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Volume Anhang

Full text: Verwaltungsbericht des Magistrats der Stadt Berlin-Schöneberg (Public Domain) Issue3.1903/1908 (Public Domain)

Anhang. 
städtischen Verwaltung bedürfen in diesen Fällen außerdem der Genehmigung 
des Magistratsdirigenten, wie überhaupt durch diese Vorschrift die allgemein 
vorgeschriebene Genehmigung der Dienstvorgesetzten (so auch bei Lehr 
personen) nicht berührt wird; 
des Magistrats in allen übrigen Fällen, sofern Angelegenheiten des Magistrats 
bezw. der Deputationen in Betracht kommen und die Mittel zur Verfügung 
stehen; 
der Stadtverordnetenversammlung, sofern Mitglieder der Stadtverordneten 
versammlung als solche — nicht als Mitglieder der Deputation — in Frage 
kommen. Stehen in diesen Fällen Tagegelder und Reisekosten nicht zur 
Verfügung, so bedarf deren Bewilligung auch der Zustimmung des Magistrats. 
§ io. 
[Diese Vorschriften treten mit dem i. Januar 1908 in Kraft. Mit dem gleichen 
Tage werden die Vorschriften vom 31. März 1900, betreffend die den Magistratsmit 
gliedern, Stadtverordneten, Deputationsmitgliedem, den Beamten und sonstigen Be 
diensteten der Stadtgemeinde Schöneberg zu gewährenden Reisekosten und Tagegelder 
aufgehoben. 
Schöneberg, den 1. November 1907. 
Der Magistrat. 
Wilde. 
Nr. 5. 
Bestimmungen 
über die Sekretärprüfung der Bureau- und Kassenbeamten der Verwaltung 
der Stadtgemeinde Schöneberg vom 16. Juli 1903 / 30. März 1906. 
§ 1. 
Die Beförderung von Bureau- und Kassenbeamten in die Klasse der Sekretäre 
wird gemäß § 7 der Besoldungsordnung vom 8. Januar 1904 von der Ablegung einer 
Prüfung abhängig gemacht. 
Mit Ablegung der Prüfung wird indes nur die Vorbedingung für die Beförde 
rung erfüllt. Ein Recht auf Beförderung steht den Beamten nicht zu. In der Beför 
derung behält der Magistrat freie Hand (Besoldungsordnung vom 8. Januar 1904 § 7). 
§ 2. 
Zur Sekretärprüfung (§ 1) werden zugelassen die Bureau-(Kassen-)Assistenten, 
die als solche mindestens 2 Jahre, jedoch nicht länger als 5 Jahre in der hiesigen Ver 
waltung tätig gewesen sind und in den Verwaltungsstellen, denen sie überwiesen waren, 
die ihnen übertragenen dienstlichen Arbeiten nach dem übereinstimmenden Urteil des 
Dezernenten und des Bureau-(Kassen-)Vorstehers mit Erfolg erledigt haben und nicht 
disziplinarisch bestraft sind, 
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