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Periodical volume 10. September 1913

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1913

313
AmMcher MerichL
Über die Verhandlungen 
der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung
in der. öffentlichen Sitzung vom 10. September 1913
nach stenographischer Aufnahme 
Herausgegeben vom M agistrat.
T a g e s o r d n u n g .  Seite Beginn der Sitzung 6 Uhr 12 Minuten.
Geschäftliche Mitteilungen . . 313, 321, 324. 336 
Mitteilungen betr. unvermutete Prüfung V orsteher Dr. Frentzel: Ich eröffne die Sitzung.
der städtischen Kassen am 16 J u l i  und
18. August 1 9 1 3 .........................................314 Als Vertreter des M agistrats sind abgeordnet 
M itteilung betr. E hrenpreise........................ 314 die Herren Stadtbauräte Bredtschneider, Seeling, 
M itteilung betr. Jahresabschluß für 1912 . 314 Kämmerer Scholtz, S tad tra t Dr. Gottstein, Stadr- 
M itteilung betr. Unterschlagung städtischer syndikus Sembritzki.
G e l d e r ..........................................................315
Vorlage betr. Uebertragung wohnungspolizei­ Als Beisitzer walten die Stadtverordneten Herren 
licher Befugnisse an die Stadtgemeinde . 320 Dr. Borchardt und Marzahn. Herr S tadtv. 
Vorlage betr. Vermittelungsgebühr für Erwerb Dr. Borchardt führt die Rednerliste.
von Grundstücken......................................... 321
Vorlage betr. Versorgung der Hinterbliebenen Entschuldigt sind die Stadtverordneten Herren 
unverheirateter städtischer Bediensteten . . 321 Dr. Bauer, Bollmann, Dr. Crüger, Dr. Frank, Gers- 
Vorlage betr. den 36. Brandenburgischcn dorff, Hirsch, Jmberg, Kaufmann, Dr. Landsberger, 
S t ä d t e t a g .................................................... 323 Protze, Stulz, Weise.
Vorlage betr. den 8. Preußischen Städtetag 324
Antrag der S tadtv. Ahrens und Gen. betr. Meine Herren! Ehe wir in unsere Tagesordnung 
Arbeitslosigkeit ..................................................324 eintreten, erlaube ich mir, S ie, zurückgekehrt von den 
Vorlage betr. Vertrag m it dem Kreise Ost­ Ferien, herzlichst zu begrüßen und zu hoffen, daß S ie  
havelland über Herstellung eines Graben­ sich erholt und eine reiche Fülle von Arbeitskraft mit­
durchlasses durch die Spandau-Potsdam er gebracht haben.
C haussee.......................................................... 336 Aber leider kehren nicht alle, die sich in den 
Vorlage betr. Einsprüche gegen die Richtigkeit letzten Junitagen in Erwartung einer erholungs­
der Wählerliste und Berichterstattung des reichen Ferienzeit freudig getrennt haben, hier wieder 
Ausschusses.....................................................336 zu unserer gemeinsamen Arbeit zurück.
(Die Versammlung erhebt sich.)
R e d n e r l is te . Seite „ I n  sein stygisches Boot reißet der Tod auch der 
B a u m a n n ...................................................................322 Jugend blühendes Leben"
Dr. B o rch a rd t  323, 331, 336
Dr. Frentzel 313, 314, 315, 320, 321, 323, und in diesen verflossenen Julitagen hat er aus 
324, 335, 336 unserer M itte der Jüngsten einen von uns fort­
G e b e r t ........................................................................317 genommen. Am 6. J u li  ist der Kollege Zietsch einer 
Dr. G e n z m e r  315, 319, 323 seltenen und sehr gefährlichen Krankheit plötzlich und 
Dr. G o t ts te in .............................................................321 unerwartet erlegen.
Dr. H u b a ts c h ............................................................ 326 M eine H erren , ich glaube, ich habe nicht nö tig , 
Dr. Liepmann    318, 320 I h n e n  die E inzelheiten  des kom m unalen W irkens des 
Dr. M aier . 314, 316, 318, 320, 323, 324, 330 V erstorbenen zu schildern. Ic h  glaube, n u r  die 
M e y e r   327, 335, 336 N ennung  des N am en s genügt, um  bei I h n e n  allen 
O t t o  316, 320 d a s  scharf um risiene B ild  einer charaktervollen und 
P a n s c h o w .................................................................. 320 m arkanten  Persönlichkeit hervorzurufen , e iner P e r ­
R i c h t e r   324, 335 sönlichkeit, die so stark au f alle, d ie  m it ih r  zusam m en­
Dr. Stadthagen . . . 314, 321, 326, 334, 335 kamen, wirkte, daß w ohl keiner, der in  dieser Lage 
W ö l l m e r   323, 324, 334 w ar, sie je vergessen w ird. Ich  glaube, die N ennung 
des N am ens genügt, um  in  I h r e r  S ee le  das B ild  
eines M a n n e s  lebendig werden zu lasten, der von der
        
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