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Periodical volume

Full text: Verwaltungsbericht der Stadt Neukölln Issue 1914/1918

—  207 —
am Schlüsse des Rechnungsjahres 1918 (Fortsetzung).
U n b e b a u t e  G r u n d s t ü c k e
Stadtteil
Fläche Wert L a g e  A r t  Voraussichtliche bezw.
Zahl
(Straße und Nummer) der Benutzung zukünftige Benutzung Gemeinde
ha a qm M.*)
Z u s a m m e n s t e l l u n g
4 1 73 95 997 675
14 11 27 50 3 215 080
24 49 97 49 9 014 625
73 89 94 82 18 961 900
9 3 19 19 2 019 419
7 2 50 82 1 291 000
15 10 31 70 4 359 980
1 14 13 66 5 413 660
147 183 09 13 45 276 339
3 2 48 74 268 0M
150 185 57 87 45 544 339
Generalbebauungsplan aufstellen lassen, welcher die Genehmigung der zuständigen 
Aufsichtsbehörde gefunden hat und an der Hand dessen die Straßenzüge im einzelnen 
nach und nach, je nachdem die Grundstücke baureif gemacht werden, angelegt werden. 
Um die notwendige Verbindung mit dem früher angelegten Industriegebiet herzustellen, 
hat die Stadtgemeinde die jahrelangen Verhandlungen mit der Stadtgemeinde Berlin 
wegen Erwerb des Forstackers, des Eierbergs und der „Langen W iese“ zum Abschluß 
gebracht.
Zur Erw eiterung des Industriegebietes im südlichsten Stadtteil, in den sogenannten 
Rüsterlaken, wurden weitere Grundstücke angekauft. Veranlassung hierzu gab in der 
Hauptsache der Umstand, daß diese Grundstücke zu billigen Preisen zu haben waren, 
die ganz erheblich gegen die normalen Grundstückswerte zurückblieben. Wenn der 
Ankauf also auch nicht dringend war, so war für uns bestimmend, daß eine Um­
gestaltung des Bebauungsplanes dieses Gebietes ebenfalls zu erwarten und eine geld­
liche Einbuße nicht zu befürchten ist. Durch Ankauf der Grundstücke von der 
Immobilien-Gesellschaft Groß-Berlin, von der Witwe Püschel, von Bacharach, Jansa, 
Lüdtke und M üncheberg ist der in diesem Gebiet vorhandene Grundbesitz mit dem 
früher erworbenen Grundbesitz und dem Gelände am Schiffahrtskanal auf 33.3 ha 
angewachsen.
Im inneren Stadtgebiet gelang es, zu einem außerordentlich billigen Preise 
Grundstücke an der Oderstraße von der Berliner Bau- und Terraingesellschaft zu er­
werben, so daß die Stadt es in der Hand hat, die sehr tiefen Baublöcke nicht wieder 
in der Weise bebaut zu sehen, wie dies im oberen Ortsteil jenseits der Hermannstraße
früher leider geschehen ist.
Nach Durchlegung der Ganghoferstraße wirkte das Grundstück Richardstraße 115 
mit seinem häßlichen Giebel störend auf das Straßenbild ein. Zudem stand noch 
immer die Frage offen, an welcher Stelle die städtische Sparkasse untergebracht
        
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