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Periodical volume 15. April 1919

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1919

178 Sitzung am 15. April 1919 S ta n d p u n k t, daß a lle s , >vas fü r die E rz iehung und kurz dah in ä u ß ern , daß d a s unm öglich ist. E s fehlt B ild u n g unserer J u g e n d aufgew andt w ird , zu den u n s a n den geeigneten Gew ässern dazu. Auch früher, segensreichsten A usgaben gehört, und es ist u n s a ls w ir u n s noch d es schönen Kochsees erfreuen schwer gefallen, einige Wünsche bei e in igen P o s i­ konnten, w a r es u n s n u r in beschränktem M a ß e m ög­ tionen zurückzustellen; w ir hä tten diese P ositionen lich, S chw im m unterrich t a n unsere S chuljugend er­ gern erhöht, w enn d ie S t a d t in e iner besseren f in an ­ teilen zu lassen. W ir haben neben dem V olksbade ziellen Lage w äre. auch die M ilitä rschw im m ansta lt im G ru n ew a ld so W ir möchten a b er zum A usdruck b ringen , daß w eit ausgenutzt, a l s es irgend möglich w a r, obwohl die Entw icklung der S e lb s tv e rw altu n g , die sich in es nicht unerhebliche Schw ierigkeiten machte, jüngere diesen stattlichen Z ah len w iderspiegelt, b ish e r doch S chü ler so w eit weg von der S t a d t zu sichren, und eine sehr einseitige gewesen ist, daß die S t a d t auf auch manche U nzuträglichkeiten dabei vorgekomm en dem G ebiete des Schulw esens w ohl P flichten zu er­ sind. A ber in A nbetracht des außerordentlichen füllen ha t, d ie w ir zw ar gern übernehm en, daß aber S e g e n s , den ein solcher S chw im m un te rrich t der die Entw icklung der Rechte, die die S t a d t ha t, m it Ju g e n d b rin g t, haben w ir diese U nzuträglichkeiten diesen P flich ten keinesw egs S c h r itt g ehalten h a t. Z u gern in den K au f genom m en, und w ir w ürden es diesen Rechten gehört besonders der E in f lu ß au f die auch jetzt noch tu n . I n d e r S p re e zu baden, ist nicht innere V e rw a ltu n g , au f den inneren Schu lbetrieb . zu em pfehlen, es m üß te v ielm ehr sogar a u s gesund­ W ir wünschen nam entlich in der jetzigen Z e it, heitlichen G rü n d en verboten w erden ; und da auch daß a n unseren höheren S chu len und auch a n den die S e e n der näheren Um gegend nicht benutzt w erden Volksschulen der re v o lu tio n äre G e ist einzieht, der können, die en tfe rn te ren ab er nicht bequem genug setzt die G eg en w art beherrscht und auch in unserem erreichbar sind, so sehe ich kein M itte l , schon jetzt Geschichtsunterricht A usdruck findet, w eil nam entlich große Schülerm assen auszub ilden . D ie einzige H off­ au f den höheren S chu len der Geschichtsunterricht nung , die u n s w inkt, ist die, daß e s vielleicht bald nicht so e r te ilt w ird , w ie w ir e s gern möchten. E s möglich ist, im In te resse unserer S chu ljugend d a s sind u n s da m annigfache K lagen über A uffassungen w undervolle Schw im m bassin d ra u ß en im S ta d io n geäußert w orden, die w ir nicht b illigen können. D e r auszunutzen. B em ühungen nach dieser R ich tung 9. N ovem ber ist fü r d a s deutsche V olk ein T a g von sind im G an g e ; ob sie zu einem E rfo lg führen, kann ganz besonderer B e d eu tu n g , e in T ag , an dem das ich nicht sagen. deutsche Volk seine eigene K ra f t gefunden und seine Z u dem zw eiten A n tra g möchte ich mich dah in Geschicke selbst in d ie H a n d genom m en ha t. W ir ä u ß ern , daß die S ta d tv e rw a ltu n g p la tte rd in g s keinen wünschen, daß diese große B edeu tung des 9. N o ­ E in f lu ß d a rau f a u sü b e n kann, daß der G eist, in dem vem ber w eit m ehr a l s jetzt in die S e e le der K in d e r der G eschichtsunterricht e r te ilt w ird , den Wünschen gelegt w erde, d a m it sie sich zu S ta a ts b ü rg e rn en t­ des H errn A n trag ste lle rs entspricht. E s könnte n u r wickeln, d ie von dem neuen G eist erfü llt sind und eine E ingabe a n d a s M in is te r iu m gemacht w erden, unserer gegenw ärtigen Entw icklung d a s richtige V e r­ d a s d a fü r a lle in zuständig ist. E s ist ja möglich, s tä n d n is entgegenbringen können. Ic h möchte mich daß der G eist, der jetzt im M in is te r iu m w alte t, der­ bei diesen ganz w enigen A u sfü h ru n g en bescheiden, a r tig en W ünschen entgegenkom m t. A ber ich g laube w ill aber noch h inzufügen, daß auch d e r nächste nicht, d a ß w ir einen E in f lu ß d a ra u f au szuüben 1. M a i, der jedenfalls a ls V olksfeiertag gefeiert verm ögen. w erden w ird , unser Volk, nam entlich unsere Ju g e n d , nicht in dem a lte n G eist an treffen soll, sondern daß Stad tn Klick: M ein e D a m en und H erren ! in den w enigen T ag en , die u n s jetzt noch zu r V e r­ D a ß d a s S chw im m en eine gesunde und nützliche fügung stehen, die J u g e n d auch a u f die g roße, w elt­ B eschäftigung ist, h a t der H e rr S ta d tsch u lra t b e re its geschichtliche B edeu tung des 1. M a i a l s e ines F e ie r ­ anerkann t. W ir verkennen selbstverständlich nicht die tages erster O rd n u n g vorbere ite t w ird . Schw ierigkeiten , die heute noch dadurch bestehen, daß w ir noch nicht über genügende Schw im m bassins ver­ (Lachen bei der B ürgerlichen F ra k tio n .) fügen. A ber der H err S ta d tsc h u lra t ha t ja selbst d a rau f hingewiesen, daß V erhand lungen m it dem D a s sind m eine A u sfü h ru n g en , die ich zu dem S c h u l­ S ta d io n schweben, und w ir g lauben, d aß sie zu einem e ta t im allgem einen machen w ill. günstigen Abschluß kommen w erden . A ber auch die S chw im m badeansta lt in der K rum m e S t r a ß e soll ia Vorsteher Dr. Borchardt: E s ist folgender A n ­ doch e in m a l e rw eitert w erden, die P lä n e d a fü r liegen trag eingegangen: ja schon seit vielen J a h r e n vor, die Grundstücke sind D ie S ta d tv e ro rd n e te n v ersam m lu n g wolle be­ b e re its abgerissen, und schließlich m uß d e r M a g is tra t schließen, den M a g is tra t zu ersuchen, V orkeh­ doch dazu kommen, m it dem B a u des großen B assins ru n g en zu treffen, d a ß in den u n teren , m it t ­ zu beginnen. D a n n w a r seinerzeit gep lan t, in dem leren und höheren S chu len in Z ukun ft der sogenannten fau len A rm der S p re e , au f dem Z im m er- Geschichtsunterricht so e r te ilt w ird , d aß S chü ler mannschen G e lände , eine F re ib ad e an s ta lt zu e r­ und S ch ü lerin n en in geeigneter W eise au f die richten. Auch dieser P l a n ist, g laube ich, noch nicht B ed eu tu n g des großen U m schw ungs im in s „W asser" gefallen. S ta a tsw e se n hingewiesen w erden, um später a l s freie und republikanisch gesinnte B ü rg e r (O berbürgerm eiste r Dr. Scho lz: A ber in den S u m p f ! ) a n R ech ten -u n d P flich ten des G em einw esens teilzunehm en. Ic h habe w en igstens noch nichts davon gehört; ich g laubte im m er noch, d a ß dieser P l a n bestünde. — Stadtschulrat Dr. Neufert: Z u der A nfrage, ob A n L ehrpersonal w ürde e s nicht fehlen; denn der es möglich sei, obligatorischen S chw im m unterrich t an V erein „ F re ie S ch w im m er" ha t sich bereit erk lärt, a llen 'unseren S ch u len einzurichten, kann ich mich das nö tige L ehrpersonal zu r V erfügung zu stellen.
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