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Periodical volume 30. Oktober 1912

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1912

396 Sitzung vom 30. Oktober 1912
N un liegt Ih n e n  eine Berechnung vor, wobei Ich  beantrage einen Ausschuß von 15 M it­
ein Betrag von 90 000 J l  ungedeckt bleibt. Diesen gliedern.
Betrag kann die Kanalisationsdeputation natürlich 
nicht tragen; er ist auf das O rdinarium  des H aupt­ (D ie Versammlung beschließt die Einsetzung 
etats zu übernehmen. E s  wäre die Frage, ob die eines Ausschusses von 15 M itgliedern und wählt zu 
Eingemeindung, die w ir anstreben, keinen M iß ­ Ausschußmitgliedern die Stadtverordneten B au ­
erfolg mehr haben könnte. Wäre dies der F all, so mann, Becker, B raune, Dunck, Gebert, Gredy, Klau, 
wären diese 90 000 M  verloren. Ich  möchte deshalb Laskau, Dr. Liepmann, M ettel, Dr. P e rl, Rackwitz, 
bitten, einen Ausschuß einzusetzen, um diese Frage Schamberg, W agner und F i  et sch.)
noch klarzustellen. Außerdem wäre in dem Ausschuß 
wohl darüber zu sprechen, ob w ir zu dem Opfer, das Vorsteher-Stellv. Dr. Hubatsch: D am it haben 
wir für die Eingemeindung bereits bringen und das w ir die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung er­
sich bei diesem T errain  auf etwa 360 000 S  beläuft, ledigt. Gegen die N um m er 24 der Vorschläge des 
das neue Opfer von 90 000 dH noch übernehmen Wahlausschusses ist ein Widerspruch erhoben worden, 
wollen. D rittens wäre auch zu untersuchen, was au s der nachher zur Verhandlung kommt.
dem Wald werden soll, wenn ihn der F iskus weiter­ Ich  schließe die öffentliche Sitzung.
verkauft, ob auch hier wieder ein Wald zerstört wird, 
um S ou terra in  daraus zu machen. (Schluß 9 U hr 46 M inuten.)
        
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