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Periodical volume 17. Dezember 1913

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1913

440 Sitzung vom 17.. Dezember 1913 W ir treten in die Tagesordnung ein und kom­ Punkt 7: men zu Punkt 2: Bericht des Ausschusses über die Vorlage betr. Neu­ Borlage betr. Verstärkung der Etatsnummer Orb. bau der Sophie-Charlottenschule nebst Frauenschule. Slop. I I B— 1—2 für 1913. — Drucksache 323. — Drucksachen 214, 328. (Die Versammlung beschließt nach dem Antrage Berichterstatter Stadtv. Wenzke: Meine des Magistrats, wie folgt: Herren! Der Ausschuß hat sich eingehend mit der Frage der Direktorwohnung beschäftigt. Die Ma­ Zur Erhöhung der Etatsnummer Ord. gistratsvorlage sieht vor im ersten Obergeschoß sechs Kapitel I I B— 1— 2 für 1913 -— Zum Aus­ Zimmer, im Dachgeschoß zwei Zimmer. Es bleibt gleiche von Besoldungsunterschieden gegenüber jedoch dabei zu erwähnen, daß außer diesen zwei den Etatsansätzen — werden 1750 dl aus Zimmern im Mansardengeschoß noch zwei Zimmer dem Dispositionsfonds bewilligt.) vorhanden sind, die jedoch nur zugängig sind durch die Treppe, die in der Direktorwohnung liegt, m it­ Punkt 3 der Tagesordnung: hin also für andere Zwecke nicht benutzt werden können. Eine Aufklärung, wie sich der Magistrat die Vorlage betr. Verstärkung der Etatsnummer Ord. Verwendung dieser Zimmer gedacht hat, ist nicht .Kap. IV —3—20 für 1913. — Drucksache 324. erfolgt und wird auch wohl nicht erfolgen können, da schließlich diese Räume doch nur zur Benutzung des (Die Versammlung beschließt nach dem Antrage Direktors zur Verfügung stehen können. des Magistrats, wie folgt: Im Ausschuß wurde besonders hervorgehoben, Die Etatsnummer Ord. Kapitel IV —3— 20 daß die sechs unten liegenden Räume außerordent­ für 1913 — Reinigung der Schulräume — lich groß sind, daß sie eine Durchschnittsfläche von wird um 800 dl aus dem Dispositionsfonds 30 bis 35 q m haben, also weit über das normale verstärkt. Maß hinausgehen, daß ferner die beiden Zimmer im Dachgeschoß recht gut sind und durchaus als vollwertig P unk t.4: betrachtet werden können. Daher wurde im Ausschuß beschlossen, das eine Zimmer im ersten Stock, das Vorlage betr. Mitgliedsbeitrag für den Preußischen jetzt mit Salon bezeichnet ist, fortzunehmen und dieses Städtctag. — Drucksache 325. Zimmer als Arbeitszimmer des Direktors auszu­ statten, um dadurch die eine Klasse, die jetzt neben der (Die Versammlung beschließt nach dem Antrage Turnhalle liegt, zu gewinnen. Es wurde verschie­ des Magistrats, wie folgt: dentlich betont, daß w ir ernstlich darauf bedacht sein Die Etatsnummer Ordinarium Kapitel X IV müßen, endlich mal mit dem System der fliegenden Abschnitt 14 Nr. 4, D 2 für 1913 (Mitglieds­ Klassen aufzuhören und lieber Reserveklassen zu beitrag für den Preußischen Städtetag) wird schaffen statt außergewöhnlich luxuriöse Wohnungen aus dem Dispositionsfonds um 925 dl ver­ des Direktors. stärkt.) Ich bitte Sie, den Antrag des Ausschusses an­ zunehmen. Punkt 5: Stadtschulrat Dr. Neufett: Meine Herren! Der Vorlage betr. Erhöhung des Zinsfußes für Spar­ Magistrat hat nichts gegen die Größe der Räume einlagen bei der Sparkasse. — Drucksache 326. einzuwenden. Die Räume sind hübsch groß, die Lage ist vorzüglich und infolgedessen der Wert sehr (Die Versammlung beschließt mit großer Mehr­ hoch. Wenn sich der Magistrat trotzdem auf den heit nach dem Antrage des Magistrats, wie folgt: Standpunkt gestellt hat, der Direktorwohnung noch ein sechstes Zimmer im ersten Stock hinzuzufügen, Der Zinsfuß für Spareinlagen bei der so liegt das eben daran, daß die beiden Mansarden- städtischen Sparkasse wird gemäß § 20 Ziffer 2 stuben oben doch nur eine beschränkte Verwendbar­ der Sparkassensatzung vom 1. Januar 1914 ab keit besitzen. Sie sind zwar geräumig, aber sie sind von 3 auf dV2 % erhöht.) doch nur als Schlaf- oder Fremdenzimmer zu be­ nutzen. Punkt 6: Wenn w ir einem unserer höchsten Beamten eine Dienstwohnung zur Verfügung stellen, so wollen w ir Vorlage betr. Ausführung von Ttraßenunterhal- sie natürlich so einrichten, daß er sich darin unter tungsarbeiten zur Verminderung der Arbeitslosigkeit. normalen Verhältnissen wohl fühlt und daß alle — Drucksache 327. Räume, die ein Direktor billigeriveife erwarten kann, vorhanden sind. W ir müssen darauf Rücksicht neh­ (Die Versammlung beschließt nach dem Antrage men, daß der Direktor einer höheren Schule heran­ des Magistrats, lvie folgt: wachsende Töchter und Söhne haben kann, wie es bei Herrn Direktor Dr. Wehrmann tatsächlich der Fall Die Etatsnummer 7 des Ordinariums Ka­ ist. Es wird daher wünschenswert sein, daß sich ne­ pitel X IV Abschnitt 5 „Ersatz an Arbeits­ ben dem Schlafzimmer der Eltern auch ein Schlaf­ löhnen an andere Verwaltungszweige bei Ver­ zimmer für die Söhne und ein solches für die Töch­ wendung minderwertiger Arbeitskräfte einschl. ter befindet. Es sind also in demselben Stockwerk Notstandsarbeiten" wird um 39 000 dl aus im ganzen drei Schlafzimmer nötig. Da diese Zim­ dem Dispositionsfonds verstärkt.) mer im zweiten Stock wohl nicht untergebracht wer-
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