■ WestLB AG, Düsseldorf
■ Wilmer Cutler Pickering Hale
and Dorr LLP, Berlin
Z
■ ZDS Zentralverband der
Deutschen Seehafenbetriebe e.V.,
Hamburg
■ ZERNA INGENIEURE GmbH,
Bochum
■

Stand: April 2007

Impressum
Deutsches Verkehrsforum Report 2006/07
April 2007
Herausgeber:
Deutsches Verkehrsforum e.V.,
10785 Berlin, Klingelhöferstraße 7
Telefon: 030-263954-0, Fax: 030-263954-22
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e-mail: info@verkehrsforum.de
Verantwortlich für den Inhalt:
Ingrid Kudirka
Fotos:
mit freundlicher Genehmigung von:
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Deutsche Lufthansa AG, Europäisches
Parlament, Fraport AG, HHLA AG,
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Layout und Produktion:
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