Path:
Periodical volume 10. September 1913

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1913

Sitzung vom 10. September 1913 323
d abe i g epfleg t h a t  u n d  nach dem  d a n n  e rfo lg ten  T o d e  a lle rd in g s  e inen  ähnlichen Vorschlag, w enn  auch a u s  
d e r  M u t te r  in  den  w e ite ren  zehn J a h r e n  dem  V a te r  einem  anderen  G ru n d e , fü r  den nächsten P u n k t  der 
d ie  W irtschaft fü h r t , w ü rd e  sie n ich t d e r  W o h lta te n  T a g e so rd n u n g  erlauben , möchte aber doch b itten , davon  
te ilh a f tig  w erden , d a  nicht d ie V orsch rift der V o r la g e  A bstand  zu nehm en , h ier diesen Vorschlag zu  m achen, 
u n te r  2 c  e rfü llt  ist, d ie  d ie  W irtsc h a fts fü h ru n g  „w ä h ­ der e tw as ungew öhnlich ist, zu m a l auch die W ünsche der 
re n d  d es  W itw e rs ta n d e s  d es B e d ie n s te te n "  v e rla n g t. H e rren  in  leichtester W eise befried igt w erden können.
E s  m ü ß te  w oh l, d a  noch v iele  d e ra r tig e  F ä l le  m ö g ­
lich sind, eine a llg em ein ere  F a ssu n g , d ie den  S i n n  d er Stadtv. Dr. Genzmer: E s  scheint doch, d aß  H e rr  
S a ch e  tr i f f t ,  g ew äh lt w erden . K ollege W öllm er dem  G edanken nicht ganz abhold ist, 
W a s  u n te r  N u m m e r 5 gesagt ist, d aß  d ie B i l ­ dem  ich A usdruck gegeben habe. N a tü rlich  können die 
d u n g  b eso nd erer E ta tsn u m m -e rn  n ich t erforderlich  H erren  h in fah ren , jeder S ta d tv e ro rd n e te  kann  h in ­
sei, is t gew iß  r ic h tig ; doch w äre  es w ünschensw ert, fa h ren  u n d  zu hö ren . A b e r es ist e in  a n d e re s , ob e r 
d a ß  diese F ä l le  ex tra  g e fü h rt w erd en , d a m it , fa lls  a ls  le g itim ie rte r  A bgeordneter der S ta d tv e ro rd n e te n ­
d ie  S ta d tv e ro rd n e te n v e rsa m m lu n g  e ine  A ufste llu n g  v ersam m lung  h inkom m t oder a ls  P r iv a tm a n n , der zu ­
d e r vorgekom m enen  F ä lle  w ünscht, ih r  so fo rt a n  H a n d  fä llig  S ta d tv e ro rd n e te r  ist. D ie  H erren  sind vielleicht 
d es  M a te r i a l s  A ufschluß gegeben w erd en  kann . zufrieden  d a m it, w enn  sie I h n e n  keine D iä te n  a u s ­
A u s  a llen  diesen G rü n d e n  schließe ich mich dem  w erfen. Ic h  möchte S ie  aber doch b itte n , es den ge­
V o rre d n e r a n  un d  b itte , d ie  V orlage  einem  A usschuß n a n n te n  H e rren  freizustellen, sich von  der S ta d t  ein  
v o n  11 M itg l ie d e rn  zu  überw eisen . D e p u tie r te n m a n d a t ausste llen  zu lassen, d a m it sie au f 
G ru n d  e ines solchen d o rt a u ftre ten  können, w enn  sie 
Bürgermeister Dr. Maier: M e in e  H e rre n !  M i t  es w ollen . I c h  w eiß  von  dem  einen der H erren , daß  
Rücksicht d a ra u f , d a ß  e in  A usschuß  gewünscht w ird , er g ro ß es In te re sse  d a ra n  h a t, d ies zu tu n .
versage ich m ir ,  a u f  d ie  e in ze ln en  A n re g u n g e n  e in ­
zugehen . I c h  w erde im  Ausschusse G e leg en he it haben , Stadtv. Dr. Borchardt: Z u n ächst möchte ich den  
d ie  verschiedenen B edenken  zu  e rö r te rn . H e rrn  V o rred n e r fragen , ob sein A n tra g  so aufzufassen 
w ar, daß  die der V ersam m lu n g  angehörenden  A bge­
(D ie  V e rsa m m lu n g  beschließt d ie Ü b e rw e is u n g  o rd n e ten  des P ro v in z ia lla n d ta g e s  gem ein t sind.
d e r V o r la g e  a n  e inen  A usschuß  un d  w ä h lt zu  A u s ­
schußm itg liedern  die S ta d tv e ro rd n e te n  B a u m a n n , ( S ta d tv .  Dr. G e n  z m  e r : D ie  in  der P ro v in z  ge­
Dr. B o rc h a rd t, Dr. D a m m , E rd m a n n s d ö rfs e r , Dr. F r ie d -  w äh lten  L an d tag sab g eo rd n e ten !)
laen d e r, N e u m a n n , Dr. P e r l ,  Dr. R o th h o lz , S cheel, 
Dr. S ta d th a g e n  u n d  Z a n d e r .) —  Ic h  h a tte  d a s  m iß v erstan d en , es schien m ir , a ls  ob bloß  von  der P ro v in z  die R ede  w a r. —  D a n n  aber fiel 
Vorsteher Dr. Frentzel: W ir  kom m en zu P u n k t  8 m ir  au f, d aß  H e rr  K ollege G enzm er von H in te rg e ­
d e r  T a g e s o rd n u n g : danken in  bezug au f diesen S tä d te ta g  sprach, un d  diese B em erk u n g  g ib t m ir  doch A n la ß , ohne w e ite re s  jetzt 
Vorlage betr. den 36. Brandenburgischen Städtetag. schon anzukündigen , daß  m eine F re u n d e  e iner B e­
—  Drucksache 2 2 5 . schickung dieses S tä d te ta g e s  lediglich a u s  dem  G ru n d e  nicht w idersprochen haben, w eil der M a g is tra t  b e re its  
beschlossen h a tte , m ehrere D eleg ierte  vom  M a g is tra t  ab­
S ta d tv .  W ö llm e n  M e in e  H e rre n !  D e r  M a g i ­
s tr a t  h a t  beschlossen, den  B ran d en b u rg isch en  S tä d t e ­ zusenden, daß  m eine F re u n d e  aber fest entschlossen 
ta g  m it  d re i M itg l ie d e rn  zu  beschicken. I c h  m öchte m ir  sind, spätestens bei der E ta tsb e ra tu n g , wo auch die 
erlauben^  den  V orschlag  zu  m achen, d a ß  d ie  S t a d t ­ B e iträ g e  fü r  diesen S tä d te ta g  in  A usgabe  gesetzt w er­den, den  A n tra g  zu  stellen, d aß  die S t a d t  C h a rlo tte n ­
v e ro rd n e te n v e rsam m lu n g  eb en fa lls  d re i M itg l ie d e r  b u rg  a u s  diesem S tä d te ta g  ausscheidet. I n  K onse­
en tsendet, u n d  z w a r e rlau b e  ich m ir  vorzuschlagen  d ie quenz der A nsicht, die u n s  dazu  fü h rt, h a lten  m eine 
S ta d tv e ro rd n e te n  E rd m a n n s d ö r fs e r , S c h a rn b e rg  u n d  F re u n d e  es f ü r  d u rch au s  überflü ssig , den  bevorstehen­
Z a n d e r . den S tä d te ta g  m ehr a ls  irgendw ie no tw en d ig  des D e ­
ko rum s w egen zu  beschicken. D esw egen  sind m eine 
Stadtv. Dr. Genzmer: M e in e  H erren ! Ic h
m öchte vorschlagen bei der g ro ß en  W ichtigkeit v ieler F re u n d e  fü r  den A n tra g  G e n z m e r nicht zu  haben .
P u n k te  der T a g e so rd n u n g  dieses S tä d te ta g e s , auch Bürgermeister Dr. Maier: M e in e  H erren ! I c h  
w enn  a lle rh an d  H intergedanken  in  bezug au f diesen m u ß  es lebhaft bedauern , d aß  a u s  A n la ß  dieses A n ­
p ro v in z ie llen  S tä d te ta g  bestehen sollten, d iesm a l tra g e s  eine so p rin z ip ie lle  u n d  wichtige F ra g e  w ie die, 
a u ß e r  den d rei H erren , d ie a u s  der S ta d tv e ro rd n e te n ­ die der H e rr  S ta d tv e ro rd n e te  Dr. B o rch ard t in  die D e ­
v ersam m lung  zu  w äh len  sind, noch die d rei A bgeord­
n eten  zu delegieren, die in  der P ro v in z  B ran d e n b u rg  b a tte  gew orfen  h a t, ü b e rh a u p t z u r  E rö r te ru n g  geste llt w ird .
gew ählt sind; d a s  sind die H erren  O tto , Dr. L ie p m a n n  
u nd  Hirsch. E s  h a t tatsächlich fü r  u n s  e in  g ro ß es (S e h r  rich tig !)
In te re sse , w enn  sie diese T a g e so rd n u n g  m it  erledigen 
helfen. I c h  stelle d a s  z u r  E rw ä g u n g ; m a n  kann es ja  Ic h  möchte doch b itten , d aß  w ir diese F ra g e  nicht w eiter 
eventuell tu n , ohne diesen d rei A bgeordneten  D iä te n  e rö rte rn , sie bedarf der ernstesten E rw ä g u n g . I c h  fü r  
zu  geben, fa lls  die G e ld er dazu  zu knapp sind. m eine P e rso n  möchte noch b itten , a u s  dieser E rk lä ru n g  
des H e rrn  S ta d tv .  Dr. B o rch ard t nach a u ß e n  h in  keiner­
Stadtv. Wöllmer: M e in e  H erren ! I c h  w eiß  lei K onsequenz zu  ziehen, w eil w ir  nicht wissen, w ie die 
n icht, ob es angebrach t ist, in  d ieser W eise zu  v e rfah re n . Beschlußfassung d efin itiv  a u sfa lle n  w ird .
W en n  die H erren  ein  so g ro ß es In te re s se  d a ra n  haben, 
a n  den  B e ra tu n g e n  des B randenburgischen  S tä d te ta g s  Vorsteher Dr. Frentzel: D a s  W o r t  w ird  nicht 
te ilzunehm en, so w ird  es fü r  sie ja  eine K lein igkeit w e ite r  v e r la n g t:  ich schließe d ie D e b a tte . E s  ist also 
sein, nach S p a n d a u  h inü b erzu fah ren . Ic h  w ollte  m ir v o n  H e r rn  K ollegen  G e n z m e r b e a n tra g t  w o rd en , die
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.