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Periodical volume 3. Dezember 1919

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1919

^ t 59a
Sitzung am 3. Dezember 1919
h eit fintiert w ird , m ehr a l s  bisher zu tun . W ir  mer- D ep u ta tio n  für die K riegsbeschädigtenfürsvrqe au fzu ­
tien auch m it dieser Absicht in  die B e ra tu n g en  der lösen. Ich  bitte diejenigen, die diesem A n trag  zu ­
gemischten D e p u ta tio n  e in tre ten . stimmen wollen, die H and  zu erheben. —  Auch dieser 
W enn  w ir  aber heute eine gemischte D ep u ­ A ntrag  ist angenom m en. D ie  M itg lieder dieser ge­
ta tio n , die natürlich  für diesen Zweck ständig be­ mischten D ep u ta tio n  werden nachher benannt werden.
stehen bleibt, einsetzen —  und  nach der E rk lärung  
des M a g is tra ts  ist kein Zw eifel d a ra n , daß  er sich W ir kommen nun  zu P u n k t 19 der T a g e s ­
diesem A n tra g  anschließt — , d an n  erlaube ich m ir o rd n u n g :
schon heute den A n trag  zu stellen, die b isher be­
stehende D e p u ta tio n  für d ie  Kriegsbeschädigtenfür- A nfrage der S ta d tv . Dr. Hertz und G en. betr. W oh­
forge aufzulösen und ih re  A ufgaben der neu zu b il­ nungsfürsorge. —  Drucksache 282.
denden gemischten D ep u ta tio n  zu  übertragen. Ich  D ie  A nfrage lau te t:
glaube, daß  w ir dadurch sachlich einen F ortschritt I n  der „B erlin e r V o lkszeitung" vom  
in  der B ehand lung  der A ngelegenheit erzielen und 25. O ktober w ird  ein F a ll  krassen M ißbrauchs 
den In te ressen  der Kriegsbeschädigten und -Hinter­ der W ohnungsfürsorge des M a g is tra ts  ge­
bliebenen besonders Rechnung tragen. Ich  b itte schildert. W as hat der M a g is tra t dagegen 'un­
S ie ,  diesem A n trag  zuzustim m en. V ielleicht können ternom m en und w as kann und  w ird  geschehen, 
w ir  u n s  auch heute schon über die W ahl der M i t ­ um  die w ohnungsbedürftige B evölkerung vor 
g lieder seitens d er S taidtverondnetenversam m lung in  solchem M ißbrauch zu schützen?
die gemischte D ep u ta tio n  verständigen, dam it, nach­
dem d er M a g is tra t seine M itg lieder e rn a n n t hat. A nfragestcller S ta d tv . Dr. Hertz: M e in e  D am en  
diese gemischte D ep u ta tio n  recht bald in T ätigkeit und H erren! D urch eine N o tiz  in  der „ B erlin e r  
tre ten  kann. V o lsze itung" bin ich auf einen M iß s ta n d  au fm erk­
sam gemacht w orden, der, wie ich m it dem  E in ­
Borsteher Dr. Borchardt: W ortm eldungen sender dieser unterzeichneten N o tiz  g laube, e in e r  
liegen nicht m ehr vor. —  H err Kollege O tto , ich öffentlichen Besprechung iin «der S tad tv ero rd netenver- 
fasse I h r e n  A n trag  so au f, daß über ihn erst abge­ sam m lung w ert ist. I c h  habe deshalb  davon  A b­
stim m t w ird , w enn w ir vom M a g is tra t die E rk lä­ stand genom m en, die S ache m it dem D ezernenten  
ru n g  a u f  Z ustim m ung  zu der gemischten D ep u ­ im  Privatgespräch  zu erledigen, eben a u s  dem  G e­
ta tio n  haben. sichtspunkt heraus, daß hier e in  M iß stan d  vorlieg t, 
den der M a g is tra t selbst d as  dringende B e d ü rfn is  
( W iderspruch.) hat, öffentlich zu klären.
E s  handelt sich d aru m , daß fü r  den A usbau  
S tad tv . O tto (zu r G eschäftsordnung): Ich eines Dachgeschosses in  der U hlvndstraße 27 ein 
g laube, H err V orsteher, w ir  brauchen u n s  in  diesem städtischer Zuschuß von 5000 
    
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