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Periodical volume 29. März 1916

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1916

8 6  Sitzung am 19. April 1916
p ro  K op f der B ev ö lk eru n g  1 ,97  dl au sm ach t. Ic h  kosten Hai. A b e r es ist auch n ich t zu leu g n en , d a ß  
m öchte den H e rrn  B a u r a t  B itten , m i t  den  G egen ­ sie w äh ren d  d es K rie g e s  erheblich höhere E in n a h m e n  
b ew eis zu  lie fe rn , e rz ie len  m u ß  a ls  v o rh e r; d en n  gerade die S a ch e n , d ie 
sie a b fä h rt , h aben  durch den  K rieg  e inen  erh ö h ten  
( Z u r u fe :  I m  A u ssch u ß !) P r e i s  bekom m en, d e r g a r  nicht im  V e rh ä l tn is  zu 
dem  frü h e r gezah lten  steht. H e r r  K ollege J o l e n ­
—  schön, also  im  A usschuß den  G egen b ew eis  zu  berg  h a t  g anz  rich tig  a n g e fü h r t, d aß  h eu te  fü r  d ie AJb- 
lie fe rn . fälle , f ü r  P a p ie r -  u n d  S to f fa b fä l le ,  u n d  besonders 
fü r  d a s , w a s  v o n  d er Gesellschaft p ro d u z ie r t  "w ird  
(H e ite rk e it.) —  fü r  F u t te rm it te l  — , w e it bessere V e rw e r tu n g s ­
m öglichkeiten bestehen a l s  v o r dem  K riege . I n s o f e rn  
Ltadtv. Bergmann: M e in e  H e rre n !  Ic h  möchte b edarf es e in e r ernstlichen P rü fu n g ,  ob iv ir  d e r (ist- 
d e r P r ü f u n g  d er Z a h le n , d ie h ie r  sow ohl v o n  dem sellschaft d ie h öheren  B e iträ g e  bew illig en  sollen. I n  
H e r rn  M a g is tra ts v e r tre te r  w ie v o n  H e r rn  K ollegen  den  K re isen  d e rje n ig e n , d ie diese I n s t i t u t i o n  in  erster 
J o le n b e rg  a n g e fü h r t w o rd en  sind, n ich t n ä h e r  tre te n , R e ih e  benutzen, w ü rd e  sich sonst w oh l d a rü b e r  
d azu  fin d e t sich im  Ausschusse G eleg en he it. sprechen lassen; ab e r bei der a llg em ein en  U n z u fr ie ­
d en h e it, d ie  m it  d e r D re ite ilu n gsgese llsch aft herrscht, 
( S e h r  r ic h tig !) sollte m a n  es sich sehr ü b erlegen , ob m a n  e in e r E r h ö ­
h u n g , w ie sie h ie r  v e r la n g t w ird , d a s  W o r t  red en  
A b e r ich möchte doch a u f  den  V ergleich zwischen k ann .
d en  Zuschüssen a n  den  F u h ru n te rn e h m e r  u n d  a n  die 
D re ite ilu n gsgesellsch ast zurückkom m en. M i t  den  (D ie  V e rsa m m lu n g  beschließt m it  g ro ß e r  M e h r ­
L e is tu n g en  d es F u h ru n te rn e h m e rs  h a tte n  w ir  G ru n d  h e it nach dem  A n tra g e  d e s  S ta d tv .  Jo le n b e rg  d ie 
z u fr ied en  zu  sein. D e r  M a n n  h a t es h in län g lich  U eberw eisung  d e r V o r la g e  a n  e inen  A usschuß  v o n  
v e rd ie n t, d aß  m a n  ih m  die Zuschüsse g ib t;  e r  h a t  in  15 M itg l ie d e rn  u n d  w ä h lt  in  diesen A usschuß d ie  
d e r T a t  w e it h ö here  U nkosten w äh ren d  d es  K rieg es S ta d tv e r o rd n e te n  B e rg m a n n , Dr. B yk, D unck, 
gehab t, u n d  w ir  m u ß te n  ih n  en tschädigen . A n d e rs  Dr. Eyck, G e b e rt, Haack, J m b e r g ,  J o le n b e rg , L e u p o ld , 
l ieg t es bei d e r  D re ite ilu n gsgese llsch aft. M a n  kann P an sch o w , Rackwitz, R iesen berg , W e n ig , Z a e in  u n d  
n ich t leu g n en , d a ß  d ie ganze  E in ric h tu n g  sich n a m e n t­ Z ie le n z ig e r.)
lich in  H ausbesitzerkreisen keines besonderen  W o h l- 
iv o llens  e rf re u t. D ie  H ausbesitzer klagen d a rü b e r  Vorsteher Dr. Frentzcl: D a m i t  ist d ie  T a g e s ­
u n d  w ohl auch m it  R echt, d aß  sie d ie L e id tra g e n d e n  o rd n u n g  u n se re r h eu tig en  S itz u n g  erschöpft. I c h  
in so fe rn  sind, a l s  sie w e it höhere S ä tze  zah len  schließe d ie  S itz u n g .
m üssen a ls  unsere N achb ars täd te . N u n  ließ e  sich noch 
ge lten d  m achen, d a ß  d ie Gesellschaft jetzt m eh r U n ­ S c h lu ß  7  U h r  13 M in u te n .)
        
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