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Volume V. Stadtausschuß

Full text: Verwaltungsbericht des Magistrats der Stadt Berlin-Schöneberg (Public Domain) Issue2.1899/1903 (Public Domain)

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Stadtausschuß. 
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as Ausscheiden der Stadt Schöneberg aus dem Kreise Teltow 
und die dadurch bedingte Bildung eines eigenen Kreises hatte 
nach § 37 des Gesetzes über die allgemeine Landesverwaltung 
vom 30. Juli 1883 die Bildung des Stadtaus Schusses zur Folge. 
Den Vorsitz im Stadtausschuß führt nach der gesetzlichen Vorschrift 
der Magistratsdirigent Oberbürgermeister Wilde bezw. sein Stellvertreter, 
Bürgermeister Dr. Gerhardt. Zu Mitgliedern wurden für die Dauer ihres 
Hauptamtes erstmalig die Stad träte Heyl, Leonhard, Rudioff und 
Leidig gewählt. 
Für den Fall der Behinderung des Oberbürgermeisters oder seines 
gesetzlichen Stellvertreters wählte der Stadtausschuß am 8. April 1899 aus 
seiner Mitte den Stadtrat Heyl zum ständigen Stellvertreter des Vor 
sitzenden. Die Wahl wurde vom Königs Regierungspräsidenten zu Pots 
dam am 15. April 1899 bestätigt. Später sind im Kollegium des Stadtaus 
schusses folgende Veränderungen eingetreten: 
An Stelle des aus dem Magistrat ausgeschiedenen Stadtrats Rudioff 
(vgl. S. 58) wurde gewählt: Stadtrat Kloß am 9. Januar 1900, für den in 
den Bezirksausschuß berufenen Stadtrat Leonhard: Stadtrat Räther am 
27. September 1901, ferner nach Ablauf der Berichtszeit für den aus dem 
Magistrat ausgeschiedenen Stadtrat Leidig: der inzwischen aus dem Bezirks 
ausschuß ausgetretene Stadtrat Leonhard am 1. April 1904. 
Mit dem Ausscheiden der Stadt aus dem Landkreise wurde ferner ge 
mäß K 23 des Reichsgesetzes betr. die Unfall- und Krankenversicherung der 
in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen vom 
3. Mai 1886 in Verbindung mit den Artikeln II und IV des Preuß. Gesetzes 
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