Publication:
1920
URN:
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-8391858
Path:

110
17. Beschaffung von Futtermitteln.
In der Ausführung der Bundesratsvero'dnungen vom 13. Februar und 28. Juni 1915,
wonach den Kommunalverbänden die Regelung des Verkehrs mit Hafer und sonstigen Futter
mitteln obliegt, sind in der Zeit vom l. Januar bis Ende Dezember 1919 für den hiesigen
Hafer
. 5 890 Zentner
Hafers chalen
. 1482
99
Schrot
139
tt
Kleie
. 3 226
99
Leimgallertefutter . . .
. 1 603
n
Pferdemischfutter . . «
. 11457
tt
Geflügelfutter ....
107
ft
Kleinmelasse
. 883
tt
Wickengemenge ....
. 380
99
Trockenschnitzel ....
. 1 936
99
Stroh
. 1498
ff
Häcksel
. 11516
tt
Heu
. 2 527
99
Pferdemöhren
964
99
Torfstreu
365
tt
Die Futter- bezw. Streumittel wurden von den beiden hiesigen Fouragehändlern
Weber und Haupt als Unterverteiler auf Grund der vom Magistrat ausgestellten Bezug
scheine und zu den magistratsseitig festgesetzten Preisen an die hiesigen Tierhalter abgegeben.
Die Unterverteiler haben die Futtermittel sofort nach Empfang zu bezahlen; sie erhalten für
daS Anfahren von der Bahn, für das Lagern, den Verkauf und das Abfahren an die Tier
halter, sowie für die Hergäbe von Säcken eine Entschädigung von 1,50 his 2 — JC je Zentner.
Diese Kosten werden auf die Verkaufspreise aufgeschlagen. Städtische Zuschüsse waren bisher
nicht erforderlich und werden auch in Zukunft nicht nötig sein. Heu und Stroh wurden am
l. Juli, Hafer am 16. August von der Beschlagnahme freigegeben.
18. Erhebungen.
Auf Anordnung der Reichs- und Staatsbehörden sind im Berichtsjahre wieder vier
Viehzählungen (l. März, 1. Juni, l. September und l. Dezember) und eine Anbau-
und Ernteflächenerhebung (5. bis 31. Mai) veranstaltet worden. Letztere erstreckte
sich, wie bereits 1918, nicht nur auf die feldmäßig bestellten Flächen, sondern auch auf die
zur gartenmäßigen Nutzung für den eigenen Haushalt abgegebenen kleineren Parzellen, das
sogenannte Laubeugelände.
Sämtliche Erhebungen wurden, wie üblich, vom Statistischen Amt der Stadt
durchgeführt.
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