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Full text: Informationsmaterial des Bezirksamtes Lichtenberg von Berlin zur Situation und Integration von Asylsuchenden / Olhagaray, Bärbel

Informationsmaterial
des Bezirksamtes Lichtenberg von Berlin zur
Situation und Integration
von Asylsuchenden
Stand Mai 2016

Herausgeber:
Bärbel Olhagaray, Integrationsbeauftragte
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin
Tel.: (030) 90296- 3907
E-Mail: Baerbel.Olhagaray@lichtenberg.berlin.de
Mit freundlicher Unterstützung:
o Stiftung SPI – Sozialpädagogisches Institut Berlin „Walter May“, Mobiles Beratungsteam Berlin, Samariterstraße 19-20, 10247 Berlin
o Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Integrationsbeauftragter Hr. Dr. Bryant
o Netzwerkstelle „Lichtblicke“
o Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales von Berlin
Copyright: Alle Urheberrechte liegen beim Bezirksamt Lichtenberg von Berlin und den angegebenen Unterstützern sofern nichts anderes angeben ist. Vervielfältigungen sind nur mit Angabe der Quelle und vorheriger Information und Freigabe durch die Redaktion gestattet.

Inhalt
I. Allgemeine Hintergrundinformationen ........................................................................................ 3
1.

Wie viele Asylsuchende kamen 2015 und 2016 nach Deutschland? .............................................................. 3

2.

Wie viele Menschen erhalten in Deutschland Asyl oder Flüchtlingsschutz? .................................................. 3

3.

Aus welchen Regionen stammen die Menschen? .......................................................................................... 4

4.

Welche Änderungen gab es seit 2015 in der deutschen Asylgesetzgebung? ................................................. 5

II. Zur Situation im Land Berlin und im Bezirk Lichtenberg ............................................................. 6
1.

In welchen Unterkünften sind die Asylsuchenden untergebracht? ............................................................... 6

2.

Wer regelt die Unterbringung der Asylsuchenden? ....................................................................................... 7

3.

Die Verteilung der Geflüchteten auf die Berliner Bezirke (Stand 03.05.2016) .............................................. 7

III. Häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit der Unterbringung von Flüchtlingen ................... 8
1. Welches sind die ersten Schritte der Geflüchteten bei der Ankunft in Berlin? ................................................... 8
2. Welche Leistungen erhalten die Asylsuchenden? ............................................................................................... 8
3. Wie ist medizinische Versorgung der Asylsuchenden organisiert? ..................................................................... 9
4. Besteht Schulpflicht für die Kinder von Flüchtlingen und Asylsuchenden? ...................................................... 10
5. Haben die Kinder von Asylsuchenden einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz? ..................................... 10
6. Wie erfolgt der Spracherwerb? ......................................................................................................................... 10
7. Wie ist der Zugang zum Arbeitsmarkt geregelt? ............................................................................................... 11
8. Welchen Zugang haben die Asylsuchenden zum Wohnungsmarkt? ................................................................. 11
9. Woher kommen die Gelder für die Integration nach den Jahrzehnten „knapper Kassen“? ............................. 11
10. Wie verhält es sich mit der Sicherheit, Kriminalitätsentwicklung und terroristischen Gefahren?.................. 12
11. Sind ein höheres Aufkommen an Müll oder Lärmbelästigungen zu verzeichnen? ......................................... 12
12. Wirken sich Flüchtlingswohnheime ungünstig auf den Wert der anliegenden Immobilien aus? ................... 12
13. Warum verfügen Flüchtlinge über ein Smartphone? ...................................................................................... 12
14. Warum verpflegen sich Flüchtlinge bei der Berliner Tafel? ........................................................................... 13
IV. Wie gestaltet sich die Informationspolitik des Bezirksamtes zum Thema Flüchtlinge? ............. 13
1. Folgende Formen der Informationsvermittlung bietet das Bezirksamt an: ...................................................... 13
2. Grundsätzliche Fragen zum Standort, Bau und Betrieb einer Unterkunft: ....................................................... 13
V. Die Lichtenberger Flüchtlingsunterkünfte und ihre Netzwerke .................................................. 14
1. Unterkünfte für Asylsuchende im Bezirk Lichtenberg (Stand: 03.05.2016) ...................................................... 14
2. Lichtenberger Initiativen ................................................................................................................................... 22
3. Regionale Unterstützungsangebote für Flüchtlinge und Ehrenamtliche .......................................................... 23
3.1 Prognoseraum Hohenschönhausen Nord ....................................................................................................... 23
3.2 Prognoseraum Hohenschönhausen Süd ......................................................................................................... 24
3.3 Prognoseraum Lichtenberg Nord .................................................................................................................... 25
3.4 Prognoseraum Lichtenberg Mitte ................................................................................................................... 26
3.5 Prognoseraum Lichtenberg Süd ...................................................................................................................... 26

I. Allgemeine Hintergrundinformationen
1. Wie viele Asylsuchende kamen 2015 und 2016 nach Deutschland?
 Im Jahr 2015 wurden bundesweit 1.091.894 Zugänge gezählt. In diesem Jahr kamen bis
Ende März 171.118 Menschen nach Deutschland. (Quelle: Landesweiter Koordinierungsstab
Flüchtlingsmanagement, Stand: 29.03.2016)

 Für die einzelnen Bundesländer bestehen Aufnahmequoten, die festlegen, welchen Anteil
an Flüchtlingen und Asylsuchenden jedes Bundesland aufnehmen muss. Die Quoten werden durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) nach dem sog. „Königsteiner
Schlüssel“ (d.h. gemäß den Steuereinnahmen und der Bevölkerungszahl der Bundesländer) für jedes Jahr neu berechnet. Die Verteilung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in
der Bundesrepublik Deutschland – aufgeschlüsselt auf die sechzehn Bundesländer – gestaltet sich 2016 wie folgt:

Bundesland
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

Aufnahmequote
12,97496%
15,33048%
5,04557%
3,08092%
0,94097%
2,52738%
7,31557%
2,04165%
9,35696%
21,24052%
4,83472%
1,21566%
5,10067%
2,85771%
3,38791%
2,74835%

Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF); Stand: 1.1.2016

2. Wie viele Menschen erhalten in Deutschland Asyl oder Flüchtlingsschutz?
 Aus der Anzahl der Asylanerkennungen, der Gewährungen von Flüchtlingsschutz und der
Zuerkennung von „subsidiärem Schutz“ sowie der Feststellungen eines Abschiebungsverbotes bezogen auf die Gesamtzahl der Entscheidungen im betreffenden Zeitraum errechnet sich eine „Gesamtschutzquote“. Im Jahr 2015 sind annähernd 50 Prozent der Anträge
von Schutzsuchenden positiv beschieden worden. Die Entwicklung innerhalb des Zeitraumes von 2009 bis 2015 zeigt die folgende Grafik:

Gesamtschutzquote
60,00%
49,80%

50,00%
40,00%
33,80%

31,50%

27,70%

30,00%
20,00%

21,60%

24,90%

22,30%

10,00%
0,00%
2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

(eigene Grafik auf Grundlage der Zahlen des BAMF; Stand: 01.03.2016)

 Detaillierte Informationen finden sich in der folgenden vom Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge herausgegebenen Handreichung „Das deutsche Asylverfahren – ausführlich
erklärt. Zuständigkeiten, Verfahren, Statistiken, Rechtsfolgen“:
http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/Broschueren/das-deutscheasylverfahren.html (Stand: 15.10.2015)
3. Aus welchen Regionen stammen die Menschen?
 In den letzten Jahren sind hauptsächlich Menschen aus Krisen- und Bürgerkriegsregionen
nach Deutschland geflüchtet. Bundesweit gestaltete sich dies im Jahr 2015 folgendermaßen: Syrien (39%), Afghanistan (14%), Irak (11%), Albanien (6%), Kosovo (3%). (Quelle:
Landesweiter Koordinierungsstab Flüchtlingsmanagement, Stand: 29.03.2016)

 Auch nach Berlin kommen derzeit hauptsächlich Flüchtlinge aus Syrien (36%), Afghanistan (18%), Irak (24%), Iran (2%). (Quelle: Landesweiter Koordinierungsstab Flüchtlingsmanagement, Stand: 29.03.2016)

 Aktuell sind in den Lichtenberger Unterkünften Frauen, Männer und Kinder aus 25 verschiedenen Ländern im Alter zwischen 0 und 86 Jahren untergebracht. Es sind alle sozialen Schichten und Bildungsstände vertreten.
4. Welche Änderungen gab es seit 2015 in der deutschen Asylgesetzgebung?
Angesichts drastisch angestiegener Asyl-Antragszahlen (um 155,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) ist aus Sicht des Gesetzgebers eine Reform der bestehenden Asylgesetzgebung in Deutschland erforderlich geworden:
 Als „Asylpaket I“ wird das am 23.10.2015 in Kraft getretene „Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz“ bezeichnet. Wesentliche Inhalte des Gesetzes sind:
-

die Verlängerung der Aufenthaltspflicht in Erstaufnahmeeinrichtungen von drei auf
sechs Monate;
die Bevorzugung von Sachleistungen statt Bargeld während des Aufenthalts in Erstaufnahmeeinrichtungen (Entscheidung steht den Bundesländern frei);
Albanien, Kosovo und Montenegro werden zu „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt;
Asylsuchende mit Bleibeperspektive sollen bereits während des Asylverfahrens Zugang zu Integrationskursen erhalten (nur: Syrien, Irak, Iran, Eritrea)

 Als „Asylpaket II“ wird der Gesetzentwurf der Bundesregierung als ein „Gesetz zur Verbesserung der Registrierung und des Datenaustausches zu aufenthalts- und asylrechtlichen Zwecken“ (Datenaustauschverbesserungsgesetz) bezeichnet. Es wurde am
25.02.2016 vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Das Asylpaket II bestimmt Gruppen von Asylbewerbern und Asylbewerberinnen, bei denen das beschleunigte Verfahren
durchgeführt werden kann. Dazu gehören Asylbewerber und Asylbewerberinnen aus sicheren Herkunftsstaaten, Folgeantragsteller sowie Asylbewerber und Asylbewerberinnen,
die ihre Mitwirkung beim Asylverfahren verweigern. Das wird beispielsweise angenommen, wenn sie falsche Angaben zu ihrer Identität machen oder die Abnahme von Fingerabdrücken verweigern.
-

Die zeitlichen Abläufe werden so weit gestrafft, dass das Asylverfahren innerhalb einer
Woche durchgeführt werden kann. Falls Flüchtlinge gegen eine Ablehnung ihres Asylantrages Rechtsmittel einlegen wollen, soll dieses juristische Verfahren innerhalb von
zwei Wochen abgeschlossen sein.

-

Für die Dauer des beschleunigten Verfahrens müssen die Asylbewerber und Asylbewerberinnen in der Aufnahmeeinrichtung wohnen. Die Personen erhalten nur dann
Leistungen, wenn die Aufnahme in der zuständigen Aufnahmeeinrichtung erfolgt ist
und die verschärfte Residenzpflicht eingehalten wird.

-

Um die Flüchtlingsströme besser zu bewältigen, wird der Familiennachzug für Antragsteller und Antragstellerinnen mit subsidiärem Schutz, also wenn der Person im Herkunftsland ein ernsthafter Schaden droht, für zwei Jahre ausgesetzt. Diese Regelung
gilt für alle Personen mit subsidiärem Schutz, deren Aufenthaltserlaubnis nach dem
Inkrafttreten des Gesetzes erteilt wird.

-

Eine Abschiebung kann auch dann durchgeführt werden, wenn die medizinische Versorgung im Zielstaat nicht gleichwertig mit der Versorgung in Deutschland ist. Außerdem werden nur noch lebensbedrohliche oder schwerwiegende Erkrankungen, die
sich durch die Abschiebung wesentlich verschlechtern würden, berücksichtigt. Die Erkrankung muss künftig durch ein ärztliches Attest bescheinigt werden.

II. Zur Situation im Land Berlin und im Bezirk Lichtenberg
Mit Stand vom 03.05.16 leben laut Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) 41 019 geflüchtete Menschen in Berlin, die meisten von ihnen in Notunterkünften.
1. In welchen Unterkünften sind die Asylsuchenden untergebracht?
Prinzipiell wird zwischen Erstaufnahmeeinrichtungen, Notunterkünften und Gemeinschaftsunterkünften unterschieden:
Wenn Schutzsuchende einen Asylantrag bei einer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und
Flüchtlinge (BAMF) stellen, werden sie zunächst nach einem festgelegten Schlüssel einer Erstaufnahmeeinrichtung zugewiesen. Dort bleiben sie bis zur Entscheidung über ihren Antrag oder maximal drei Monate. In Berlin gibt es momentan sieben Erstaufnahmeeinrichtungen (jeweils zwei in
Charlottenburg-Wilmersdorf und Lichtenberg sowie drei in Spandau).
Menschen, deren Asylverfahren nach drei Monaten noch nicht abgeschlossen ist, sollen aus der
Erstaufnahmeeinrichtung in eine Gemeinschaftsunterkunft wechseln. Die Gemeinschaftsunterkünfte sind Vertragseinrichtungen des Landes Berlin und müssen verbindliche Qualitätsstandards
erfüllen, die jährlich überprüft werden. In der Praxis jedoch verbleiben die meisten Asylsuchenden
in der jeweiligen Unterkunft, da aufgrund des Wohnraummangels nur wenige Auszüge aus den
Gemeinschaftsunterkünften stattfinden.
Um den Mangel an dringend benötigtem Wohnraum zu beheben, befinden sich gegenwärtig zwei
besondere Formen von Gemeinschaftsunterunterkünften in Planung bzw. im Bau:
- modulare Unterkünfte für Flüchtlinge („MUFs“): An 60 Standorten in Berlin sollen für jeweils
450-500 Menschen Häusergruppen in Leichtbauweise entstehen, die bis zu 50 Jahre halten. In den Häusern können sowohl Einzelzimmer als auch Wohnungen und Gemeinschaftsräume entstehen. Im Bedarfsfall können die MUFs – wenn sie eines Tages nicht
mehr für Flüchtlinge benötigt werden – auch für andere Zwecke umfunktioniert werden (z.B.
studentisches Wohnen).
-

mobile Unterkünfte („Tempohomes“): Berlinweit wird es 30 Standorte geben. Diese Unterkünfte bestehen aus vorgefertigten Bauelementen (d.h. Containern) und lassen sich deswegen innerhalb weniger Monate errichten. Pro Standort können bis zu 500 Menschen beherbergt werden. Werden sie nicht mehr benötigt, können sie abgeräumt werden.

Eine Notunterkunft dient der vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen, um deren Obdachlosigkeit zu verhindern. Sie werden immer dann eingerichtet, wenn keine weiteren (Gemeinschafts)Unterkünfte zur Verfügung stehen. In der Regel eignen sich Notunterkünfte aufgrund der Unterbringungsbedingungen (z.B. umfunktionierte Sporthallen) nicht für eine dauerhafte Belegung. Zwar
sollen sie die Qualitätsanforderungen erfüllen, die auch für Gemeinschaftsunterkünfte gelten; jedoch können diese nicht in vollem Umfang gewährleistet werden. Aufgrund mangelnder Ausweichmöglichkeiten kann keine zeitliche Höchstdauer für den Betrieb einer Notunterkunft angegeben
werden.
Zusätzlich zu den o.g. Einrichtungen sind einige Flüchtlinge auch in privaten Hostels und Pensionen untergebracht. Da es hier keine Betreibergesellschaft gibt, fallen auch die ansonsten üblichen
Betreuungsmöglichkeiten weg: Es gibt nur selten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die sich
um die Menschen kümmern.

Darüber hinaus gibt es auch Flüchtlinge, die inzwischen eine eigene Wohnung gefunden haben
oder die übergangsweise bei Freunden und Bekannten wohnen.
2. Wer regelt die Unterbringung der Asylsuchenden?
In Berlin ist für die Unterbringung und Verteilung von Flüchtlingen und Asylsuchenden grundsätzlich das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) zuständig, das der Senatsverwaltung
für Gesundheit und Soziales untersteht und seine damit verbundenen Aufgaben über die Berliner
Unterbringungsleitstelle (BUL) wahrnimmt. Die weiteren Zuständigkeiten sind seit Februar 2016
wie folgt geregelt:
-

Senatsverwaltung für Finanzen (SenFin) mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH
(BIM): Auswahl von Standorten

-

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (SenStadt): konkrete Bautätigkeiten

-

Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales (SenGesSoz): Auswahl von Heimbetreibern

Das LAGeSo schließt die Verträge mit Betreiberunternehmen ab und regelt die Belegungen. Angesichts der seit 2013 steigenden Flüchtlings- bzw. Asylbewerberzahlen hat das LAGeSo eine
„Task Force Notunterbringung“ gegründet, um die Menschen dieses Personenkreises vor Obdachlosigkeit zu bewahren.
Über die Eröffnung einer Unterbringungseinrichtung können die Anwohnerinnen und Anwohner
nicht mitbestimmen, weil es sich hierbei um die Umsetzung einer Pflichtaufgabe des Landes Berlin
und die Durchsetzung von internationalem Völker- sowie Bundes- und Landesrecht und nicht um
eine mitbestimmungspflichtige stadtplanerische Umgestaltung der Wohngegend handelt
Die Standortentscheidungen der Senatsverwaltung für die Einrichtung von Unterkünften sind daher
nicht beteiligungspflichtig. Allerdings unterstützt das LAGeSo finanziell die jeweiligen Stadtteilzentren bei ihrer Arbeit zur Einbeziehung der Anwohnerinnen und Anwohner vor Ort.
3. Die Verteilung der Geflüchteten auf die Berliner Bezirke (Stand 03.05.2016) :

Im Bezirk Lichtenberg gibt es derzeit folgende Flüchtlingseinrichtungen:
Einrichtung

Kapazität

Belegung
(Stand 03.05.2016):

Notunterkunft Treskowallee

198

190

Notunterkunft Wollenberger Str.

200

158

Notunterkunft Darßer Str.

288

203

DRK Notunterkunft Karlshorst

1000

976

DRK Notunterkunft Ruschestraße

1300

1299

Erstaufnahmeeinrichtung Bornitzstraße

500

489

Wohnheim AWO Refugium im ParkCenter Herzberge

492

507

Wohnheim AWO Refugium Lichtenberg

350

347

Wohnheim Max-Brunnow

150

150

Wohnheim Werneuchener Straße

381

381

PRISOD-Wohnheim Degner Straße

310

316

Wohnheim für Flüchtlinge Falkenberg Gemeinschaftsunterkunft

280

282

Unionhilfswerk Gemeinschaftsunterkunft

455

454

III. Häufig gestellte Fragen zur Unterbringung von Asylsuchenden
1. Welches sind die ersten Schritte der Geflüchteten bei der Ankunft in Berlin?
Im Landesamt für Gesundheit und soziale Aufgaben erfolgen die Registrierung und die Ausstellung
eines Ankunftsausweises sowie die gesetzlich vorgeschriebene Gesundheitsuntersuchung. Bis zu
einem positiven Bescheid über den Asylstatus werden Sach- und Geldleistungen durch das LAGeSo gewährt (140 € pro Person). Der Betreiber der Erstunterkunft meldet die Geflüchteten bei
der bezirklichen Meldestelle an. Die Personen unterliegen einer Residenzpflicht. Beim Bundesamt
für Migration und Flüchtlinge erfolgt der Antrag auf Asyl.
Bei einem positiven Bescheid des BAMF wird ein Aufenthaltstitel erteilt. Bei einem negativen Bescheid gegebenenfalls eine Duldung. Ansonsten gilt die Ausreisepflicht. Ausreisepflichtige können
freiwillig ausreisen oder es wird die Abschiebung eingeleitet.
Geflüchtete mit positiv beschiedenen BAMF-Antrag erhalten ihre Leistungen bei den Bezirken
(Jobcenter und Sozialämter).
2. Welche Leistungen erhalten die Asylsuchenden?
Seitens des Landes Berlin erhalten Flüchtlinge nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)
folgende Leistungen:
a) Sach- und Geldleistungen:
 Asylsuchende in Erstaufnahmeeinrichtungen (Residenzpflicht 3-6 Monate) bekommen
Leistungen zur Deckung des Bedarfs an Ernährung, Unterkunft, Heizung, Kleidung, Gesundheitspflege sowie notwendiger Bedarf an Gebrauchs- und Verbrauchsgütern des

Haushalts. Der notwendige Bedarf wird durch Sachleistungen gedeckt. Es gibt ein monatliches Taschengeld bis zu 143 Euro (gem. Art. 2 Nr. 3 Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz).
 Asylsuchende in Gemeinschaftsunterkünften oder Wohnungen erhalten zwischen 287
und 359 Euro pro Monat.
 Asylsuchenden mit mehr als 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland stehen bei Bedürftigkeit Leistungen auf Sozialhilfe-Niveau zu. Alleinstehende erhalten ca. 392 Euro pro
Monat.
b) Wohnung:
 Für Asylsuchende mit sog. „guter Bleibeperspektive“ oder geflüchtete Menschen mit
einem Aufenthaltstitel hat das „Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk“ (EJF) eine
Beratungsstelle zur Wohnungsvermittlung an Flüchtlinge eingerichtet.
c) Gesundheit:
 Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt (gem. § 4 AsylbLG)
 Operationen
 sonstige medizinisch notwendige Hilfsmittel
d) Sprache und Bildung:
 Integrationskurse zum Erlernen der deutschen Sprache (bis Niveau B1) und Orientierungskurse gibt es für sich im Asylverfahren befindliche Asylsuchende mit einer sog.
„guten Bleibeperspektive“ (d.h. aus den Herkunftsstaaten Iran, Irak, Syrien und Eritrea).
3. Wie ist medizinische Versorgung der Asylsuchenden organisiert und wie erfolgt der
Schutz vor Infektionskrankheiten?
Neben der Unterbringung und dem Schutz vor Obdachlosigkeit ist die gesundheitliche Versorgung
die wichtigste Aufgabe.
Eine ärztliche Erstuntersuchung ist gesetzlich vorgeschrieben. Sie soll 24 Stunden nach Ankunft
erfolgen und dem Schutz der Bevölkerung dienen. Damit sollen ansteckende Krankheiten vor allem
Tuberkulose ausgeschlossen werden. Die Zuständigkeit für die TBC-Untersuchung liegt beim Gesundheitsamt des Bezirksamtes Lichtenberg.
Die zentrale Impfstelle befindet sich im Landesamt für Gesundheit und Soziales. Bei Inbetriebnahme des Berliner Ankunftszentrums in Tempelhof werden die Angebote der körperlichen, ärztlichen Erstuntersuchung, die TBC-Untersuchung und das Impfangebot hier zusammengeführt.
Schulpflichtige Kinder erhalten zuzüglich vor ihrem Schulbesuch eine Zuzugsuntersuchung. Dabei
wird vor allem die Schulbildungsfähigkeit eingeschätzt. Diese Untersuchung kann im LAGeSo oder
im bezirklichen Kinder- und Jugendgesundheitsdienst vorgenommen werden.
Nach dem Asylbewerberleistungsgesetz haben Asylsuchende Anspruch auf medizinische Versorgung. Bisher erhielten Asylsuchende im LAGeSo einen sogenannten „Grünen Behandlungsschein“. Dieser ermöglicht die ambulante ärztliche oder zahnärztliche Versorgung und eine Medikamentation von max. 200 €.
Noch nicht registrierte Asylsuchende können ärztlich versorgt werden auf Basis von Verträgen mit
der kassenärztlichen oder kassenzahnärztlichen Vereinigung. Ende 2016 werden die Behandlungsscheine durch eine elektronische Gesundheitskarte abgelöst. Seit Januar 2016 erhalten neu
registrierte Personen einen vorläufigen Ausweis.

4. Besteht Schulpflicht für die Kinder von Flüchtlingen und Asylsuchenden?
Kinder und Jugendliche, die sich im Asylverfahren befinden oder deren Aufenthalt in Berlin geduldet ist, unterliegen der allgemeinen Schulpflicht entsprechend des § 41 Schulgesetz (SchulG). Kinder ohne Aufenthaltstitel unterliegen nicht der allgemeinen Schulpflicht, jedoch besitzen sie gemäß
§ 2 SchulG und Art. 20 Abs. 1 der Verfassung von Berlin (VvB) ein Recht auf schulische Bildung
und Erziehung. Sie haben also das Recht auf den Schulbesuch einer öffentlichen Schule.
Vor der Beschulung werden – wie bei allen anderen Schulkindern auch – ärztliche Schuleingangsuntersuchungen durchgeführt.
Für die schulische Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen werden in Berlin
„Lerngruppen für Neuzugänge ohne Deutschkenntnisse“ (sog. „Willkommensklassen“) eingerichtet. Die Zuweisung in eine Lerngruppe für Neuzugänge ist temporär. Ziel ist der möglichst schnelle
Erwerb der deutschen Sprache, um den zügigen Übergang in eine Regelklasse zu ermöglichen.
Sofern neu zugezogene Schüler und Schülerinnen nicht alphabetisiert sind, wird entsprechender
Unterricht angeboten.
(Quelle: „Leitfaden zur schulischen Integration von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen“ unter http://www.berlin.de/sen/bjw/fluechtlinge, Stand: 15.03.2016)
Die Beschulung neu zugezogener Schüler und Schülerinnen ohne Deutschkenntnisse geht nicht
zu Lasten der übrigen Schülerschaft der jeweiligen Schule, da die Lerngruppen gesondert mit Lehrkräften versorgt und nicht aus Strukturmitteln der Sprachförderung finanziert werden.
Nach dem Übergang der Neuzugänge aus den Lerngruppen in Regelklassen wird der besondere
Förderbedarf dieser Schülerinnen und Schüler mit den vorhandenen Ressourcen entsprechend
den Zumessungsrichtlinien abgesichert.
5. Haben die Kinder von Flüchtlingen und Asylsuchenden einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz?
Sobald ein Kind in Deutschland drei Jahre alt ist, hat es in Deutschland einen Rechtsanspruch auf
einen Kindergartenplatz (§ 24 Sozialgesetzbuch – SGB VIII). Das gilt auch für Kinder, die sich im
Asylverfahren befinden oder deren Aufenthalt in Berlin geduldet ist, ohne dass dadurch andere
Kinder benachteiligt werden.
Die Anträge auf einen Kitagutschein als Voraussetzung für die Versorgung mit einem Kitaplatz
können bei dem zuständigen Jugendamt gestellt werden.
6. Wie erfolgt der Spracherwerb?
Angebote zum Spracherwerb erhalten alle Geflüchteten. In Berlin findet folgendes mehrstufiges
Modell seine Anwendung:
-

Kostenfreie Kurse in den Unterkünften oder außerhalb, angeboten von Ehrenamtlichen,
Vereinen oder den Volkshochschulen
Vom Bund finanzierte Deutschkurse für die Personen aus Ländern mit hoher Schutzquote
(Iran, Irak, Syrien, Eritrea). Die Liste der Länder wird erweitert werden.
Aufbaukurse für den Beruf und die Arbeitsaufnahme finanziert durch den Europäischen
Sozialfond und das Programm des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Nach positivem Abschluss des Asylverfahrens, Zulassung durch das BAMF für einen Integrationskurs

7. Wie ist der Zugang zum Arbeitsmarkt geregelt?
Durch die Erhebung von Qualifikationen und Fähigkeiten der Geflüchteten bei der Registrierung
(Bundesallee) in den „Willkommen in Arbeit“ – Büros und durch die von den Jobcentern beauftragten Träger, können erste Prognosen gemacht werden. Liegen entsprechende Berufs- und Bildungsabschlüsse vor, vereinfacht sich der Zugang zum Arbeitsmarkt. Durch Integrationslotsen,
mobile Bildungsberater und andere Akteure werden die Betroffenen bei ihren Behördengängen
unterstützt. Parallel dazu erfolgt die Vermittlung in Sprachkurse und in Kurse die Grundkenntnisse
der Gesetze und der Werteordnung Deutschlands vermitteln. Bei abgeschlossenen Asylverfahren
erfolgt die Beratung im Job-Center. Falls keine Arbeitserlaubnis vorliegt, wird diese beantragt (nach
3 Monaten Aufenthalt möglich). Entsprechende Ausbildungs- und Arbeitsintegrationsmaßnahmen
werden eingeleitet (Berufsausbildung, assistierte Berufsausbildung, ausbildungsbegleitende Hilfen
usw.).
Personen mit Teil- oder Studienabschlüssen oder Universitätsnachweisen haben über entsprechende Studienkollegs der Hochschulen und Universitäten Zugang zum Studium. Bei entsprechenden Abschlüssen ist die Bewerbung bei Unternehmen möglich. Entsprechende Unterstützungsangeboten durch das Jobcenter oder Initiativen werden gegeben.
8. Welchen Zugang haben die Asylsuchenden zum Wohnungsmarkt?
Spätestens nach 6 Monaten oder nach einem positiven Bescheid des Bundesamtes für Migration
und Flüchtlinge wechseln anerkannte Flüchtlinge in die Zuständigkeit der Bezirke. Falls sie noch
nicht in eine Wohnung vermittelt werden konnten, kann nun eine Wohnung gesucht werden. Da
dies bei der angespannten Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt schwierig ist, wird es zukünftig weitere, gemeinschaftliche Wohnformen geben. (Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge). Besonders schutzbedürftige Personen werden entsprechend ihre Bedarfe mit speziellen Einrichtungsplätzen versorgt. Geflüchtete ohne Bleibeperspektive werden zukünftig in einer speziellen
Sachleistungseinrichtung untergebracht.
Trotz dessen, dass Geflüchtete Mitinteressenten auf dem Berliner Wohnungsmarkt sind, wird es um eine Konzentration zu vermeiden - kein Wohnungsbauprogramm für Flüchtlinge geben. Generell wird in Berlin und anderswo, der soziale Wohnungsbau verstärkt. Dabei wird die Aufstockung
der Bundesmittel angestrebt.
9. Woher kommen die Gelder für die Integration der Flüchtlinge, nach den Jahrzehnten
„knapper Kassen“?
Der Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland erfolgt in einer Zeit des Haushaltsüberschusses.
Damit ist die Ausgangslage in Hinblick auf die entstehenden Kosten anders als in den neunziger
Jahren oder danach. Es stehen im Bundeshaushalt 6,1 Milliarden € zu Verfügung. Das Land Berlin
plant ca. 600 Millionen € für laufende Ausgaben im Zusammenhang mit der Flüchtlingsintegration
ein. Für den Unterkunftsausbau werden 612 Millionen € Investitionskosten erforderlich sein. Auf 25
Mio. € beläuft sich das Personalbudget. Da genügend Rücklagen aus Haushaltsüberschüssen gebildet wurden, steigt die Verschuldung unter Beachtung der Haushaltsplanungen nicht. Es werden
in der jetzigen Situation auch keine Schulden gemacht.
Generell besteht ein hoher Investitionsbedarf für die Infrastruktur, zum Beispiel für die Schaffung
von Kita- und Schulplätzen oder Wohnungen. Diese Mittel müssen auch für die generell gestiegenen Bedarfe eingesetzt werden. Der Flüchtlingszuzug beschleunigt die Investitionsverfahren.

10. Wie verhält es sich mit der Sicherheit, Kriminalitätsentwicklung und terroristischen
Gefahren?
In aller Regel sind die jeweiligen Fluchtgeschichten immer Geschichten von Krieg und Bürgerkrieg,
von Repressalien und Diskriminierung, von Gewalt und schwerwiegenden Verletzungen der Menschenrechte, von wirtschaftlichem und sozialem Elend. Von daher ist es verständlich, wenn die
Menschen, die aus den genannten Gründen größte, nicht selten lebensgefährliche Strapazen auf
sich nehmen, um nach Deutschland zu kommen, sich hier nichts weiter wünschen, als in Frieden
und Sicherheit zu leben und für sich und ihre Familien ein besseres Leben aufzubauen, als es in
ihrer Heimat möglich ist. Möglichst vielen von ihnen eine (Über-)Lebensperspektive zu bieten, ist
humanitäres Gebot, welches außerdem rechtlich verankert ist (z.B. Asylrecht im deutschen Grundgesetz, Genfer Flüchtlingskonvention). Sie genießen aber nicht nur Rechte, sondern sind – ebenso
wie alle anderen Menschen, die in Deutschland leben – selbstverständlich auch zur Einhaltung der
geltenden Gesetze verpflichtet. Gesetzesverstöße werden dementsprechend ebenso von der Polizei verfolgt und von Gerichten geahndet. Es gibt allerdings rechtliche Bestimmungen (z.B. Aufenthaltsrecht), die nur für diese Personengruppe gelten, so dass Gesetzesübertretungen auch nur
von ihnen begangen werden können. Dies kann zuweilen die Fallzahlen der polizeilichen Kriminalstatistik verzerren und muss folglich bei deren Interpretation mit berücksichtigt werden.
Viel gravierender sind derweil die stark gestiegenen Zahlen von rechtsextrem motivierten Taten,
bei denen es sich häufig um schwerwiegende Delikte (z.B. Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte) handelt, da sie das friedliche Miteinander bewusst stören und die öffentliche Sicherheit
gefährden. Das erklärt auch die Tatsache, warum die Polizeipräsenz an den entsprechenden Orten
oftmals erhöht ist. In den Flüchtlingsunterkünften selbst sorgen das Wachpersonal und die Heimleitung – unterstützt durch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bzw. Betreuerinnen und Betreuer
– dafür, dass das Zusammenleben in der jeweiligen Einrichtung auch auf engem Raum möglichst
reibungslos funktioniert.

11. Sind ein höheres Aufkommen an Müll oder Lärmbelästigungen zu verzeichnen?
Es gibt keine Erkenntnisse in Berlin darüber, dass es im Umfeld von vertragsgebundenen Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende vermehrt zu „Vermüllungen“ oder außergewöhnlich hohen
Lärmbelästigungen durch die Heimbewohner und Heimbewohnerinnen kommt. Seitens der Heimleitungen wird die Hausordnung durchgesetzt und eine möglichst normale Wohnsituation im Haus
angestrebt.
12. Wirken sich Flüchtlingswohnheime ungünstig auf den Wert der anliegenden Immobilien aus?
Es ist erfahrungsgemäß nicht zu erwarten, dass sich die Errichtung von Flüchtlingswohnheimen
negativ auf den Wert der anliegenden Immobilien auswirkt. Die im Vorfeld geäußerten Befürchtungen (z.B. „Vermüllung“, siehe oben) treten in aller Regel nicht auf.
13. Warum verfügen Flüchtlinge über ein Smartphone?
Ein Smartphone ist längst ein global gängiger Gebrauchsgegenstand geworden und kein Luxusartikel/ Statussymbol mehr. Die Smartphones, die Geflüchtete besitzen, haben sie bereits aus ihrem
Herkunftsland mitgebracht.
Ein Smartphone verfügt über W-LAN / GPS und kann über freie W-LAN Zugänge kostenfrei genutzt
werden. Freie W-LAN Zugänge gibt es mittlerweile an vielen öffentlichen Orten in Berlin. Durch
den Kauf einer Prepaid Karte und bei Nutzung des vorhandenen W-LAN-Zugangs sind damit kostenlose SMS über WhatsApp, Facebook, oder Telefonate über Skype, Viper möglich, ganz ohne
Handyvertrag.

Festnetzanschlüsse sind in einigen Herkunftsländern (z.B. Somalia) eher selten, Handys besitzen
dagegen viele.
Ein Smartphone ist für diejenigen, die es bis nach Deutschland geschafft haben, ein wichtiges
Instrument, um sich zurechtzufinden und zu orientieren. Viele Informations- und Hilfsangebote sind
online oder als App, auch mehrsprachig, verfügbar. Dies ist aber nur ein Aspekt, das Smartphone
wird überwiegend zum Kontakterhalt mit Verwandten in den Herkunftsländern genutzt oder für die
Regelung finanzieller Angelegenheiten (z.B. Überweisungen).
14. Warum verpflegen sich Flüchtlinge bei der Berliner Tafel?
Die Verantwortlichen der Berliner Tafel positionieren sich eindeutig: Niemand wird aufgrund
seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt.
“Nein, die Berliner Tafel nimmt niemandem etwas weg. Sie verteilt das gerecht, was sie bekommt. Der Umfang der Lebensmittel in den LAIB und SEELE-Ausgabestellen hängt immer von
der Menge ab, die eingesammelt werden kann. Andere Kritiker vermuten, dass sämtliche Flüchtlinge in Berlin von der Tafel unterstützt werden; auch diejenigen, die in den Notunterkünften voll
verpflegt werden. Das ist falsch. Die Berliner Tafel verteilt Lebensmittel an diejenigen Flüchtlinge,
die sich selbst verpflegen müssen und ihre Bedürftigkeit nachweisen.”(1)

IV. Wie gestaltet sich die Informationspolitik des Bezirksamtes zum Thema Flüchtlinge?
1. Folgende Formen der Informationsvermittlung bietet das Bezirksamt an:
- Pressemeldungen des Bezirksamtes zum Thema unter http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/pressemitteilungen/
- Berichterstattung in den öffentlichen Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung und
dem Integrationsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung
- anlassbezogene Schreiben des Bezirksbürgermeisterin an die jeweiligen Anwohnerinnen
und Anwohner
- anlassbezogene Bürgerinformationsveranstaltungen auf Basis einer entsprechenden Einladung
- Veröffentlichung von Informationsmaterial
- regelmäßige Multiplikatorenrunden im Umfeld der Unterkünfte mit u.a. Vertretern und Vertreterinnen von Vereinen, Kirchgemeinden, Kitas, Schulen, den Heimbetreibern, betreut
von der jeweiligen bezirklichen Gebietskoordinatorin und der zuständigen Stadtteilkoordinatorin/Koordinator des örtlichen Stadtteilzentrums, Erörterung und Planung von Problemfeldern, Unterstützungsmöglichkeiten und gemeinsamen Aktionen.
2. Grundsätzliche Fragen zum Standort, Bau und Betrieb der Unterkunft können gestellt werden bei:
 Landesamt für Gesundheit und Soziales
Task Force Notunterbringung
Telefon : 030 9022 9300
E-Mail : TFNU@lageso.berlin.de


der Bezirksbürgermeisterin Frau Monteiro sowie den Bezirksstadträten. Sie können sich
schriftlich oder innerhalb der angebotenen Bürgersprechstunden an sie wenden.



der Integrationsbeauftragten Frau Bärbel Olhagaray (Tel. 90296 3907, E-Mail baerbel.olhagaray@lichtenberg.berlin.de) und ihrer Mitarbeiterin für Flüchtlingsangelegenheiten
Frau Irina Plat (Tel. 90296 3596, E-Mail Irina.Plat@lichtenberg.berlin.de).

V. Die Lichtenberger Flüchtlingsunterkünfte und ihre Netzwerke
1. Unterkünfte für Asylsuchende im Bezirk Lichtenberg (Stand: 03.05.2016)

Turnhallen:
Name der Unterkunft
Adresse

Betreiber
Entstehungsjahr/ Gebäudeart
Kurzbeschreibung
Soziale Angebote (Sozialpersonal)
Soziale Angebote (Ehrenamtliche)

Kontakt, wenn man sich engagieren möchte
Netzwerk im Stadtteil/ Kooperationspartner

Name der Unterkunft
Adresse
Bertreiber
Entstehungsjahr/ Gebäudeart
Kurzbeschreibung

Soziale Angebote (Sozialpersonal)

Soziale Angebote (Ehrenamtliche)

Notunterkunft Treskowallee
HTW-Turnhalle
Treskowallee 8
10318 Berlin
Sozialdiakonische Arbeit Berlin GmbH
Eröffnung: 19.11.2015/ Turnhalle
Notunterkunft mit ausschließlich männlichen Bewohnern
Sozialberatung, Integrationsförderung (Vermittlung von
Integrationskursen, Arbeitsgelegenheiten außerhalb der
Notunterkunft)
Deutschkurse und Förderung der Sprachpraxis, Kleiderkammer, Vermittlung von Kontakten (Freizeitangebote,
Beratung Studium, Arbeit etc.), Unterstützung bei Behördengängen und Wohnungssuche
Judith Bossert, Tel.: 0171 5380675, E-Mail:
judith.bossert@sozdia.de
- Hochschule für Technik und Wirtschaft
- Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
- Stadtteilzentrum Ikarus
- Bürgerverein Karlshorst
- Albatros gGmbH
- Einrichtung der SozDia Stiftung (Jugendklubs, Kindertagesstätten, etc.)
Notunterkunft Wollenberger Str.
Wollenberger Str. 1, 13053 Berlin
Neopanterra e.V.
Eröffnung: November 2015 / Turnhalle
Erstaufnahmeeinrichtung für Familien (mit Kindern ab 3
J.), Frauen und Männer (aufgeteilte Bereiche für alleinreisende Männer und Familien/ Frauen)
- regelmäßiger Deutschkurs für Erwachsene und für
Kinder,
- kreative Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche
(z.B. Bastelnachmittage, mit pädagogischen Hintergrund an jeweiligen Entwicklungsstand der Kinder orientiert, geplant und durchgeführt)
- Projekte mit den Bewohnern (z.B. Gestaltung des
Gartenbereichs im Innenhof/ altersübergreifendes
Projekt),
- Angebote im Kiez (Freizeitnachmittage in der hl.
Kreuz Gemeinde für Familien/Kinder),
- wöchentlicher Filmabend in der Einrichtung,
- Theaterpädagogik einmal in der Woche für Kinder
und Jugendliche
- kreative Angebote für Kinder und Jugendliche
- Angebote im Kiez (Freizeitnachmittage in der hl.
Kreuz Gemeinde)

Kontakt, wenn man sich engagieren möchte
Netzwerk im Stadtteil/ Kooperationspartner

Derzeitige Ansprechperson: Heimleitung Fr. Seidel
helfen@neopanterra.de
Kooperation mit verschiedenen Initiativen/Organisationen
im Kiez
- Kooperation mit der Hl. Kreuz Gemeinde
- Bunte Liga e.V. Fußballverein
- „Kreuzberg Hilft“
- „Schneller Helfen“
geplant: Kooperation mit Jugendclubs/ Kindertreff im
Kiez

Name der Unterkunft
Adresse
Bertreiber

Notunterkunft Darßer Str.
Darßer Straße 97, 13051 Berlin
BOS112 Risc-Management GmbH
Altenburger Chaussee 1, 06406 Bernburg (Hauptsitz)
Eröffnung: 08.12.2015/ Turnhalle auf zwei Etagen

Entstehungsjahr/ Gebäudeart
Kurzbeschreibung

Soziale Angebote (Sozialpersonal)

Soziale Angebote (Ehrenamtliche)

Kontakt, wenn man sich engagieren möchte:
Netzwerk im Stadtteil / Kooperationspartner

Notunterkunft mit Vollverpflegung.
In der unteren Turnhalle befinden sich Familien mit Kindern (Platz für 198 P.), ebenso in der oberen, daneben
sind in einem abgetrennten Bereich auch einzelne Herren untergebracht. (Platz für 90 P.). Im mittleren Segment der oberen Halle findet eine abgetrennte Kinderbetreuung statt. Auf jeder Eben sind Sanitäranlagen sowie
Wirtschaftsräume mit insgesamt je 5 Waschmaschinen
und Trocknern. Eine medizinische Erstversorgung wird
durch das Personal sichergestellt. Heimleitung, Sozialbetreuer und Kinderbetreuer sind mind. von 8 bis 18 Uhr im
Haus.
- Deutschunterricht
- Sprachmittlung durch Sozialdienst und GfbM-Praktikanten
- Kinderbetreuung unterteilt in Altersgruppen
- Ausflüge mit den Kindern (z.B. Zoo, Museum usw.)
- Sportangebot für Kinder und Jugendliche in Zusammenarbeit mit dem Ringerverband
- Nachhilfe für Kinder, die in die Schule gehen
- Deutschkurs viermal/ Woche durch Ehrenamtliche
- Kleiderkammer dreimal/ Woche
- VDK Kleider-/ Spendenkammer
- Ehrenamtlicher Deutschkurs VDK / VHS
- Sportprojekt Vincent-Van-Gogh-Schule
- Vernetzung mit Jane-Adams-OSZ
- Ehrenamtliche Ärztin Frau Dr. Schreiber (z.Z. nicht
aktiv, da keine unregistrierten Flüchtlinge im Haus)
Herr Willems
detlef.willems@bos112.de
- Stadtteilkoordinatorin Beate Jahnke (Verein für amb.
Versorgung Hohenschönhausen),
- Vernetzung mit allen Akteuren im Netzwerk Lichtenberg
und überregionalen Willkommensinitiativen z.B. Say
Thank You To Berlin (Ibrahim Salar)

Notunterkünfte:
Name der Unterkunft

DRK Notunterkunft Karlshorst

Adresse

Köpenicker Allee 146-168
10318 Berlin
Betreiber
DRK Müggelspree Nothilfe gGmbH
Entstehungsjahr/ Gebäude- Übernahme 07. Aug. 2015/
art
drei Einzelgebäude zwischen 2 und 6 Etagen
Kurzbeschreibung
Notunterkunft
Soziale Angebote (Sozial- Sozialpädagogische Beratung: Integrationsförderung,
personal)
Unterstützung bei Behördengängen, Krisenmanagement, Kinderschutz
- Sozialbetreuung, Vermittlung von Dolmetschern
- Kinder- und Jugendbetreuung in der Unterkunft, Sport
und Freizeitaktivitäten
Soziale Angebote (Ehren- Deutschkurse, Fahrradwerkstatt, Kleiderkammer, Beamtliche)
gegnungsmöglichkeiten, Freizeitaktivitäten
Kontakt, wenn man sich en- Doro Büttner
gagieren möchte
buettner@drkfhb.de
Netzwerk im Stadtteil/
- „NUK Lichtenberg“
Kooperationspartner
- „Lichtenberg Hilft“
- Jugendfußballclub Berlin
- Schulen, Kitas
- Jugend- und Gesundheitsämter
- Fachberatungsstellen
- Integrationslotsen
- Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Name der Unterkunft
Adresse
Bertreiber
Entstehungsjahr/ Gebäudeart
Kurzbeschreibung
Soziale Angebote (Sozialpersonal)

Soziale Angebote (Ehrenamtliche)
Kontakt, wenn man sich engagieren möchte
Netzwerk im Stadtteil/ Kooperationspartner

DRK Notunterkunft Ruschestraße
Ruschestrasse 104
10365 Berlin
DRK Müggelspree Nothilfe gGmbH
Übernahme Nov. 2015 / zwei Einzelgebäude, 13 und 14
Etagen und eine Kantine
Notunterkunft, bevorzugt für Familien
- Sozialpädagogische Beratung: Integrationsförderung,
Unterstützung bei Behördengängen, Krisenmanagement, Kinderschutz,
- Sozialbetreuung: Asylfragenvermittlung und Unterstützung bei Behördengänge wie z.B. Jobcenter,
Standesamt, etc.
- Beratungsbüro: „Willkommen in Arbeit“
- Beratung bzgl. Schulvermittlung, Arztvermittlung,
Wohnungsmarkt, Verbraucherberatung
- Kinder- und Jugendbetreuung in der Unterkunft,
- Sport- und Musik, sowie Theater-, Tanz-, Handwerk
Aktivitäten
Deutschkurse, Sportaktivitäten, Fahrradwerkstatt, Kleiderkammer, Kreative Workshops, Begegnungsmöglichkeiten, Freizeitaktivitäten
Hartmut Zick
zick@nothilfe.drk-mgs.de
- „https://lichtenberg.schnell-helfen.de“
- Kiezspinne, Café Maggie, FAN,
- Kinder u - Jugendhilfeverbund Lichtenberg, Linse,
- Lieber Lesen e.V., Wilma 19, Frauentreff, Gangway,
- JFE Gotlindestrasse
- Berliner Sportbund (Capital Sports)
- Schulen, Kitas

- HOWOGE (Kinderuni und Gartenprojekt)
- Citizen Art Days
- Fachberatungsstellen, Integrationslotsen

Erstaufnahmeeinrichtungen:
Name der Unterkunft
Adresse
Betreiber

Entstehungsjahr/Gebäudeart
Kurzbeschreibung

Soziale Angebote (Sozialpersonal)
Soziale Angebote (Ehrenamtliche)

Kontakt, wenn man sich engagieren möchte
Netzwerk im Stadtteil/
Kooperationspartner

Name der Unterkunft
Adresse
Betreiber

Entstehungsjahr/Gebäudeart
Kurzbeschreibung
Soziale Angebote (Sozialpersonal)

Soziale Angebote (Ehrenamtliche)

Erstaufnahmeeinrichtung Bornitzstraße
Bornitzstraße 102
10365 Berlin
PeWoBe
Darwinstr. 16
10589 Berlin
1990er Jahre
Bürogebäude
Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden
1- bis 8-Bett-Zimmer, abschließbare Zimmer, Containerduschen im EG
- Kinderzimmer
- Mentorenprogramm (Anbahnung und Begleitung von
Patenschaften)
- Deutschkurse, Hausaufgabenhilfe
- Kleiderkammer
- Sportclub für Kinder und Jugendliche
- Tanzkurs für Mädchen und Frauen
- Hermes Theater für Mädchen
- Gitarrenunterricht
- monatlicher Spieleabend
Valeria Tosi
Tel: 555789594
- EFG-Berlin, Pastor Thorsten Schacht
- Lichtenberger Werkstatt für Behinderte gGmbH
- Bürgerinitiative für ausländische Mitbürger e.V.
- Integrationslotsin
- Willkommensinitiative Lichtenberg
- SV Lichtenberg 47 e.V.
- Volkssolidarität
- Frauentreff Alt-Lichtenberg/ Kieztreff Undine
- KidsOase
- LernLaden Neukölln
Wohnheim AWO Refugium im ParkCenter Herzberge
Herzbergstraße 82 - 84
10365 Berlin
AWO Berlin Mitte
Hochstädter Straße 1
13347 Berlin
Eröffnung: 5. September 2014
Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende und Flüchtlinge, 2- bis 10-Bettzimmer, 9 Gemeinschaftsküchen
- soziale Betreuung und Beratung
- Kontakte zu Ärzten
- Angebote im Kinder- und Jugendbereich mit Betreuung
- Beschulung der Kinder und Jugendlichen im Haus
für Erwachsene: Deutsch-Kurse und Nähwerkstatt
für Kinder/ Jugendliche: u.a. Fußball-, Tanz-, ZeichnenAGs

Kontakt, wenn man sich engagieren möchte
Netzwerk im Stadtteil/
Kooperationspartner

Frau Uhlig, Fr, Reber, Tel: 284 72 63 10,
exchange@awo-suedost.de
- Kiezspinne
- evangelisches Krankenhaus KEH

Wohnheim AWO Refugium Lichtenberg
Rhinstraße 125/127
10315 Berlin
Bertreiber
AWO Kreisverband Berlin Mitte e.V.
Hochstädter Straße 1
13347 Berlin
Entstehungsjahr/ Gebäudeart Eröffnung: Februar 2012
Plattenbau, teilsaniert
Kurzbeschreibung
Erstaufnahme von erwachsenen Flüchtlingen mit Familien
behinderten- und rollstuhlgerechter Zugang
behindertengerechter Wohnbereich im EG
Soziale Angebote
- sozialpädagogische Beratung durch Sozialarbeiter
(Sozialpersonal)
- Zusammenarbeit mit verschiedenen Dolmetschern
und Institutionen
- Medienraum
- Musikkurse für verschiedene Altersgruppen, Kinoabende,
- Fußball AG
Soziale Angebote (Ehren- Deutsch-Kurse mit Kinderbetreuung
amtliche)
- Kleiderkammer
- Hausaufgabenhilfe
- Betreuung von Familien mit kleinen Kindern (Brücke
e.V.)
- Frauen-Cafe
- Arabischkurse für Kinder und Jugendliche der Unterkunft
- Lesepaten (Stiftung Lesen, noch im Aufbau),
- Koch-AG mit Jugendlichen
- Frauen-Joga
- Video-/ Comic-Workshops für junge Erwachsene
Kontakt, wenn man sich enFrau Uhlig, Fr, Reber, Tel: 284 72 63 10,
gagieren möchte
exchange@awo-suedost.de
Netzwerk im Stadtteil/ Ko- AWO Landesverband
operationspartner
- Christliche Jugenddörfer (CJD)
- Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
- Theater an der Parkaue
- Zusammenarbeit mit VHS,
- Multitude e.V.
Name der Unterkunft
Adresse

Name der Unterkunft
Adresse
Bertreiber

Wohnheim Max-Brunnow
Max-Brunnow-Straße 4
13053 Berlin
Prisod Wohnheimbetriebs GmbH
Degnerstraße 82
13053 Berlin

Entstehungsjahr/ Gebäudeart Eröffnung: September 2012
1970er-Jahre-Bau
Kurzbeschreibung
- Notunterkunft – mit Vollverpflegung
- Gemeinschaftsküchen, Duschen und Toiletten

Soziale Angebote
(Sozialpersonal)

Soziale Angebote (Ehrenamtliche)

Kontakt, wenn man sich engagieren möchte:
Netzwerk im Stadtteil/ Kooperationspartner

-

kleiner Garten mit Spielplatz
Gemeinschaftszimmer
Kinderbude
Kleiderkammer
Beratung/Betreuung durch den Sozialdienst des
Heims
- Mo-Fr 8 bis 18 Uhr, Sa 9 bis 14 Uhr
- Kinderbetreuung montags bis freitags
- Deutschkurse
- verschiedene Angebote für Kinder: Fußball,
Schwimmen usw.
- Organisation der Kleiderkammer
Frau Stein und Frau Kakawandi, Tel: 40399520
wohnheim.max.brunnow@googlemail.com
- Fußballtraining für Kinder bei den „Champions
- ohne Grenzen“
- GSJ-Verein für Jugend und Schulsozialarbeit e.V.,
Projekt „ankommen“
- Publicata e.V.
- Bürgerinitiative Ausländische MitbürgerInnen e.V.
- Willkommensinitiative Lichtenberg
- katholische Kirchgemeinde Friedrichsfelde
- „zum Guten Hirten“
- Volkshochschule Lichtenberg
- Zentrum für sexuelle Gesundheit
- Kiezspinne FAS e.V.

Gemeinschaftsunterkünfte:
Wohnheim Werneuchener Straße
Werneuchener Straße 19
13055 Berlin
Bertreiber
WH Wohnheim Werneuchener Straße GmbH
Werneuchener Straße 19
13055 Berlin
Entstehungsjahr/ Gebäudeart Eröffnung: September 2011
1970er-Jahre-Bau
Kurzbeschreibung
Unterbringung von Wohnungslosen und Flüchtlingen,
abgeschlossene 2-Zimmer-Appartements mit Küche und
Bad
Soziale Angebote (Sozialper- - soziale Betreuung Mo bis Fr 7.30 bis 21 Uhr
sonal)
- speziell für Kinder und Jugendliche: Hausaufgabenhilfe,
- Spielenachmittag
Soziale Angebote (EhrenLesepaten
amtliche)
Kontakt, wenn man sich enwhw@wohnheime-berlin.de
gagieren möchte
Netzwerk im Stadtteil/ Ko- Gebietskoordination Hohenschönhausen Süd
operationspartner
Name der Unterkunft
Adresse

Name der Unterkunft
Adresse
Betreiber

PRISOD-Wohnheim Degnerstraße
Degnerstraße 82
13053 Berlin
PRISOD-Wohnheimbetriebs GmbH
Degnerstraße 82

Entstehungsjahr/Gebäudeart
Kurzbeschreibung

Soziale Angebote (Sozialpersonal)

Soziale Angebote (Ehrenamtliche)
Kontakt, wenn man sich engagieren möchte
Netzwerk im Stadtteil/
Kooperationspartner

Name der Unterkunft
Adresse

Betreiber

Entstehungsjahr/
Gebäudeart
Kurzbeschreibung

Soziale Angebote
(Sozialpersonal)

13053 Berlin
Eröffnung: 2001
Plattenbau
Gemeinschaftsunterkunft/ Übergangswohnheim
besonders geeignet für Familien, da abgeschlossene
Wohneinheiten, Kinder- und Sozialbetreuung,
Ärzte und Schulen in der Nähe
- Deutschkurs, Hausaufgabenhilfe, Nachhilfe, Lesepatin
- Kleiderkammer
- Kinderclub, Ferienangebote
- Beratung und Vermittlung bei Behördengängen,
Wohnungs- und Arbeitssuche
- Bildungs- und Beratungsangebote
- Lesepatinnen
Frau Lohse,
lohse@prisod-wohnen.de
- Oase Berlin e.V.
- Evangelische Kirchengemeinde Hohenschönhausen
- Katholische Kirche „Heilig Kreuz“
- Kinderfreizeitclub „Arche“
- Kinderbude pad gGmbH
- Integrationslotsen
- Sportvereine und Schulen
- Bürgerinitiative Ausländische MitbürgerInnen e.V.
- Charitas Migrationsdienst
- Albatros - Lebensnetz gGmbH (Schwangerschaftsund Konfliktberatungsstelle)
- Berliner Jungs
- HEDWIG Stadtteilzentrum
- VHS Lichtenberg
Wohnheim für Flüchtlinge Falkenberg
Gemeinschaftsunterkunft
Hausvaterweg 21
13057 Berlin
Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk gemeinnützige
AG
Königsberger Straße 28
12207 Berlin
2015
Containerbau
- Gemeinschaftsunterkunft mit Selbstverpflegung
- 5 Gemeinschaftsküchen, Duschen und Toiletten
- Kinderspielplatz, Außengelände
- 2 barrierefreie Zimmer (für Rollstuhlfahrer mit Begleitung)
- Aufnahme/Clearing sowie Erstausstattung

-

Soziale Angebote (Ehrenamtliche)

Kontakt, wenn man sich engagieren möchte
Netzwerk im Stadtteil/
Kooperationspartner

individuelle Sozialpädagogische Betreuung und Beratung, Kinderbetreuung, sozialpädagogische Arbeit mit
Frauen
- Sozialrechtliche Beratung und Begleitung im Aufenthalts- und Leistungsrecht
- Hilfe und Unterstützung bei Integration in Sprach- und
Integrationskurse, Kita, Schule, Ausbildung und Beruf
- Organisation soziokultureller Angebote, Sport- und
Freizeitaktivitäten
- Organisation des Zusammenlebens in der Unterkunft,
Konfliktbewältigung, Krisenintervention
- Integrationsförderung/Netzwerkarbeit, Kooperation
mit und Vermittlung an Fachberatungen, Fachstellen
- Organisation, Koordination, Qualifikation und Begleitung des Ehrenamtes
- Kinderschutz, Gewaltschutz, Unterstützung und Vermittlung von Schutzbedürftigen, psychosoziale Unterstützung, Hilfe für Familien, Unterstützung bei Weiterwanderung/Rückkehr, Familiennachzug
- gzA (gemeinnützige zusätzliche Arbeit)
- 11. Nachbetreuung von Geflüchteten im eigenen
Wohnraum
- Deutschkurse
- Angebote für Kinder- und Jugendliche
- Projekt „Mobile Seelengärten“
- Unterstützung bei der Wohnungssuche – WohnungsAG
- Bildungsberatung
- Aktivitäten: Trommeln, Tanzen für Frauen und Kinder,
Kinderturnen, Malen, Märchenstunde
- Patenschaften
- individuelle Begleitungen bei Behörden- und Ämterund Ärztegängen
- Sprachmittlungen
- Fahrradwerkstatt
- zukünftig: Begegnungscafé
- zukünftig: Frauenzimmer mit Näh- und Strickkreisen
Katrin Janetzki
janetzki.katrin@ejf.dde
-

STZ Hohenschönhausen
Willkommensinitiative Lichtenberg
Lichtblicke e.V.
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus/Reach Out
Lichtenberg hilft e.V
Spielplatzinitiative Marzahn e.V
LernLaden Ostkreuz
Fan FamilienANLauf e.V
Wartenberger WSV-Sportverein e.V.
Evangelischer Kirchenkreis Berlin Nord-Ost
Dachverband Tanz/ Projekt: GemEINsam
Stiftung für Mensch und Umwelt/ Deutschland summt
BWK Bildungswerk in Kreuzberg GMBH und diverse
Bildungsträger
Tierheimverein für Berlin und Umgebung Corporation
e.V.
Kinder- und Jugendgesundheitsdienst
diverse Ärzte, u.a. Dr. Lüder

Name der Unterkunft
Adresse
Bertreiber

Entstehungsjahr/
Gebäudeart
Kurzbeschreibung

Soziale Angebote (Sozialpersonal)

Soziale Angebote (Ehrenamtliche)

Kontakt, wenn man sich engagieren möchte
Netzwerk im Stadtteil/ Kooperationspartner

Zentrum für sexuelle Gesundheit und Familienplanung
BI Ausländische MitbürgerInnen e.V.
Kiezspinne
Familie im Zentrum
Gangway – Fahrradwerkstatt

Unionhilfswerk Gemeinschaftsunterkunft
Konrad-Wolf-Straße 46
13055 Berlin
Unionhilfswerk Soziale Dienste gGmbH
Richert-Sorge-Str. 21a
10249 Berlin
Eröffnung: 18. November 2015
vollständig saniertes ehemaliges Bürogebäude
Unterbringung von Asylsuchenden und Flüchtlingen, vorrangig Familien, v.a. in abgeschlossene 2-Zimmer-Appartements mit Küche und Bad
- sozialpädagogische Beratung durch Sozialarbeiter und
Sozialbetreuer
- speziell für Kinder und Jugendliche: Mo bis Fr 10-12
Uhr und 14-16 Uhr Spielangebote, Malen, Basteln,
spezielle Ferienprojekte, Ausflüge etc.
- - Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen
- Mo bis Fr nachmittags und abends Deutschkurse und
Nachhilfe, Hausaufgabenhilfe, Sprachförderung, Projektlernen
- Kleiderkammer (Spenden sammeln, sortieren und Öffnung 1x wöchentlich)
- Gartenprojekt im Interkulturellen Garten
- Kulturangebote (Besuche von Museen und Galerien,
Workshops, Zoo etc.)
- Begleitung zu Ämtern, Behörden, Ärzten etc.
- Unterstützung in der Kinderbetreuung
- Patenschaftsprojekt
- Errichtung einer Kreativ- und Nähstube
- Überlegung der Einrichtung einer Fahrradwerkstatt
Sonja Ruppert
sonja.ruppert@unionhilfswerk.de
BI für ausländische Mitbürger, CSW, Jugendamt, Bezirkskoordinatorin, Integrationsbeauftragte, mobile Beratung
gegen Rechts, Schulen, Kitas, mobile Bildungsberatung,
Pinel Gesellschaft, Lücke-Brücke, Berliner Jungs, OCB,
Interkultureller Garten, Volkshochschulen, etc.

2. Lichtenberger Initiativen
 ATINA, Spenden-Koordination Lichtenberg
Gärtnerstr. 19-30
13055 Berlin
Telefon: 20 91 27 91
Spendenhotline: 0175/ 99 46 118
E-Mail: info@atina.berlin
Entstehungsjahr: 2015
Ansprechpartner: Bitte per Mail oder Telefon kontaktieren

Kurzbeschreibung des Projektes: Zu den Aufgaben des Lichtenberger Spendenkontors
gehören u.a. das Vorhalten von Transport- und Lagerkapazitäten zur Unterstützung des
Bezirks Lichtenberg bei der Spendenannahme sowie die Organisation einer bedarfsgerechten Versorgung von Einrichtungen von Geflüchteten.


Lichtenberg hilft
Refugees Welcome: www.facebook.com/groups/1670878526476488/
Lichtenberg-hilft: www.facebook.com/groups/510700805746846/?pnref=Ich
E-Mail: info@lichtenberg-hilft.de
Entstehungsjahr: 2015
Ansprechpartner: Bitte per E-Mail kontaktieren
Kurzbeschreibung des Projektes: Wir sind eine Onlineplattform, die den Helfern eine
Basis für verifizierte Informationen und zur Koordination von ehrenamtlichen Tätigkeiten
bieten möchte und den Betreibern der Unterkünfte und den örtlichen Vereinen für die Zusammenarbeit zur Verfügung steht. Des Weiteren führen wir eine ständig aktualisierte Bedarfsliste für die Unterkunft in Karlshorst, die unter www.lichtenberg-hilft.de abrufbar ist.
Es geht uns bei diesem Projekt um langfristige Partnerschaften. Kein Hilfsangebot soll untergehen, sondern gesammelt und zum richtigen Zeitpunkt aktiviert werden.

3. Regionale Unterstützungsangebote für Flüchtlinge und Ehrenamtliche1
3.1 Prognoseraum Hohenschönhausen Nord:


Stadtteilzentrum Hohenschönhausen Nord:
Adresse (postalisch)
Ribnitzer Straße 1b, 13051 Berlin
Stadtteilkoordinatorin: Beate Janke,
Telefon: 96 27 71 17
E-Mail: beate.janke@vav-hhausen.de
gemeinsam mit
Lebensmut e.V. - Verein für Dialog und selbstbestimmte Lebensgestaltung
Grevesmühlener Straße 24, 13059 Berlin
Stadtteilkoordinator: Dr. Matthias Ebert,
E-Mail:
Ebertberlin@aol.com
Telefon: 92 37 01 95



Projekt „Willkommenskultur“
Adresse (postalisch)
Stadtteilzentrum Hohenschönhausen Nord
Verein für ambulante Versorgung e.V.
Leiterin Beate Janke
Ribnitzer Straße 1b, 13051 Berlin
E-Mail:
Beate.janke@vav-hhausen.de
Telefon: 030 / 96 27 71 17 oder 0176 / 34 45 76 03

Wenn Sie weitere Initiativen kennen, die hier noch nicht aufgeführt sind, wenden Sie sich bitte an
Irina.Plat@lichtenberg.berlin.de Wir nehmen diese gern in die nächste Auflage dieser Broschüre auf. Kontakt zu
den Unterstützerkreisen, die in den jeweiligen Unterkünften tätig sind, bekommen Sie über die angegebenen Kontakte (siehe Übersicht der Unterkünfte).
1

Entstehungsjahr: 2014
Ansprechpartner: Beate Janke, Sarah Wehe
Kurzbeschreibung des Projektes: Das STZ fördert die Information der Anwohnerinnen und Anwohner und die Kommunikation zwischen dem Träger der Einrichtung am
Hausvaterweg, den Initiativen und Trägern im Kiez und den Anwohnerinnen und Anwohnern. Angestrebt wird das Schaffen einer Willkommenskultur rund um das Containerdorf Falkenberg.
3.2 Prognoseraum Hohenschönhausen Süd:
Stadtteilzentrum Hohenschönhausen Süd
Adresse (postalisch)
Anna-Ebermann-Str. 26, 13053 Berlin
Stadtteilkoordinatorin: Frau Kanis,
E-Mail:
stadtteilzenrum@albatros-lebensnetz.de
Telefon: 981 13 13


Interkultureller Garten Lichtenberg
Adresse (postalisch):
Interkultureller Garten
SozDia Berlin GmbH
Liebenwalder Straße 12 – 18, 13055 Berlin
E-Mail:
interkulturellergarten@sozdia.de
Telefon: 81 85 90 98
Entstehungsjahr: 2005
Ansprechpartner: Daisy Remos
Kurzbeschreibung des Projektes: Der Interkulturelle Garten Lichtenberg ist ein soziales und ökologisches Integrationsprojekt, das Menschen verschiedener Kulturen über
das gemeinsame Interesse am Gärtnern in Kontakt bringt und ihre Partizipation an der
Gesellschaft unterstützt. Es gärtnern derzeit 40 Mitglieder mit Ihren Familien und Freunden auf je einem eigenen Beet oder einem Gemeinschaftsbeet. Der Garten steht auch
Besuchern für vielfältige Aktivitäten zur Verfügung und wird intensiv genutzt.



Offener Club Berlin (OCB)
Adresse (postalisch):
Offener Club Berlin
Werneuchener Straße 15b, 13055 Berlin
E-Mail:
ocb-hsh@gmx.de
Telefon: 030 / 97 10 49 27
Entstehungsjahr: 1992 entstanden, seit 2008 in freier Trägerschaft des Vereins für
ambulante Versorgung Hohenschönhausen e.V.
Ansprechpartner: Frau Wiegner, Herr Baric
Kurzbeschreibung des Projektes: Der Offene Club Berlin bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von zehn bis 20 Jahren unterschiedliche Möglichkeiten der selbstbestimmten Freizeitgestaltung nach §§ 11 und 13 SGB VIII wie beispielsweise im musikalischen, sportlichen und kreativen Bereich sowie durch interkulturelle Feste, Veranstaltungen, Ausflüge und Fahrten. Darüber hinaus bietet der OCB speziell für junge Men-

schen mit Migrationshintergrund und Flüchtlingserfahrung Hausaufgabenhilfe, Übersetzungshilfe und Unterstützung bei der Vermittlung von weiterführenden Hilfsangeboten
an.


Bürgerinitiative Ausländische MitbürgerInnen e.V.
Adresse (postalisch):
Bürgerinitiative Ausländische MitbürgerInnen e.V.
Neustrelitzer Straße 63, 13055 Berlin
E-Mail:
info@bi-berlin.org
Telefon: 030 / 981 45 46
Entstehungsjahr: 1990
Ansprechpartner: Uta Jankowsky, Bettina Grotewohl
Kurzbeschreibung des Projektes: Die BI-Beratungsstelle bietet zugewanderten und
geflüchteten Menschen kostenlose und mehrsprachige Hilfe (Russisch, Vietnamesisch,
Arabisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch und Deutsch) in Fragen zu Familie, Gesundheit, Finanzen, zum Aufenthalt, Wohnen und zur Grundsicherung des Lebensunterhalts.
Darüber hinaus hilft sie beim Ausfüllen von Anträgen, unterstützt bei der Suche und
Kontaktaufnahme zu Hilfsangeboten von Stiftungen und sozialen Trägern und vermittelt
bei Bedarf an Fachdienste, Beratungs- und Bildungseinrichtungen sowie Behörden.

3.3 Prognoseraum Lichtenberg Nord:
 Stadtteilzentrum Kiezspinne
Schulze-Boysen-Straße 38, 10365 Berlin
Ansprechpartner: Michael Kunze,
Telefon: 030/55489635
E-Mail:
Michael.Kunze@kiezspinne.de
Die Kiezspinne ist auch Trägerin des Integrationslotsenprojektes. Ansprechpartner dafür ist Hr. Svojanovsky.
Stadtteilkoordination: Daniela Dahlke
Telefon: 32519330 oder 0157/ 32 08 00 50
E-Mail:
daniela.dahlke@kiezspinne.de
 Caritas Migrationsdienst Lichtenberg
Adresse (postalisch):
Caritas Beratungszentrum am Fennpfuhl
Anton-Saefkow-Platz 3 – 4, 10369 Berlin
E-Mail:
migration-fennpfuhl@caritas-berlin.de
Telefon: 030 / 666 34 05 -00/-20/-21
Entstehungsjahr: seit 2005 in Lichtenberg, seit 2009 am Fennpfuhl
Ansprechpartner: Frau Eisenstein, Frau Erfurt
Kurzbeschreibung des Projektes: Beratung für erwachsene Zuwanderer bis 27 Jahren
zu aufenthaltsrechtlichen und sozialrechtlichen Fragen, zur Familienzusammenführung,
zur Berufsanerkennung, dem Erwerb der deutschen Sprache, dem Umgang mit Behörden und vieles mehr. Die Beratung kann derzeitig in englischer, italienischer und russischer Sprache erfolgen. Es findet jedoch keine Asylverfahrensberatung statt.
 Jugendmigrationsdienst promigra Lichtenberg

Adresse (postalisch):
Jugendmigrationsdienst promigra Lichtenberg
Otto-Marquardt-Straße 6, 10369 Berlin
E-Mail:
jmd.Lichtenberg@cjd-berlin.de
Telefon: 030 / 57 79 59 68
Entstehungsjahr: 1992
Ansprechpartner: Karin Poblenz, Elke Behm
Kurzbeschreibung des Projektes: Wir bieten Integrationshilfen für junge Menschen mit
Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren an. Durch Beratung und Begleitung
werden realistische Bildungs- und Integrationsperspektiven entwickelt. Wir unterstützen
beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen, im Umgang mit Ämtern und beraten bei persönlichen Problemen. Dabei kooperieren wir mit anderen relevanten Diensten.
3.4 Prognoseraum Lichtenberg Mitte:


Stadtteilzentrum Lichtenberg Mitte
Adresse (postalisch):
Margaretenstr. 11, 10317 Berlin
Stadtteilkoordinatorin: Frau Sabrina Herrmann,
Telefon: 66649244
E-Mail:
stadtteilzentrum@awo-suedost.de



Willkommensinitiative Lichtenberg
E-Mail:
stadtteilzentrum@awo-suedost.de;
post@koordinierungsstelle-lichtenberg.de
Telefon: 66 64 92 44
Koordinierungsstelle: 32 59 84 55
Entstehungsjahr: 2014
Ansprechpartner: Stadtteilkoordination Lichtenberg Mitte, Koordinierungsstelle Lichtenberg
Kurzbeschreibung des Projektes: Die Willkommensinitiative ist eine Austausch- und
Vernetzungsplattform für Bürgerinnen und Bürger, die sich aktiv für eine gelebte Willkommenskultur für Menschen mit Fluchterfahrung in Lichtenberg einsetzt und dazu gemeinsam Hilfsangebote und Unterstützungsprojekte organisiert wie beispielsweise
Sport- und Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche, Deutschkurse, gemeinsames
Kochen oder Spendenaktionen.

3.5 Prognoseraum Lichtenberg Süd:


IKARUS Stadtteilzentrum
Adresse (postalisch):
IKARUS stadtteilzentrum
Wandlitzstraße 13, 10318 Berlin
Telefon: 89 62 25 52
E-Mail:
ikarus@firmaris.de
Ansprechpartner: Adrian Hudgson



Karlshorst hilft!
Paul-Gerhardt-Gemeinde
Adresse (postalisch):
Paul-Gerhardt- Kirchgemeinde Lichtenberg
Weseler Straße 6, 10318 Berlin
E-Mail:
e.dusdal@paul-gerhardt.com
Telefon: 512 91 03 oder 50 01 46 08
Entstehungsjahr: 2001
Ansprechpartner: Herr Pfarrer Dusdal
Kurzbeschreibung des Engagements: Die Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde betreibt
mit etwa 20 Unterstützern eine Notunterkunft für 7 Flüchtlinge und unterstützt die
Flüchtlingsarbeit mit Geld- und Sachspenden sowie ehrenamtlichem Engagement.
Ein zweiter Schwerpunkt ist die Mitarbeit von Gemeindemitgliedern in der Flüchtlingsunterkunft in Karlshorst (Köpenicker Allee 146-162). Zudem stellt die Kirchengemeinde
die Kirche für öffentliche Veranstaltungen wie Anwohnerversammlungen zur Verfügung.
        
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