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Periodical volume 6. März 1913

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1913

Sitzung vom 6. März 1913 135
ze itg em äß  betrachten . I n  den S treifen  der I n t e r ­ U n te rh a ltu n g  m it  dem  D ezern en ten  der E isenbahn  
essenten ist bekannt gew orden , daß  in  neuerer Z e it behörde vers tän d ig t, w ie es möglich sein w ü rd e , v o r ­
d ie  A nsicht v e rtre ten  w ird , daß  der B a h n h o f frü h e r ze itig  d a s  S ta tio n s g e b ä u d e  um zubauen .
u m g eb au t w erden m ü ß te , d a ß  nicht erst 10 b is  
‘20 J a h r e  in s  L an d  gehen, sondern  daß  es nach Berichterstatter Stadtv. Jolenberg (S ch lu ß  
3 b is  4  J a h r e n  geschieht, u nd  w enn d ie  S t a d t  m it iv o r t) :  M e in e  H e rre n !  G egenüber den A u s fü h ru n ­
der E isenbahnbehörde  in  V e rb in d u n g  tr ä te , sich be­ gen  des H e rrn  .Kollegen Dr. B o rch a rd t möchte ich m ir  
m üh te , un d  e in  bißchen D a m p f d a h in te r  machte, eine kurze B em erkung  gesta tten .
w äre  es vielleicht möglich, d a s  zu rze it schon D ie  sehr vorsichtigen A eu ß e ru n g en  des jo t t r a  
z u  erreichen. W e n n  setzt von  der S t a d t  die U n te r ­ K äm m e re rs  lassen es erhoffen , d aß  im  nächsten J a h r e  
fü h ru n g  im  Z u g e  der M indscheidstraße a u sg e fü h rt doch w ohl noch e in  U b e rsch u ß  ü b er die eine M ill io n  
w ird , so fürchten w ir  a lle rd in g s , daß  es m it e in er h in a u s  v o rh an d en  sein w ird , u m  die P fla s tc ru n g s -  
U n te rfü h ru n g  im  Z u g e  d e r K aise r-F ried rich s traß e  a rb e iten  vorzunehm en , besonders w enn  m an  berück­
in  absehbarer Z e it  Essig gew orden  ist un d  ein U m ­ sichtigt, d aß  in  den letzten 10  J a h r e n  m it e iner e in ­
b a u  des B a h n h o fs  oder des E m p fan g sg eb äu d es  auch zigen A u sn ah m e  —  d a s  w a r d a s  J a h r  1908  —  
nicht m eh r in F ra g e  kom m en w ird . E s  scheint, d aß  Ü berschüsse e rz ie lt w o rden  sind, die eine M ill io n  w eit 
der M a g is tr a t, u m  die U n te rfü h ru n g  d e r W in d ­ überstiegen. I m  J a h r e  191 0  sind sogar über 
scheidstraße schleunigst in s  W erk zu setzen, n u n  g a r 2 M ill io n e n  an  Ueberschüssen e rz ie lt w orden .
n ich ts tu t ,  u m  den U m b au  d es B a h n h o fs  in  die H e rr  K ollege Dr. B o rch a rd t h a t n u n  entgegen 
W ege zu le iten . E s  w äre aber w ünschensw ert, daß  den sehr vorsichtigen A eu ß eru n g en  des H e rrn  K ä m ­
nach dieser R ich tung  h in  auch S c h r itte  u n te rn o m m en  m ere rs , der doch die M öglichkeit, Ü berschüsse zu e r­
w erden . zielen , w en igstens noch offen gelassen h a t, e rk lä rt, d aß  
a n  Ü berschüsse im  nächsten J a h r e  nicht zu denken sei. 
Stadtbaurat Bredtschneider: H e rr  S la d tv . J a ,  H e rr  Dr. B o rch ard t, S i e  sind in  F inanzsachen  
P anschow  h a t mich falsch verstanden . Ic h  habe led ig ­ fü r  mich nicht A u to r i tä t  genug , a ls  d a s  die sehr be­
lich die A n frag e  des H e rrn  S la d tv .  Klick b ean tw o rte t, stim m te  E rk lä ru n g , die S i e  gegenüber den A u s ­
d ie  sich g a r nicht a u f  d ie  D urch legung  der K aiser- fü h ru n g en  des H e rrn  K ä m m e re rs  abgegeben haben, 
F ried rich s traß e , auch nicht a u f  den U m b au  des fü r  mich a ls  m aßgeblich zu erachten w äre.
S ta t io n s g e b ä u d e s  am  B a h n h o f C h a rlo tte n b u rg , son­
dern  lediglich d a ra u f  bezog, d aß  d a fü r  gesorgt w erden Stadtv. Dr. Borchardt (persönliche B em erk u n g ): 
möchte, daß  F u ß g ä n g e r  den vo rh an d en en  P e rso n e n ­ M e in e  H e rren ! I c h  stelle fest, d aß  m eine  A u s fü h ­
tu n n e l u n te r  dem B ah n h o f C h a rlo tte n b u rg  benutzen ru n g en  in  finanztechnischer B ez ieh u n g  sich lediglich 
könnten , u nd  zw ar sollte die M öglichkeit h ie r fü r  d a ­ a u f die sehr bestim m t k lingenden A u sfü h ru n g e n  des 
durch geschaffen w erden, d aß  die B ah n h o fssp e rre  v e r­ H e rrn  K äm m e re rs  im  E ta tsa u ssc h u ß  stützten. M i t  
ä n d e r t  w ird . I c h  habe H e rrn  S ta d tv .  Klick die A n tw o rt H e rrn  .Kollegen Jo le n b e rg  w erde ich mich ja ü b e rs  
gegeben, daß  ich es nicht f ü r  möglich h a lte , d aß  die J a h r ,  w enn die Ü berschüsse vo rliegen , u n te rh a lte n  
E isenbahnd irek tion  m i t  Rücksicht a u f  die H öhe der können ; da w erden  w ir  sehen, w er recht h a t. I m  I n ­
K osten  eine solche E in rich tu n g  tr if f t .  D a s  h a t m it teresse der S t a d t  w ill ich wünschen, daß  er Recht h a t.
dem U m b au  des S ta t io n s g e b ä u d e s  u nd  m it  der 
D u rch fü h ru n g  der K a ise r-F ried rich s traß e  nicht d a s  ge- (D ie  V ersam m lu n g  leh n t die A n trä g e  der 
r in a ite  zu tu n . S ta d tv .  A h re n s  u n d  G enossen u n d  d es S ta d tv .  V ogel 
ab u nd  stellt K a p ite l V I I I  —  S tr a ß e n b a u  —  in  
( S ta d tv .  P anschow : I n  ganz  erheblichem M a ß e ! ) E in n a h m e  und  A u sg ab e  nach dem V oranschläge des 
M a g is tr a ts  m it  den a u f  D ruckseite 101 der V o rlag en  
D a  S ie  n u n  aber an frag en , w ie es m it dem U m ­ angegebenen A en d eru n g en  des E ta tsausschusses fest. 
bau des S ta t io n s g e b ä u d e s  und  der D u rch fü h ru n g  D ie  V ersam m lu n g  stim m t fe rn e r der vom  B erich t­
der K a ise r-F ried rich straß e  steht, möchte ich I h n e n  e rs ta tte r  v o rg e trag en en  R e so lu tio n  zu  u nd  beschließt 
doch eine beruh igende E rk lä ru n g  abgeben. D ie  T ief- d ie E rle d ig u n g  der eingegangenen  P e t i t io n e n  nach 
b a u d e p u ta lio n  h a t neulich die S ache b era ten  u nd  sich dem  A n tra g e  des B erich te rs ta tte rs .)
bem üht, d ah in  zu w irken, daß  sobald w ie möglich auch 
d ie  K a ise r-F ried rich s traß e  u n te r  dem  B a h n h o f C h a r ­ Vorsteher Dr. Frentzel: W ir  kom m en zu
lo tte n b u rg  h indurchgelegt w ird . D a s  bed ing t a lle r­
d in g s , daß  d a s  E m p fan g s - u nd  S ta tio n s g e b ä u d e  des Kapitel IX. Fcuerlösch- und Straßenreinigungs­
B a h n h o fs  C h a rlo tte n b u rg  vo rh e r neu  gebau t w ird , wesen.
und  es h a t b e re its  ü b e r diese beiden  F ra g e n  au f der 
E isen b ah n d irek tio n  eine U n te rh a ltu n g  sta ttgefunden . Berichterstatter Stadtv. Protze: M e in e  H e rren ! 
U nser B estreben  geh t also d ah in , die K a ise r-F ried rich ­ B e i diesem K a p ite l h a tte  sich der E ta tsa u ssc h u ß  m it  
straße so schnell w ie möglich durchzulegcn. D ie  e in er B ittsch rift d e r F e u e rw e h rm ä n n e r  zu  beschäftigen, 
M i t te l  dazu  müssen n a tü rlich  erst in  der nächsten A n ­ in  d e r sie d re i W ünsche v o rb r in g e n . E in m a l  wünschen 
leihe vorgesehen w erd en : w ir  nehm en aber an , daß  te eine N e u o rg a n is a tio n  des D ien s te s , zw e ite n s  B e ­
sie die S tad tv e ro rd n e te n v e rsa m m lu n g  dieses M a l  be­ a m te n q u a lif ik a tio n  u n d  eine v e rlä n g e rte  K ü n d i­
w illigen  w ird . W en n  w ir  die M i t te l  dazu  haben w er­ g u n g sfris t u nd  d r i t te n s  b itten  sie u m  die E rh ö h u n g  
den, soll d ie K aise r-F ried rich s traß e  so schnell ih re s  E in k o m m en s.
w ie m öglich durchgelegt w erden  Z u  diesem D e r  erste W unsch, die N e u o rg a n isa tio n , w ird  
Zwecke w erden  jetzt schon V o ra rb e ite n  ge­ chon in  diesem E ta t  e rfü llt . I n  bezug a u f  den 
m acht. I c h  w iederho le  also nochm als: die zw eiten  W unsch lieg t ein  B eschluß des Ausschusses 
K aise r-F ried rich s traß e  kann  nicht durchgelegt w erden , vor,
w enn  nicht v o rh e r d a s  S ta t io n s g e b ä u d e  u m ­ den M a g is tr a t  u m  eine V o rlag e  zu ersuchen,
gebau t ist, u nd  w ir  haben u n s  b e re its  in  m ündlicher durch welche eine V erbesserung der K ü n d i-
        
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