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Periodical volume 17. Dezember 1913

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1913

Sitzung vom 17. Dezember 1913 461
m it einem  gewissen Recht —  von  der Aufsichtsbehörde Ausdrücklich h a t der Kollege B o llm an n  den A usdruck 
v e rn e in t w erden kann. J e d e n fa lls  w aren  die U m ­ so gebraucht: m it einer gewissen B erechtigung, und 
stände noch g ü n s t i g e r ,  ehe die direkte B ah n v er­ er h a t sich d an n  in  längeren  A u sfüh run gen  ergangen 
b in du ng  geschaffen w ar. I c h  mache d a ra u f  au f­ des I n h a l t s ,  daß der S ta h n sd o rfe r  F riedhof in  ge­
merksam, daß  seit 1. J u l i  d. I .  diese v e rh ä ltn ism äß ig  wisser Weise eben an  die S te lle  eines G em eindefried ­
gute B ah n v erb in d u n g  nach S ta h n s d o r f  existiert und  hofs tre ten  kann. I c h  sollte doch m einen , w ir  haben 
daß  sich die V orzüge des K o m m unalfriedho fs b is  zu nicht den m indesten A n la ß , deswegen, w eil sich die 
einem  gewissen G rad e  auch au f den S ta h n sd o rfe r  R eg ie run g  hartnäckig au f diesen S ta n d p u n k t stellt, 
F r ie d h o f ü bertrag en  lassen. I n  S ta h n s d o r f  g ib t es n u n  schließlich zu sagen: „ N a , jetzt sehen w ir  doch 
beispielsweise k e i n  Klassenwesen; auf allen anderen ein , d aß  die R eg ierung  klüger gewesen ist a ls  w ir, 
F riedh öfen  dagegen B eerd igungen  erster, zw eiter daß  w ir  doch eigentlich Unrecht gehabt haben, einen 
und  d r i t te r  Klasse; in  S ta h n s d o r f  n u r  e i n e  Klasse. G em eindefriedhof zu  verlangen , wo w ir den S ta h n s ­
E in  w eiterer V orzug  von S ta h n s d o r f  ist außerdem  dorfer F ried h o f so ne tt und  schön a ls  G cm eindefried- 
—  m eine H erren , ich w ill absolut keine Lobrede fü r hof benutzen können!" E s  b le ib t doch vor allen  
S ta h n s d o r f  ha lten , D in gen  bestehen, d aß  der S ta h n s d o rfe r  F ried h o f ein 
kirchlicher F rie d h o f ist und  daß  die A rt des G em einde­
(Z u ru f :  D a s  h ö rt sich aber so a n !) friedhofs, die der Kollege B o llm an n  d a rin  erblicken w ill, doch n u r  d a r in  besteht, daß  Gem eindeleichen d o rt 
daß die G räber nicht eng zusammengepfercht liegen g e d u l d e t  w erden. A ußerdem  b leib t bestehen, daß  
und die W ege jetzt b reit und schön angelegt sind. der S ta h n s d o rfe r  F riedh o f, ganz gleichgültig, ob a ls  
I n  den beteiligten K irchenvertretungen h a t m an G em eindefriedhof oder a ls  kirchlicher F ried h o f, über­
sich tatsächlich im  wesentlichen m it der S ta h n s ­ h au p t nicht fü r C h arlo tten b u rg  geeignet ist. D en n  
d o rfe r F riedh o fan lag e  ausgesöhnt. J e d e n fa lls  können ob n u n  die S te lle n  d o rt e tw as m ehr oder e tw as 
die w eiteren  V erh an d lun gen  des M a g is tra ts , infolge w eniger kosten, so b leib t die große E n tfe rn u n g  bestehen 
der jetzt im  allgem einen günstigeren  B eu rte ilu n g  der und  die p u re  Unmöglichkeit e in er p ie tä tvo llen  
do rtigen  V erhältnisse, an  m aßgebender S te lle  noch G räberpflege bei einem  F ried h o f, der in  solcher E n t­
m ehr erschwert w erden. D ie  G ebühren  in  S t a h n s ­ fernung  lieg t. A ber davon  ganz abgesehen kann 
d orf sind auch erheblich geringer a ls  au f den hiesigen durch die A u sfü h ru n g en  des H e rrn  S ta d tv e ro rd n e te n  
F rie d h ö fe n ; auch w erden k e i n e  Unterschiede in  B o llm an  doch gar nichts davon  abgenom m en w erden, 
bezug au f die Konfession gemacht. B eispielsw eise daß der S ta h n s d o r fe r  F rie d h o f ein  kirchlicher ist. 
kostet eine W ahlstelle in  S ta h n sd o rf  einschließlich W ir  aber w ollen  und  brauchen einen G em einde­
T ra n s p o r t  und  säm tlicher G ebühren  60  dü\ eine so­ friedhof.
g enannte  R eihengrabstelle sogar n u r  20  
    
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