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Periodical volume

Full text: Verwaltungsbericht der Stadt Neukölln Issue 1914/1918

—  264 —
Es waren Hypotheken ausgeliehen am Schluß des Jahres:
1914 auf 167 Grundstücke im Betrage von 12 147 600 M.
1915 „ 1 8 3  „ „ 14 002 100 „
1916 „ 1 9 4  „ „ 15 472 100 „
1917 „ 1 9 6  „ „ „ „ 15 572 100 „
1918 „ 223 „ „ 18 298 600 „
Der G e w i n n  der Sparkasse belief sich im Jahre 1914 auf 187 622.90 M., 
1915 auf 121 233.40 M., 1916 auf 107 110.49 M., 1917 auf 215972.20 M. und 1918 
auf 451 394.15 M.
Die Höhe des Reservefonds und der Kursrücklagen ist aus Uebersicht 7 ersichtlich. 
7. Kursrücklage- und Reservefonds 1913— 1918.
Kursrücklagefonds am Schlüsse des Jahres. Reservefonds am Schlüsse des Jahres.
Ge­ Inhaber­ Einlagen y..  Inhaber­ Einlagen 
papiere bei der Z-U' bei der 
Zu­
schäfts­ städtischen sammen papiere städtischen sammen
jahr Nennwert Sparkasse Nennwert Sparkasse 
M M. M. M. M. M.
1913 28 400.00 162.66 28 562.66 507 000.00 5 664.86 512 664.86
1914 13 000.00 248.78 13 248.78 660 000.00 595.92 660 595.92
1915 93 000.00 1605.35 94 605.35 740 000.00 1 167.30 741 167.30
1916 93 000.00 7 070. loli 100070.10 834 000.00 746.27 834 746.27
1917 93 000.00 10 865.02! 103 865.02 887 000.00 367.58 887.367.58
1918 108 000.00 298.53 108 298.53 1 142 100.00 8 479.62 1 150 579.62
Ordentliche R e v is io n e n  der Sparkasse fanden am 18. jedes M onats statt. 
Außerordentliche Revisionen erfolgten in den Jahren 1914, 1915 und 1918 je einmal, 
im Jahre 1916 zweimal durch den Vorstand der Sparkasse nach Vorprüfung durch 
das Rechnungsbüro. Ebenso wurden die Nebenstellen jährlich einmal unvermutet 
durch Beamte der Sparkasse geprüft. Keine der Revisionen ergab Veranlassung zu 
Ausstellungen.
Der Vorstand hielt in den fünf Berichtsjahren 16, 16, 13, 11 und 7 Sitzungen 
ab, in denen 159, 107, 131, 148 und 103 Beschlüsse gefaßt wurden.
C. Städtische Realkreditanstalten.
Es bestehen in unserer Stadt drei Einrichtungen zur Beleihung Neuköllner 
Grundstücke. Sie sind aus der Notwendigkeit heraus entstanden, die Befriedigung 
des Realkredits, der für eine gedeihliche Entwicklung unseres sich außerordentlich 
schnell und vielseitig entwickelnden Gemeinwesens von größter W ichtigkeit ist, den 
Hauseigentümern so sehr wie möglich zu erleichtern.
Die städtischen Sammelfonds sind bereits im Juni 1911 der G ewährung zweit­
stelligen Hypothekenkredits dienstbar gemacht worden. Am 1. Juni 1912 erfolgte die 
Eröffnung der städtischen Anstalt für erste Hypotheken und am 1. April 1913 trat 
die städtische Anstalt für zweite Hypotheken ins Leben. Ueber die Organisation 
und die besonderen Aufgaben dieser Einrichtungen ist in den früheren Verwaltungs­
berichten ausführlich berichtet worden.
W ährend der Kriegsjahre wurden diese Beleihungsinstitute, die sich seit ihrem 
Bestehen gut bewährt hatten und in den letzten Friedensjahren stark in Anspruch 
genommen worden waren, vergleichsweise wenig benutzt, namentlich gegen Ende 
der Berichtszeit. Der Grund hierfür ist einmal in dem Ruhen der Bautätigkeit zu
        
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