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Volume Nr. 43, 24. Oktober 1920

Full text: Gemeindeblatt der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1920 (Public Domain)

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der Stadt Berlin. 
Ege 
Preis: durch die Post bezogen vierteljährlich 3,00 7% Bestellungen auf Abonnements nehmen die sämtlichen 
. in Berlin einschlieplich Botenlohn 4,00 4, Postanstalten, für Berlin die Geschäftsstelle des Blattes 
Einzelnummer 50 Z. entgegen. 
Ei ih. 
Heransgegeben vom Magistrat. 
Geschäftsstelle Spandauer Straße 32 UU Treppen, Zimmer 10. 
Einundsechzigster Jahrgang. IVWTr. AI. Berlin, den 24 Oktober 1920, 
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In der Woche vom 25. bis 31. Oktober 1920 darf Brot nur auf di“ Brotkarte abgegeben und entnommen werden, dere» 1ib- 
schnitte das Stithivort zeFEeuEer““ tragen. In der Woche vom 25. bi3 31. Oktober dürfen zur Voranmeldung für den Mehlbezug nur Abschnitte 
ber Brotkarte mit dem Stichwort „Feuer“ angenommen werden. Brot auf die Karte mit dem Stichwort „Feuer“ darf erst von Montag, den 
35. Oktober ab verkauft werden. 
Berlin, den 20. Oktober 1920, TJ " G.e-Nx. 1820 H. K. A.) 
Magistrat. Hauptkartenamt. 
In der Woche vom 25. bis 31, Oktober 1920 gelangen auf die Groß Berliner Leben3mittelkarte Abschnitt 61 200 Gramm Büchsenfleisch 
(Corned-beef) ansschließlich Bühsengewicht zur Ausgabe. Der Preis beträgt für eine Büchse von etwa 300 Gramm Inhalt 5,60 4%, für 1 Pfund 
lose (ausschließlich Büchsengewicht) 9,30 „46. 
Berlin, den 21. Oktober 1920, | G--Nr. 632 V. 8. 183, 20.) 
Magistrat. Wermuth. 
Umtausch der zum Fleischbezug berechtigenden Abschnitte der Großberliner Lebensmittelkarte gegen Bezugsscheine auf 
Haferslo>en oder Teigwaren. 
Alle Berliner Einwohner, die sich auf unsere Bekanntmachung vom 10. Oktober 1918 zwe>3 Umtausche3 ihrer Fleischkarten 
bei ihrer Brotkommission zur Eintragung in die Liste gemeldet haben oder nachträglich vom Magistrat, Abteilung für Fleisch- 
versorgung, zum Umtausch zugelassen worden sind, können die für die Zeit vom 25. Oktober bis 21 November 1920 zum Bezuge 
von stäbtischem Fleisch berechtigenden Abschnitte Nr. 61, 62, 64 und 65 der Großberliner Leben3mittelkarte in der Zeit vom 25. bis 
27. Oktober 1920 bei der zuständigen Brottommission gegen Bezugsscheine auf Haferflo&en oder Teigwaren in doppelter Höhe der 
Fleishwochenmenge für Erwachsene also auf wöchentlich 500 Gramm, für Kinder unter 6 Jahren auf wöchentlich 250 Gramm) um- 
tauschen. Ein Anspruchauf eine bestimmte Art dieser Waren besteht nicht. 
Die Ware kann in den 93 in den einzelnen Stadtteilen gelegenen, durch Aushang kenntlich gemachten Verkaufsstellen gegen 
Abgabe des für die betreffende Woche gültigen Bezugsscheinabschnitt3 gefaust werden. 
Wer ohne Verschulden (3: B. infolge Krankheit oder Abwesenheit) verhindert war, sich rechtzeitig bei der Brotkommission 
zur Eintragung zu melden, kann den Umtausch in der Zeit vom 25. bis 27. Oktober 1920 von 8 bi3 1 Uhr im Bureau der 
Abteilung für Fleischversorgung, Neue Friedrichstraße 1, 1, Zimmer 7, bewirken. Die Umstände, die die rechtzeitige Anmeldung 
verhindert haben, sind glaubhaft zu machen. Entsprechendes gilt für Personen, die nachträglich zuziehen. 
Berlin, den 19. Oktober 1920, G.-Nr. 5838 V. 8. 1a, 20.) 
Magistrat. Dr. Reide. 
Der Gemeinde Berlin-Friedenau sind von den ihr zuzewiosenen Brotkarten mit dem Stichwort „Luft“ 12000 Stä> Serie 34 
Nummer 88.001--100 000 abhanden gekommen. | 
Wir warnen die Bevölkerung vor dem Ankauf dieser-Brotkarten. Die Bäcereien sind angewiesen, die Karten zurüFzuweisen und die 
Vorzeiger festnehmen zu lassen. Ankauf und Weitervertrieb von Brotkarten ist strafbar. 
Berlin, den 15. Oktober 1920. (3 -Nr. 3698 ZJ. KR. JH.) 
Magistrat. Hauptkartenamt. 
Versonalten. Dilsetnenlchrer Faul Hausc<hke al38 Turnlehrex an der Bertram- 
. Realschule (1). 
Anstellungen, Vom 1. Januar 1920 ab: Vorschullehrer Hermann Kaßo>e als ordentl. Lehrer am Magareten- 
Gemeindeschullehrer Otto Kuniß als Handelslehrer, Lyzeum. 
Vom 1, April 1920 ab: : Vom 1. Oktober 1920 ab: 
Studienassessor Friedrich Laubner als Oberlehrer am Köllnischen Studienassesorin, Luise Robe als Mittelschullehrerin an ex 
Gymnasium. - 9. Mädchenmittelschule (Karoline von Humboldtschule). 
Privatlehrerin Thea von Troschke als Mittelschullehrerin an der Studienassessor Friz Markert an der V. Oberrealschule. 
Karoline von Humboldt- Schule (5). N . 
399
	        
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