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Periodical volume 3. Dezember 1913

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1913

Sitzung vom 3. Dezember 1913 405 I n h a l t genom m en, denn er Hai dem A rtikelschreiber fü r d e m w ir erachten es auch fü r eine P flich t der vorge­ die lieb en sw ü rd ige U ebersenbung des A rtike ls gedankt. setzten B ehörde, w enn solche Z w eifel g eäu ß e rt w erden , diese Z w eife l au fzuk lären . W ir haben auch sofort, a ls (H eiterkeit.) u n s m itg e te ilt w urde, d aß u n te r den P r iv a td ie n s t­ angestellten un d A rb e ite rn rechtliche Z w eife l ü b er die I n anderen S te l le n unserer V e rw a ltu n g ist aber doch, T rag w e ite unserer B estim m u ng en bestehen, V e ra n ­ w ie es scheint, eine andere A uffassung v o rh an d en ge­ lassung genom m en, diese Z w eifel aufzuk lären. E s ist w esen; d enn der V erfasser dieses A rtike ls h a t sich ver­ bere its eine V erfüg u n g ergangen, welche die B estim ­ a n la ß t gesehen, a n die D e p u ta tio n des E le k tr iz i tä ts ­ m un g , d ie H e rr S ta d tv . M e y e r v o rh in vorgelesen h a t, w erkes eine E in g ab e zu m achen — sie ist vom 29 . e rlä u te r t, d ah in näm lich, d aß der vorschußweise gezahlte O ktober d a tie r t — , deren B e g in n fo lgenderm aßen L o h n oder die vorschußweise gezahlte V erg ü tu n g erst ta u te t : zu ers ta tten ist, nachdem der zum Schadenersatz V e r­ V o n H e rrn D ire k to r M a rg g ra ff w urde m ir pflichtete Z a h lu n g geleistet h a t. F e rn e r ist gesagt w o r­ in der heu tigen U n te rred u n g m itg e te ilt, daß den, d aß , w enn von dem Schadenersatzpflichtigen a u f m eine V eröffentlichung vom 8 . A ugust 19 13 in dem W ege der Z w angsvollstreckung Z a h lu n g nicht zu der „ N eu en Z e it" a n m aßgebender S te l le M iß ­ e rlangen ist, d a n n von der E rs ta ttu n g der Vorschüsse fa llen erregt habe und daß sie a ls eine H in ­ abgesehen w ird . F e rn e r ist deklariert, daß „die K osten au sg ab e in te rn e r A ngelegenheiten betrachtet e ines au f V erlan g en der S ta d tg em e in d e angestreng ten werde. E s w urde m ir gesagt, daß ich hierdurch P rozesses — un d n u r e ines solchen P rozesses — , fa lls fü r die Z u k u n ft g e w a r n t sei un d d aß m ir sie von dem P ro zeß g eg n er nicht zu zahlen oder nicht a ls A ngestellten v e r b o t e n sei, mich h in fo rt e inziehbar sind, von der S ta d tg em e in d e getragen w er­ in ähnlicher W eise der P resse zu bedienen. Ic h den ." D iese E rk lä ru n g ist sofort, a ls der Z w eifel a u f­ mache h ie rm it von der E r la u b n is m ein es D irek ­ tauchte, dem betreffenden F rag este lle r m ündlich von to rs , H e rrn M a rg g ra ff , G ebrauch, mich zu V o r­ derjen igen I n s ta n z , m it der verhandelt ist, näm lich stehendem ä u ß e rn zu dü rfen , nachdem m ir dieses vo n H e rrn B u re a u d ire k to r W in te r , gegeben w ord en ; a ls ohne G efah r fü r die S ich e rh e it m ein er S t e l ­ denn er h a t unzw eifelhaft klargestellt, daß der N ach­ lu n g zugestanden w orden ist. tra g lediglich e i n e B ed eu tu n g h a t, die näm lich, daß M e in e H erren , ich habe auch h ie r na tü rlich nicht d a s nicht ein D r i t te r au f K osten der S ta d tg em e in d e sich R echt, die Tatsachen, die in dem E in g a n g dieses S c h re i­ Bereichere. F o lg e n d e r F a l l ist vorgekom m en, der die b e n s angegeben sind, a ls erwiesen zu betrachten, und S i tu a t io n klären w ird . deshalb ist unsere A nfrag e zu 3 w iederum vorsichtig g efaß t, ob es z u t r e f f e n d ist, nicht, ob es dem E s ist ein A ngestellter au f der S tr a ß e n b a h n ver­ M a g is tra t b e k a n n t ist. W ü r d e e s a b e r z u ­ letzt w orden . E r h a t d ie S traßenbahngesellschaft wegen t r e f f e n d s e i n , d a n n w ü r d e i n d i e s e r seines U n fa lls in A nspruch genom m en, u n d in diesem M i t t e i l u n g , d i e d e m V e r f a s s e r d e s A r ­ Prozesse h a t die S traßenbahngesellschaft den E in w a n d t i k e l s g e m a c h t w o r d e n i s t , m e i n e r A n ­ erhoben: der A ngestellte habe ja g a r keinen S chaden s i c h t n a c h e i n e s t a r k e , j a , i ch m ö c h t e m i t e rlitten , die S t a d t C h a rlo tte n b u rg zahle ihm den L o h n v o l l e r U e b e r l e g u n g s a g e n , e i n e u n e r ­ fü r 26 W ochen, also brauche d ie S tra ß e n b a h n g e se ll­ t r ä g l i c h e V e r k ü r z u n g s e i n e r B ü r g e r ­ schaft n ich ts zu zahlen . D a der A ngestellte einen recht­ r e c h t e l i e g e n . lichen Anspruch a u f den L o h n h a tte , w a r der E in w a n d begründet. U m n u n in Z u k u n ft dem en tgegenzu tre ten (S e h r rich tig !) un d solche d ritte n V erpflichteten nicht zu bereichern, ist d ie in R ede stehende B estim m u n g aufgenom m en w o r­ Ic h glaube, d a s kann u n te r keinen U m ständen vom den. E s h a n d e lt sich also h ier nicht d ä m m , irgendw ie M a g is tra t gebillig t w erden. die R echtslage des A ngeste llten o d er A rb e ite rs auch n u r Ic h freue mich, daß der M a g is tra t die gestern ein­ in einem P u n k te zu verschlechtern, ih m seine Rechte zu gegangene A nfrag e schon heute zu b ean tw o rten sich en t­ verkürzen, sondern n u r d a ru m , zu v erh ind ern , daß e tw a schlossen h a t, u n d ich nehm e an , d aß seine A n tw o rt ein D r i t te r sich a u f K osten der S ta d tg em e in d e be­ zeigen w ird , daß scharfmacherische T endenzen in unserer reichert. V e rw a ltu n g nicht geduldet w erden und die B eam ten , P r iv a ta n g e s te llte n un d A rb e ite r sicher sein dü rfen , daß W en n S ie diesen G esichtspunkt festhalten - und ih re staa tsbürgerlichen Rechte nicht geschmälert u n d ge­ dieser G esichtspunkt ist ausdrücklich dem betreffenden m in d e rt w erden. F rag este lle r vom B u re a u d ire k to r klargelegt w orden — , d a n n ergeben sich alle an d e ren K onsequenzen von selbst. (B ra v o ! ) S chw ierigkeiten kann lediglich der F a l l bereiten , daß ' sich ein A ngestellter selbst bei e iner U nfa llv ers ich erun g ^ B ü rg erm eister Dr. M a ie r : M e in e H erren ! Ic h gesellschaft versichert un d sich verpflichtet h a t, fü r m öchte m it dem A ppell des H e rrn S ta d tv . M ey er be­ den F a l l d e r Z a h lu n g e in es T agegeldes seine A nsprüche g in n e n un d m u ß m ein B e d a u e rn ausdrücken, daß es gegen den B eschädiget a n die Gesellschaft abzu tre ten . erst e iner besonderen V ersicherung d es M a g is tra ts be­ N u n , m eine H erren , in solchem F a lle w erden w ir d a rf , d aß ihm jede scharfmacherische Absicht durchaus na tü rlich nicht die A b tre tu n g der A nsprüche gegenüber feh lt. Ic h glaube, w ir haben durch unsere A m tsfü h ­ dem B esch äd ig n verlangen , sondern w erden irgendeine ru n g bewiesen, d aß w ir den B eam ten und den A rb e i­ andere zweckmäßige M a ß re g e l zum Schutz der s tä d ti­ te rn ih re gesetzlichen Rechte in keiner W eise zu ^ver- schen In te re s se n ergreifen, wahrscheinlich die, d aß w ir fiim m e m beabsichtigen. Auch im vorliegenden F a lle sagen: w illst du deinen A nspruch gegen den Beschädi­ lieg t d ie S ache ebenso. Ic h w ill mich z u r B e a n tw o r­ g n nicht ab tre ten a n die S ta d t , sondern a n die U n fa ll­ tu n g der I n te rp e l la t io n w enden und zunächst den versicherungsgesellschaft, d a n n m u ß t du deinen A n ­ P u n k t 1 der A nfrag e e rö rte rn . spruch gegen die Gesellschaft a n u n s ab tre ten , d a m it du W ir h a lten es nicht n u r fü r ein Recht der A ngestell­ dich in H öhe desjen igen B e tra g e s , den die Gesellschaft te n , A ufk lä ru ng zu v erlan gen über Z w eifel, die in V e r­ ih re rse its e rs ta tte t bekom m t, u n s gegenüber nicht etw a füg u ng en der vorgesetzten B ehörde en th a lten sind, son- dadurch bereicherst, daß du v o n u n s den L o h n oder d a s
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