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Periodical volume 25. März 1914

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1914

130 Styling vom 25. M ärz 1914
Magistrat und Stadtverordnete, Ich glaube, es wird sich geziemen, daß ich 
Chorlottenburg. im Namen der Stadtverordnetenversammlung der
Die Kaiserin und Ich danken herzlich für die Schenkerin den allerwärmsten Tank für ihre Gabe 
freudige Anteilnahme der Bürgerschaft der Re­ hiermit ausspreche.
sidenzstadt Charlottenburg an der glücklichen 
Geburt unseres Enkels, des Erbprinzen von W ir gehen über zu Punkt 3:
Braunschweig-Lüneburg.
Wilhelm R. Vorlage betr. Wahl eines Vorsitzenden und eines 
stellvertretenden Vorfreuden nir das Gewerbegericht. 
Magistrat und Stadtverordnete, —  Drucksache 72.
z. H. Oberbürgermeister Dr. Schol-,
Charlotlenburg. Stadto. Otto- (zur Geschäftsführung): Meine 
Die Herzogin und ich danken dem Magistrat Herren! Ich schlage die Wiederwahl der ausscheiden­ 
und den Stadtverordneten der Residenzstadt den Herren vor.
Charlottenbur" für die uns anläßlich der <">* 
burt unseres Sohnes freundlichst ausgesproche­ (Es werden durch Zuruf wiedergewählt: Magistratsrat Dr. Landsberger als Vorsitzender 
nen Glückwünsche auf das herzlichste. des Gewerbegerichts,
Ernst August. Magistratsasstssor Dr. Stolze als Stellvertreter 
des Vorsitzenden des Gewerbegerichts.)
Meine Herren, w ir treten nunmehr in die Tages­
ordnung ein. Punkt 1: Vorsteher Dr. Frentzel: Punkt 4 der Tagesord­
Einführung von neugewählten Stadtverordneten. nung:
Oberbürgermeister Dr. Scholz: Meine verehrten Vorlage betr. Schulhelferinnen. — Drucksache 73.
Herren Leupold und Peesch! Sie sind durch das Ver- 
rrauen Ih re r Mitbürger von der I I I .  Wähleräötei- (Die Versammlung beschließt nach dem Antrage 
lung im 3. Wahlbezirk zu Stadtverordneten gewählt des Magistrats, wie folgt: 
worden. Die Versammlung hat Ihre  Wahl für gültig a) Dem Verein Jugendheim wird für die Ge­
erklärt, und es liegt m ir die angenehme Pflicht ob, Sie stellung von Schulhelferinnen in dem Rech­
in den Kreis Ihrer neuen Kollegen und in Ih r  Amt nungsjahre 1913 eine Entschädigung von 
einzuführen. Ich tue das mit dem herzlichen 2000 dH, bewilligt. Der Betrag ist aus laufen­
Wunsche der Verwaltung, daß Ih re  Tätigkeit eine den M itteln zu entnehmen, 
segensreiche sein und das Wohl der Stadt fördern d) Von den . Bestimmungen über die Tätigkeit 
helfen möge, an dem w ir alle gemeinschaftlich ar­ von Schulhelferinnen der Stadt Charlotten­
beiten. Ich bitte, mir durch Handschlag treue und burg" wird Kenntnis genommen.)
gewissenhafte Führung Ihres Amtes zu geloben.
Punkt 5 der Tagesordnung:
Vorsteher Dr. Frentzel: Meine sehr geehrten 
Herren! Gestatten Sie. daß ich Sie im Namen der Vorlage betr. Aufnahme der Schmutzwäsier des Bahn­
Stadtverordnetenversammlung nunmehr als M it­ hofs Grunewald in die Charlottenburger Kanalisa­
glieder eben dieser Versammlung herzlich willkommen tion — Drucksache 74.
heiße. W ir hoffen, an Ihnen guie Kameraden und 
ireuc und eifrige Mitarbeiter an dem Werke zu 
finden, um derentwillen w ir hier alle versammelt (Die Versammlung beschließt nach dem Antrage 
sind, und das nichts anderes und nichts Geringeres des Magistrats, wie folgt:
ist als die Förderung der Wohlfahrt der Einwohner­ Der abgedruckte, mit der Gemeinde Berlin- 
schaft der Stadt Charlottenburg in allen ihren Schich­ Grunewald vereinbarte Nachtragsvertrag betr. 
ten. Ich hoffe, daß Sie durch die Befriedigung bei die Aufnahme der Schmutzwäsier des Bahnhofs 
dieser Arbeit reichliche Entschädigung finden werden Grunewald und der Mietwohngebäude am 
für die Mühewaltung und die Opfer an Zeit, die Sie Kronprinzendamm, sowie der Tages- und 
zu bringen haben werden. Ich heiße Sie nochmals Schmutzwäsier von einigen zum Waschen von 
in unserem Kreise herzlich willkommen. Wagen benutzten und durch Betonierung be­
festigten Gleisen dieses Bahnhofes wird ge­
Wir kommen dann zu Punkt 2 der Tages­ nehmigt.)
ordnung:
Punkt 6 der Tagesordnung:
Vorlage betr. Annahme einer Schenkung. —  Druck­
sache 71. Vorlage betr. Verstärkung der Mittel für Schnee-
beseitigung. — Drucksache 75.
(Die Versammlung beschließt mit großer Mehr­
heit nach dem Antrage des Magistrats, wie folgt: (Die Versammlung beschließt nach dem Antrage 
a) Die der Stadtgemeinde gemachte Schenkung des Magistrats, wie folgt:
von 2000 cU  wird angenommen. Zur Verstärkung der Etatsnummer Orb. 
b) Der Magistrat wird ermächtigt, die Königliche Kapitel IX  Abschnitt 2 Nr. 5 für 1913 —  
Genehmigung zur Annahme der Schenkung Außerordentliche Schneebeseitigung —  werden 
nachzusuchen.) 30 000 dH aus laufenden Mitteln bewilligt.)
        
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