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Periodical volume 6. März 1913

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1913

1 28  Sitzung vom 6. März 1913
A en d eru n g  fest. D ie  V ersam m lu n g  s tim m t fe rn e r der Stadtv. Dr. Bauer: M e in e  H e rren ! W ir  sind 
vom  B erich te rs ta tte r  v o rg e trag en en  R e so lu tio n  des v e ra n la ß t w orden , den eben verlesenen A n tra g  e in ­
E ta tsausschusses zu .) zu b rin g en , w eil sich bei d e r B e ra tu n g  im  A usschuß 
h erausgeste llt h a t, d aß  eine ziem lich große D iffe ren z  
W ir  kom m en n u n m e h r zu v o rhanden  ist zwischen der A n zah l der T age , die a ls  
V erp fleg u n g stag e  in  den A u sg ab en  eingestellt sind, 
Kapitel IV . Fortbildungsschulen. und  den E in n a h m e n , die auf. der G egenseite stehen 
m üssen. A u f S e i te  11 fin d en  S i e  u n te r  E r lä u te ­
Berichterstatter Stadtv. Zander: D e r  E ta t s a u s ­ ru n g en  fü r  35 K öpfe I .  u nd  I I .  Klasse 12 775  V e r­
schuß em pfieh lt I h n e n ,  d a s  K a p ite l F o r tb i ld u n g s ­ p fleg u n g stag e  eingestellt un d  fü r  805  K öpfe 
schulen u n v e rä n d e r t an zu n eh m en  u n d  n u r  fo lgender H I .  Klasse 2 93  8 2 5 . W en n  S i e  n u n  d ie  M in d e s t­
R e so lu tio n  zu A bschnitt 1 N u m m e r 18 zu zu stim m en : sätze n u r  annehm en  —  fü r  d ie  K las ten p a tien ten  I .  
D e r  M a g is tr a t  w ird  ersucht, d ie  F ra g e  der und  I I .  Klasse n u r  6 dl — , so kom m en S i e  dabei 
H o n o rie ru n g  d e r L e h re r u n d  L e h re rin n e n  an  a u f  eine E in n n a h m e  von 76 6 5 0  c/Z, und  w enn  S ie  
unseren  städtischen S c h u le n  bei S c h ü le ra u s ­ fü r  die P a t ie n te n  I I I .  Klasse auch n u r  3 cä einsetzen 
flügen  zu  p rü fe n  u n d  d e r S ta d tv e ro rd n e te n v e r ­ a ls  M indestsatz, so kom m en S ie  a u f  die S u m m e  von  
sam m lung  vo n  dem  E rg e b n is  M it te i lu n g  zu 881 4 75  Jt, zusam m en  a u f 1 0 3 4  775 dl, d ie a ls  
machen. E in n a h m e  eingehen m üssen. Eingesetzt sind im  E ta t  
n u r  822 0 0 0  bzw . nach E rh ö h u n g  des E la ts a u s -  
(D ie  V ersam m lu n g  stellt K a p ite l I V  —  F o r t ­ schusses 57 0 0 0  dl m ehr. E s  f ra g t sich, w oher rü h r t  
b ildungsschu len  —  'in  E in n a h m e  u n d  A u sg ab e  nach diese D iffe re n z ?  Z u m  m indesten  m ü ß te  m an  doch 
dem  V oranschläge des M a g is tr a ts  u n v e rä n d e r t fest annehm en , d aß  die 76 0 0 0  dl von den K lassen­
u n d  s tim m t der vom  B erich te rs ta tte r  v o rg e trag en en  p a tie n te n  ohne w e ite res  eingehen. D a rü b e r  finden  
R e so lu tio n  d es E ta tsausschusses zu .) w ir  h ie r aber n ich ts, die stecken alle in  den „sonstigen  
V erp flich te ten" . W enn  S ie  die 76  0 0 0  dt von  den 
Vorsteher Dr. Frentzel: E in n a h m e n  bei den  sonstigen V erpflich teten  ab ­
ziehen, so w ü rd en  sie noch u n g e fäh r 66 0 0 0  dl a l s  
Kapitel V. Armenwesen. von  den sonstigen V erp flich te ten  eingehenden  B e tra g  
ü b rig  beha lten . D a s  ist eine S u m m e , die entschieden 
Berichterstatter Stadtv. Bergmann: M ein e nicht dem  entspricht, w as  m an  e rw a rten  m ü ß te . E s  
H e rre n !  D e r  E ta tsau ssch u ß  em pfieh lt, K a p ite l V  m it f rag t sich: w oh in  verschw indet d a s  G e ld ?  Z ah len  e s  
e in e r bei Ansatz 15 des A bschnittes 7 d e r A u sg ab e  d ie m eisten, die verpflichtet sind, g a r n ich t?  W ie  
e in g e tre ten en  E rh ö h u n g  u m  50  dH an zu n eh m en . D e r  kom m t es ü b e rh au p t, daß  die S u m m e n  h ie r soviel 
A usschuß b a t sonst keinen A n la ß  gefunden , A ende­ k leiner s in d ?
ru n g e n  a n  diesem K a p ite l vo rzunehm en . W ir  g lauben , daß  w ir  d a rü b e r eine Uebersicht 
e rh a lten  können, w enn  die B uch fü h ru n g  im  K ranken­
(D ie  V ersam m lu n g  stellt K a p ite l V  —  A rm e n ­ hause d e ra r t  e ingerichtet w ird , daß  w ir  E n d e  des 
wesen — in  E in n a h m e  u n d  A u sg ab e  nach dem  V o r­ J a h r e s  eine N achw eisung bekom m en ü b er die 
anschläge des M a g is tr a ts  m i t  der vom  B erich te rs ta tte r S u m m e n , die nicht eingehen, die a ls  A u sfä lle  zu be­
v o rg e trag en en  A en d eru n g  des E ta tsausschusses fest.) trach ten  sind. W ir  g lau b en , daß  es im  In te re sse  d e r  
gesam ten V e rw a ltu n g  lieg t, w enn  eine T re n n u n g  v o r­
Vorsteher Dr. Frentzel: genom m en w ird .
Kapitel V I. Krankenanstalten. Bürgermeister Dr. M aier: M e in e  H e rre n ! W ir  
können selbstverständlich schon nach der heu tigen  
B e v o r ich dem  R efe ren ten , H e r rn  K ollegen Z a n ­ B u ch fü h ru n g  in summa I h n e n  genau  angeben, welche 
der, d a s  W o rt e rte ile , möchte ich bem erken, d aß  fo l­ B e trä g e  eingehen und  welche nicht. D ie  E in z ieh u n g  
gender A n tra g  bei m ir  e ingegangen  is t: der B e trä g e  lieg t nicht der K ra n k en h au sv e rw a ltu n g , 
D e r  M a g is tr a t  w ird  ersucht, im  kom m enden sondern  der A rm e n v e rw a ltu n g  ob. W ir  sind auch 
E ta ts ja h r e  die B u ch fü h ru n g  des K rankenhauses selbstverständlich bere it, I h n e n  eine besondere Nach­
d e ra r t e inzurich ten , d aß  am  E n d e  des J a h r e s  messung am  Schlüsse des J a h r e s  zu geben neben der 
zu ersehen ist, w iev ie l A u sfä lle  a n  liq u id ie r te n  eigentlichen R echnung legung , die ja  ohned ies s ta tt­
V erp flegungskosten  en ts tan d en  sind. finde t. Ic h  w eiß  n u n  nicht, ob H e rr  S a n i t ä t s r a t  
U n terze ichnet: Dr. B a u e r , H ubatsch, S ta d t -  Dr. B a u e r  noch besondere W ünsche bezüglich der B uch­
hagen , und  noch verschiedene an d ere  H e rren . fü h ru n g  h a t. A u s  seinen A u sfü h ru n g e n  g ing  d a s  
nicht m it  ab so lu te r D eutlichkeit h e rvo r. I c h  mache 
Berichterstatter Stadtv. Zander: M e in e  H e rren ! d a ra u f  aufm erksam , daß  die M in d e re in n a h m e n  nicht 
D e r  E ta tsau ssch u ß  em pfieh lt I h n e n ,  bei den e in ­ lediglich d a ra u f  zurückzuführen sind, daß  etw a A u s ­
m alig en  A u sg ab en  in  A bschnitt 5 die P o s i t io n : M a r -  fälle bei den e inze lnen  V erp fleg u n g sfä llen  entstehen, 
kisencinrichtung 1100  dH zu streichen, in  A bschnitt sondern  d aß  sie d a ra u s  resu ltie ren , d aß  w ir  gesetzlich 
10  die P o s i t io n : M ö b e l usw. fü r  S chw esternw ohn­ zum  T e il  nicht in  der L age sind, die vo llen  B e träg e  
z im m er au f 2 0 0 0  d l zu e rm äß ig en  u n d  desgleichen w ieder e inzuziehen , die u n s  a ls  A u s la g e n  entstehen.
in  A bschnitt 14 die A nsiedlungskosten  a u f 12 00 0  dH 
zu e rm äß ig en  sowie in  A bschnitt 1 der A u sg ab e  die Stadtv. Dr. Bauer: E s  w äre  ja  sehr w ünschens­
N u m m e r  4 w ie folgt zu fasten: w ert, w en n  es schon in  diesem J a h r e  möglich w äre , 
T e n  d irig ie ren d en  A erz ten  H o n o ra r  fü r u n s  d ie  Nachweise zu  geben. Ic h  habe geg laub t, 
B e h an d lu n g  von  K las ten p a tien ten , zah lb a r d a s  w äre  nicht möglich. D a s  wünschen w ir  ja  ge­
v ierte ljäh rlich  au f  besondere A nw eisung , rade. W ir  wünschen zu  wissen, w iev ie l von  den 
10 000 c/Z. A u sg ab en  z. B .  von an d eren  A rm en v erb än d en  nicht
        
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