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Volume XVII. Gesundheitspflege

Full text: Verwaltungsbericht des Magistrats der Stadt Berlin-Schöneberg (Public Domain) Issue3.1903/1908 (Public Domain)

XVII. Gesundheitspflege. 
Betrieb der Waschküche des städtischen Krankenhauses vom 1. Oktober 1906 
bis 31. März 1908. 
Monat 
Umgetauschte Wäsche (Stück) 
Wäsche für 
Ärzte, Apo 
theker und 
Beamte 
Wäsche für 
Haus- 
personal 
Tisch- und 
Küchen 
wäsche 
Kranken 
wäsche 
zusammen 
Oktober 
November 
Dezember 
Januar 
Februar 
März 
1906 
* 1 
y 9 
1907 
9 9 
• 9 
488 
791 
949 
i 117 
i 106 
i 266 
1906 
3 036 
3 912 
5646 
5 913 
4 304 
4679 
1 228 
2 235 
2 836 
2 912 
2 838 
3 312 
5 738 
13 392 
18686 
19 134 
21 319 
22 815 
10 490 
20 33O 
28 II7 
29 076 
29 567 
32 072 
Zusammen 
1 5 7-7 
1 27 490 
1907 
1 -5 361 
101 084 
! -49 652 
April 
1907 
i 3-3 
5817 
3 042 
26 298 
36470 
Mai 
-1 
i 323 
5 378 
3 5-2 
28 190 
38403 
Juni 
M 
i 300 
5 -35 
3 704 
28 822 
38961 
Juli 
) 1 
i 276 
6 308 
3 959 
3- -52 
42 695 
August 
9 9 
i 114 
5 3-4 
4 468 
32 058 
42 954 
September ,, 
991 
6 748 
5 140 
3- 958 
44 837 
Oktober 
9 9 
i 080 
5 851 
4 420 
35 -22 
46 473 
November 
9 9 
i 089 
6043 
4607 
38 979 
50718 
Dezember 
9 9 
895 
7 -57 
4505 
36 810 
49 367 
Januar 
I908 
i 062 
6 480 
4 598 
39 96Z 
52105 
Februar 
,, 
872 
6429 
4 363 
4- 43- 
53 095 
März 
1 9 
i 113 
7 677 
5 021 
42 809 
56 620 
Zusammen | 13 428 
74 337 
51 339 
413 594 
552 698 
Der höchste Krankenbestand entfiel im Jahr 1906 mit 218 auf den 11. De 
zember, im Jahr 1907 mit 261 auf den 10.—12. November. 
Der Verpflegungssatz stellte sich im 4. Vierteljahr 1906 auf 1,35 Mark, im 
Jahr 1907 auf 1,20 Mark pro Kopf und Verpflegungstag. 
Den Standpunkt des Arztes gibt der leitende Direktor Professor Dr. Kausch 
in folgenden Worten wieder: 
Blicken wir vom ärztlichen Standpunkte aus zurück auf die Zeit, die das Krankenhaus 
nunmehr im Betriebe ist, so geschieht das mit einem Gefühl großer Befriedigung. Im ganzen 
und großen hat sich alles aufs beste bewährt. Die Mängel, die sich gezeigt haben, sind sämtlich 
untergeordneter Art und werden bei dem Weiterbau vermieden. Die ganze Anlage hat sich 
als vorzüglich erwiesen, was auch von den zahlreichen Besuchern, Ärzten sowohl wie von 
Baumeistern, die das Krankenhaus besichtigt haben, anerkannt wird. Namentlich gefällt all 
gemein die Helligkeit und Luftigkeit sämtlicher Räume, das saubere Aussehen, wozu wesentlich 
der Fliesenfußboden und die überall angewandten hellen Farben beitragen. Dabei wird zu 
gegeben, daß übermäßiger Luxus im Gegensatz zu manchen andern Krankenhäusern vermieden 
ist, so daß das Zusammenwirken von Baumeister und Arzt überall zu erkennen ist. 
Ganz besonders bewährt hat sich das Operationshaus, sowohl was die bauliche Anlage 
als auch die Einrichtung betrifft. Es wird allgemein zugegeben, daß der Operationssaal zur 
zeit der beste nicht nur von Groß-Berlin, sondern überhaupt von Deutschland und, was auf 
dasselbe herauskommt, von Europa ist.
	        
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