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Periodical volume 8. September 1915

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1915

94 Sitzung ant 8. September 191.»
Ihren eigenen Haushaltungen, daß man mit einem Der versuchsweisen Uebertragung der ärzt­
derartig geringen Betrage die Mehraufwendungen lichen Behandlung der Angehörigen von Kriegs­
keineswegs ausgleichen kann. W ir möchten daher den teilnehmern an diejenigen Aerzte, die sich 'dazu 
Magistrat dringend darum ersuchen, uns in allernäch­ vertraglich bereit erklärt haben, wird zugestimmt. 
ster Zeit eine Vorlage zu machen, die eine -bessere Be­ Die entstehenden Kosten sind vorläufig aus ver­
soldung der Privaivienstverpflichteten uind Stadt­ fügbaren Beständen ziu entnehmen.)
arbeiter Vorsicht.
(Die Versammlung beschließt nach dem Antrage Punkt 10:
des Magistrats, wie folgt:
Die durch Gemeindebeschluß vom 10./12. 8. Vorlage betr. Honorarfestsetzung für den Testaments­
1914 (Drucksache Nr. 189/191) für die im vollstrecker des Blanckschen Nachlasses. — Druck­
Kriegsdienst befindlichen -städtischen Privat­ sache 128.
dienstverpflichteten und Stadtarbeiter festgesetz­
ten Bezüge sind, 'sofern sie im Einzelfalle hinter (Die Versammlung beschließt nach dem Antrage 
den für die sonstigen Kriegerfamilien festge­ des Magistrats, wie folgt:
setzten Noi malunterstützungen zuzüglich Miet- 
beihitfen zurückbleiben, mindestens bis zur E r­ Für die Testamentsvollstreckung des 
reichung dieser Beträge ziui erhöhen. I n  geeig­ Blanckschen Nachlasses ist ein Honorar von. 1500 c / 7  angemessen und wird dementsprechend 
neten Fällen ist der Magistrat ermächtigt, da­ bewilligt. Dem Wunsche des Testamentsvoll­
neben Sondemnterskützungen zu gewähren.) streckers entsprechend wird dieser Betrag mit 
1000 c / 7  an den Kriegshilfsverein Charlotten­
Vorsteher Dr. Frentzel: Das Protokoll vollziehen burg für Soldau, m it 250 d i atm die National­
heute die Herren Dr. Genzmer, Haack und HeÜbcnreich. stiftung für Kriegshinterbliebene und mit 250 d l 
Punkt 9 der Tagesordnung: an das Deutsche Opernhaus zu Gunsten seinen Penstonskassen überwiesen.)
Vorlage betr. ärztliche Behandlung der Angehörigen 
von Kriegsteilnehmern. —  Drucksache 127. Ich schließe die öffentliche Sitzung.
(Die Versammlung beschließt nach dem Antrage 
des Magistrats, wie folgt: (Schluß 6 Uhr 35 Minuten.)
        
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