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Full text: Kurzbericht zur Inspektion der Arnold-Zweig-Grundschule (03G26)

Kurzbericht
zur Inspektion der Arnold-Zweig-Grundschule (03G26)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Die Arnold-Zweig-Grundschule befindet sich im Bezirk Pankow an der vielbefahrenen Wollankstraße. Die Schule liegt zentral nahe dem Rathaus. Die Eltern der Kinder der Arnold-ZweigGrundschule sind überwiegend bildungsorientiert und viele engagieren sich in hohem Maße für
die Ausbildung und die Zukunft ihrer Kinder.
Die Schulanfangsphase ist jahrgangsübergreifend organisiert. Steigende Schülerzahlen im Bezirk
Pankow haben allerdings dazu geführt, dass die Schule zum Schuljahr 2013/2014 zusätzliche
erste Klassen einrichten muss. Da dann der Anteil der Schulanfänger größer ist als die Zahl der
Kinder, die schon ein Jahr die Schule besuchen, kann die Schule ab diesem Schuljahr das jahrgangsübergreifende Lernen nur noch zum Teil organisieren.

2. Stärken und Entwicklungsbedarf
Stärken der Schule
•
•
•
•
•
•

Zusammenarbeit des Kollegiums in festen Teamstrukturen
zielgerichtete Kooperationen mit gesellschaftlichen Partnern, insbesondere zur
Förderung der Schülerinnen und Schüler sowie der Gestaltung des Freizeitangebots
persönlicher und zugewandter Umgang der Lehrerinnen und Erzieherinnen mit allen
Kindern
zielgerichtete Steuerung der Schulentwicklungsprozesse durch die Schulleiterin
Einbeziehung der Eltern in die Gestaltung des Schullebens
langjährige Tradition von Aufführungen, in denen die Kinder Gelegenheiten erhalten,
ihre Talente und Fähigkeiten im musikalisch-künstlerischen Bereich vorzustellen

Entwicklungsbedarf der Schule
•
•
•
•

Unterrichtsentwicklung, vor allem bezogen auf den Bereich der Individualisierung von
Lernprozessen
Berücksichtigung des Lernstands der Schülerinnen und Schüler in der
Schulanfangsphase
Förderung leistungsstarker Kinder im Unterricht aller Jahrgangsstufen
Weiterentwicklung der vorhandenen Ansätze eines musisch-künstlerischen Schulprofils
unter Einbeziehung aller am Schulleben beteiligten Gruppen

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3. Erläuterungen
Die Arnold-Zweig-Grundschule zeichnet sich dadurch aus, dass in vielen Bereichen kontinuierlich
an der Verbesserung der schulischen Qualität gearbeitet wird. Vor allem die Schulleiterin hat
dazu konsequent Schritte veranlasst. Sie hat, orientiert an dem im Bericht der vorigen Schulinspektion festgestellten Entwicklungsbedarf, gemeinsam mit dem Kollegium Maßnahmen ergriffen, um die Schule weiterzuentwickeln. Der Entwicklungsbedarf bezog sich auf die Elternmitarbeit, die interne Evaluation und Aspekte der Unterrichtsentwicklung. Auf Initiative der Schulleiterin hat das Kollegium den Kontakt zu proSchul1 aufgenommen, um dann gemeinsam mit
„Gute gesunde Schule“2 insbesondere die Mitarbeit der Eltern und die konzeptionelle Arbeit zu
intensivieren. Eine Klimakonferenz3 wurde durchgeführt, um Beteiligungsmöglichkeiten und
Interessen der Eltern zu erfassen. Inzwischen sind die Eltern vor allem im Bereich der Gestaltung des Schullebens aktiv geworden. Sie führen, auch mit Unterstützung des Fördervereins,
Vorhaben eigenverantwortlich durch. Sie haben Ideen bei der Gestaltung der Schulhomepage
eingebracht und organisieren das gesunde Buffet zum Sportfest. An der Schulentwicklung sind
die Eltern durch ihre Mitarbeit in der Steuergruppe beteiligt. Konzeptionelle Ausarbeitungen
der Schule werden vor einer Diskussion in der Schulkonferenz immer in der Gesamtelternvertretung (GEV) vorgestellt, die Schulleiterin trifft sich regelmäßig mit dem Vorstandsgremium, das
den Vorsitz der GEV gemeinsam übernommen hat. Selbstkritisch halten die in Gremien engagierten Eltern allerdings fest, dass trotz des Interesses für die Bildung der eigenen Kinder nur
ein sehr kleiner Teil der Elternschaft bereit ist, sich an der Qualitätsentwicklung der Schule
inhaltlich zu beteiligen.
Das Schulprogramm wurde in Zusammenarbeit mit „Gute gesunde Schule“ fortgeschrieben und
weiterentwickelt. Es enthält eine aktuelle Bestandsanalyse mit den Daten der Vergleichsarbeiten
und Ziele für die Bereiche der Unterrichtsentwicklung, der ergänzenden Betreuung und der
Verantwortungsübernahme durch Schülerinnen und Schüler. Auf diese Ziele abgestimmt hat
das Kollegium ein Fortbildungskonzept entwickelt, in dem definiert ist, wer für Bereiche verantwortlich ist und welches Ergebnis durch Fortbildungen angestrebt wird. Die von den Lehrerinnen und Erzieherinnen absolvierten Fortbildungen stellen sie vor allem bei den regelmäßigen
Teamsitzungen vor.
Basierend auf den im Schulprogramm festgehaltenen Zielen hat die Schulleiterin konkrete Vorstellungen, wie sie zukünftig anstehende Aufgaben mit ihrem Kollegium angehen will. Sie
spricht gezielt Lehrerinnen an, um über Weiterbildungen pädagogische Schwerpunkte an der
Schule zu verankern. Dies bezieht sich vor allem auf die Bereiche der Dyskalkulie, der LeseRechtschreib-Schwäche und den Veränderungen durch inklusives Arbeiten4. Des Weiteren hat
sie, auch mit Unterstützung der Eltern, zu Institutionen im Umfeld der Schule Kontakte hergestellt und ist viele Kooperationen eingegangen, die das schulische Leben bereichern oder die
Förderung der Kinder unterstützen. Über die Kooperation mit der Jugendkunstschule Pankow
werden in regelmäßigen Abständen Projekte für alle Klassen angeboten. Des Weiteren können
die Kinder z. B. über die „Neue Musikschule Berlin“ Instrumentalunterricht erhalten und über
das Stadtteilzentrum Pankow vermittelte Lernpaten unterstützen Schülerinnen und Schüler sowohl beim schulischen Lernen als auch im sozialen Bereich.
1

2

3

4

proSchul ist eine Beratungseinrichtung der Senatsbildungsverwaltung, die Schulen auf eigenen Wunsch oder
aufgrund eines bei der Inspektion festgestellten erheblichen Entwicklungsbedarfs unterstützt.
Das Landesprogramm „Gute gesunde Schule Berlin“ unterstützt die teilnehmenden Schulen dabei, gesundheitsfördernde Maßnahmen in den Unterricht, die Schulentwicklung und das Schulleitungshandeln zu integrieren.
Eine Klimakonferenz ist eine aus dem Landesprogramm „Gute gesunde Schule Berlin“ heraus entwickelte
Methode zur Einbeziehung der Eltern in Schulentwicklungsprozesse.
Von Inklusion spricht man, wenn alle Schülerinnen und Schüler - unabhängig von ihrem individuellen Unterstützungsbedarf - an den für sie zuständigen Schulen gemeinsam unterrichtet werden.

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Fast alle der vielen Arbeitsgemeinschaften, die die Schule anbietet, werden über Kooperationen
mit gesellschaftlichen Partnern realisiert. Dies hat einerseits den Vorteil einer großen Bandbreite
von Angeboten, andererseits den vor allem von den Eltern monierten Nachteil, dass dies mit
Kosten für fast alle gebundenen Nachmittagsaktivitäten verbunden ist. Die Möglichkeit, Arbeitsgemeinschaften durch Erzieherinnen während der Zeit der ergänzenden Betreuung anzubieten, nutzt die Schule nicht. Die Kinder sind auch während des Nachmittags in festen Gruppen, weil je eine Erzieherin ausschließlich für ihre Gruppe zuständig ist. Somit bleibt viel Raum
für gemeinsames Spiel und Gruppenaktivitäten, es gibt aber keine Angebote, die sich an Kinder außerhalb der jeweiligen Kerngruppe richten.
Die vielen Aktivitäten, die die Schulleiterin in den vergangenen Jahren angestoßen hat, finden
sowohl im Kollegium als auch bei der Elternschaft uneingeschränkte Zustimmung. Ihr Engagement wird von allen Seiten sehr geschätzt. Kritisch wird allenfalls eingeräumt, dass sie nicht
immer einen Blick für die Sichtweise ihres Gesprächspartners bzw. der Gesprächspartnerin hat
und so der Eindruck entsteht, dass Lösungen bereits vor Gesprächen feststehen. Die Eltern, die
Lehrerinnen und die Erzieherinnen äußerten diesbezüglich allerdings auch, dass sich die innerschulische Kommunikation seit dem Dienstantritt der Konrektorin zu Beginn des Schuljahres
2012/2013 deutlich verbessert hat und nun durchweg ein sehr entspanntes Verhältnis zwischen
der Schulleitung, dem Kollegium und der Elternschaft herrscht.
Zusätzlich zu der vielfältigen Arbeit im konzeptionellen Bereich hat die Schule sich seit der
vorigen Inspektion auch im Bereich der Gestaltung des Unterrichts auf den Weg gemacht. In
der Schulanfangsphase haben sich die Kolleginnen für das jahrgangsübergreifende Lernen entschieden, das auch in Zukunft - mit der eingangs erwähnten Einschränkung aufgrund der steigenden Schülerzahlen - beibehalten werden soll. Basis für die Entwicklungen ist hier die Teamarbeit, in die alle Lehrerinnen und Erzieherinnen eingebunden sind. Es gibt Teams für jede
Doppeljahrgangsstufe, die sich regelmäßig treffen. Aufgrund fest eingeplanter, im Stundenplan
verankerter Zeiten können die Erzieherinnen an den Teamsitzungen kontinuierlich teilnehmen.
Der Unterricht findet in einer angenehmen Atmosphäre statt. Die Lehrerinnen und Erzieherinnen kennen in der Regel alle Kinder der Schule. Dies führt zu einem sehr zugewandten und
freundlichen Umgang, der den ganzen Schultag prägt. Vor allem die Eltern schätzen den persönlichen Zugang der Lehrerinnen und Erzieherinnen zu den Kindern, der aus ihrer Sicht ein
wesentlicher Garant für die Zufriedenheit und damit den Lernerfolg ist.
Allerdings haben alle von der Schulleitung initiierten Maßnahmen, die Auseinandersetzung mit
dem Entwicklungsbedarf des ersten Inspektionsberichts, die interne Evaluation zu Sozialformen
im Unterricht und auch die Teamarbeit bisher nicht zu einer wirksamen inhaltlichen Veränderung der Gestaltung der Unterrichtsprozesse geführt. Das Kollegium hat in den vergangenen
Jahren daran gearbeitet, die Methodenvielfalt zu erhöhen und einen abwechslungsreichen Unterricht zu gestalten. Das hat jedoch nur in Teilen zu einer Berücksichtigung der Lernausgangslage oder des individuellen Lernfortschritts der Kinder geführt. Fächerübergreifendes Arbeiten
berücksichtigen die Lehrerinnen in Projekten, die sie regelmäßig in allen Jahrgangsstufen durchführen. Im alltäglichen Unterricht haben fachübergreifende Aspekte dagegen wenig Raum. Ein
schulinternes Curriculum, das die im Schulprogramm für den Unterricht festgelegten Schwerpunkte: Entwicklung der Lesekompetenz, Entwicklung der Methodenkompetenz und die Weiterentwicklung der bewegten Schule für die einzelnen Fächer konkretisiert, haben die Lehrerinnen bisher nicht entwickelt.
Aufgabenformate, die das problemorientierte oder das selbstständige Lernen fördern, haben im
Unterricht kaum Platz. Auch Aufgaben, die gemeinsam gelöst werden sollen, setzen die Lehrerinnen sehr selten ein. Die Kinder helfen sich im Unterricht selbstverständlich, eine Teamarbeit
mit unterschiedlichen Verantwortungsbereichen wird im täglichen Regelunterricht aber nicht
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gefördert. Die überwiegende Arbeitsform ist die Einzelarbeit. Klassengespräche führen die Pädagoginnen fast ausschließlich im Rahmen von fragend-entwickelnden Gesprächen mit der
ganzen Klasse. Der Redeanteil der Kinder ist dabei niedrig, die Auseinandersetzung mit der
deutschen Sprache erfolgt meist über schriftliche Aufgaben.
Die Inhalte des jahrgangsübergreifenden Unterrichts in der Schulanfangsphase orientieren sich
überwiegend nicht am individuellen Lernfortschritt der Kinder, sondern an der Zahl der Schulbesuchsjahre. Lernmaterialien oder Aufgabenformate, die die besonderen Stärken oder den
Bedarf eines Kindes berücksichtigen, setzen die Lehrerinnen in der Regel nicht ein. In den Fächern Musik und Bildende Kunst wird der individuelle Lernstand fast gar nicht berücksichtigt.
Die Aufgaben sind in der Regel für alle gleich, einige Kinder sind hier erheblich unterfordert.
Die Kontrolle der Aufgaben erfolgt in allen Jahrgangsstufen fast ausschließlich durch die Lehrerin. Wenn Lernformen wie die Stationsarbeit5 eingesetzt werden, nutzen die Lehrerinnen die
Zeit selten dazu, sich einzelnen Kindern zuzuwenden. Eine innere Differenzierung6 ist auch mit
dieser Lernform in der Regel nicht verbunden, üblicherweise bearbeiten die Kinder alle Stationen. Die Fähigkeiten leistungsstärkerer Kinder finden im Unterricht der Arnold-ZweigGrundschule kaum Berücksichtigung. Sie erhalten meist Zusatzaufgaben, die sich aber im
Schwierigkeitsgrad nicht von den Aufgaben für die ganze Lerngruppe unterscheiden. Deutlich
berücksichtigt werden allerdings leistungsschwächere Kinder. Die Schule stützt sich hier auf die
Ergebnisse der zu Beginn der Schulzeit durchgeführten Lernausgangsuntersuchung und führt
auch eigene Diagnoseverfahren durch. Die Kinder werden im morgendlichen Förderunterricht,
aber auch in eigens und nur für eine bestimmte Zeit zusammengestellten Lerngruppen intensiv
unterstützt. Im Bereich der Sprachförderung arbeiten Lesepaten an der Schule, die aufgrund
einer Initiative der Eltern tätig sind.
Die Schulleiterin nimmt für ihre Schule in Anspruch, ein musisch-künstlerisches Profil etabliert
zu haben. Sie begründet dies mit den vielen Kooperationen, die die mehrheitlich künstlerisch
ausgerichteten Arbeitsgemeinschaften ermöglichen und der langjährigen Tradition von Konzerten, zu denen die Kinder vor allem zur Weihnachtszeit für die Eltern und ihre Mitschülerinnen
und Mitschüler spielen. Es muss allerdings festgehalten werden, dass - abgesehen von den
Konzerten - das Profil keine Auswirkungen auf das Schulleben oder die tägliche Unterrichtspraxis hat. Konzeptionell ist es nicht verankert, der Unterricht ist nicht profilorientiert verstärkt
und im schulischen Alltag findet sich keine besondere künstlerische Betonung. Die Lehrerinnen
und Erzieherinnen äußerten sowohl in der Online-Befragung als auch den Interviews, dass das
Profil keine Auswirkungen auf ihren Unterricht hat, die Eltern sehen ein besonderes Profil der
Schule nicht.
Die Arnold-Zweig-Grundschule ist in den vergangenen Jahren erfolgreich Schritte in der strukturierten Schulentwicklung gegangen. Die Einbindung der Eltern in das Schulleben und die Schulentwicklung ist gelungen. Die Basis für eine inhaltliche Gestaltung der Unterrichtsprozesse, die
den Bedarf jedes Kindes berücksichtigt, ist mit der Teamarbeit, dem Fortbildungskonzept und
der Schwerpunktsetzung des Schulprogramms gelegt. Nun gilt es, diese Eckpunkte im Unterricht aller Jahrgangsstufen wirksam werden zu lassen, an die individuelle Lernausgangslage der
Kinder anzuknüpfen und das musisch-künstlerische Profil der Schule mit Leben zu erfüllen.

5

6

Das Stationenlernen ist eine Methode, bei der die Schülerinnen und Schüler selbständig mit vorbereiteten
Materialien lernen, die in Stationen angeordnet sind.
Innere Differenzierung (oder auch Binnendifferenzierung) bezeichnet im Gegensatz zur äußeren Differenzierung, bei der die Lernenden Kursen mit verschiedenen Leistungsniveaus zugeordnet werden, die individuelle Förderung einzelner Lernender innerhalb der Lerngruppe.

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4. Qualitätsprofil

7

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

B

C

D

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

2.3

Systematische Unterstützung, Förderung und Beratung

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler und der Eltern

3.3

Gestaltung der Schule als Lebensraum

3.4

Kooperationen

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

D

B

C

D

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

Schulprofil

C

Unterrichtsprofil

A

4.1

E.5

B

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

Ganztagsangebot

A

A

3.1

E.2

Bewertung

Bewertung

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

7

Bewertung
A

A

B

C

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

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5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

b

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

a

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

b

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

2.2.5

Verhalten im Unterricht

a

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

b

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

c

ohne Bewertung

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

b

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

c

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

b

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

b

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

c

2.2.13 Selbstständiges Lernen

c

2.2.14 Kooperatives Lernen

d

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

d

8

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

8

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/
B 80%
B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.8

+

-

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

2.2.15

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.5

2.2.6

2.2.7

2.2.8

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

Qualitätskriterien des Unterrichts
Berlin MW

Berlin untere Grenze

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Berlin obere Grenze

03G26 MW

2.2.15

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8. Standortbeschreibung
Die Arnold-Zweig-Grundschule liegt im Bezirk Pankow in ruhiger Hoflage inmitten eines Wohngebietes mit vielen Altbauten, das durch kleine und mittlere Geschäfte geprägt ist. Im Juni
2010 feierte die Schule ihr 100-jähriges Bestehen. Das denkmalgeschützte Gebäude beherbergt
ebenfalls das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium, jede Schule befindet sich in einem eigenen Trakt
des Hauses.
Seit dem Schuljahr 2003/2004 wird das Gebäude in verschiedenen Bauabschnitten aufwändig
innen und außen komplett saniert. Mit dem noch anhaltenden Einbau neuer Türen und der
Elektrik in der Aula werden die Sanierungsarbeiten voraussichtlich im Sommer 2013 beendet.
Die Schule verfügt über viele Klassen-, Teilungs-, Fach- und Freizeiträume. Die Klassenräume
sind individuell gestaltet und teilweise mit Einzel-PC versehen. Vor allem in den Räumen der
Schulanfangsphase stehen in Regal- und Schranksystemen zusätzliche Unterrichtsmaterialien
und Lernspiele bereit. Alle Klassen haben einen eigenen Teilungsraum. Die Fachräume (Naturwissenschaften, Kunst, Musik, Werkstatt und eine Lehrküche) sind modern ausgestattet und
oftmals mit einem kleinen Vorbereitungsraum verbunden. Der Computerraum bietet Platz für
Gruppen bis zu 30 Kindern. Die in den Gebäudekomplex integrierte Sporthalle mit Parkettboden und Schallschutz ist bereits umfangreich saniert. Alle sanitären Anlagen im Schulhaus befinden sich in einem gepflegten Zustand.
Die ergänzende Betreuung nutzt Räumlichkeiten im gesamten Schulhaus. Direkt vom Foyer aus
gelangt man in die Aufenthaltsräume für die Früh- und Spätbetreuung der Kinder. Die miteinander verbundenen Räume bieten Spielmöglichkeiten, verschiedene Sitzgruppen und eine Küchenecke. Für die Betreuung im offenen Ganztag sind für die sieben Gruppen der Schulanfangsphase jeweils nahe gelegene Gruppenräume vorhanden. Die Freizeiträume für die 3. und
4. Klassen befinden sich im Dachgeschoss. Mehrere miteinander verbundene Funktionsräume
bieten Gelegenheit zu Spiel und Theater, für Entspannung und Hausaufgabenzeiten.
Der gesamte Verwaltungsbereich ist funktional eingerichtet. Das Lehrerzimmer verfügt über
genügend Sitzplätze, PC-Arbeitsplätze in einem Rückzugsbereich und eine Teeküche. Angrenzend befindet sich der Kopierraum mit aktuellen Aushängen und Schrankfächern. Von dort
gelangt man in einen separaten Beratungsraum. Die Erzieherinnen haben ebenfalls einen gemeinsamen Aufenthaltsraum. In das Büro der Schulleiterin gelangt man über das Sekretariat,
die koordinierende Erzieherin und die stellvertretende Schulleiterin teilen sich einen Arbeitsraum.
Der Schulhof wurde 2003 neu gestaltet. Der größte Teil ist mit Steinplatten versiegelt. Neben
Spiel- und Klettergeräten gibt es einen separaten Ballsportplatz. Der Förderverein der Schule
spendete vor Kurzem neue Netze für die Tore. Unterschiedliche Sitzgelegenheiten für kleine
und größere Gruppen sind vorhanden.
Die Schule ist besucherfreundlich, die Räume sind einheitlich beschriftet. Vitrinen im Foyer geben Auskunft über die Aktivitäten des Fördervereins, der z. B. Schul-T-Shirts vertreibt. Aktuelle
Informationen für Eltern sind hier nachzulesen, ebenfalls die Hausordnung oder Informationen
zu den Arbeitsgemeinschaften. Aktuelles ist den Aushängen an einer Litfaßsäule zu entnehmen.

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