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Periodical volume 22. Januar 1908

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1908

Meine Herren, es sind 58 Stimmzettel ab­ (Insgemein) werden 600 M aus dem Dis­ gegeben, die sämtlich gültig sind. Davon entfallen positionsfonds nachbewilligt.) 54 auf Herrn Stadtv. Dr. Penzig, 3 auf Herrn Stadtv. Protze und 1 auf Herrn Stadtv. Hirsch. Punkt 7 der Tagesordnung: Gewählt ist demnach Herr Stadtv. Dr Penzig. Wir schreiten nunmehr zur V orlage betr. Verstärkung von E tatsn um ­ W a h l e i n e s u n b e s o l d e t e n mern des Sonderetats N r. 10 für 1 9 0 7 . — S t a d t r a t s f ü r d i e W a h l z e i t b i s Drucksache 8. 31. D e z e m b e r 1908. Ich bitte die Herren Stimmzähler, die Stim m ­ (Die Beratung wird eröffnet und geschlossen. zettel zu verteilen. Die Versammlung beschließt nach dem Antrage des Magistrats, wie folgt: (Die Stimmzettel werden verteilt. Die Wahl Aus laufenden Mitteln der Wasserwerke erfolgt. Das Ergebnis wird ermittelt.) werden 49 000 M bewilligt zur Verstärkung folgender Etatsansätze des Ordinariums vom Es sind abgegeben 57 Stimmzettel; von diesen Sonderetat Nr. 10 für 1907: sind 9 unbeschrieben, also 48 gültig. Davon ent­ a) Abschnitt 2 Nr. 1 und 2 . . 6 500M fallen auf Rentier Leopold Sachs, den früheren b) Abschnitt 3 Nr. 1 .......... 29 000 „ Stadtverordneten, 44 Stimmen, auf Herrn Stadtv. c) Abschnitt 3 Nr. 2 5 000 ,. Jolenberg 3 Stimmen, auf Herrn Protze 1 Stimme. d) Abschnitt 3 Nr. 4 .................. 8 500 „ ) Es ist demnach Herr Leopold Sachs gewählt. Wir kommen nun zur dritten Wahl: Punkt 8 der Tagesordnung: W a h l e i n e s u n b e s o l d e t e n S t a d t ­ r a t s f ü r d i e W a h l z e i t b i s 31. D e ­ V orlage betr. Bereitstellung von M itte ln zur z e m b e r 1911. Zahlung von W itw en- und W aisengeld. — Ich bitte die Herren Stimmzähler, die Stim m ­ Drucksache 9. zettel zu verteilen. (Die Beratung wird eröffnet und geschlossen. (Die Stimmzettel werden verteilt. Die Wahl Die Versammlung beschließt nach bfm Antrage des erfolgt. Das Ergebnis wird ermittelt.) Magistrats, wie folgt: Das der Witwe des Sekretärs Albert Braun Es sind insgesamt 50 Stimmzettel abgegeben, zustehende Witwen- und Waisengeld für den von denen 6 unbeschrieben und 44 gültig sind. Monat März 1908 im Betrage von 32,04 M Davon entfallen auf Herrn Stadtv. Mittag 40, ist dem Dispositionsfonds Ord. I—14— 1 für auf Herrn Stadtv. Schwarz 2, auf Herrn Stadtv. 1907 zu entnehmen.) Hirsch 1 und auf den früheren Stadtv. Herrn Rentier Braune 1 Stimme. Es ist demnach Herr Punkt 9 der Tagesordnung: Stadtv. Mittag gewählt. Wir kommen nun zur letzten Wahl: Bericht des Ausschusses über den A ntrag W a h l e i n e s u n b e s o l d e t e n S t a d t ­ des Stadtverordneten Bollm ann und G en . r a t s f ü r d i e W a h l z e i t b i s 31. D e ­ betr. Unfallstation. — Drucksache 498 (von 1907). z e m b e r 1911. Ich bitte, die Stimmzettel zu verteilen. Berichterstatter Stadtv. Bollmann: Meine Herren, als ich am 18. D e z e m b e r in der letzten (Die Stimmzettel werden verteilt. Die Wahl Sitzung des vorigen Jahres den Antrag begründete, erfolgt. Das Ergebnis wird ermittelt.) hatte ich keine Ahnung, daß er sobald seine Erledi­ gung finden würde. Das Kuratorium der Unfall­ Es sind 55 Stimmzettel abgegeben, wovon stationen hat infolge meiner damaligen Ausführun­ 3 unbeschrieben und 52 gültig sind. Es haben er­ gen beschlossen, in der Kaiser-Friedrich-Straße 57 halten Herr Stadtv. Ring 47 Stimmen, Herr Stadtv. s o f o r t eine U n f a l l s t a t i o n zu errichten; Hirsch 3 Stimmen, Herr Stadtv. Protze 1 und Herr dieselbe wird schon am nächsten Sonntag, den Stadtv. Vogel I 1 Stimme. Es ist demnach Herr 26. J a n u a r , eröffnet werden. Stadtv. Ring gewählt. Meine Herren, trotzdem das dem Ausschuß Wir gehen in der Tagesordnung weiter. Ich bekannt war, ist er doch in eine Beratung des An­ möchte in anbetracht der großen Tagesordnung und trages eingetreten. Er hat sich hauptsächlich über der vorgeschrittenen Zeit an die Herren die Bitte die beiden hiesigen Institutionen des Rettungs­ richten, daß sie bei denjenigen Gegenständen, für wesens, und zwar über die Unfallstationen und die sie nachher Ausschußberatung beantragen, sich in der Debatte möglichst kurz fassen. über die Rettungsstation unterhalten. Als das idealste und wünschenswerteste erschien es ihm, Wir kommen zu Punkt 6 der Tagesordnung: die V e_r st a d t l i ch u n g des Rettungswesens herbeigeführt zu sehen. Er hat davon natürlich V orlage betr. Verstärkung der Etatsnum m er Abstand nehmen müssen, da unsere Mittel dazu Ord. Kap. V II—7 —2 0 für 1 9 0 7 . — Druck­ noch lange nicht ausreichen. Jedenfalls ist aber sache 7. festgestellt, daß die beiden Institutionen als gleich­ wertig zu betrachten sind, und der Ausschuß hat (Die Beratung wird eröffnet und geschlossen. einmütig die Erwartung ausgesprochen, daß sie Die Versammlung beschließt nach dem Antrage des auch bezüglich der S u b v e n t i o n vom Magi­ Magistrats, wie folgt: strat g l e i c h w e r t i g behandelt werden möchten. Zur Verstärkung des Etatsansatzes Ord. Es wurde gewünscht, zugleich einen entsprechenden Kapitel VII Abschnitt 7 Nr. 20 für 1907 Mehrbetrag dafür einzusetzen; es ist aber davon
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