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Volume Siebentes Kapitel. Städtische Körperschaften und Vertretungen

Full text: Verwaltungsbericht des Magistrats der Stadt Berlin-Schöneberg (Public Domain) Issue1.1899 (Public Domain)

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Siebentes Kapitel. Städtische Körperschaften und Vertretungen. 
22. Vertrauensmänner für die Invaliditäts- und Altersversicherung. 
Aus dem Kreise der 
Arbeitgeber: Arbeitnehmer: 
V ertrauensmänner: 
Für den Bezirk 
Ia: Andres, Landschaftsgärtner. 
Ib: Passow, Molkereibesitzer. 
Ic: Nieter, Landwirth. 
Id: Nicolas, Gärtnereibesitzer. 
Für den Bezirk 
Ia: Stief, Maurer. 
Ib: Ernst, Schreiber. 
Ic: Hix, Arbeiter. 
Id: Meyer, Küfer. 
Ersatzmänner: 
Für den Bezirk 
Für den Bezirk 
Ia: Bienzeisler, Töpfermeister. 
Ib: Heyl, Tischlermeister. 
Ic: Hilgert, Restaurateur. 
Id: Müssig, Eigenthümer. 
Ia: Wegner, DampfbahnschafFn. 
Ib: Drese, Pförtner. 
Ic: Rind, Brunnenmacher. 
Id: Graffunder, Maurerpolier. 
D. Städtische Beamte. 
I. Allgemeine Verhältnisse. 
Wie bereits in der Einleitung dieses Berichts erwähnt wurde, ist der 
Gemeinde-Baurath Jankowski, welcher am 15. September 1890 in die Ver 
waltung der Landgemeinde Schöneberg eingetreten war, mit dem 31. März 
1899 aus der städtischen Verwaltung ausgeschieden. 
Der Magistrat beschloss auf den Antrag der Bau-Deputation am 
20. September 1898 die Anstellung eines Regierungsbaumeisters für Tiefbau 
als 3. Stadtbaumeister und machte der Stadtverordneten-Versammlung eine 
entsprechende Vorlage. Nachdem der Gemeindebaurath Jankowski aber 
sein Ausscheiden aus der städtischen Verwaltung angeboten hatte und be 
schlossen war, die Stelle eines Stadtbauraths zu schaffen, zog der Magistrat 
seinen Antrag zurück. 
Dem seitherigen Stadtbaumeister Egeling wurde durch den Etat für 
1899 die Amtsbezeichnung „Stadt-Bauinspektor“ beigelegt. 'Auf den Wunsch 
der Stadtverordneten-Versammlung genehmigte der Magistrat, dass dieser 
Beamte die von ihm vorbereiteten Magistrats-Vorlagen neben dem eigent 
lichen Decernenten in den Stadtverordneten-Sitzungen vertritt. 
Die mit Genehmigung der Stadtverordneten-Versammlung (vergl. den 
nächsten Abschnitt dieses Kapitels) neu gebildete Stelle eines städtischen 
Revisors wurde vom 1. Januar 1899 dem städtischen Bureauvorsteher 
Macho wie z aus Bromberg übertragen. 
Die Verhältnisse der Schöneberger Gemeinde-Beamten erfuhren durch die 
Annahme der Städte-Ordnung eine für beide Theile — Gemeinde und Beamte — 
einschneidende rechtliche Verschiebung. Unter der Geltung der Land 
gemeinde-Ordnung stand den Beamten ein gesetzlicher Anspruch auf lebens 
längliche Anstellung nicht zu. Im § 117 der Landgemeinde-Ordnung ist 
den Landgemeinden wohl die Befugniss zur Anstellung gegeben, indessen
	        
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