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Periodical volume 20. März 1907

Full text: Amtliche Berichte über die Verhandlungen der Charlottenburger Stadtverordneten-Versammlung in den öffentlichen Sitzungen Issue 1907

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fü r heute vertagen. D as scheint wohl das Beste Ausschußantrag handle. Um derartige Mißverständ­
zu sein. nisse meinerseits zu vermeiden, möchte ich. bitten, 
daß in Zukunst durch den Herrn Vorsteher die A n­
Vorsteher Noscnbcrg: Es liegt also nur der träge des Ausschusses uns nach den Etatskapiteln 
Antrag vor, die Sitzung aufzuheben und die sämtlichen hinter einander gedruckt--------
noch auf der Tagesordnung befindlichen Gegenstände 
zu vertagen. Vorsteher Rosenberg (unterbrechend): Das ist 
jetzt keine persönliche Bemerkung mehr.
(Die Versammlung beschließt demgemäß.)
Stadtv. Kaufmann (persönliche Bemerkung): Ich  
Meine Herren, bevor w ir  auseinander gehen, habe vorhin den Vorsitz geführt, und Herr D r. Stadi- 
möchte ich noch bemerken, daß das Protokoll vo ll­ hagen irr t,  wenn er meint, daß ich dm Antrag nicht 
ziehen die Herren Stadtv. Bartsch, Becker und Blanck. verlesen hätte. Der stenographische Bericht w ird aus­
Nunmehr erkläre ich, daß gegen die Vorschläge weisen, daß ich das getan habe, ehe ich darüber ab­
des Wahlausschusses Einwendungen nicht erhoben stimmen ließ.
find, und gebe zu einer persönlichen Bemerkung dem 
Stadtv. Herrn D r. Stadthagen das Wort. Stadtv. Hirsch (persönliche Bemerkung): Ich
könnte ja nach den Ausführungen des Herrn Kollegen 
Stadtv. D r. Stadthagen (persönliche Bemerkung): Kaufmann verzichten, lege aber Wert darauf, zu 
Meine Herren, bei Kapitel V , Armenwesen, habe ich konstatieren, daß Herr Kollege Stadthagen durchaus 
vorhin fü r den Antrag Hirsch. >vie ick glaube, m it richtig gestimmt hat.
mehreren anderen Herren, irrtümlicherweise gestimmt; (Heiterkeit.)
ich möchte das hier ausdrücklich konstatieren. Der 
Herr Vorsteher hatte nämlich den Antrag Hirsch vor Vorsteher Rosenberg: Das war keine persönliche 
der Abstimmung nicht vorgelesen, und ich nahm bei Bemerkung. Ich  schließe die heutige Sitzung.
der herrschenden Unruhe an, daß es sich um den 
durch den Vorschlag des Kollegen Holz amen inerten (Schluß der Sitzung 11 Uhr.)
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Druck von Adolf Gertz W. m. b. H., Charlotteuburg.
        
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