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Full text: Kurzbericht zur Inspektion des Abendgymnasiums Prenzlauer Berg (03A04)

Kurzbericht
zur Inspektion des Abendgymnasiums Prenzlauer Berg (03A04)

1. Voraussetzungen und Bedingungen
Das Abendgymnasium Prenzlauer Berg ist eine Einrichtung der Erwachsenenbildung und wurde
1991 als 2. Abendgymnasium im Bezirk Pankow gegründet. Die Schule verfügt über kein eigenes Schulgebäude, sondern ist als Gast in der Filiale eines Oberstufenzentrums im Bezirk Pankow untergebracht. Sie bietet Erwachsenen unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit,
kostenlos die allgemeine Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg zu erreichen.
Der Bildungsgang kann je nach persönlicher Voraussetzung unterschiedlich verlaufen. Von Ausnahmen abgesehen, besuchen alle Hörerinnen und Hörer eine einjährige Einführungsphase und
eine zweijährige Kursphase (Qualifikationsphase). Außerdem wird ein einjähriger Vorkurs zur
Auffrischung des Vorwissens bzw. zum Erlernen einer zweiten Fremdsprache angeboten, z. B.
für diejenigen, deren regulärer Schulbesuch längere Zeit zurückliegt oder die keine zweite
Fremdsprache gelernt haben. Unterricht in zwei Fremdsprachen — sechs Jahre in der ersten, vier
Jahre in der zweiten — ist eine Voraussetzung für die Zulassung zum Abitur. Als zweite Fremdsprache stehen Französisch, Latein, Russisch oder Spanisch zur Auswahl. Hörerinnen und Hörer,
die noch keinen mittleren Schulabschluss (MSA) haben, erwerben ihn mit erfolgreichem Abschluss der Einführungsphase; nach den ersten zwei Semestern der Kursphase ist unter bestimmten Umständen der schulische Teil der Fachhochschulreife absolviert.
22 Lehrkräfte unterrichten zurzeit 239 Hörerinnen und Hörer. Die Personalausstattung betrug
zum Inspektionszeitpunkt 93 %. Der Unterricht findet an fünf Tagen von 17:30 bis 21:35 Uhr
statt. Die Stundentafel umfasst für die Hörerinnen und Hörer 20 Wochenstunden.
Lehrkräfte und Schulleitung wünschen eine stärkere Wahrnehmung ihrer Schule als Einrichtung
des zweiten Bildungswegs in der Berliner Schullandschaft und eine stärkere Berücksichtigung
bei Informationen und Unterstützungsangeboten durch die Senatsverwaltung für Bildung. So
werden z. B. Fortbildungen speziell für die Erwachsenenbildung nach Auskunft der Lehrkräfte
zu selten angeboten, Studientage für den zweiten Bildungsweg sind nicht vorgesehen.

2. Stärken und Entwicklungsbedarf
Stärken der Schule
•
•
•
•

ein Kollegium, das sich auf die besonderen Bedürfnisse der Lernenden in der
Erwachsenenbildung einstellt
Vorkursangebot zur individuellen Förderung der Hörerinnen und Hörer unter
Berücksichtigung ihrer spezifischen Eingangsvoraussetzungen
zielgerichtete interne Evaluation, aus der Konsequenzen abgeleitet werden
auf eine zeitgemäße, hörerzugewandte Erwachsenenbildung ausgerichtetes
Schulleitungshandeln

Entwicklungsbedarf der Schule
•
•
•

Erstellung durchgehend kompetenzorientierter Fachcurricula
stärker individualisierter und kompetenzorientierter Unterricht
systematische Schulprogrammarbeit mit Präzisierung von Entwicklungsschwerpunkten
und einem entsprechenden Evaluationszyklus
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3. Erläuterungen
Das Kollegium des Abendgymnasiums Prenzlauer Berg ist sich seiner besonderen Aufgabe in
der Erwachsenenbildung bewusst. Das Leitbild der Schule orientiert sich am Wort ABEND: AAbitur; B-Beratungskompetenz; E-erwachsenenspezifisch; N-Nachhaltigkeit der Qualität; DDynamik. Der Schwerpunkt liegt auf der individuellen Beratung und Unterstützung der Hörerinnen und Hörer, die sich in Lebensalter und -erfahrung stark unterscheiden und die sehr verschiedene persönliche Biografien mitbringen. Trotz oft schwieriger Umstände im privaten bzw.
im beruflichen Umfeld stellen sie sich der Herausforderung, das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg abzulegen. Die Hörerinnen und Hörer sind mit der Lernatmosphäre an der Schule
äußerst zufrieden. Sie fühlen sich von den Lehrkräften in ihrer besonderen Situation wahrgenommen und unterstützt.
Angesichts z. T. großer individueller Belastungen der Lernenden innerhalb und außerhalb des
Unterrichts sind die meisten Lehrkräfte gern bereit, gemeinsam nach Hilfestellungen und Lösungen zu suchen. Die Schule kann Hörerinnen und Hörer aus triftigen Gründen für eine bestimmte Zeit beurlauben. Der Schulleiter hat einen guten Überblick über die soziale und persönliche Situation der Hörerschaft. Er hört zu, greift Probleme auf und ist mit professioneller
und freundlicher Distanz bemüht, die Probleme zu lösen bzw. dazu beizutragen. Ziel ist es, das
Abitur zu erreichen bzw. bei realistischer Einschätzung der individuellen Möglichkeiten die
Schullaufbahn mit dem MSA oder dem schulischen Teil der Fachhochschulreife abzuschließen.
So findet schon vor Aufnahme der Interessentinnen und Interessenten eine intensive Beratung
statt. Je nach persönlicher Voraussetzung besuchen die Hörerinnen und Hörer entweder den
halb- bzw. ganzjährigen Vorkurs oder sofort die Einführungsphase.
Im Vorkurs werden Vorkenntnisse reaktiviert. Um unterschiedliche Eingangsvoraussetzungen zu
berücksichtigen, können die Hörerinnen und Hörer an zusätzlichen Wahlkursen zur gezielten
Förderung der Fachkompetenzen in Mathematik, Deutsch und Englisch teilnehmen. Im Englischunterricht findet zudem eine Teilung nach Leistungsstand statt. Die Hörerschaft äußert den
Wunsch, dass die individuellen Zugangsvoraussetzungen noch stärker berücksichtigt werden. So
kann allein die Notwendigkeit, eine zweite Fremdsprache zu erlernen, den Weg zum Abitur auf
vier Jahre verlängern. Die Schule denkt darüber nach, Vorkurs-Module einzurichten, die ausschließlich dem Erwerb der zweiten Fremdsprache dienen.
Am Schuljahresbeginn werden im Vorkurs, in der Einführungsphase und im ersten Semester
der Qualifikationsphase Methoden-, Präsentations- und Arbeitstechniken trainiert. Dieses Methoden- und Kompetenztraining wurde aufwendig evaluiert und nach Auswertung der Ergebnisse entsprechend angepasst. Zukünftig sollen auch Hörervertreterinnen und -vertreter an der
Gestaltung mitwirken, um die Themen und Inhalte besser auf ihre Bedürfnisse abzustimmen.
Weitere Evaluationsschwerpunkte waren die Unterrichtsqualität und die Organisationsentwicklung. Eine Steuergruppe, die aus Lehrkräften und Lernenden bestand, hatte diese Themen festgelegt und im Schuljahr 2011/2012 mit einer anonymen Befragung beider Gruppen untersucht.
Teil- und Gesamtergebnisse wurden nach Diskussionen in einzelnen Lerngruppen und im gesamtschulischen Rahmen in einem schulinternen Evaluationsbericht dokumentiert. Es ergaben
sich zu zahlreichen Aspekten des Unterrichts hohe Zufriedenheitswerte, die Bereiche Methodenvielfalt, kooperative Lernformen, Differenzierung und Feedback-Kultur wurden jedoch kritisch
gesehen. Eine auf diese Defizite abzielende Unterrichtsentwicklung ist bis zum Inspektionszeitraum nicht erkennbar, obwohl der Unterricht laut Schulprogramm auf die individuellen Erfordernisse der Hörerinnen und Hörer abzustimmen und nach Prinzipien des selbstorganisierten
Lernens zu gestalten ist. Eine Fortbildung zum „selbstorganisierten Lernen“ (SOL) fand für das
gesamte Kollegium statt; im Unterricht schlägt sich dies jedoch kaum nieder.

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Der Unterricht ist weitgehend durch frontale Strukturen mit einem hohen Redeanteil der Lehrkräfte geprägt. In der Regel führt die Lehrkraft die Hörerinnen und Hörer kleinschrittig durch
die Lerneinheit, die Förderung von weiteren fachspezifischen Kompetenzen, wie Argumentations- und Urteilskompetenz, ist wenig etabliert, individualisierte Angebote gibt es im Unterricht
äußerst selten. Mitunter ist jedoch der fremdsprachige und gesellschaftswissenschaftliche Unterricht auf kooperative Arbeitsformen und den Austausch über die Lerninhalte ausgerichtet. Dabei werden neben der kommunikativen Kompetenz auch die selbstständige Erarbeitung von
Unterrichtsinhalten und Fachkompetenzen gefördert.
Ansonsten gibt es kaum Unterrichtssequenzen, in denen in kooperativen Lernformen, individualisiert nach eigenem Tempo oder überwiegend selbstständig gearbeitet werden kann. Selten
sind Lernangebote so offen gestaltet, dass sie zur Problemlösung motivieren und damit der
Förderung heuristischer Kompetenzen dienen. Die Lehrkräfte gehen auf Nachfragen von Hörerinnen und Hörern in der Regel ausführlich und geduldig ein, hier nutzen sie mitunter auch
die berufliche Expertise anderer Lernender. Häufig bieten Lehrkräfte auch außerhalb des Unterrichts unterstützende Maßnahmen an. Sie stellen z. B. Unterrichtsinhalte und -ergebnisse auf
der „lo-net2“-Plattform1 ein, um die Möglichkeit zu schaffen, Versäumtes nachzuarbeiten. Auch
die Stunden- und Vertretungspläne sind dort für alle zugänglich.
Der fachübergreifende Schwerpunkt des Abendgymnasiums — Erwachsenenpädagogik und
-didaktik — ist im schulinternen Curriculum nicht konzeptionell verankert. In den Fachcurricula
Deutsch und Fremdsprachen sind die zu entwickelnden fachlichen Kompetenzen jedoch explizit
und detailliert benannt. Insbesondere das Fachcurriculum für Latein geht sehr ausführlich auf
die Möglichkeiten des Faches ein, als zweite Fremdsprache die sprachlichen und kommunikativen Kompetenzen in der Erwachsenenbildung zu fördern. Die Fachcurricula für die Naturwissenschaften sind eher inhaltlich, weniger kompetenzorientiert; das für Mathematik ist ein reiner
Stoffverteilungsplan. Hier sind die Inhalte der Rahmenlehrpläne zitiert, ohne dass Kompetenzen
und Leitideen berücksichtigt werden. Auf die speziellen Voraussetzungen der Hörerinnen und
Hörer gehen die Curricula kaum ein.
Die Steuergruppe hat das Schulprogramm von 2009 im Jahr 2010 fortgeschrieben; es enthält
überwiegend sehr allgemeine Aussagen zur Unterrichtsentwicklung, zu Projekten, zu Kooperationspartnern, zur schulinternen Lehrerfortbildung und Personalentwicklung und zu kulturellen
Höhepunkten im Schulleben wie dem Besuch der Theatervorstellung „A Christmas Carol“ in der
Akademie der Künste, einer Weihnachtsfeier und einem Frühlingsfest. Im Anhang ist eine als
Ziel- und Maßnahmenplan bezeichnete Matrix hinterlegt, die aber eher einen Jahresarbeitsplan
darstellt. Entwicklungsvorhaben und -ziele sind nicht formuliert. Somit ist auch kein Qualitätszyklus etabliert, der den Entwicklungsstand der Schule abbildet und die Voraussetzung für eine
entsprechende Nachsteuerung sein kann.
Die besondere Bedeutung des Abendgymnasiums ist in einem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 31.03.2012 fixiert. Der Schulleiter hat klare Vorstellungen von der bildungspolitischen Bedeutung des Abendgymnasiums, beteiligt sich intensiv auf Bundesebene am Austausch zur Situation dieses Bildungsangebots und greift die Erfahrungen anderer Bundesländer
auf. Die Kooperation mit einem Weiterbildungskolleg in Siegen, einer dem Abendgymnasium
vergleichbaren Einrichtung der Erwachsenenbildung, dient dem Erfahrungsaustausch mit dem
Ziel der gegenseitigen Supervision und Evaluation des Unterrichts durch die Außensicht. Von
einer Tagung des Bundesringes der Abendgymnasien hat der Schulleiter die Idee eines
„Coaching“-Modells mitgebracht, das eine intensive individuelle Begleitung der Hörerinnen und
Hörer durch geschulte Lehrkräfte bzw. externe Fachleute vorsieht und u. a. als Reaktion auf
1

Das lo-net2 ist eine kostenlose Internet-Plattform, die vielfältige Möglichkeiten des E-Learning, des vernetzten Arbeitens und der Online-Organisation bietet.

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den bundesweiten Trend zum Rückgang der Anmeldungen für den zweiten Bildungsweg entstanden ist. Erklärungen für diese Entwicklung sind vielfältig, die Möglichkeit „Studieren ohne
Abitur“ spielt sicher eine Rolle.
Im Abendgymnasium Prenzlauer Berg beenden ca. 25 bis 35 % eines Jahrgangs die Schullaufbahn vorzeitig. Die Gründe liegen sowohl im beruflichen wie auch im persönlichen Bereich. Der
Schulleiter hat das Ziel, die Fehl- bzw. Abbruchquote zu reduzieren; konkrete Maßnahmen sind
jedoch nicht vereinbart. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass ein Abbruch der Schullaufbahn
nicht unbedingt ein persönliches Scheitern bedeutet. Viele Hörerinnen und Hörer entscheiden
sich am Ende der Einführungsphase oder nach zwei Semestern der Kursphase dagegen, den
Schulbesuch bis zum Abitur fortzusetzen, haben dann aber einen höheren Schulabschluss als
vorher. Diejenigen, die zur Abiturprüfung antreten, bestehen diese in der Regel zu 100 %. In
jedem Schuljahr verlassen ca. 50 Abiturientinnen und Abiturienten die Schule.
Bei der Personalentwicklung ist dem Schulleiter wichtig, dass die Lehrkräfte in zwei Fächern
unterrichten. Bereits länger an der Schule Tätige motiviert er, mittelfristig den Unterricht in
einem evtl. längere Zeit nicht unterrichteten Fach wieder aufzunehmen, Neueinstellungen
nimmt er unter dieser Option vor. Eingearbeitet werden neue Lehrkräfte über die Fach- und
Fachbereichsleitungen. Sie erhalten eine Bewertungstabelle und eine Checkliste über den Umfang von Hausaufgaben; eine Sammlung von Protokollen und Beschlüssen ist im Lehrerzimmer
bzw. im „virtuellen Lehrerzimmer“, d. h. im geschützten Bereich des lo-net2, einsehbar. Neue
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besucht der Schulleiter möglichst bald im Unterricht, im Anschluss führt er ein Auswertungsgespräch.
Die Kommunikation zwischen Lehrer- und Hörerschaft einerseits und Schulleitung bzw. Sekretariat andererseits wird durch die baulichen Gegebenheiten behindert. Die Lehrkräfte halten sich
überwiegend in ihren Klassenräumen auf, der Verwaltungstrakt befindet sich in einem anderen
Gebäude, so dass es keinen kurzen Weg für den täglichen Austausch gibt. Die zurzeit laufenden Umbaumaßnahmen kommen erschwerend hinzu. Mittwochs findet vierzehntägig eine
Dienstberatung vor Unterrichtsbeginn statt, an der alle Lehrkräfte teilnehmen. Sie dient dem
Informationsfluss und der Absprache über aktuelle Themen. Die Kommunikation wird nicht von
allen Beteiligten durchgängig positiv gesehen. Sie erfolgt überwiegend in schriftlicher Form. Ein
großer Teil des Kollegiums nimmt den Schulleiter als sehr korrekt und zuverlässig wahr,
wünscht sich jedoch eine durch mehr Offenheit und Wertschätzung geprägte Kommunikationskultur. Allerdings äußern die Hörerinnen und Hörer, dass der Austausch mit der Schulleitung
und den Lehrkräften über ihre Anliegen und über allgemeine schulische Belange sich positiv
entwickelt hat. Der Schulleiter hat ein offenes Ohr für die Hörervertretung und legt großen
Wert auf einen regelmäßigen Austausch und eine konstruktive Zusammenarbeit.

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4. Qualitätsprofil

2

Qualitätsbereich 1: Ergebnisse der Schule
1.1

B

C

D

Schulleistungsdaten und Schullaufbahn

Qualitätsbereich 2: Unterricht/Lehr- und Lernprozesse
2.1

Schulinternes Curriculum und Abstimmung des Lehr- und Lernangebots

2.2

Unterrichtsgestaltung/Lehrerhandeln im Unterricht

Qualitätsbereich 3: Schulkultur

Bewertung
A

3.1

Beteiligung der Schülerinnen und Schüler

3.2

Soziales Klima und soziales Lernen in der Schule

B

C

D

Unterrichtsprofil
Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Qualitätsbereich 4: Schulmanagement

A

4.1

Schulleitungshandeln und Schulgemeinschaft

4.2

Schulleitungshandeln und Qualitätsmanagement

4.3

Verwaltungs- und Ressourcenmanagement

4.4

Unterrichtsorganisation

Qualitätsbereich 5: Professionalisierung und Personalmanagement
5.1

Personalentwicklung und Personaleinsatz

5.2

Arbeits- und Kommunikationskultur im Kollegium

Qualitätsbereich 6: Ziele und Strategien der Qualitätsentwicklung
6.1

Evaluation schulischer Entwicklungsvorhaben

6.2

Fortschreibung des Schulprogramms

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung
A

B

C

D

Bewertung

Ergänzende Qualitätsmerkmale

2

Bewertung
A

A

E.9

Unterrichtsentwicklung - Unterrichtsbezogenes Qualitätsmanagement

E.10

Zweiter Bildungsweg zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife

B

C

Das Qualitätsprofil beinhaltet verpflichtende Qualitätsmerkmale (blau unterlegt) und Wahlmodule. Hinter diesem
Qualitätsprofil verbergen sich ca. 200 Indikatoren. Die Schule erhält im ausführlichen Bericht eine detaillierte
Rückmeldung dieser Ergebnisse im Bewertungsbogen. Nähere Informationen zu den Instrumenten und den Verfahren der Berliner Schulinspektion finden Sie in unserem Handbuch im Internet unter
www.berlin.de/sen/bildung/schulqualitaet/schulinspektion

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D

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5. Unterrichtsprofil
Bewertung

Unterrichtsbedingungen
A

B

C

D

vergleichend

2.2.1

Lehr- und Lernzeit

b

2.2.2

Lern- und Arbeitsbedingungen

b

2.2.3

Strukturierung und transparente Zielausrichtung

c

2.2.4

Kooperation des pädagogischen Personals

2.2.5

Verhalten im Unterricht

b

2.2.6

Pädagogisches Klima im Unterricht

b

2.2.7

Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft

b

ohne Bewertung

Unterrichtsprozess

A

B

C

D

vergleichend

2.2.8

Förderung von Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung

b

2.2.9

Fachimmanentes, fachübergreifendes und
fächerverbindendes Lernen

c

2.2.10 Methoden- und Medienwahl

c

2.2.11 Sprach- und Kommunikationsförderung

b

Individualisierung von Lernprozessen
2.2.12 Innere Differenzierung

c

2.2.13 Selbstständiges Lernen

c

2.2.14 Kooperatives Lernen

c

2.2.15 Problemorientiertes Lernen

c

3

Normative Bewertung

Vergleichende Bewertung

A (stark ausgeprägt)
Norm: 80 % und mehr der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv
(bei mind. 40 % „++“).

a (vergleichsweise stark)
Der Mittelwert der Schule liegt oberhalb der durch
die Standardabweichung vorgegebenen Obergrenze

B (eher stark ausgeprägt)
Norm: Zwischen 60 % und 80 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
C (eher schwach ausgeprägt)
Norm: Zwischen 40 % und 60 % der Bewertungen
des Qualitätskriteriums sind positiv.
D (schwach ausgeprägt)
Norm: Weniger als 40 % der Bewertungen des
Qualitätskriteriums sind positiv.

3

b (vergleichsweise eher stark)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der Obergrenze.
c (vergleichsweise eher schwach)
Der Mittelwert der Schule liegt zwischen dem Berliner
Mittelwert und der durch die Standardabweichung
vorgegebenen Untergrenze.
d (vergleichsweise schwach)
Der Mittelwert liegt unterhalb der Untergrenze.

Die aktuellen Unterrichtsbeobachtungen werden mit dem Mittelwert von ca. 30.000 Unterrichtsbeobachtungen der
ersten Inspektionsrunde verglichen und auf der folgenden Seite grafisch dargestellt.

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6. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der normativen Bewertung)

100%

A/
B80%
B
60%

C
40%

D
20%

D
0%
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.4

2.2.5

2.2.6

2.2.7

++

2.2.8

+

-

2.2.9

2.2.10

2.2.11

2.2.12

2.2.13

2.2.14

2.2.15

--

7. Auswertung der Unterrichtsbesuche
(grafische Darstellung der vergleichenden Bewertung Schule - Berlin)

4,00

3,50

3,00

2,50

2,00

1,50

1,00
2.2.1

2.2.2

2.2.3

2.2.5

Berlin MW

2.2.6

2.2.7

2.2.8

2.2.9

Berlin untere Grenze

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2.2.10

2.2.11

Berlin obere Grenze

2.2.12

2.2.13

03A04 MW

2.2.14

2.2.15

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8. Standortbeschreibung
Das Abendgymnasium Prenzlauer Berg liegt zwischen den S-Bahnhöfen Bornholmer Straße und
Schönhauser Allee und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Die Straße ist von
berlintypischem Altbaubestand gesäumt. Durch eine Toreinfahrt an der Straßenfront gelangt
man in einen Innenhof, der von drei weiteren Gebäudeflügeln begrenzt wird, die die Unterrichtsräume beherbergen. Im Vorderhaus befindet sich der Verwaltungstrakt mit dem Sekretariat, dem Lehrerzimmer, einem Kopierraum sowie den Büros des Schulleiters, seines Stellvertreters und der pädagogischen Koordinatorin. Es gibt keine direkte Verbindung zwischen Verwaltungstrakt und den anderen Gebäudeteilen, der Weg führt zwangsläufig über den Hof.
Die Schule ist im Gebäude eines Oberstufenzentrums untergebracht, das seinen Hauptstandort
aller-dings im Ortsteil Weißensee hat. Alle Räume werden von beiden Schulen genutzt, wobei
das Abend-gymnasium einen Gaststatus hat. Dieser Umstand schränkt die Gestaltungsmöglichkeiten stark ein. Das Abendgymnasium arbeitet nach dem Fachraumprinzip; jeder Lehrkraft
steht ein Raum zu Verfügung, in der sie einen Schrank bzw. ein Regal für Unterrichtsmaterial
nutzen kann. Die großenteils kahlen Wände der Unterrichtsräume strahlen eine wenig anregende Atmosphäre aus. Eine Ausnahme bildet beispielsweise ein Deutsch-Fachraum, in dem
fachbezogene Plakate und Ergebnisse von Präsentationen der Hörerinnen und Hörer ausgestellt
sind. Die Computerräume verfügen über ausreichende PC-Arbeitsplätze. Alle Räume sind mit
einem Internet-Anschluss ausgestattet.
Der bauliche Zustand ist nicht zufriedenstellend; viele Fenster sind undicht und es gibt zahlreiche, z. T. großflächige Wasserschäden. Der Mitteltrakt, in dem die meisten naturwissenschaftlichen Fach- und Vorbereitungsräume und die Aula untergebracht sind, wird zurzeit renoviert
und ist voraussichtlich bis zum Ende des Schuljahres 2014/2015 nur eingeschränkt nutzbar.
Im Erdgeschoss befindet sich ein Aufenthaltsraum, der mit Snack- und Kaffeeautomaten ausgestattet ist. Die zum großen Teil berufstätigen Hörerinnen und Hörer nutzen diesen Raum gern,
um die Zeit zwischen Arbeit und Schule zu überbrücken, sich auf den Unterricht vorzubereiten
oder sich zu unterhalten.

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