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Periodical volume III. Schul- und Bibliothekswesen. Sonstige Kulturarbeit

Full text: Verwaltungsbericht des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Issue 1937

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Abrabanel-Ausstellung 1383 Besucher 
Ausstellung der Brüder Oppler . . . 1333 Besucher 
Akiba-Eger-Ausstellung 475 Besucher bis 31. 12. 37 
Hundert Jahre jüdische Kunst . . . 1806 Besucher bis 31.12. 37 
zus. 12 503 Besucher. 
An Neuerwerbungen, die zum Teil mit Hilfe des Jüdischen 
Museumsvereins gemacht wurden, sind u. a. zu nennen: 
Ein unbekanntes Mendelssohn-Bild; Werke von Ernst und Alexander 
Oppler; das Gemälde „Sabbath-Nachmittag“ von Moritz Oppenheim; 
Frauenbüste von Prof. Hugo Kaufmann; eine Radierung von Hermann 
Struck; illustrierte Bücher von Walter Trier und Michel Fingesten; zwei 
Toraweiser. Im Austausch mit dem Frankfurter Rothschild- 
Museum erwarb das Museum eine prachtvolle italienische Ketubah 
von 1790. 
Neuerwerbung des Jüdischen Museums : Mor. Oppenheim „Sabbath-Nachmittag“ 
Außerdem wurde das Museum im Jahre 1937 von Gönnern in reichem 
Maße mit Geschenken bedacht. Nur die wichtigsten davon seien genannt: 
Max Liebermann: Simson und Dalila; Max Band: Fastnachtsdienstag; 
Eugen Spiro: W r annseelandschaft; Josef Block: Siesta; Emil Pottner: zwei 
Kleinplastiken; Benno Becker: Großhesseloher Brücke; Prof. Michael: 
Hiob; ferner Radierungen von Orlik, Struck, Steinhardt, I. Oppenheimer; 
aus Budapest einige Medaillen ungarisch-jüdischer Künstler; endlich der 
Nachlaß der bekannten Graphikerin Erna Frank.
        
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