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Periodical volume

Full text: Verwaltungsbericht der Stadt Neukölln Issue 1919/1920

—  161
1. R i t t e r g u t  W a ß m a n n s d o r f .  Be­ sicherungs-Gesellschaft zu Frankfurt a. M . Die 
richtsjahr 1919: Versicherungssumme 221 790 M., allgemeine Einbruchsversicherung umfaßte sämt­
Präm ie 569 M .; 1920: Versicherungssumme liche städtischen Kassen bei einem Prämiensatze 
706 561 M., Präm ie 1708 M. von Ys%. Gegen Beraubung von städtischen 
2. R i e s e l g u t  V o d d i n s f e l d e .  Be­ Beamten und Kassenboten erfolgte die Versiche­
richtsjahr 1919: Versicherungssumme 205 235 M., rung bei Anwendung einer besonderen Staffel­
Präm ie 917 M .; 1920: Versicherungssumme prämie. Die Barbestände der Stadthauptkasse 
595 944 M.. P räm ie 1882 M. einschließlich der Sparkasse und der Hauptkassen 
3. R i t t e r g u t  B o r n s d o r f .  Berichts­ der Städtischen Werke sind mit 1000 000 M. 
jahr 1919: Versicherungssumme 101925 M., versichert. Diese Summe ist in den Berichtsjahren 
Präm ie 456 M .: 1920: Versicherungssumme infolge neu hinzugekommener Risiken um etwa 
276 936 M., P räm ie 1209 M. 100 000 M . erhöht worden. Die Bestände der 
Steuerkassen, Erwerbslosenfürsorgestellen, Re­
4. S t ä d t i s c h e  G ä r t n e r e i e n .  Die vierbüros der Städtischen Werke, Sparkassen- 
Pflanzenbestände und Frühbeetfenster der städt. Zweigstellen, Kassen des Krankenhauses Buckow, 
Gärtnereien sind bis zum Jah re  1923 bei der Gutskassen in W aßmannsdorf, Voddinsfelde 
Deutschen Hagelversicherungs-A.-G. für G ärt­ und Bornsdorf und andere sind, abgesehen von 
nereien in Berlin versichert. Berichtsjahr 1919: wenigen Ausnahmen, mit je 12 000 M . ver­
Versicherungssumme 41 390 M ., P räm ie 491 M .; sichert. Nachdem in den Kriegsjahren 1914/18 
1920: Versicherungssumme 91190 M ., Präm ie zahlreiche besondere Einrichtungen entstanden 
874 M . waren, welche besonders gegen Einbruch ver­
5. T r e i b h a u s  i m  K r a n k e n h a u s  sichert wurden, schied ein großer Teil dieser E in­
B u c k o w.  Das Krankenhaus Buckow besitzt ein richtungen in den Berichtsjahren mit erfolgter 
eigenes Treibhaus, das ebenfalls bei der vor­ Auflösung aus der Versicherung wieder aus. 
genannten Gesellschaft gegen Hagelschaden seit Verschiedene Einrichtungen und Anstalten, wie 
dem Jah re  1911 bis 31. Dezember 1920 versichert die städtische Volksbibliothek, die Städtischen 
ist. Berichtsjahr 1919: Versicherungssumme Werke bezüglich ihrer Schreibmaschinen usw., die 
10600 M ., Präm ie 160 M .; 1920: Versiche­ städtische Fortbildungsschule, Fürsorgestelle für 
rungssumme 24 430 M ., P räm ie 264 M . Lungen- und Geschlechtskranke, G artenverwal­
6. H a g e l v e r s i c h e r u n g  d e s  F r i e d ­ tung usw., sind dagegen neu gegen Einbruch ver­
h o f s  G o t t l i e b - D u n k e l - S t r a ß e .  Im  sichert worden.
Jah re  1916 ist auf dem Grundstück des Friedhofs Gegen Beraubung waren am Schlüsse der 
Gottlieb-Dunkel-Straße ein Gewächshaus erbaut Berichtszeit versichert 159 Kassenboten mit B e­
worden, dessen Scheiben ebenfalls bis 31. De­ trägen von 2500 M., 5000 M., 10 000 M . und 
zember 1920 versichert wurden. 50 000 M.
Dersicherungsbestand: Berichtsjahre 1919: E s waren in  der Berichtszeit folgende größere 
Versicherungssumme 1200 M ., P räm ie 14 M .; Schäden zu verzeichnen:
1920: Versicherungssumme 4280 M .: Präm ie 
41 M. Am 13. 4. 1920 Einbruch in die Kriegsnot­
Der Prämiensatz bei den Versicherungen zu standsküche, Berliner S tr . 86 — 1000 M .
4—6 bewegt sich im allgemeinen zwischen H und 7. 7. 1920 Einbruch in die Wurstfabrik 
2%. Im  übrigen gewährte die Versicherungs­ Steinmetzstr. 47 — 4300 M.
gesellschaft auch in den obigen Jah ren  eilte Divi­
dende, die von der P räm ie in Abzug gebracht E. Haftpflichtversicherung.
worden ist. Hagelschäden waren nicht zu regu­
lieren. 1. A l l g e m e i n e  H a f t p f l i c h t - V e r ­
s i c h e r u n g  d e r  S t a d t g e m e i n d e .  Die 
D. Versicherung gegen (Einbruch- Stadtgemeinde ist seit 10. M ärz 1918 bei der 
diebskahl, Versicherung der Beamten, Berlinischen Lebensversicherungs-Gesellschaft zu 
Berlin, Markgrafenstraße 11, gegen Haftpflicht 
üafsenboten usw. gegen Beraubung. versichert. Der Vertrag deckt alle Ansprüche, 
Wie im Verwaltungsbericht von 1914/18 be­ welche auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestim­
reits angegeben, erfolgte am 1. April 1911 der mungen gegen die S tad t aus ihrem gesamten 
Abschluß einer Versicherung auf 10 Jahre, und Eigentum einschl. aller Betriebe geltend gemacht 
zwar mit der Allgemeinen Frankfurter Ver­ werden können wegen Körperverletzung, Ge­
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