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Periodical volume

Full text: Spätlese Issue 2008,3/4

Spätlese Ausgabe März/April 2008

Die neue Ausgabe der Spätlese erscheint wieder
als Onlinemagazin in der bewährten Mischung von
Information und Unterhaltung.
Die Sonder-Sozialkommission „Redaktion
Spätlese“ bietet Ihnen auf den folgenden Seiten
lesenswerte Texte, die aus dem Leben gegriffen
sind und persönliche Hintergründe haben.
Inhaltlich haben sie ernste und auch humorvolle
Seiten vor sich.
Pressemitteilung vom 21.02.2008
Pressemitteilung vom 27.12.2007

Das Magazin für aufgeweckte Seniorinnen und Senioren
8. März Autor: Barbara Ludwig
Die größte Schlemmermeile der Welt
Autor: Ursula A. Kolbe
Der Osterhase im Schnee
Autor: Rudolf Winterfeldt
In meinHerz geschlossen
Autor: Ursula A: Polhle
Alle Vögel sind schon da...
Autor: Rudolf Winterfeldt
Erlebnistag auf Gut Hirschaue
Autor: Christa-Dorit Pohle
Ein altes Gemäuer - Der Ringkolonnaden ungewisse Zukunft und
unselige Vergangenheit
Autor: Barbara Ludwig
Fläming Freizeitkarte - Wandern und Radeln
Autor: Ursula A. Kolbe
Natürlichkeit hautnah
Autor: Ursula A. Kolbe
Der Umzug
Autor: Rudolf Winterfeldt
Wie wir zur Kasse gebeten werden
Autor: Ursula A. Kolbe
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Spätlese Ausgabe März/April 2008

Thema: Internationaler Frauentag

8. März
von Barbara Ludwig

Verehrte Frauen, Ihnen die
besten Wünsche anlässlich
des Internationalen
Frauentages
Foto: Ina Seyfarth

Am 8. März jährt er sich zum 97. Mal - eine stolze Anzahl und wir wollen ihn niemals
vergessen! Denn es ist dringend notwendig, stets daran zu erinnern, dass der Kampf
um die Gleichstellung der Frau ohne Unterlass fortgesetzt werden muss. Der
Ehrentag ruft erneut dazu auf.
Die Befreiung der Frau von der Unterdrückung besteht nicht nur in der Überwindung
objektiver Hindernisse, die zum Teil eingefordert und einige zur Realisierung
gelangten, wie das Recht auf Bildung und das Recht auf Berufstätigkeit, jedoch
gleicher Lohn für gleiche Arbeit steht immer noch aus.
Nein, die Befreiung der Frau besteht auch im Besiegen subjektiver, psychischer
Hürden.
Die Frauen selbst kennen ihre Situation am besten, deshalb können nur sie
aufklärend und überzeugend wirken.
Sie selbst müssen den Kampf fortführen, der bereits über ein Jahrhundert andauert.
Sie müssen sich zwingen, die Spuren der langen Unterdrückung in ihrer
Persönlichkeit wahr zu nehmen und sie zu erkennen.
Nur derart können die Hindernisse bezwungen werden. Sie selbst muss sich aus
dem Sumpf ziehen, niemand sonst kann es. Biologisch betrachtet gibt es kein
Übergewicht des einen Geschlechts über das andere. Und die biologischen
Unterschiede berechtigen keinesfalls zur Hierarchie zwischen Frau und Mann.
Nicht untergeordnet, sondern auf gleicher Ebene muss die Frau leben können, als
gleichberechtigtes Individuum im Verbund mit dem Mann. Durch die Berufstätigkeit
hat die Frau bereits einen gewissen Abstand überwunden, der sie vom Mann trennte,
aber eben durch diese Arbeit ist sie oft doppelt belastet, denn ihr obliegen vielfach
noch die häuslichen Arbeiten sowie die Erziehung und Pflege der Kinder.
Die Frau muss lernen, Hausarbeit und Kindererziehung mit dem Mann zu teilen, ihm
Verantwortung zu übertragen und ihm zu vertrauen, dass er letztlich diese Aufgaben
im guten Familiensinn lösen wird. Die Frau muss Geduld aufbringen und darf nicht
denken, dass sie die häuslichen Arbeiten viel besser leisten kann und meint vielleicht
noch, ihm ‘hinterher putzen’ zu müssen
Natürlich ist auch der Staat ganz besonders gefordert für Kindereinrichtungen zu
sorgen und für eine umfassende Bildung der Kinder ohne Unterschied ihrer sozialen
Lage.
Die Familie benötigt die volle Unterstützung. Hier haben wir noch starke
Mangelerscheinungen, die sich u.a. belastend auf das Verhältnis zwischen Frau und
Mann auswirken.
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Spätlese Ausgabe März/April 2008

Doch bleibt zu hoffen, dass die Familienministerin von der Leyen ihre erfolgreich
begonnenen Bemühungen hinsichtlich der Unterstützung der Familien, insbesondere
mit Kindertagesstätten, energisch fortsetzen wird.
Der ehemals weit verbreitete fundamentalistische Feminismus akzeptierte die Frau
nicht, wie sie ist, sondern meinte, die Art der Männer kopieren zu müssen. Das ist
eine grob falsche Ansicht.
Die arbeitende Frau sollte sich ihres besonderen Wertes bewusst sein, indem sie im
Beruf die ihr eigene Art beibehält, sie nicht in den Kategorien und Techniken der
Männer denkt und sie nachahmt.
Sie darf sich nicht selbst misstrauen; ihre eigene Note ist gefragt! Ihr muss klar sein,
dass sie kein Männerersatz und schon gar kein Anhängsel des Mannes ist.
Ansonsten behält die Welt das Gesicht, das Männer ihr aufgeprägt haben.
In diesem Sinne bedarf es couragierter Frauen, die vorbildhaft gegen die
Ungerechtigkeiten angehen und auch Männer für ihren Kampf gewinnen.
Gemeinsamkeit macht stark! Wir brauchen eine Menschenwelt, keine Männerwelt!
Thema: Nachlese Grüne Woche

Die größte Schlemmermeile
der Welt
von Ursula A. Kolbe

Foto: manni66 / PIXELIO

Wieder ist eine kulinarische Messe, die 73. übrigens, in den 26 Hallen unter dem
Berliner Funkturm vorbei. Rund 1600 Aussteller aus 52 Ländern präsentierten
Spezialitäten aus Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau.
Beeindruckend z.B. war die Präsentation des diesjährigen Partnerlandes Schweiz.
Die Eidgenossen kredenzten Köstlichkeiten aus allen 26 Kantonen des Alpenlandes.
Alles Käse oder was? Rund 20 Sorten haben die Schweizer feilgeboten.
Spitzenreiter war natürlich der Appenzeller, den es seit 700 Jahren gibt. Und
natürlich fand neben weiteren Spezialitäten die berühmte Suisser Schokolade ihre
Käufer.
Eines wurde an den Messetagen auch deutlich: Während die Aussteller sich sehr zu
frieden zeigten, waren die Verbraucher sehr geteilter Meinung. Die Gründe hießen
hohe Preise für Milch, Brot, Butter. Beim täglichen oder wöchentlichen Normaleinkauf
erlebt das jeder. Und wir sollten nicht vergessen, dass von regionaler Produktion und
nationaler Selbstversorgung längst keine Rede mehr sein kann. Die Messetage
haben es mit Produkten aus aller Welt bewiesen.

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Spätlese Ausgabe März/April 2008

Berlin und sein Pferdesport
In Berlin haben die Pferdeliebhaber festen Fuß gefasst. Auf der diesjährigen Messe
wurde es mir bewusst. Die andere Seite natürlich ist, was für die Städter ein schöner
Sport ist bedeutet für die Landwirte harte Arbeit.
Es gibt übrigens in der Hauptstadt mehr als 600 Pferde und über 20 Reiterhöfe – ein
Zukunftsmodell? Bleibt zu hoffen.
Stutenmilch mit Marzipangeschmack
Kommen wir ins Nachbarland Brandenburg. Mehr als 150 Produzenten lockten die
Besucher zu 40 Neuheiten an ihre Stände. Produkte wie Spreewälder Leberwurst mit
Erdbeeren, Speckeis oder Stutenmilch mit Marzipangeschmack sind sicher noch
gewöhnungsbedürftig – aber als Schaufenster zugleich Kontaktbörse und Testmarkt.
Der Andrang hat es bestätigt. Ländliches Brandenburg life.
Wie Landwirtschaft und touristische Angebote die wirtschaftliche Entwicklung
voranbringen, wurde beim Landkreis Teltow-Fläming deutlich. Als Stichworte seien
genannt landschaftliche Schönheit, Rundkurs für Skater und Radfahrer,
Handwerkskunst. All das wäre einen weiteren Artikel wert. Übrigens kam neu zur
Grünen Woche die Broschüre „Kulinarische Reise durch Brandenburg“ auf den Tisch.

Motorsägen-Führerschein
Ja, auch den konnten Laien in der Holzhalle erwerben. Zitat eines Mitarbeiters der
Berliner Forstverwaltung: „Den Schein braucht jeder, der im Wald selbst Holz sägen
will.“ Da die Nachfrage enorm gestiegen ist, war der Andrang dementsprechend
hoch.
Das sei noch angemerkt: Da es sich für die meisten Aussteller nicht lohnt, noch
vorhandene Ware wieder zurück zu transportieren, konnte sich die Berliner Tafel
freuen. 16 Tonnen Lebensmittel wurden eingesammelt und damit etwa zwölf soziale
Einrichtungen in Berlin und Brandenburg versorgt.

Thema: Ostererlebnis

Der Osterhase im Schnee
von Rudolf Winterfeldt

Foto: Verena N. / PIXELIO

In den 70iger Jahren war meine Frau in einem Kindergarten beschäftigt.
Die Erzieherinnen waren bemüht, den Kindern Erlebnisse zu verschaffen, die ihnen
Freude bereiteten und die ihnen in Erinnerung blieben.
So wurden zu bestimmten Jahreszeiten oder Feiertagen Spiele und dergleichen mit
den Kindern durchgeführt.

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Spätlese Ausgabe März/April 2008

Ein Osterfest blieb mir besonders im Gedächtnis haften, weil man den Kindern oft
nicht zutraut, dass sie über eine besondere Beobachtungsgabe verfügen.
Eine Erzieherin hatte sich mit einem Kostüm als Osterhase verkleidet.
Leider lag zu dieser Zeit noch tiefer Schnee und es konnte kein Ostereiersuchen mit
den Kindern vorgenommen werden.
Trotzdem sollten die Kinder den Osterhasen zu Gesicht bekommen. Also hoppelte
ein Osterhase draußen im Schnee um den Kindergarten herum. Die Kinder drückten
sich die Nasen an den Fensterscheiben platt und waren vor Begeisterung kaum zu
bändigen.
Es war ein tolles Erlebnis für sie und die Diskussionen unter den Kindern wollte kein
Ende nehmen.
In eine stille Pause hinein sagte plötzlich ein Junge: „Der Osterhase hatte
Menschenhaut und eine Menschenuhr um.“
Trotz großer Handschuhe muss wohl doch etwas von dem Arm der Erzieherin zu
sehen gewesen sein und der Junge hatte es sofort bemerkt. Ja, wenn man vor
Kindern etwas spielt muss man sehr gewissenhaft sein, Kinder sind ein sehr
aufmerksames und kritisches Publikum.

Thema: Tierisches

In mein Herz geschlossen
von Ursula A. Kolbe

Foto: Ulrike P./ PIXELIO

Hahn Willi!
Ach, ich hab ihn in mein Herz geschlossen. Dieses Tier ist das liebenswerteste, dem
ich je begegnet bin, mal abgesehen von den Panda-Bären.
Zuerst dachte ich, ein präpariertes Tier steht vor mir. Beileibe nicht.
Willi lebt, und er zog mich mit melancholischen Blicken in seinen Bann, ohne sich
vom Tisch zu entfernen, auf den man ihn gestellt hatte.
Warum das so ist? Vielleicht liegt eine Ursache in einem genetischen Defekt oder er
hat eine nicht erkannte Krankheit hinter sich. Selbst Experten konnten dieses
Phänomen bisher nicht ergründen. Stundenlang steht Willi auf der Stelle.
Er lässt sich von Eltern und ihren Kindern oder Großeltern mit ihren Enkeln nicht aus
der Ruhe bringen. Sein Zuhause hat er im Tierhof Alt-Marzahn, wo er besucht
werden kann und man dort auch weitere Tierarten vorfindet.
Für die Mitarbeiter, übrigens zumeist junge Leute, die sich theoretisches und
praktisches Wissen für ein späteres Studium aneignen, ist Hahn Willi „ihr“
Maskottchen. In der Tat: Jeder hat Freude an ihm, ob jung oder Junggebliebene. Ich
selbst bin und bleibe ein treuer Fan von Willi.
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Spätlese Ausgabe März/April 2008

Thema: Frühlingserwachen

Alle Vögel sind schon da . . .
von Rudolf Winterfeldt

Foto: Rudolf Winterfeldt

Schaue ich aus dem Fenster meines Arbeitszimmers, dann sehe ich einen
Starenkasten, der jedes Jahr bezogen wird.
Ab Mitte Februar warte ich schon immer darauf, dass meine gefiederten Freunde aus
ihrem fernen Winterquartier zurück kommen.
Im letzten Jahr brütete das „Elternpaar“ zweimal und zum Herbst versammelten sich
sechs Stare zum Abflug in den Süden. Nun sind meine Frau und ich gespannt, ob sie
alle sechs wieder erscheinen. Die Starenfamilie trifft sich nach ihrer Rückkehr immer
zuerst an ihrem Brutplatz.
Sind die Altvögel noch dabei behaupten sie ihren Nistkasten. Oft sind es aber nur die
Jungvögel die zurückkommen. Jetzt behauptet ein Männchen den Kasten und verjagt
alle anderen von diesem Platz. Nun beginnt das Werben um ein Weibchen. Das
Zwitschern und Tirilieren hört überhaupt nicht auf und schon am frühen Morgen
werden wir von diesem Konzert geweckt.
Das ist für unsere Ohren ein herrliches Frühlingskonzert und unser Geist und unser
Körper lassen den Winter von sich abfallen. Nach einer gewissen Zeit kehrt dann
Ruhe ein. Ein Weibchen wurde gefunden und nun beginnt das Brüten. Sind die
Jungen geschlüpft, kann es keine fleißigeren Eltern geben als unsere Stare.
Was in so kleine Vogelmägen hineingeht ist erstaunlich. Sie fliegen unermüdlich, um
den Hunger ihrer Nachkommen zu stillen. Bei all dieser Arbeit bereiten sie uns
morgens und abends noch ein klangvollen Konzert. Was sie ihren kleinen Kehlen
entlocken kann uns immer wieder in Erstaunen versetzen.
Sicherlich gibt es unzählige Starenkästen und viele Menschen lauschen diesen
kleinen Sängern, doch mich reizte es, diese Gedanken einmal aufzuschreiben.
Lassen wir uns vom Frühlingserwachen der Natur erfreuen und wischen wir die
trüben Tage einfach hinweg.

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Spätlese Ausgabe März/April 2008

Thema: Tierisches

Erlebnistag auf Gut
Hirschaue
von Christa-Dorit Pohle

Foto: Rudolf Winterfeldt

Es war ein trüber, regnerischer Tag im Januar, als wir mit 6 Senioren im Kleinbus
zum Gut Hirschaue fuhren. Wir kannten dieses Gut alle noch nicht, waren also
neugierig, was uns dort erwartet.
Gut Hirschaue in Birkholz bei Beeskow feiert in diesem Jahr 10-jähriges Bestehen
und ist ein Ausflugsziel, welches immer wieder viele Naturfreunde anlockt.
Nach einem kurzen Spaziergang stand Mittagessen im Restaurant des Gutes auf
unserem Programm. Urgemütlich und zünftig können die Gäste dort tafeln. Alle
Gerichte werden frisch zubereitet und der Küchenchef kennt die Feinheiten der
Zubereitung leckerer Wildgerichte.
Wir konnten uns ja davon überzeugen. Ob Wildschwein, Reh oder Hirsch, es
schmeckte uns vorzüglich. Service für den Gast wird in diesem Haus groß
geschrieben und das Preis-Leistungsverhältnis könnte besser nicht sein.
Wenn man die Speisekarte aufschlägt, liest man folgendes:
Solange der Gast seine Füße unter unserem Tisch hat, versuchen wir, fast alles
dafür zu tun, dass er sich hier wohlfühlt. Das ist ernst gemeint, davon konnten wir
uns auch überzeugen.
Die Portionen der Wildgerichte waren groß. Wir waren soo satt und starteten nun zu
einem Spaziergang in Richtung Wildgehege. Sogar Petrus meinte es gut mit uns, ließ
den Nieselregen aufhören und die Sonne zum Vorschein kommen.
Was ich vorher noch niemals beobachtet hatte, dass Hausschweine und
Wildschweine friedlich zusammen in einem Gehege leben. Sicherlich kein Problem,
wenn die Tiere von Klein auf aneinander gewöhnt werden.
Hirsche und Rehe waren in Entfernung zu beobachten. Ein Junghirsch näherte sich
langsam dem Zaun, als wollte er uns begrüßen. Ich hatte Möhren dabei, welche ich
selbst knabbern wollte. Aber nun hatte ich ja Gelegenheit, den Hirsch damit zu
füttern. Von meiner flachen Hand nahm er ganz behutsam die Scheiben. Er wurde
erst unruhig, als eine Frau mit ihrem Handy ein Foto aufnehmen wollte. In dem
dunklen Gegenstand, welcher mit erhobenen Armen auf ihn gerichtet war, witterte er
vielleicht eine Gefahr.
Ich trug an der rechten Hand einen Ring mit einem schönen Stein. Die Hand war
nach dem Füttern etwas klebrig. Ich steckte den Ring in die Tüte, rieb mir die Hand
mit einem Taschentuch ab.
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Ehe wir zur Rückfahrt starteten, gingen wir noch in den Hofladen des Gutes, um
Wildfleisch oder Wildwurstwaren einzukaufen. Aus unerklärlichen Gründen warf ich
nun vor der Tür des Hofladens die Futtertüte in den Abfallkorb und dachte nicht mehr
an den Ring.
Als wir in der Nähe von Bad Saarow noch zum Kaffeetrinken einkehrten, wurde ich
gefragt, wo ich denn meinen schönen Ring habe. Da wusste ich sofort, dass dieser ja
im Abfallkorb vor dem Hofladen lag. Unser Busfahrer wollte helfen, gab mir sein
Handy und ich konnte im Gut nachfragen.
Eine sehr freundliche Mitarbeiterin sah im Abfallkorb nach, fand den Ring sofort, ließ
sich meine Adresse geben und versprach, mir den Ring per Post zu senden. Das ist
doch ein Service.
Wenn Sie ein Naturfreund sind und Gut Hirschaue noch nicht kennen, erleben Sie
dort vielleicht gerne einmal einen Erlebnistag mit der ganzen Familie.
Auf einer Fläche von ca. 125 Hektar Wildgehege haben mehr als 1000 Damtiere,
Rothirsche, Wild- und Sattelschweine einen natürlichen und angemessenen
Lebensraum.
Eine Attraktion für Jung und Alt ist jeden Sonntag um 10.00 Uhr die öffentliche
Führung durch das Gehege mit Wildfütterung.
www.gut-hirschaue.de

Thema: Geschichte

Ein altes Gemäuer
von Barbara Ludwig

Foto: Rudolf Winterfeldt

Ein altes Gemäuer? Nein, alt sind sie noch nicht, die Ringkolonnaden, die
architektonisch zu dem Besten, was in Marzahn gebaut wurde, gehören.
Gerade mal 25 Jahre stehen sie. Also jung für Gebäude und doch nagt der Zahn der
Zeit an ihnen. So sehr, dass der Bezeichnung „altes Gemäuer“ nichts mehr im Wege
steht.
Erbaut wurden sie einst, um die Versorgung der Marzahner Bevölkerung zu sichern
mit Textilien, Haushaltswaren und Waren des täglichen Bedarfs.
Sichern? Doch davon später.

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Spätlese Ausgabe März/April 2008

Ab 1990 mit dem Vereinigungsvertrag trat der Verfall ein. Plötzlich waren diese
Gebäude uninteressant, obwohl sie erst etwa acht Jahre alt waren, hübsch
anzusehen, nicht wie gewöhnlich an einer verkehrsreichen Straße stehend, sondern
inmitten eines Wohngebietes, umgeben von einer parkähnlichen Anlage mit einem
Springbrunnen und Fußwegen, die zum Spazierengehen einluden.
Ein paar Jahre nach der Wende nutzten die Ringkolonnaden noch Unternehmer, die
aus dem Westen Deutschlands kamen, um ihre Waren anzubieten. Der Umsatz aber
schien zu gering gewesen zu sein und für Reparaturen gaben sie kein Geld aus.
Nachdem die Gebäude heruntergewirtschaftet waren, wurden sie geschlossen.
Na ja, ganz so schlimm betraf es die nördlich gelegenen Ringkolonnaden nicht, dort
hielten nach und nach kleine Unternehmer Einzug, die sich so recht und schlecht
durchschlugen, nebst einer kulturellen Einrichtung sowie einer Sparkasse.
Mit den im Süden gelegenen ging es bergab. Verdreckt, die Wände beschmiert
‘schmücken’ sie nun seit Jahren das Wohngebiet.
„Abreißen“, war die gängige Meinung Verantwortlicher oder sie gaben vor, Investoren
zu suchen. „Man hat´s ja, das Geld und die Baustoffe“, bemerkte die Bevölkerung
bissig bzw. fragte sie gereizt: „Noch ein paar Ramschläden für uns?“
So ging das etwa 10 Jahre lang. Nunmehr, so las ich im Sommer in der „Berliner
Woche“, sollen die südlichen Ringkolonnaden doch erhalten werden. Aber noch ist
Zweifel angebracht. Bis jetzt, Februar 2008, ist absolut nichts zu spüren von einer
Sanierung. Die Verantwortlichen warten ab. Auf was? Auf weiteren Verfall?
Meine Erinnerung jedenfalls soll nicht verfallen. Ich meine, wie eingangs erwähnt, die
‘Sicherung der Versorgung der Bevölkerung’ zu Zeiten der DDR:
Im Mai des Jahres 1989 beging meine 14jährige Tochter, Kati, ihre Jugendweihe. Es
sollte ein besonders schönes Fest werden, das es tatsächlich auch wurde, aber
vorher waren einige schwierige Hürden zu überwinden. Eine dieser Hürden war, sich
festlich kleiden zu wollen. Schlimm wurde es, wenn man bestimmte Vorstellungen
von seiner Garderobe hatte. Es war auf alle Fälle besser, auf Genaueres zu
verzichten.
Es genügte zu wissen, wollte man ein Kleid oder ein Kostüm tragen. Besser wäre es
allerdings gewesen, auch dazu keine Vorstellung zu haben. Denn es konnte sein,
man lief seinem ausgedachten Kleidungsstück hinterher, bekommt es nirgendwo zu
kaufen, derweil ist das, was man sich nicht ausgedacht hatte, aber vielleicht hätte
kaufen können, nicht mehr vorhanden. Was dann? Dann konnten nur noch
Beziehungen helfen. Aber in diesem Fall hatten wir keinerlei Beziehungen.
Also, auf in den Kampf! Kampfgebiet waren die südlichen Ringkolonnaden. Dort gab
es ein Konfektionsgeschäft. Eine Weile vor der Jugendweihe war bekannt gegeben
worden, dass ab einem bestimmten Tag Bekleidung für Mädchen und Jungen zum
Verkauf gelangen würde. Wir, meine Tochter und ich, waren nun auf diesen Tag, ein
Sonnabend, und auf die Uhrzeit ausgerichtet.
Als wir ankamen, vielleicht eine halbe Stunde vor der Öffnungszeit, standen bereits
allerhand Menschen in einer Schlange an. Noch war sie verhältnismäßig kurz. Brav
stellten wir uns an das Ende. In Sekunden wuchs die Menschenansammlung
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Spätlese Ausgabe März/April 2008

erheblich. In der Luft lag Spannung, den Unmut der Wartenden konnte man deutlich
spüren. Denn jeder wollte doch ein passendes Kleidungsstück, eine Bluse, einen
Rock, Kleid oder Anzug haben!
Es musste anprobiert werden und ehe die Anprobe beendet war und man vielleicht
feststellte, dass das ausgesuchte Kleidungsstück nicht passte oder nicht gefiel,
konnte die Auswahl schon beträchtlich zusammen geschmolzen sein.
Noch zwei, drei Minuten und dann war es soweit! Jetzt aber kamen von links, der
freien Seite in Türnähe, Kunden, die sich wie selbstverständlich einfach dorthin
stellten, um beim Einlass als erste drinnen zu sein. „So eine Frechheit“, erboste sich
die rechte Seite und forderte sie auf, sich hinten anzustellen.
Noch eine Minute! Die Linksstehenden taten, als ob sie taub seien. Sie blieben.
Noch eine halbe Minute! Plötzlich rannten aus der Schlange einige nach vorn und
stellten sich ebenfalls dorthin.
Lautes, böses Sprechgewirr der Rechtsstehenden überschüttete diese
rücksichtslosen Egoisten. Kräftige Männer rannten nach vorn. Sie wollten diese
zurück befördern, doch die Verkäuferinnen öffneten just in diesem Moment die
Ladentüre.
Alles schob und drängelte, dass uns beiden himmelangst wurde. Wir mussten nun
Knuff und Puff aushalten und unsere Kräfte zusammen nehmen, damit wir nicht an
den Rand geschoben wurden. Wir stolperten in den Laden; die Sucherei ging los. Wir
begaben uns getrennt je an einen Kleiderständer, um eine Auswahl zu ergattern. Kati
sah in einer rosaen Bluse und einem schwarzen Rock recht gut aus. Vollauf
begeistert war sie zwar nicht, aber wir kauften es.
Wer weiß, ob man irgendwo etwas besseres bekam. Beides war modisch und
tatsächlich von ordentlicher Qualität. Eine Woche später trieb es uns wieder in diesen
jetzt nicht mehr so stark belagerten Laden. Neue Ware schien geliefert worden zu
sein. Nun wurden wir neugierig. Kati entdeckte ein weißes Kleid, das sie gern haben
wollte, trotzdem, es war ihr nicht modisch genug.
„Mutti, kannst du das ändern?“, fragte sie und ihre großen blauen Augen baten lieb,
so daß ich es ihr nicht abschlagen konnte. Ändern konnte ich und wir kauften auch
dieses Kleid. Ich kürzte den Rock in der Taille, veränderte die Ärmel und schneiderte
einen schwarzen Gürtel mit Schleife aus Atlasseide.
Diese Seide war ein alter Bestand meiner Stoffreste und das Innenleben des Gürtels
beherbergte einen Gummigürtel aus meiner Jugendzeit, den ich einst auf
wunderbare Weise aus dem Westen erhalten hatte. Nun war das Kleid komplett. Ich
fand, dass Kati das schönste Kleid trug oder - denken das alle Eltern von ihren
Kindern?
Soviel zur ‘Sicherung der Versorgung der Bevölkerung in der DDR’. Diese
Erinnerung wird, da sie nun aufgeschrieben ist, Bestand haben. Werden aber die
Ringkolonnaden auch Bestand haben oder werden sie abgerissen, pardon!, zurück
gebaut? Das ist hier die Frage. Warten wir es ab.

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Thema: Kurz angemerkt

Fläming-Freizeitkarte Wandern und Radeln
von Ursula A. Kolbe

Foto: Ina Seyfarth

Naturpark Hoher Fläming stellt die Region um Belzig von Ziesar bis Treuenbrietzen
mit Informationen für Wanderer und Radlern dar. Was ich für besonders wichtig fand,
dass Barrierefreiheit eine wichtige Rolle spielt.
Die ausgewiesenen Wege und Routen sind in der Karte des Landesbetriebs
Landesvermessung und Geobasis Information (LGB), fürchterliche Bezeichnung,
erhältlich.
Aber erwähnenswert ist, der Nutzer dieser Karte erhält viele Informationen über die
Region in Wort und Bild, inklusive Stadtplan von Belzig, einem Nahverkehrsplan
sowie ausgewählten Adressen.
Die Karte ist erhältlich beim Kundenservice der LGB für fünf Euro.
Tel: 0331/884423
oder per Internet www.geobroker.geobasis-bb.de
Thema: Aus unserem Alltag

Natürlichkeit hautnah
von Ursula A. Kolbe

Oftmals sucht man nach einem passenden Geschenk für seine Lieben.
Ich habe einen Tipp: Bei unserer guten alten Florena-Creme, die in vielen
Haushalten wieder ihren festen Platz gefunden hat, wurde nämlich durch viele Neuund Weiterentwicklungen des Sortiment wesentlich erweitert.
Es lag also nahe, mich beim Geschäftsführer Michael Hähnel der Florena Cosmetic
GmbH Waldheim darüber zu informieren.

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Spätlese Ausgabe März/April 2008

Natürlich ist die Wende auch an dieser Firma nicht spurlos vorbeigegangen. Es gab
Höhepunkte, Tiefschläge, sie schreibt heute aber richtige schwarze Nullen – wichtig
für die 350 Beschäftigten, einschließlich 18 Azubis. Erweiterung steht auf dem Plan.
So ist ins Auge gefasst, wie schon 2006 einige befristete Arbeitsverhältnisse zu
Festanstellungen umzuwandeln.
Was ist das Erfolgsrezept? „Unsere traditionellen Kernkompetenzen sind die
Produktgruppen Gesichts- und Handpflege, Florena Creme und Herrenpflege, mit
denen wir in den neuen Bundesländern zu den Marktführern gehören“, so der
Geschäftsführer.
Auch die Neueinführungen anno 2006 wie die sanft bräunende Pflegelotion und das
Produkt Tagespflege brachten Absätze weit über den Erwartungen. Weitere
Neuerungen stehen in den Regalen.
Interessant war auch zu erfahren, dass in Waldheim das einzigartige
Folienkompetenzzentrum des Beiersdorf-Konzerns angesiedelt ist.
Hier werden Produktproben (Sachets) sowie Folienprodukte wie Pflegemasken und
Nachfüllbeutel für die Beiersdorf-Töchter in aller Welt koordiniert. 2006 waren das
300 Millionen für 47 Länder, davon sind 190 Millionen direkt in Waldheim produziert
worden.
Hervorgehoben soll auch, dass die 1852 von A.H.A. Bergmann als „Waldheimer
Parfümerien- und Toilettenseifenfabrik“ gegründete Firma heute neue Akzente setzt,
die da heißen Verwendung natürlicher Inhaltsstoffe als unverwechselbare Identität.
Also heißt auch der neue Slogan „Florena – Natürlichkeit hautnah erleben“,
attraktiver und farbenfroher verpackt. Das Unternehmen ist auf die Marke Florena
fokussiert, das heißt, was sich an Marken bewährt hat und hoch in der Gunst der
Verbraucher steht.
Wer also in den einschlägigen Geschäften vor dem Regal steht, hat die Qual der
Wahl. Am besten, einmal alles durchprobieren, kaufen und schön einpacken lassen.
Ich für mich habe es schon getan: Wie gehabt Florena-Creme mit Kamille und die
Creme-Öl-Dusche mit Perlenprotein & Orchidee. Bei den Handcremes konnte ich
mich noch nicht entscheiden. Aber wie sagt man, auch das ist nur eine Frage der
Zeit.
Das gute Preis-Leistungsverhältnis wird das seine dazu beitragen. Ebenso die
Tatsache, dass die Produkte dermatologisch getestet und bestätigt wurden. Auch
Öko-Tests fielen gut aus.
Fazit: Florena hat`s. Das ist nach Benutzung nicht von der Hand zu weisen.

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Thema: Familiäres

Der Umzug
von Rudolf Winterfeldt

Foto: Rudolf Winterfeldt

Das Ehepaar Sommer fühlte sich in seiner Wohnung wohl und hatte die Absicht, von
hier nicht mehr wegzuziehen. So jedenfalls hatten sie es sich vorgenommen. Nun
wollte aber die Gesundheit nicht so mitspielen.Die Kniegelenke bereiteten
Schmerzen und mit dem Treppensteigen wurde es immer problematischer.
Es kam der Gedanke bei den Eheleuten auf, doch nach einer besser gelegenen
Wohnung Ausschau zu halten. Möglichst sollte es in dem Haus einen Aufzug geben.
Die Suche allerdings verlief ergebnislos, zumindest nicht in dem gewohnten Umfeld.
Wie der Zufall manchmal spielt, eine Etage tiefer wurde eine Wohnung frei. Im
Gespräch mit der Mieterin meldeten sie sich als Nachmieter an und bekamen auch
den Zuschlag von der Vermieterfirma.
Nun musste alles sehr schnell gehen. Die Entscheidung war von ihnen gefallen und
die Organisation des Umzugs musste erfolgen. Das Gespräch mit ihren beiden
Söhnen und ihren Schwiegertöchtern sollte die Frage klären, ob von ihnen Hilfe zu
erwarten war oder eine Umzugsfirma beauftragt werden musste. Ohne zögern boten
sie einstimmig ihre Hilfe an.
Selbst die Männer der Enkeltöchter sagten ihre Hilfe zu und die beiden Enkelsöhne
wollten auch dabei sein. Die Schwiegertochter Eva aus Münster nahm sogar ein paar
Tage Urlaub, um beim Einpacken zu helfen. Frau Sommer war darüber richtig
glücklich, lag doch die Schwiegertochter Beate, sie wohnte ein paar Straßen weiter,
krank in der Klinik. Anfang Januar war es soweit, die Wohnung wurde übernommen
und es konnte mit dem Renovieren begonnen werden.
Sommers Enkelsohn Herold, er ist Maler, übernahm die gesamten Malerarbeiten in
der neuen Wohnung. Der älteste Sohn Herbert war jede freie Minute da und half
beim Auslegen des Fußbodenbelages. Als das alles geschafft war wurde das
Wochenende für den Umzug von der 1. Etage in das Erdgeschoss vorgesehen. Aus
dem Münsterland reisten der jüngere Sohn Richard mit seinem Sohn Erwin sowie die
Männer der Enkeltöchter der Sommers, Michael und Franz, an.
Die Mannschaft war nun komplett und so schnell konnte man gar nicht schauen, am
Nachmittag waren alle Möbel in der neuen Wohnung aufgebaut. Dank der
tagelangen Einpackerei war der Umzug schnell vollzogen. Die Eheleute Sommer

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Spätlese Ausgabe März/April 2008

waren überglücklich und freuten sich über die tatkräftige Hilfe ihrer gesamten
Verwandtschaft.
Besonders glücklich waren sie aber über den familiären Zusammenhalt und dass sie
als Senioren nicht alleine gelassen wurden.
An diesem Umzug zeigte sich ganz deutlich, wie die Generationen zusammenhalten
können und trotzdem jeder sein eigenes Leben führen kann. Die alten Sommers
haben sich bei ihren Kindern, Enkelkindern und Verwandten recht herzlich bedankt
und freuen sich über ihr neues Heim, in dem sie sich wohlfühlen.
Thema: Steuern

Wie wir zur Kasse gebeten
werden
von Ursula A. Kolbe

Foto: mg / PIXELIO

Der Fiskus hält gern die Hand auf. Ein Blick in die iwd Nachrichten des Instituts der
deutschen Wirtschaft Köln öffnet uns die Augen. Wir sprechen hier von Steuern.
2007 nahm Vater Staat voraussichtlich rund 58 Milliarden Euro ein, plus
Mehrwertsteuer von sieben oder 19 Prozent.
Lassen wir Tatsachen sprechen, die der Öffentlichkeit kaum bekannt sind:
Kaffeesteuer! Daraus fließen dem Bund gut eine Milliarde Euro zu. Auf ein Kilo
normalen Filterkaffee entfallen 2,19 Euro Kaffeesteuer. Wird löslicher genommen,
sind es sogar 4,78 pro kg – zuzüglich Mehrwertsteuer.
Am großzügigsten wird der Verbraucher beim Tanken abgezockt. Von rund 70 Euro
einer Tankfüllung gehören dem Fiskus 44 Euro .Der Benzinpreis besteht also fast zu
zwei Dritteln aus Steuern, bei Normalbenzin übrigens noch mehr.
Positiv ist, dass seit 1993 im Zuge des EU-Binnenmarktes u.a. die Zucker-, Salz- und
Teesteuer entfallen sind.
Auch ein Blick in die Geschichte ist interessant.
So ist die Biersteuer ungefähr so alt wie das Reinheitsgebot. Kaffee wurde bei
seinem Siegeszug im Europa des 17. Jahrhunderts als Luxusgut besteuert. Die
Schaumweinsteuer führte Kaiser Wilhelm der II. anno 1902 zur Finanzierung des
Baus für den Kaiser- Wilhelm-Kanal und seiner Schlachtflotte ein.
Wir haben zwar keinen Kaiser mehr, aber die Steuer wurde beibehalten.
Unsere Finanzminister halten sich da sehr bedeckt. Denn wie heißt es: Alte Steuer,
gute Steuer.

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Spätlese Ausgabe März/April 2008

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Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Riesaer Straße 94
12627 Berlin
Seniorenbüro
Telefon: (030) 90293-4352
Telefax: (030) 90293-4355
E-Mail: elke.krauspe@ba-mh.verwalt-berlin.de
Redaktion Spätlese
Telefon: (030) 90293-4371
Telefax: (030) 90293-4355
E-Mail: antje.boehlendorf@ba-mh.verwalt-berlin.de
Sprechzeiten Seniorenbüro
Mo 9-12 und 13-15 Uhr
Do 9-12 Uhr

Internet
http://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/verwaltung/soziales/spaetlese.html
Bisherige Online-Ausgaben:

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