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Volume Siebenzehntes Kapitel. Polizei-Verwaltung

Full text: Verwaltungsbericht des Magistrats der Stadt Berlin-Schöneberg (Public Domain) Issue1.1899 (Public Domain)

B. Bau-Polizei. 457 
für Rechnung der Firma Katz in Görlitz 1893/94 die Würzburg 
strasse, 
für Rechnung des Rentiers Ernst Munk th eil weise die Grunewald- 
strasse zwischen Heinrich Kiepertstrasse und Wilmersdorfer Grenze. 
Die Schöneberg-Friedenauer Terraingesellschaft hat 1892 
folgende Strassen anbaufähig hergestellt: 
die Becker-, Begas-, Cranach-, Menzel-, Rembrandtstrasse und den 
Dürerplatz. 
Ueber die Befestigungsart der einzelnen Strassen und Plätze sagen 
Kapitel IV und XI das Nähere. 
Auf Grund des §6 des Kommunal-Abgaben-Gesetzes vom 14. Juli *893 
ist unter dem 16. November 1894 die am 1. April 1895 ‘ n Kraft getretene 4„l 
Baugebühren-Ordnung erlassen. 
Die technische Prüfung der Privat-Bauprojekte erfolgt durch den 
Stadtbauinspektor. Durch ihn erfolgt auch unter Zuziehung eines Raths 
maurer- und eines Rathszimmermeisters, sowie des Bezirksschornsteinfeger 
meisters die Rohbau-Abnahmeprüfung. Die bautechnische Prüfung zum 
Zweck der Ertheilung des Gebrauchs-Abnahmescheins geschieht durch den 
Stadtbauinspektor unter Zuziehung des Bezirksschornsteinfegermeisters. 
Bei den an der Strassenfront zu errichtenden Gebäuden erfolgt die Ab 
steckung der Baufluchtlinien durch den städtischen Landmesser. 
Das Stadtgebiet zerfällt in zwei Entwässerungsgebiete; das eine 
ist an die Kanalisation der Stadt Berlin, das andere an die der Stadt Char 
lottenburg angeschlossen. 
Folgende Strassen bezw. Strassentheile gehören zum Berliner Kanali 
sationsgebiet: die Gleditschstrasse, die Nordseite der Grunewaldstrasse zwischen 
Goltz- und Gleditschstrasse, die Goltzstrasse, die Barbarossastrasse zwischen 
Gleditsch- und Goltzstrasse, die Hohenstaufenstrasse No. 1 und 2, 85 und 86, 
die Habsburgerstrasse No. 1 bis 3 und 12 bis 14, die Nordseite der Luitpold 
strasse, die Neue Winterfeldtstrasse No. 1 bis 20 und No. 43 bis Ende, die 
Motzstrasse von No. 64 bis Ende, die Heinrich Kiepertstrasse No. 1 bis 4 
und 84 bis 89, die Gossowstrasse, die Eisenacherstrasse von No. 9 bis 18 
und 63 bis 71, die Nollendorf- und Maassenstrasse, die Winterfeldtstrasse 
No. 18 bis 21, die Zietenstrasse, die Bülowstrasse von No. 1 bis 7 und 101 
bis 108 a, der Noliendorfplatz und der Winterfeldtplatz. 
Die übrigen Stadttheile gehören zum Charlottenburger Kanalisa 
tionsgebiete. 
Den Anschluss an die Berliner Kanalisation regelt der unter dem 
15. August 1886 zwischen der Stadtgemeinde Berlin und der Landgemeinde 
Schöneberg abgeschlossene Vertrag. Die Vertragsdauer ist unbeschränkt. 
Beiden Theilen steht eine und zwar 12 monatliche Kündigung dieses Ver 
trages zu, unter Anderem auch dann, wenn der andere Theil den in diesem 
Vertrage eingegangenen Verpflichtungen nicht nachkommt. Darüber, ob die
	        
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