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Periodical volume 10. Juni 1914

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1914

Sitzung vom 10. Juni 1914 219
b) Die Kosten 2. die Entschädigung für das Straßenland mit 
1. für den Bau . . . . .  939 000 am Witzleben­ finanziell gar kein Nachteil erwächst, meinem Antrage, 
platz in der Größe von etwa 120 qm an den die Magistratsvorlage anzunehmen, zuzustimmen.
Eigentümer des anstoßenden Grundstücks 
Lietzenseeufer Nr. 9 und Witzlebenstraße 11 Stadtbaurat Seeling: Meine Herren! Ich möchte 
(Charlottenburg Bd. 158 Nr. 5558) zu be­ nur ein paar Worte der Aufklärung sagen. Wenn Sie 
willigen.) noch eine Ausschußverhandlung für wünschenswert 
halten, so würde ich der letzte sein, der sich dagegen 
Punkt 15: stemmt. W ir tun ja mit dem Geländeaustausch nicht 
Vorlage betr. Vertragsabschluß über Durchlcgung der der Kirchengemeinde, sondern es tut eigentlich die 
Platanenallec zwischen Ahornallee und Soorstratze. Kirchengemeinde der Stadt einen Gefallen. Die Sache 
—  Drucksache 156. • ist so gekommen.
Ich sollte ursprünglich für die Aufstellung von 
(Die Versammlung beschließt mit großer Mehr­ Projekten zur Erbauung der Kirche auf dem Platz an 
heit nach dem Antrage des Magistrats: der Kuno-Fischer-Straße für die Kirchengemeinde als 
1. zu dem Abschluß des abgedruckten Vertrages Preisrichter fungieren. Als mir die Unterlagen ge­
mit dem Justizrat Chodziesner über die Ab­ geben wurden, erkannte ich, daß hier städtebaulich ein 
änderung des Fluchtlinienplanes für die Pla- ganz falscher Bauplatz für die Kirche wäre. Ich bin 
tanenallee zwischen Ahornallee und Soorstraße die Veranlassung gewesen, daß die Kirchengemeinde den 
und über die Abtretung des Straßenlandes Bau vertagt und abgewartet hat, bis ich ihr einen 
aus den Grundstücken 3lhornallee 36/37 vom anderen Bauplatz bieten konnte. Das gegenüber­
2. Juni 1914 (Nr. 1486 des Urkundenverzeich­ liegende Gelände ist aber nicht nur im städtebaulichen 
nisses) die Zustimmung zu erteilen: Interesse wünschenswerter, sondern auch besser für den
        
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