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Periodical volume 23. Februar 1916

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1916

°  Sitzung am 23 Februar 181(i
geübten T ätigkeit übertra fen . A ber w ir haben trotz­ Vorsteher Dr. Frentzel: W ir kommen zu P u n k t .'S
dem m it eiitei- sehr großen M eh rh e it und m it einer der T a g e so rd n u n g :
gewissen freudigen Sicherheit diese Wicht vorge­
nom m en, weil u n s  die Leistungen, die S ie  in  I h r e r  Vorlage betr. Nachbewilligung von M itteln für G as­
früheren T ätigkeit im R ahm en  unseres G em ein­ kohlen. — Drucksache 20 .
wesens ausgeüb t haben, die feste U eberzeugung gaben, (D ie  V e rsa m m lu n g  beschließt nach dem  A n tra g  
daß S ie  die H offnungen und E rw artu n g en , die w ir des M a g is tr a ts , w ie fo lg t:
bei der Besetzung e ine t so wichtigen S te llu n g  hegen Z u r  B eschaffung d e r in t R ech n u n g sjah re  191b 
und hegen müssen, vollauf erfüllen w erden. D esw egen fü r  die G ase rzeu g u n g  erforderlichen K ohlen  
freuen w ir  u n s, daß S ie  wieder in  unsern D ienst 
zurückgekehrt sind, und im  N am en  dieser V ersam m ­ w erden  9 52  8 0 0  dt  a u s  lau fen d en  M it te ln  bor G asw erke  nachbew illig t.i
lung, die S ie  gew ählt hat. begrüße ich S ie  au fs 
herzlichste. P u n k t  4 :
S ie  tragen heute noch d as K riegskleid, und es 
w ird Ih n e n  nicht möglich sein, sich I h r e n  neuen Vorlage betr. Verstärkung von Etatsansätzen des 
Dienstobliegenheiten sofort zu w idm en. A ber w ir Sonderetats 2 für 1915. — Drucksache 21.
hoffen, das S ic  bald zu u n s  zurückkommen, und am (D ie  V ersam m lu n g  beschließt nach dem A n tra g e  
größten  w ürde die F reude  sein, w enn T ie  nicht d es M a g is tr a ts ,  w ie  fo lg t:
a lle in  kommen, sondern m it allen I h r e n  tapferen  F o lg en d e  Ansätze d e s  S o n d e r e ta t s  2 fü r  1915  
und heldenm ütigen K am eraden da d raußen , in der (L a d e s tia ß e n  u n d  S tä t te p la tz )  O rd in a r iu m  w erden 
H and u n s  bringend den ruhm reich und ehrenvoll er­ u m  die nachstehend au fg e fü h rten  B e trä g e  verstärk t:
kämpften F rieden . Ich  heiße T ie  herzlichst w ill­
kommen. a )  A bschnitt 1 N r .  6 —  L ö h n e  der K ra n fü h re r  n nd  A rb e ite r  einschließlich Versicherung-:' 
i Lebhaftes P ra v o .) beitrüge  (2 3  0 0 0  J/)  —  u m  6 5 0 0  J i ,
1») A bschnitt 1 N r .  10 —  U n te rh a ltu n g  der 
Stabtrat Dr. Fischer: Hochverehrter H err O ber­ W iegee in rich tungcn  au f den  L adestm ßen  u nd  
bürgerm eister! Hochverehrter H err S ta d tv e ro rd n e te n  der A n lag en  au f dem  S tä t te p la tz  nebst Z u ­
Vorsteher! F ü r  die freundlichen B eg rüßungsw orte  behör u n d  der G e rä te  sowie B eschaffung von 
un d  die g u t e n  Wünsche danke ich Ih n e n  herzlich. S chm ier- und  P u tz m a te r ia lie n  (6 0 0 0  J() — 
T ie  berühren mich um  so w ärm er, a ls  ich I h n e n , um  2 0 0 0  Jl,
ivie bereits betont w urde, nicht ganz unbekannt b in  <■) A bschnitt 1 N r . 13 —  Elektrischer S t r o m  fü r 
und ich sehr gern an die m ir lieb gewordene S tä t t e  K ra f t  u n d  L icht fü r  die L ad estraß en  u n d  den 
m einer früheren T ätigkeit zurückkehre. S tä tte p la tz  (8 2 0 0  o f f )  —  um  130 0  v H.  \
W ie der H err O berbürgerm eister vo rh in  bereits 
erw ähnte, habe ich w ährend der g röß ten  Z e it m einer P u n k t  5 :
Abwesenheit von E h arlo tten b u rg  im  Felde  gestanden. 
D er H e r.- O berbürgerm eister hat auch idtromif hinge­ Vorlage betr. Anliegerbciträge für die Sophie-b hm 
wiesen, daß die V erw altungen  w ährend dieser Z e it lotten-Straße. — Drucksache 22.
einen schweren K am ps h in te r der- F ro n t  geführt haben, (D ie  V ersam m lu n g  beschließt nach dem  A n trag e  
weil m it geringen M it te ln  und K räften  große und des M a g is tr a ts ,  w ie fo lg t:
gew altige neue Ausgaben gelöst werden m ußten B e i der E rh eb u n g  d e r gesetzlichen A n lieg e rb e iträg e  
H ierbei haben sich vor allem  die S ta d tv e rw a ltu n g e n  fü r  den  in  den J a h r e n  1912  b is  191 4  hergestellten 
ihren Ehrenplatz gesichert; sie haben diese gew altigen A bschnitt der S o p h ie - C h a r lo t te n -S tra ß e  von  der 
neuen A rbeiten schnell, sicher und ohne Fehlgriffe  M o llw itzstraße  b is  z u r  neuen  E in fa h r t  am  G ü te r-  
erledigt. S ie  haben d as  gekonnt, weil vo r allem b ah n h v f W estend sollen die noch au fzuw endenden  
in  der Selbstvci w altung  die V erw altungskunst am M ehrkosten  fü r  die zukünftige  V erb re ite ru n g  dieses 
tiefsten in der P ra x is  des täglichen Lebens w urzelt S tr a ß e n te i l s  ü b e r  die v o rh an d en e  B re ite  von etw a 
und d a ra u s  ihre frische Lebenskraft ziehen kann. I n ­ 2 0 ,8 8  m  a u f d a s  im  F lu c h tlin ie n p la n  vorgeseheiw 
folgedessen sind die K om m unen hervorragend geeignet, M a ß  von e tw a  30 ,38  m  a u ß e r  Ansatz b le iben .)
die Interessengegensätze im  Volke voll zu erfassen und 
auszugleichen. Auch hierbei hat die allgem ein a ls  P u n k t  6 :
vorbildlich anerkannte V erw altung  der S ta d t  C har- 
lottcnburg wie stets in erster L in ie  gestanden. Vorlage betr. ärztliche Behandlung der Angehörigen 
E s  ist m ir  deshalb eine E hre  und F reude  zu ­ von Kriegsteilnehmern. — Drucksackte 23 .
gleich, heute in  diese V erw altung  a ls  S t a d t r a t  e in ­ Stabtv. W ölliner: M eine  H erren! D a s  A b ­
zutreten, und ich danke I h n e n , m eine H erren  S t a d t ­ kommen m ir der Aerzteschaft ist im  S ep tem ber v. I .  
verordneten, herzlich für d as  V ertrauen , d as  S ie  getroffen, dann e inm al verlängert worden und soll 
m ir durch I h r e  W ahl entgegengebracht haben. Ich  n un  jetzt wieder b is  a u f w erteres verlängert werden. 
weiß, daß ich, wie S ie ,  H err S tad tv ero rd n eten v o r- D ie  Kosten h ierfü r sind fortgesetzt gestiegen. E s  ist 
steher, erw ähnten, ein schweres A m t in  ernster Z eit n u n  im  Kreise m einer F reu n d e  der Wunsch a u s ­
an tre te . Aber es ist m ein aufrichtiges Bestreben, gesprochen w orden, diese F ra g e  e in m a l' zu p rü fe n .. 
I h r  V ertrauen  zu rechtfertigen und m ein A m t m it Wenn selbstverständlich eine sachgemäße und gute 
allen K räften  voll und ganz auszufü llen , zum  Besten B ehand lung  der P a tie n te n  das höchste P r in z ip  sein 
und zum W ohle der S ta d t  C harlo ttenburg . M it  m uß , so scheint es u n s  doch unsere Pflich t zu seiu, 
dieser Versicherung trete  ich m ein neues A m t an. diese F ra g e  e in m a l vom  finanziellen S tandpunk te  
a u s  im  Hinblick a u f d a s  Schtetn, d a s  h ier verabredet 
(B ra v o !) w orden ist, zu prüfen, Ich  gestatte m ir deshalb, im
        
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