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Periodical volume 27. März 1907

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1907

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schusses die Einstellung von 1400 M zur Beschaffung inbezug au f  den Verbandstoffverbrauch im Kranken­
von 4 Schreibmaschinen für die gewerbliche und kauf­ hause Kirchstraße, soweit die H au t-  und  Geschlechts- 
männische Fortbildungsschule, stimmt der vom Ausschuß kianken-Ableitung in Betracht kommt, in  Zukunft 
vorgeschlagenen Resolution zu und  stellt Kap. I V  —  hoffentlich günstiger stehen werden a ls  bisher.
Fortbildungsschulen —  in E inn ahm e  und  A usgabe Ich  beantrage im übrigen die A nnahm e des
nach dem Voranschläge des M ag is tra ts  m i t  den vom E ta t s  mit den von m ir  verlesenen Änderungen.
Berichterstatter vorgetragenen Abänderungen  fest.)
Vorsteher Rvsenberg: Kap. V  ist bereits in voriger Stadt. D r. Rose: Ich  möchte bei dieser G e ­
Sitzung erledigt. W ir  kommen zu legenheit dem M agis tra t ,  besonders aber dem H errn  K äm m erer  wiederholentlich die B it te  vortragen, 
Kapitel VI. Krankenanstalten doch, wenn es irgend geht, wieder ivie früher  den V erw altu iigsbcrich t 'vor  der E ta tsb e ra tu n g  erscheinen 
Berichterstatter Stadtv. D r. Frentzcl: M eine zu lassen. ' D a s  vorige M a l  ist er ja  z u r  Z eit  der 
Herren, das Kapitel Krankenanstalten hat im A u s ­ E ta tsb e ra tu n g  erschienen. Dieses M a l  ist u n s  schon 
schuß eine eingehende B era tung  erfahren, es sind mitgeteilt worden, daß  es triftige G rü n d e  gewesen
aber wesentliche Änderungen an demselben nicht., vor­ sind, die es verhindert haben. I c h  möchte aber bitten, 
genommen worden. D ie  verhältn ism äßig  kleinen Ände­ alles zu tun , u m  eine W iederholung in Zukunft  zu 
rungen, die der E tateausschuß vorgenommen hat, sind vermeiden.
folgende: W enn  ich das  bei diesem E ta t  vorbringe, so h a t  
Ausgaben. d as  G ründe, die vielleicht bei den anderen  E t a t s  
A bs c hn i t t  1 nicht so zur  S prache  kommen. M i t  dem V e rw a l ­
N r .  9 —  Nerbandnrittel —  erhöht ans  2 4 0 0 0  JC. tungsbericht ist nämlich der wissenschaftliche Bericht 
A b s c h n i t t  2 der Ärzte verbunden. Nach diesen wissenschaftlichen 
N r .  G —  Verbandmittel —  erhöht aus 5500  Jl. Berichten sind w ir  und  die Sachverständigen d raußen ,  
N r .  7 —  Arzneien usw. —  erhöht auf 7500  M. die nicht m it  der Sache verknüpft sind, allein in
Einnahme» der Lage, die Tätigkeit unserer Arzte beurteilen zu
Ab s c h n i t t  1 können.' Ich  kann so n u r  die H offnung hegen, daß 
N r .  1 a  —  Zinsen aus  der Christschen S t i f tu n g  —  w ir  in  dem nachträglich erscheinenden V e rw a l tu n g s ­
ermäßigt aus 26 514 ,84  M. bericht auch einen Bericht von dem H e r rn  Prosektor, 
D ie  Positionen der Ausgabe, welche eine E r ­ der n u n  mittlerweile abgegangen ist u n d  von dessen 
höhung erfahren haben, beziehen sich lediglich ans wissenschaftlicher Tätigkeit w ir  garnichts wissen, er­
Verbandmitte l und  Arzneien, und zwar sind die er­ halten. I c h  will auch hoffeist daß w ir  von dem 
höhten S u m m e n  vom Ausschüsse deswegen eingesetzt Ärzte der Fürsorgestelle h in terher noch genaue wissen­
worden, weil eine B era tung  in der K rankenhaus­ schaftliche D a te n  darüber bekommen, w a s  er alles 
deputation, welche zwischen der Drucklegung und der  hei den seiner Fürso rge  anver trau ten  P a t i e n te n  ge­
Vorlegung an  den Ausschuß stattgefunden hatte, ergab, funden hat. und  wie das  R esu l ta t  seiner B ehandlung  
daß man m it  den Preisen, welche bei der Kalkulation gewesen ist. D e n n  n u r  nach solchen genauen  wissen­
zugrunde gelegt worden waren, in  diesem J a h r e  nicht schaftlichen Berichten kann m an  schließlich die T ä t ig ­
auskommen wird, wesentlich infolge der erhöhten Roh- keit der Ärzte beurteilen. D a m i t  will ich meine 
stoffpreise. B it te  noch einmal wiederholt haben.
D em  Ausschuß sind des weiteren vorgelegt worden:
a )  eine vergleichende Übersicht der Kosten fü r S t a d t r a t  und Kämmerer Schultz: M eine  Herren, 
Verbandstoffe und  Arzneien aus den beiden der H err  V orredner  hat Recht. D e r  M agis tra t  ist noch 
Abteilungen des Krankenhauses Kirchstraße und der S tä d te o rd u u n g  verpflichtet, der S tad tvero rdne ten ­
aus gleichartigen Abteilungen anderer Kranken­ versammlung den Verwaltungsbericht vorzulegen, bevor 
häuser. der neue Voranschlag für das  kommende J a h r  eingebracht 
b) eine Zusammenstellung der K rankenbehandlungs­ wird. Weil w ir  u n s  dessen bewußt gewesen sind, daß 
tage im Krankenhause Ki>chstraße..für 1906. hier eine Verzögerung vorliegt, habe ich bei der E t a t s ­
M e in e  H erren, diese vergleichende Übersicht liegt e inbringung ausdrücklich im N am en  des M ag is tra ts  
hier vor m ir. S i e  hat ergeben, w as  der Deputation , und des H errn  Oberbürgermeisters erklärt, daß hier eine 
dem M agis tra t  und  auch dieser V ersam m lung  bereits A u sn a h m e  vvn der Regel vorliegt. S i e  haben bisher 
bekannt war. daß in  unserem Krankenhause Kirch- jedesmal den V erwallungsbeiicht rechtzeitig bekommen. 
straße ein sehr großer Verbrauch an  Arzneien u nd  E s  ist a u s  ganz besondern G ründen ,  insbesondere ivegen 
V erbandm il te ln  stattfindet, der einmal viel höher ist Schwierigkeiten, die sich beim Druck ergeben haben, und  
a l s  in dem Krankenhause Westend und  dann  auch, wegen der ungeheuren Schnelligkeit, mit der der Ver- 
wie die Ausstellung zeigt, höher ist a ls  in  gleicharti­ wa'ltungSbericht und  der E ta t  zusammen fertiggestellt 
gen anderen Krankenhäusern. D a s  bezieht sich n u r  werden mußten, herbeigeführt worden, daß der V er­
a u f  die H a u t-  und  Geschlechtskrankenabteilung. D ie  waltungsbericht in  diesem J a h r e  nicht rechtzeitig hat 
geburtshilfliche Abteilung hat sich im  wesentlichen erscheinen können. D e r  H err  Oberbürgermeister hat 
an  die Sätze gehalten resp. ist noch un te r  denen ge­ dem Etatsansschusse bereits zugesagt, daß das in Z u ­
blieben, die in  anderen Abteilungen nachgewiesen kunft nicht wieder vorkommen soll, und  daß w ir  V er­
worden sind. E s  hat diese F ra g e  im Ausschuß bei anlassung nehmen werden, die Arbeiten so zu be­
diesem Kapitel und  auch bei einem anderen Kapitel schleunigen, daß der Verwaltungsbericht rechtzeitig in 
eine längere E rö r te ru ng  hervorgerufen, und  es ist I h r e  H ände gelangt. W ir  bitten also, in diesem J a h r e  
dem M ag is tra t  der Wunsch nahegelegt worden, in nochmals, wie es I h n e n  bereits bei der E tatseinbriu-  
dieser Beziehung möglichst auf  Rem edur hinwirken ung gesagt worden ist, zu entschuldigen, daß es dies­
zu wollen. D e r 'M a g is t r a t  hat dies bereitwilligst zu ­ m al nicht der F a l l  gewesen ist. E s  hängt d a s  lediglich 
gesagt. E s  wird vielleicht auch eine Ä nderung  in  mit den besonderen Schwierigkeiten beim Druck zu­
den Personalverhältnissen dazukommen, svdaß wir sammen.
        
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