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Periodical volume 19. Juni 1912

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1912

29fj Sitzung vom U. Jun i 191-2
d a n n  ist d a s  die S te l le ,  die au t besten u n te rric h te t ist, glied der H o ch b au d ep u ta tio n . Ic h  möchte in  m e in e r 
u n d  es w erde sich so machen lassen. D a s  H ochbau- E igenschaft a ls  M itg lie d  der K ra n k e n h a u sd e p u ta tio n  
a m t h a t gesagt: u n s  w ird  d a s  so p rä se n tie rt, d a s  w ird  u nd  der H o ch b au d ep u ta tio n  fü r den B a u  d e r K ran k en ­
stim m en , w ir  geben es w e ite r a n  die H ochbaudepu- h äuser m ir  e rlau b en , die V ersam m lu n g  zu b it te n , in  
ta t io n . D ie  h a t na tü rlich  w ieder nicht p rü fen  können diesem  A usschuß so schnell zu a rb e iten , d aß  d ie  B e ­
und  auch nicht g ep rü ft, w ie d a s  H ochbauam t zu der ra tu n g  in  e in e r S itz u n g  fe rtig  ist. D a s  M a te r ia l  
B erechnung  gekom m en ist. N u n  h a t sich aber h e ra u s ­ ist a lle rd in g s  sehr g ro ß ; es w äre  aber sehr b ed au er­
gestellt, d aß  in  dem  gebu rtsh ilflichen  K rankenhause lich, w enn  der A usschuß noch nach den F e r ie n  v ie l­
n a tü rlich  auch m it K in d e rn  zu rechnen ist, un d  das; leicht zum  zw eiten  M a le  tag en  m ü ß te . W ir  sind 
d a s  B e tt  fü r  die E rw achsenen, also fü r  die M ü tte r ,  jetzt m itte n  im  B a u , u nd  jede V erzö g eru n g , die e n t­
schon zu b illig  gerechnet w a r. T rotzdem  har m an  d a ­ stehen w ü rd e , w ürde  der F e rtig s te llu n g  des K ran k en ­
m a ls  gesagt: d a s  B e tt  fü r  d a s  kleine K in d  —  die hauses zum  N achteil, gereichen. D ie  F ra g e  des B a u e s  
kleine B e tts te lle  kostet ja  nicht v iel —  w ird  schon noch dieses K rankenhauses ex istiert m e in es  W issens, seit 
m i t  h e rauskom m en . D a s  K in d  w urde  also nicht ich in  der S ta d tv e ro rd n e te n v e rsa m m lu n g  b in ;  d a s  ist 
ex tra  veranschlagt, sondern  m it eingerechnet in  die acht J a h r e .  E s  ist d a s  schleppendste T em p o  gewesen, 
K osten von  100Ö cM p ro  B e tt  der E rw achsenen. N u n  d a s  je bei dem  B a u  e in er städtischen A n s ta lt e inge­
zeigte sich, d aß  die 1 000  J (  f ü r  d a s  E rw achsenenbett schlagen w orden  ist. W ie  schnell g eb au t w erden  kann, 
nicht reichen, un d  daß  au ß erd em  die kleinen G ö ren  sehen S ie  a n  unserm  O p ern h au se . S e l te n  ist w ohl, 
v iel m eh r a ls  die E rw achsenen brauchen; d en n  in  dem  ein  .'naus von solchen g ew altigen  D im en s io n en  so 
B e tt  der E rw achsenen w ird  soviel Wäsche nicht ge­ schnell fertiggestellt w orden  w ie dieses. L e id e r ist d a s  
b raucht, die fü r  die K in d e r  in  F ra g e  kom m t, w ie beim  K rankenhause  nicht geschehen. Ic h  b itte  d r in ­
W in d e ln : m a n  h a t a n  a lle s  m ögliche andere , W asch­ gend die H e rre n , die in  den A usschuß gehen, diese 
a p p a ra te , N äp fe  u nd  Geschichten nicht gedacht u n d  A ngelegenheit in  e in er S itz u n g  noch v o r den F e r ie n  
a u f  die W eise übersehen, daß  d a s  S ä u g lin g s b e t t  v ie l zu  erled igen  u n d  u n s  in  der nächsten S ta d tv e ro rd ­
te u re r  kom m t a ls  d a s  B e tt  fü r  E rw achsene, u n d  fü r  n e ten v e rsam m lu n g  in  acht T ag en  ih re  Beschlüsse m it«, 
S ä u g l in g  un d  E rw achsene w a r  sum m a su m m aru m  zu te ilen , d a m it der w eitere  B a u  keinen Aufschub e r­
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