Path:
Periodical volume 25. Juni 1913

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1913

Sitzung vom ! 5. J u n i 1913 311
7. Die Durchführung der Reorganisation des Festsetzung der Sitzungstage für das I I .  Halbjahr 1913.
kaufmännischen Fortbildungsschulwesens bleibt 
einem besonderen Gemeindebeschluß vorbe­ (Vorgeschlagen werden:
halten.) 10., 24. September; 1., 15., 29. Oktober;
Vorsteher Dr. Fjrentzel: Punkt 14: 12. November; 3., 17. Dezember.)
Stadtu. Stück: M it Rücksicht auf den Umzugs­
Anfrage der Stabtu. Zietsch und Gen. betr. Revision termin am 1. Oktober, wo vielleicht einige der Herren 
des Normalbesoldungsetats. —  Drucksache 204. Kollegen verhindert sind, an der Sitzung teil­
zunehmen, wünschen meine Freunde die Festsetzung 
Die Anfrage lautet: des ersten Sitzungstages im Oktober auf den 8. Ok­
Besteht beim Magistrat die Absicht, im tober und bitten Sie, unserem Antrage zuzustimmen.
Laufe der nächsten Zeit eine Revision des 
Normalbesoldungsetats vorzunehmen? Vorsteher Dr. Frentzel: Ich möchte dazu be­
Im  Falle diese Frage bejaht wird, ersuchen merken, daß ich den 1. Oktober hier eingesetzt habe 
w ir den Magistrat um Auskunft darüber, in in Rücksicht auf die wahrscheinlich in der ersten Ok­
welchem Umfang die Revision geplant ist und toberwoche erfolgende Einführung des neuen Ober­
wann eine dementsprechende Vorlage an die bürgermeisters. Ob das gerade am 1. Oktober sein 
Stadtverordnetenversammlung in Aussicht ge­ wird oder sein kann, weiß ich nicht. Es ist also sehr 
stellt werden kann? leicht möglich, daß die Umstände, die mich veranlaßt 
haben, diesen Extrasitzungstag einzuschieben, mich 
dazu nötigen werden, diesen Termin zu verschieben. 
Anfragesteller Stadtu. Scharnberg: Meine Ich werde mich jedenfalls bemühen, dem Wunsch der 
Herren! Nach den Mitteilungen, die uns vom Ma­ Herren, am 1. Oktober keine Sitzung zu halten, 
gistrat geworden sind, können w ir uns heute die Be­ Rechnung zu tragen. Wenn Sie aber heute be­
gründung und Besprechung unserer Anfrage schenken. schließen, die Sitzung auf den 8. Oktober zu verlegen, 
W ir geben uns vielmehr der Erwartung hin, daß der so habe ich dagegen nichts einzuwenden.
Magistrat uns in diesem Jahre eine solche Vorlage 
machen wird, die zur Revision des Normalbesoldungs­ (Zustimmung.)
etats führt, damit w ir uns eine weitere Verfolgung 
in dieser Angelegenheit versagen können. Im  übrigen 
möchte ich bemerken, daß die Charlottenburger „Neue Also ich fasse das als Antrag auf, statt des 1. den8. Oktober zu setzen, und schließe mich diesem Antrage 
Zeit" falsch unterrichtet war: w ir haben uns schon an. Wenn weiter kein Widerspruch erfolgt, nehme ich 
seit dem Frühjahr m it der Frage beschäftigt, eine an, daß Sie die Termine der übrigen Sitzungstage 
Interpellation betreffs Umänderung des Normal­ genehmigen.
besoldungsetats an den Magistrat zu richten. Ich Gegen die Vorschläge des Wahlausschusses sind 
möchte hier bloß feststellen, daß es unzutreffend ist, Einwendungen nicht erhoben.
daß w ir aus Anlaß der Erhöhung des Oberbürger­ Damit ist die Tagesordnung der öffentlichen 
meistergehalts dazu gekommen sind, diese Anfrage an Sitzung erschöpft.
den Magistrat zu richten.
Ich schließe die öffentliche Sitzung.
Vorsteher Dr. Frentzel: W ir verlassen diesen
Punkt und kommen zu Punkt 15: (Schluß der Sitzung 7 Uhr 56 Minuten.)
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.