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Full text: Digital Humanities in Berlin (CC BY-NC-SA) Issue2018 (CC BY-NC-SA)

Interdisziplinärer Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin Digital Humanities in Berlin Jahresbericht 01/2018 – 09/2018 Verantwortlich: Wolf-Hagen Krauth, Ulla Tschida und Marius Hug unter Mitwirkung von Gerald Neumann und Ralf Wolz Interdisziplinärer Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Jägerstr. 22/23 10117 Berlin E-Mail: Telefon: WWW: info@ifdhberlin.de +49 (0)30 20370 595 www.ifdhberlin.de Lizenziert unter Creative Commons-Lizenz „Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland (CC BY-NC-SA 3.0 DE)“, https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/. März 2018 Zusammenfassung Der Berliner DH-Bericht der Geschäftsstelle des Interdisziplinären Forschungsverbundes Digital Humanities in Berlin (if|DH|b, www.ifdhberlin.de) liefert jährlich einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in Forschung, Lehre und nachhaltiger Bereitstellung digitaler geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten und schafft Transparenz für die Berliner Digital-Humanities-Community. Der if|DH|b wurde ursprünglich von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung für zunächst drei Jahre bis zum 30. Juni 2016 gefördert. Nach erfolgreicher Evaluierung im Frühjahr 2016 ist die Förderung des Verbundes für weitere zwei Jahre vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2018 durch den Regierenden Bürgermeister – Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung bewilligt worden. Während in der ersten Förderphase eine berlinweite einrichtungsübergreifende Plattform für die Digital Humanities initiiert und eingerichtet wurde, diente die zweite Phase der Entwicklung tragfähiger Konzepte in den DH-Bereichen „Nachhaltige Forschungsdaten“ und „Lehre und Weiterbildung“ am Standort. Das Forum „Forschung“ wurde in diese beiden Bereiche integriert. Der vorliegende Berliner DH-Jahresbericht 2018 informiert über die Schwerpunkte im zweiten Jahr der zweiten Förderphase bis zum Ende der Förderung (30.09.2018) und gibt einen Ausblick auf die Weiterführung unterschiedlicher Aktivitäten für die Berliner DH-Community. Inhalt 1. Einleitung ............................................................................................................................................. 3 2. Organisation des Interdisziplinären Forschungsverbundes Digital Humanities in Berlin ................... 3 2.1. Geschäftsstelle und Koordination des Verbundes ................................................................... 3 2.2. VerbundpartnerInnen und Partnerinstitutionen ..................................................................... 4 3. Aktivitäten des Interdisziplinären Forschungsverbundes Digital Humanities in Berlin ...................... 4 3.1. Transparenz und Kommunikation ............................................................................................ 5 3.1.1 Berliner DH-Rundgang ................................................................................................ 6 3.1.2 Berliner DH-Preis 2018 ................................................................................................ 6 3.1.3 Vernetzung und Monitoring........................................................................................ 7 3.2. Nachhaltige Forschungsdaten ................................................................................................ 10 3.3. Lehre und Weiterbildung ....................................................................................................... 15 4. Zusammenfassung und Ausblick ....................................................................................................... 17 Anhang .................................................................................................................................................. 22 A1 Verbundpartnerinnen und Verbundpartner ............................................................. 22 A2 Veranstaltungen des if|DH|b ................................................................................... 23 A3 Veranstaltungen der Mitwirkenden des Verbundes in Berlin-Brandenburg ............ 24 Bericht Digital Humanities in Berlin 1. Einleitung Der Interdisziplinäre Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) wurde in seiner ersten Phase für zunächst drei Jahre bis Juni 2016 von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung gefördert. Nach erfolgreicher Evaluierung im Frühjahr 2016 übernahm Der Regierende Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung die Förderung des Verbundes für weitere zwei Jahre, vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2018. Der Forschungsverbund versteht sich als Forum für die Stärkung der gemeinsamen Interessen in Forschung, Lehre und nachhaltiger Datenbereitstellung über die etablierten Fach- und Organisationsgrenzen hinweg. In der Metropolregion Berlin-Brandenburg gibt es eine Häufung von Kultur- und Gedächtniseinrichtungen mit herausragenden und weltweit bedeutenden Sammlungen, die zunehmend auch elektronisch aufbereitet und der Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden. Forschung und Entwicklung im Bereich der Digital Humanities findet daher verstärkt in enger Kooperation mit Museen, Archiven, Sammlungen und Bibliotheken statt. 3 Im if|DH|b wurden in gemeinsamer Arbeit die Leistungen und Kompetenzen auf dem Gebiet der Digital Humanities (DH) am Standort Berlin sichtbar gemacht und ausgebaut. Basierend auf den Gutachten der Evaluierung in 2016 wurden zusätzlich zum Arbeitsbereich „Transparenz und Kommunikation“ zwei inhaltliche Schwerpunktbereiche festgelegt: „Lehre und Weiterbildung“ sowie „Nachhaltige Forschungsdaten“. Dabei wurden zum einen Instrumente entwickelt, die der Orientierung der Studentenschaft sowie der nachhaltigen Sicherstellung eines Kernangebots an Lehrund Weiterbildungsveranstaltungen in der Region dienen (siehe Abschnitt 3.3.). Zum anderen wurden in Reaktion auf die gegenwärtigen Entwicklungen im Kontext einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) sowie der zunehmenden Verankerung eines Forschungsdatenmanagements unterschiedliche Formate entwickelt, um den Informations- und Erfahrungsaustausch auf strategischer und operativer Ebene zu unterstützen (siehe Abschnitt 3.2.). 2. Organisation des Interdisziplinären Forschungsverbundes Digital Humanities in Berlin 2.1. Geschäftsstelle und Koordination des Verbundes Die Koordination des if|DH|b obliegt der Geschäftsstelle des Forschungsverbundes; sie ist an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften angesiedelt, die Büroräume, ITInfrastruktur sowie eigene Personalressourcen für die Öffentlichkeitsarbeit und Webadministration bereitstellt. Im Berichtszeitraum wurde der Verbund im Bereich „Nachhaltige Forschungsdaten“ von Ulla Tschida wissenschaftlich koordiniert, Marius Hug hat den Bereich „Lehre und Weiterbildung“ im März 2018 von Christian Thomas übernommen. Der Bereich „Transparenz und Kommunikation“ wird seit 10/2016 von zwei studentischen Hilfskräften, Christiane Scherch und Nico Friesenhan, unterstützt. 2.2. VerbundpartnerInnen und Partnerinstitutionen Die Verbundpartnerinnen und Verbundpartner sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berliner und Brandenburger Institutionen, die sich in nationalen und internationalen DH-bezogenen Netzwerken, Projekten und Gremien engagieren und darin nicht selten federführend sind. Eine Auflistung der VerbundpartnerInnen und Partnerinstitutionen ist auf der Website des if|DH|b 1 sowie als Anhang A1 zu diesem Dokument verfügbar. 3. Aktivitäten des Interdisziplinären Forschungsverbundes Digital Humanities in Berlin Folgende Arbeitspakete wurden vom if|DH|b in der ersten Förderphase (1. Juli 2013 bis 30. Juni 2016) bearbeitet: 1. Transparenz und Sichtbarkeit – Erhöhung der Sichtbarkeit von lokalen DH-Aktivitäten und DH-Projekten, auch über die Landesgrenzen hinaus; 2. Monitoring – Entwicklung einer Agenda für gemeinsame grundlegende und spezifische Bedarfe der Berliner DH-Community; 3. Kommunikation – Einrichtung von Kommunikationsplattformen, Beratungsangebote, Internationale Tagung; 4. Lehre und Weiterbildung – Evaluation und Entwicklung von Formen der fach- und einrichtungsübergreifenden Lehre und Weiterbildung; 5. Infrastruktur – Vorüberlegungen zur Festlegung der Aufgaben, Organisation und Geschäftsmodell eines DH-Zentrums in Berlin sowie Ausgestaltung und Stärkung der nationalen und internationalen Vernetzung. 6. Memorandum „Für eine Förderung der Digital Humanities in Berlin“ – Gemeinsame Stellungnahme der Verbundpartner sowie weiterer Interessenten zu den Zielen und Schwerpunkten der Verbundarbeit (veröffentlicht am 05.03.2014) 2 Basierend auf Gesprächen mit Vertretern des damaligen Einstein-Zirkels „Digital Humanities Berlin“ sowie universitärer und außeruniversitärer Einrichtungen in Berlin waren zu Beginn der Verbundarbeit drei DH-Foren eingerichtet worden, um einen Raum zur Diskussion der dringlichsten Kommunikations- und Entwicklungsbedarfe zu etablieren: das DH-Forum „Forschung“, das DH-Forum „Lehre“ sowie das DH-Forum „Nachhaltige Datenbereitstellung“. Die Kommunikation in den Foren verfolgte das Ziel, mit Hilfe einer Statusbeschreibung der laufenden Initiativen, deren Besonderheiten, Perspektiven und Leistungen, mögliche gemeinsame Wege für effizientes und nachhaltiges Forschen, Lehren und Bewahren von Wissen in den Digital Humanities zu diskutieren. Die Ergebnisse der Foren haben die Inhalte des Arbeitsprogramms für die zweite Phase des if|DH|b, „Nachhaltige Forschungsdaten“ (s. Abschnitt 3.2.) und „Lehre“ (s. Abschnitt 3.3.) maßgeblich beeinflusst. In der zweiten Förderphase wurden die Sprecherinnen und Sprecher sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums „Forschung“ in die Foren „Lehre“ und „Nachhaltigkeit“ eingebunden, um die Ergebnisse der fachwissenschaftlichen Diskussionen in der Erarbeitung von institutionalisierten Lösungen sicherzustellen. 1 2 http://www.ifdhberlin.de/startseite/verbund/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). http://www.ifdhberlin.de/arbeitsfelder/memorandum/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018) 4 Auf Basis der Arbeitsergebnisse der ersten Projektphase und der positiven Evaluierung erfolgte für die zweite Förderphase (1. Oktober 2016 bis 30. September 2018) eine Fokussierung auf folgende drei Bereiche: 1. Transparenz und Kommunikation – Informationsvermittlung über die Kompetenzen und Aktivitäten im Bereich Digital Humanities in Berlin, Pflege der entwickelten Kommunikationsformate und Prüfung ihrer Verstetigungsmöglichkeiten; 2. Nachhaltige Forschungsdaten – Regionaler Informationsaustausch und Vernetzung auf strategischer und operativer Ebene im Hinblick auf gegenwärtige Entwicklungen im Rahmen einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI); 3. Lehre und Weiterbildung – Entwicklung einer fach- und einrichtungsübergreifenden Handreichung für angehende Studierende „Digital Humanities studieren in Berlin“; Unterstützung bei der Einrichtung des Master-Schwerpunkts „Digital History“ an der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Geschichtswissenschaften; organisatorische und finanzielle Unterstützung des DH-Kolloquiums an der BBAW. 3.1. Transparenz und Kommunikation 5 Die Berliner DH-Projekte werden vielfach als regionale und nationale Kooperationen sowie in Form internationaler, beispielsweise von der EU geförderter Verbünde durchgeführt. Aus ihrer aktiven Mitwirkung in Initiativen und Verbünden wie DARIAH-EU, CLARIN ERIC, Europeana Foundation oder dem International Council of Museums Europe Alliance (ICOM Europe) bringen die Verbundpartnerinnen und -partner die aktuellen Bestrebungen in die Arbeit des if|DH|b ein. In der ersten Förderphase stellten die drei Foren „Forschung“, „Lehre“ und „Nachhaltigkeit“ ein essentielles Austauschformat für die Verbundmitglieder dar, um sich über Fach- und Organisationsgrenzen hinweg zu Standards, Anforderungen und regionalen Kompetenzen auszutauschen. Die inhaltliche Arbeit in den drei Foren bildete einen wesentlichen Ausgangspunkt für die Entwicklung der Schwerpunktbereiche der zweiten Phase, „Nachhaltige Forschungsdaten“ sowie „Lehre und Weiterbildung“. Entsprechend wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums „Forschung“ im Oktober 2016 eingeladen, in den beiden Foren „Lehre“ und „Nachhaltigkeit“ mitzuwirken. Die Geschäftsstelle hat im Berichtszeitraum auf Initiative und mit Beteiligung von Verbundpartnern geplante wissenschaftliche Veranstaltungen in Berlin organisiert und finanziell unterstützt (s. Anhang A2). Besonders zu nennen ist die Verleihung des Berliner Digital Humanities Preises 2018 sowie die Ausrichtung der Ringvorlesung im Wintersemester 2017/2018 „Digital Humanities: Die digitale Transformation der Geisteswissenschaften“ durch den if|DH|b und das Institut für Geschichtswissenschaften, Historische Fachinformatik der Humboldt-Universität zu Berlin (siehe Abschnitt 3.3. – „Lehre“). 3 Im Bereich „Nachhaltige Forschungsdaten“ wurden die Kommunikationsformate weitergeführt, die entsprechend der gegenwärtigen Dynamik im Bereich der Institutionalisierung des Forschungsdatenmanagements als auch der Entwicklung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur zur Vernetzung und dem Austausch sowohl auf strategischer wie auch operativer Ebene eingeführt wurden (s. Abschnitt 3.2. – „Nachhaltige Forschungsdaten“). Die Mitwirkenden des Verbundes organisierten des Weiteren einschlägige DHTagungen und -Workshops in Berlin und Brandenburg. Neben zahlreichen Veranstaltungen mit dezidiert fachwissenschaftlicher bzw. methodologischer Ausrichtung, bildete im gesamten 3 http://www.ifdhberlin.de/lehre/ (Letzter Aufruf: 18.09.2018). Förderzeitraum die internationale Vernetzung von Forschungs- und Kulturerbe-Einrichtungen weiterhin einen Schwerpunkt. (s. Anhang A3) Beispiele für die zahlreichen Bestrebungen, den Zugang zum kulturellen Erbe sowohl für Wissenschaft als auch für die Öffentlichkeit zu unterstützen, sind die Aktivitäten zur Entwicklung und Abstimmung der „Cultural Heritage Re-use Charter“, die von unterschiedlichen europäischen Projekten, u.a. DARIAH-DE, CLARIN-D und PARTHENOS, vorangetrieben wird 4 , diverse Veranstaltungen im Kontext des „European Cultural Heritage Summit“ 5 oder das „Memorandum zur Digitalisierung von Kulturgut 6“, das vom DARIAH-DE Stakeholdergremium „Wissenschaftliche Sammlungen“ initiiert wurde. 3.1.1 Berliner DH-Rundgang Der Berliner DH-Rundgang bot den DH-Interessierten vor Ort, unabhängig von ihrer jeweiligen fachlichen Zugehörigkeit und Qualifikationsstufe, eine Übersicht über die zahlreichen Initiativen und Projekte in der Region. Er wurde seit September 2014 regelmäßig vom if|DH|b organisiert und durchgeführt. Der Einblick in die Aktivitäten, Arbeitsweisen und Ergebnisse der Akteurinnen und Akteure vor Ort vermittelte praktische Vorstellungen über die Kompetenzen und Pläne der Verbundpartnerinnen und -partner. So konnten Kooperationschancen ausgelotet und geeignete Ansprechpartnerinnen und -partner ausfindig gemacht werden. Während der Rundgänge haben die jeweiligen Gastgeberinnen und Gastgeber ihre Forschungen, Entwicklungen, Kompetenzen und Zukunftspläne vorgestellt, wobei auch aktuelle Herausforderungen und Kooperationsbedarfe formuliert und interdisziplinäre Kooperationen angeregt wurden. Nicht zuletzt wurden über den Berliner DH-Rundgang Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf den if|DH|b und seine Aktivitäten aufmerksam. Die Termine, Orte und Inhalte der einzelnen Rundgänge in 2018 können unter http://www.ifdhberlin.de/arbeitsfelder/dh-rundgang/ (sowie im Anhang A2) eingesehen werden. Rückblickend erweist sich der Berliner DH-Rundgang als erfolgreiches Format für die direkte Kontaktaufnahme und Vernetzung mit einem hohen informativen Ertrag zu aktuellen Entwicklungen in den Digital Humanities über Fach- und Organisationsgrenzen hinaus. Diese Form des organisationsübergreifenden Informationsaustausches wird über das Projektende hinaus weitergeführt (s. Abschnitt 4). 3.1.2 Berliner DH-Preis 2018 Seit 2015 hat der Interdisziplinäre Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin einmal jährlich den Berliner DH-Preis 7 für herausragende Berliner Projekte auf dem Gebiet der Digital Humanities verliehen. Dabei wurden innovative und für die Fachforschung relevante Projekte von einer unabhängigen Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Verbundes ausgewählt. Mit dem Berliner DH-Preis werden innovative, die Entwicklung geisteswissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden 4 Im April 2018 gab es dazu einen ersten Feedback Workshop der LIBER Arbeitsgruppe „Digital Humanities and Digital Cultural Heritage Working Group“, siehe http://libereurope.eu/events/feedback-workshop-reuse-ofcultural-heritage-charter/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 5 http://european-cultural-heritage-summit.eu/de/veranstaltungen/konferenz-der-blick-auf-das-kulturelleerbe-und-digitale-plattformen?card=9758 (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 6 https://dhd-blog.org/?p=9849 (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 7 http://www.ifdhberlin.de/dh-preis/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 6 fördernde Digital-Humanities-Projekte ausgezeichnet, die zudem für die Bewahrung und Erschließung des kulturellen Erbes von Bedeutung sind. Seit 2016 wurde insbesondere der wissenschaftliche Nachwuchs zur Bewerbung ermutigt. Das Preisgeld in Höhe von bis zu 3.000 EUR ist Teil der Förderung durch den Senat Berlin und kann zur Begleichung der Reisekosten zur Teilnahme an DH-Veranstaltungen im In- und Ausland verwendet werden. Die Jury des DH-Preises 2018 bildeten: Prof. Dr. Nicolas Apostolopoulos (Freie Universität Berlin, ehemals Leiter des Center für Digitale Systeme), Prof. Dr. Anne Baillot (Université du Mans, Institut für Germanistik), Prof. Dr. Gerd Graßhoff (Humboldt-Universität zu Berlin, Sprecher Exzellenzcluster TOPOI), Prof. Dr. Claudia Müller-Birn (Freie Universität Berlin, Institut für Informatik/HumanCentered Computing), Prof. Dr. Heike Neuroth (Fachhochschule Potsdam, Informationswissenschaft) sowie Dr. Markus Neuschäfer (Open Knowledge Foundation). 8 Die Preisverleihung des Berliner DH-Preises 2018 fand am 26. Juni 2018 in den Räumen der BerlinBrandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Die Veranstaltung eröffnete Martin Grötschel, Präsident der BBAW mit einem Grußwort. Darin betonte er die Bedeutung der DHPreisvergabe für die Sichtbarmachung neuer Entwicklungen im Bereich der ‚Digital Humanities‘. Gefragt seien dabei Open Access Strategien und keine Einzellösungen. Der Preis sei als Ansporn gedacht, relevante Inhalte auf Dauer, interoperabel und öffentlich verfügbar zu machen. 7 Den DH-Preis 2018 erhielt das Projekt „Zwangsarbeit 1939–1945. Erinnerungen und Geschichte“. Darin erzählen knapp 600 ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus 26 Ländern in ausführlichen Audio- und Video-Interviews ihre Lebensgeschichte. Das Projekt steht unter der Leitung von Prof. Dr. Nicolas Apostolopoulos und das Projektteam wird von Dr. Doris Tausendfreund koordiniert. „Zwangsarbeit 1939–1945. Erinnerungen und Geschichte“ wurde seit 2007 von der Bundesstiftung evz gefördert. In seiner Laudatio lobte Prof. Dr. Gerd Graßhoff, dass es dem Projekt „Zwangsarbeit 1939–1945“ mit Mitteln der Digital Humanities auf eindrückliche Art und Weise gelungen ist, wichtige historische Quellen unter Berücksichtigung der FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Re-Usable) zugänglich zu machen. So wird der nachhaltige Einfluss langjähriger wissenschaftlicher Anstrengungen für die zukünftige Forschung einerseits, die breite Bildung an Schulen und Universitäten andererseits garantiert. Die Verleihung des Berliner Digital-Humanities-Preises wurde 2018 zum letzten Mal von der Geschäftsstelle des Verbundes organisiert. Derzeit werden unterschiedliche Verstetigungsoptionen durch die Geschäftsstelle geprüft (s. Abschnitt 4). 3.1.3 Vernetzung und Monitoring Online-Kommunikation Informationen über aktuelle Entwicklungen und Aktivitäten im interdisziplinären Forschungsverbund wurden an die Mitglieder des Verbundes, an interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Interessierte aus der breiten Öffentlichkeit über verschiedene Medien verteilt. Die Geschäftsstelle hat dafür zwei Mailverteiler eingerichtet (if|DH|b-Mailverteiler für die Kommunikation im Verbund sowie DHBerlin-Mailverteiler für die Kommunikation innerhalb der 8 http://www.ifdhberlin.de/dh-preis/dh-preis-2018/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). Berliner DH-Community 9). Außerdem wurde der DHd-Blog, mit seiner Reichweite im deutschsprachigen Raum, als Kommunikationsplattform genutzt. 10 Als ein weiterer wichtiger Kanal der Verbreitung wurde der Microblogging-Dienst Twitter genutzt; hierfür hat die Geschäftsstelle des Verbundes bereits im Dezember 2015 einen Twitter-Account eingerichtet (@ifdhberlin). In der Zwischenzeit folgen 1022 interessierte „Follower“ den Nachrichten des if|DH|b. 11 Sowohl die Mailingliste für die Berliner DH-Community als auch der Twitter-Account werden aufgrund der breiten Nutzung nach Ablauf des Verbundes durch die BBAW fortgeführt (s. Abschnitt 4). Die Internetplattform des Verbundes (www.ifdhberlin.de) wurde mit Projektbeginn konzipiert und aufgesetzt. Alle Informationen zu den Aktivitäten des if|DH|b als auch die erstellen Jahresberichte wurden über die Online-Plattform bereitgestellt. Die Internetseite diente den Mitgliedern des Verbundes und interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als zentrale Anlaufstelle zu in Berlin angesiedelten Forschungsprojekten und Lehrveranstaltungsangeboten. Sie gibt Auskunft zu DH-Projekten, DH-relevanten Lehrveranstaltungen sowie zu aktuellen Digital-Humanities-Terminen und -Stellenangeboten, zu Veranstaltungsankündigungen des if|DH|b sowie für die Kontaktaufnahme zur Geschäftsstelle des if|DH|b. Die über die Plattform zugänglichen Informationen sollten dazu beitragen, eine rasche und effiziente Kontaktaufnahme und direkte Kommunikation als Vorteil des Standorts Berlin zu ermöglichen, die Kooperation zu fördern und das Risiko von Parallelentwicklungen zu vermeiden. Rückblickend zeigt sich, dass für die Vernetzung der Berliner DH-Community die Kombination der technischen und sozialen Kommunikationskanäle (Online-Plattform und persönlicher Austausch auf den DH-Rundgängen und anderen Veranstaltungen) eine gewinnbringende Infrastruktur darstellt. Die Webseiten, die das Vermächtnis der Verbundarbeit von 2013 bis 2018 darstellen, werden nach Ablauf der Förderung durch den Senat für mindestens weitere fünf Jahre von der BBAW zur Verfügung gestellt. Der öffentliche DH-Kalender für Berlin 12, der auch über die Webpräsenz des if|DH|b verlinkt ist, zeigt alle der Geschäftsstelle bekannten und gemeldeten Veranstaltungen im Bereich der Digital Humanities in der Region Berlin-Brandenburg an. Er wurde von Beginn an von einem verteilten Redaktionsteam der Berliner DH-Community gepflegt und steht somit auch nach Ende der Verbundförderung zur Verfügung. Monitoring von Berliner DH-Projekten Während Berlin über eine große Breite an Ressourcen und Kompetenzen im Bereich der Digital Humanities verfügt, zeigt sich v.a. im Kontext der Geistes- und Kulturwissenschaften eine starke Heterogenität der Forschungsfragen und damit einhergehend die stetige Suche nach passenden Hilfsmitteln und Tools. Der if|DH|b hat Werkzeuge für die Berliner DH-Community zur Verfügung gestellt, um Informationen zu DH-spezifischen Projekten auszutauschen. Damit wurde die Sichtbarkeit einzelner Aktivitäten erhöht und die Kontaktaufnahme erleichtert. 13 Die 9 https://mailman.bbaw.de/mailman/listinfo/dhberlin (Letzter Aufruf: 17.09.2018). http://dhd-blog.org/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 11 Basierend auf den Auswertungen von Twitter Analytics lässt sich ein gemittelter Anstieg von etwa 30-40 neuen „Follower“ pro Monat ablesen. 12 https://calendar.google.com/calendar/embed?src=chgftrth01bun3vc82spn32a7g%40group.calendar.google.c om&ctz=Europe%2FBerlin (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 13 Zum Aufbau des Datenschemas und der Datenbank, vgl. Jahresbericht 2013/2014 und 2014/2015, http://www.ifdhberlin.de/arbeitsfelder/dh-jahresbericht/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 10 8 Projektdatenbank verzeichnet zum 17.09.2018 insgesamt 84 DH-Projekte 14 unter Beteiligung von 33 Einrichtungen aus dem Raum Berlin-Brandenburg. 15 Für fast die Hälfte der in die Datenbank des if|DH|b eingetragenen Projekte ist eine Laufzeit zwischen drei bis sechs Jahren angegeben. Die meisten der verzeichneten Projekte sind durch die DFG oder das BMBF finanziert bzw. (ko-)finanziert. Die Inhalte der Projektdatenbank werden nach Ablauf der Förderung als Download über die Webseiten des if|DH|b unter einer Creative Commons Lizenz (CC BY 2.0) für mögliche Nachnutzungen zur Verfügung gestellt (s. Abschnitt 4). Monitoring von Berliner DH-Stellenausschreibungen Seit Juni 2014 ermittelt der if|DH|b Stellenausschreibungen mit DH-Bezug und veröffentlicht sie auf der Website des Verbundes. 16 Bis zum 17.09.2018 wurden insgesamt 416 ausgeschriebene Stellen in der Metropolregion Berlin-Brandenburg aufgenommen. 17 Seit Frühjahr 2015 ist zu beobachten, dass in den Ausschreibungen verstärkt Kompetenzen und Erfahrungen in den Digital Humanities gefordert werden. Besonders ist dies in den Ausschreibungen von wissenschaftlichen und studentischen Stellen erkennbar. Gleichwohl variieren die formulierten Anforderungen hinsichtlich ihrer Explizitheit bezüglich DH-Kompetenzen. So werden zum einen zahlreiche Stellen mit expliziter Nennung eines „Digital Humanities“-Bezugs ausgeschrieben, bei denen nicht weiter spezifizierte informationstechnische Fachkenntnisse gefordert werden oder eher breit formulierte Anforderungen an allgemeine technologische Kompetenzen wie Programmierung oder Kenntnisse in Data Analytics erwünscht sind. Zum anderen zeigt sich aber auch eine stärkere Nachfrage an Erfahrung mit XTechnologien, Digitalisierung, Digitalen Bibliotheken, Informationssystemen, digitalen Editionen, Visualisierung, Publikationstechnologien oder Umgang mit Datenstrukturen und Datenbanken, die nicht immer einen expliziten DH-Bezug aufweisen. 9 Die Vielzahl der ausgeschriebenen Stellen mit DH-Bezug bei gleichzeitig variierendem Detailgrad an Anforderungen zeigt zum einen das Wachstum des wissenschaftlichen Arbeitsmarktes für Geisteswissenschaftler mit methodisch-technologischen Kompetenzen. Zum anderen spiegeln die zum Teil undifferenzierten Anforderungsprofile die gegenwärtig noch recht heterogenen Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für digitale Geisteswissenschaftler wider. Das Inter14 Die eingetragenen Projekte sind folgenden Projekttypen zugeordnet: Bilddatenbank (reine Bildverwaltung), Digitale Edition, Entwicklung einer Arbeitsumgebung (komplexe Plattform mit Benutzerführung), Forschungsdatenzentrum, Kommunikationsnetz, Lehr- und Lernumgebung, Linguistisches Korpus, Objektdatenbank (kann mit Bilddatenbanken verbunden sein), Ontologie, Repositorium, Seminarreihe, Software-Entwicklung (einzelne Software), Stilometrisches Netzwerk, Virtuelle Rekonstruktion und Webservices. 15 Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, Auswärtiges Amt, Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS), Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berliner Geschichtswerkstatt e. V., Bundesanstalt für Materialforschung, Computerspielemuseum, Deutsches Archäologisches Institut, Deutsches Historisches Museum, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Editura GmbH & Co. KG, Freie Universität Berlin, Georg Kolbe Museum, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Jüdisches Museum Berlin, Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin, Kunsthochschule Weißensee, Land Berlin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Open Knowledge Foundation, Programmfabrik GmbH, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Stiftung Stadtmuseum Berlin, Technische Universität Berlin, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft, Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften. 16 http://www.ifdhberlin.de/dh-jobs/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 17 Dabei ist zu beachten, dass – insbesondere bei Ausschreibungen studentischer Hilfskräfte – die Anzahl der gesuchten Stellen häufig nicht spezifiziert ist. esse der Studierenden an Lehrangeboten mit DH-Inhalten wird aller Voraussicht nach steigen und damit auch die Notwendigkeit, die DH-Ausbildung auszubauen und Studiengänge bzw. Abschlüsse oder zumindest geeignete Zertifikate zu standardisieren (s. dazu auch Abschnitt 3.3. „Lehre und Weiterbildung“ sowie Abschnitt 4). Monitoring von Berliner DH-Veranstaltungen Im September 2018 verzeichnet der DH-Kalender 18 über 360 Veranstaltungen, darunter Tagungen und Konferenzen, Workshops, Vorträge, Vorlesungen und Seminarreihen, Kolloquien, Ausstellungen, Messen, Online-Umfragen, Hackathons und Webinare bis hin zu den Terminen des Berliner DH-Rundgangs und des Berliner DH-Preises. Der von einem verteilten Redaktionsteam gepflegte Kalender ist als google-Kalender frei verfügbar und ebenfalls in die Website des Netzwerks „Digital Humanities Berlin“ eingebunden. 19 3.2. Nachhaltige Forschungsdaten Zu Beginn seiner Tätigkeit hat der if|DH|b die Einrichtung eines Berliner Humanities Data Center (HDC) angeregt, das die langfristige Verfügbarkeit von Forschungsdaten und digitalen Forschungsergebnissen sicherstellen sollte. Diese Einrichtung einer regionalen, organisatorischtechnischen Infrastruktur für die Sicherstellung der Langfristverfügbarkeit von Forschungsdaten war als Komplement zu der durch die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft vorangetriebenen Open-Access-Strategie für Berlin konzipiert. 20 Dazu sollte im Förderzeitraum 2016– 2018 ein Konzeptpapier für ein tragfähiges Geschäfts- und Finanzierungsmodell für ein regionales HDC entwickelt werden. Aufgrund der lokalen, regionalen, v.a. aber nationalen Dynamik im Bereich des ForschungsdatenManagements und der Forschungsdateninfrastrukturentwicklung wurde die ursprüngliche Zielsetzung bereits Anfang 2017 überdacht. Zum einen sind unterschiedliche regionale Verbund- und Einzelprojekte zur strategischen und strukturellen Verankerung von Forschungsdaten-Management an den Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen entstanden, die u.a. abteilungs- und einrichtungsübergreifende Arbeitsabläufe zur Unterstützung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Umgang mit Forschungsdaten entwickeln. Nicht zuletzt durch die BMBFFörderrichtlinie zur „Erforschung des Managements von Forschungsdaten in ihrem Lebenszyklus an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen“ 21 haben sich regionale Verbundprojekte und Initiativen gebildet, die sich mit praktischen und strategischen Aspekten der engen Kopplung von Datenmanagement und einer nachhaltiger Datenarchivierung auseinandersetzen. 22 Da die potentiellen strukturellen Veränderungen in den Arbeitsabläufen an den 18 http://www.ifdhberlin.de/dh-kalender/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). http://www.digital-humanities-berlin.de/kalender (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 20 http://www.open-access-berlin.de/strategie/index.html (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 21 https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1233.html (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 22 Beispiele für diese Entwicklung sind das sukzessiv wachsende Service-Angebot der Humboldt-Universität zu Berlin (https://www.cms.hu-berlin.de/de/dl/dataman/willkommen), das Verbundprojekt der Berliner Universitäten, der Universität Potsdam und der Europa-Universität Viadrina „FDMentor“ (http://www.forschungsdaten.org/index.php/FDMentor), das fachspezifische Projekt „FDM-OAS Orient“ (http://www.fu-berlin.de/sites/campusbib/bibliothek/Forschungsdatenmanagement/index.html) an der FU Berlin oder das im Juni 2017 gegründete „Netzwerk Forschungsdaten Berlin-Brandenburg“ (http://www.forschungsdaten.org/index.php/Netzwerk_Forschungsdaten_Berlin-Brandenburg) 19 10 Wissenschaftseinrichtungen noch nicht absehbar sind, sei es durch den Einsatz von Software zur Unterstützung in der Erstellung von Datenmanagement-Plänen oder durch die Etablierung neuer Service- und Kontaktpunkte an einzelnen Einrichtungen, musste von der Entwicklung und Abstimmung eines konkreten Geschäftsmodells für ein einrichtungsübergreifendes Berliner Humanities Data Center (HDC) vorerst Abstand genommen werden. Zum anderen wurden die Entwicklungen auf nationaler Ebene durch die Tätigkeit des Rates für Forschungsinfrastrukturen (RFII) und die seit Anfang 2017 laufenden Überlegungen zur Einrichtung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) verstärkt. Insbesondere das im April 2017 veröffentlichte Diskussionspapier des RfII „Zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur – Diskussionsimpuls zu Zielstellung und Voraussetzungen für den Einstieg in die Nationale Forschungsdateninfrastruktur“ 23, in dem u.a. die Gründung von fachspezifischen Konsortien zur Steuerung und dem Betrieb der nationalen Forschungsdateninfrastruktur vorgeschlagen wurde, bildete einen neuen Kontext für die Diskussion um Form, Struktur und Aufgabe eines Berliner Datenzentrums. Die Impulse des RfII zu den Aufgaben, Zielen und zur Umsetzung einer NFDI wurden in der Zwischenzeit von unterschiedlichen Verbänden im deutschen Wissenschaftssystem wie z.B. der Allianz der Wissenschaftsorganisationen 24, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 25 oder nestor 26 sowie unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Fachverbänden wie dem Verband deutscher Historiker und Historikerinnen27, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften28 oder der Gesellschaft für Musikforschung 29 aufgegriffen und im Wesentlichen unterstützt. 11 Eine Initiativgruppe aus Vertretern der Akademieunion, der beiden Infrastrukturprojekte CLARIN-D und DARIAH-DE sowie des Dachverbandes der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) initiierte Anfang 2018 eine Workshopreihe zum Thema „Wissenschaftsgeleitete Forschungsinfrastrukturen für die Geistes- und Kulturwissenschaften in Deutschland 30“, die sich aus wechselnden Perspektiven (Nutzer, Anbieter und Fördereinrichtungen) mit der möglichen Umsetzung geisteswissenschaftlicher Anforderungen durch eine nationale, verteilte Infrastruktur auseinandersetzt. Da die Erarbeitung, Diskussion und Entscheidung über inhaltliche Schwerpunktsetzung eines regionalen Datenzentrums, seine potentielle Anbindung an fachwissenschaftliche Zentren und/oder Verbünde sowie mögliche Modelle einer institutionen-übergreifenden Arbeitsteilung und (Letzte Aufrufe: 17.09.2018). 23 http://www.rfii.de/download/rfii-diskussionspapier-2017/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 24 DOI: http://doi.org/10.2312/allianzoa.024/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 25 http://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/programme/lis/positionspapier_informationsinfrastrukturen.pdf (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 26 http://www.langzeitarchivierung.de/Subsites/nestor/SharedDocs/Downloads/berichte/ nestorPositionspapier2018.pdf?__blob=publicationFile (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 27 https://www.historikerverband.de/verband/stellungnahmen/positionspapier-zur-schaffung-nationalerforschungsdateninfrastrukturen-nfdi.html (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 28 http://www.akademienunion.de/fileadmin/redaktion/user_upload/Publikationen/Positionspapiere/NFDIPositionspapier_Akademienunion_01.pdf (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 29 https://www.musikforschung.de/index.php/memoranda/schaffung-nationalerforschungsdateninfrastrukturen-nfdi (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 30 https://forschungsinfrastrukturen.de/doku.php/start (Letzter Aufruf: 17.09.2018). Finanzierung in einer national vernetzten Infrastruktur von Datenzentren wesentlich von den Maßnahmen für die Umsetzung einer NFDI abhängen, die gegenwärtig noch in Verhandlung stehen, hat sich die nationale Ausgangslage derart verändert, dass die Entwicklung eines Geschäftsmodells zu diesem Zeitpunkt nicht sinnvoll erschien. Vor diesem Hintergrund wurden die Aufgaben im Bereich „Nachhaltige Forschungsdaten“ neu konzipiert und bereits im Juni 2017 in einem Treffen des Forums „Nachhaltigkeit“ diskutiert und beschlossen. Dazu zählte im Wesentlichen die Unterstützung eines regelmäßigen Erfahrungs- und Informationsaustausches sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene, um Berliner Einrichtungen und ihre Akteure in einem wissenschaftspolitisch als auch technologisch dynamischen Umfeld zu unterstützen. Unter dem Thema „Nachhaltiges Datenmanagement in den Geisteswissenschaften – Erfahrungen aus der Datenkuration“ wurden praxis-orientierte Workshops konzipiert, die dem Austausch von Erfahrungen und „best practice“ sowie der Vernetzung der Berliner Akteure im Bereich Datenmanagement und Langzeitarchivierung diente. Ein erster Workshop zum Thema „Nachhaltige Bereitstellung komplexer Präsentationsumgebungen“ fand im November 2017 an der BBAW statt. 31 Im Juli 2018 wurden unter dem Thema „Gute Daten? Schlechte Daten?“ unterschiedliche fachliche und technische Aspekte der Qualität in der (Nach-) Nutzung von Forschungsdaten diskutiert. 32 Parallel hat der Verbund im Rahmen einer „if|DH|b Strategierunde zur NFDI“ eine regelmäßige Gesprächsrunde mit Vertretern der drei Berliner Universitäten sowie außeruniversitärer Einrichtungen etabliert, um den Informationsaustausch und die Diskussion der regionalen und nationalen Entwicklungen im Kontext einer NDFI zu unterstützen. In einem informellen Rahmen wurden im September 2017 sowie im Februar und Juni 2018 sowohl Eindrücke und Ergebnisse der bereits erwähnten Workshops der Initiativgruppe für geisteswissenschaftliche 33 Forschungsinfrastrukturen geteilt und diskutiert, als auch Entwicklungen in den jeweiligen Einrichtungen/Verbünden im Berliner Raum besprochen. Ob und ggf. für welche infrastrukturellen Bedarfe regional spezifische Lösungen sinnvoll und notwendig sind, ist in hohem Maße von der konkreten Umsetzung einer nationalen Forschungsdaten-Infrastruktur abhängig. Weitere laufende regionale Entwicklungen, wie bspw. der Verbundantrag der drei Berliner Universitäten und der Charité in der „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“ 34, über den Ende September 2018 entschieden wird, werden die zukünftige Ausgestaltung einer Berliner Forschungsinfrastruktur maßgeblich mitprägen. Aus den genannten Gründen ist beabsichtigt, die Strategierunde als informelles Forum für Informationsaustausch und Diskussion auch nach Ende der Laufzeit des if|DH|b weiterzuführen (s. Abschnitt 4). 31 http://www.ifdhberlin.de/nachhaltigkeit/dh-forum-nachhaltigkeit/praxis-workshop-nachhaltigesdatenmanagement-in-den-geisteswissenschaften-erfahrungen-aus-der-datenkuration/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 32 http://www.ifdhberlin.de/nachhaltigkeit/dh-forum-nachhaltigkeit/praxis-workshop-gute-daten-schlechtedaten/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 33 https://forschungsinfrastrukturen.de/doku.php/start (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 34 https://www.berlin-university-alliance.de/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 12 DH-Forum Nachhaltige Datenbereitstellung Im Forum „Nachhaltige Datenbereitstellung“ wurde die Notwendigkeit einer Netzwerkperspektive diskutiert, die lokale, nationale und internationale Vorhaben als potentielle Kooperationspartner berücksichtigt, denn nur in überregionalen Zusammenhängen kann die Herausforderung der nachhaltigen Bereitstellung von Forschungsdaten sinnvoll adressiert werden. Entsprechend sind die gegenwärtigen Verhandlungen zu einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur zu begrüßen, die die strukturellen Grundlagen für eine koordinierte Bereitstellung lokaler und nationaler Ressourcen bei gleichzeitiger internationaler Ausrichtung schaffen soll. 13 Das DH-Forum „Nachhaltige Datenbereitstellung“ startete seine Arbeit 2014 und führte unterschiedliche Veranstaltungen und regelmäßige Treffen durch, in denen sowohl die Notwendigkeit als auch konkrete Anforderungen an nachhaltige Lösungen für die Datenarchivierung und Datennutzbarkeit diskutiert wurden. 35 Seine Sprecher waren Gerald Neumann (BBAW) und Dirk Wintergrün (MPIWG). Ein zentrales Anliegen des DH-Forums „Nachhaltige Datenbereitstellung“ war neben der Langzeitarchivierung auch die Langfristverfügbarkeit der Daten. Gemeint sind damit diejenigen Lösungen, die nicht nur den Zugriff auf Daten, sondern auch ihre langfristige Nutzung in der intendierten Nutzungsart sowie ihre Nachnutzung in neuen Kontexten ermöglichen. Dabei war eine wesentliche Erkenntnis aus dem Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im DH-Forum „Nachhaltige Datenbereitstellung“, dass Nachhaltigkeitslösungen derzeit fast ausschließlich institutionenorientiert umgesetzt werden. Die einzelnen im Verbund mitwirkenden Arbeitsstellen haben im besten Fall die Möglichkeit, Services für die eigene Institution und für eigene Projekte zur Verfügung zu stellen. Die Weiterentwicklung hin zu einem Service, der als Dienstleistung auch anderen Verbundpartnerinnen und -partnern angeboten wird, kann in der Regel mit den vorhandenen Mitteln nicht umgesetzt werden oder ist gar konzeptionell ausgeschlossen, da der Service von vornherein nicht als generischer konzipiert war. Eine wichtige Forderung an ein regionales Datenzentrum bestand demnach darin, diese Lücke zu schließen und damit im Interesse der (regionalen und bundesweiten) Förderung die Redundanz von Nachhaltigkeitslösungen zu minimieren. Auch im Kontext einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur stellt sich dies als wesentliche Koordinierungsaufgabe dar. Zwar hat der Austausch im DH-Forum „Nachhaltige Datenbereitstellung“ gezeigt, dass ein deutlich steigender Bedarf an operativen Lösungen für die nachhaltige Bereitstellung von Ergebnissen in Form von Datenbanken, digitalen Arbeitsumgebungen, Webservices oder komplexen PräsentationsAnwendungen festgestellt werden kann. An nachhaltigen Lösungen für eine Langfristverfügbarkeit dieser Art von komplexen digitalen Objekten, die sowohl technische als auch organisatorische Herausforderungen darstellen, mangelt es jedoch in großem Maße. 36 Gleichzeitig haben die Diskussionen gezeigt, dass es zahlreiche Projekte, Initiativen und auch bestehende Lösungen gibt, die in den einzelnen, beteiligten Institutionen bereits im Einsatz sind und 35 Eine Übersicht über Aktivitäten und Ergebnisse aus dem Forum Nachhaltigkeit findet sich im Jahresbericht 2015/2016, S. 15ff unter http://www.ifdhberlin.de/fileadmin/user_upload/ifDHb_Jahresbericht_2015-16.pdf (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 36 Ein Ausdruck der organisatorischen Herausforderungen ist die im Mai 2018 veröffentlichte BMBFAusschreibung zur „Förderung von Forschungsvorhaben zur Entwicklung und Erprobung von Kurationskriterien und Qualitätsstandards von Forschungsdaten im Zuge des digitalen Wandels im deutschen Wissenschaftssystem“ (https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1791.html, letzter Aufruf: 17.09.2018). dies bereits über viele Jahre hinweg. Es herrschte Übereinstimmung darüber, dass die in diesen Projekten gewonnenen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen in eine Auseinandersetzung über den Aufbau einer Nationale Forschungsdateninfrastruktur einfließen müssen. Die Aufgabe des Aufbaus einer länderübergreifenden Infrastruktur bestehe nicht vordergründig darin, diese zu schaffen, sondern vielmehr darin, die bestehenden „Infrastruktur-Inseln“ zu stärken. zusammenzuführen, zu vernetzen und zu koordinieren. Dafür müssen neben den technischen Voraussetzungen vor allem die rechtlichen Rahmenbedingungen verbessert und nicht zuletzt Möglichkeiten für eine nachhaltige Finanzierung geschaffen werden. Der Rückgriff auf die praktischen Erfahrungen aus den verschiedenen Institutionen, die sich im DHForum „Nachhaltige Datenbereitstellung“ engagiert haben, ist auch deshalb beachtenswert, da sich im Verlaufe der Diskussionen die Möglichkeit und die Notwendigkeit aber eben auch die Grenzen von Standardisierung und Zentralisierung im Forschungsdaten-Management gezeigt haben. Die qualitativ hochwertige Umsetzung digitaler Präsentationen von Forschungsdaten ist immer auch abhängig vom Forschungsstand des jeweiligen Fachgebiets und den sich wandelnden Forschungsintentionen. Als eine der großen, technischen Herausforderungen wurde die Entwicklung und der Betrieb von Software-Systemen gesehen, die bei aller notwendigen Standardisierung und Vereinheitlichung einen ausreichend großen Handlungsspielraum für spezifische Abläufe und Präsentationsformen von Forschungsergebnissen ermöglichen. Neben der mittelfristig abgesicherten Kontinuität der Pflege und Anpassung der (mehr oder weniger komplexen) digitalen Objekte ist entsprechend geschultes und mit den Inhalten vertrautes Personal Voraussetzung für die geforderte Nachhaltigkeit. So stellt die Personalentwicklung und -finanzierung eine wesentliche Herausforderung für eine national koordinierte Infrastrukturentwicklung und ihre regionalen Knotenpunkte dar, wie u.a. auch der Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) in seinem Positionspapier zur NFDI festgestellt hat. 37 Ähnliches lässt sich über den Stand an systematischer Erfassung und Monitoring der verfügbaren Ressourcen (Daten und Dienste) für eine digital gestützte Geisteswissenschaft sagen. Gegenwärtig gibt es keine Möglichkeit, eine Datengrundlage für die Ableitung möglicher regionaler oder nationaler Strategien zum gemeinsamen Angebot von Diensten systematisch zu erstellen und zu pflegen. Eine Untersuchung, wie sie bspw. im Rahmen der „Open-Access-Strategie für Berlin“ für die Erhebung des OA-Anteils am Publikationsaufkommen in Berlin durchgeführt wurde 38, ist für die Identifizierung vorhandener und vor allem fehlender Daten und Dienste für geisteswissenschaftliche Fragestellungen gegenwärtig weder auf regionaler noch auf nationaler Ebene möglich. 37 38 https://dig-hum.de/aktuelles/dhd-stellungnahme-zur-nfdi (Letzter Aufruf: 17.09.2018). http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-6866 (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 14 3.3. Lehre und Weiterbildung Erfassung der DH-bezogenen regionalen Lehrveranstaltungen Im Gegensatz zu dem zu beobachtenden Trend zur Einrichtung von DH-Zentren und zur Akkreditierung von DH-Studiengängen in der Bundesrepublik, gibt es im Land Berlin bislang keine kontinuierlichen und koordinierten Aktivitäten im Bereich Lehre in den Digital Humanities.39 Doch auch ohne ausgewiesene Digital-Humanities-Zentren, -Studiengänge, -Professuren werden an den verschiedenen Hochschulen Berlins eine Vielzahl von Lehrveranstaltungen für die DH angeboten, die im Wesentlichen den Inhalten des vom Cologne Center for eHumanities (CCeH) und DARIAH-DE entworfenen Kern- und Referenzcurriculums Digital Humanities 40 entsprechen. Was fehlt, ist eine einrichtungsübergreifende Übersicht über diese Lehrangebote im Berliner Raum. Vor diesem Hintergrund hat der if|DH|b eine Ressourcendatenbank 41 eingerichtet und vom Wintersemester 2013/14 bis einschließlich Wintersemester 2018/19 die DH-relevanten Lehrveranstaltungen an Hochschulen in Berlin und Brandenburg verzeichnet. Die DH-Lehrveranstaltungsdatenbank gibt über entsprechende Filter Auskunft über die Einrichtung (Berliner Einrichtung, Sonstige Einrichtung), Semester, Studienabschluss, Studienfach und Veranstaltungstyp. Das Verzeichnis wurde regelmäßig zum Semesterwechsel aktualisiert. Dazu wurden die online zugänglichen, kommentierten Vorlesungsverzeichnisse ausgewertet. Darüber hinaus konnten DH-relevante Lehrveranstaltungen über ein Formular gemeldet werden. 15 Über die Verzeichnung der Lehrveranstaltungen und Kolloquien hinaus hat der if|DH|b seit 2015 eine Übersicht nationaler und internationaler Summer Schools angeboten. Unter den von 2012 bis 09/2018 ermittelten 121 internationalen Summer Schools fanden und finden 59 in Deutschland statt; darunter allerdings nur sechs Summer Schools in Berlin. Zudem wurde eine Auswahl an Webinaren, Online Ressourcen und weiterführendem Material für die Digital Humanities zur Verfügung gestellt. 42 DH-Forum Lehre Digitalisierung bietet für die Bereiche Lehre und Studium enorme didaktische, organisatorische und technologische Potentiale. Es gilt, diese Potentiale für die Entwicklung neuer Lehr- und Lernszenarien sowie weiterführender Methoden zu nutzen. 43 Die international zu beobachtenden Entwicklungen 39 Der ehemals an der FU eingerichtete interdisziplinäre Masterstudiengang „Editionswissenschaften“ schreibt derzeit keine neuen Studienplätze aus (vgl. http://www.geisteswissenschaften.fuberlin.de/we04/germanistik/faecher/editionswissenschaft/index.html) (Letzter Aufruf: 17.09.2018). Der Master „Digital Curation“ am Institut für Bibliotheks-und Informationswissenschaft an der HU Berlin erzielt als kostenpflichtiger, berufsbegleitender Master keine in die Breite der Ausbildung im DH-Bereich reichende Wirkung. Zudem ist die Einschreibung neuer Studierender derzeit ausgesetzt (vgl. https://www.ibi.huberlin.de/de/studium/dc/digitalcuration) (Letzter Aufruf: 17.09.2018). Ob die beiden neuen Programme am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU-Berlin (IBI) – der Masterstudiengang „Digitales Datenmanagement“ als Kooperation mit der FH Potsdam, Start vorauss. Sommersemester 2019, Kosten ca. 2000 Euro/Semester oder das Zertifikat „Digital Information Stewardship“ als Kooperation mit dem University College Dublin, Start Wintersemester 2018/19, Kosten mind. 2700 Euro/Semester – ihre Zielgruppe erreichen, bleibt abzuwarten. Allein schon aufgrund der beträchtlichen Kosten wird es sich dabei kaum um ein Angebot handeln, das den Bedarf einer Institutionalisierung der DH-Lehre in Berlin abdecken könnte. 40 Siehe Patrick Sahle: „DH Studieren! Auf dem Weg zu einem Kern- und Referenzcurriculum der Digital Humanities“. DARIAH-DE Working Papers Nr. 1. Göttingen: DARIAH-DE, 2013. URN: urn:nbn:de:gbv:7-dariah2013-1-5 (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 41 http://www.ifdhberlin.de/lehre/dh-lehrveranstaltungen-in-der-region/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 42 http://www.ifdhberlin.de/lehre/online-ressourcen-webinare/online-material/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 43 DINI Thesen 2018 zu Lehren und Lernen http://dx.doi.org/10.18452/19126/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). der IT- und Medienlandschaften in den letzten Jahren haben nicht zuletzt auf die Hochschulen von morgen, die darauf mit einem deutlich erweiterten Serviceangebot reagieren müssen, aller größten Einfluss. Auch ein Diskussionspapier der Arbeitsgruppe Forschungsdaten der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen von Februar 2018 macht einerseits auf die gestiegenen Bedarfe an Spezialistinnen und Spezialisten im Bereich DH aufmerksam, andererseits auf eine gewisse Diskrepanz zwischen den international bereits etablierten neuen Berufsbildern wie data scientist, data librarian, data curator, data analyst, data architect oder data manager und der nationalen Aufgabe, systematische Studien- und Ausbildungsgänge für diesen Bereich erst noch zu entwickeln. 44 Dass digitale Kompetenzen mittlerweile für alle Studierenden von hoher Bedeutung sind, wurde auch im aktuellen Koalitionsvertrag vom März 2018 festgehalten: Die Studierenden „sollen digitale Wissens- und Lernangebote selbstständig nutzen und gestalten können sowie Datenanalyse und grundlegende Programmierkenntnisse beherrschen.“ 45 Eine neue und zentrale Kernkompetenz wird als „Data Science“ bezeichnet. Dabei gilt es, den „Umgang mit Daten zu einem zentralen eigenen Wissenschaftsfeld und einer eigenen Disziplin werden“ zu lassen. Im Berliner Raum erschwert das Fehlen einer effizienten und auf die Bedarfe einer fächerübergreifenden DH-Forschung ausgerichteten Aus- und Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf unterschiedlichen Karrierestufen die nachhaltige Entwicklung der Digital Humanities. Dieses Institutionalisierungsdefizit im Bereich von Lehre und Weiterbildung ist Hintergrund für die Arbeit des DH-Forums „Lehre“ (Sprecher: Prof. Rüdiger Hohls). Zwar weisen Studiengänge im Bereich der Informationsverarbeitung Überschneidungen mit den Kerninhalten der Digital Humanities auf, eindeutig darauf ausgerichtet sind diese aber gerade nicht. Einen „Digital Humanities“-Studiengang gibt es in Berlin weder im Bachelor- noch im Master-Programm und an keiner der vier Berliner Universitäten und sieben Fachhochschulen ist eine Professur für Digital Humanities angesiedelt. Bereits in der ersten Projektphase waren von den Mitwirkenden des DH-Forums „Lehre“ die Möglichkeiten geprüft worden, einen einrichtungsübergreifenden formellen DH-Studiengang zu schaffen sowie ein Berliner DH-Zertifikat zu entwickeln. Beide Ziele sind jedoch mittelfristig nicht erreichbar ohne eine Konsolidierung des o. g. DH-Kern- und Referenzcurriculums, das sich noch immer im Aufbau befindet. Für den Betrieb eines einrichtungsübergreifenden DH-Studiengangs sind zudem verbindliche Finanzierungszusagen erforderlich. Der Verbund hat vor diesem Hintergrund beschlossen, diese große Lösung vorerst nicht anzustreben, sondern einzelne Maßnahmen auf der Grundlage der Zusammenarbeit einzelner lokaler Wissenschaftseinrichtungen zu unterstützen, die eine Orientierung der interessierten Studierenden sowie ein Kernangebot an Lehr- und Weiterbildungsveranstaltungen sicherstellen. (s. Abschnitt 4) Zur Vermittlung DH‐spezifischer Aspekte und Fragestellungen sowohl in der Fach‐ als auch der allgemeinen Öffentlichkeit organisierte der Verbund im Wintersemester 2017/18 eine international besetzte Ringvorlesung unter dem Thema „Digital Humanities: Die digitale Transformation der 44 „Research Data Vision 2025“ (2018), http://www.allianzinitiative.de/2018/02/14/research-data-vision-2025/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). Dort v.a. das Kapitel zu Ausbildung, Fortbildung, Weiterbildung. 45 https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/koalitionsvertrag_2018.pdf?file=1, S. 40. Für eine Diskussion des Koalitionsvertrags im Kontext der DH siehe auch https://scilogs.spektrum.de/engelbartgalaxis/sprache-und-sprachwissenschaft-im-koalitionsvertrag/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 16 Geisteswissenschaften“. 46 Die Ringvorlesung (RVL) wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichtswissenschaften, Historische Fachinformatik der Humboldt‐Universität zu Berlin konzipiert und organisiert. Im Zentrum der RVL standen weniger die der Disziplin eigenen Definitions- und Abgrenzungsdebatten als praxisbezogene Einblicke in die DH. Über exemplarische Einführungen hinaus sind die Vorträge der Frage nachgegangen, ob und inwiefern die theoretischen und methodischen Konzepte und Praktiken der Digital Humanities einen Paradigmenwechsel, eine qualitative Transformation der Geisteswissenschaften bewirken, die über die Digitalisierung analoger Arbeitsweisen hinausgeht. International renommierte Expertinnen und Experten aus der Kunst- und Bildgeschichte, den Geschichtswissenschaften, der Archäologie, Literaturwissenschaft und Komparatistik, Korpus-Linguistik sowie den Informationswissenschaften haben in ihren Beiträgen die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Forschungs-, Publikations-, Vermittlungs- und Kommunikationsprozesse ihrer jeweiligen Disziplin thematisiert. Die Vortragsfolien sind auf der Verbundwebseite verlinkt, 47 Videodateien einzelner Vorträge der Ringvorlesung (in voller Länge) sind in der Mediathek der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften archiviert. 48 Zum Wintersemester 2018/19 können sich Studierende an der Humboldt‐Universität zu Berlin erstmals im Masterstudiengang Geschichte für den Schwerpunkt „Digital History“ einschreiben. Dazu wurden in enger Zusammenarbeit mit der Berlin‐Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften spezifische DH-Module konzipiert und vorbereitet. Seit Juli 2017 organisiert der Verbund in Zusammenarbeit mit der BBAW das monatliche „DH‐ Kolloquium“. 49 Dafür werden Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Forschungseinrichtungen in Deutschland eingeladen, um praxisnahe Themen zu diskutieren. Das DHKolloquium wird über das Ende der zweiten Förderphase hinaus von der BBAW weitergeführt. 17 4. Zusammenfassung und Ausblick Von Oktober 2016 bis September 2018 konzentrierte sich die Arbeit des Verbundes auf die Felder „Nachhaltige Forschungsdaten“ und „Lehre und Weiterbildung“. Diese Fokussierung wurde in der Evaluierung des eingereichten Arbeitsplans für den Zeitraum 2016–2018 als schlüssig und richtig beurteilt. Einzelne konkrete Zielsetzungen hingegen, wie die Einrichtung eines Berliner Humanities Data Centers oder die Entwicklung eines einrichtungsübergreifenden IT-Zertifikats für die Absolvierung DH-relevanter Lehrveranstaltungen, mussten im Verlauf der zweiten Förderphase an die unterschiedlichen regionalen und nationalen Entwicklungen angepasst und modifiziert werden. Darüber hinaus entwickelte die Geschäftsstelle im Jahr 2018 Verstetigungsperspektiven für unterschiedliche Aktivitäten der Verbundarbeit sowie den Verbund selbst, wie es auch die Gutachter in der Evaluierung 2016 eingefordert hatten. Für einzelne Aktivitäten wurde im Verbund ein Aufruf zur Interessens- bzw. Unterstützungserklärung gestartet, außerdem wurden Einzelgespräche mit unterschiedlichen Verbundmitgliedern geführt. Aufgabe des Arbeitsbereichs „Nachhaltige Forschungsdaten“ war die Entwicklung nachhaltiger Initiativen für die langfristige Sicherung von Forschungsdaten und digitalen Projektergebnissen aus 46 http://www.ifdhberlin.de/lehre/rvl-digital-humanities-ws-201718/ (Letzter Aufruf: 18.09.2018). http://www.ifdhberlin.de/lehre/rvl-digital-humanities-ws-201718/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 48 http://www.bbaw.de/mediathek/archiv-2017/24-10-2017-digital-humanities/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 49 http://www.ifdhberlin.de/lehre/dh-kolloquium-an-der-bbaw/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 47 unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Disziplinen und Kulturerbe-Einrichtungen gemäß den Anforderungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie den DFG-Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis 50 und den DFG-Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten51. Innerhalb des neuen Kontextes einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), deren Organisation, Finanzierung und disziplin-spezifischer Ausprägungen derzeit noch verhandelt werden, bleiben Aufgabe, Gestalt und Geschäftsmodell eines regionalen Humanities Data Centers (HDC) bis auf weiteres offen. Die Schaffung eines Berliner HDC als Knotenpunkt in einer nationalen Infrastruktur wurde jedoch als grundsätzlich sinnvoll gesehen, unter anderem zur Interessensvertretung von regionalen und fachlichen Aspekten sowie zur Organisation des Austausches über konkrete, praktische Erfahrungen und „Best-Practice-Lösungen“. Die Verbundarbeit im Bereich „Nachhaltige Forschungsdaten“ konzentrierte sich entsprechend auf aktuell umsetzbare Aktivitäten, die dem Informationsaustausch und der Vernetzung zum Thema auf strategischer wie operativer Ebene dienten. Insbesondere in der if|DH|b-Strategierunde zur NFDI wurde die Frage diskutiert, ob, in welcher Form und für welche Aufgaben ein regionaler Berliner Knoten in der zukünftigen national und international vernetzten Landschaft von dedizierten Datenzentren für die Förderung und Unterstützung der lokalen Digital-Humanities-Forschung, für ihre Sichtbarkeit sowie ihre Kooperations- und Wettbewerbsfähigkeit von Bedeutung ist. Regionale und (inter-)nationale Kooperationen schließen einander nicht aus, sondern profitieren voneinander, wie u.a. der Wissenschaftsrat in seinen „Empfehlungen zu regionalen Kooperationen wissenschaftlicher Einrichtungen“ 52 oder die Berliner Senatskanzlei in ihren Leitlinien zur Wissenschaftspolitik bekräftigen. 53 Regionale Verbünde wie das Einstein Center Digital Future 54 oder das Weizenbaum Institut für die vernetzte Gesellschaft 55 profitieren von der hohen Dichte an Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen am Standort, um nationale und internationale Kooperationen anzubahnen und erfolgreich umzusetzen. Für die zukünftige Ausgestaltung einer geisteswissenschaftlichen Infrastruktur für die nachhaltige Bereitstellung von Forschungsdaten am Standort wird in diesem Sinne auch von einer Wechselwirkung zwischen regionalen, nationalen und internationalen Entwicklungen auszugehen sein, die weiterhin gemeinsam beobachtet und diskutiert werden sollten. Da bestimmte Leistungen nur vor Ort erbracht werden können, wie bspw. im Bereich Lehre und Weiterbildung, aber auch im Bereich der Bereitstellung von Infrastruktur-Ressourcen, die ein „Learning by doing“ erfordern, wie bspw. im Bereich der Datenkuration, ist davon auszugehen, dass auch im Kontext einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur die erfolgreiche Umsetzung nationaler Angebote wesentlich von den Möglichkeiten und der Zusammenarbeitsbereitschaft regionaler Infrastruktureinrichtungen abhängt. Die BBAW wird sich deshalb dafür einsetzen, die „Strategierunde zur NFDI“ weiterzuführen, insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeiten und Bedingungen eines regionalen Berliner Knotens 50 DFG (2013), Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, http://doi.org/10.1002/9783527679188.oth1 (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 51 DFG (2015), Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten, www.dfg.de/download/pdf/foerderung/antragstellung/forschungsdaten/richtlinien_forschungsdaten.pdf (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 52 Wissenschaftsrat (2018), Empfehlungen zu regionalen Kooperationen wissenschaftlicher Einrichtungen, https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/6824-18.pdf (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 53 http://www.berlin.de/sen/wissenschaft/politik/leitlinien/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 54 http://www.digital-future.berlin/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 55 https://vernetzung-und-gesellschaft.de/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 18 in einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur. Die Weiterführung eines informellen, aber regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausches scheint nicht zuletzt aufgrund der potentiellen Entwicklungen der Forschungs- und Infrastrukturlandschaft im Kontext des gemeinsamen Verbundantrags 56 der Berliner Universitäten und der Charité – Universitätsmedizin relevant zu sein, über den Ende September 2018 entschieden wird. Ob sich aus den weiteren Diskussionen der Strategierunde ein gemeinsames Interesse an der Institutionalisierung eines Verbundes, bspw. in Form eines „DH-Councils“ ableiten lässt, kann gegenwärtig noch nicht abgesehen werden. In jedem Fall hat die bisherige Verbundarbeit unterschiedliche Vorteile einer regionalen Kooperation aufgezeigt, wie bspw. die Ermöglichung eines vielfältigen Angebots an unterschiedlichen nicht-technischen Diensten, die kurzfristig und spezifisch auf das lokale Verhältnis von Angebot und Nachfrage reagieren können. 19 Im Arbeitsbereich Lehre und Weiterbildung hat der Verbund vor dem Hintergrund der Ergebnisse des Forums Lehre das Ziel verfolgt, geeignete Instrumente zu entwickeln, die der Orientierung der Studentenschaft sowie der nachhaltigen Sicherstellung eines Kernangebotes an Lehr- und Weiterbildungsveranstaltungen durch die Zusammenarbeit der lokalen Wissenschaftseinrichtungen dienen. Als basales Informationsinstrument hat der Verbund in den vergangenen Jahren seine immer aktuell gepflegte Datenbank zu laufenden Lehrveranstaltungen angeboten. Die erkennbare Vielfalt bei gleichzeitigem Fehlen wichtiger Angebote begrenzt freilich den Nutzen für die Studentenschaft. Deshalb wird mit dem Ende der Förderphase 2 im September 2018 eine Handreichung für diejenigen Berliner Studierenden publiziert, 57 die ihr geisteswissenschaftliches Studium mit digitalen Kompetenzen ergänzen wollen und Bedarf an einer einrichtungsübergreifenden Orientierungshilfe für die diversen Lehrangebote in Berlin und Brandenburg haben. Die Handreichung enthält neben einer kurzen allgemeinen Einführung in die Thematik eine Annäherung an die Frage, welche Kompetenzen in einem DH-Studiengang vermittelt werden sollen. Darüber hinaus enthält sie einen Überblick über die DH-Lehrveranstaltungen in der Region Berlin sowie einen Wegweiser zu den Akteuren der Berliner Digital Humanities, der als einrichtungsübergreifende Übersicht bei der Suche nach Institutionen und Personen helfen soll, die in diesem Bereich lehren und/oder forschen. Da im Monitoring nationaler und internationaler Summer Schools durch den if|DH|b seit 2012 nur wenige Berliner Summer Schools mit DH‐Bezug ermittelt werden konnten, enthält die Handreichung auch Hinweise auf überregionale Summer Schools und Online-Kurse. Das mittlerweile gut etablierte DH-Kolloquium, das seit Juli 2017 jeden 1. Freitag des Monats an der BBAW statt findet, wird auch nach Ende der Förderung durch den if|DH|b an der BBAW fortgeführt. Die Zusammenarbeit des if|DH|b mit dem Institut für Geschichtswissenschaften, Historische Fachinformatik der Humboldt-Universität zu Berlin, aus der die im WS 2017/18 durchgeführte Ringvorlesung „Digital Humanities: Die digitale Transformation der Geisteswissenschaften“ 58 hervorgegangen ist, wird in Zukunft über einen neuen Kooperationsvertrag zwischen der BBAW und der HU-Berlin im Rahmen des neuen Masterschwerpunkts „Digital History“ (federführend ist Prof. Dr. Rüdiger Hohls) fortgesetzt. Die darin enthaltenen Module mit DH-Bezug werden maßgeblich von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BBAW bespielt. 56 https://www.berlin-university-alliance.de/index.html (Letzter Aufruf: 17.09.2018). http://www.ifdhberlin.de/lehre/dh-handreichung/ (Letzter Aufruf: 17.09.2019) 58 http://www.ifdhberlin.de/lehre/rvl-digital-humanities-ws-201718/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 57 In seinen „Empfehlungen zu regionalen Kooperationen wissenschaftlicher Einrichtungen“ 59 (Januar 2018) spricht sich der Wissenschaftsrat für die konsequente Weiterentwicklung bereits vorhandener regionaler Kooperationen von wissenschaftlichen Einrichtungen aus und nennt dabei neben Forschung, Transfer und Infrastrukturen explizit auch die Lehre als Leistungsdimension, die es auf ihr regionales Potenzial hin zu prüfen gilt. Als positive Effekte im Bereich Lehre sind v.a. vereinfachte Zulassungs- und Anerkennungsregeln für einzelne Seminare und Prüfungen zu nennen, aber auch gemeinsam koordinierte Studiengänge oder Promotionsprogramme. Klar ist aber, dass bestimmte Leistungen nur vor Ort erbracht werden können, darunter fällt bspw. auch die Aufgabe der Koordinierung und Abstimmung im Bereich Lehre. Der dritte Arbeitsbereich „Transparenz und Kommunikation“ hat die in der ersten Förderphase erfolgreich entwickelten Instrumente mit dem Ziel einer dauerhaften Verstetigung durch die DHCommunity oder einzelnen Einrichtungen fortgeführt. Dazu zählen insbesondere die Vergabe des Berliner Digital Humanities Preises, die Durchführung regelmäßiger Berliner DH-Rundgänge sowie den über den Verbund hinaus rege genutzten DHBerlin-Mailverteiler. Der Webseiten-Auftritt des if|DH|b, inklusive der archivierten DH-Jahresberichte sowie der gesammelten Datenbestände zu DHLehrveranstaltungen, DH-Projekten sowie DH-Stellenausschreibungen werden für mindestens fünf Jahre durch die BBAW bereitgestellt. Der DHBerlin-Mailverteiler wird ebenfalls weiterhin durch die BBAW gehostet und steht der Berliner DH-Community als Kommunikations- und Austauschkanal zur Verfügung. Der Microblogging-Dienst Twitter konnte ebenfalls als wichtiger Kanal der Verbreitung genutzt werden. Aufgrund der relativ hohen Anzahl an interessierten „Followern“ wurde der Account an das Organisationsteam des DH-Kolloquiums an der BBAW übergeben, die den Kanal zukünftig als verteiltes Redaktionsteam bespielen wird. Der Berliner DH-Preis 60 hat sich als Instrument zur Sichtbarkeit der Digitalen Geisteswissenschaften, der Vielfalt ihrer fachlichen und technischen Fragestellungen als auch der Qualität in deren Adressierung besonders bewährt. Der Berliner DH-Preis 2018 war der letzte, der von der Geschäftsstelle organisiert wurde und ist am 26. Juni 2018 im Rahmen einer Festveranstaltung an der BBAW verliehen worden. Die Geschäftsstelle prüft derzeit unterschiedliche Optionen zur Verstetigung, etwa durch eine Verbundlösung mit unterschiedlichen Berliner Einrichtungen. Parallel dazu haben sich die Berliner DH-Rundgänge als offenes Forum für Interessierte und Experten bewährt und einen regelmäßigen Austausch über Projekte, Werkzeuge oder Lösungsansätze für digitale Forschung etabliert. Aufgrund zahlreicher positiver Rückmeldungen der Teilnehmer zum hohen kommunikativen Ertrag des Formats werden derzeit ebenfalls unterschiedliche Verstetigungsoptionen durch die Geschäftsstelle evaluiert. 59 Wissenschaftsrat (2018), Empfehlungen zu regionalen Kooperationen wissenschaftlicher Einrichtungen, https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/6824-18.pdf (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 60 http://www.ifdhberlin.de/dh-preis/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 20 Kontakt: Dr. Wolf-Hagen Krauth (Projektleiter) Ulla Tschida, Marius Hug (Koordinatoren) Interdisziplinärer Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) Jägerstraße 22/23 10117 Berlin E-Mail: info@ifdhberlin.de Telefon: +49 30 20370 595 WWW: www.ifdhberlin.de. 21 Anhang A1 Verbundpartnerinnen und Verbundpartner (Stand: September 2018) 61 Die Verbundpartnerinnen und Verbundpartner sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Berliner und Brandenburger Institutionen: − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − 61 Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Centre Marc Bloch CoData Germany Computerspielemuseum Deutsches Archäologisches Institut Deutsches Historisches Museum Einstein Stiftung Berlin Einstein-Zirkel Digital Humanities Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Fachhochschule Potsdam Freie Universität Berlin Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Humboldt-Universität zu Berlin Internationales Theaterinstitut Zentrum Deutschland Jüdisches Museum Berlin Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Open Knowledge Foundation Deutschland e. V. Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz Stiftung Stadtmuseum Berlin Stiftung Preußischer Kulturbesitz Technische Universität Berlin Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (Berlin) Universität Potsdam Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft Zentrum für Literatur- und Kulturforschung http://www.ifdhberlin.de/startseite/verbund/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). A2 Veranstaltungen des if|DH|b Termine des Berliner DH-Rundgangs 09/2014 bis 09/2018:62 − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − − 62 1. September 2014: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Digital Humanities an der BBAW 23. Oktober 2014: Exzellenzcluster „TOPOI. The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations“, Freie Universität Berlin / Humboldt-Universität zu Berlin 18. November 2014: Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin 9. Dezember 2014: Computerspielemuseum Berlin 28. Januar 2015: Universitätsbibliothek und Mediathek im Grimm-Zentrum der HU- Berlin 25. März 2015: Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland 21. April 2015: Deutsches Archäologisches Institut 13. Mai 2015: Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft 29. Juni 2015: Freie Universität Berlin, Institut für Informatik / AG Netzbasierte Informationssysteme und Human-Centered Computing 4. September 2015: Hochschule für Technik und Wirtschaft, Fachbereich Gestaltung 29. Oktober 2015: Center für Digitale Systeme (CeDiS), Freie Universität Berlin 24. November 2015: Citizen Science, Museum für Naturkunde Berlin 7. Dezember 2015: Centre Marc Bloch, Digital Humanities Team 21. Januar 2016: H-Soz-Kult/Clio-online, Humboldt-Universität zu Berlin und Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam 16. Februar 2016: TU Berlin, Servicezentrum Forschungsdaten und -publikationen (SZF) 07. April 2016: Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz 24. Mai 2016: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Arbeitsstelle „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ 24. Juni 2016: digiS – Servicestelle Digitalisierung Berlin, Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB) 11. Mai 2017: ZEDIKUM – Zentrum für Digitale Kulturgüter in Museen 17. Juli 2017: Das Open Encyclopedia System (OES): Open-Source-Plattform für Open-AccessEnzyklopädien; Akademischer Senatssaal der Freien Universität Berlin, Henry-Ford-Bau 09. Oktober 2017: Wikimedia Deutschland, Symposion zum Thema „Digital Humanities und Wikimedia“; WMDE Mosaik, Tempelhofer Ufer 5. Februar 2018: Künstliche Intelligenz, Sprachtechnologie und Digital; DFKI, Alt-Moabit 11. April 2018: Archiv des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR; Archiv der Zentralstelle des BStU 22. August 2018: Videolabor am Institut für Soziologie, TU Berlin Nähere Informationen zu den einzelnen Terminen sind unter http://www.ifdhberlin.de/arbeitsfelder/dhrundgang/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018) verfügbar. A3 Veranstaltungen der Mitwirkenden des Verbundes in Berlin-Brandenburg (Stand: September 2018) DH-bezogene regelmäßige Veranstaltungsreihen und Jahrestagungen, die mit Beteiligung oder in Verantwortung von Mitgliedern des if|DH|b in Berlin und Brandenburg ausgerichtet werden: 63 − − − − − − − − − − − − − − − 63 Akademientag, jährliche Veranstaltung (Akademienunion) 64 Berliner DH-Rundgang, regelmäßige Veranstaltung (verschiedene Einrichtungen, organisiert vom if|DH|b) 65 Berliner Gespräche zur Digitalen Kunstgeschichte, 66 regelmäßige Veranstaltung (HU Berlin, Institut für Kunst- und Bildgeschichte) Berliner Herbsttreffen zur Museumsdokumentation, 67 jährlich (Deutscher Museumsbund) Berliner Stammtisch Digital Humanities, 68 monatliche Treffen DARIAH-DE-Workshops, regelmäßige Veranstaltungen (Verschiedene Einrichtungen, u.a. Institut für Bibliotheks-und Informationswissenschaft an der HU Berlin, MPI für Wissenschaftsgeschichte) 69 CLARIN-D-Workshops, regelmäßige Veranstaltungen (BBAW) Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon, 70 Wettbewerb (Deutsche Digitale Bibliothek, Open Knowledge Foundation Deutschland e. V., digiS – Servicestelle Digitalisierung, Wikimedia DE) Creative Code Berlin / Creative Code Jam, monatliches Treffen (Co-up Coworking space) Deutsche ISKO 2017 (International Society for Knowledge Organization) mit Schwerpunkt Digital Humanities, 71 zweijährlich stattfindende Tagung, (FU Berlin) digiS – Servicestelle Digitalisierung, 72 Jahresveranstaltungen (Zuse-Institut Berlin) DINI/nestor – Deutsches Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung, 73 regelmäßige Workshops und Symposien (verschiedene Einrichtungen, u.a. Zuse-Institut Berlin, Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft Berlin) Digital Classicist Seminar 74, wöchentliche Vorlesungsreihe (verschiedene Einrichtungen, u.a. BBAW, DAI, HU, TUB) Digital-Humanities-Kolloquium an der BBAW, 75 monatliche Veranstaltung (TELOTA, Clarin-D, DTA, DWDS an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, if|DH|b) European Cultural Heritage Summit "Sharing Heritage - Sharing Values", 76 Tagung "Visions for Cultural Heritage and digital platforms", (IfM, digiS, Europeana) Alphabetisch nach Veranstaltungstitel sortiert. https://www.akademienunion.de/akademientag-2018/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 65 http://www.ifdhberlin.de/arbeitsfelder/dh-rundgang/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 66 http://www.kunstgeschichte.hu-berlin.de/veranstaltungen/bgdk5/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 67 http://www.museumsbund.de/beitraege-2016-berliner-herbsttreffen-zur-museumsdokumentation/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 68 http://www.digital-humanities-berlin.de/archive/event/berliner-dh-stammtisch-2 (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 69 https://www.ibi.hu-berlin.de/de/forschung/information_retrieval/projekte-aktivitaeten/workshop-dariah-eu (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 70 http://codingdavinci.de/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 71 http://isko-de.org/konferenzen/wissensorganisation17/ (Letzter Aufruf: 18.09.2018). 72 http://www.servicestelle-digitalisierung.de/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 73 https://dini.de/veranstaltungen/workshops/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 74 http://de.digitalclassicist.org/berlin/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 75 http://www.ifdhberlin.de/lehre/dh-kolloquium-an-der-bbaw/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 64 − − − − − − − − − − 76 EVA Konferenz, 77 jährliche Veranstaltung (Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz) FDMentor-Workshops zur strategischen Entwicklung und Verankerung von Forschungsdatenmanagement an Hochschulen 78, regelmäßige Veranstaltungen (verschiedene Verbundpartner aus Berlin und Brandenburg des BMBF-geförderten Projektes FDMentor) Informationstag Brandenburg.digital 79, jährliche Veranstaltung (FH Potsdam) Kultur und Informatik, 80 jährliche Konferenz der Forschungsgruppe INKA – Informations- und Kommunikationsanwendungen (HTW Berlin) Netzwerk Forschungsdaten Berlin-Brandenburg, 81 regelmäßige Treffen (verschiedene Einrichtungen, Gründungsimpuls durch Mitarbeiterinnen an der HU Berlin, FU Berlin, FH Potsdam) Open Science Days, 82 jährliche Veranstaltung (Max Planck Digital Library, MPDL) Open Science Forum, 83 jährliche Veranstaltung, (Universitätsbibliothek, Humboldt Universität zu Berlin) Potsdamer I-Science-Tag, 84 jährliche Veranstaltung (FH Potsdam) RDA-Deutschland, 85 regelmäßige Veranstaltungen, u.a. Jahrestreffen des Vereins Research Data Alliance Deutschland (verschiedene Einrichtungen) Topoi-Jahrestagungen, Exzellenzcluster Topoi – The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilisations (HU Berlin und FU Berlin; Partner: BBAW, DAI, MaxPlanck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Stiftung Preußischer Kulturbesitz). http://european-cultural-heritage-summit.eu/de/veranstaltungen/konferenz-der-blick-auf-das-kulturelleerbe-und-digitale-plattformen?card=9758 (Letzter Aufruf: 18.09.2018). 77 http://eva-berlin.de/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 78 http://www.forschungsdaten.org/index.php/FDMentor#Veranstaltungen 79 https://www.fh-potsdam.de/studieren/fachbereiche/informationswissenschaften/fachbereich/brandenburgdigital/news/news-im-detail/artikel/2-informationstag-brandenburgdigital-digitale-nachhaltigkeit/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 80 https://inka.htw-berlin.de/inka/de/kultur-und-informatik/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 81 http://www.forschungsdaten.org/index.php/Netzwerk_Forschungsdaten_Berlin-Brandenburg (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 82 http://osd.mpdl.mpg.de/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 83 https://www.ub.hu-berlin.de/de/ueber-uns/veranstaltungen/2018 (Letzter Aufruf: 18.09.2018). 84 https://www.fh-potsdam.de/studieren/fachbereiche/studium-informationswissenschaften/forschung-undentwicklung/tagungen/7-potsdamer-i-science-tag/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 85 http://rda-deutschland.de/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). Berlin-Brandenburg gilt zudem als attraktiver Ort für Veranstaltungen und Tagungen im Bereich Digital Humanities; so wurden seit Mitte 2014 u.a. folgende überregionale und internationale Veranstaltungen in Berlin-Brandenburg durchgeführt: 86 − − − − − − − − − − − − − − − 86 Digital Communication and the Media Future of the Humanities: Knowledge, Scholarship, Teaching, 87 30.06.2014 (FU Berlin) Open Knowledge Festival, 88 15.-17.07.2014 (Kulturbrauerei) Korpuslinguistische Methoden, 89 Workshop des Projektes LAUDATIO (“Long-term Access and Usage of Deeply Annotated Information”), 07.-10.08.2014 (HU Berlin) Aktionstag Europeana 1989, 90 12.09.2014 (Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen) TextGrid/DARIAH-DE-Entwickler-Workshop: „Usability in Forschungsinfrastrukturen in den digitalen Geisteswissenschaften“, 91 22.-23.09.2014, (Deutsches Archäologisches Institut) BibCamp „Die digitale Gesellschaft“, 92 26.-27.09.2014 (FH Potsdam) Zugang gestalten, 93 Tagung der Internet & Gesellschaft Collaboratory e. V., 15.-16.11.2014 (Hamburger Bahnhof) Textkorpora in Infrastrukturen für die Geistes- und Sozialwissenschaften, 94 Konferenz und Workshop der Projekte Deutsches Textarchiv und CLARIN-D, 17.-18.11.2014 (BBAW) DH-Summit 2015 – DARIAH-DE, 95 03.-04.03.2015 (FU Berlin) Presentation of the European Holocaust Research Infrastructure (EHRI), 96 26.03.2015 (BBAW) VisDom (Visualisierung von Daten und Informationen), Symposium, 16.04.2015 (FH Potsdam) Free Knowledge Game Jam (#wmdegamejam), Wikimedia Deutschland in Kooperation mit dem Computerspielemuseum Berlin und dem Cologne Game Lab, 25.-26.10.2015 (Alte Feuerwache Kulturhaus Friedrichshain) DCH 2015 – Interdisciplinary Conference on Digital Cultural Heritage: 2the role of Cartography and Geoinformation in Multimedia, 97 Konferenz von CoData Germany, 28.-30.10.2015 (Staatsbibliothek zu Berlin) Neue Wege in der Nutzung von Korpora: Data-Mining für die textorientierten Geisteswissenschaften, Fachtagung des Projektverbundes KobRA (Korpus-basierte linguistische Recherche und Analyse mit Hilfe von Data-Mining), 30.10.2015 (BBAW) Digital Heritage and Innovation, Engagement and Identity – Final Conference, 98 12.-13.11.2015, Projekt „Civic Epistemologies. Development of a Roadmap for Citizen Researchers in the Digital Culture“ (Hamburger Bahnhof) Nach Veranstaltungsdatum sortiert, in Klammern: Veranstaltungsorte. http://www.jfki.fu-berlin.de/en/faculty/culture/events/digital-humanities-roundtable/index.html (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 88 http://2014.okfestival.org/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 89 http://www.laudatio-repository.org/laudatio/workshop-2014/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 90 http://blog.europeana.eu/2014/09/freedom-express-final-leg-germany/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 91 Vgl. Rieger, Simone; Thoden, Klaus; Wintergrün, Dirk; Kaden, Ben (2014): „Usability in Forschungsinfrastrukturen in den digitalen Geisteswissenschaften“ (Report TextGrid), https://textgrid.de/fileadmin/ TextGrid/reports/TextGrid_Report5_3_3_final.pdf (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 92 http://bibcamp.pbworks.com/w/page/86429566/Bibcamp7 (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 93 https://zugang-gestalten.org/ (Letzter Aufruf: 18.09.2018). 94 http://www.deutschestextarchiv.de/veranstaltungen/DTAClarinDConf2014 (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 95 https://de.dariah.eu/dh-summit-2015 (Letzter Aufruf: 18.09.2018). 96 http://www.ehri-project.eu/ehri-conferences#Pre (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 97 http://dch2015.net/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 87 − − − − − − − − − − 98 2D and 3D Documentation and Visualisation of Performing Arts, Folklore and Rituals through the example of: DANCE, 99 Symposium des Dachverbandes Tanz Deutschland in Kooperation mit dem Internationalen Theaterinstitut – Zentrum Bundesrepublik Deutschland, dem Institut für Museumsforschung und dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, 16.-18.11.2015 (Kunstquartier Bethanien, Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut) „Digitale Geschichtswissenschaft – neue Tools für neue Fragen?“, 100 08./09.02.2016, Tagung der Facharbeitsgruppen „Neuere Geschichte“ und „Zeitgeschichte“ sowie CLARIN-D und der BBAW (BBAW) „DARIAH-EU Annual Event 2017”, 101 unterschiedliche Vorträge von DARIAH-EU-Projekten, u.a. ein gemeinsamer Workshop von DARIAH-DE und CLARIN-D zu „Sustainability of Digital Research Infrastructures for the Arts and Humanities“ (Harnack-Haus der MPG) „3D Digital Heritage – Exploring Virtual Research Space for Art History”, 102 19./20.06.2017, Konferenz des Herder-Instituts für Ostmitteleuropa-Forschung und dem Institut für Kunstund Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin, in Kooperation mit den Berliner Gesprächen zur Digitalen Kunstgeschichte und der Arbeitsgruppe Digitale Rekonstruktion beim Verband der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (Humboldt-Universität zu Berlin) IFLA Satellite Meeting – Digital Humanities – Connecting Libraries and Research, 103 15.17.08.2017, Konferenz des IFLA Academic and Research Libraries Standing Committee, der European Library Association LIBER, the European research infrastructure DARIAH, the German Initiative of Network Information DINI, der BBAW und der Bibliothek der HumboldtUniversität zu Berlin. (BBAW, HU Berlin) Digital Cultural Heritage DCH 2017, 104 30.08. – 01.09.2017, Interdisziplinäre Konferenz zum digitalen Weltkulturerbe, veranstaltet von CODATA-Deutschland (Staatsbibliothek zu Berlin) „Lektüre im Zeitalter digitaler Medien“, 105 29.09.2017, Interdisziplinäres Symposion zu den Bedingungen professionellen Lesens an und mit dem Computer, veranstaltet vom Institut für deutsche Literatur, mit Unterstützung der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft und des if|DH|b (HU Berlin) Ringvorlesung „Open Technology for an Open Society“, 106 18.10.2017-14.02.2018, Ringvorlesung der Forschungsgruppe „Human-Centered Computing“ am Institut der Informatik/FU Berlin sowie Wikimedia Deutschland (FU Berlin). Wissenswerkstatt „Digital Humanities in der Mediävistik“, 107 April – Juni 2018, Veranstaltungsreihe der Staatsbibliothek zu Berlin# DARIAH Code Sprint on Bibliographical Metadata, 108 31. Juli – 2. August 2018, IBI Humboldt Universität zu Berlin http://www.civic-epistemologies.eu/finalconference/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). http://tanzraumberlin.de/files/symp._ich+i_invitation.pdf (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 100 http://clarin.bbaw.de/de/digitale-geschichtswissenschaft/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 101 Bericht von Beata Mache unter http://dhd-blog.org/?p=7963 (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 102 http://www.kunstgeschichte.hu-berlin.de/veranstaltungen/3d-digital-heritage-exploring-virtual-researchspace-for-art-history/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 103 https://dh-libraries.sciencesconf.org/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 104 http://dch2017.net/program.shtml (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 105 https://blogs.hu-berlin.de/muwimewi/2017/09/25/29-09-17-symposion-lektuere-im-zeitalter-digitalermedien/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 106 http://ot4os.imp.fu-berlin.de/ (Letzter Aufruf: 17.09.2018). 107 http://staatsbibliothek-berlin.de/index.php?id=23601 (Letzter Aufruf: 18.09.2018). 99 − − − − − − 108 International Open Access Week 2018, 22. - 28. Oktober 2018, 109 Freie Universität Berlin, Der Regierende Bürgermeister von Berlin - Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung Open Science Conference, 110 13. - 14. März 2018, ZBW (Leibniz Informationszentrum für Wirtschaft, Leibniz Research Alliance) CIERA, Tagungsreihe "Die Illustrierten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Zeit der Digital Humanities. Deutschland /Frankreich im Vergleich - Akteure im Dialog", 111 Universität Paris-Sorbonne (Paris IV), Universität Franche-Comté, Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Zentrum Sprache) Berlin Machine Learning Group, 112 regelmäßige monatliche Veranstaltungen, (Meetup / WeWork Companies Inc.) LexMC: Lexical Data Masterclass, 113 mit öffentlichen Vorträgen, (BBAW, Inria and the Belgrade Center for Digital Humanities, BMBF, Clarin, DARIAH-DE) "Plotting Poetry II: Bringing Deep Learning to Computational Poetry Analysis", 114 12. - 14. September 2018 (Freie Universität Berlin) https://desircodesprint.sciencesconf.org/ (Letzter Aufruf: 27.08.2018). http://www.open-access-berlin.de/termine/2018-10-22_open-access-week.html (Letzter Aufruf: 18.09.2018). 110 http://www.open-science-conference.eu/programme/ (Letzter Aufruf: 18.09.2018). 111 http://www.ciera.fr/de/node/13839 (Letzter Aufruf: 18.09.2018). 112 https://www.meetup.com/de-DE/berlin-machine-learning/events/ (Letzter Aufruf: 18.09.2018). 113 https://lexmc.sciencesconf.org/ (Letzter Aufruf: 18.09.2018). 114 http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/v/rhythmicalizer/termine/Unser-Symposium_-_PlottingPoetry_II--Bringing-Deep-Learning-to-Computational-Poetry-Analysis_.html (Letzter Aufruf: 18.09.2018). 109
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