Path:
Periodical volume 8. Mai 1918

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1918

77
Sitzung am 8. Mai 1918
Lkecht besteht oder nicht. Er muß sich nun äußern, der Begründung, die der erste Herr Vorredner ihm 
ob ja oder nein; die Antwort erwarten w ir noch. gab, nichts einzuwenden hat.
W ir haben außerdem beschlosien, auch durch die 
beiden beteiligten Dezernenten mündlich vorstellig (Bravo.)
zu werden, damit darüber Klarheit geschaffen wird.
Jedenfalls, meine Herren, kann ich mich dahin Borsteher Dr. Frcntzel: Das Wort wird nicht 
resümieren: Ich glaube, wir stimmen materiell darin weiter gewünscht; ich schließe die Aussprache. W ir 
durchaus überein, daß es ein unerwünschter, ja un­ kommen zur Abstimmung.
erträglicher Zustand ist, daß die Charlottenburger 
Bevölkerung ihrerseits Leistungen vollbringen soll, Ich bitte die Herren, die den Antrag, der in Ihren Händen ist, annehmen wollen, die Hand zu 
die sie zwar gesetzlich zu tun verpflichtet ist, die aber erheben.
von den durchaus unter dem gleichen Gesetz stehenden (Geschieht.)
anderen Groß-Berliner Einwohnern nicht getragen 
werden. Ich kann versichern, daß der Magistrat, 
wie er schon in seinem Beschluß zum Ausdruck ge­ Der Antrag ist einstimmig angenommen. Damit ist 
bracht hat, bestrebt sein wird, diese Ungleichheit aus unsere Tagesordnung erschöpft.
dem Wege zu räumen. Von diesem Standpunkt aus Ich schließe die Sitzung.
darf ich feststellen, daß der Magistrat gegen die An­
nahme des vorliegenden. Antrages, besonders mit (Schluß 7 Uhr 6 Minuten.)
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.