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Periodical volume 10. Januar 1917

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1917

Sitzung am  1< . Januar 1917 3
die Adresse folgendes Schre iben  eingegangen, d as  d aß  Hubatsch u n s  in  seiner charakterfesten M ä n n ­
ich I h n e n  verlesen mochte: lichkeit, in  seiner lau te ren  Sachlichkeit und  in  seinem 
goldenen H u m o r  viele J a h r e  noch in diesem S a a l e  
D ie  sehr geehrten H erre n  S t a d tv e r o r d ­ erhalten  bleiben möge, ihm selbst zur  B efr ied igung  
neten  haben m ir  a m  6. d. M .  durch d ie  pracht­ und zum  S e g e n  unserer S t a d t ,  zu deren besten 
volle und  an  A nerkennung m eines  bescheide­ B ü rg e rn  w ir  ihn  zählen.
nen S t r e b e n s  übe rau s  reiche- Adresse eine 
Ueberraschung bereitet, d ie mich hoch erfreut (Lebhaftes B ra v o ,  i
h a t ;  u nd  ich spreche .den verehrten  H erren  
Kollegen, insbesondere auch fü r  die freund­ Vorsteher Dr. J ren tzc l :  W ir  kommen n u n  zur
liche persönliche Unterschrift, ineinen in n ig ­
sten u n d  tief em pfundenen D a n k  au s .  W a h l  d e r  B e i s i t z e r .
I c h  darf  es a l s  e in  beglückendes E r ­
gebnis einer langen  ehrenamtlichen D iens t­ S tad tv . Wöllliier: M e in e  H e r r e n ! Ic h  ge­
zeit bezeichnen, d a ß  d ie M itg l iede r  sämtlicher statte m ir ,  die b isherigen  Beisitzer, die H erre n  Dr. 
F rak t io nen  in  so übereinstim mender Weise Bernhard t, Tunck, Dr. G enzm er  u n d  R u ß ,  zu r  W ie ­
mich ih res  an dau e rn den  V e r t ra u e n s  für w ü r ­ derwahl durch Z u r u f  vorzuschlagen.
dig  erachten, und  ich werde m ir  dieses V e r ­
t r a u e n  a ls  einen wertvollen Schatz u n e r ­ Vorsteher Dr. Jren tze l :  D ie  W ah l  durch Z u ru f  
schüttert für den  Rest m einer  T age  zu e rha l­ ist statthaft, wenn kein Widerspruch erfolgt. —  Ic h  
ten suchen. stelle fest, d a ß  kein Widerspruch erfolgt ist und so­
Leider m uß  ich m ir  es noch im m er ver­ m it  die H erre n  Dr. Borchard t,  Dunck, Dr. G enzm er  
sagen, in  der M i t t e  d er  H erren  Kollegen und  R u ß  zu Beisitzern wiedergewählt sind. I c h  
selbst zu erscheinen; aber ich hoffe doch, bald w ie­ frage die H erren , ob sie die W ahl annehmen.
der a n  den A rbeiten  d er  V ersam m lung  te i l ­
nehmen zu können: und  mich tröstet der G e ­ (D ie  S sa d tv .  I)r. B o r c h a r d t ,  D u n c k  u nd  Dr.  
danke, daß  ich, gestützt auf  d as  m ir  von allen G e n z m e r  erklären die A n nah m e  der W ahl . )
S e i t e n  so freundlich entgegengebrachte W o h l­
wollen, auch bei der schwächeren K ra f t  des zu ­ H e r r  R u ß ,  d e r  leider durch K rankheit  v e rh in ­
nehmenden A l te rs  Nachsicht und V ers tä nd n is  dert ist, zu r  S i tzung  zu erscheinen, h a t  mich gebe­
finden werde. ten, zu erklären, daß auch er die W ahl  m i t  D an k  
Z u m  B eg inne  der 'Tätigkeit  im neuen a n n im m t .
J a h r e  erlaube ich m ir ,  den verehrten H erren  
Kollegen d ie herzlichsten Glückwünsche d a rz u ­ W ir  kommen zu P u n k t  2 der T a g e so rd n u n g :  
b ringen. M ö g en  recht bald wieder friedliche 
und  freundliche Tage unserem V a te r la n d s  und W ah l  der M itg l ie d e r  der ständigen Ausschüsse,
unserer lieben S t a d t  C har lo t tenb u rq  beschieden 
sein! W enn  diese T age  auch a n  S o r g e n  und und  zw ar:
A rbei t  reich sein werden, so w ird  doch neuer 
frischer M u t  und  ein auf  feste Ziele gerichteter a )  W a h l a u s s c h u  ß-—  15 M  i t g l i e d e r.
W ille imstande sein, alle Schwierigkeiten zu 
überw inden  und unsere S t a d t  zu der al ten  Vorgeschlagen w erden  die S ta d tv e ro rd n e te n  
glücklichen Entwicklung zurückzuführen. B ade, B o l lm a n n ,  Dr. Byk, Dr. D a m m , Jo lcnb e rg ,  
M i t  dem nochmaligen Ausdrucke des Kantzenbach, Laskau, Leister, Pauschow, Dr. Rutil- 
innigsten D ankes  verbleibe ich der hochge­ holz, Scharnberg , Schw arz, Weise, W enig  und  Wilk.
ehrten S tad tv e ro rd ne te nv e rsam m lun g -  Andere  Vorschläge werden nicht gemacht; die H erre n  sind gewählt.
ergebenster
I)r. Hubatsch. Ib P e t i t i o n s a u s s c h u ß  — 9 M i t g l i e d c r .
(Lebhaftes B ra v o . ) Vorgeschlagen sind die S ta d tv e ro d n e te n  Dr. 
C rüger ,  Dr. F r ied lae nd e r ,  I in b e rg ,  Klick, Leupold , 
Oberbürgermeister Dr. Scholz: M e in e  H e r r e n ! Leister, M o s g a u ,  Mostes, Dr. S ta d th a g e n .  —  Auch 
Auch der M a g is t ra t  möchte nicht verfehlen, in  dieser hier erfolgen keine anderen  Vorschläge und  kein 
S t u n d e  dem leider nicht anwesenden J u b i l a r  seine W iderspruch; die H erre n  sind gewählt.
herzlichsten Glückwünsche auszusprechen. M i t  die­
sen Glückwünschen verbindet d er  M a g is t ra t  einen c) R  e c h n u n g s p  r  ü s u n g s a u s s  ch u ß —
D a n k  und  eine H o f f  n u  n g. De n  D a n k  d a ­ 13 M i t g l i e d s  r.
für, daß er fast ein Menschenalter hindurch unsere 
älteste städtische höhere Lehransta lt  m i t  beispiel­ Vorgeschlagen sind d ie S ta d tv e ro rd n e te n  B o l l ­
losem Erfolge geleitet u nd  sie in den langen  J a h r e n  m ann , Dr. D a m m .  Heidenreich, Heise, Hofer, Kantzen­
seiner Tätigkeit  ans eine hohe S tu fe  gehoben h a t ;  bach, Klick, L askau , M a r z a h n ,  R e u m a n n ,  Pauschow, 
den D an k  auch für sein gesamtes W irken im Dienste Dr. Rothholz , Weise. —  Ich  stelle die widerspruchs­
der Ju gen de rz iehu ng ,  ein Wirken, d as  seinen N a m e n  lose W ahl  der  H erren  fest.
weit über die G renzen  unserer S t a d t  h in a u s  bekannt 
gemacht h a t ;  den  Dank endlich auch für d a s  selbst­ ck) A  u s  s ch u  ß z u r  P  r  ü f u n g  v o n  S t a d t -  
lose W irken in  der ehrenamtlichen Se lbs tverw altung , v e r  o r  d n  e t  e n  w  a  h l e n  —  9 M i t g l i e d s  r.
dessen I h r  H err  Vorsteher eben bereits  in so be­ I n  Vorschlag gebracht sind die S t a d tv e r o r d n e ­
redten  W orten  gedacht hat. D ie  H o f f n »  n g, die ten Dr. Borchard t,  E rdm a n n sd ö r f fc r ,  Dr. Frentzel. 
w ir  heute m it  I h n e n ,  meine H erren , hegen, ist die, Hirsch, Lehser, Dr. L iepm ann ,  M eyer,  M o s g a u ,
        
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